Eucon GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hubertus Lange seit 27.8.2025 | Prokura |
Philipp Schäfer seit 3.2.2025 | Prokura |
Sven Krüger seit 30.11.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
Oosenbrugh Group GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eucon Digital GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Eucon Digital GmbH, MünsterA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Eucon Digital GmbH, Münster, (Eucon) ist ein Dienstleistungsunternehmen und Lösungsanbieter für Business Performance Management und Spezialist für wertschöpfende Informationssysteme. Kunden in der Versicherungswirtschaft und im Bereich Real Estate wählen Eucon, um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern. Für Versicherungen ist Eucon Outsourcing-Partner und Lösungsanbieter für die Optimierung von Geschäftsprozessen in der Schadenregulierung. Versicherer senken mit unseren Lösungen und Technologien Schadenaufwand, um gleichzeitig die Prozesseffizienz und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Durch die Digitalisierung von Dokumenten und Automatisierung von Prozessen unterstützen wir das Real Estate-Umfeld. Für Real Estate-Kunden analysiert Eucon Geschäftsprozesse und digitalisiert den gesamten Dokumenten- und Daten-Workflow, um durch Automatisierung gewerbliche Dokumente zu managen. Die Eucon Digital GmbH ist ein Tochterunternehmen der Eucon GmbH, Münster. Die Eucon GmbH ist wiederum ein Tochterunternehmen der VHV Holding AG, Hannover. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland lag im Jahr 2023 preisbereinigt bei -0,3%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet aufgrund des krisengeprägten Umfelds ins Stocken. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch der Corona-Pandemie setzte sich somit nicht weiter fort; dennoch lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,7% über demjenigen in 2019 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt in der Bundesrepublik bei 5,9% (Quelle: BMWK). Die Entwicklung der Wirtschaftsleistung verlief in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Große Teile des Dienstleistungssektors konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten, während z.B. das Baugewerbe und das verarbeitende Gewerbe unter dem Material- und Fachkräftemangel, hohen Kosten und zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen zu leiden hatten. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben sanken um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr und entfernten sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5%). Die Konsumausgaben des Staates reduzierten sich preisbereinigt erstmals seit fast 20 Jahren (-1,7%). Der positive Außenbeitrag stützte das negative Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, da die preisbereinigten Importe mit -3,0% stärker sanken als die preisbereinigten Exporte mit -1,8% (Quelle: Statistisches Bundesamt). EU-weit betrug das Wirtschaftswachstum 0,6% für das Jahr 2023 (Quelle: EU-Kommission - Herbstprognose 2023). Das weltweite Wirtschaftswachstum beträgt im Berichtszeitraum 3,0% (Quelle: BMWK). II. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse sind deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen, das operative Ergebnis bzw. EBITDA ist - wie im Plan prognostiziert - aufgrund von Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken . Die Erwartungswerte im Rahmen der jährlichen Budgetplanung wurden bei den Umsatzerlösen unterschritten und beim operativen Ergebnis übertroffen. Den Erwartungen des ambitionierten Wachstumsplans konnte Eucon umsatzseitig nicht vollständig gerecht werden. Erfüllungsvoraussetzung war die rechtzeitige Beschaffung von technologiespezifischen Fähig- und Fertigkeiten, welche wir aufgrund des vorherrschenden Fach- und Führungskräftemangels nicht vollständig rekrutieren konnten. Folglich wirkten sich Projektverzögerungen dämpfend auf die Umsatzentwicklung aus. Weiterhin setzen unsere Kunden vermehrt auf eine Zwei-Dienstleister-Strategie, was vereinzelt zu Rückgängen in den verarbeiteten Volumina führte. Eine weitere Ursache ist der Fachkräftemangel auf Seiten der Versicherungen mit der Folge, dass weniger Schadenbelege ausgesteuert wurden und Schäden durch die Versicherungen ungeprüft ausgezahlt werden. (Quelle: Handelszeitung). Dennoch konnte Eucon Neukunden gewinnen und gleichzeitig seine Positionierung am Markt durch neue Geschäftsfelder wie z.B. Prüfung von Personenschäden, neue Produkte und produktspezifische Funktionalitäten erheblich verbessern. Die Vertriebserfolge im Jahr 2023 wirken sich im folgenden Jahr positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Der Bereich Real Estate hat sich positiv gegenüber dem Vorjahr entwickelt aufgrund erfolgreicher Neukundengewinnung. Darüber hinaus konnten zwei weitere Datenprodukte weiterentwickelt werden, sodass der Marktlaunch in 2024 ansteht und weiteres Umsatzwachstum in diesem Bereich erwartet wird. Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse um T€ 2.053 auf T€ 17.366 gesteigert werden, wenn auch die gesteckten Ziele der Budgetplanung nicht vollständig erreicht wurden. Eucon weist für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 einen Jahresfehlbetrag von T€ 9.270 aus, der zum Teil auf die deutliche Zunahme des Personalaufwands sowie auf höhere signifikante Abschreibungen, insbesondere vor dem Hintergrund der eingebrachten Vermögensgegenstände im Rahmen der Teilbetriebsübertragung und der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis bzw. das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände) der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.322 auf T€ -4.527 gesunken. III. Lage des Unternehmens Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Eucon Digital GmbH im Wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, EBITDA) ableiten. 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 weist Eucon mit T€ 9.270 einen um T€ 3.021 höheren Jahresfehlbetrag als im Vorjahr aus. Maßgeblichen Anteil an der Verschlechterung des Jahresergebnisses hatten insbesondere die um T€ 2.849 gestiegenen Personalaufwendungen und um T€ 1.883 höheren Abschreibungen sowie die um T€ 1.075 auf T€ 7.045 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Dem gegenüber haben sich vor allem die Umsatzerlöse von T€ 15.313 im Vorjahr auf T€ 17.366 im Jahr 2023 erhöht. Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von seinem operativen Geschäft. Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.602 auf T€ 19.115 gestiegen, da sich insbesondere die Umsatzerlöse um T€ 2.053 erhöht haben bei gleichzeitiger Zunahme der aktivierten Eigenleistungen um T€ 562. Der Personalaufwand, der den größten Aufwandsposten darstellt, hat sich deutlich gegenüber dem Vorjahr von T€ 13.748 auf T€ 16.597 erhöht. Die Zunahme resultiert aus einer deutlich gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern sowie daraus resultierenden höheren Bonusansprüchen. Die planmäßigen Abschreibungen auf die im Rahmen der Teilbetriebsübertragung im Jahr 2017 eingebrachten Vermögensgegenstände betragen für Kundenstämme T€ 618 und für weitere Technologien T€ 81 sowie auf den Firmenwert T€ 189 und belasten weiterhin das Jahresergebnis. Darüber hinaus belaufen sich die Abschreibungen auf selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände im Berichtsjahr auf T€ 3.429. Das im Vorjahr geplante Umsatzwachstum wurde nicht erreicht, die Auftrags- und Beschäftigungslage ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.205 auf T€ -9.331 gesunken. Es wurde ein EBITDA von T€ -4.527 gegenüber T€ -3.205 im Vorjahr erzielt, womit die Prognose eines sinkenden EBITDAs getroffen wurde. 2. Vermögenslage Im Vergleich zum Jahresende 2023 stieg die Bilanzsumme um T€ 6.113 auf T€ 19.567. Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr um T€ 1.999 auf T€ 11.069 gestiegen, da den planmäßigen Abschreibungen von T€ 4.804 Zugänge in Höhe von T€ 6.803 gegenüberstehen. Das Anlagevermögen enthält im Wesentlichen durch die im Rahmen der Teilbetriebsausgliederung übertragenen Vermögensgegenstände im Jahr 2017 Kundenstämme in Höhe von T€ 1.854, weitere Technologien in Höhe von T€ 244 sowie den Firmenwert in Höhe von T€ 1.136. Weitere T€ 7.027 entfallen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Die immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich nunmehr auf 54,3 % der Bilanzsumme. Die Ausgaben für Investitionen betreffen im Wesentlichen Ausgaben in aktivierte Eigenleistungen zur Weiterentwicklung der Technologien. Das Umlaufvermögen hat sich vor allem durch die Zunahme der liquiden Mittel (T€ 3.136) und Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (T€ 995) auf T€ 8.435 erhöht. Das Eigenkapital hat sich durch die Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 18.000 und den Jahresfehlbetrag 2023 um T€ 8.730 auf T€ 14.037 erhöht und beträgt bezogen auf die um T€ 6.113 gestiegene Bilanzsumme 71,74 % nach 39,4 % im Vorjahr. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 719 gestiegen, vor allem durch höhere Boni-Ansprüche und die Inflationsausgleichsprämie, und belaufen sich auf T€ 1.918. Aus dem bestehenden KFW-Unternehmerkredit-Vertrag sind zum Bilanzstichtag Kreditmittel in Höhe von TEUR 625 in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich mit T€ 1.475 auf 7,5 % der Bilanzsumme und sind auf die Verpflichtungen im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft und aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Eucon GmbH zurückzuführen. 3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquiditätslage im abgelaufenen Geschäftsjahr war, auch aufgrund der Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 18.000, durchgängig stabil. Somit war die jederzeitige Zahlungsfähigkeit gewährleistet. Insgesamt erachtet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als günstig. IV. Entwicklungskosten Eucon hat im Geschäftsjahr 2023 selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu Herstellungskosten von T€ 6.428 aktiviert. Davon entfallen T€ 4.649 auf Fremdleistungen. Die Abschreibungen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 3.429. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie die wesentlichen Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Vorzeichen für das Geschäftsjahr 2024 des in der Eucon Digital GmbH betriebenen Geschäftsbereichs Versicherungen und Real Estate sind als positiv zu beurteilen. Bereits akquirierte Aufträge, mögliche Zinssenkungen und die in 2023 gewonnen Neukunden bilden dabei die Grundlage. Zusätzlich werden sowohl für den Versicherungs- als auch dem Real Estate-Bereich die Produktneu- und Produktweiterentwicklung im Fokus stehen, welche sich die nächsten Jahre positiv auf die Umsatzentwicklung und die Positionierung im Markt auswirken werden. Entstehende Anlaufverluste für die Entwicklung von Daten- und KI-basierten Produkten sowie Kosten für die weitere Transformation des Unternehmens werden das EBITDA schmälern. Darauf basierend wird mit einer Steigerung des Umsatzes im zweistelligen Prozentbereich sowie ein leicht sinkendes EBITDA aufgrund gezielter Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gerechnet. Die in diesem Bericht getroffenen zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung unter Berücksichtigung der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegen Unsicherheiten, welche außerhalb der Kontrolle der Geschäftsführung liegen. Sollten sich diese Rahmenbedingungen ändern oder sollten sich Annahmen, auf denen die zukunftsbezogenen Aussagen beruhen, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Dem Wettbewerb am Markt wird die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch Wettbewerbsrisiken können sich Risiken im Hinblick auf die Werthaltigkeit der immateriellen Vermögensgegenstände ergeben. Auf der Beschaffungsseite kann Eucon auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem eigenen Unternehmen durchgesetzt. 2. Spezieller Risikobericht Als Dienstleister und Lösungsanbieter im Markt für Versicherungen und Real Estate bewegt Eucon sich in einem Markt, der sich langfristigen Veränderungen ausgesetzt sieht. Zu den wesentlichsten Entwicklungen der letzten Jahre zählt der Trend zur Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse unserer Kunden im Bereich der Versicherungen und Real Estate. Auch gewinnt die Entscheidungsfindung auf Basis strukturierter Daten zunehmend an Bedeutung. Insbesondere im Segment der Versicherungen werden die Geschäftsprozesse von der Kundenansprache bis zum Schadenmanagement sowie dem Vertragsdatenmanagement grundlegend verändert. Im Bereich Real Estate gewinnt das nachhaltige Gebäudemanagement zunehmend an Bedeutung. Gerade in diesem Umfeld der Veränderungen für unsere Kunden kann die Eucon Digital GmbH einen erheblichen Mehrwert bieten. Exogene Faktoren (Wetter, sogenannte Cumul-Ereignisse) können Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Eucon haben. Dennoch beobachtet und bewertet Eucon die Marktentwicklungen und die möglichen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell regelmäßig, um gegebenenfalls frühzeitig reagieren zu können. Zwecks Sicherstellung der nachhaltigen Finanzierung unseres zunehmenden Umsatzwachstums bedienen wir uns interner Kontroll- und Prognose-Instrumente, die es uns erlauben, bei Bedarf frühzeitig Finanzierungsmaßnahmen einzuleiten. Zur weiteren Abdeckung möglicher Liquiditätsrisiken in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatte die Gesellschaft eine Liquiditätsreserve über einen KFW-Unternehmerkredit im Rahmen der Sondermaßnahme "Corona-Hilfe" für Unternehmen erhalten. Aus dem Vertrag sind zum Bilanzstichtag Kreditmittel in Höhe von TEUR 625 in Anspruch genommen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die liquiden Mittel stiegen um T€ 3.136 auf T€ 4.632. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken ist für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein interner Freigabeprozess zu durchlaufen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management. Die im immateriellen Anlagevermögen bilanzierten selbst erstellten und erworbenen Softwareprodukte bilden die Basis der Leistungserstellung durch Eucon. Dem Risiko, dass der der Leistungserstellung zuzurechnende Wertbeitrag unterhalb des bilanziellen Wertansatzes liegt, wird durch regelmäßige Überprüfung und ggf. Anpassung des Wertansatzes Rechnung getragen. Zur Steuerung und Kontrolle der Ertragskraft sowie des bilanziellen Wertansatzes bei Eucon Digital GmbH wurde ein regelmäßiges Reporting und Forecasting sowie ein KPI-basiertes operatives Controlling eingeführt. Dieses erlaubt es, Abweichungen vom Businessplan frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zu ergreifen. III. Wesentliche Chancen Die Eucon Digital GmbH ist weitgehend in einem relativ jungen und dynamisch wachsenden Geschäftsfeld aktiv. Die unter II. aufgezeigten Veränderungen in der Versicherungsbranche bieten hohe Wachstumschancen für die Gesellschaft. Darüber hinaus bestehen wesentliche Wachstumschancen durch die für das kommende Geschäftsjahr geplante Fertigstellung weiterer Software- bzw. Produktfunktionen, die sowohl für unsere Kunden als auch intern weitere Digitalisierungs- und Automatisierungspotenziale heben werden.
Münster, den 23.02.2024 Sven Krüger, Geschäftsführer Dr. Wolff Graulich, Geschäftsführer Natalie Jupe, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Eucon Digital GmbH, Münster1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Eucon Digital GmbH hat ihren Sitz in Münster. Sie wird unter der Handelsregisternummer B 15479 beim Amtsgericht Münster geführt. Der Jahresabschluss der Eucon Digital GmbH, Münster, zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) und die Angabe zu den latenten Steuern (§ 285 Nr. 29 HGB) wurden unterlassen. Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte grundsätzlich nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB und wurde um Zwischensummen erweitert. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden gemäß § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 7.027 aktiviert. Damit wird dem Geschäftsmodell der Eucon Digital GmbH als IT-Unternehmen mit eigenen Softwareentwicklungen Rechnung getragen. Die selbst hergestellte Software ist mit ihren Herstellungskosten angesetzt und wird über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 bzw. 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Herstellungskosten umfassen dabei alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Die Fremdkapitalzinsen werden nicht in den Herstellungskosten aktiviert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen (linear) entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die Nutzungsdauer beläuft sich für Software auf 5 Jahre sowie bei den ähnlichen Rechten und Werten auf 12 bzw. 15 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird auf der Grundlage der Lebenszyklen der Produkte linear über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten aktiviert. Das Anlagevermögen wird planmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear, pro rata temporis, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Anlagevermögens. Die Nutzungsdauer beläuft sich für die Betriebsausstattung auf 3 bis 7 Jahre, für Einbauten auf 8 bis 10 Jahre und für die übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 5 bis 15 Jahre. Für die geringwertigen Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten vermindert um den darin enthaltenen Vorsteuerbetrag zwischen EUR 251,00 und EUR 1.000,00 liegen, wird im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Die auf § 6 Abs. 2a EStG begründete Vorgehensweise hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen auf Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Forderungen in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitabhängigen Zinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist oder ausreichend passive latente Steuern vorhanden sind. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.530 (Vorjahr: TEUR 1.173). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf TEUR 30. Die Gesellschafterin hat im Geschäftsjahr eine Zahlung in Höhe von TEUR 18.000 als Einlage in die Kapitalrücklage der Gesellschaft gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB errechnet sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni/Tantiemen, nicht genommenen Urlaub, Überstunden, Inflationsausgleichsprämie, Freistellung für Personal sowie Beratungs- und Jahresabschlusskosten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten stellt sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:
Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.475 (Vorjahr: TEUR 4.073) bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 960 (Vorjahr: TEUR 2.287) sowie sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 515 (Vorjahr: TEUR 1.786). Die latenten Steuersalden gem. § 285 Nr. 30 HGB entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklungskosten des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 4.595. Davon entfallen TEUR 1.779 auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, für die das Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB in Anspruch genommen wird. Forschungskosten sind im Berichtsjahr nicht angefallen. 5. Weitere Angaben Beschäftigte Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr neben den Geschäftsführern durchschnittlich 288 (Vorjahr: 257) Mitarbeiter, die mit 171 (Vorjahr: 166) auf den Bereich Insurance, mit 28 (Vorjahr: 30) auf den Bereich Real Estate, mit 75 (Vorjahr: 51) auf den Bereich Software & Solutions sowie mit 14 (Vorjahr: 10) auf den Bereich Sales entfallen. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Mithaftung der Eucon Digital GmbH im Rahmen eines im Jahr 2018 abgeschlossenen Rahmenkreditvertrages sowie von zwei im Jahr 2018 und 2019 abgeschlossenen Darlehensverträgen, bei denen die Muttergesellschaft Eucon GmbH der Kreditnehmer ist. Diese Verträge haben ein Maximalvolumen von TEUR 2.945. Aus den Verträgen sind zum Bilanzstichtag Kreditmittel in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 271) durch die Eucon GmbH in Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen wird angesichts der gemäß der Unternehmensplanung der Eucon GmbH zu erwartenden künftigen Cashflows als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Miet-, Lizenz- und Dienstleistungsverträgen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Muttergesellschaft Eucon GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 3.975 zzgl. Nebenkosten. Aus Verpflichtungen zur Übernahme von Anteilen einer Beteiligung resultieren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von voraussichtlich TEUR 8.080. Außerdem ergeben sich aus Leasingverträgen für Fahrzeuge über die Vertragslaufzeit sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 148. Mindestbesteuerung Nach dem Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) vom 21. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 397), mit Geltung seit 28. Dezember 2023, gelten die Regelungen im Grundsatz erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen (vgl. § 101 MinStG). Die VHV Gruppe weist als multinationale Unternehmensgruppe einen Konzernumsatz von mehr als 750 Mio. Euro aus und ist somit von den Regelungen der Mindestbesteuerung betroffen. Als Gruppenträger fungiert der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. Weitergehende Erläuterungen zur Anwendung und Betroffenheit finden sich im Einzelabschluss der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G. sowie im Konzernabschluss der VHV Gruppe. Geschäftsführung Herr Sven Krüger, Lippstadt, CEO Eucon GmbH Frau Katharina Grasser, Münster, CFO Eucon GmbH (bis 14.03.2023; HR-Eintragung am 23.05.2023) Herr Dr. Wolff Graulich, Leichlingen, Managing Director Eucon Digital GmbH Frau Natalie Jupe, München, CFO Eucon GmbH (ab 01.05.2023; HR-Eintragung am 23.05.2023) Im Geschäftsjahr 2023 hat nur der Geschäftsführer Herr Graulich Bezüge erhalten. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört zu einem Konzern und ist Tochterunternehmen im Sinne von § 290 HGB. Muttergesellschaft ist die Eucon GmbH mit Sitz in Münster. Die VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G., Hannover, ist aufgrund der größenabhängigen Merkmale zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes verpflichtet und stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 9.270 wird auf das neue Geschäftsjahr 2024 vorgetragen.
Münster, den 23.02.2024 Eucon Digital GmbH, Münster Sven Krüger, Geschäftsführer Natalie Jupe, Geschäftsführerin Dr. Wolff Graulich, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eucon Digital GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eucon Digital GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eucon Digital GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 20. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Zeitler, Wirtschaftsprüfer Michael, Wirtschaftsprüfer |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
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Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
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