DENKINGER GmbH
Röntgenstraße 6, 89584 Ehingen (Donau), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Benedikt Brunner seit 14.11.2018 | Geschäftsführer |
Petra Denkinger seit 3.2.2014 | Prokura |
Nikolaus Josef Denkinger seit 29.3.2006 | Geschäftsführer |
Peter Denkinger seit 29.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Denkinger Internationale Spedition GmbHEhingen DonauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Denkinger Internationale Spedition GmbH ist ein Speditions- und Logistikunternehmen mit ihrem Firmensitz in Ehingen/Donau und verschiedenen Außenstandorten. Die Leistungspalette umfasst Transporte auf Straße und Schiene sowie See- und Luftfracht. Innovative Logistikdienstleistungen mit umfassenden Konzepten, bei denen IT-Leistungen einen immer größer werden Schwerpunkt darstellen, bilden einen wachsenden Teil des Portfolio. 2. Organisation Seit der Gründung wird das Unternehmen erfolgreich von den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Nikolaus Denkinger und Peter Denkinger geleitet. Im Jahr 2018 wurde Herr Simon Brunner als weiterer Geschäftsführer berufen. Die Zuständigkeiten der Geschäftsführer sind wie folgt aufgeteilt: Herr Nikolaus Denkinger verantwortet die Technik und den Fuhrpark, Herr Peter Denkinger ist für die Spedition und Personalverwaltung zuständig, und Herr Simon Brunner leitet den kaufmännischen Bereich sowie die Logistik. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen a) Rahmenbedingungen in Deutschland Im Jahr 2023 verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Rückgang von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies führte dazu, dass die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen aus dem Frühjahr 2023 deutlich nach unten korrigieren mussten. Die Konjunktur wurde dabei von mehreren Faktoren ausgebremst. Die hohe Inflation schwächte die Kaufkraft der privaten Haushalte, auch wenn diese sich gegen Jahresende leicht erholte). Besonders betroffen waren dabei konsumabhängige Branchen wie der Einzelhandel und das Gastgewerbe, die durch die gedämpfte Nachfrage rückläufige Umsätze verzeichneten (Quelle: Destatis). Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte auf die Inflation mit einer Anhebung der Leitzinsen, was besonders die Bauwirtschaft stark belastete. Die Nachfrage in der Branche brach im Jahresverlauf massiv ein. Dies führte nicht nur zu einem Rückgang bei Neubau- projekten, sondern auch zu einer deutlichen Verschlechterung der Finanzierungskonditionen für Wohnungsbau und gewerbliche Immobilien. Gleichzeitig litten die Exporteure unter einer schwachen Weltkonjunktur, da sich die globalen Erwartungen seit 2022 nicht erholten. Besonders schwer traf dies exportstarke Industriezweige wie den Maschinenbau und die Automobilindustrie, deren internationale Absatzmärkte sich weiterhin schwierig entwickelten (Quelle: ifo Konjunkturumfragen, August 2024). Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechterte sich im Jahr 2023 spürbar. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank im März 2024 im Vergleich zum Vorjahreswert von 92,7 auf 87,8 Punkte (Quelle: ifo Konjunkturumfragen, März 2024). Dieser Rückgang reflektiert die zunehmende Unsicherheit in den Unternehmen, die sowohl mit der schwachen Inlandsnachfrage als auch mit globalen Risiken wie geopolitischen Spannungen und Lieferkettenproblemen konfrontiert waren. b) Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Als Speditions- und Logistikunternehmen sind wir stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage abhängig, da unser breit gefächertes Kundenportfolio verschiedene Branchen umfasst. Die im Jahr 2022 angekündigte und am 20. Oktober 2023 vom Bundestag beschlossene Erhöhung der Lkw-Maut, die am 1. Dezember 2023 in Kraft trat, hat zu einem deutlichen Anstieg der Transportkosten geführt (Quelle: Bundestag). Diese Kostensteigerung stellt eine direkte finanzielle Belastung für unsere Branche dar und erhöht den Preisdruck auf Logistikunternehmen. Zusätzlich kommen weitere Herausforderungen durch neue gesetzliche Vorgaben im Bereich des Klimaschutzes, die den bürokratischen Aufwand erhöhen und unsere betriebliche Flexibilität weiter einschränken. Der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex, der als Indikator für die Transportaktivitäten dient, fiel im Jahr 2023 kontinuierlich von 95,9 auf 92,8 Punkte, was die nachlassende Transportnachfrage widerspiegelt. Ähnlich verhält es sich mit dem Produktionsindex des Verarbeitenden Gewerbes, der von 100,2 auf 98,3 Punkte zurückging und die allgemein schwächelnde wirtschaftliche Lage in Deutschland verdeutlicht (Quelle: Destatis). Zwar haben sich die Dieselpreise nach dem rasanten Anstieg seit 2021 wieder etwas stabilisiert, liegen aber weiterhin deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre, was die Betriebskosten auf einem hohen Niveau hält (Quelle: Statista). Darüber hinaus bleibt die Personalfrage eine große Herausforderung für die Branche. Die demografische Entwicklung zeigt eine starke Überalterung der Berufskraftfahrer: Etwa ein Drittel der Fahrer ist 55 Jahre oder älter, während nur 3 % der Fahrer jünger als 25 Jahre sind. Der drohende Fahrermangel wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen, da ein erheblicher Anteil der Fahrer in den Ruhestand gehen wird, ohne dass ausreichend Nachwuchs in Sicht ist (Quelle: Destatis). Diese Faktoren stellen die Speditions- und Logistikbranche vor erhebliche strukturelle und operative Herausforderungen, die in den kommenden Jahren eine strategische Anpassung erfordern. c) Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wurde von den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst. Die negativen wirtschaftlichen Trends in Deutschland sowie die gestiegenen Kosten im Speditionssektor konnten nicht vollständig kompensiert werden. Dies ist hauptsächlich auf die schwache Konjunktur und das Auslaufen mehrerer Großprojekte zurückzuführen. Der Umsatz der Denkinger liegt mit 11,33 % unter dem Ergebnis vom Vorjahr. Das Jahresergebnis liegt um 53,95 % unter dem Vorjahresergebnis. Der Geschäftsverlauf entspricht damit den Erwartungen, wenn auch nicht an das Rekord- ergebnis vom Vorjahr angeschlossen werden kann. Trotz des Umsatzrückganges kann die Gesellschaft dennoch auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Im Laufe des Jahres 2023 konnte durch den verstärkten Einsatz von IT-Lösungen eine erhebliche Rationalisierung interner Prozesse erreicht werden. Der Aufbau und die Erweiterung von Schnittstellen sowie die Weiterentwicklung und teilweise Automatisierung des ERP-Systems führten zu einer signifikanten Steigerung der Effizienz. Dadurch war es möglich, frei gewordene Stellen aufgrund von Altersaustritten nicht neu zu besetzen, ohne die betrieblichen Abläufe zu beeinträchtigen. Auf dieser Grundlage konnten wir unser selbst entwickeltes Reporting-System weiter ausbauen, indem zusätzliche Datenquellen integriert wurden. So ist es uns möglich, nach Analyse und Prüfung der wichtigsten Kennzahlen schnell auf Marktentwicklungen zu rea- gieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Geplante Investitionen in den Bereichen Logistik, Spedition und IT-Infrastruktur wurden erfolgreich umgesetzt und tragen bereits im laufenden Geschäftsjahr Früchte. 2. Lage des Unternehmens a) Vermögenslage Die Vermögensstruktur des Unternehmens konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert und stabilisiert werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 0,57 Mio. Euro auf 23,00 Mio. Euro (im Vorjahr: 22,43 Mio. Euro). Zum 31.12.2023 sank der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme auf 46,98 % (im Vorjahr: 50,14 %). Dies ist auf außer- und planmäßige Abschreibungen sowie auf einen Anstieg der Bilanzsumme im Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 1,46 Mio Euro auf 5,16 Mio. Euro ab. Dagegen verzeichneten die sonstigen Vermögensgegenstände einen Zuwachs, was auf Forderungen aus Steuerüberzahlungen zurückzuführen ist. Die flüssigen Mittel beliefen sich zum Jahresende 2023 auf 4,54 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,69 Mio. Euro), damit konnte die Liquidität im Vergleich zum Vorjahr um 68,71 % verbessert werden und erreicht einen Anteil an der Bilanzsumme von 19,73 %. Das Eigenkapital konnte zum 31. Dezember 2023 auf 8,69 Mio. Euro gesteigert werden (im Vorjahr: 7,43 Mio. Euro), was einer Eigenkapitalquote von 37,79 % entspricht (im Vorjahr: 33,14 %). Der Anstieg des Eigenkapitals ist hauptsächlich auf das positive Jahresergebnis von 1,26 Mio. Euro zurückzuführen. Die Rückstellungen verringerten sich auf 2,44 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,79 Mio. Euro). Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, auschließlich aus Investitionsfinanzierungen, sanken um 133,24 TEuro auf 6,28 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,42 Mio. Euro). Diese Mittel wurden vorwiegend für die Erneuerung des Fuhrparks und Ausbau von Logistikstandorten verwendet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen minderten sich zum Bilanzstichtag auf 4,77 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,90 Mio. Euro). Alle anderen bilanziellen Positionen blieben im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert. b) Finanzlage Die Liquiditäts- und Finanzlage des Unternehmens hat sich im Berichtsjahr 2023 weiter verbessert und zeigt eine solide Struktur der Unternehmensfinanzierung. Das Unternehmen war in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen fristgerecht zu erfüllen. Dabei konnten durch die vorzeitige Begleichung der Rechnungen Skontoerträge realisiert werden, was zur Reduzierung der Beschaffungskosten beitrug und die Liquidität zusätzlich stärkte. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 7,56 Mio. Euro auf 6,48 Mio. Euro. Trotz der Abnahme konnte die Liquidität insgesamt deutlich gesteigert werden. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 4,40 Mio. Euro, nach 7,04 Mio. Euro im Vorjahr. In 2023 wurde weniger investiert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist ebenfalls auf 240,55 TEuro gesunken (im Vorjahr: 1,25 Mio. Euro). Besonders positiv hervorzuheben ist, dass im Geschäftsjahr 2023 keine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien erforderlich war. Dies unterstreicht die gesunde finanzielle Basis des Unternehmens und die Fähigkeit, laufende Ausgaben ohne zusätzliche Fremdfinanzierung zu bewältigen. c) Ertragslage Unser breit aufgestelltes Kundenportfolio im Bereich der Spedition und Logistik bildet die Grundlage für ein nachhaltiges und stabiles Kerngeschäft. Dies wird insbesondere durch langfristige Speditions- und Logistikverträge gestützt, die dem Unternehmen Planungssicherheit und eine konstante Auslastung gewährleisten. Im Geschäftsjahr 2023 sank die Gesamtleistung des Unternehmens um 11,33 % auf 48,46 Mio. Euro (im Vorjahr: 54,66 Mio. Euro). Hauptursache für diesen Rückgang waren ausgelaufene Großprojekte, die im Berichtsjahr nicht vollständig durch neue Aufträge ersetzt werden konnten. Zudem konnten aus den aufgebauten Liquiditätsreserven nennenswerte Zinserträge in Höhe von 63 T Euro erwirtschaftet werden, was die Ertragslage zusätzlich verbesserte. Die Personalkosten verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,39 Mio. Euro auf 11,04 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,42 Mio. Euro). Trotz branchenüblicher Lohnerhöhungen gelang es, diese Kosten durch die erfolgreiche Rationalisierung interner Prozesse sowie durch die Nicht-Nachbesetzung freier Stellen vollständig zu kompensieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken hauptsächlich aufgrund geringerer Miet- und Pachtaufwendungen um 2,61 Mio. Euro auf 17,03 Mio. Euro (im Vorjahr: 19,64 Mio. Euro). Anderen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung passten sich ebenfalls dem Rahmen der Umsatzentwicklung an. Das EBIT (ohne sonstige Steuern) reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,44 Mio. Euro auf 1,91 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,35 Mio. Euro). Das EBITDA dagegen um 0,36 Mio. Euro auf 7,39 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,75 Mio. Euro). Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 1,26 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,73 Mio. Euro) ab. Zu dieser Ergebnisentwicklung haben insbesondere erhöhte Abschreibungen auf technische Anlagen aufgrund von Wertanpassungen sowie steigende Aufwendungen für Instandhaltungen und Reparaturen beigetragen, die den Überschuss im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich belastet haben. Diese Entwicklung spiegelt die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 wider, bleibt jedoch im Einklang mit den allgemeinen Marktbedingungen und der strukturellen Anpassung des Unternehmens. d) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Zugänge im Anlagevermögen 5,82 Mio. Euro. Darunter fallen insbesondere die Erweiterung des Fuhrparks, die Vergrößerung der Logistikflächen sowie der Kauf von Krananlagen. Auch in Zukunft wird das Unternehmen gezielt in neue LKW, einschließlich Elektro-LKW, sowie in den Ausbau der Logistikflächen investieren. e) Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 lag die Mitarbeiterzahl bei 234, unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Ausbildungsplätze konnten, mit Ausnahme des Bereichs Berufskraftfahrer, vollständig besetzt werden. Im Gegensatz zu den Vorjahren war es wieder möglich, Ausbildungstage und -messen zu besuchen, um Schulabgänger für Berufe im Logistiksektor zu gewinnen. Das Ausbildungsmanagement erfordert kontinuierlich neue und angepasste Konzepte sowie dauerhaftes Engagement. Das Ausbildungsangebot wurde im Bereich Informatik erweitert. So bieten wir nun regelmäßig Ausbildungsplätze für Fachinformatiker mit Schwerpunkt Systemintegration sowie ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik an. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Voraussichtliche Entwicklung Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen, was auf eine Stagnation hindeutet. Auch die Bundesregierung rechnet in ihrer Prognose vom April 2024 mit einer ähnlich verhaltenen Entwicklung und erwartet ein geringes Wachstum von 0,3 Prozent (Quelle: Destatis). Trotz dieser angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage konnten wir bis zum Ende des 2. Quartals 2024 fast das Umsatzniveau des Vorjahres erreichen. Für das kommende Geschäftsjahr wird mit leicht rückläufigen Umsätzen sowie einem leicht rückläufigen EBIT im Vergleich zum Jahr 2023 gerechnet. Dies unterstreicht unsere stabile Ertragslage sowie die starke Bindung zu unseren Kunden. Diese positive Entwicklung ist das Ergebnis unserer intensiven Akquise-Bemühungen und der kontinuierlichen Pflege bestehender Kundenbeziehungen. Um diesen Bereich weiter zu stärken, haben wir beschlossen, unseren Vertrieb zentraler zu organisieren und unser Komplettangebot in der Projektlogistik verstärkt in den Fokus zu rücken. Dabei können wir auf unsere mittlerweile gut ausgebaute IT-Infrastruktur zurückgreifen, was uns ermöglicht, die digitalen Herausforderungen der Branche effektiv zu meistern. Ein wichtiges Element unserer Unternehmensstrategie ist weiterhin die CO 2 -neutrale Transportversorgung. In diesem Zusammenhang haben wir einen bereits reaktivierten Gleisanschluss weiter ausgebaut und werden zusätzliche Elektro-LKWs in unsere Flotte integrieren. Parallel dazu erweitern wir unsere Logistikstandorte um die notwendige Ladeinfrastruktur, die mit eigenproduziertem Solarstrom aus Photovoltaikanlagen betrieben wird. Dies ermöglicht uns, einen nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten und unsere Umweltbilanz weiter zu verbessern. Neben exzellenter Dienstleistung, die sowohl Wirtschaftlichkeit als auch Nachhaltigkeit berücksichtigt, spielt die Wertephilosophie, die in unserer Unternehmensstrategie verankert ist, eine herausragende Rolle. Unser Handeln basiert auf vertrauensvollen und verlässlichen Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten. Ebenso legen wir großen Wert auf eine wertschätzende Mitarbeiterführung mit flachen Hierarchien. Hochqualifizierte Mitarbeiter, modernste Arbeitsmittel und Freude an der Arbeit sind für uns entscheidende Erfolgsfaktoren. b) Risiken Die Speditions- und Logistikbranche sieht sich derzeit mit mehreren signifikanten Risiken konfrontiert, die ihre Stabilität und Rentabilität beeinträchtigen könnten. Ein zentrales Risiko stellt die anhaltend hohe Inflation dar, die in Verbindung mit steigenden Zinsen die Betriebskosten erheblich erhöht und Finanzierungen verteuert. Diese Situation kann die Rentabilität der Unternehmen stark belasten. Ein weiteres bedeutendes Risiko sind die Unsicherheiten im Bereich der Energieversorgung und -preise. Geopolitische Spannungen und Lieferengpässe haben zu einem Anstieg der Energiepreise geführt, was zusätzliche Kosten für Unternehmen verursacht. Störungen in den globalen Lieferketten, die durch Konflikte oder Naturkatastrophen ausgelöst werden, stellen ebenfalls eine erhebliche Herausforderung dar. Diese Störungen können zu Verzögerungen und erhöhten Kosten führen und beeinträchtigen die Effizienz und Zuverlässigkeit der Logistikprozesse. Der Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich des Berufskraftfahrers verschärft sich aufgrund der demografischen Entwicklung und der geringen Anzahl an Nachwuchskräften. Dieser Mangel stellt eine erhebliche Herausforderung für die Branche dar und erfordert gezielte Maßnahmen zur Rekrutierung und Weiterbildung. Zusätzlich erhöhen neue gesetzliche Anforderungen, insbesondere im Bereich des Klimaschutzes, sowie die zunehmende Bürokratie den Verwaltungsaufwand und die Kosten für die Einhaltung von Vorschriften. Cybersecurity-Bedrohungen stellen eine weitere erhebliche Gefahr dar. Die steigende Häufigkeit von Cyberangriffen kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen, was kontinuierliche Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen erforderlich macht. Das Risiko eines Mangels an Logistikflächen und -immobilien bleibt aufgrund der Investitionszurückhaltung infolge hoher Zinsen sowie Unsicherheiten über Vorgaben zum klimaneutralen Bauen weiterhin hoch. Umso entscheidender ist eine effiziente Auslastung bestehender Logistikkapazitäten. Durch den Einsatz moderner IT-Logistikstrukturen und eines innovativen Supply-Chain-Managements können Ressourcen optimal genutzt werden, was sowohl Kosten senkt als auch positive Umweltauswirkungen erzielt. c) Chancen Die Denkinger Internationale Spedition hat in den letzten Jahren erfolgreich in den Schienentransportweg investiert und baut kontinuierlich neue Anschlüsse und Standorte aus. Diese vorausschauende und innovative Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, proaktiv auf hohe Energiepreise und gesetzliche Anforderungen zu reagieren, anstatt nur reaktiv zu handeln. Mit modernen Logistiklösungen, einer umfassenden Lager- und Zwischenlagerung sowie einem effizienten Supply Chain Management können wir unseren Kunden vielfältige und optimale Lösungen bieten. Besonders hervorzuheben ist unser Engagement für Nachhaltigkeit. Seit über zehn Jahren verfolgen wir eine Green Logistics-Strategie, die mittlerweile alle Unternehmensbereiche umfasst, einschließlich eines nachhaltigen Personalmanagements. Diese Philosophie schafft Vertrauen bei unseren Geschäftspartnern und unterstreicht unser Know-how in der Umsetzung nachhaltiger Lösungen. Durch unsere umfassende Dienstleistung im Logistikbereich und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Angebots unterstützen wir unsere Kunden entlang der gesamten Lieferkette und bieten ihnen wertvolle Vorteile. Die Leidenschaft und das Engagement unserer Geschäftsleitung und Mitarbeiter sind entscheidend für unseren kontinuierlichen Erfolg. Die eigene Werkstatt am Standort Ehingen ermöglicht eine effiziente Planung und Durchführung von Wartungen und Reparaturen. Durch die enge Abstimmung mit der Disposition und der Personalabteilung können wir Ausfallzeiten der Fahrzeuge minimieren und deren Verfügbarkeit optimieren. Dies reduziert unerwartete Betriebsunterbrechungen und verlängert die Lebensdauer unserer Flotte. Die proaktive Wartung verbessert die Effizienz unserer Logistikprozesse und ermöglicht eine schnelle Reaktion bei dringenden Reparaturen, was letztlich zu Kosteneinsparungen und einer besseren Betriebsablaufplanung führt. Die regionale Verwurzelung und die familiäre Führung des Unternehmens spielen eine entscheidende Rolle bei der Rekrutierung und Gewinnung von Auszubildenden. Um weiterhin erfolgreich Fachkräfte anzuziehen, ist es wichtig, kontinuierlich hohe Standards zu wahren und die Rekrutierungsstrategien regelmäßig anzupassen. Unser Slogan "Be part of the family" spiegelt nicht nur unser Bewerbermanagement wider, sondern ist auch Teil unserer gelebten Unternehmenskultur, die sich in einem stabilen Mitarbeiterstamm manifestiert. Oftmals werden neue Mitarbeiter durch Empfehlungen oder Initiativbewerbungen auf uns aufmerksam. Unser attraktives Arbeitsumfeld umfasst ein hervorragendes Betriebsklima, eine wertschätzende Vergütung, maßgeschneiderte Arbeits- und Sozialleistungsmodelle sowie zahlreiche Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. Die flachen Hierarchien, modernste Ausstattung, unser Engagement für Umwelt und soziale Belange sowie unsere beliebte Denkinger Fashion- und Arbeitskleidung tragen ebenfalls zur Identifikation und Zusammengehörigkeit der Mitarbeiter bei. Diese Faktoren sind entscheidend, um sich im Wettbewerb um Fachkräfte zu behaupten und den fortschreitenden Fachkräftemangel erfolgreich zu bewältigen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn dies erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem Ausfallrisiko wurde, soweit erforderlich, durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird ausgeüb. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 27,700 % (im Vorjahr 27,375 %). Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Die Steuerrückstellungen betreffen aus Vorjahren noch nicht veranlagte Steuern. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 963.409,62 Euro (im Vorjahr: 402.005,10 Euro). Gewinn/Verlust bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei der Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 6.931.986,23 Euro einbezogen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 255.924,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 13.844,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde mit dem Aktivwert angesetzt, der aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert, sofern ein solcher vereinbart ist, bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet wird. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus den nachfolgenden Tabellen:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von kleiner 1 Jahr beträgt 7.756.027,32 Euro (im Vorjahr: 7.735.823,22 Euro), mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr und kleiner 5 Jahre beträgt 4.104.898,04 Euro (im Vorjahr: 4.471.069,94 Euro) und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 11.057.563,47 Euro. Es handelt sich dabei um Sicherungsübereignungen und übliche Eigentumsvorbehalte. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 242.080,00 Euro. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 16.182,78 Euro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Es wurden Liquiditätsgarantien in Höhe von insgesamt 5.171.000,00 Euro übernommen. Diese entsprechen rechtlich einer sog. harten Patronatserklärung. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Liquiditätsgarantie wird als unwahrscheinlich angesehen, da die begünstigte Gesellschaft über eine gute Bonität verfügt. Zudem kann das begünstigte Unternehmen leicht auf finanzielle Mittel zurückgreifen, erzielt nachhaltig Gewinne und ihm droht keine bilanzielle Überschuldung. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Die Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen nach § 253 Abs. 3 HGB in Höhe von 1.424.156,60 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Sachanlagenverkäufen in Höhe von 575,70 TEuro enthalten. Davon-Vermerke Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von -559,73 Euro (im Vorjahr: 26.127,67 Euro) enthalten. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen aus der Altersvorsorge in Höhe von 220.382,80 Euro (im Vorjahr: 239.593,85 Euro). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 5,13 Euro (im Vorjahr: 5.744,30 Euro) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind in Höhe von 7.822,35 Euro (im Vorjahr: 9.295,68 Euro) Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Vermögensverrechnung enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern in Höhe von 16.182,78 Euro (im Vorjahr: -71.181,78 Euro) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 234 (Vorjahr: 234). Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.258.692,72 Euro. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ehingen, 04. November 2024 gez. Nico Denkinger gez. Peter Denkinger gez. Simon Brunner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der Nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Denkinger Internationale Spedition GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Denkinger Internationale Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Denkinger Internationale Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 5. November 2024 Revision
Alb-Donau GmbH
Dr. Raimund Schur, Wirtschaftsprüfer Iris Hinz, Wirtschaftsprüferin |
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