Stockert Medical Solutions Group GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 21.57% | |
| 13.47% | |
C******** L******* L******* | 12.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
14 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 14 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EOD European Online Distribution GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss/Jahresfinanzbericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Gegründet im Jahre 2007, startete die EOD als E-Commerce Spezialist für den Online-Vertrieb verschiedenster Produkte aus unterschiedlichsten Branchen im B2B sowie im B2C Bereich. Im Zuge dessen sind diverse Geschäftsbereiche und Onlineshops entstanden, wie beispielsweise Voipango (Vertrieb von technologischen Produkten verschiedenster Hersteller und Distributoren wie Telefonanalagen) und Wellango (Vertrieb von Produkten verschiedenster Hersteller und Distributoren wie Blutdruckmessgeräte, oder Massagegeräte). Von Beginn an war ein wesentlicher Faktor des Geschäftsmodells der Aufbau interner Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Vermarktung von Produkten: von der Produktbeschaffung, über das Marketing und den Vertrieb, bis hin zu einer eigenen Logistik am Unternehmensstandort in Freiburg. Durch die Hinzunahme der Distribution der Barfußschuhmarke Vivobarefoot im deutschsprachigen Raum im Jahre 2010 sowie die Gründung der Barfußschuhmarke Groundies im Jahre 2019, veränderte sich der Fokus des Unternehmens mehr und mehr in Richtung des Modesegments und hier speziell in Richtung der Schuhmode. Die rein auf E-Commerce konzentrierte Ausrichtung wurde um eigene stationäre Ladenlokale für die Marken Groundies und Vivobarefoot sowie um die Zusammenarbeit mit ausgewählten Handelspartnern erweitert. Aufbauend auf dieser Entwicklung verändert das Unternehmen derzeit seine strategische Ausrichtung. Ziel ist es, die EOD aufbauend auf ihren Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Markenentwicklung zu einem Spezialisten für den nachhaltigen und hochwertigen Aufbau moderner, globaler Marken im Mode- und Lifestylesegment zu formen. Dabei kann es sich um die Entwicklung eigener Marken wie Groundies, aber auch den Aufbau externer Marken und Produktkonzepte handeln. Speziell mit der Marke Groundies sollen durch den Ausbau des Produktportfolios sowie der Weiterentwicklung der Marke künftig nicht nur Kunden im Barfußschuhsegment, sondern auch Kunden im klassischen Schuhsegment gewonnen werden. Organisatorische Struktur Derzeit verfügt die EOD über drei Geschäftsbereiche: Groundies & Vivobarefoot als der Bereich Mode & Lifestyle, Voipango und Wellango. Aus funktionaler Sicht unterteilt sich das Unternehmen in folgende Abteilungen: Produktentwicklung & Produktion, Einkauf, Marketing, Vertrieb online & offline, Supply Chain Management mit der eigenen Logistik am Unternehmensstandort, Finance & Controlling, IT & Digitalisierung, Human Resources sowie Prozess- & Qualitätsmanagement. 2. Forschung und Entwicklung Mit einem Produktportfoliomanagement-Team von derzeit sechs Personen erfolgt die Entwicklung und Herstellung der Groundies-Produkte. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Produktdesigns, liegt der Schwerpunkt in der F&E im Bereich Sohlentechnologie und Materialien. Hierzu arbeitet das Unternehmen u.a. eng mit verschiedenen F&E Einrichtung und Produzenten im In- und Ausland zusammen. Im Gegensatz dazu gibt es für die Bereiche Vicobarefoot, Voipango und Wellango keine Forschung und Entwicklung, da man in diesen Bereichen als Distributeur Ware "lediglich" einkauft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingung Allgemeine Wirtschaftslage Die globale Konjunktur erholte sich nach dem starken Einbruch im zweiten Quartal im Jahr 2020. Trotzdem warft die Pandemie einen Schatten auf die Industrieproduktion und den Weltwarenhandel. Aufgrund der Lockdown-Maßnahmen kam es weltweit zu einer erheblich eingeschränkten wirtschaftlichen Aktivität. Die globale Wirtschaftsleistung sank im zweiten Quartal 2020 um 7,8 % gegenüber dem vorherigen Quartal, wodurch ein größerer Einbruch verzeichnet wurde als zur Zeit der Finanzkrise in den Jahren 2008/2009. Dieser Einbruch wurde vor allem von großen Wirtschaftsräumen, wie dem Euroraum (-11,8 %), den USA (-9,0 %) und Indien (-23,9 %), begünstigt. Im dritten Quartal verzeichnete die Weltwirtschaft eine Wachstumsrate von 7,4 % zum vorherigen Quartal. Der Erholungsprozess durchlief verschiedene Phasen, da der Verlauf der Pandemie und die dementsprechenden Maßnahmen zur Einschränkung des Corona-Virus von Lang zu Lang unterschiedlich waren. In China verringerten sich die Fallzahlen bereits im zweiten Quartal und damit stieg die Wirtschaftsleistung an (+11,7 % gegenüber Vorquartal). In anderen Ländern konnte der Aufholprozess erst später starten, so auch im Euroraum und den USA, die für das dritte Quartal ein BIP-Wachstum von 12,6 % bzw. 7,4 % verzeichneten. Die Erholung der Wirtschaftsleistung von Industrie- und Schwellenländern wird weiterhin vom Infektionsgeschehen der Pandemie beeinträchtigt. Im zweiten Quartal 2020 ging das BIP um 9,8 % zurück, bevor es im dritten Quartal wieder um 8,5 % anstieg. Dieser erneute Anstieg entspricht dem Niveau des letzten Quartals im Vorjahr 2019. Im Oktober stieg die Wirtschaftsleistung, auch die Produktion in der Industrie wuchs stark durch die Automobilindustrie, die großen Zuwachs verzeichnete. Auch andere Industriebranchen legten zu, da die Auftragseingänge ihr Niveau des letzten Quartals 2019 sogar übertrafen. Die Exporte und Umsätze im Einzelhandel erhöhten sich im Oktober. Die Beschäftigung stieg ab dem Sommer leicht an und die Arbeitslosenquote sank mit sinkender Kurzarbeit. Nach dem Teillockdown stieg die Kurzarbeit jedoch wieder an. Die Nachfrage nach Arbeitskräften war gering. Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit sank im September auf 2,2 Mio. im Vergleich zum Vormonat. Im November stiegen die Zahlen jedoch wieder um 537.000 Personen. Die Arbeitslosigkeit sank im November um 39.000 Personen, pendelte sich also insgesamt auf 2,70 Mio. ein. (Quellen: www.destatis.de,www.de.statista.com,www.bmwi.de) Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 trotz der andauernden Corona-Pandemie und Lieferengpässen erholt. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Coronajahr um 2,7 % höher als im Vorjahr. Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Corona-Jahr aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019 war das BIP noch um 2,0 % niedriger. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. In jeweiligen Preisen gerechnet, lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 mit 3.564 Milliarden Euro um 5,8 % höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % und betrug im Jahr 2021 durchschnittlich knapp 42.900 Euro. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt war, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion zog sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe deutlich an. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+3,0 %) waren es vor allem der Verkehr und das Gastgewerbe, die zulegten, allerdings ausgehend vom sehr niedrigen Niveau des Jahres 2020. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Handel nahm gegenüber 2020 nur leicht zu. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 leicht zurück (-0,4 %) Auf der Nachfrageseite waren im zweiten Corona-Jahr erneut die privaten Haushalte besonders von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Nachdem im Jahr 2020 aufgrund der temporär gesenkten Mehrwertsteuersätze im 2. Halbjahr noch besonders viele langlebige Konsumgüter nachgefragt wurden, gab es 2021 eine starke Gegenbewegung. Grund hierfür waren unter anderem Sättigungseffekte: Käufe langlebiger Gebrauchsgüter wie Möbel oder Haushaltsgeräte wurden vorgezogen und fehlten im Jahr 2021. Kurzlebige Konsumgüter, wie beispielsweise Bekleidung und Schuhe, wurden hingegen wieder etwas mehr nachgefragt als im Vorjahr. Auch für Reisen gaben die Menschen wieder mehr Geld aus. Eine weitere Veränderung im Konsumverhalten war die merkliche Zunahme des Online-Handels seit Beginn der Corona-Krise. Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, ausgehend von dem bereits hohen Vorjahresniveau, preisbereinigt um weitere 3,4 %. Die Bauinvestitionen legten im Jahr 2021 aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material nur noch um 0,5 % zu, nachdem sie zuvor fünf Jahre in Folge stärker gewachsen waren. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde im Jahr 2021 preisbereinigt 3,2 % mehr investiert, allerdings nach einem starken Rückgang im Krisenjahr 2020. Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands 2021 nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. (Quelle: www.handelsdaten.de) Überblick Markt, Branche In Bezug auf unsere wichtigstes Marktsegment, die Schuhmode, und unsere Hauptmarke Groundies sowie den Bereich Vivobarefoot gilt: Laut Statista betrug 2020 der Nettoumsatz im Schuheinzelhandel in Deutschland rund 5,3 Milliarden Euro. Dabei entfielen nach eigenen Schätzungen ca. 150 - 180 Mio. Euro auf das Segment Barfußschuhe. Zudem gehen wir davon aus, dass das Segment auch in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. Als Indikator hierfür ist aufzuführen, dass man nicht nur im Schuhmarkt, sondern im gesamten Modemarkt in den letzten Jahren einen eindeutigen Trend hin zu hochwertigeren Produkten in nachhaltiger Qualität und hin zu funktionalen Produkten erkennen kann. Dieser Trend wird unserer Meinung nach durch die Pandemie eher unterstützt, als dass mit einer Abnahme zu rechnen ist. Sinnhafter Konsum, sowohl in Bezug auf die Nachhaltigkeit als auch den persönlichen (Wohlfühl)-Nutzen, steht mehr und mehr im Fokus der Konsumenten. Dementsprechend zeitgemäß ist v.a. das Groundies-Konzept, hochwertige Schuhe in nachhaltiger Qualität herzustellen, die Design mit besten (Wohlfühl-) Funktionen und dem Erlebnis "barfußlaufen" verbinden. Politische Rahmenbedingungen In unserem wichtigsten Geschäftsbereich Groundies sind wir aus Sicht der Produktentwicklung und -herstellung weitestgehend unabhängig von politischen Entwicklungen, da wir in der EU produzieren. Einzig die politischen Rahmenbedingungen in Folge des Voranschreitens der Pandemie spielen für unsere strategischen Planungen eine Rolle. Denn je nach Entwicklung müssen wir bspw. unsere Offline-Strategie sowie die Internationalisierungsstrategie anpassen. Da jedoch ohnehin der Fokus in 2021 und 2022 auf dem massiven Ausbau des deutschsprachigen Raums liegt und die weitere Expansion in Richtung Offline-Handel kein Hauptfokus aus Umsatzsicht ist, ist auch dieses Risiko kalkulierbar. In unseren andere Geschäftsbereichen spielen die politischen Rahmenbedingungen, auch und v.a. in Folge der Pandemie eine größere Rolle und stellen damit auch ein größeres Risiko da. Da wir hier einen beträchtlichen Teil der Ware aus Asien einkaufen, bzw. geliefert bekommen, sind wir davon abhängig, dass der Warenfluss auch künftig reibungslos funktioniert und die Preissteigerungen bspw. für Übersee-Container nicht weiter steigen. Da wir aber ohnehin geplant haben, den Fokus des Unternehmens perspektivisch noch wesentlich stärker auf den Geschäftsbereich Groundies zu legen und die beiden Bereiche Voipango und Wellango in den kommenden 18 Monaten abzuwickeln, sind diese Risikofaktoren aus unternehmerischer Sicht nicht allzu relevant. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die EOD European Online Distribution GmbH betreibt insgesamt sechs Online-Shops aus drei unterschiedlichen Branchen: Fashion, Kommunikation und Wellness sowie 8 Ladengeschäften im Bereich Fashion (Stand 31.12.2020). Das Berichtsjahr 2020 stand vor allem unter dem Zeichen der Verschmelzung der EOD mit der Fusskomplizen GmbH zum 30.06.2020 und der damit verbundenen Eingliederung der Marke Groundies in das Unternehmen. Der direkte Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres ist aufgrund der durchgeführten Unternehmensverschmelzung nur eingeschränkt möglich. a) Ertragslage
Die EOD GmbH erwirtschaftete ein um 30,5 % höheres Rohergebnis als im Vorjahr, welches sich maßgeblich aus der Steigerung der Umsatzerlöse um TEUR 4.768 auf TEUR 24.767 sowie aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 800 auf TEUR 858 ergibt. Beim Personalaufwand ist eine Erhöhung zum Vorjahr um TEUR 1.004 auf TEUR 4.013 einhergehend mit der Umsatzsteigerung zu verzeichnen. Ebenso erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 3.062 auf TEUR 7.201, was insbesondere auf den Aufbau und die Vermarktung des Geschäftsbereichs und der neuen Marke Groundies zurückzuführen ist. b) Finanzlage Betrachtet man die Finanzlage auf Basis der Liquidität 3. Grades, wird diese als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 141. Aufgrund der soliden Finanzlage können notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 716 gestiegen. Dabei stehen den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 151 und Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.154, Abschreibungen in Höhe von TEUR 242 gegenüber. Ebenso sind die Vorräte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.494 auf TEUR 5.719 gestiegen, was v.a. mit der Entwicklung der Marke Groundies zusammenhängt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 53 TEUR auf TEUR 901 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr 2020 sehr niedrig gehalten werden. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf TEUR 2.036. Damit liegt die Eigenkapitalquote bei 22,2 %. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine starke Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu verzeichnen, bedingt durch den Erhalt eines KfW-Kredits in Höhe von TEUR 1.200, die Erweiterung des Rahmenkreditvertrags bei der DZ-Bank von TEUR 500 auf TEUR 1.250, Leasing von Serveranlage, Kommissionierlager, Fuhrpark und E-Mobilität in Höhe von TEUR 327 sowie die Übernahme von Darlehen von der Fußkomplizen GmbH bei der Volksbank Köln-Bonn in Höhe von TEUR 267. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden im 4. Quartal 2020 teilweise stark beansprucht, um u.a. für das 2021 geplante weitere Wachstum frühzeitig die benötigten Materialeinkäufe und Investitionen zu sichern. In den mittel- und kurzfristigen Verbindlichkeiten sind Rückstellungen (Personal, Gewährleistungen, Prüfungskosten, etc.) in Höhe von TEUR 236 enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr analog der Geschäftsvolumenentwicklung und der laufenden Investitionstätigkeiten um TEUR 1.118 auf TEUR 1.697 erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Rohertragsmarge und Lagerbestand, jeweils pro Sparte, sowie das Roh- und Betriebsergebnis für das gesamte Unternehmen heran. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir v.a. auch in Anbetracht des Aufbaus des neuen und künftig wichtigsten Geschäftsbereichs und der Marke Groundies als vernünftig ein. Unsere Umsatzentwicklung ist vor allem dank der neuen Marke Groundies sehr positiv. Dass wir dabei einen deutlichen Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen haben, liegt an den entsprechend notwendigen Investitionen in den Aufbau der Marke und die damit einhergehende Weiterentwicklung der Organisation. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten daher im Berichtsjahr einen Großteil der Skontoabzüge unserer Lieferantenverbindlichkeiten in Anspruch nehmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Hauptsitz der EOD European Online Distribution GmbH ist Freiburg im Breisgau. Zudem gab es bis 2020 eine Zweigniederlassung in Hennef, die vor allem der Entwicklung der neuen Marke Groundies diente. Ausländische Gesellschaften gibt es derzeit noch nicht, wenngleich das Unternehmen bereits heute über seine Online-Plattformen ca. 30 % der Umsätze im weltweiten Ausland erzielt. Perspektivisch ist vor allem die Gründung einer ausländischen Gesellschaft am Produktionsstandort geplant um mit einem lokalen Team die Produktion vor Ort zu steuern. IV. Prognosebericht Es wurde mit der Restrukturierung des Unternehmens für einen noch größeren Fokus auf das Segment Mode- und Lifestyle und hier vor allem auf die Marke Groundies und das Thema Schuhmode begonnen. Ziel ist es, die Organisation optimal auf die Anforderungen in diesem Segment und analog der Strategie der Marke Groundies auszurichten. Im Zuge dessen plant die EOD auch die Abwicklung der beiden Geschäftsbereiche Voipango und Wellango bis Mitte 2022. Dies wird möglich, weil sich Groundies innerhalb kürzester Zeit nicht nur aus Umsatz- und Rohertragssicht überaus gut entwickelt hat und auch eine sehr positive Wiederkaufsquote erzielt, sondern zudem die Marktprognosen für das Segment funktionale Mode im Allgemeinen und Barfußschuhe im Besondern überaus positiv sind. Hinzu kommt, dass das strategische Markenkonzept von Groundies, bspw. mit der Produktion in Europa und einem starken, eigenen Onlineshop als zentrale Verkaufsplattform, relativ unabhängig von den Folgen der Pandemie (bspw. stark rückläufiger Offline-Handel sowie höhere Transportkosten und unsicherere Lieferzusagen für Waren aus Asien) funktioniert. Auf Grund dessen führen wir die Markenstrategie in Zukunft noch konsequenter weiter und arbeiten in erster Linie am Ausbau aller Bestandteile der Marke, wie bspw. dem Produktportfolio, der Internationalisierung des Online-Shops, oder dem Ausbau der Offline-Stores als "Imageträger" der Marke. Hinzu kommt ein noch stärkerer Fokus auf die weitere Digitalisierung aller Prozesse im Unternehmen, einschließlich der eigenen Logistik am Standort sowie dem Ausbau des Bereichs User Experience (UX). Hieraus ergeben sich auch die größten Investitionsvorhaben für die kommenden Jahre. Aus Markensicht liegen diese in den Bereichen Produktportfolioaufbau, Vermarktung und Internationalisierung. Aus Unternehmenssicht liegen diese in der weiteren Digitalisierung und der damit verbundenen Steigerung der Effektivität und Effizienz aller Strukturen und Prozesse sowie der Steigerung der Qualität hin zu unseren Kunden. Ebenso sind weitere Investitionen im Bereich Personal geplant, um zusätzliche Wissensträger aus den Bereichen Mode, Lifestyle und Digitalisierung zu gewinnen. Somit rechnen wir 2021 nicht nur mit einer Verdoppelung der Groundies-Umsätze, sondern zudem mit einem weiteren Investitionsjahr zum Aufbau der Marke und der Restrukturierung der gesamten Organisation der Marke und der Restrukturierung der gesamten Organisation. V. Chance- und Risikobericht Chancen und Risiken aus operativer Tätigkeit Ein Risiko besteht darin, dass bis Mitte 2022 die beiden Geschäftsbereiche Voipango und Wellango abgewickelt werden und sich somit das Unternehmen ab 2021 nicht mehr gleichermaßen auf mehrere Bereiche konzentriert. In Anbetracht der derzeitigen Entwicklung der Marke Groundies und des Marktpotentials für das Thema funktionale Mode, bzw. Barfußschuhmode überwiegt hier jedoch eindeutig die Chance, dass man durch die konzertierte Ausrichtung der Organisation auf das Thema Mode und Lifestyle und die Marke Groundies deren Entwicklung noch besser unterstützen kann. Die Pandemie sehen wir dabei nicht als allzu großes Risiko. Natürlich ist damit zu rechnen, dass v.a. die Umsätze und Roherträge bei Voipango und Wellango in 2021 stark rückgängig sind, weil, neben der abnehmenden Fokussierung auf die Geschäftsbereiche die Pandemie dazu führen wird, dass bspw. die Transportkosten der Ware aus Asien teurer werden und auch die Warenbeschaffung erschwert wird. Dies wird vermutlich auch im Bereich Vivo-barefoot spürbar, wo wir jedoch durch ein entsprechend optimiertes Ordermanagement v.a. die Gefahr von Lieferproblemen deutlich senken können. Bei unserem künftigen Hauptumsatz- und Ertragsbringer, Groundies (geplant ist 2021 ein Umsatzanteil in Höhe von 50% am Gesamtumsatz und ein Rohertragsanteil in Höhe von knapp 60%) sehen wir 2021 hingegen keine allzu großen Risiken in Folge der Pandemie. U.a. auch deshalb, weil die Produktion derzeit komplett in Europa und der Hauptumsatz online erfolgt. Somit rechnen wir im Worst Case damit, dass wir weniger Offline-Stores als geplant eröffnen, die aber ohnehin weniger dem Umsatz, als mehr der Markenentwicklung dienen, und dass sich die Internationalisierung, die 2021 ohnehin sehr moderat geplant ist, an der ein oder anderen Stelle verzögert. Ebenso sehen wir auch im Markt selbst kein Risiko, sondern vielmehr große Chancen. Der Grund dafür ist der, dass die gesamte Barfußschuhindustrie immer moderner in ihrer Außendarstellung und auch in ihrem Produktdesign wird, so dass mehr und mehr Marken nun gleichermaßen das Thema nach außen hin positiv bewerben. Dies erhöht die Chance, dass auch Nicht-Barfußschuhträger auf das Thema aufmerksam werden. Und in Anbetracht der Größe des Schuhmarktes und auch der zunehmenden Größe des Barfußschuhsegments, ist das Potential trotz eines zunehmenden Wettbewerbs weiterhin sehr groß. Dennoch wird es im Geschäftsjahr 2021 wichtig sein, diese Position eng zu kontrollieren und proaktiv in Abhängigkeit der Umsatz- und Ertragsentwicklung zu steuern. Zu guter Letzt bildet auch die Gesellschafterstruktur der EOD ein großes Plus, da sich der Gesellschafterkreis absolut einig ist, Groundies langfristig mit den entsprechenden Investments in die Marke und die Organisation aufzubauen. Alles in allem sind wir positiv gestimmt und damit auch zuversichtlich, dass wir durch die Restrukturierung der EOD und den immer größeren Fokus auf die Marke Groundies nicht nur das Potential des Unternehmens deutlich steigern, sondern zudem auch die Risiken senken.
Freiburg im Breisgau, 15. Mai 2022 EOD European Online Distribution GmbH Geschäftsführung Philip Raum BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die EOD European Online Distribution GmbH mit Sitz in Freigburg im Breisgau, Bötzingerstraße 31, eingetragen unter der Handelsregistenummer HRB 700914 beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Der Jahresabschluss der EOD European Online Distribution GmbH wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die in dem Jahresabschluss angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres aufgrun der Verschmelzung zum 30.06.2020 mit der Fußkomplizen GmbH nur eingeschränkt möglich. Zur Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens,- Finanz- und Ertragslas sind keine zusätzlichen Angaben notwendig. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der "Going Concern"-Prämisse gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffung- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Der Abschreibungszeitraum entspricht den branchenüblichen Nutzungszeiten der Anlagegüter. Er beträgt für Betriebsvorrichtungen, andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 15 Jahre. Für die angeschafften Gebäude wurden entsprechend der Werthaltigkeit der Gebäude Abschreibungszeiträume zwischen 15 und 45 Jahren angesetzt. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einem jährlichen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Ihr Abgang wird im fünften Jahr nach der Anschaffung unterstellt. Vermögensgegenstände unter EUR 250,00 werden nicht aktiviert, sondern sofort als Aufwand erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten sind so bemessen, dass neben den Materialkosten und den Fertigungskosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie der allgemeinen Verwaltungskosten ausgewiesen werden. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht mit einbezogen. Die in den Herstellungskosten enthaltenen Zukaufteile und in Zahlung genommene Gebrauchtmaschinen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei allen Posten sind ferner im Einzelfall Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert (Verkaufspreis abzüglich noch anfallender Vertriebskosten) erfolgt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Waren werden zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um erkennbare Einzelrisiken angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Sie decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 130 (i.Vj.: TEUR 213). 4. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten in Höhe von TEUR 265 (i.Vj.: TEUR 51 sind im Wesentlichen Zinsen sowie eine Prolongationszahlung enthalten. 5. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2020 TEUR 521 (i.Vj.: TEUR 500). Im Zuge der Verschmelzung reduzierte sich die Kapitalrücklage auf TEUR 164 (i.Vj. TEUR 235). Die erworbenen eingenen Anteile betragen nominal TEUR 10 (i.Vj. TEUR 0,00). Zum 31. Dezember 2020 belief sich das Eigenkapital auf TEUR 2.036 (i.Vj.: TEUR 2.671). 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich, Kosten der Gewährleistung sowie drohende Rechtsstreitigkeiten. 7. Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. II. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Ertägen i.H.v. TEUR 858 (i.Vj. EUR 58) sind TEUR 702 enthalten. D. Sonstige Angaben I. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
II. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.973. Diese sonstigen finanziellen Verpflichtungen beziehen sich auf bestehende Miet- und Leasingverträge. III. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr ausgeübt durch: Götz Alexander Herzog, Geschäftsführer, verstorben am 11.09.2021 Philip Raum, Diplom-Kaufmann, vom 27.10.2021 bis 21.03.2022 Notgeschäftsführer, seit 21.03.2022 Geschäftsführer Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist die aktuelle wirtschaftliche Situation von großer Unsicherheit geprägt. Die Folgen der Sanktionen gegen Russland, aber auch für die verhängenden Staaten, zeigen sich bereits unmittelbar, werden aber auch langfristig erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann, sind gegenwärtig kaum möglich. Hierdurch kann es zu erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2022 kommen. Die konkrete Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2022 ist zurzeit noch nicht hinreichend verlässlich prognostizierbar. E. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 100.921,94 auf neue Rechnung vorzutragen. Datum der Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 11.07.2022
Freiburg in Breisgau, den 15. Mai 2022 EOD European Online Distribution GmbH Geschäftsführung Philip Raum
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die EOD European Online Distribution GmbH, Freiburg im Breisgau Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EOD GmbH, , Freiburg im Breisgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EOD GmbH, , Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 5.219 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich der Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen
Kulmbach, den 20. Mai 2022 C.P.A.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
Dr. Mehnert, Wirtschaftsprüfer Magiera, Wirtschaftsprüfer |
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