Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 14921
Eingetragen
17.12.2001
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Betreiben einer Spedition.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Kröhl
seit 28.1.2021
Geschäftsführer
Thomas Gerd Arlt
seit 4.1.2006
Geschäftsführer
Michael Gaßner
seit 4.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

15.00% identifiziert85.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
7.50%
7.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
GL Verwaltungs GmbH
Germany
47.600 €
85.00%
T***** G*** A***
4.200 €
7.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spedition Wagner GmbH

Remagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Spedition Wagner GmbH, Remagen

Aktiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136,00 546,50
2. Geleistete Anzahlungen 137.485,59 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 3,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 13.364,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.426.550,00 3.244.268,50
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 61,87 61,87
2. Sonstige Ausleihungen 296.051,14 0,00
5.860.284,60 3.258.244,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 208.502,50 204.308,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 338.780,34 375.139,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 178.806,02 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 35.716,67
4. Sonstige Vermögensgegenstände 264.962,62 490.257,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.160.551,04 851.690,20
2.151.602,52 1.957.112,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 111.161,76 151.680,11
8.123.048,88 5.367.036,63

Passiva

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 56.000,00 56.000,00
II. Kapitalrücklage 572.682,69 572.682,69
III. Bilanzgewinn 1.249.792,86 1.074.592,93
1.878.475,55 1.703.275,62
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 129.851,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 197.901,84 206.477,32
327.752,84 206.477,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.093.849,23 2.415.079,39
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 840.531,68 (Vj. € 546.291,46)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.203.766,79 739.279,78
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.203.766,79 (Vj. € 739.279,78)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.006.055,92 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 627.487,39 (Vj. € 0,00)
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 1.500.000,00 (Vj. € 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 613.148,55 302.924,52
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 590.484,89 (Vj. € 302.924,78)
- davon aus Steuern: € 356.677,25 (Vj. € 209.685,99)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 180.120,56 (Vj. € 27.501,56)
5.916.820,49 3.457.283,69
8.123.048,88 5.367.036,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. - 31.12.2023

Spedition Wagner GmbH, Remagen

1.1. - 31.12.2023 1.1. - 31.12.2022
1. Rohergebnis 11.653.444,27 12.213.892,42
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.272.196,78 4.468.859,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.472.378,17 954.401,29
- davon für Altersversorgung: € 4.526,81 (Vj. € 21.726,20)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagervermögens und Sachanlagen 1.014.954,92 720.835,74
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.896.743,62 5.527.730,08
- Betriebsergebnis 997.170,78 542.065,45
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.516,82 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.170,53 1.919,32
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 7.524,96 (Vj. € 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 81.078,71 39.705,67
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 237.359,15 133.101,92
9. Ergebnis nach Steuern 687.420,27 371.177,18
10. Sonstige Steuern 86.239,34 41.313,27
11. Jahresüberschuss 601.180,93 329.863,91
12. Gewinnvortrag 648.611,93 744.729,02
13. Bilanzgewinn 1.249.792,86 1.074.592,93

Anhang zum Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Spedition Wagner GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Remagen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Koblenz
Register-Nr.: 14921

2. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung allererkennbarer Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr

Auf folgende Besonderheit im Ausweis weisen wir hin: Alle Gesellschaften mit identischer Gesellschafterstruktur auf der jeweils obersten Gesellschafterebene werden im Ausweis wie verbundene Unternehmen behandelt.

Sachanlagen in Höhe von 22.615,00 Euro aus der Position Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken und Sachanlagen in Höhe von 32.314,80 Euro aus der Position Technische Anlagen und Maschinen wurden in der Position Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgenommen. Diese Ausweisänderungen sind im Anlagenspiegel sowohl in den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in den Spalten "Umbuchungen" ersichtlich.

Darlehen an Mitarbeiter in Höhe von 279.926,32 Euro, die im Vorjahr unter sonstigen Vermögensgegenständen im Umlaufvermögen ausgewiesen wurden, werden nun unter den sonstigen Ausleihungen in den Finanzanlagen in Höhe von 296.051,14 Euro abgebildet. Die Ausweisänderung führt zu einem besseren Einblick in die Vermögenslage.

Für die KFZ-Steuer wurden im Gegensatz zum Vorjahr keine Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Erträge aus Versicherungserstattungen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, die dazugehörenden Aufwendungen für Reparaturen, die im Nachgang von einer Versicherung ganz oder teilweise erstattet wurden, werden im Geschäftsjahr unter sonstigen betrieblichen Aufwendungen dargestellt.

Im Geschäftsjahr werden im Materialaufwand die mit der Speditionstätigkeit verbundenen Materialaufwendungen ausgewiesen. Dazu gehören Reifen, Kraftstoffe, Ladungssicherung, Leasingkosten für LKW, Serviceverträge für LKW, Reparaturen, Kosten der Telematiksysteme und angefallene Maut. Im Vorjahr wurden diese Positionen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Dadurch wird ein besserer Einblick in die Ertragslage ermöglicht.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresbeschreibung je Posten der Bilanzierung ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen, wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
31.12.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.842,19 0,00 0,00 -1.027,00 17.815,19
2. geleistete Anzahlungen 0,00 137.485,59 0,00 0,00 137.485,59
18.842,19 137.485,59 0,00 -1.027,00 155.300,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlichder Bauten auf fremden Grundstücken 43.475,89 0,00 -22.615,00 -610,10 20.250,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.314,80 0,00 -32.314,80 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.128.633,45 3.183.458,42 54.929,80 -672.574,83 8.694.446,84
6.204.424,14 3.183.458,42 0,00 -673.184,93 8.714.697,63
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 61,87 296.051,14 0,00 0,00 296.113,01
61,87 296.051,14 0,00 0,00 296.113,01
6.223.328,20 3.616.995,15 0,00 -674.211,93 9.166.111,42
Abschreibungen
31.12.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -18.295,69 -410,50 0,00 1.027,00 -17.679,19
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-18.295,69 -410,50 0,00 1.027,00 -17.679,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlichder Bauten auf fremden Grundstücken -43.472,89 -2,50 22.614,50 610,10 -20.250,79
2. Technische Anlagen und Maschinen -18.950,30 0,00 18.950,30 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -2.884.364,95 -1.014.541,92 -41.564,80 672.574,83 -3.267.896,84
-2.946.788,14 -1.014.544,42 0,00 673.184,93 -3.288.147,63
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-2.965.083,83 -1.014.954,92 0,00 674.211,93 -3.305.826,82
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136,00 546,50
2. geleistete Anzahlungen 137.485,59 0,00
137.621,59 546,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlichder Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 13.364,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.426.550,00 3.244.268,50
5.426.550,00 3.257.636,00
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 296.113,01 61,87
296.113,01 61,87
5.860.284,60 3.258.244,37

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.504,80 Euro (Vorjahr: 246.656,03 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Zum Abschlussstichtag gibt es keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: 35,716,67 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Gesamt Bis zu einem Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.093.849,23 840.531,68 1.253.317,55 0,00
Vorjahr: 2.415.079,39 546.291.46 1.868.787,93 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.203.766,79 1.203.766,79 0,00 0,00
Vorjahr: 739.279,78 739.279,78 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.006.055,92 627.487,39 1.378.568,53 0,00
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 613.148,55 590.484,89 22.663,66 0,00
Vorjahr: 302.924,52 302.924,52 0,00 0,00
5.916.820,49 3.262.270,75 2.654.549,74 0,00
Vorjahr: 3.457.283,69 1.588.495,76 1.868.787,93 0,00

Zusatzangaben zu 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Davon gegenüber Gesellschaftern 1.500.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro)

Zusatzangaben zu 4. Sonstige Verbindlichkeiten:

Davon aus Steuern 356.677,25 Euro (Vorjahr: 209.685,99 Euro)

Davon im Rahmen sozialer Sicherheit 180.120,56 Euro (Vorjahr: 27.501,56 Euro)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des finanzierten Anlagevermögens besichert. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen die üblichen Eigentumsvorbehalte zugrunde.

Finanzielle Verpflichtungen

Folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen am Abschlussstichtag für das Folgejahr:

Mieten und Pachten Grundstücke 419 TEuro

Leasingverträge PKW/LKW/sonstige 125 TEuro

Mieten bewegliche Wirtschaftsgüter 25 TEuro

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der währen des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 175 (Vorjahr: 140).

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft nimmt die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft mit Gesamtvertretungsbefugnis sind:

Thomas Arlt, Sinzig,

Michael Gaßner, Waldbreitenbach,

Michael Kröhl, Neunkirchen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Remagen, den 29. April 2024

gez. Thomas Arlt

gez. Michael Gaßner

gez. Michael Kröhl

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Einleitung

Die Spedition Wagner GmbH hat ihren Sitz in Remagen, Rheinland-Pfalz und gehört zum Konzern der GL Verwaltungs GmbH.

Die Haupttätigkeit des Unternehmens liegt in der Transportleistung. So werden Waren aller Art ausgeliefert, mit Schwerpunkt in der Getränkebranche.

Neben den Transportdienstleistungen führt die Spedition Wagner auch administrative Tätigkeiten aus.

B. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 wurde der Güterverkehr in Deutschland durch die allgemeine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums ausgebremst. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fahrleistung des Straßengüterverkehrs insgesamt um 3,9% gesunken, die Gesamtfahrstrecke blieb um 1,9 Prozent hinter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 2018 bis 2022 zurück. Damit lag der Straßengüterverkehr im vergangenen Jahr auch unter dem Vor-Corona-Niveau, ein weiteres Indiz für die schwache wirtschaftliche Entwicklung. (gemessen am Lkw Maut Fahrleistungsindex des Bundesamts für Logistik und Mobilität; Quelle Bundesamt für Logistik und Mobilität).

2023 präsentierte sich als herausforderndes Jahr für die Branche, in dem globale makroökonomische Bedingungen ihren Tribut von Verladern und Frachtführern forderten. Die Nachfrage im Straßengüterverkehr, ein maßgeblicher Indikator wirtschaftlicher Gesundheit, verzeichnete nach dem Allzeithoch der Frachtraten 2022 einen Rückgang. Im Bemühen, Ladungen zu sichern, setzten Frachtführer auf Niedrigpreisstrategien, die die Frachtraten im ersten Quartal 2023 um bis zu 9 % senkten.

Trotz dieser Herausforderungen lagen die Raten europäischer Frachtführer im Jahresvergleich 1 % über dem Niveau von Januar 2023. Dies resultierte aus der Hochsaison-Nachfrage und der neuen deutschen Straßenmaut ab Dezember 2023, die die Mautkosten für Frachtführer auf deutschen Straßen um bis zu 83 % erhöhte. Die deutschen Frachtraten stiegen infolgedessen Ende 2023 um 6 %, wobei dies auf die gestiegenen Kosten zurückzuführen ist (Sennder Marktreport 2023).

Wettbewerbssituation

Die Spedition Wagner bewegt sich in einem stark fragmentierten Wettbewerbsumfeld, welches von international tätigen Konzernen sowie kleinen lokalen Speditionen und Logistikanbietern besetzt wird.

Die Wettbewerbssituation ist nachhaltig geprägt von einem hohen Preisdruck mit einhergehender Anforderung an die Kosteneffizienz der Marktteilnehmer. Kontinuierlich steigende Kundenanforderungen erfordern eine ständige Anpassung der operativen Prozesse. Die Digitalisierung bietet dabei Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, erfordert jedoch auch Investitionen in die technische Infrastruktur sowie die Weiterbildung von Mitarbeitern (Bericht Logistikweisen). Neben dem laufenden Wettbewerb um Frachtaufträge verstärkt sich der Wettbewerb um Arbeitskräfte in den letzten Jahren massiv (Verkehrsrundschau). Flankiert werden die Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld von tlw. komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen und steigenden Anforderungen an den Klimaschutz (Verkehrsrundschau).

Das insgesamt intensive Wettbewerbsumfeld fordert eine kontinuierliche Weiterentwicklung der operativen Prozesse und Differenzierung über Flexibilität, Geschwindigkeit und Qualität in den erbrachten Dienstleistungen.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Entwicklung

Ertragslage des Geschäftsjahres 2023

Im Berichtsjahr 2023 wurden in der Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von T€ 22.447 (Vorjahr: T€ 19.510) erzielt. Die Umsätze stiegen somit um T€ 2.937. Die steigende Nachfrage auf dem Markt und nach Produkten der Krombacher-Gruppe, mit der die Spedition Wagner GmbH ca. 92 % ihrer Einnahmen erwirtschaftet, führen zu den steigenden Umsatzerlösen. Die 23 Sattelzugmaschinen und 19 Auflieger die im Jahr 2023 neu angeschafft wurden und somit der Zuwachs an zur Verfügung stehenden ziehenden Einheiten trägt zusätzlich zur Erwirtschaftung des Umsatzes bei.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten um 20,58 % des Vorjahreswertes (T€ 231) auf T€ 279. Dieser Zuwachs in den sonstigen betrieblichen Erträgen, die die Erlöse des Displaybaus, der Disponierung, der Sortierung und der Bestell- und Auftragsannahme abbilden, liegt in dem stark wachsenden Aufgabengebiet und der neu hinzukommenden Marken der Kunden.

Die teilweise Übernahme der zuvor durch Michael Schattinger ausgeführten Tätigkeiten im Umfeld der Krombacher Gruppe begünstigt sowohl die Umsatzerlöse als auch die sonstigen betrieblichen Erträge.

Der Materialaufwand stieg um T€ 3.545 von T€ 7.528 auf T€11.073. Dies ist insbesondere auf die Fahrzeugkosten zurückzuführen. Diese werden im Geschäftsjahr 2023 im Materialaufwand ausgewiesen und nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, um einen besseren Einblick in die Ertragslage zu ermöglichen. Daher steigen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um T€ 2.755 von T€ 27 auf T€ 2.802. Hierunter fallen insbesondere Aufwendungen für Reifen, Kraftstoffe, Adblue, die Pflege des Fuhrparks, Ladungssicherung, Aufwand für Paletten, LKW Leasingkosten, Reparaturen der LKW's sowie Aufwendungen für das Telematiksystem und die Maut.

Für Touren, die an Subunternehmer disponiert wurden, stiegen im Geschäftsjahr um T€ 769 von 7.501 auf T€ 8.270.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl steigt im Geschäftsjahr von 140 auf 175. Der Personalaufwand steigt um T€ 2.321 von T€ 5.423 auf T€ 7.744. Steigende Löhne und die Neueinstellung von Mitarbeitern zur Besetzung der ziehenden Einheiten führten zu diesem Anstieg. Zudem ergab eine Prüfung der deutschen Rentenversicherung eine Nachzahlung für die Jahre 2019 - 2022 in Höhe von T€ 120.

Die Abschreibungen stiegen um T€ 294 von T€ 720 auf T€ 1.014 aufgrund der Investition in neue Zugmaschinen und Auflieger.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken um T€ 3.631 von T€ 5.527 auf T€ 1.896. Dies ist auf die Fahrzeugkosten zurückzuführen, die wie bereits genannt, im Geschäftsjahr nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden.

Durch die Ausleihungen an Mitarbeiter entstanden im Geschäftsjahr erstmals Erträge in Höhe von T€ 5. Zinsen an Banken und Verzugszinsen von Kunden erhöhten sich um T€ 2 von T€ 1 auf T€ 3.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um T€ 42 von T€ 39 auf T€ 81 gestiegen. Der Steueraufwand steigt um T€ 104 von T€ 133 auf T€ 237 und die sonstigen Steuern die sich zum im wesentlichen aus der KFZ-Steuer ergeben stiegen um T€ 44 von T€ 41 auf T€ 86, dies begründet sich in der Ausweitung des Bestands an ziehenden Einheiten und dadurch, dass für die KFZ-Steuer im Geschäftsjahr kein Rechnungsabgrenzungsposten mehr gebildet wurde.

Im Ergebnis liegt der Jahresüberschuss mit T€ 601 um T€ 272 über Vorjahr.

Die Umsatzrendite verbesserte sich von 1,69 % auf 2,70 %.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Spedition Wagner GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.756 auf T€ 8.123 erhöht.

Die Zunahme der Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Zunahme des Anlagevermögens um T€ 2.602. Maßgeblich dafür verantwortlich ist die Anschaffung neuer Zugmaschinen und Auflieger.

Das Umlaufvermögen stieg um T€ 195 auf T€ 2.152. Die Vorräte erhöhten sich aufgrund eines steigenden Palettenbedarfs um 2,05 % des Vorjahreswertes. Insgesamt steigen die Vorräte um T€ 4 von T€ 204 auf T€ 208. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken von T € 375 um T€ 36 auf T€ 338. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 143 von T€ 35 auf T€ 178. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden im Geschäftsjahr ausgeglichen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Kautionen, die von T€ 59 auf T€ 14 gesunken sind, da eine der Forderungen im Geschäftsjahr im Bankbestand ausgewiesen, Forderungen aus Steuerüberzahlungen in Höhe von T€ 111, ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 132 und Debitorischen Kreditoren die von T€ 20 auf T€ 4 gesunken sind. Insgesamt sind die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 224 von T€ 490 auf T€ 266 gesunken, da die Ausleihungen an Mitarbeiter im Geschäftsjahr im Anlagevermögen abgebildet werden.

Die Bankguthaben erhöhen sich von T€ 851 um T€ 308 auf T€ 1.160.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist um T€ 40 von T€ 151 auf T€ 111 gesunken. Da keine neuen Mietkaufverträge eingegangen werden wird lediglich das vorhandene Disagio minimiert, jedoch kein neues aufgebaut.

Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital mit T€ 175, da der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen zum Teil vorgetragen wurde.

Im Geschäftsjahr wurde eine Steuer-Rückstellung in Höhe von T€ 129 gebildet.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von T€ 2.415 um T€ 321 auf T€ 2.093. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von T€ 739 auf T€ 1.204. Diese drastische Erhöhung ist der Umstrukturierung der Finanzbuchhaltung zum Stichtag 31.12.2022 geschuldet. Zu diesem Stichtag wurde zur Vereinfachung der Datenübernahme alle zum Stichtag vorliegenden Rechnungen bezahlt. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 356 (Vorjahr T€ 209), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 59 (Vorjahr T€ 27), sowie der Nachzahlung aus der Betriebsprüfung der deutschen Rentenversicherung in Höhe von T€ 129 zusammen.

Insgesamt hat das Fremdkapital von T€ 3.663 um T€ 2.581 auf T€ 6.244 zugenommen und liegt mit 76,94 % der Bilanzsumme über dem Vorjahresniveau von 68,26 %.

Finanzlage

Die Gesellschaft finanzierte bislang das Anlagevermögen insbesondere durch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind voll abgesichert. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft angefangen das Anlagevermögen über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Gesellschaftern zu finanzieren. Die benötigten Mittel für das laufende Geschäft konnten operativ erwirtschaftet werden. Die finanzielle Situation bleibt nach Ansicht der Geschäftsführung kontinuierlich stabil.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 175 Mitarbeiter (Vorjahr: 140). Davon waren 141 gewerbliche und 34 angestellte Mitarbeiter.

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Erläuterungen zum Risikomanagement

Die Geschäftsaktivitäten der Spedition Wagner sind mit einer Vielzahl von Risiken für die Ertrags- und Vermögenslage sowie dem operativen Geschäft verbunden. Zur Beurteilung der Risiken hat die Unternehmensleitung geeignete Mechanismen etabliert, die es ermöglichen, zeitnah auf erkennbare Risiken zu reagieren.

Es besteht ein monatliches Berichtswesen welches einen aktuellen Blick auf die Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage ermöglicht. Dieses wird durch fachkundige Personen erstellt und mündet in einer laufenden Ergebnisanalyse. Die Entwicklungen wesentlicher Ertragsparameter und Aufwandsquoten werden im laufenden Wirtschaftsjahr fortlaufend mit der Geschäftsführung erörtert.

Unterstützt wird das laufende Berichtswesen durch interne Kontrollmechanismen, welche sich durch definierte Abläufe im Wesentlichen auf die Trennung von Funktionen, das Vier-Augen-Prinzip sowie die Definition und Einhaltung von unternehmensweiten Richtlinien und Arbeitsanweisungen stützen. Dies umfasst regelmäßige Gesellschafterversammlungen.

Im Versicherungswesen werden alle Risiken regelmäßig ermittelt und bewertet und sind durch entsprechende Versicherungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Dies betrifft insbesondere die fortlaufende Beurteilung des Risikos im Fuhrparkbereich.

Erläuterungen der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Marktbedingte Risiken

Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung des BIP weisen einen leichten Aufschwung der deutschen Wirtschaft aus. Nach einer Abnahme der Wirtschaftsleistung in 2023 scheinen die Zeichen wieder auf Wachstum zu wechseln. Dies schätzen die Expertinnen und Experten der Logistikweisen anders ein. Nicht nur, dass die Hochrechnung für 2023 real auf -2,0% und nominal auf +2,5% nach unten korrigiert wurde, auch für das Jahr 2024 wird die Situation pessimistischer gesehen. So wird ein weiteres Minus der realen Entwicklung für die Logistik von -3,5% und ein leichtes Plus von +0,8% nominal erwartet.

Nach dem Peak bei den Treibstoff- und Energiekosten in 2022 lag 2023 eine deutliche Entspannung vor. In 2024 wird in der Logistik ein ähnliches Niveau erwartet wie dieses Jahr.

Eine Abflachung der steigenden Preiskurve ist generell jedoch nicht zu erwarten. Insbesondere bei den Straßentransporten werden die Preise auch ohne die Zusatzbelastung durch die deutlich höhere Maut in 2024 weiter zulegen. Mit einem größeren Wettbewerb aufgrund mehr freier Kapazitäten ist zu rechnen. Eine Kapazitätsreduktion durch Marktkonsolidierung ist in geringem Maße wahrscheinlich.

Risiken in der Kunden- und Umsatzstruktur

Die Kundenstruktur der Spedition Wagner ist maßgeblich geprägt durch Leistungsbeziehungen zur Krombacher Gruppe. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem klassischen Speditionsgeschäft. Die Umsatzentwicklung der Spedition Wagner ist damit in Teilen abhängig von der Gesamtentwicklung des Frachtaufkommens der Krombacher Gruppe. Zur Reduzierung dieses Risikos diversifiziert die Spedition Wagner laufend ihr Kundenportfolio und baut zunehmend Kunden außerhalb der Getränkeindustrie auf. Diese Wachstumschance ermöglicht es gleichzeitig auf eine gleichmäßigere Auslastung über das Geschäftsjahr hinzuwirken.

Eine weitere Chance liegt in dem stetigen Ausbau der logistischen Dienstleistungen (Lagerbewirtschaftung, Displaybau). Neben einer geringeren Saisonalität in diesen Bereichen wirken auch die längeren Vertragslaufzeiten risikominimierend.

D. Voraussichtliche Entwicklung, Ausblick und Prognose für künftige Geschäftsjahre

Die Spedition Wagner befindet sich in einer robusten Ausgangslage um den zu erwartenden intensiven Wettbewerb im Markt zu bestehen und den Wachstumspfad des Jahres 2023 erfolgreich fortzusetzen.

Der Speditionsbereich soll kontinuierlich ausgebaut werden. Der Aufbau erfolgt über zusätzliche ziehende Einheiten, die in die Spedition integriert werden. Gefestigte Partnerschaften mit Kunden ermöglichen der Spedition das Risiko im Aufbau des Fuhrparks zu begrenzen und Überkapazitäten zu vermeiden. Der Unternehmensbereich "logistische Dienstleistungen" soll weiter ausgebaut werden, u. a. durch den Abschluss neuer Werkverträge innerhalb der Krombacher Gruppe. Insgesamt ist ein solides Wachstum der Umsatzerlöse bei einer Festigung der begonnenen Diversifizierung zu erwarten.

Der Aufbau der Umsatzerlöse wird unterstützt durch ein hohes Kostenbewusstsein des Managements sowie der Belegschaft. Das Management der Spedition Wagner arbeitet fortlaufend an einer intensivierten Flexibilisierung in der Kostenstruktur, um Nachfrageschwankungen noch effizienter abpuffern zu können. Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken geht die Spedition Wagner bereits heute neue Wege in der Personalbeschaffung und prüft fortlaufend Möglichkeiten für attraktive Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer (u. a. Job-Bike, Möglichkeit zum Home-Office).

Als potenzielles Risiko ist dabei die Auseinandersetzung zwischen dem Hauptkunden Krombacher Brauerei und dessen Kunden Edeka zu nennen, welcher zwischenzeitlich zu einem Bestell- und Lieferstopp führte, wodurch erhebliche Absatzeinbußen möglich sein können, welche sich sowohl auf die Aktivitäten im Displaybau als auch in Transportaufträgen niederschlagen können.

 

Remagen, den 29. April 2024

gez. Thomas Arlt

gez. Michael Gaßner

gez. Michael Kröhl

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung nach § 325 HGB bestimmten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Spedition Wagner GmbH, Remagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Wagner GmbH, Remagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Wagner GmbH, Remagen, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 30. April 2024

Dr. Merschmeier + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Scheiper, Wirtschaftsprüfer

Jäger, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 2. Juli 2024 festgestellt.

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