Redalpine Venture Partners GmbH
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich Wilhelm Jobst von Trott zu Solz seit 21.12.2023 | Sonstige |
Frederik Fahning seit 21.12.2023 | Sonstige |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZenJob SEBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wurden wesentliche Änderungen in der Unternehmensstruktur vollzogen. Zunächst wurde die Rechtsform der ZenJob GmbH zum 22.09.2023 in eine Aktiengesellschaft (AG) geändert. Es erfolgte eine Änderung in der Rechtsform der Tochtergesellschaft in den Niederlanden, die von einer B.V. in eine N.V. (niederländische Rechtsform einer deutschen Aktiengesellschaft) umgewandelt wurde. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wurde die ZenJob AG mit ihrer 100%igen Tochtergesellschaft ZenJob N.V. zur Gründung einer SE mit der Firma "ZenJob SE" verschmolzen. Diese Verschmelzung führte zur Übertragung sämtlicher Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der ZenJob N.V. auf die ZenJob AG gemäß den einschlägigen rechtlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der erforderlichen Genehmigungen. Am 21. Dezember 2023 erfolgte die Eintragung von ZenJob SE im Handelsregister. Die Gesellschaft wird ihren Geschäftsbetrieb unter der neuen Rechtsform fortsetzen und alle rechtlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllen. Registerinformationen Die ZenJob SE mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 259261 B mit der Geschäftsanschrift Stromstraße 15, 10551 Berlin eingetragen. Die ZenJob SE ist Rechtsnachfolger der ZenJob GmbH, vormals eingetragen unter der Nummer HRB 172609 B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss ist unter Zugrundelegung der Going Concern-Prämisse aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wird von dem Wahlrecht der Aktivierung kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen linearen Abschreibungen entsprechen im Wesentlichen den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter bis zu Netto-Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet, indem Finanzanlagen bereits bei vorübergehenden Wertminderungen abgeschrieben werden. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgten nach § 272 HGB. Das Grundkapital wurde mit dem Nominalbetrag angesetzt. Der Nennbetrag der eigenen Anteile ist nach § 272 Absatz 1a Satz 1 HGB offen von dem Posten "Grundkapital" abgesetzt. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d. h. sofern erforderlich einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend der jährlichen Diskontierungszinssätze der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Gesellschaft hat ein Mitarbeiteroptionsprogramm (ESOP) aufgelegt. Die gesetzlichen Vertreter gehen derzeit davon aus, dass in absehbarer Zukunft keine hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Ereignis innerhalb des absehbaren Prognosezeitraumes eintritt, welches eine Anteilsübertragung an Begünstigte des Programms bzw. eine Auszahlung zur Folge hätte. Entsprechend wurde auf die Bildung von Rückstellungen gemäß BFH-Urteil vom 15. März 2017 verzichtet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierung von latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzeptes vorgenommen. Demnach werden auf sämtliche Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Darüber hinaus wurden steuerliche Verlustvorträge, soweit ihre Verrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwarten ist, berücksichtigt. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet ausgewiesen. Unter Verzicht auf die Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird ein Aktivüberhang an latenten Steuern nicht angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die sonstigen Ausleihungen betreffen in Höhe von TEUR 548 Kautionszahlungen für gemietete Objekte und Bürgschaften in Höhe von TEUR 78. Die ZenJob Ltd. mit Sitz in Daventry, Großbritannien, wurde am 25. April 2023 liquidiert. Die bereits auf einen Euro herabgesetzte Beteiligung an der Tochtergesellschaft sowie die Ausleihungen wurden auf EUR 0,00 abgeschrieben. Die ZenJob B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, wurde zunächst in eine N.V. umgewandelt und anschließend im Rahmen einer Verschmelzung zur Neugründung gemäß § 2 Nr. 2 UmwG auf die ZenJob AG übertragen, wodurch die ZenJob SE entstanden ist. Beteiligung und Ausleihungen wurden mit dem Eigenkapital der Tochter verrechnet. Ein Überhang an Eigenkapital wurde ergebniswirksam erfasst. Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag keine Anteile an anderen Unternehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.128 (Vj. TEUR 10.283) enthalten mit TEUR 2.315 (Vj. TEUR 2.792) Forderungen aus zum Bilanzstichtag noch nicht fakturierten Leistungen, deren Leistungszeitraum im Geschäftsjahr liegt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Liquide Mittel Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Bilanzstichtag TEUR 29.267 (Vj. TEUR 34.843). Davon sind TEUR 24.523 (Vj. TEUR 26.000) als Festgeld mit unterschiedlichen Bindungsdauern kurzfristig angelegt. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 179.786,00 (Vj. EUR 179.786,00). Das Grundkapital der Gesellschaft wurde durch Umwandlung der ZenJob AG mit Sitz in Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Registernummer HRB 256711 B, in eine Europäische Gesellschaft (SE) durch Verschmelzung der ZenJob N.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, auf die ZenJob AG gemäß Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 17 Abs. 2 lit. a) SE-VO erbracht. Das Grundkapital der ZenJob AG ist in Höhe von EUR 179.786,00 durch Formwechsel gemäß §§ 190 ff. UmwG der vormals im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Registernummer HRB 172609 B eingetragenen ZenJob GmbH mit Sitz in Berlin erbracht worden. Das Grundkapital ist eingeteilt in 179.786 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Die Aktien lauten auf den Namen. Der Nennbetrag der eigenen Anteile der Gesellschaft beträgt EUR 17.792,00 (Vj. EUR 17.792,00). Die Kapitalrücklage ist zum Vorjahr unverändert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen (TEUR 858; Vj. TEUR 963), Kick Back-Vereinbarungen (TEUR 17; Vj. TEUR 115), ausstehende Lieferantenrechnungen und Schwerbehindertenabgabe (TEUR 280; Vj. TEUR 288), für Aufbewahrungspflichten (TEUR 38; Vj. TEUR 35), pauschale Steuern (TEUR 27; Vj. TEUR 18) sowie für Abschluss und Prüfung (TEUR 68; Vj. TEUR 94) gebildet. Verbindlichkeiten Im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten im Einzelnen dargestellt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Personalaufwand Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 62.114 (Vorjahr: TEUR 76.859). Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge Unter die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fallen insbesondere Kosten für SaaS Anwendungen TEUR 2.923 (Vorjahr: TEUR 2.927), Raumkosten TEUR 2.429 (Vorjahr: TEUR 2.284), Marketingkosten TEUR 984 (Vorjahr: TEUR 3.735) und Kosten für Freelancers und Fremdarbeiten TEUR 550 (Vorjahr: TEUR 1.800). Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Berichtsjahr hauptsächlich eine Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz für die Jahre 2020 bis 2021 in Höhe von TEUR 1.267 (Vorjahr: TEUR 0) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 196) ausgewiesen. In den Zinserträgen werden Zinsen auf kurzfristigen Festgeldanlagen und Tagesgeldanlagen in Höhe von TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 114) ausgewiesen. Haftungsverhältnisse
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wird als gering eingeschätzt, da die Schuldnerin auf Grund ihrer Liquidität jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen, die mit diesen Bürgschaften in Verbindung stehen, nachzukommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Gesellschaft bestehen in Höhe von TEUR 12.104 (Vj. TEUR 2.396) sonstige finanzielle Verpflichtungen, wovon TEUR 872 (Vj. TEUR 2.003) im Folgejahr fällig werden. Diese betreffen in voller Höhe Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge haben eine Laufzeit von ein bis zehn Jahren und enden zwischen 2024 und 2034. Für die Mietverträge der Büroflächen gibt es Verlängerungsoptionen von ein bis fünf Jahren. Die starke Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist auf einen neuen 10 Jahresvertrag für neue Büroflächen für den Hauptstandort Berlin zurückzuführen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus der Gewährung von Krediten an die Tochterunternehmen ZenJob B.V. und ZenJob Ltd. entfallen durch die Liquidation der ZenJob Ltd. und die Verschmelzung mit der ZenJob BV. Zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gehören auch nicht bilanzierte Verpflichtungen aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm ("ESOP"), deren Höhe in Ermangelung eines Exit- Events derzeit nicht quantifizierbar ist. Sonstige Angaben Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis in Höhe von EUR -4.941.758,34 auf neue Rechnung in das Folgejahr vorzutragen. Organe Die Organe der Gesellschaft setzen sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen: Vorstand: Friedrich Wilhelm Jobst von Trott zu Solz, Berlin, Deutschland Chief Executive Officer (CEO) Vorsitzender des Vorstandes Frederik Fahning, Berlin, Deutschland Chief Legal Officer (CLO) Nicolaas Gerardus Boon, Noordwijk, Niederlande Chief Financial Officer (CFO) Aufsichtsrat: Dr. Marc-Oliver Lücke, Berlin, Deutschland Vorsitzender des Aufsichtsrats Fondsmanager Sebastian Wossagk, München, Deutschland stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Investment Manager Anne Dias, Miami, Florida, Vereinigte Staaten von Amerika Chief Executive Officer von Aragon Global Management Marieke Christmann, London, Vereinigtes Königreich Investment Managerin Imran Akram, London, Vereinigtes Königreich Investment Manager Andrew Heath, London, Vereinigtes Königreich Co-Chief Executive Officer von AlphaSights Group Harald Nieder, Brugg, Schweiz Partner bei Redalpine Ventures Partners AG David Vismans, Bloemendaal, Niederlande Product Berater für CPO und CEO Hauptversammlung: Die ehemaligen Gesellschafter der Zenjob GmbH bilden als Aktionäre der Zenjob SE die Hauptversammlung. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder wird unter Bezugnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Vergütung. Für die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates bestehen am Bilanzstichtag keine Kreditlinien. Mitarbeitende Die durchschnittliche Zahl, der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitenden war wie folgt:
Die Gesellschaft beschäftigt unterschiedliche Gruppen von Arbeitnehmenden. Hervorzuheben ist dabei zunächst die Hauptbelegschaft, also die regelmäßig im engeren Sinne beschäftigten Mitarbeitenden der Gesellschaft, die nicht im Wege der Arbeitnehmerüberlassung tätig werden, sondern direkt und unmittelbar dem Betriebszweck der Gesellschaft dienen. Eine zweite Gruppe von Mitarbeitenden sind die Leiharbeitnehmer*innen. Dazu zählen zum einen die Werkstudent*innen, die im Regelfall länger als einen Monat angestellt sind und an die Kund*innen der ZenJob SE überlassen werden. Es gibt dazu noch weitere Beschäftigte, die an die Kund*innen der ZenJob SE im Regelfall über einen Zeitraum von mehr als einem Monat verliehen werden. Hinzu kommen noch Arbeitnehmende, die ebenfalls überlassen werden, allerdings immer nur für sehr kurzfristige Tätigkeiten, die sogenannten "Tagesbeschäftigten". Für die Zwecke des § 267 HGB sind alle vorgenannten Mitarbeitenden als Arbeitnehmende zu qualifizieren, und zwar jeweils insoweit, als sie zu dem in § 267 Abs. 5 HGB genannten Stichtagen in einem Arbeitsverhältnis bei der ZenJob SE standen. Nachtragsbericht Der CFO und Vorstandsmitglied der Gesellschaft, Nicolaas Gerardus Boon, hat das Unternehmen zum 29. Februar 2024 auf eigenen Wunsch verlassen. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 57 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.
Berlin, 27. August 2024 Frederik Fahning Friedrich Wilhelm Jobst von Trott zu Solz Angaben zur Fertigstellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023ZenJob SE, Berlin
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Wir, die ZenJob SE, sind ein deutsches Unternehmen der Digitalwirtschaft im Bereich der Personaldienstleistung. Wir sind ein im November 2015 gegründetes Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin, das Leiharbeitnehmer*innen, die per Rahmenvertrag bei uns angestellt sind, für kurzfristige und langfristige Einsätze an Unternehmen in Deutschland überlässt. Wir verstehen uns als technologieorientiertes Serviceunternehmen, welches seine Kund*innen in die Lage versetzt, schnell auf schwankenden Personalbedarf zu reagieren. Für die Arbeitseinsätze vermitteln wir kurzfristig und sehr flexibel Studierende sowie Angestellte, die Nebenjobs ausüben. Mithilfe unseres Produkts können sie ihre Arbeitszeit und -volumen nach persönlichen Bedürfnissen frei einteilen. Zusätzlich haben wir seit dem Jahr 2019 auch den langfristigen Einsatz von Werkstudent*innen in unserem Angebot. Als Full-Service-Dienstleister übernehmen wir mit unserer vollständig digitalisierten Lösung für unsere Kunden*innen alle administrativen Prozesse der Personalbeschaffung und -verwaltung und bieten einen komfortablen Self-Service-Prozess durch intuitiv bedienbare Softwarelösungen. Hierzu beschäftigten wir im Durchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres zusätzlich zu den Leiharbeitnehmer*innen 294 Mitarbeitende, an unserem Hauptsitz in Berlin sowie an unseren weiteren Standorten in Hamburg, München, Düsseldorf und Frankfurt am Main. Die ZenJob SE mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HRB 259261 B eingetragen. Die ZenJob SE ist Rechtsnachfolger der ZenJob GmbH, vormals eingetragen unter der Nummer HRB 172609 B. 1.1. Forschung und Entwicklung Die ZenJob SE geht keinen klassischen Forschungstätigkeiten nach. Entwicklungen konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Weiterentwicklung der Plattform, insbesondere auf die Optimierung des Matching-Algorithmus sowie die Digitalisierung von Recruiting-Prozessen. Diese werden zum Großteil weitestgehend bzw. ausschließlich durch angestellte Mitarbeitende durchgeführt. Vom Wahlrecht des Bilanzansatzes selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird kein Gebrauch gemacht. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in Deutschland zeigte sich eine gemischte wirtschaftliche Entwicklung. Die Investitionen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr deutliche Rückgänge, wobei insbesondere die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen betroffen waren. Gleichzeitig blieb der private Konsum weiterhin rückläufig, vor allem aufgrund hoher Preise, insbesondere im Bereich Nahrungsmittel und Gaststättendienstleistungen. 1 Der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe verzeichnete insgesamt einen Rückgang um 1,1 %. Während der Verkehrsbereich Zuwächse verzeichnete, gab es Einbußen im Groß- und Einzelhandel. Trotz einer nachlassenden Dynamik verzeichnete die Erwerbstätigenzahl im 4. Quartal 2023 einen erneuten Höchststand in Deutschland, mit rund 46,2 Millionen Erwerbstätigen. Dies entsprach einem Zuwachs von 216.000 Personen oder 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des Anstiegs der Erwerbstätigenzahl nahm die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität im Vergleich zum Vorjahresquartal ab. Gemessen am preisbereinigten BIP je Erwerbstätigenstunde betrug der Rückgang 0,4 %, während sie je Erwerbstätigen um 0,9 % niedriger war als im Vorjahr. 1 Laut einer detaillierten Meldung des Statistischen Bundesamtes vom 24. Februar 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im letzten Quartal 2023 um 0,3 % gesunken. Diese Entwicklung bestätigt die vorherige Schnellmeldung vom 30. Januar 2024. Im letzten Quartal bremsten rückläufige Investitionen das Wirtschaftswachstum, während der Konsum leicht zunahm. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP weitgehend, begleitet von schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 1 Insbesondere das Baugewerbe (-2,6 %) und das Verarbeitende Gewerbe (-1,4 %) waren von diesem Rückgang betroffen. Während die Produktion von Kraftwagen und -teilen zunahm, verzeichneten viele andere Branchen, darunter der Maschinenbau, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie, Einbußen. Hingegen konnte die Bruttowertschöpfung in der Energieversorgung deutlich zulegen. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei sonstigen Dienstleistern gab es einen Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 %. Der Waren- und Dienstleistungsexport verringerte sich ebenfalls um 1,6 % im Vergleich zum Vorquartal, während die Importe mit -1,7 % noch stärker sanken. Dies wurde hauptsächlich durch eine verhaltene Auslandsnachfrage, geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise beeinflusst, was zu einem schwächeren Warenhandel führte. 1 Aktuelle Frühindikatoren deuten noch nicht auf eine schnelle konjunkturelle Erholung hin. Dennoch könnten sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft im Verlauf dieses Jahres verringern. Dazu gehören ein rückläufiger Trend der Inflation, steigende Reallöhne und eine allmähliche Belebung der Weltwirtschaft. Diese Faktoren dürften eine Erholung vor allem durch Binnennachfrage begünstigen. 2 2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Im Jahr 2023 verzeichnete der Zeitarbeitsmarkt eine schwächere Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Laut der aktuellen Beschäftigungsstatistik der Agentur für Arbeit lag der Bestand an Beschäftigten im ersten Halbjahr 2023 kontinuierlich unter den Vorjahreswerten. Die Unternehmen zeigen aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs eine gedämpfte Einstellungsbereitschaft, obwohl die Rekrutierung neuer Fachkräfte weiterhin eine zentrale Herausforderung für Personaldienstleister darstellt. Die Zeitarbeitsunternehmen prognostizieren für das erste Quartal 2024 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Anzahl der externen Mitarbeiter unter Vertrag soll um 0,8 % zunehmen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Spezialisten im Gesundheitswesen zeigen sich etwas optimistischer in ihren Erwartungen. 3 Laut dem aktuellen Halbjahresbericht "Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe (Monatszahlen und Jahreszahlen)" des Statistischen Amts der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurden zum Stichtag 30. Juni 2023 insgesamt 802.529 Beschäftigte auf dem Zeitarbeitsmarkt registriert. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 zeigt sich ein Rückgang - am 30. Juni 2022 waren 834.876 Arbeitnehmende in der Branche tätig. Dies entspricht im Juni 2023 einem Anteil von 2,0 % (Vorjahr 2,2%) an der Gesamtwirtschaft. 4 Gleichzeitig sank auch die Anzahl der Betriebe, die sich auf Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert haben, bis zum Stichtag 30.06.2023 um 0,3 % auf 10.835. 5 Die meisten Unternehmen (2.628) beschäftigen zwischen ein und neun Mitarbeitende. Es folgen Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitenden (2.198). Bei Unternehmen, die nicht hauptsächlich Arbeitnehmerüberlassung betreiben, gab es einen Rückgang um 1,6 % auf 36.324 Beschäftigte. Auch in diesem Bereich bilden Unternehmen mit ein bis neun Mitarbeitenden mit 33.721 den größten Anteil. 4 Der Anteil ausländischer Zeitarbeitskräfte bleibt weiterhin hoch: 45,1 % (361.967) haben einen nicht deutschen Hintergrund. Im Vergleich dazu beträgt der Anteil von Ausländern in der Gesamtwirtschaft lediglich 15,3 % (6.010.544). Der Schwerpunkt der Einsätze liegt nach wie vor bei 230.107 Arbeitnehmenden im Bereich Logistik und bei 105.158 Beschäftigten in der Metallerzeugung/-bearbeitung/ Metallbau. Auch die Zahl der ungelernten Hilfskräfte in der Zeitarbeit bleibt auf einem hohen Niveau. Am Stichtag 30. Juni 2023 waren 56,0 % in Helfertätigkeiten beschäftigt. 6
2 Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz (Hrsg.) (2024): Die Wirtschaftliche Lage in
Deutschland im Januar 2024, im Internet verfügbar
unter:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2024.html
(Stand 15.01.2024)
Diese Zahlen spiegeln sich auch in den Bildungsabschlüssen wider: 29,3 % (234.818 Arbeitnehmende) haben keinen Abschluss, 46,8 % (375.455) haben einen anerkannten Abschluss und 10,3 % (82.886) sind Akademiker*innen. Die Gruppe der 25- bis 35-Jährigen ist mit 236.896 Zeitarbeitskräften am stärksten vertreten, gefolgt von den 35- bis 45-jährigen Arbeitnehmenden mit 172.698 Beschäftigten. Von den insgesamt 802.529 Zeitarbeitnehmer*innen nutzen 47.472 die Zeitarbeit als Nebenbeschäftigung, was einem Anteil von 5,9 % entspricht. 6 Der Zugang zur Zeitarbeit aus der Arbeitslosigkeit bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau: 59,8 % nutzen die Zeitarbeitsbranche als Sprungbrett zurück in die Arbeitswelt. Von diesen waren 18,0 % vorher langzeitarbeitslos, also mindestens ein Jahr lang gar nicht beschäftigt. 6 Gemäß vorläufigen Ergebnissen zeigt sich eine leichte Steigerung der Erstsemesterzahlen an deutschen Hochschulen im Vergleich zum Vorjahr, entgegen dem jüngsten Rückgang der Gesamtzahl der Studierenden. Im Studienjahr 2023 (Sommersemester 2023 und Wintersemester 2023/24) begannen 479.300 Personen erstmalig ein Studium an einer deutschen Hochschule, was einer Zunahme von 1,2 % bzw. 5.600 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Vor 2021 war die Zahl der Erstsemester über einen Zeitraum von vier Jahren rückläufig, hauptsächlich aufgrund des Rückgangs der jungen Menschen in den für Studienanfänger*innen relevanten Altersgruppen. Die Corona-Pandemie verstärkte diese Entwicklung weiter, indem sie vorübergehend zu einem starken Rückgang der ausländischen Studierenden führte, die nach Deutschland kamen. 7
6 Vgl. Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.)
(2023): Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe - Deutschland
und Länder (Monatszahlen, Jahreszahlen und
Zeitreihen), im Internet verfügbar unter:
https://statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formular.html;jsessionid=E444A8D80E155581A47E5C165DF8
2.3. Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Das Jahr 2023 blieb insgesamt hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, wenn man den Gesamtumsatz betrachtet. Das geplante Umsatzwachstum wurde nicht erreicht, stattdessen verzeichneten wir eine Umsatzreduzierung von 15,9 % im Vergleich zum Vorjahr (siehe 4.). Die relative Bruttomarge, welche das Verhältnis zwischen Brutto- und Netto-Umsatzerlösen beschreibt, war von Jahresbeginn an besser als geplant und hat sich im Laufe des Jahres weiter verbessert . Grund dafür war die margen-orientierte Bepreisung auf Kunden- und Talentseite (Leiharbeitnehmer*innen). Ab April 2023 fand eine gesetzliche Anpassung des Mindestlohns auf der Talentseite statt, gleichzeitig wurde auch der durchschnittliche B2B-Preis entsprechend angepasst, um die Marge nicht zu beeinträchtigen. Saisonbedingt sank die Nachfrage in den Monaten Januar bis März 2023 im Verhältnis zu Dezember 2022, insbesondere im Bereich Retail, Delivery und E-Commerce. Die ungünstige makroökonomische Lage im Jahr 2023 führte zu einem Umsatzrückgang in verschiedenen Sektoren, insbesondere im Bereich Delivery. Darüber hinaus waren einige bedeutende Kunden im Bereich Retail von Streiks betroffen. Im Verlauf des Jahres 2023 konnten wir unseren Talentpool trotz einer Reduzierung der B2C- Marketingausgaben leicht vergrößern. Dies ist hauptsächlich auf das organische Wachstum zurückzuführen. Allerdings hat sich die Anzahl der aktiven Talents durch das reduzierte Ordervolumen im Vergleich zum Vorjahr verringert. Trotz eines Umsatzrückgangs von 77,9 auf 65,5 Millionen Euro haben wir das Jahr 2023 mit den höchsten Rentabilitätsquoten in der Firmengeschichte abgeschlossen. Insbesondere lag das EBITDA bei -5,4 Millionen Euro im Vergleich zu -12,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang der Bruttoerlöse um 12,4 Millionen Euro führte lediglich zu einem um 2,1 Millionen Euro niedrigeren Nettoumsatz, bedingt durch eine um 3,3 Prozentpunkte höhere Bruttomarge. Weitere Kostenkontrollmaßnahmen führten zu niedrigeren Betriebskosten im Vergleich zum Vorjahr. Außerdem haben wir im Jahr 2023 eine Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die Jahre 2020 bis 2021 bekommen. Die Kombination aus höherer Bruttomarge und niedrigeren Betriebskosten führte zu einer Verbesserung des EBITDA um 7,3 Millionen Euro. (siehe Tabelle Seite 10). Die Liquidation der ZenJob Ltd. wurde im April 2023 abgeschlossen. Das operative Geschäft der ZenJob B.V. wurde im Februar 2023 eingestellt. Im November 2023 wurde die ZenJob B.V. in ZenJob N.V. (niederländische Rechtsform einer deutschen Aktiengesellschaft) umgewandelt. Die Rechtsform der ZenJob GmbH wurde zum 22. September 2023 in eine Aktiengesellschaft (AG) geändert. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wurde die ZenJob AG mit ihrer 100%igen Tochtergesellschaft ZenJob N.V. zur Gründung einer Societas Europea mit der Firma "ZenJob SE" verschmolzen (upstream merger). Am 21. Dezember 2023 erfolgte die Eintragung von ZenJob SE im Handelsregister.
3. Lage des Unternehmens 3.1. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 158 auf TEUR 912 (Vorjahr TEUR 1.070, -14,8 %) zum 31. Dezember 2023 reduziert. Die Minderung ist auf die Abschreibung der Sachanlagen und die Minderung der sonstigen Ausleihungen zurückzuführen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtkapital ist mit 2,3% (Vorjahr 2,2%) annähernd gleich geblieben. Dementsprechend ist der Anteil des Umlaufvermögens und des Rechnungsabgrenzungspostens mit 97,7 % (Vorjahr: 97,8 %) kaum verändert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 1.154 auf TEUR 9.128 (Vorjahr TEUR 10.283; - 11,2 %) - die Verminderung lässt sich grundsätzlich durch den Umsatzrückgang erklären. Die Umsätze der Monate November und Dezember waren um 13,6 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Minderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen spiegelte den Umsatzrückgang nicht in vollem Umfang wider. Gegenläufig dazu wirkte eine Verschlechterung des Debitorenziels, das von 37 Tagen im Vorjahr auf 45 Tage im Geschäftsjahr gestiegen ist. Einer der Gründe für das höhere Debitorenziel sind Sondervereinbarungen, um neue Kund*innen zu akquirieren. Entsprechend ist die Umschlagshäufigkeit wieder zurückgegangen und damit die Bindung von Kapital in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöht. Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sanken im Wesentlichen bedingt durch die Investition in Personal, um TEUR 5.576 auf TEUR 29.267 (Vorjahr TEUR 34.843; -16,0%). Allerdings erhöhte sich die einzugsbedingte Liquidität (modifizierte Quick Ratio bzw. Liquidität 2. Grades) um 26,0 % auf 956,4 % (Vorjahr: 759,2 %). Grund dafür war die Reduzierung von kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.947 auf TEUR 4.041 (Vorjahr TEUR 5.987; -32,5 %). Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresfehlbetrags um TEUR 4.942 auf TEUR 35.149 gesunken (Vorjahr TEUR 40.091; -12,3 %). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft im Jahr 2023 ist auf 86,8 % gestiegen (Vorjahr: 84,2%). Die Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 225 auf TEUR 1.288 (Vorjahr TEUR 1.514; -14,9 %). Erwähnenswert ist hierbei eine deutliche Reduzierung im Bereich der Personalkosten und der Kickback-Rückstellungen. Gegenläufig sind hingegen die Abschluss- und Prüfungskosten. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 1.947 auf TEUR 4.041 (Vorjahr TEUR 5.987; -32,5 %). Es handelt sich hierbei ausschließlich um kurzfristige Verbindlichkeiten, die den üblichen Geschäftsablauf widerspiegeln. Die Minderung ist, ebenso wie bei den Rückstellungen, bedingt durch Kosteneinsparungen und Prozessoptimierungen des Unternehmens. Die Minderung des Fremdkapitals spiegelt sich in einer geringeren Fremdkapitalquote von 13,2 % (Vorjahr 15,8 %) und einem gesunkenen Verschuldungsgrad von 15,2 % (Vorjahr 18,7 %) wider. Insgesamt ist das Gesamtkapital um 14,9 % auf TEUR 40.481 gesunken. Die Minderung im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.114 resultiert maßgeblich aus dem Jahresfehlbetrag und der Minderung der Verbindlichkeiten. 3.2. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, ist aber noch negativ, da die erwirtschafteten Umsatzerlöse die entstandenen Kosten noch nicht decken.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Jahr 2023 TEUR 1.425 im Wesentlichen aufgrund der Abnahme der Festgeldanlagen, die unseren negativen operativen Cashflow kompensiert haben. Das Festgeld betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 24.523 (Vorjahr TEUR 26.000) und ist mit unterschiedlichen Bindungsdauern und bei mehreren Kreditinstituten angelegt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag im Jahr 2023 bei TEUR 1.194, aufgrund der vom Staat erhaltenen Forschungszulage abzüglich dazu gehörenden bezahlten Beratungskosten. Weitere Investitionen des Unternehmens erfolgten in die selbst entwickelte Software und den Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Das Wahlrecht der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wird nicht ausgeübt. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3.3. Ertragslage Die Ertragslage ist durch die Optimierung der Kostenstruktur geprägt. Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 (in T Euro)
Bei den Umsatzerlösen wurde im Jahr 2023 aufgrund der schwierigen makroökonomischen Umstände eine Minderung um TEUR 12.401 auf TEUR 65.452 verzeichnet (Vorjahr TEUR 77.854; -15,9 %). Für die Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsgebieten wird auf den Anhang zum Jahresabschluss verwiesen. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 14.744 auf TEUR 62.114 reduziert (Vorjahr TEUR 76.859; -19,2 %), welches auf zwei Hauptfaktoren zurückzuführen ist. Zum einen verringerte sich die Anzahl der internen Mitarbeitenden aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen im Herbst 2022. Zum anderen sank auch die Zahl der studentischen Beschäftigten aufgrund der schwierigen makroökonomischen Umstände und des resultierenden Umsatzrückgangs. Die durchschnittlichen Talentlöhne sind ab April 2023 um circa EUR 0,50 pro Stunde gestiegen. Der Anstieg geht auf die gesetzliche Mindestlohnerhöhung zurück. Die Erhöhung ist im Personalaufwand nicht quantifizierbar, weil die Löhne der Talents je nach Tätigkeit und Einsatzgebiet variieren und zum Teil über dem Mindestlohn liegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um TEUR 5.245 auf TEUR 10.254 (Vorjahr: TEUR 15.499; -33,8 %). Ein wesentlicher Grund für die Reduzierung der Aufwendungen war eine effizientere Gestaltung der Marketingausgaben, wo die Talentakquise verstärkt durch organisches Wachstum erfolgte. Ein anderer Grund für die reduzierten Aufwendungen liegt daran, dass im Vorjahr Forderungsverluste aus den nicht werthaltigen Forderungen gegen die Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 992 gebucht wurden. Des Weiteren wurde durch die Einstellung der ausländischen operativen Geschäfte weniger in den Ausbau der App, in Form von Freelancer Kosten, investiert. Aufgrund der Verbesserung der Bruttomarge und der verringerten Aufwendungen hat sich das Jahresergebnis trotz des Umsatzrückgangs verbessert. Zinserträge wurden in Höhe von TEUR 689 durch Festgeldanlagen über das ganze Jahr erzielt. Insgesamt ergab sich zum Jahresende 2023 ein um TEUR 9.775 verbessertes, negatives Jahresergebnis in Höhe von TEUR -4.942 (Vorjahr: TEUR -14.717; +66,4%). 4. Leistungsindikatoren Im Mittelpunkt unserer unternehmerischen Entscheidungen stehen langfristige Wertzuwächse. Als Leistungsindikatoren werden in unserem Unternehmen die operativen Gesamtumsätze und die EBITDA Marge genauer betrachtet:
Der Umsatz 2023 verzeichnete aufgrund der ungünstigen makroökonomischen Bedingungen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang. Wir haben weniger neue Kund*innen im Vergleich zum Vorjahr gewonnen. Insgesamt hat sich die Anzahl der Kund*innen reduziert, da unsere Kund*innen aufgrund der makroökonomischen Umstände weniger Bedarf an Talents hatten. Des Weiteren waren bestimmte bedeutende Kund*innen von Streiks betroffen. Das führte zu einem Rückgang des durchschnittlichen Buchungsvolumens pro Kund*in. Durch die Steigerung der Bruttomarge, durch weitere Kostenkontrolle sowie die Erzielung von Forschungszulagen hat sich die EBITDA-Marge trotz des Umsatzrückgangs um 8,13 Prozentpunkte verbessert. Das EBITDA hat sich um TEUR 7.294 auf TEUR -5.355 erhöht. Wir haben weiterhin bedeutende Investitionen in die Technologieentwicklung getätigt, die aus unseren bestehenden Geldmitteln finanziert wurden. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir erfolgreich die Beantragung einer Forschungszulage gemäß dem Forschungszulagengesetz für die Jahre 2020 und 2021 in Höhe von TEUR 1.267 abschließen. Der Antrag wurde vom Staat genehmigt und an uns ausbezahlt. 5. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 5.1. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten wir aufgrund der umfangreichen strategischen Maßnahmen, die wir im Jahr 2023 ergriffen haben, eine vielversprechende Entwicklung. Unsere vorrangige Zielsetzung liegt auf dem Wachstum der Umsätze und weiterhin auf der Steigerung der Profitabilität unseres deutschen Geschäftsbetriebs. Wir zielen auf eine Steigerung der Bestellungen für 2024 ab. Durch den Ausbau von Vertriebskanälen, API-Integrationen sowie Integrationen in die Workflow-Prozesse unserer Kunden werden wir unsere Go-To-Market (GTM)-Fähigkeiten stärken. Dadurch wollen wir das Produkt-Kanal-Matching optimieren und die Anzahl der buchenden Standorte erhöhen, um ein höheres Bestellvolumen zu erzielen. Wir konzentrieren uns auf eine Verbesserung der Kundenbindung. Die Implementierung dynamischer Preisgestaltung, die Einführung einer wiederkehrenden-Talent-Funktion und die Nutzung von prädiktiver Analytik werden die Erfüllung und die Kundenerfahrung verbessern und damit die Kundenabwanderung reduzieren. Des Weiteren fokussieren wir uns auf eine Steigerung der Effizienz. Dies wird durch Investitionen in Automatisierung, einschließlich Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML), erreicht, um die Skalierbarkeit zu erhöhen und die Betriebskosten zu senken. Dies legt den Grundstein für exponentielles Wachstum. Trotz der anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen planen wir für 2024 operative Gesamtumsätze von 82 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 26 % im Vergleich zu 2023 und übertrifft die erzielten Umsatzerlöse von 77,9 Millionen Euro aus dem Jahr 2022. Hinsichtlich der Betriebskosten beabsichtigen wir weiterhin Investitionen in die Technologieentwicklung. Wir planen aber gleichzeitig teilweise mit Verkleinerungen und Produktivitätssteigerungen unserer operativen Teams durch weitere Automatisierung. Das budgetierte EBITDA liegt daher bei verbesserten -3,9 Millionen Euro oder -4,8% des Umsatzes im Vergleich zu 2023. Die prognostizierte Take Rate für 2024 befindet sich mit 38,3% in etwa auf dem Level der relativen Bruttomarge des Jahres 2023. 5.2. Risikobericht Die Risiken sind innerhalb der Risikokategorien in abnehmender Rangfolge und als Nettorisiken dargestellt. 5.2.1. Strategische und operationelle Risiken 5.2.1.1. Markt und Wettbewerb Zu den makroökonomischen Faktoren, die unser Geschäft und unsere Performance im Jahr 2024 beeinflussen können, zählen vor allem weiterhin eine mögliche Rezession in der Kundenbranche, Preisrisiken im Absatzmarkt und Abhängigkeit von Großkunden. Gleichzeitig erwarten wir eine positive Auswirkung auf unser Geschäft durch den demographischen Wandel sowie die zunehmenden Engpässe im Personalbereich. Eine schwache wirtschaftliche Entwicklung oder eine Rezession in den Branchen, in denen wir tätig sind, kann zu einer geringeren Nachfrage nach unseren Talents führen und damit die Erzielung der Umsätze negativ beeinträchtigen. Die aktuelle Strategie, mit Hilfe der relativen Bruttomarge unsere Profitabilität zu steigern, birgt das Risiko, dass die höheren Preise für unsere Leistungen die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen beeinträchtigen. Trotz eines diversifizierten Kundenstamms haben wir einige Großkunden. Es besteht das Risiko, dass ein Verlust oder eine Reduzierung des Geschäfts mit einem Großkunden zu signifikanten Umsatzeinbußen führt. Als vergleichsweise junges und innovatives Unternehmen innerhalb unserer Branche sind wir in der Lage, unser Wachstum durch die Erschließung weiterer Marktanteile zu erzielen. Unsere geringe Abhängigkeit vom produzierenden Gewerbe und unsere nationale Ausrichtung in heterogenen Industrien ermöglichen es uns, auch weiterhin weitestgehend resilient gegenüber starken Einflüssen auf einzelne Wirtschaftszweige zu sein. Diese Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erlauben es uns, unsere Nischen zu finden und erfolgreich zu agieren, selbst in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Sollten die Annahmen zur Neukundenakquise, zur Kundenbindung oder zum Buchungsverhalten der Kund*innen, zur Studierenden-Akquise oder zur Bindung derselben deutlich verfehlt werden, hätte dies unter Umständen die Nicht-Erreichung der Umsatzziele und damit einen negativen Effekt auf die EBITDA-Marge zur Folge. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer allgemeinen Fehleinschätzung des Marktpotenzials oder der realisierbaren Wachstumsgeschwindigkeit, insbesondere vor dem Hintergrund der konjunkturellen Auswirkungen des Russland-Ukraine- Kriegs auf unsere Kund*innen. Auch aktuell gibt es im deutschen Markt für studentische Zeitarbeit nur wenige nennenswerte Anbieter. Es besteht weiterhin das Risiko, dass größere internationale Anbieter auf den deutschen Markt drängen. So wie wir uns bei unserer Internationalisierung an die Regularien der jeweiligen Länder anpassen müssen, gilt dies natürlich auch für etwaige Konkurrenten. Zudem haben wir durch die bereits etablierten Prozesse und Technologien einen erheblichen Entwicklungsvorsprung, welcher nur schwer einzuholen ist. In Summe stufen wir den Einfluss des Markt- und Wettbewerbsrisikos auf die Gesellschaft im nächsten Jahr als mittelmäßig ein, vor allem aufgrund der schwer abzusehenden makroökonomischen Entwicklungen. 5.2.1.2. Personal Wenn es am Markt an qualifizierten Arbeitskräften mangelt, kann dies unsere Fähigkeit einschränken, neue Projekte zu realisieren oder das bestehende Geschäft weiter zu optimieren. Dies könnte zu steigenden Personalkosten führen, da wir möglicherweise höhere Gehälter bieten müssen, um talentierte Mitarbeitende anzuziehen. Aktuell sehen wir hier ein geringes Risiko. 5.2.1.3. Rechtsrisiken Wir sind durch eine Vielzahl von Rechtsrisiken betroffen, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben. Dazu gehören unter anderem Risiken aus Vertragsverletzungen, Streitigkeiten mit Geschäftspartner*innen, behördlichen Untersuchungen und Verstößen gegen geltendes Recht. Dies kann potenzielle Auswirkungen auf unsere Umsätze, EBITDA- und Bruttomarge haben. Rechtsstreitigkeiten oder Verstöße gegen geltendes Recht könnten zu finanziellen Belastungen führen und unsere Rentabilität beeinträchtigen. Sollten wir in rechtliche Konflikte verwickelt werden, besteht ein Risiko die Kosten für gerichtliche Auseinandersetzungen, Strafen oder Schadensersatzforderungen tragen zu müssen, die unser finanzielles Ergebnis beeinflussen könnten. Um etwaige Risiken zu minimieren, haben wir umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören die Einhaltung firmeninterner Compliance-Standards, die Durchführung von Rechtsreviews von Verträgen und Geschäftsabläufen sowie Schulungen für Mitarbeiter*innen zum Umgang mit Rechtsrisiken. Diese Überprüfung aller Abteilungen findet jährlich statt und beinhaltet sämtliche Rechtsgebiete und Prozesse. Weiterhin haben wir eine interne Rechtsabteilung eingerichtet, die für die Beratung in rechtlichen Fragen. Diese Abteilung arbeitet eng mit externen Rechtsanwaltskanzleien zusammen, um das Risiko von Rechtsstreitigkeiten zu minimieren. Als Anbieter studentischer Zeitarbeit operieren wir in einem gesetzlich stark reglementierten Bereich. Zum Zweck der Minimierung von Rechtsrisiken nehmen unsere internen Expert*innen regelmäßig an Fachveranstaltungen zum Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und weiteren relevanten Rechtsfeldern teil. Darüber hinaus lassen wir uns durchgehend durch externe Fachleute beraten, um über etwaige Bestrebungen zu relevanten Änderungen der Rechtslage frühzeitig informiert zu werden. All diese Maßnahmen sollen uns dabei unterstützen, rechtliche Konflikte zu vermeiden oder angemessen darauf reagieren zu können. Trotz dieser Maßnahmen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es zu rechtlichen Konflikten oder Verstößen gegen geltendes Recht kommt. Wir beobachten die Entwicklung von Rechtsrisiken und werden weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu minimieren und auf rechtliche Herausforderungen angemessen reagieren zu können. Insgesamt bewerten wir die rechtlichen Risiken als gering, da wir durch unsere proaktiven Maßnahmen bestrebt sind, mögliche negative Auswirkungen auf unser Unternehmen zu minimieren. 5.2.1.4. IT Wir sind auf die Verfügbarkeit und Integrität unserer IT-Systeme angewiesen, um unsere Geschäftsprozesse erfolgreich ausführen zu können. Eine Unterbrechung oder Beeinträchtigung dieser Systeme kann erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und die Finanzergebnisse haben. Wir nutzen im administrativen sowie im operativen Bereich webbasierte Softwarelösungen, deren Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit für den Geschäftsbetrieb unabdinglich sind. Wenn es zu Ausfällen oder Störungen kommt, könnten wir potenziell Umsatzeinbußen verzeichnen, da Kunden möglicherweise nicht in der Lage sind, unsere Dienstleistungen ordnungsgemäß zu nutzen. Zudem könnten die Kosten für die Behebung der Probleme oder für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen das EBITDA belasten, was sich auf unsere finanzielle Performance auswirken würde. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere IT-Systeme angemessen schützen und effektive Maßnahmen ergreifen, um potenzielle Auswirkungen auf Umsatz und EBITDA zu minimieren. Wir haben Maßnahmen ergriffen, um diese Risiken zu minimieren. Insbesondere in Kernbereichen wird auf namhafte Anbieter gesetzt, mit denen nach Möglichkeit Service Level Agreements (Leistungsvereinbarungen) geschlossen wurden, die in der Due Diligence der Kapitalerhöhung der Gesellschaft als adäquat eingestuft wurden. Wir nutzen marktübliche Monitoring- und Backup Lösungen und arbeiten stetig an einer Verbesserung der Sicherheitsmechanismen. Hierzu werden jährliche Schulungsmaßnahmen aller Mitarbeiter*innen zur IT-Sicherheit durchgeführt und dokumentiert. Die internen Softwaresysteme sind über den Anbieter Okta durch Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt. Trotz dieser Maßnahmen kann es jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Beeinträchtigungen der IT-Systeme kommt. Wir beobachten die Entwicklung von IT-Risiken und werden weiterhin alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu minimieren und auf potenzielle Störfälle schnell und effektiv reagieren zu können. Im Jahr 2023 wurden keine Systemausfälle verzeichnet, die den Geschäftsbetrieb wesentlich beeinflusst haben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die abschließende Bedeutung der IT-Risiken nach Gegenmaßnahmen sind insgesamt als gering zu betrachten. 5.2.2. Finanzwirtschaftliche Risiken 5.2.2.1. Liquiditätsrisiko Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Aktuell decken die Umsatzerlöse nicht die entstandenen Kosten. Durch die im Dezember 2021 und April 2022 abgeschlossenen Finanzierungsrunden wurde unsere Liquidität maßgeblich verbessert. Ausgehend von den Ergebnissen zum 31. Dezember 2023, den vorläufigen Ergebnissen zum 31. März 2024 sowie der Finanzplanung für die Jahre 2024 bis 2025, erwarten wir, dass die zugeflossenen Mittel ausreichen, den Liquiditätsbedarf über den Prognosehorizont über das vierte Quartal 2025 hinauszudecken. Aus diesem Grund und der relativen Verbesserung des EBITDA ab dem Geschäftsjahr 2023 hat sich das Risiko einer drohenden Liquiditätslücke deutlich verringert. Das Liquiditätsrisiko wird dementsprechend nicht zu den bestandsgefährdenden Risiken gezählt. Das monatliche Finanzberichtswesen besteht unter anderem aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einer Kapitalflussrechnung und wird um eine Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung ergänzt, um betriebswirtschaftliche Optimierungsansätze rechtzeitig verfolgen zu können. Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung implementiert, um rechtzeitig den Liquiditätsbedarf erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Finanzgeschäfte spekulativer Natur werden von uns nicht eingegangen. Insgesamt stufen wir das Liquiditätsrisiko als gering ein. 5.2.2.2. Ausfallrisiko Das Unternehmen ist durch das Ausfallrisiko von Kund*innen betroffen. Dieses Risiko besteht darin, dass Forderungen nicht oder nicht vollständig bedient werden. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, setzt das Unternehmen auf eine gründliche Auswahl von Kund*innen. Dazu gehört auch die regelmäßige Überwachung der Zahlungsmoral. Ein weiteres Instrument zur Risikominimierung ist die Überwachung der Kundenbonität durch die Zusammenarbeit mit einer renommierten Auskunftei. Durch automatisierte Forderungs-Prozesse und Bonitätsprüfungen der Kund*innen wurden im Jahr 2023 in Höhe von 0,23 % des Forderungsvolumens abgeschrieben. Trotz dieser Maßnahmen kann es jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass Forderungen nicht beglichen werden. Auf Basis der Erfahrungswerte sowie aufgrund des aktiven Monitorings wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt. 5.3. Chancenbericht Die Chancen werden in abnehmender Rangfolge dargestellt. 5.3.1. Marktabdeckung Durch die Weiterentwicklung der technischen Lösungen in Bezug auf das Remote-Onboarding sind wir in der Lage, mit sehr geringem Aufwand deutschlandweit tätig zu werden. Dies hat einen positiven Effekt auf unsere Möglichkeit, Kundenanfragen abzudecken und somit Umsatzerlöse zu generieren. Es fallen ausschließlich Akquise-Kosten an, welche durch regionale Sales-Abteilungen und Marketingmaßnahmen verursacht werden. Diese Kostenstruktur wirkt sich positiv auf unser EBITDA aus. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, schnell auf Markt- und Kundenanforderungen zu reagieren und unser Geschäft gezielt zu erweitern. Indem wir effektiv auf den Markt eingehen, können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und unsere Position im Markt weiter ausbauen. 5.3.2. Produkt Die technologiebasierte Lösung, die wir geschaffen haben, ermöglicht es, dass langjährig bestehende Problem des schwankenden Bedarfs nach Aushilfskräften auf eine neue und deutlich effizientere Art zu lösen als gewohnt. Die kontinuierlich vorangetriebene Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen und die Entwicklung neuer Produktfeatures werden das Nutzererlebnis sowohl für die Kund*innen als auch für die studentischen Aushilfskräfte stetig weiter verbessern. Dies ermöglicht es uns auch in Zukunft die Marktposition signifikant zu verbessern und uns gegenüber etablierten Unternehmen am Markt mithilfe unseres Produktes zukunftssicher und rentabel aufzustellen. 5.3.3. Akademisierung Der anhaltende Trend der Akademisierung führt zu einem stetigen Wachstum der Studierendenzahlen. Im Wintersemester 2023/2024 waren rund 2,87 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben (Vorjahr 2,92 Millionen Studierende) 9. Der Bedarf für Nebenjobs ist dabei ungebrochen. Zugleich ist zu erwarten, dass sich durch den dadurch verstärkten Engpass an Auszubildenden in zahlreichen Branchen die Nachfrage nach Hilfskräften weiter verstärkt. Durch diese beiden Trends werden wir in Zukunft ein Wachstum auf beiden Seiten unseres Marktplatzes sehen, sowohl bei der Nachfrage als auch beim Angebot, was wiederum Wachstumspotenzial in Bezug auf Umsatz und letztlich auch Rentabilität birgt.
Berlin, den 27. August 2024 Frederik Fahning Friedrich Wilhelm Jobst von Trott zu Solz Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ZenJob SE, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZenJob SE, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZenJob SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 30. August 2024 KPMG
AG
Marius Sternberg, Wirtschaftsprüfer Stefan Krayl, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats an die HauptversammlungSehr geehrte Aktionäre, der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum im Rahmen der jeweiligen Sitzungen umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanz- und Investitionsplanung informiert. Darüber hinaus legte er uns ausführliche Quartalsberichte vor und berichtete zusätzlich schriftlich über Vorgänge von besonderer Bedeutung. Zudem lagen die Schwerpunkte der Sitzungen des Aufsichtsrats auf der Überwachung und Prüfung der Rechnungslegung und des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontroll-, Risikomanagement- und internen Revisionssystems, der Abschlussprüfung sowie der Vorprüfung des Jahresabschlusses und der Erörterung des Prüfungsberichts mit dem Wirtschaftsprüfer und der Compliance. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat über alle neuen Produktentwicklungen (insb. im Zusammenhang mit den Company Key Results), neue Preisstrategien, Entwicklung des Umsatzes und Entwicklungen der Zeitarbeitsbranche. Sitzungen des Aufsichtsrats Im Berichtsjahr fanden vier Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich im Umlaufverfahren gefasst. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats und der Ausschüsse teilgenommen, denen sie angehören. Interessenkonflikte traten nicht auf. Besetzung des Aufsichtsrats
Allgemeines Die Rechtsform der ZenJob GmbH wurde zum 22. September 2023 in eine Aktiengesellschaft (AG) geändert. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres wurde die ZenJob AG mit ihrer 100%igen Tochtergesellschaft ZenJob N.V. (ehem. ZenJob B.V.) zur Gründung einer Societas Europea mit der Firma "ZenJob SE" verschmolzen. Am 21. Dezember 2023 erfolgte die Eintragung von ZenJob SE im Handelsregister. Am 9. Mai 2023 hat Forestay ZJ Holdings Limited das Advisory Board darüber informiert, dass statt Deborah Pittet nunmehr Marieke Christmann ins Advisory Board bestellt werden soll. Marieke Christmann wurde nach der Umwandlung auch in den Aufsichtsrat berufen (siehe oben). Jahresabschluss Den Jahresabschluss der Zenjob SE zum 31. Dezember 2023 sowie den Lagebericht der Zenjob SE hat die Kpmg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir haben diese Unterlagen auch selbst geprüft. Die Berichte der Kpmg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, über die Prüfung des Jahresabschlusses lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in der Aufsichtsratssitzung ausführlich behandelt. In dieser Sitzung hat der Vorstand auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Wesentliche Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems wurden nicht berichtet. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zenjob SE für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Dr. Marc-Olivier Lücke, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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