Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 743707
Eingetragen
14.1.2013
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Gegenstand
Vermietung und Anwendung von mobilen Zugangsgeräten, Hebebühnen und Arbeitsbühnen, insbesondere solcher Geräte, welche unter dem Dienstleistungswarenzeichen "mateco" geführt werden sowie die Erarbeitung von technischen Standardisierungs- und Vertriebssystemen, insbesondere die Weiterentwicklung und Pflege des mateco-Systems, sowie die Übernahme der Verwaltung von Unternehmen der mateco-Gruppe, weiter die betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen, insbesondere auf den Gebieten der Personalplanung, der Organisation, der Investitions- und Finanzplanung, der Finanzierung, der Wirtschaftlichkeitsberatung, der Kostenanalyse und Kalkulation, der Werbung und Durchführung von Werbemaßnahmen sowie die Beratung und Tätigkeit der Datenerfassung und Datenverarbeitung.

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Mundt
seit 8.1.2018
Prokura
Gerrit Sellmer
seit 8.1.2018
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

mateco GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016

Inhaltsverzeichnis

 

Bestätigungsvermerk

 

Rechnungslegung

 

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der mateco GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 23. Dezember 2016

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heller

Wirtschaftsprüfer

Hubschneider

Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 30. September 2016

Aktiva

30.09.2015
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 419.772,00 519.560,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.465.474,00 5.777.069,00
  5.885.246,00 6.296.629,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 373.518,00 358.982,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.419.454,81 30.753.378,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.947.071,99 9.620.639,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 198.000,00 0,00
  34.938.044,80 40.733.000,83
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 7.600,00
  40.823.290,80 47.037.229,83
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.030.324,89 1.992.723,65
2. Waren 408.070,91 353.943,73
  2.438.395,80 2.346.667,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.948.203,23 13.681.083,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.831.551,37 14.074.996,89
3. Sonstige Vermögensgegenstände 826.344,92 652.774,35
  26.606.099,52 28.408.854,84
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.747.713,90 587.731,26
  30.792.209,22 31.343.253,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 104.852,11 189.282,69
  71.720.352,13 78.569.766,00

Passiva

   
    30.09.2015
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.066.290,65 1.050.000,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 600.000,00 600.000,00
IV. Bilanzgewinn 5.416.980,88 5.416.980,88
  13.083.271,53 13.066.980,88
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 290.770,12 298.547,99
2. Steuerrückstellungen 9.362,38 36.047,86
3. Sonstige Rückstellungen 3.978.508,65 3.086.684,07
  4.278.641,15 3.421.279,92
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.651.876,37 3.298.839,83
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.363.616,99 41.991.043,30
3. Sonstige Verbindlichkeiten 13.342.946,09 16.791.622,07
  54.358.439,45 62.081.505,20
  71.720.352,13 78.569.766,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016

2014/2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 99.425.593,67 92.822.701,70
2. Sonstige betriebliche Erträge 14.665.395,97 10.037.229,13
  114.090.989,64 102.859.930,83
3. Materialaufwand    
Aufwendungen Hebebühnen 38.519.664,63 32.875.356,51
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 23.589.231,96 20.981.136,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.549.576,32 4.065.266,73
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.498.734,53 11.004.160,92
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.630.434,76 20.799.281,71
  97.787.642,20 89.725.201,89
7. Erträge aus anderen Wertpapieren 342,50 376,75
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.433,97 25.493,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.175.638,98 1.779.346,14
  -1.160.862,51 -1.753.476,39
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15.142.484,93 11.381.252,55
11. Außerordentliche Erträge 0,00 27.188.000,00
12. Außerordentliche Aufwendungen 4.707,13 8.067,35
13. Außerordentliches Ergebnis -4.707,13 27.179.932,65
14. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.714,03 0,00
15. Sonstige Steuern 235.418,08 220.606,84
  223.704,05 220.606,84
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 14.914.073,75 38.340.578,36
17. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die mateco GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Die aus dem Erwerb von Hebebühnen und anderen Anlagegütern der Firmen Zülz, Ravensburg, Kühne, Lohfelden, Toplift, Aschheim, Mietlift Arbeitsbühnen Vertriebs- und Vermietungsgesellschaft mbH, Dormagen, resultierenden Firmenwerte werden auf 15 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer der Firmenwerte von 15 Jahren resultiert daraus, dass die Geschäftsmodelle der erworbenen Geschäftsbetriebe, analog zur mateco GmbH, langfristig ausgelegt sind und keine Planungen vorsehen, die Beteiligungen innerhalb der nächsten Jahre zu verkaufen.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Bei der Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Hebebühnen und LKW werden auf einen Zeitraum zwischen zwei und zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, werden angemessene Abschläge vorgenommen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird angewandt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Drohende Ausfälle werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen gebildet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Barwertverfahren gebildet. Sie werden gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB) abgezinst; der Zinssatz beträgt 4,08 % (Vj. 4,12 %). Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden Rentensteigerungen von 1,5 % (Vj. 1,5 %) berücksichtigt.

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren 3,37 % (Vorjahr: 4,12 %) verwendet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag, bei Laufzeiten von über einem Jahr unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

Es besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Central Parts GmbH, Stuttgart (Organträger).

III. Angaben zur Bilanz

ANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

30.9.2016 30.9.2015
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.948 13.681
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.832 14.075
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0 0
- davon gegenüber Gesellschafter 0 3
Sonstige Vermögensgegenstände 826 653
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 42 10

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 6.180 um Forderungen aus Cashpooling. Die darüber hinausgehenden Forderungen betreffen solche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit in- und ausländischen verbundenen Unternehmen.

EIGENKAPITAL

Mit dem Verschmelzungsvertrag vom 13. Januar 2016 wurde die mateco Holding GmbH auf die mateco GmbH mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 verschmolzen.

Der daraus resultierende Verschmelzungsgewinn in Höhe EUR 16.290,65 führte zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage auf € 1.066.290,65

RÜCKSTELLUNGEN

Durch die Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts für Pensionsverpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG beläuft sich zum Bilanzstichtag die nicht ausgewiesene Rückstellung auf TEUR 39.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 19 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gehaltsansprüche, Boni, Mitarbeiterprämien, Berufsgenossenschaft und ausstehende Rechnungen gebildet.

VERBINDLICHKEITEN

30.9.2016 30.9.2015
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.652 3.299
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 2.652 3.023
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre 0 276
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.364 41.991
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 15.364 22.175
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre 23.000 11.584
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 0 8.232
- davon gegenüber Gesellschaftern 14.872 29.963
sonstige Verbindlichkeiten 13.343 16.792
- davon aus Steuern 2.042 266
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 6.787 5.897
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre 6.556 10.895

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit in- und ausländischen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 491 (Vj. TEUR 673) sowie aus Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung. Des Weiteren besteht ein Darlehen in Höhe von TEUR 23.000 (Vj. TEUR 11.584) gegenüber der The Equipment Rental Company Finance NV, Waregem, Belgien.

Außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine Sicherheiten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

1.10.2015 bis 30.09.2016 1.10.2014 bis 30.9.2015
TEUR TEUR
Umsatzerlöse    
Umsatzerlöse nach Regionen    
Inland 94.499 89.176
Ausland 4.927 3.647
  99.426 92.823

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 14.665 (Vorjahr: EUR 10.037) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4.375 Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlagenverkäufen und sonstige Verkäufe von Hebebühnen (TEUR 4.302) sowie solche aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 72).

Aufwendungen Hebebühnen

Die Aufwendungen für Hebebühnen bestehen im Wesentlichen aus Mieten und Leasingkosten für Arbeitsbühnen sowie Treibstoffkosten.

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Personal beinhalten TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25) für Altersversorgung.

Abschreibungen

Die Abschreibungen für Vermietgeräte belaufen sich auf TEUR 7.183. Auf Vermögensgegenstände des übrigen Anlagevermögens entfallen Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.172 und betreffen im Wesentlichen Transportgeräte und PKWs. Die Abschreibung auf Firmenwerte beläuft sich auf TEUR 873.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Raumkosten, insbesondere Mieten, Versicherungen und Beiträge, Reparaturen/Instandhaltungen von Hebebühnen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, allgemeine Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Verluste aus Anlagenabgängen, Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen, Aufwendungen aus Versicherungsschäden sowie sonstige Aufwendungen, die im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs anfallen, enthalten. Periodenfremde Aufwendungen betreffen insbesondere Forderungsverluste in Höhe von TEUR 306.

Finanzergebnis

1.10.2015 bis 30.9.2016 1.10.2014 bis 30.9.2015
TEUR TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14 25
- davon aus verbundenen Unternehmen 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.176 -1.779
- davon an verbundene Unternehmen -425 -790
- davon aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen -13 -15
  -1.162 -1.754

Außerordentliche Erträge

Die Gesellschaft hat im Vorjahr einmalige Ausgleichszahlungen in Höhe von 24,3 Mio. Euro im Zusammenhang mit einer Funktionsverlagerung erhalten, die in den außerordentlichen Erträgen ausgewiesen werden. Zudem hat die Gesellschaft im Vorjahr periodenfremde Erstattungen in Höhe von 2,9 Mio. EUR aufgrund von Verrechnungspreisen erhalten.

V. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften:

Es bestehen Höchstbetragsbürgschaften über insgesamt TEUR 428 für verbundene Unternehmen.

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen:

Es bestehen Rückkaufsgarantien für Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 28.

Auf Grund des positiven Geschäftsverlaufs der verbundenen Unternehmen wird nicht mit einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften sowie aus Rückkaufgarantien gerechnet.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 30. September 2016 bestanden folgende gemäß § 285 Nr. 3 HGB angabepflichtigen, in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind:

a) Leasing mobile Gegenstände  
auf die Dauer von 1 Monat bis 4 Jahre: TEUR 691
(Vorjahr: TEUR 1.983 )  
b) Mietverpflichtungen für Immobilien  
auf die Dauer von 3 Monaten bis 10 Jahre: TEUR 20.917
(Vorjahr: TEUR 14.605 )  

Die Mietverpflichtungen zum 30. September 2016 gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 13.763

VII. Sonstige Angaben

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Vollzeitbeschäftigte: 531 (Vorjahr 488)
Teilzeitbeschäftigte: 65 (Vorjahr 66)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt

Armin Rappen, Stuttgart, Geschäftsführer Central Parts GmbH, Stuttgart.

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers sowie der Pensionsrückstellungen und laufenden Renten ehemaliger Geschäftsführer wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Am 2. Februar 2007 wurde zwischen der mateco Holding GmbH (vormals Eri Vermögensverwaltung GmbH (als herrschendem Unternehmen)) und der mateco GmbH (als beherrschtem Unternehmen) ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 1. März 2007 abgeschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 26. Februar 2007 erfolgt.

Aufgrund der Verschmelzung der mateco Holding GmbH auf die mateco GmbH wurde mit Vertrag vom 13. Januar 2016 zwischen der mateco GmbH und der Central Parts GmbH vereinbart, dass der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 12. Juli 2013 zwischen der mateco Holding GmbH und der Central Parts GmbH fortgeführt wird.

Die Angaben über das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sind im Konzernabschluss der Central Parts GmbH, Stuttgart, enthalten.

Die mateco GmbH gehört zum Konzern der Central Parts GmbH, Stuttgart, die einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht gem. § 291 HGB aufstellt, welcher an deren Sitz erhältlich ist. Dieser Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der TVH Group NV, Waregem, Belgien, als höchster Konzernspitze einbezogen, welcher ebenfalls an deren Sitz erhältlich ist.

 

Stuttgart, 23. Dezember 2016

Armin Rappen

Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2015/2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2015 Zugänge Abgänge 30.09.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.784.137,17 171.365,29 202.436,22 1.753.066,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.804.967,78 561.018,11 0,00 9.365.985,89
  10.589.104,95 732.383,40 202.436,22 11.119.052,13
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten        
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 718.004,53 76.479,63 0,00 794.484,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 87.795.269,16 313.031,35 8.184.601,64 79.923.698,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.433.468,63 3.511.897,14 385.574,76 19.559.791,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 198.000,00 0,00 198.000,00
  104.946.742,32 4.099.408,12 8.570.176,40 100.475.974,04
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 7.600,00 0,00 7.600,00 0,00
  115.543.447,27 4.831.791,52 8.780.212,62 111.595.026,17
Kumulierte Abschreibungen
1.10.2015 Zugänge Abgänge 30.09.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.264.577,17 271.141,29 202.424,22 1.333.294,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.027.898,78 872.613,11 0,00 3.900.511,89
  4.292.475,95 1.143.754,40 202.424,22 5.233.806,13
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten        
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 359.022,30 61.943,86 0,00 420.966,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.041.889,55 7.182.947,34 7.720.592,83 56.504.244,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.812.828,64 2.110.088,93 310.198,55 8.612.719,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  64.213.740,49 9.354.980,13 8.030.791,38 65.537.929,24
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  68.506.216,44 10.498.734,53 8.233.215,60 70.771.735,37
Buchwerte
30.09.2016 30.09.2015
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 419.772,00 519
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.465.474,00 5.777
  5.885.246,00 6.296
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten    
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 373.518,00 359
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.419.454,81 30.753
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.947.071,99 9.621
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 198.000,00 0,00
  34.938.044,80 40.733
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 8
  40.823.290,80 47.037

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch im Geschäftsjahreszeitraum 2016 entwickelte sich die deutsche Wirtschaft stabil. Laut Bundesbank-Prognose vom 3. Juni 2016 bleiben die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft günstig. "Tragende Säule ist die lebhafte Binnennachfrage, die von der günstigen Arbeitsmarktlage und den steigenden Einkommen der privaten Haushalte gestützt wird", kommentierte Bundesbankpräsident Jens Weidmann die Prognose der Bundesbank. Für 2016 erwarten die Bundesbank-Volkswirte preisbereinigt ein BIP Wachstum von +1,7 %, für das Jahr 2017 wird eine Steigerung von +1,4 % prognostiziert. Die EU geht von einem stabilen Wachstum für Deutschland in Höhe von je +1,6 % in 2016 und 2017 aus, leicht unterhalb des EU Durchschnitts von 1,8 % in 2016 bzw. 1,9 % in 2017.

Die allgemeine Preisentwicklung verlief in 2016 erneut stabil auf niedrigem Niveau. Zuletzt mehren sich die Indikationen, dass die Inflation in den kommenden Monaten anziehen könnte.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich in der Arbeitsbühnenvermietung der Umsatz leicht erhöht. Gemäß einer IPAF-Studie ist der Markt für die Arbeitsbühnenvermietung 2015 um 4,8 % gewachsen, für 2016 wird ein Marktwachstum von 4,1 % erwartet. Auch für das Jahr 2017 wird mit einem weiteren Wachstum von 2,6 % gerechnet. Diese positive Einschätzung teilt auch der bbi - Konjunkturbericht. In diesem rechnen ca. 40 % der teilnehmenden Unternehmen im dritten Quartal 2016 mit einem Umsatzwachstum, 45 % mit unveränderten Umsätzen und 15 % mit sinkenden Umsätzen.

Die Anzahl der Arbeitsbühnen in Deutschland ist in den Jahren 2015 und 2016 weiter angestiegen. Im Jahr 2015 waren gemäß einer IPAF-Studie 48.989 (+7,5 %) Arbeitsbühnen im Markt. Für 2016 geht die IPAF-Studie von einer Steigerung von +4,0 % aus. Für 2017 wird mit einem gleichbleibenden Investitionsvolumen gerechnet.

Geschäftliche Entwicklung

Die mateco GmbH Mietflotte wurde im Geschäftsjahr wie geplant um ca. 10 % auf 6.000 Geräte (Stand Ende Juni 2016) ausgebaut. Das Durchschnittsalter der Flotte lag unverändert bei ca. 5 Jahren.

Die gegenüber der Marktentwicklung überproportional gestiegene Gesamtmietflotte in Deutschland führte zu einem verstärkten Preisdruck im Markt, der in den Regionen jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt war. Trotz dieses schwierigen Umfelds konnte die mateco GmbH im Geschäftszeitraum die zusätzlichen Geräte gut im Markt platzieren und die Preiserosion in Grenzen halten. Der Umsatz stieg im

Geschäftszeitraum um 7,1 % auf 99,4 Mio. Euro und lag damit annähernd auf dem budgetierten Niveau. Die positiven Effekte des zusätzlichen Umsatzes überstiegen den höheren Mitteleinsatz, so dass die mateco GmbH im Geschäftszeitraum profitabel wachsen konnte.

Die im Vorjahr angestrebte Wachstumsstrategie wurde erfolgreich umgesetzt und wird auch im kommenden Geschäftsjahr konsequent weiter verfolgt.

Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

- Ertragslage

Der Rohertrag aus der Vermietung (Umsatz zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Wareneinsatz abzgl. Abschreibungen für Hebebühnen) konnte von 61,7 Mio. Euro auf 68,4 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ist insbesondere auf den gesteigerten Verkauf von gebrauchten Arbeitsbühnen zurückzuführen.

Die Investitionen in die Mietflotte werden durch ein Tochterunternehmen der TVH-Gruppe getätigt und entsprechend ihrer Nutzung an die mateco GmbH vermietet. Aufgrund des Anstiegs der Mietflotte erhöht sich der Materialaufwand.

Die Personalkosten sind durch die Aufstockung des Mitarbeiterbestandes aufgrund des hohen Umsatzniveaus sowie durch die Verschmelzung der mateco Holding GmbH auf die mateco GmbH auf 28,1 Mio. Euro gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten trotz der Umsatzsteigerungen leicht reduziert werden.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt 14,9 Mio. Euro (Vorjahr: 38,3 Mio. Euro) und war im Vorjahr maßgeblich durch einmalige Ausgleichszahlungen in Höhe von 24,3 Mio. Euro im Zusammenhang mit einer Funktionsverlagerung innerhalb der TVH-Gruppe beeinflusst, die in den außerordentlichen Erträgen ausgewiesen wurden. Zudem hatte die Gesellschaft im Vorjahr periodenfremde Erstattungen in Höhe von 2,9 Mio. Euro aufgrund von Verrechnungspreisen erhalten. Das vergleichbare Ergebnis vor Gewinnabführung konnte von 11,2 Mio. Euro auf 14,9 Mio. Euro gesteigert werden.

- Finanzlage

Die mateco GmbH schließt das Geschäftsjahr mit liquiden Mitteln in Höhe von 1,7 Mio. Euro ab. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 23,0 Mio. Euro.

Mit der The Equipment Rental Company Finance NV, Waregem, Belgien besteht ein Cash-Pooling-Vertrag. Über das Cash-Pooling stehen der Gesellschaft jederzeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

- Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr im Geschäftsjahr von 78,6 Mio. Euro auf 71,7 Mio. Euro reduziert.

Das Anlagevermögen verminderte sich durch Abschreibungen und die geänderten Investitionsabläufe von 47,0 Mio. Euro auf 40,8 Mio. Euro. Das Umlaufvermögen beträgt 30,8 Mio. Euro (Vorjahr: 31,3 Mio. Euro).

Bestehende Zweigniederlassungen/Stützpunkte

Die mateco GmbH verfügt über 32 Standorte in Deutschland.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 594 Mitarbeiter beschäftigt, davon 286 kaufmännische Angestellte und 308 gewerbliche Mitarbeiter tätig.

Chancen und Risiken

- Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem der mateco GmbH wurde zu dem Zweck entwickelt, wesentliche potenzielle Risiken zeitnah zu identifizieren und frühzeitig Maßnahmen einleiten zu können, die die Risikoursachen eliminieren oder potentielle Schäden auf ein vertretbares Minimum begrenzen. Zur Überwachung besteht ein mehrstufiges Berichtssystem, das auf allen Ebenen und für alle Funktionsbereiche im Unternehmen zur Verfügung steht. Über das Berichtssystem, das auf Daten aus allen operativen Systemen sowie das Buchhaltungssystem zugreifen kann, haben wir die Möglichkeit des Drill down auf den einzelnen Geschäftsvorfall.

In Anbetracht der im Wesentlichen kurzen Auftragslaufzeiten und der demzufolge volatilen Marktbedingungen wird besonderer Wert auf kurzfristige Indikatoren und Kennzahlen im Bereich der Geräteauslastung gelegt. Somit kann sich das Management jederzeit angemessen informieren und die schnelle Information über die Effekte eingeleiteter Maßnahmen ist sichergestellt.

- Risiken

Allgemeine Geschäftsrisiken

Für unser Unternehmen ist die breite Aufstellung in vielen Kundenbranchen schon immer ein wichtiger Eckpfeiler stabiler Ergebnisse gewesen. Generell wird die Bauindustrie für eine hohe Volatilität der Nachfrage verantwortlich gemacht. Die mateco GmbH ist durch die Spezialisierung auf Höhenzugangstechnik und den damit einhergehenden geringeren Anteil der Bauindustrie am Geschäft deutlich weniger von dieser abhängig als die Generalisten der Vermietung. Zur breiten Kundenbasis tragen insbesondere ein starker lokaler Vertrieb und die Dienstleistung für das Handwerk vor Ort positiv bei. Letzteres ist in seiner Auftragslage bei weitem nicht so von der Konjunktur abhängig wie der Hoch- und Tiefbau.

Der Markteintritt weiterer Wettbewerber insbesondere aus dem Ausland führt zu einem verstärkten Wettbewerbsdruck sowohl auf die Angebotspreise, als auch auf die Verfügbarkeit von guten Mitarbeitern für unsere Branche.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Finanzierung der mateco GmbH wurde im Berichtsjahr weitgehend durch die TVH Gruppe sichergestellt. Für die Weiterführung unserer überdurchschnittlichen Expansion am Markt sowohl durch organisches Wachstum, als auch durch Akquisitionen, ist die weitere Unterstützung seitens der TVH Gruppe wichtig.

Ein weiteres potentielles Risiko stellt der mögliche Zahlungsausfall einzelner (großer) Kunden oder eine generelle Verschlechterung der Zahlungsmoral dar. Durch die breite Kundenbasis in vielen unterschiedlichen Kundensegmenten - die Top 10 Kunden machen weniger als 10 % des Umsatzes aus - und das strikte Forderungsmanagement, das die operativen Prozesse eng begleitet, liegt die Ausfallquote jedoch unverändert niedrig.

Operative Risiken

Die Preissituation am Mietmarkt stellt sich noch immer herausfordernd dar. Immer mehr beginnen sich auch ausländische zum Teil konzerngebundene Unternehmen auf dem deutschen Markt zu etablieren. Hier ist es die Aufgabe des Vertriebs, dem Kunden argumentativ den Wert unserer qualitativ hochwertigen und kapitalintensiven Dienstleistung deutlich zu machen.

Nach wie vor ist kein wesentlicher Hersteller von Arbeitsbühnen aus dem Markt ausgeschieden. So lange das so bleibt, bleibt das auf Grund der Bedeutung des Geräteparks für die mateco GmbH zu vermutende Lieferantenrisiko beherrschbar. Inzwischen gibt es mit den wesentlichen Herstellern eine regelmäßige Abstimmung, um sicherstellen zu können, dass die gemäß unserer Planung benötigten Geräte zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Hier ist die mit ebenfalls großen Volumina als Nachfrager im Markt aktive TVH Gruppe eine zusätzlich positive Absicherung für die mateco GmbH.

Auch am Ende der Prozesskette, dem Verkauf der Gebrauchtgeräte, könnte ein Vermarktungsrisiko auf Grund sinkender Marktnachfrage oder der - auf Grund der stark wachsenden Flotte - immer größeren Stückzahlen auftreten. Ersteres Risiko hat sich aber durch unsere Marktkenntnisse bislang nicht realisiert. Dem Volumenrisiko begegnen wir durch geeignete Maßnahmen zur Optimierung der Verkaufsprozesse auch in Zusammenarbeit mit der TVH Gruppe.

Gesamtrisiko

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Risiken der mateco GmbH überschaubar sind und durch entsprechende Maßnahmen gemanagt werden können. Ein Fortbestand des Unternehmens ist aus heutiger Sicht gesichert.

- Chancen

Wir werden auch in 2017 die Mietflotte weiter ausbauen, um das anvisierte Wachstum zu ermöglichen. Neben der Stärkung des bestehenden Niederlassungsnetzes ist beabsichtigt, den Umsatzpfad durch gezielte Akquisitionen und Neugründungen zu unterstützen. Darüber hinaus werden wir durch Investitionen in neue Produkte unsere Attraktivität für Kunden weiter stärken.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Zielgröße für die Frauenquote in den unteren beiden Führungsebenen wurde auf 15 % (Prokuristenebene) bzw. 25 % (Niederlassungsleiterebene) festgelegt. Die Quote für die Geschäftsführung wurde auf 0 % festgelegt. Frist für die Zielerreichung ist der 30. Juni 2017. Es wurde keine Quote für den Aufsichtsrat festgelegt, da kein Aufsichtsrat eingerichtet wurde.

Rechtsstreitigkeiten

Im Berichtsjahr liegen keine wesentlichen Rechtsfälle mit besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft vor.

Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Es liegen keine für die Lage der Gesellschaft wesentlichen Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres vor.

Ausblick

Viele Wettbewerber tätigten in den letzten Monaten hohe Investitionen in die Miet-flotte. Das Wachstum der Mietflotte überstieg dabei das Marktwachstum. Zugleich waren in einigen Regionen Deutschlands auch verstärkt Aktivitäten von ausländischen Wettbewerbern zu beobachten. Als Resultat stieg der Preisdruck im Markt. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir eine stärkere Kongruenz zwischen Investitionen und Marktwachstum, was einer weiteren Verschärfung des Preisdrucks entgegen wirken sollte.

Nach dem starken Ausbau seiner Mietflotte in den letzten Jahren wird die mateco GmbH im kommenden Geschäftsjahr den Fokus auf die Optimierung der Flotte

legen. Unproduktive Geräte werden gezielt abgestoßen und gleichzeitig notwendige Ersatzinvestitionen in neue Geräte getätigt. Ziel ist es, dass das Wachstum des gebundenen Kapitals hinter dem Umsatzwachstum zurückbleibt.

Im Augenblick sehen wir keine nachhaltigen Trends, die gegen eine weiterhin stabile Marktentwicklung sprechen. Die mateco GmbH hält daher am eingeschlagenen Wachstumskurs fest und geht auch im neuen Geschäftsjahr von einer Steigerung des operativen Umsatzes leicht über Marktwachstum und stabilen Ergebnissen aus. Gezielte Zukäufe und die Erschließung von neuen Standorten sind ebenso Teil der Wachstumsstrategie wie der Ausbau der bestehenden Standorte. Die Akquisition von Rohrmoser (München) zum 1. August 2016 wird in 2017 einen Umsatzbeitrag von ca. 1,4 Mio. Euro zum Gesamtumsatz der mateco GmbH beitragen.

Intern wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlreiche Projekte mit der Muttergesellschaft TVH gestartet, um mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit der TVH Gruppe und der mateco GmbH weiter zu stärken. In 2017 wird es daher besonderes Augenmerk verlangen unsere Kunden weiterhin optimal zu betreuen und gleichzeitig die Projekte effizient voranzutreiben.

Gutes Personal ist und bleibt für die mateco GmbH erfolgskritisch. Die mateco GmbH hat daher den Anspruch auch in 2017 ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Für 2017 gehen wir von einem sich verschärfenden Wettbewerb um Arbeitskräfte aus. Bereits heute ist es zunehmend schwieriger geworden adäquates Personal zu finden. Mittelfristig erwarten wir hieraus inflationäre Tendenzen und für die mateco GmbH steigende Personalkosten. Die gesellschaftlich intensiv diskutierten Themen "Flüchtlingskrise und Brexit" werden aus heutiger Sicht in absehbarer Zukunft keinen nennenswerten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der mateco GmbH haben.

Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen, die auf den heute bekannten wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Geschäftsführung beruhen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der mateco GmbH liegen, bestimmen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Die tatsächlichen Ergebnisse können dadurch wesentlich von den Erwartungen abweichen.

 

Stuttgart, 23. Dezember 2016

Armin Rappen

Geschäftsführer

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