Lock Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Wiedergrün seit 12.8.2024 | Prokura |
Jeanette Lock seit 29.9.2015 | Geschäftsführer |
Frank Freimut Lock seit 2.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lock GmbH (vormals: Lock Antriebstechnik GmbH)ErtingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Lock GmbH ist führend in der Antriebstechnik für Positionierlösungen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Ertingen entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Antriebstechnik und -Systeme für den Gartenbau, die Agrartechnik sowie Antriebslösungen in der Hebetechnik. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelt und produziert insbesondere Antriebstechnik und -Systeme für die Bereiche Gartenbau und Agrartechnik sowie Lösungen für industrielles Positionieren. Die getätigten nationalen und internationalen Schutzrechtsanmeldungen bspw. für die Zahnstangengetriebefamilie EZD und mechatronische Antriebssysteme, die systematische Weiterführung dieses Schutzrechtsportfolios und Flankierung durch Marken-Schutzrechte dienen als Investitionen in den weiteren Ausbau und die Stärkung unserer Marktposition. Für eine erfolgreiche und effiziente Forschung und Entwicklung, vor allem im Bereich Mechatronik, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr das Produkt- und Projektmanagement sowie der Innovationsprozess nachgeschärft und die Vernetzung mit Partnern intensiv fortgesetzt. Verstärkt wird die Kompetenz im Bereich der Mechatronik nachgehalten und daraus neue nutzenstiftende Lösungen entwickelt. Im Bereich Hebetechnik baut Lock seine Steuerungskompetenz und das modulares Systemprogramm weiter aus, mit dem Ziel auch bei kleinen Losgrößen effizient zu individualisieren und damit maßgeschneiderte Lösungen bis hin zu Turn-Key Anwendungen für seine Kunden auch international anbieten zu können. Eingebunden waren im Bereich der Forschung und Entwicklung 5% aller Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser seit 1844 bestehendes Unternehmen ist in vier Branchen, dem Gartenbau, der Agrartechnik, der Hebetechnik und der Fassadentechnik international tätig. Wichtige Märkte sind neben der Europäischen Union, insbesondere der deutschsprachige Raum, Benelux, Nordamerika und China. a) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft in Jahr 2023 ins Minus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück. Dagegen stützten die meisten Dienstleistungsbereiche die Wirtschaft. Diese konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 %. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Neben der Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke zum 15. April 2023 sank auch die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Dagegen wuchs die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich. Zudem wurde vermehrt Strom im Ausland eingekauft. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls, wenn gleich deutlich weniger, im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und den sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Dabei stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit +6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+1,9 %). Die Durchschnittlöhne stiegen im Jahr 2023 um 6,1 %, insbesondere weil es hohe Lohnabschlüsse und Inflationsausgleichszahlungen gab. Nach ersten Berechnungen sank die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes BIP je geleisteter Erwerbstätigenstunde, im Jahr 2023 um 0,9 %. Im Gegensatz dazu, stiegen im Jahr 2023 die durchschnittlichen Lohnkosten, gemessen als Arbeitnehmerentgelt pro Kopf beziehungsweise pro Stunde, kräftig (jeweils +5,8 %). Unter den vier größten EU-Mitgliedsstaaten ist Deutschland das einzige Land mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2023. Auch im Vorkrisenvergleich schneidet die deutsche Wirtschaft international schlecht ab. Die Wirtschaftsleistung der Volksrepublik China wird laut Prognose um 5,2 % zulegen, Seit 2019 ist die Wirtschaftsleistung in den Vereinigten Staaten demnach um 7,5 % gestiegen und in China um 20,1 %. (Quelle: Pressekonferenz Destatis vom 15.01.2024). b) Entwicklung der Divisionen Die in vorausgegangenen Abschnitt ausgeführte Situation mit Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsichert ebenfalls in unseren Marktsegmenten Investoren, Kunden sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Um den dadurch insbesondere im Kerngeschäft verursachten Absatzrückgang erfolgreich zu steuern, wurde als Instrument Kurzarbeit eingesetzt sowie ein intensives Effizienzprogramm aufgesetzt. In der Agrartechnik mussten wir einen Rückgang verkraften. Insbesondere der Markt in Nordamerika lief nur eingeschränkt. Der auf der Messe EuroTier 2022 gewonnene Innovation Award in Silber für das SBE-Farmmanagementsystem verschaffte uns große mediale Aufmerksamkeit, die wir 2023 erfolgreich in Projekte umsetzen konnten. Im Gartenbau war nach dem schwierigen Vorjahr eine deutliche Erholung zu verbuchen, dies war vor allem auf das starke Exportgeschäft zurückzuführen - Deutschland steckt hier weiterhin in der Krise. In der Hebetechnik konnte, der aufgrund zweier Großprojekte im Vorjahr starke Umsatz nicht wieder in vollem Umfang erreicht werden. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Teilmärkte und Branchen besser gerecht werden zu können und um schneller und agiler am Markt agieren zu können, überführen wir aktuell unsere divisionale Struktur in eine Business Unit Struktur. Die Lock GmbH ist ab 2024 mit den drei Business Units "Lock Drives", "Lock SmartSolutions" und "Lock ProSystems" am Markt tätig. 2. Geschäftsverlauf und Lage Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023 der Lock GmbH verhalten verlaufen. Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% vermindert. Ebenso hat sich der Rohertrag im gleichen Zeitraum um 9,3 % vermindert. Die auf die Zukunft gerichtete Investitionen in neue Mitarbeiter, Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen konnte über das geplante Wirtschaftswachstum nicht erwirtschaftet werden und belastete somit das Ergebnis. a) Ertragslage
Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Betriebsergebnis von TEUR 1.023 (Vorjahr) um TEUR 1.052 auf EUR -29 verschlechtert. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert auf TEUR 73 (Vorjahr: TEUR -11). Im Einklang mit dem Betriebsergebnis hat sich das Steuerergebnis von TEUR -272 im Vorjahr auf -4 TEUR im Geschäftsjahr vermindert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Jahresergebnis um 94,5% vermindert. Hintergrund hierfür sind unter anderem gleichbleibende Personalkosten bei geringerem Umsatz, sowie eine höhere Materialquote zum Vorjahr. b) Finanzlage Aufgrund der üblichen Firmenpraxis, dass langfristige Investitionen durch Darlehen finanziert werden und der Gewinn im Jahr 2023 nicht ausgeschüttet worden ist, hat sich die Eigenkapitalquote von 73,6 % (Vorjahr) auf 78,1 % im Geschäftsjahr erhöht. Die Finanzschulden haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 701 Aufgrund von Tilgungen gemindert. Neue Darlehen wurden nicht aufgenommen. Die Zunahme bei den sonstigen Ausleihungen wurde durch die Reduzierung der Vorräte und sonstige Vermögensgegenstände finanziert. c) Vermögenslage
Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich zum Vorjahr um TEUR 813 vermindert. Diese Minderung ergibt sich aus dem Abbau des Vorratsvermögens und sonstige Vermögensgegenstände. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich um TEUR 432 erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Gesellschaft wird die Kennzahl Umsatzrendite und das Betriebsergebnis herangezogen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr von 3,0 % auf 0,2 % im Geschäftsjahr gesunken. Das Betriebsergebnis hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 1.023 auf TEUR -28,6 verringert. Darüber hinaus hat die Gesellschaft Kennzahlen zur Gesamtleistungsfähigkeit als finanzielle Leitungsindikatoren definiert. Die Kennzahlen "Liefertreue" und "Lieferfähigkeit" dienen der Steuerung der Gesellschaft ebenfalls auf Monatsebene. Zu erläutern ist, dass die Kennzahl "Liefertreue" von 99,4 % im Vorjahr auf 99,0% auf hohem Niveau leicht gesunken ist, ebenso die "Lieferfähigkeit" von 98,0% im Vorjahr auf 97,2%. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als sehr zufriedenstellend ein. Die geplante Umsatzsteigerung konnte nicht erreicht werden, Nichtsdestotrotz wurde der innovative Kurs zulasten einer kurzfristigen Ertragssteigerung beibehalten. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten mit Skonto durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten, sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Die Auszeichnung "Recognised for Excellence 5 Star" der EFQM (European Foundation Quality Management" und der erneute Gewinn des Ludwig-Erhard-Preises 2023 in Silber zeigen, dass unsere Organisation auch im internationalen Vergleich exzellent aufgestellt ist. III Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Ertingen Zweigniederlassungen in Naaldwijk (Niederlande), Pineville (North Carolina, USA) und in Nanjing (Volksrepublik China). IV Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens nachhaltig zu sichern, werden wir die Intensität der Forschung und Entwicklungsaktivitäten straffen und die 2023 gestartete Markteinführung eines weiteren Schlüsselproduktes konsequent international umsetzen. Weiter werden zur Erhaltung der Effizienz im Bereich Herstellkosten Kostensenkungsprogramme umgesetzt sowie der Innovationsprozess noch effizienter und kundenzentrierter umgesetzt. Im Bereich Agrartechnik und Gartenbau bewegen wir uns in Summe umsatztechnisch auf Vorjahresniveau. Nach Abschluss des ersten Halbjahres 2024 ist das Erreichen einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr, aufgrund des durch die unsicheren Weltmarktlage verhaltenen Auftragseingangs, der zu Kurzarbeit bei Lock geführt hat, unwahrscheinlich. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein leichtes Umsatzwachstum. Die Folgen der weltweiten Krisen und der aufgrund der politischen Situation unklaren Rahmenbedingungen sind jedoch kaum abzuschätzen. Insofern ist eine Planung für 2024 mit großen Unschärfen verbunden. Weiterhin sitzt Lock auf dem Megatrend Ernährung und Automatisierung und wird dementsprechend seine Aktivitäten im geschützten Pflanzenanbau sowie in der tiergerechten Tierzucht verstärken. Das Projekt LOLA-FIT "Das nachhaltige Gesundheitsmanagement" wird aufgrund der positiven Effekte weitergeführt. Unsere Krankheitsquote liegt weiterhin unter dem Vergleichswert in unserer Branche und Region. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens insgesamt positiv. Wir erwarten daher eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V Chancen und Risikobericht Die Situation der Weltwirtschaft ist geprägt von Krieg, Isolationismus und politischer Unsicherheit. Ein deutscher Staat, der Unternehmen zudem zunehmend bevormunden will, schlägt den falschen Kurs ein. Stärker als bisher erwartet beeinflusst die anhaltende Flaute der globalen Konjunktur die Geschäfte im Maschinenbau. Aus den USA sind im Präsidenten-Wahljahr kaum Impulse zu erwarten. Da die Produkte und Lösungen unserer Gesellschaft durch ihre innovativen Eigenschaften und ihre Qualität große Wettbewerbsvorteile bieten und auf Trends in unseren Marktsegmenten treffen, gehen wir davon aus, dass die leistungswirtschaftlichen Risiken der Gesellschaft weiter niedrig sind. Wir gehen davon aus, dass unsere hohen Marktanteile mittelfristig gesichert werden können. Unseren weltweiten Bekanntheitsgrad in Verbindung mit unserer Qualität werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen zu erhalten versuchen und durch Patente absichern. Das Single-Sourcing Risiko konnte erneut reduziert werden. Preissteigerungen am Rohstoffmarkt haben sich abgeschwächt - Kostentreiber sind aber weiterhin die in der Metall- und Elektroindustrie abgeschlossenen großen Tariferhöhungen. Durch Preisanpassungen konnten wir dies teilweise ausgleichen. Dem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern werden wir weiter mit nachhaltigen Weiterbildungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen begegnen, um die Stammbelegschaft weiter zu flexibilisieren und zu qualifizieren und damit den Gefahren aus dem sich verschärfenden Fachkräftemangel zu begegnen. Währungsrisiken bestehen bei Geschäften außerhalb der europäischen Währungsunion. Diese werden in US-Dollar abgewickelt und den Währungsrisiken wird hinreichend durch Devisenmanagement und -geschäfte begegnet. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich bis auf die langfristigen Investitionsgüter überwiegend über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart. Neben den im Prognose- und Risikobericht aufgeführten Risiken, sind weitere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, derzeit nicht bekannt.
Ertingen, 10.07.2024 gez. Frank Lock gez. Jeannette Lock BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Lock GmbH, ErtingenI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Lock GmbH hat ihren Sitz in Ertingen, Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm HRB 650426 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Lock GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Darüber hinaus haben sich keine Änderungen der Darstellungsform gegenüber dem Vorjahr oder nicht mit dem Vorjahr vergleichbare Posten ergeben. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.178.389,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit hierzu nachfolgende Erläuterung: In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von Euro 48.067,01 (im Vorjahr Euro 69.250,53) enthalten. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 6 Jahre festgelegt. Der Firmenwert ist bereits abgeschrieben. Ausschüttungssperre Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt: Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegendem Zeitwert: 767.330,55 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die PUC-Methode (Projected unit credit) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 20.969,00. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden in Euro
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Gewährleistungen und ausstehende Rechnungen. Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten als Davon-Vermerk zu Position Restlaufzeit größer 1 Jahr.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Sicherungsübereignung und Verpfändung Geldmarktkonto Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von Euro 114.711,44 (im Vorjahr Euro 318.947,49), sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 13.687,52 (im Vorjahr Euro 5.634,41) enthalten. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen von Euro 76.010,58 (im Vorjahr Euro 256.223,89), sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von Euro 32.300,00 (im Vorjahr Euro 85.000,88) enthalten. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen aus Alterversorgung in Höhe von Euro 21.376,10 (im Vorjahr Euro 38.676,92) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von Euro 134.285,98 (im Vorjahr Euro 123.458,30), sowie Aufwendungen aus Anlagenabgängen von Euro 100.135,27 (im Vorjahr Euro 38.762,90) enthalten. VI. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen die im Wesentlichen aus den folgenden Positionen bestehen:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren währen des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9a) HGB wird aufgrund § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 40.787,42 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Ertingen, 10. Juli 2024 gez. Frank Lock gez. Jeanette Lock sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lock GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lock GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lock GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 2. August 2024 HWS
GmbH & Co. KG
gez. Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater gez. Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater |
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