ELA Container Rental GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabio Albers seit 17.11.2025 | Prokura |
Pia Albers seit 14.10.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Leopold seit 22.12.2023 | Geschäftsführer |
Markus Corduan seit 16.6.2022 | Prokura |
Matthias Heinrich Bernhard Brink seit 11.4.2018 | Prokura |
Marita Drees seit 11.4.2011 | Prokura |
Günter Karl Albers seit 29.8.2006 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELA Container GmbHHaren/EmsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221 Grundlage des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell Die ELA Container Gruppe ist national und international mit mobilen Räumen im Einsatz. Die seither inhabergeführte ELA Container GmbH aus Haren (Ems) als Mutterunternehmen verkauft und vermietet seit 1972 mobile Räume. Mit einem Containerpark von über 50.000 Containern zählt ELA mittlerweile zu einem der führenden Anbieter in Europa. Über das Mietmodell der Container hinaus ist die ELA Container Gruppe ein Full-Service Anbieter, der schlüsselfertige Mietlösungen anbietet. Mit unseren über 550.000 zusätzlichen Mietartikeln (Mobiliar, Klimageräte, IT-Technik, Logistikservice) können Kunden komplette Lösungen erwarten. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Optimierung der Containerbauweise für schnelle Umrüstzeiten der Mietcontainer ist ein permanentes Forschungs- und Entwicklungsziel. Dabei stehen alle Branchen gleichermaßen im Fokus. Seit Jahren forscht die ELA Container in Sachen Nachhaltigkeit, um die CO2 -Werte während der Produktion zu reduzieren und entsprechende Materialien, die der Nachhaltigkeit entsprechen, einzusetzen. Dies gilt insbesondere auch für die Optimierung der Dämmwerte der Container und darüber hinaus auch für die Brandsicherheit. Besonders zu erwähnen ist der ELA Container Rahmen, der eine Lebensdauer von bis zu 40 Jahren hat und so eine langjährige Nutzung garantiert. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat nach 2020 wieder an Schwung gewonnen, nachdem das Corona-Jahr 2020 für negatives BIP-Wachstum gesorgt hatte. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,1 % ist die deutsche Wirtschaft 2022 stärker gewachsen. Die Corona-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft 2022 nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Im Allgemeinen sind die Auswirkungen der Pandemie im Geschäftsjahr 2022 weniger gravierend als in den Vorjahren. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine stellt die Wirtschaft aber vor neue Herausforderungen. Die Lieferketten, die auch zu Coronazeiten schon angespannt waren, zeigen sich seit Februar 2022 als sehr fragil. Die Inflationsrate, getrieben vor allem durch hohe Energiepreise, insbesondere auch für Dieselkraftstoff, stieg auf zweistellige Prozentwerte an. Vor diesem Hintergrund sind vor allem die Materialpreise aber auch die Preise im Logistiksektor stark angestiegen. 2.2 Geschäftsverlauf Die ELA Container hat sich von der allgemeinen Wachstumsentwicklung abkoppeln können und auch in einem schwierigen Umfeld bewiesen, dass sie weiter deutlich über den durchschnittlichen Zielen der Eurozone wachsen kann. Nicht entkoppeln konnte sich die ELA Container von allgemein steigenden Materialpreisen und starken Kostenzuwächsen im Logistiksektor. Dennoch konnte die ELA Container diese Preissteigerungen durch gute Pricing-Strukturen an den Markt weitergeben und blieb in schwierigen Zeiten auch mit ihren Leistungsindikatoren EBITDA und Cash-Flow auf deutlichem Wachstumskurs. Zu den finanziellen Leistungsindikatoren zählen die Umsatzerlöse, EBITDA, Netto-Cash-Flow und das Jahresergebnis. Der Netto-Cash-Flow errechnet sich aus dem Periodenergebnis, korrigiert um Abschreibungen, Veränderung langfristiger Rückstellungen sowie sonstiger zahlungsunwirksamer Aufwendungen. Durch die gute Auftragslage und Containerauslastung sowie die deutlich gestiegenen Preise konnten die geplanten Umsätze für 2022 deutlich übertroffen werden. Aufgrund eines besseren Preisniveaus als in 2021, guten Verkaufsergebnissen aus der niederländischen Gesellschaft und einer allgemein positiven Entwicklung am Absatzmarkt konnte der Forecast 2022 zusätzlich um über 3 Mio. € übertroffen werden. Trotz hoher Investitionen in den Containermietpark liegt auch das Jahresergebnis ohne Berücksichtigung der Abschreibungen auf Finanzanlagen über der letztjährig getroffenen Ergebnisprognose. Daher ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2022 sehr zufrieden. Die Umsatzerlöse des Unternehmens konnten im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um T€ 33.767 auf T€ 184.531 gesteigert werden. Diese Entwicklung konnte insbesondere durch die Ausweitung des Container-Mietparks und Preiserhöhungen erwirtschaftet werden. Das Geschäft florierte sowohl in Deutschland als auch in unseren ausländischen Tochterunternehmen. Die Preissteuerung erfolgt durch unsere leistungsorientierte Bezahlung im Vertrieb. Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 884 (Vorjahr: 801) Arbeitskräfte beschäftigt. Mit der Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter sind wir sehr zufrieden, permanente Schulungen sind ebenfalls Bestandteil zur Leistungsverbesserung. Besonders erfolgreich agiert die ELA Container bei der Effizienz, so konnte die Personalaufwandsquote in 2022 weiter auf 26,0 % gesenkt werden. Der Umsatz pro Kopf stieg wiederum um T€ 21 auf T€ 209. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2022 T€ 8.850 (Vorjahr T€ 12.843), wobei der Rückgang ausschließlich auf die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anteile und Ausleihungen im Zusammenhang mit der russischen Tochtergesellschaft in Höhe von T€ 6.635 zurückzuführen ist. Die Abwertungen wurden vor dem Hintergrund des anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges und der damit verbunden Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft der nach wie vor verlustträchtigen russischen Tochtergesellschaft unter Berücksichtigung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips vorgenommen. Bei einer gestiegenen Rohertragsmarge von 85,4 % (Vorjahr 80,6 %) hat sich der Rohertrag auf T€ 157.621 (Vorjahr T€ 121.560) erhöht, was im Wesentlichen auf den deutlichen Umsatzanstieg zurückzuführen ist. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge (+T€ 4.000) resultiert mit T€ 2.210 zu einem Großteil aus erhöhten Buchgewinnen aus Anlagenverkäufen. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr insbesondere aufgrund der gewachsenen Belegschaft von T€ 41.534 im Vorjahr auf T€ 49.018 erhöht. Die Personalaufwandsquote hat sich dabei jedoch aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung von 27,3 % im Vorjahr auf 26,0 % weiter reduziert. Diese Ergebnisse spiegeln unsere Bemühungen der Effizienzsteigerungen insbesondere aber der Produktion und Modifikation wider. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit T€ 53.261 im Vorjahresvergleich (Vorjahr T€ 34.484) deutlich erhöht, was hauptsächlich auf erhöhte Ausgangsfrachten (+T€ 7.767) infolge der Geschäftsausdehnung sowie gesteigerte Containerleasing-Aufwendungen (+T€ 3.234) zurückzuführen ist. Die Gesamtkapitalrentabilität (Betriebsergebnis im Verhältnis zur Bilanzsumme) liegt im Geschäftsjahr 2022 bei gestiegener Bilanzsumme und unterproportional gestiegenem EBIT mit 8,0 % unterhalb des Vorjahresniveaus (8,5 %). Das EBITDA hingegen stieg um 21,5 % auf T€ 55.342. Bei gestiegenen Zinsaufwendungen von T€ 1.799 (Vorjahr T€ 1.190) und den außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 6.635 liegt das Finanzergebnis mit -T€ 5.528 deutlich unterhalb des Vorjahres (-T€ 847). 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Bei einer im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Bilanzsumme (+T€ 53.132), die sich durch hohe Investitionen in Container auf der Aktivseite zeigt, aber auch durch gestiegene Bankverbindlichkeiten (+T€ 37.073) auf der Passivseite, ergibt sich trotz der nominellen Eigenkapitalerhöhung eine niedrigere Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2022 von 31,7 % (Vorjahr: 36,7 %). 2.3.2.2 Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen von insgesamt T€ 88.844 getätigt. Davon entfiel ein Investitionsvolumen von T€ 77.075 auf die Anschaffung von Containern und Zubehör um unser Wachstum zu bedienen und das Geschäft weiter auszubauen. 2.3.2.3 Liquidität Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr bei T€ 35.830, wobei der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (T€ 42.504) aus dem Anstieg des Working Capitals resultiert. Dies wurde aber zur Sicherstellung der Materialversorgung akzeptiert. Die Finanzierung der Investitionen in das Sachanlagevermögen (T€ 88.844) erfolgte neben dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit durch die Aufnahme von Darlehen bei Kreditinstituten (Nettodarlehensaufnahme: T€ 37.073). Unter Berücksichtigung von Ausschüttungen an Gesellschafter sowie der Aufnahme von Bankdarlehen ergibt sich ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 32.284 (Vorjahr T€ 12.985). 2.3.3 Vermögenslage Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 hat sich der Buchwert des Anlagevermögens gegenüber dem Stichtag des Vorjahres um T€ 43.291 auf T€ 220.740 erhöht. Zudem haben sich das Vorratsvermögen (+T€ 5.063) sowie korrespondierend zum Anstieg der Umsatzerlöse die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+T€ 2.613) erhöht. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahres-Stichtag um T€ 8.119 auf T€ 74.890 gestiegen. Aufgrund der genannten Entwicklungen und dem deutlichen Anstieg des Anlagevermögens bei gleichzeitig korrespondierendem Anstieg der langfristigen Fremdmittel hat sich der Anlagendeckungsgrad (langfristiges Kapital inkl. Gesellschafterdarlehen / Anlagevermögen) mit 71,1 % zum 31. Dezember 2022 gegenüber dem Vorjahr (80,3 %) verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von T€ 99.796 auf T€ 136.869 erhöht. Bezüglich der Fristigkeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verweisen wir auf den Anhang. Kurzfristige Darlehen wurden unterjährig mit einem Schuldscheindarlehen getauscht, um die Fristigkeit der Verbindlichkeiten längerfristig in Einklang zu bringen. Die Darlehen sind marktüblich verzinst. Im Übrigen haben sich auf der Passivseite der Bilanz die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen korrespondierend zum Bestandsaufbau um T€ 4.118 auf T€ 17.230 erhöht. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Während noch zu Beginn des Jahres 2022 trotz anhaltender Corona-Pandemie mit einer weiteren Erholung der Weltwirtschaft zu rechnen war, haben seit dem Beginn des Russland-Ukraine-Konfliktes Ende Februar 2022 sämtliche Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2022 und 2023 deutlich nach unten korrigiert. Mittlerweile wird für Deutschland trotz der Krise im Jahr 2023 mit einem Wachstum von 0,9 % gerechnet. Für unser Geschäft rechnen wir auch im Geschäftsjahr 2023 mit einem stärkeren Verlauf. Es wird damit gerechnet, dass die Auslastung weiterhin auf einem entsprechend hohen Niveau gehalten werden kann. Wir erwarten bei moderat steigenden Umsatzerlösen ein leicht steigendes Jahresergebnis. Dies erreichen wir auch durch die weitere Optimierung unseres Pricings und unserer Margen. Die leistungsorientierte Bezahlung im Vertrieb steuert für 2023 exakt auf diese Parameter. Die fortlaufende Ukraine-Krise wird den Containermarkt in Deutschland, aber auch in unseren weiteren europäischen Märkten, voraussichtlich weiter verengen, sodass weiterhin eine Containerknappheit auf den europäischen Märkten herrscht. Dies wird sich positiv auf unsere Auslastung und Durchschnittserlöse auswirken. Es herrscht darüber hinaus auch weiterhin eine sehr gute Auslastung des Baugewerbes abseits des Wohnungsbaus in Deutschland, Polen und den Niederlanden, was für eine Grundauslastung an vermieteten Container sorgt. Wir erwarten daher weiter eine relative Knappheit an Containern und somit steigende Preise im Containermarkt. Die weiterhin angespannte Lage auf dem Logistikmarkt wird hingegen die Kosten für jeden ausgebrachten Container weiter hochhalten. Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen im Logistikmarkt, so beruhigt sich seit dem IV. Quartal 2022 der Dieselpreis, der einen großen Einfluss auf unsere internen wie externen Logistikaufwendungen hat. Dies führt bereits zu einer moderaten Entspannung des Logistikaufwandes bei hohem Niveau. Dieser Steigerung haben wir im Quartal IV 2022 mit einer Logistikpauschale für den deutschen Markt entgegengesteuert. Ob dieses Modell auch ein Erfolg für die internationalen Märkte sein kann, wird sich im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023 zeigen. Im Ergebnis gehen wir für das Jahr 2023 von steigenden Umsätzen, aber auch steigenden Personal-, Material-, und sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Dennoch werden wir unsere Leistungsindikatoren auch im Jahr 2023 deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern können, dies gilt insbesondere für unsere Hauptsteuerungskennzahlen EBITDA und Cash-Flow. 3.2 Chancenbericht Wir sehen weiterhin gute Entwicklungschancen und dynamische Wachstumschancen, unser Familienunternehmen auszubauen. Durch hohe Leistungen und weitere Innovationen bei verbesserter Qualität der Produkte und Dienstleistungen sehen wir das Potential für weiteres Wachstum. Basis hierfür ist der weitere Ausbau der Kundennähe in Europa sowie die enge Mitarbeiterbindung. Der Ausbau der Fertigungstiefe mittels unserer ELA Container Production GmbH stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und macht uns unabhängiger von Lieferanten. Unser internes Qualitätsmanagement gewährleistet dabei eine Integration aller relevanten Bereiche in die gesamte Wertschöpfungskette. Insbesondere sehen wir weiterhin gute Chancen im europäischen Markt. Das Bau- und Baunebengewerbe benötigt weiterhin viele Container. Hier konzentrieren wir uns insbesondere nicht auf den Wohnungsbaumarkt, sondern auf den Industrie- und Infrastrukturbau. Dennoch ist weiterhin eines unserer primären Ziele, dass Bau- und Baunebengewerbe weiterhin maximal 25 % unseres Branchenmixes ausmachen. Unser Fokus liegt daher weiterhin auf der Industrie, Energie und dem öffentlichen Sektor. Zudem haben wir unter anderem auch während aller Krisen der letzten Jahre gezeigt, dass wir mit unserem Produktspektrum gut aufgestellt sind. Unsere Wachstumsstrategie in Europa wird uns darüber hinaus weiterhin stärken. Die Chancen in angrenzenden Ländern in Europa sind sehr gut und wir erwarten ein sehr gutes Wachstum insbesondere in den skandinavischen Ländern, Großbritannien sowie Österreich und der Schweiz. Ein weiteres Chancenpotenzial sehen wir in der Zusammensetzung und Struktur unserer Belegschaft. Mit unseren geschulten und gut ausgebildeten Mitarbeitern werden wir auch zukünftig Wachstum generieren können. 3.3 Risikobericht Die voranschreitende Internationalisierung ist insgesamt Teil unserer Strategie zur Risikodiversifizierung. Im Rahmen unseres Risikomanagements beobachten wir laufend die Marktentwicklungen, um einerseits die sich daraus ergebenden Chancenpotenziale zu erkennen und andererseits rechtzeitig auf sich ergebende Gefährdungen reagieren zu können. Aus der allgemeinen wirtschaftlichen Lage werden grundsätzlich keine akuten Risiken für die Gesellschaft abgeleitet. Wir sind zudem nicht oder kaum verwickelt in angespannten Märkten, sodass wir keine Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf erwarten. Wenngleich sich aktuell die Lage mit Blick auf die Corona-Pandemie weiter zu erholen scheint, schließt sich mit der Ukraine-Krise ein weiteres Krisenszenario an, dass es zu beachten gilt. Zu nennen wären hierbei beispielsweise Absatz- und Umsatzrückgänge infolge von Kaufzurückhaltung oder Verschiebungen von Projekten auf Kundenseite sowie Engpässe in den Lieferketten. Zudem ist durch die Ukraine-Krise ein erhöhtes Augenmerk auf das Forderungsmanagement vor dem Hintergrund potenzieller Liquiditätsengpässe auf Seiten der Kunden zu richten. Hinsichtlich der Beschaffung von Rohstoffen für unsere Container sind wir bisher abgesichert. Durch langjährige Partnerschaften mit Lieferanten und durch regionales Sourcing können wir bisher Engpässe erfolgreich vermeiden. Die Sicherheit der Rohstoffversorgung für unsere Container ist oberste Priorität unseres Zentraleinkaufs. Durch die Eigenproduktion und Schaffung von Fertigungstiefe, sichern wir uns zusätzlich ab. Da ELA ansonsten kein rohstoffintensives Geschäftsfeld betreibt, sehen wir kein besonderes Risiko hinsichtlich der Gas- bzw. Ölversorgung. Dennoch treibt ein hoher Ölpreis insgesamt die Kosten unserer LKW-Flotte. Unsere Controlling-Systeme überwachen kurz- und mittelfristige KPIs, durch die frühzeitig Kaufzurückhaltung und Auslastung der Flotte überwacht werden können. So können bei sinkender Auslastung Ausweichszenarien am Markt gestartet werden, um auf Kaufzurückhaltung zu reagieren. Durch unsere exakte Kalkulation können wir im Pricing flexibel auf Veränderungen in unseren Märkten reagieren, um Auslastungssprünge zu vermeiden. Sollten durch exogene Schocks dennoch mehr Container an Standorte zurückkommen als erwartet, haben wir für solche Krisenszenarien Ausweichstellplätze, die innerhalb von einer Woche aktiviert werden können. Darüber hinaus gibt es Vertriebsszenarien, wie der Absatz von Containern sowie die Stabilisierung der Auslastungsquote auch in solchen Krisenszenarien erreicht werden können. Durch die ELA Deutschland stehen alle Tochterunternehmen und Niederlassungen unter besonderer Kontrolle. Durch KPI-Steuerung der Abteilungen werden tiefergehende Überprüfungen und Kontrollen sowohl auf Kostenseite als auch auf der Erlösseite erfolgen. Die Liquiditätslage ist gut und Liquiditätsrisiken werden laufend überwacht und gesteuert. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Mit unseren Geschäftsbanken hegen wir zum Teil langjährige Geschäftsbeziehen. Zur Sicherstellung unserer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und finanziellen Flexibilität halten wir basierend auf internen rollierenden Finanz- und Liquiditätsplanungen mittel- und langfristige Kreditlinien und liquide Mittel vor. Forderungsausfälle sind bei der Gesellschaft aufgrund eines effizienten Mahnwesens und der sehr breiten Diversifizierung unserer Forderungen sehr gering. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Neukunden werden vor Auftragsannahme auf ihre Bonität geprüft und müssen frühzeitig Kautionen und Vorkasse leisten, wenn die Bonität nicht ausreichend genug ist. Dies sorgt insgesamt für marginale Forderungsausfälle. Die bereits voranschreitende Ukraine-Krise hat unvorhergesehene Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die auch bis heute noch nicht abgesehen werden können. Da wir aktuell keine Verflechtungen auf diesen Märkten haben, erwarten wir vorerst grundsätzlich keine direkten negativen Auswirkungen auf unser Geschäft. Im Gegenteil wird der massive Flüchtlingsstrom den Markt für Container in Europa eher verknappen. Unsere Tochter in Russland, die bisher in Gründung war und noch nicht zum Geschäft der ELA beigetragen hat, ist seit Ausbruch des Krieges mit einem Lieferstopp versehen. Die ELA Container liefert und empfängt keinerlei Materialien aus russischen Gebietenund unterstützt die Sanktionen gegenüber Russland. Inwiefern indirekte Folgeeffekte, zum Beispiel aufgrund weiterer Marktverwerfungen, verschlechterter Verfügbarkeiten von Rohstoffen auf den Beschaffungsmärkten, Unterbrechungen von Lieferketten oder weiterer Anstiege der Rohstoff- und Energiekosten negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben wird, kann derzeit nicht verlässlich eingeschätzt werden. Unsere Beteiligung an der russischen Tochter ist derzeit im Verkaufsprozess. Der finale Abschluss der Verhandlungen kann zum Erstellungszeitpunkt des Berichts aber noch nicht abgesehen werden, weshalb die Beteiligung und das Darlehen vollständig abgeschrieben wurden. In der Gesamtbetrachtung der Chancen- und Risikolage bestehen nach unserer Einschätzung als Folge der auslaufenden Corona-Pandemie und des aktuellen Russland-Ukraine-Konfliktes grundsätzlich nicht vorhersehbare Risiken, deren wirtschaftliche Auswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich prognostiziert werden können. Allerdings sehen wir vor dem Hintergrund der auch bestehenden Chancen, Vorsorgen und Absicherungen auf Basis der aktuellen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken und schätzen die Gesamtchancen- und Risikolage im Wesentlichen als unverändert bis leicht besser als im Vorjahr ein. Wir erwarten darüber hinaus, dass 2023 ein Jahr voller Chancen und Möglichkeiten ist und dass die ELA Container aufgrund ihrer guten Vorbereitungen gestärkt und mit gutem Wachstum aus dem Jahr 2022 kommen wird.
Haren (Ems), den 21. Juni 2023 Liesel Albers-Bentlage Günter Albers Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20221 Allgemeine AngabenDie Gesellschaft hat ihren Sitz in Haren (Ems) und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 120035 mit der Firma ELA Container GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbHGesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz wurde um den Posten Container, Genossenschaftsanteile sowie Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter(n) erweitert. Das gesetzliche Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Posten Gesamtleistung, Rohergebnis, Betriebsergebnis und Finanzergebnis erweitert. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Bilanzierungs und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs und BewertungsmethodenBei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, bei denen die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über einen typisierten Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 2 bis 25 Jahren linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Bei den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und werden entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden unabhängig vom Realisationsprinzip und der Anschaffungskostenrestriktion mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren (1,78 %) ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 0,0 % p. a. zugrunde. Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Finanzergebnis gezeigt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Schulden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) den Mitteilungen der Versicherer. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Des Weiteren wurden Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einzahlungen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die passiven latenten Steuern sind in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung bewertet. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden weisen zu ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen auf. 3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn und Verlustrechnung3.1 Bilanz 3.1.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. 3.1.2 Kapitalanteile gem. § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Mit den unter Buchstaben a) bis l) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Auf den Konzernabschluss wird verwiesen. 3.1.3 Forderungen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 550.612,06 (Vorjahr: € 283.254,76) enthalten. Die übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 4.964.720,15 (Vorjahr: € 988.965,03) enthalten. 3.1.4 Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende sonstige Forderungen enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen:
Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.1.5 Angaben zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 285 Nr. 25 HGB Folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet worden:
Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen beträgt € 2.636.620. Als Schulden sind ausschließlich Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet worden. 3.1.6 Ausschüttungsgesperrte Beträge Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich wie folgt:
3.1.7 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:
3.1.8 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2022 folgende Restlaufzeiten:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 26.224 (Vorjahr: T€ 37.624) durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 316.954,00 (Vorjahr: € 102.416,91) enthalten. 3.1.9 Passive latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:
Die Berechnung der latenten Steuern ist mit den unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersätzen erfolgt. Der maßgebliche Steuersatz beträgt 27,9 %. Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo der passiven latenten Steuern T€ 2.356. 3.2 Gewinn und Verlustrechnung 3.2.1 Umsatzspiegel Die Umsatzerlöse verteilten sich im Geschäftsjahr wie folgt: Umsatzspiegel nach Regionen
Umsatzspiegel nach Tätigkeitsbereichen
3.2.2 Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 338.147,98 (Vorjahr: € 261.231,65) enthalten. 3.2.3 Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 3.868 (Vorjahr T€ 457) enthalten, die im Wesentlichen aus Anlagenverkäufen (T€ 2.624) sowie aus Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfung für Vorjahre (T€ 1.008) resultieren. 3.2.4 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 353.345,89 (Vorjahr: € 174.969,00) enthalten. 3.2.5 Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind mit € 6.635.073,75 Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung aus der Abschreibung von Anteilen an einer Tochtergesellschaft sowie von an diese gewährte Darlehen enthalten. 3.2.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Erträge (T€ 2) aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinszuführungen (T€ 45) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 42 ist unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. 4 Sonstige Angaben4.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich 31 (Vorjahr: 27) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 4.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Geschäftsführer bzw. Geschäftsführerin sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Dem Beirat gehörten im Geschäftsjahr an:
Der Beirat hat im Geschäftsjahr 2022 eine Gesamtvergütung von T€ 85 (Vorjahr: T€ 61) erhalten. 4.3 Konzernabschluss Die ELA Container GmbH, Haren (Ems), stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2022 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, der im Unternehmensregister eingereicht und veröffentlicht wird. 4.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt fünf Jahre. 4.5 Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Honorar werden im Konzernabschluss der ELA Container GmbH, Haren, vorgenommen. 4.6 GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 4.7 Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben.
Haren (Ems), den 21. Juni 2023 ELA Container GmbH Liesel AlbersBentlage, Geschäftsführerin Günter Albers, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELA Container GmbH, Haren (Ems) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELA Container GmbH, Haren (Ems), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELA Container GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 21. Juni 2023 PricewaterhouseCoopers GmbH Stefan Geers, Wirtschaftsprüfer ppa. Marcel Schmöcker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 4. September 2023 festgestellt. |
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