Verkri GmbH
41mKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Krings seit 16.4.2014 | Geschäftsführer |
Manfred Hänsch seit 16.4.2014 | Geschäftsführer |
Wilhelm Krings seit 6.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trans-Textil GmbHFreilassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Trans-Textil GmbHGliederung I. I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung 3. Technik, Produktion und Umwelt 4. Nachhaltigkeit II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen 4. Mitarbeiter und Ausbildung 5. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage b) Finanzlage c) Ertragslage 6. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Erwartungen für das Jahr 2024 und weitere Jahre II. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Trans-Textil GmbH fertigt technische Funktionstextilien für den Bereich Arbeits- und Berufsbekleidung mit dem Schwerpunkt Schutztextilien u.a. für Behörden, ergänzt um Sonderentwicklungen für den Outdoorbereich sowie für die Geschäftsfelder der technischen Anwendungen, insbesondere im Leichtbau (Luftfahrt und erneuerbare Energien), und der medizinischen Mehrweganwendungen, mit Schwerpunkten im OP-Bereich und im Infektionsschutz. Die Trans-Textil GmbH als Unternehmen der deutschen Textil- und Modeindustrie bekennt sich mit der Einhaltung des Code of Conduct eben dieser Industrien zu gesellschaftlicher Verantwortung. 2. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit der Trans-Textil GmbH liegt in der Findung von neuen Komponenten und von neuartigen Kombinationen für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Die Zielsetzung liegt in verbesserten Eigenschaften, um vorhandene Leistungsbeschreibungen zu erfüllen oder diese sogar zu ergänzen. Ein wesentlicher Faktor für diese Eigenschaften sind nachhaltige Ansätze, die sich aus der Umsetzung des Green Deal der Europäischen Union für die Kreislaufwirtschaft ableiten lassen. Die meisten Produktverbesserungen werden von Kundenseite an das Unternehmen herangetragen, so dass in gemeinsamen Projekten mithilfe der umfangreichen Laborausstattung und mithilfe von Anlagen, die auch im kleinen Maßstab bereits Musterungen erlauben, Trans-Textil am Ende einer Entwicklung den Kunden neue bereits weitestgehend marktreife Funktionstextilien zur Verfügung stellen kann. Final werden neue wie auch verbesserte Produkte bei einem unabhängigen akkreditierten Prüfinstitut zertifiziert. Eine große Rolle im partnerschaftlichen Kundenverhältnis spielt auch die technische Unterstützung bei der weiteren Verarbeitung der neuen Funktionstextilien zu langlebigen Fertigprodukten, die insbesondere im Schutzausrüstungsbereich viele Wiederaufbereitungszyklen wie auch Reparaturen bestehen müssen. Die Trans-Textil GmbH erhält weiterhin Zuschüsse aus bundes- und landesweiten Projektförderprogrammen für verschiedene Projekte, die sich im Rahmen des übergeordneten Konzept Topaz ELEMENTS im Wesentlichen mit der Umsetzung unterschiedlicher ökologischer Nachhaltigkeitsansätze für hochqualitative Produkte befassen. 3. Technik, Produktion und Umwelt Die Trans-Textil GmbH verbessert ständig die technische Ausstattung und die Abläufe der betrieblichen Infrastruktur. Aufgrund der gestiegenen Auftragsmenge und einem schnelleren Durchlauf sind insbesondere Lageroptimierungen im Jahr 2023 umgesetzt worden. Es ist weiterhin gelungen, neue Techniker zu integrieren, die nicht nur bei Problemfällen an Maschinen und Anlagen eine zeitnahe Lösung herbeiführen können, sondern Einsparungen bei der Energie wie auch bei den eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgreich umgesetzt haben. Seit Februar 2023 liefert die eigene Photovoltaikanlage über 20 % des Strombedarfs der Trans-Textil, und reduziert damit seinen ökologischen Fußabdruck weiter. Den Rest an Strom bezieht Trans-Textil bereits vollständig aus Wasserkraft. Seit September 2023 ist der erste Produktionsprozess der Trans-Textil nach dem Global Recycled Standard (GRS) zertifiziert. GRS ist ein internationaler, freiwilliger Produktstandard, der Anforderungen an die unabhängige Zertifizierung von Recyclingmaterialien, von sozialen und umweltrelevanten Praktiken und chemischen Einschränkungen über die gesamte Produktionskette festschreibt. Besondere Bedeutung erhält dieser Nachweis auch im Zusammenhang mit den Verpflichtungen, die sich bei Ausschreibungen aus dem Leitfaden der Bundesregierung zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung ergeben. Mit Juli 2024 wird die GRS-Zertifizierung auf alle wesentlichen Prozesse der Trans-Textil GmbH erweitert. Im Januar 2024 wurde die Trans-Textil GmbH aufgrund ihrer kontinuierlichen freiwilligen zusätzlichen Leistungen durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz bereits zum fünften Mal in Folge in den Umwelt- und Klimapakt Bayern aufgenommen. Im abgelaufenen Jahr gab es aus dem Umfeld des Unternehmens keine Beanstandungen, auch nicht umweltrechtlicher Natur. 4. Nachhaltigkeit Die Trans-Textil GmbH hat begonnen, sich mit einem ganzheitlichen Konzept der Nachhaltigkeit als einem der Schlüsselaspekte für zukünftige Chancen zu beschäftigen. Als allgemeingültiges Konzept bieten die SDG der Vereinten Nationen, die bestehende internationale Zertifizierung nach ISO 14001 sowie der Standard des Greenhouse-Gas-Protocol (GHG) einen geeigneten Referenzrahmen. Das Unternehmen unterstützt das Ziel der Durchsetzung von Menschenrechten, Arbeits-, Sozial- und Ökologiestandards in den wirtschaftlichen Wertschöpfungsprozessen. Die Trans-Textil GmbH richtet ihr betriebliches Handeln nach diesen Grundsätzen aus. Wir tun dies in dem Bewusstsein, dass dies ein langfristig angelegter Prozess ist, zu dessen Gelingen ein konstruktives und pragmatisches Zusammenwirken von staatlichen Institutionen, gesellschaftlichen Akteuren und Unternehmen erforderlich ist. Auf regionaler Ebene verstehen wir uns als aktiven Teil des kommunalen Lebens am Standort und bringen uns über den Regionalfond im sozialen Bereich sowie über das Energieeffizienznetzwerk und das Netzwerk "Verantwortungsvoll Wirtschaften" ein. In letzteren beiden regionalen Initiativen haben sich Unternehmen zusammengeschlossen, die eine aktive Vorreiterrolle in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz einnehmen und damit Verantwortung als Teil der Biosphärenregion Berchtesgadener Land übernehmen. Der Schutz von Klima und Umwelt stellt eine wesentliche globale Herausforderung dar. Für die Trans-Textil GmbH ist Umwelt- und Klimaschutz ein zentrales Element der unternehmerischen Verantwortung. Hierzu dient die Erstellung eines Corporate Carbon Footprint, dessen Kenntnisse dazu dienen, den Einfluss des Unternehmens auf das globale Klima zu verstehen, weitere Einsparpotenziale zu identifizieren sowie gegenüber Kunden und Mitarbeitern und sonstigen Partnern eine verantwortungsvolle Rolle im Engagement für ökologische Nachhaltigkeit zu demonstrieren. Die Bilanzierung der Treibhausgas-Emissionen machen den Carbon Footprint des Unternehmens messbar und berücksichtigt vollständig alle Emissionsquellen, sofern diese den Prinzipien der Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz, Transparenz und Genauigkeit entsprechend bestimmt werden können. Innerhalb dieser organisatorischen Grenzen sind die Emissionen der Scopes 1, 2 und 3 im zweiten Jahr hintereinander erfasst worden. Die Emissionen des eigentlichen Produktionsstandorts in Freilassing (Scope 1 und 2) sind von unter 10 % im Vorjahr auf unter 6 % der Gesamtemissionen im Jahre 2023 reduziert worden. Hingegen ist der Wert aus dem Bezug von Waren und Dienstleistungen wesentlich gestiegen, so dass die THG-Emissionen in Scope 3 absolut um über 25 % gestiegen sind. Die sehr umfangreiche und aufwendige Analyse zeigt, dass der Großteil der Emissionen durch die vorgeschaltete Lieferkette verursacht wird. III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts ging die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um 0,1 % zurück, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam ins Stocken, nachdem im Vorjahr noch eine positive Erholung im krisengeprägten Umfeld attestiert wurde. Laut Konjunkturbericht des Gesamtverbandes textil+mode litten die Textilhersteller im Jahr 2023 immer noch unter sehr hohen Beschaffungs- und Energiepreisen, so dass die Konjunkturdaten für die Hersteller von Textilien negativ ausfallen: die Umsätze verringerten sich um -1,9 % gegenüber dem Vorjahr, während der Bekleidungssektor ein Umsatzplus von 10,8 % verzeichnen konnte. Auch im Segment der technischen Textilien sind negative Daten zu verzeichnen: Sowohl der Auftragseingang (-19 %) wie auch die Umsätze (-10,4 %) sind im Vergleich zum guten Vorjahr (+8,8 %) gesunken. Hingegen zeigt ein weiterer Anstieg von +11 % bei den Umsätzen (nach +12,8 % im Vorjahr) in der Arbeits- und Berufsbekleidung die sehr gute Entwicklung in diesem für die Trans-Textil hochrelevanten Segment. Auch die Auftragseingänge zogen mit +8,7 % zum Vorjahr an. 2. Geschäftsverlauf Die Trans-Textil GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 sehr positiv ab. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 1.520 und liegt zwar mit T€ 315 unter dem Vorjahrüberschuss, allerdings war das Jahr durch Aufholeffekte geprägt: Der Rückgang ist auf erhöhte Messe- und Reisekosten nach der Pandemie sowie auf höhere Abschreibungen und Wartungsarbeiten zurückzuführen. Die Umsatzerlöse von € 25,4 Mio bestätigen das im zweiten Jahr in Folge erreichte hohe Niveau. Wiederum ist dies in erster Linie auf die europaweit hohe, gegenüber dem Vorjahr sogar gestiegene Nachfrage von Funktionstextilien für die Persönliche Schutzausrüstung im Segment der Arbeits- und Berufsbekleidung begründet. Das Ergebnis vor Ertragssteuern und Tantiemen liegt im Geschäftsjahr 2023 um ca. T€ 240 unter den Planwerten. Die Abweichung ergibt sich aus notwendigen personellen und wartungstechnischen Maßnahmen, die erst im Laufe der 2. Jahreshälfte kurzfristig entschieden und umgesetzt worden sind. 3. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war im Geschäftsjahr 2023 die Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 140 kWp, die trotz wetterbedingt verzögerter Errichtung bereits im Jahr 2023 mehr als 20 % des Strombedarfs decken konnte. Bereits im Jahr 2021 gestartet und in 2023 weitergeführt wurde die Investition in die Modernisierung der IT-Systeme bei der Trans-Textil GmbH. Im Projekt TT-Web werden die Oberflächen des eigenen ERP-Systems auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Auch die Investitionen in die betriebliche Infrastruktur waren im Geschäftsjahr 2023 wichtiger Bestandteil der Modernisierung, insbesondere in das Prüflabor und die Inline-Kontrolle der Prozesse. Die im Vorjahr eingereichten neuen Nutzungsrechte der Trans-Textil wurden weiter vorangetrieben. Allerdings ging der Wert aller Marken und Patente im T€ 18 zurück. Der Buchwert des Anlagevermögens zum Bilanzstichtag ist um ca. T€ +610 auf T€ 3.261 gestiegen. Die erforderlichen finanziellen Mittel für Investitionen in das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände i.H.v. T€ 931 wurden aus dem Cash-Flow und den liquiden Mitteln sowie aus neuen, zinsgünstigen Krediten bereitgestellt. Weitere Anschaffungen (T€ 721) wurden als Leasingobjekte vorgenommen; die Leasingraten lagen mit T€ 426 über dem Niveau des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken trotz der aufgeführten planmäßigen Investitionen im Jahre 2023 auf T€ 691 zum Bilanzstichtag (Vj. T€ 744). 4. Mitarbeiter und Ausbildung Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten alle Lehrlinge nach der abgeschlossenen Ausbildung in ein festes Beschäftigtenverhältnis übernommen werden. Die Mitarbeiterzahl lag am Ende des Jahres erstmalig bei 100 Personen. über 30 % aller MitarbeiterInnen der Trans-Textil GmbH kommen aus der eigenen Ausbildung. Dieser hohe Anteil zeigt, dass die Berufsausbildung bei Trans-Textil langfristig ein absolutes Erfolgsmodell ist. Im Jahre 2023 wurden zwei neue Auszubildende für die Maschinen- und Anlagenführung sowie eine anzulernende Industriekauffrau eingestellt. Dies ist vor dem Hintergrund des aktuell schwierigen regionalen Ausbildungsmarkts einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit des engagierten Teams rund um das Personalmanagement und der Betriebsleitung zu verdanken. 5. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Das Anlagevermögen mit 25,1 % (Vj. 22,2 %) der Bilanzsumme setzt sich zusammen aus immateriellen Vermögensgegenständen T€ 922 (Vj. T€ 564), Sachanlagevermögen T€ 1.923 (Vj. T€ 1.698) und Finanzanlagen T€ 416 (Vj. T€ 389). Die Warenbestände (T€ 3.330) liegen unter dem Niveau des Vorjahres mit T€ 3.715. Dies ist auf eine erhöhte Bevorratung zur Sicherstellung der Lieferbereitschaft insbesondere zum Jahreswechsel zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 2.048 (Vj. T€ 2.007). Die liquiden Mittel sind auf T€ 4.347 (Vj. T€ 3.451) bzw. 33,3 % der Bilanzsumme gestiegen. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote des Unternehmens stieg trotz einer höheren Bilanzsumme von T€ 13.035 (T€ +1.087) auf rund 70,2 % (Vj. 63,9 %). Die Rückstellungen betragen 16,1 % (Vj. 18,1 %) der Bilanzsumme, die Verbindlichkeiten 12,8 % (Vj. 18,0 %). Das Anlagevermögen mit T€ 3.261 und die Warenbestände (T€ 3.330) sind durch Eigenkapital (T€ 9.149) finanziert. c) Ertragslage Der Rohgewinn hat sich von T€ 13.203 auf T€ 13.543 erhöht. Der Personalaufwand mit T€ 6.901 lag um +5,5 % über dem Vorjahr, die Abschreibungen mit T€ 342 lagen um +19,5 % über dem Vorjahr. Die Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegte sich mit T€ 4.254 um 8,6 % über dem Vorjahr. Die Ertragslage vor Ertragssteuern und Finanzergebnis führt zu einer positiven Gesamtkapitalrentabilität von 15,7 % (Vj. 20,6 %). 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen heran, die sich im Rahmen der Planungsbreite bewegen: Der EBIT betrug im Berichtsjahr T€ 2.056 (Vj. T€ 2.432). Der EBITDA betrug im Berichtsjahr T€ 2.398 (Vj. T€ 2.718). Die Eigenkapitalrentabilität beträgt, trotz der hohen Eigenkapitalquote von 70,2 %, 23,1 % in 2023; in 2022 lag sie bei 32,2 %. IV. Prognosebericht dem Gesamtverband textil+mode steckt die Industrie in der Krise fest, bestätigt durch die Prognosen des IFO-Institutes. Dies gilt auch für die Textil- und Bekleidungsbranche. Als eine der wenigen Ausnahmen weist das für die Trans-Textil hochrelevante Segment der Arbeits- und Berufsbekleidung noch einen Anstieg bei Produktion und Umsätzen aus. Die Trans-Textil GmbH kann das hohe Umsatzniveau der beiden Vorjahre auch im Geschäftsjahr 2024 erreichen. Unsere Prognosen gehen wiederum von einem etwas niedrigeren Planergebnis aus, da weiterhin die Präsenz bei Kunden, Partnern und auf Messen erhöht wird, die Aufwendungen hierfür sowie für Reparatur und Instandhaltung auch inflationsbedingt steigen werden. Eine vorsichtige anfängliche Planung des Geschäftsjahres 2024 wurde aufgrund des sehr gut verlaufenen ersten Halbjahres 2024 revidiert. Vor diesem Hintergrund gehen wir beim Rohgewinn als auch beim Jahresüberschuss für das Jahr 2024 von einem leicht niedrigeren Wert gegenüber 2023 aus. Entsprechend entwickeln sich die finanziellen Leistungsindikatoren. Die Investitionsplanung sieht für das Jahr 2024 einen höheren Wert gegenüber Vorjahr in Höhe von ca. T€ 1.000 bis T€ 1.200 aus. Die Auftragsbestände lagen zum Jahresbeginn 2024 auf einem ähnlichen Niveau wie Anfang des Vorjahres, mit weiterhin stabiler Tendenz im Jahresverlauf. IV. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Ein Schwerpunkt der Tätigkeit der Trans-Textil GmbH ist die Fertigung von Funktionstextilien für die Persönliche Schutzausrüstung, für Bekleidung ebenso wie für Schuhwerk, Hauben und Handschuhe. Ein Teil der konkreten Anwendungen ist die militärische Schutzkleidung, deren Nachfrage in den letzten Jahren enorm gestiegen ist. Zusammen mit Partnern in den jeweiligen europäischen Ländern werden von der Trans-Textil GmbH die Anforderungen der Spezifikationen erfüllt und nach Möglichkeit um zusätzliche innovative Eigenschaften ergänzt. Immer stärker miteinander verknüpft sind auf betrieblicher, produktbezogener und regulatorischer Ebene die Themen hoher Qualitätsansprüche in Verbindung mit ökologischen Anforderungen in einem Gesamtkonzept "echter" Nachhaltigkeit. Die Trans-Textil GmbH setzt auf gewachsene Strukturen, die von jeher im nachhaltigen Kontext stehen. Dies gilt für das Unternehmen selbst, als auch für die Netzwerke, in denen sich das Unternehmen bewegt. Neue Ansätze ergeben sich insbesondere durch die breitgefächerte Partnerstruktur hinsichtlich regionaler und sektoraler Ausdehnung der Geschäftsfelder, unter Berücksichtigung möglichst vieler Bestandteile der Lieferkette. Auf diese Weise entstehen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Neu- und Weiterentwicklungen, die es erlauben, die Geschäftsfelder weiterhin intensiv und erfolgreich zu bearbeiten und die Partnerschaften zu vertiefen. Risikobericht Das geopolitische Umfeld birgt gestiegene generelle Risiken. Allerdings sind weiterhin keine direkten negativen Auswirkungen für die Trans-Textil GmbH erkennbar. Einzig die Behinderung der Transportwege im globalen Welthandel durch lokale Krisenherde haben Einfluss auf Preise und Dauer der Transporte. Dies kann allerdings im Rahmen einer vorausschauenden Einkaufspolitik vermieden werden. Abhängigkeiten beim Einkauf werden bei der Trans-Textil GmbH durch ein breites Portfolio an Komponenten und durch Redundanzen in der Lieferkette weitestgehend vermieden. Nichtsdestotrotz ist der Verdrängungswettbewerb durch asiatische Komponentenhersteller weiter am Wachsen, die Abhängigkeiten werden steigen, da sie nicht in allen Fällen durch europäische Alternativen abgefangen werden können. Qualifizierte und engagierte Fachkräfte werden zukünftig zum Engpass. Dies betrifft alle deutschen Unternehmen, aber insbesondere die Textilbranche aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks einerseits durch Unternehmen in Billiglohnländern andererseits durch attraktivere Branchen mit proklamierten besseren Zukunftsaussichten. Dem setzt die Trans-Textil GmbH eine zukunftsorientierte Unternehmenspolitik und eine offene Unternehmenskultur entgegen. Der hohe Anteil an jungen, zum großen Teil selbst ausgebildeten Fachkräften zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die deutsche Energiepolitik erschwert seit vielen Jahren die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch hohe Abgaben. Auch wenn mit dem Wegfall der EEG-Umlage ein positives Signal gesetzt worden ist, bleibt deutscher Strom im Vergleich sehr teuer. Dabei ist die CO 2 -Abgabe ein beeinflussbarer Teil der Abgaben, der nicht nur durch verringerten Verbrauch sondern auch durch weiteren Einsatz nicht-fossiler Energie reduziert werden kann, so dass der geplante kontinuierliche Anstieg dieser Abgabe kompensiert wird. Das Risiko eines Zinsanstiegs hat sich relativiert, vielmehr werden mehrere Zinssenkungsschritte für 2024 erwartet. Trotzdem sind für das Finanzmanagement der Trans-Textil GmbH mittelfristig noch gute Anlagezinsen zu erreichen. Das Risiko einer Kreditverknappung ist als gering anzusehen. Bewertung der Chancen und Risiken Das breite Produktportfolio der Trans-Textil GmbH und die geringe Abhängigkeit von Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie erlauben es dem Unternehmen flexibel auf Veränderungen der Rahmenbedingungen einzugehen. So birgt selbst die restriktive europäische Politik hinsichtlich betrieblicher Hilfsmittel (REACH und PFAS-Freiheit) für uns Chancen, die mit innovativen Ansätzen zu neuen Produkten führen. Die rezessive Konjunktur macht sich u.a. durch verändertes Konsumverhalten bemerkbar, welches zu einem Einbruch auch in der Outdoorbranche führt. Für die Trans-Textil GmbH bedeutet dies, den Fokus noch stärker auf die professionellen Anwendungen der persönlichen Schutzausrüstungen zu legen. Im Rahmen langjährig gewachsener Partnerschaften fällt dies wesentlich leichter. Bürokratische Hemmnisse sind in allen Ebenen zu verzeichnen. Allerdings betrachten wir übergeordnete Ansätze wie den europäischen Green Deal als Grundlage für den regulatorischen Rahmen. Die auch im Bereich der öffentlichen Ausschreibungen zunehmend geforderten Nachweise zu nachhaltigen Produkten und Unternehmensführung erbringen wir kontinuierlich über unser Managementsystem und durch erweiterte Zertifizierungen wie den Standard GRS oder in Zukunft durch STEP by Oeko-Tex. Insgesamt überwiegen für die Trans-Textil GmbH die Chancen, so dass einer weiterhin erfolgreichen Arbeit in der näheren Zukunft wenig im Wege steht. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Wesentlichen bestehen Finanzinstrumente des Unternehmens aus Wertpapieren des Anlagevermögens (T€ 416), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.639), Guthaben (T€ 4.347) und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten (T€ 691), sowie Pensionsrückstellungen (T€ 1.042). Die Gesellschaft verfügt weiterhin über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Ein hoher Anteil der Kundenforderungen und Fabrikationsrisiken sind über eine Kreditausfallversicherung sowie einer ergänzenden Top-Up-Versicherung abgedeckt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Skonto- und Zahlungsfristen gezahlt. Kurzfristig erfolgt die Finanzierung der Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten (T€ 468) und aus dem Eigenkapital. Es bestehen noch Kreditlinien bei Banken, die jedoch schon lange nicht mehr in Anspruch genommen wurden. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik und setzt dabei die hohe Eigenkapitalquote ein. Die Pensionsrückstellungen sind zum Teil durch einen Wertpapierfonds des Anlagevermögens bei einem namhaften Lebensversicherer gegenfinanziert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Erwartungen für das Jahr 2024 und weitere Jahre Die Trans-Textil GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024 wiederum einen positiven Geschäftsverlauf. Starke Partnerschaften in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen und ein engagiertes Team versetzen unser Unternehmen in die Lage, auch die Folgejahre mit großer Zuversicht anzugehen.
Freilassing, 12. September 2024 Wilhelm Krings Matthias Krings Manfred Hänsch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Trans-Textil GmbHI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Trans-Textil GmbH mit Sitz in Freilassing ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB Nr. 1762 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbHG. Von den eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 267 HGB und des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Gleiches gilt für die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren angewandt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr und werden stetig angewendet. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten beinhalten die bei der Entwicklung angefallenen Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren) bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und -soweit abnutzbar- um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen für Wirtschaftsgüter mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer erfolgen nach linearer und degressiver Methode im betriebsnotwendigen Umfang (2 bis 33 Jahre). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, die im Berichtsjahr angeschafft wurden, wurden voll abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich in Anlehnung an die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten. Ergab sich zum Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert, erfolgte die Abschreibung auf den beizulegenden Zeitwert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt unter Berücksichtigung der Lieferkosten ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Fremdkapitalzinsen, die nach § 255 Abs. 2 S.2 HGB aktiviert werden. Der in den Herstellungskosten enthaltene Wertverzehr des Anlagevermögens, das der Fertigung der Erzeugnisse dient, wird durch die laufenden Abschreibungen vom Anschaffungswert ermittelt. Für nicht funktionsfähige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Fremdwährungsforderungen liegen zum Stichtag nicht vor. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird die Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand gebildet. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der laufzeitäquivalent abgezinsten Unit-Credit-Methode auf Basis der "Richttafeln von 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinsfußes von 1,82 % (Vj. 1,78 %) sowie unter Zugrundelegung eines Rententrends von 2,1 % (Vj. 2,1 %) bei Nichtgesellschaftern, eines Entgelttrends von 0,0 % (Vj. 0,0 %), sowie einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0 (Vj.: 0,0 %). Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Erfassung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt im Zugangszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs; ergab sich zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr der Ansatz des niedrigeren Stichtagskurses. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten unabhängig von der Restlaufzeit die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. III. Angaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben zu Posten der Bilanz Aktiva a) Die Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gem. § 284 (3) HGB ergibt sich aus dem beiliegendem Anlagespiegel b) Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres nach § 248 Abs. 2 HGB beträgt T€ 398. c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Passiva a) Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 260 (Vj. T€ 260). b) Aus dem Gewinnvortrag T€ 7.369 (VJ T€ 5.533) wurden T€ 0 (VJ T€ 0) ausgeschüttet. Der Gewinnvortrag enthält ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von T€ 575 gem. § 253 Abs.6 HGB. Der ausschüttungsgesperrte Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
c) Die Pensionsrückstellung wurde im Berichtsjahr mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins bewertet. Hierdurch ergibt sich gem. § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 7, der einer Ausschüttungssperre unterliegt. d) In den Rückstellungen sind sonstige Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, Gewährleistungsverpflichtungen, Tantiemen, Prozesskosten, Prüfungskosten, Kosten für die Aufbewahrung von Unterlagen, Kosten für ausstehende Rechnungen und ähnliche Verpflichtungen enthalten. e) Die passiven latenten Steuern verändern sich wie folgt:
f) Verbindlichkeiten: Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. g) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zukünftige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich über Devisentermingeschäfte abgesichert. 2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Sonstige betriebliche Erträge Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen beinhalteten außergewöhnlichen (einmaligen und/oder periodenfremden) Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
b) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten außergewöhnlichen (einmaligen und/oder periodenfremden) Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 19 (VJ T€ 20). IV. Sonstige Angaben a) Die Angabe der gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans i.S.d. § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Angabe der Ruhegehaltszahlungen an Geschäftsführer i.S.d. § 285 Nr. 9b HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB. b) Bezüglich der Angabe des Gesamt-Honorars des Abschlussprüfers wird § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. c) Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:
d) Im Jahresdurchschnitt waren folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
e) Geschäftsführer Wilhelm Krings, Diplom-Ingenieur Textil, Kaufmann, Laufen; Matthias Krings, Dipl.-Volkswirt, Kaufmann, Kirchanschöring; Manfred Hänsch, Kaufmann, Ainring f) Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den Gesamtbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Freilassing, den 25.07.2024 Trans-Textil GmbH Geschäftsführung Wilhelm Krings Matthias Krings Manfred Hänsch BestätigungsvermerkZu dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Trans-Textil GmbH, Freilassing, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trans-Textil GmbH, Freilassing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trans-Textil GmbH, Freilassing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die von uns vor dem Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Ausführungen zu Technik, Produktion und Umwelt sowie Nachhaltigkeit in den Gliederungspunkten I. Punkt 3. und 4. Im Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und entsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trostberg, 23. Oktober 2024 M
& P Revision und Treuhand GmbH
Siegel Bernd Meyer, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.11.2024. |
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