Spedition Wagner GmbH
Am Römerhof 58, 53424 Remagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Kröhl seit 28.1.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Gerd Arlt seit 4.1.2006 | Geschäftsführer |
Michael Gaßner seit 4.1.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.50% | |
| 7.50% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Wagner GmbHRemagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Spedition Wagner GmbH, RemagenAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. - 31.12.2023Spedition Wagner GmbH, Remagen
Anhang zum Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung allererkennbarer Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr Auf folgende Besonderheit im Ausweis weisen wir hin: Alle Gesellschaften mit identischer Gesellschafterstruktur auf der jeweils obersten Gesellschafterebene werden im Ausweis wie verbundene Unternehmen behandelt. Sachanlagen in Höhe von 22.615,00 Euro aus der Position Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken und Sachanlagen in Höhe von 32.314,80 Euro aus der Position Technische Anlagen und Maschinen wurden in der Position Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgenommen. Diese Ausweisänderungen sind im Anlagenspiegel sowohl in den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in den Spalten "Umbuchungen" ersichtlich. Darlehen an Mitarbeiter in Höhe von 279.926,32 Euro, die im Vorjahr unter sonstigen Vermögensgegenständen im Umlaufvermögen ausgewiesen wurden, werden nun unter den sonstigen Ausleihungen in den Finanzanlagen in Höhe von 296.051,14 Euro abgebildet. Die Ausweisänderung führt zu einem besseren Einblick in die Vermögenslage. Für die KFZ-Steuer wurden im Gegensatz zum Vorjahr keine Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Erträge aus Versicherungserstattungen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, die dazugehörenden Aufwendungen für Reparaturen, die im Nachgang von einer Versicherung ganz oder teilweise erstattet wurden, werden im Geschäftsjahr unter sonstigen betrieblichen Aufwendungen dargestellt. Im Geschäftsjahr werden im Materialaufwand die mit der Speditionstätigkeit verbundenen Materialaufwendungen ausgewiesen. Dazu gehören Reifen, Kraftstoffe, Ladungssicherung, Leasingkosten für LKW, Serviceverträge für LKW, Reparaturen, Kosten der Telematiksysteme und angefallene Maut. Im Vorjahr wurden diese Positionen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Dadurch wird ein besserer Einblick in die Ertragslage ermöglicht. 3. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresbeschreibung je Posten der Bilanzierung ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen, wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.504,80 Euro (Vorjahr: 246.656,03 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Zum Abschlussstichtag gibt es keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: 35,716,67 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten
Zusatzangaben zu 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:
Zusatzangaben zu 4. Sonstige Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des finanzierten Anlagevermögens besichert. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen die üblichen Eigentumsvorbehalte zugrunde. Finanzielle Verpflichtungen Folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen am Abschlussstichtag für das Folgejahr:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der währen des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 175 (Vorjahr: 140). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft nimmt die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft mit Gesamtvertretungsbefugnis sind:
Unterschrift der Geschäftsführung
Remagen, den 29. April 2024 gez. Thomas Arlt gez. Michael Gaßner gez. Michael Kröhl Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Einleitung Die Spedition Wagner GmbH hat ihren Sitz in Remagen, Rheinland-Pfalz und gehört zum Konzern der GL Verwaltungs GmbH. Die Haupttätigkeit des Unternehmens liegt in der Transportleistung. So werden Waren aller Art ausgeliefert, mit Schwerpunkt in der Getränkebranche. Neben den Transportdienstleistungen führt die Spedition Wagner auch administrative Tätigkeiten aus. B. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Branchenentwicklung Im Jahr 2023 wurde der Güterverkehr in Deutschland durch die allgemeine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums ausgebremst. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fahrleistung des Straßengüterverkehrs insgesamt um 3,9% gesunken, die Gesamtfahrstrecke blieb um 1,9 Prozent hinter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 2018 bis 2022 zurück. Damit lag der Straßengüterverkehr im vergangenen Jahr auch unter dem Vor-Corona-Niveau, ein weiteres Indiz für die schwache wirtschaftliche Entwicklung. (gemessen am Lkw Maut Fahrleistungsindex des Bundesamts für Logistik und Mobilität; Quelle Bundesamt für Logistik und Mobilität). 2023 präsentierte sich als herausforderndes Jahr für die Branche, in dem globale makroökonomische Bedingungen ihren Tribut von Verladern und Frachtführern forderten. Die Nachfrage im Straßengüterverkehr, ein maßgeblicher Indikator wirtschaftlicher Gesundheit, verzeichnete nach dem Allzeithoch der Frachtraten 2022 einen Rückgang. Im Bemühen, Ladungen zu sichern, setzten Frachtführer auf Niedrigpreisstrategien, die die Frachtraten im ersten Quartal 2023 um bis zu 9 % senkten. Trotz dieser Herausforderungen lagen die Raten europäischer Frachtführer im Jahresvergleich 1 % über dem Niveau von Januar 2023. Dies resultierte aus der Hochsaison-Nachfrage und der neuen deutschen Straßenmaut ab Dezember 2023, die die Mautkosten für Frachtführer auf deutschen Straßen um bis zu 83 % erhöhte. Die deutschen Frachtraten stiegen infolgedessen Ende 2023 um 6 %, wobei dies auf die gestiegenen Kosten zurückzuführen ist (Sennder Marktreport 2023). Wettbewerbssituation Die Spedition Wagner bewegt sich in einem stark fragmentierten Wettbewerbsumfeld, welches von international tätigen Konzernen sowie kleinen lokalen Speditionen und Logistikanbietern besetzt wird. Die Wettbewerbssituation ist nachhaltig geprägt von einem hohen Preisdruck mit einhergehender Anforderung an die Kosteneffizienz der Marktteilnehmer. Kontinuierlich steigende Kundenanforderungen erfordern eine ständige Anpassung der operativen Prozesse. Die Digitalisierung bietet dabei Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, erfordert jedoch auch Investitionen in die technische Infrastruktur sowie die Weiterbildung von Mitarbeitern (Bericht Logistikweisen). Neben dem laufenden Wettbewerb um Frachtaufträge verstärkt sich der Wettbewerb um Arbeitskräfte in den letzten Jahren massiv (Verkehrsrundschau). Flankiert werden die Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld von tlw. komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen und steigenden Anforderungen an den Klimaschutz (Verkehrsrundschau). Das insgesamt intensive Wettbewerbsumfeld fordert eine kontinuierliche Weiterentwicklung der operativen Prozesse und Differenzierung über Flexibilität, Geschwindigkeit und Qualität in den erbrachten Dienstleistungen. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Entwicklung Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 Im Berichtsjahr 2023 wurden in der Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von T€ 22.447 (Vorjahr: T€ 19.510) erzielt. Die Umsätze stiegen somit um T€ 2.937. Die steigende Nachfrage auf dem Markt und nach Produkten der Krombacher-Gruppe, mit der die Spedition Wagner GmbH ca. 92 % ihrer Einnahmen erwirtschaftet, führen zu den steigenden Umsatzerlösen. Die 23 Sattelzugmaschinen und 19 Auflieger die im Jahr 2023 neu angeschafft wurden und somit der Zuwachs an zur Verfügung stehenden ziehenden Einheiten trägt zusätzlich zur Erwirtschaftung des Umsatzes bei. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten um 20,58 % des Vorjahreswertes (T€ 231) auf T€ 279. Dieser Zuwachs in den sonstigen betrieblichen Erträgen, die die Erlöse des Displaybaus, der Disponierung, der Sortierung und der Bestell- und Auftragsannahme abbilden, liegt in dem stark wachsenden Aufgabengebiet und der neu hinzukommenden Marken der Kunden. Die teilweise Übernahme der zuvor durch Michael Schattinger ausgeführten Tätigkeiten im Umfeld der Krombacher Gruppe begünstigt sowohl die Umsatzerlöse als auch die sonstigen betrieblichen Erträge. Der Materialaufwand stieg um T€ 3.545 von T€ 7.528 auf T€11.073. Dies ist insbesondere auf die Fahrzeugkosten zurückzuführen. Diese werden im Geschäftsjahr 2023 im Materialaufwand ausgewiesen und nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, um einen besseren Einblick in die Ertragslage zu ermöglichen. Daher steigen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um T€ 2.755 von T€ 27 auf T€ 2.802. Hierunter fallen insbesondere Aufwendungen für Reifen, Kraftstoffe, Adblue, die Pflege des Fuhrparks, Ladungssicherung, Aufwand für Paletten, LKW Leasingkosten, Reparaturen der LKW's sowie Aufwendungen für das Telematiksystem und die Maut. Für Touren, die an Subunternehmer disponiert wurden, stiegen im Geschäftsjahr um T€ 769 von 7.501 auf T€ 8.270. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl steigt im Geschäftsjahr von 140 auf 175. Der Personalaufwand steigt um T€ 2.321 von T€ 5.423 auf T€ 7.744. Steigende Löhne und die Neueinstellung von Mitarbeitern zur Besetzung der ziehenden Einheiten führten zu diesem Anstieg. Zudem ergab eine Prüfung der deutschen Rentenversicherung eine Nachzahlung für die Jahre 2019 - 2022 in Höhe von T€ 120. Die Abschreibungen stiegen um T€ 294 von T€ 720 auf T€ 1.014 aufgrund der Investition in neue Zugmaschinen und Auflieger. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken um T€ 3.631 von T€ 5.527 auf T€ 1.896. Dies ist auf die Fahrzeugkosten zurückzuführen, die wie bereits genannt, im Geschäftsjahr nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Durch die Ausleihungen an Mitarbeiter entstanden im Geschäftsjahr erstmals Erträge in Höhe von T€ 5. Zinsen an Banken und Verzugszinsen von Kunden erhöhten sich um T€ 2 von T€ 1 auf T€ 3. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um T€ 42 von T€ 39 auf T€ 81 gestiegen. Der Steueraufwand steigt um T€ 104 von T€ 133 auf T€ 237 und die sonstigen Steuern die sich zum im wesentlichen aus der KFZ-Steuer ergeben stiegen um T€ 44 von T€ 41 auf T€ 86, dies begründet sich in der Ausweitung des Bestands an ziehenden Einheiten und dadurch, dass für die KFZ-Steuer im Geschäftsjahr kein Rechnungsabgrenzungsposten mehr gebildet wurde. Im Ergebnis liegt der Jahresüberschuss mit T€ 601 um T€ 272 über Vorjahr. Die Umsatzrendite verbesserte sich von 1,69 % auf 2,70 %. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Spedition Wagner GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.756 auf T€ 8.123 erhöht. Die Zunahme der Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Zunahme des Anlagevermögens um T€ 2.602. Maßgeblich dafür verantwortlich ist die Anschaffung neuer Zugmaschinen und Auflieger. Das Umlaufvermögen stieg um T€ 195 auf T€ 2.152. Die Vorräte erhöhten sich aufgrund eines steigenden Palettenbedarfs um 2,05 % des Vorjahreswertes. Insgesamt steigen die Vorräte um T€ 4 von T€ 204 auf T€ 208. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken von T € 375 um T€ 36 auf T€ 338. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 143 von T€ 35 auf T€ 178. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden im Geschäftsjahr ausgeglichen. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Kautionen, die von T€ 59 auf T€ 14 gesunken sind, da eine der Forderungen im Geschäftsjahr im Bankbestand ausgewiesen, Forderungen aus Steuerüberzahlungen in Höhe von T€ 111, ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 132 und Debitorischen Kreditoren die von T€ 20 auf T€ 4 gesunken sind. Insgesamt sind die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 224 von T€ 490 auf T€ 266 gesunken, da die Ausleihungen an Mitarbeiter im Geschäftsjahr im Anlagevermögen abgebildet werden. Die Bankguthaben erhöhen sich von T€ 851 um T€ 308 auf T€ 1.160. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist um T€ 40 von T€ 151 auf T€ 111 gesunken. Da keine neuen Mietkaufverträge eingegangen werden wird lediglich das vorhandene Disagio minimiert, jedoch kein neues aufgebaut. Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital mit T€ 175, da der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen zum Teil vorgetragen wurde. Im Geschäftsjahr wurde eine Steuer-Rückstellung in Höhe von T€ 129 gebildet. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von T€ 2.415 um T€ 321 auf T€ 2.093. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von T€ 739 auf T€ 1.204. Diese drastische Erhöhung ist der Umstrukturierung der Finanzbuchhaltung zum Stichtag 31.12.2022 geschuldet. Zu diesem Stichtag wurde zur Vereinfachung der Datenübernahme alle zum Stichtag vorliegenden Rechnungen bezahlt. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 356 (Vorjahr T€ 209), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 59 (Vorjahr T€ 27), sowie der Nachzahlung aus der Betriebsprüfung der deutschen Rentenversicherung in Höhe von T€ 129 zusammen. Insgesamt hat das Fremdkapital von T€ 3.663 um T€ 2.581 auf T€ 6.244 zugenommen und liegt mit 76,94 % der Bilanzsumme über dem Vorjahresniveau von 68,26 %. Finanzlage Die Gesellschaft finanzierte bislang das Anlagevermögen insbesondere durch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind voll abgesichert. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft angefangen das Anlagevermögen über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Gesellschaftern zu finanzieren. Die benötigten Mittel für das laufende Geschäft konnten operativ erwirtschaftet werden. Die finanzielle Situation bleibt nach Ansicht der Geschäftsführung kontinuierlich stabil. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 175 Mitarbeiter (Vorjahr: 140). Davon waren 141 gewerbliche und 34 angestellte Mitarbeiter. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Erläuterungen zum Risikomanagement Die Geschäftsaktivitäten der Spedition Wagner sind mit einer Vielzahl von Risiken für die Ertrags- und Vermögenslage sowie dem operativen Geschäft verbunden. Zur Beurteilung der Risiken hat die Unternehmensleitung geeignete Mechanismen etabliert, die es ermöglichen, zeitnah auf erkennbare Risiken zu reagieren. Es besteht ein monatliches Berichtswesen welches einen aktuellen Blick auf die Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage ermöglicht. Dieses wird durch fachkundige Personen erstellt und mündet in einer laufenden Ergebnisanalyse. Die Entwicklungen wesentlicher Ertragsparameter und Aufwandsquoten werden im laufenden Wirtschaftsjahr fortlaufend mit der Geschäftsführung erörtert. Unterstützt wird das laufende Berichtswesen durch interne Kontrollmechanismen, welche sich durch definierte Abläufe im Wesentlichen auf die Trennung von Funktionen, das Vier-Augen-Prinzip sowie die Definition und Einhaltung von unternehmensweiten Richtlinien und Arbeitsanweisungen stützen. Dies umfasst regelmäßige Gesellschafterversammlungen. Im Versicherungswesen werden alle Risiken regelmäßig ermittelt und bewertet und sind durch entsprechende Versicherungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Dies betrifft insbesondere die fortlaufende Beurteilung des Risikos im Fuhrparkbereich. Erläuterungen der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Marktbedingte Risiken Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung des BIP weisen einen leichten Aufschwung der deutschen Wirtschaft aus. Nach einer Abnahme der Wirtschaftsleistung in 2023 scheinen die Zeichen wieder auf Wachstum zu wechseln. Dies schätzen die Expertinnen und Experten der Logistikweisen anders ein. Nicht nur, dass die Hochrechnung für 2023 real auf -2,0% und nominal auf +2,5% nach unten korrigiert wurde, auch für das Jahr 2024 wird die Situation pessimistischer gesehen. So wird ein weiteres Minus der realen Entwicklung für die Logistik von -3,5% und ein leichtes Plus von +0,8% nominal erwartet. Nach dem Peak bei den Treibstoff- und Energiekosten in 2022 lag 2023 eine deutliche Entspannung vor. In 2024 wird in der Logistik ein ähnliches Niveau erwartet wie dieses Jahr. Eine Abflachung der steigenden Preiskurve ist generell jedoch nicht zu erwarten. Insbesondere bei den Straßentransporten werden die Preise auch ohne die Zusatzbelastung durch die deutlich höhere Maut in 2024 weiter zulegen. Mit einem größeren Wettbewerb aufgrund mehr freier Kapazitäten ist zu rechnen. Eine Kapazitätsreduktion durch Marktkonsolidierung ist in geringem Maße wahrscheinlich. Risiken in der Kunden- und Umsatzstruktur Die Kundenstruktur der Spedition Wagner ist maßgeblich geprägt durch Leistungsbeziehungen zur Krombacher Gruppe. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem klassischen Speditionsgeschäft. Die Umsatzentwicklung der Spedition Wagner ist damit in Teilen abhängig von der Gesamtentwicklung des Frachtaufkommens der Krombacher Gruppe. Zur Reduzierung dieses Risikos diversifiziert die Spedition Wagner laufend ihr Kundenportfolio und baut zunehmend Kunden außerhalb der Getränkeindustrie auf. Diese Wachstumschance ermöglicht es gleichzeitig auf eine gleichmäßigere Auslastung über das Geschäftsjahr hinzuwirken. Eine weitere Chance liegt in dem stetigen Ausbau der logistischen Dienstleistungen (Lagerbewirtschaftung, Displaybau). Neben einer geringeren Saisonalität in diesen Bereichen wirken auch die längeren Vertragslaufzeiten risikominimierend. D. Voraussichtliche Entwicklung, Ausblick und Prognose für künftige Geschäftsjahre Die Spedition Wagner befindet sich in einer robusten Ausgangslage um den zu erwartenden intensiven Wettbewerb im Markt zu bestehen und den Wachstumspfad des Jahres 2023 erfolgreich fortzusetzen. Der Speditionsbereich soll kontinuierlich ausgebaut werden. Der Aufbau erfolgt über zusätzliche ziehende Einheiten, die in die Spedition integriert werden. Gefestigte Partnerschaften mit Kunden ermöglichen der Spedition das Risiko im Aufbau des Fuhrparks zu begrenzen und Überkapazitäten zu vermeiden. Der Unternehmensbereich "logistische Dienstleistungen" soll weiter ausgebaut werden, u. a. durch den Abschluss neuer Werkverträge innerhalb der Krombacher Gruppe. Insgesamt ist ein solides Wachstum der Umsatzerlöse bei einer Festigung der begonnenen Diversifizierung zu erwarten. Der Aufbau der Umsatzerlöse wird unterstützt durch ein hohes Kostenbewusstsein des Managements sowie der Belegschaft. Das Management der Spedition Wagner arbeitet fortlaufend an einer intensivierten Flexibilisierung in der Kostenstruktur, um Nachfrageschwankungen noch effizienter abpuffern zu können. Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken geht die Spedition Wagner bereits heute neue Wege in der Personalbeschaffung und prüft fortlaufend Möglichkeiten für attraktive Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer (u. a. Job-Bike, Möglichkeit zum Home-Office). Als potenzielles Risiko ist dabei die Auseinandersetzung zwischen dem Hauptkunden Krombacher Brauerei und dessen Kunden Edeka zu nennen, welcher zwischenzeitlich zu einem Bestell- und Lieferstopp führte, wodurch erhebliche Absatzeinbußen möglich sein können, welche sich sowohl auf die Aktivitäten im Displaybau als auch in Transportaufträgen niederschlagen können.
Remagen, den 29. April 2024 gez. Thomas Arlt gez. Michael Gaßner gez. Michael Kröhl Bestätigungsvermerk Der vorstehende, zur Offenlegung nach § 325 HGB bestimmten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spedition Wagner GmbH, Remagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Wagner GmbH, Remagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Wagner GmbH, Remagen, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 30. April 2024 Dr.
Merschmeier + Partner GmbH
Scheiper, Wirtschaftsprüfer Jäger, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 2. Juli 2024 festgestellt. |
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