Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 723429
Vorher
Zweihundertdreizehnte Verwaltungsgesellschaft Dammtor mbH
Eingetragen
8.4.2008
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Sicherheitskomponenten, insbesondere auch für Explosions-, Schlagwetter- und Medienschutz

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niyazi Cavdar
seit 25.3.2026
Prokura
Sebastian Werner
seit 10.12.2025
Prokura
Florian Müller
seit 19.11.2025
Prokura
Michael Holzbauer
seit 30.9.2025
Prokura
Prokura
Andrej Sonkin
seit 6.12.2024
Prokura
Horst Maiwald
seit 28.6.2024
Prokura
Jan Kirschner
seit 23.2.2022
Prokura
Geschäftsführer
Nicolai Dortmann
seit 25.5.2020
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BARTEC Top Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Zweihundertdreizehnte Verwaltungsgesellschaft Dammtor mbH
Germany
99.25%
BARTEC GmbH
Germany
0.75%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BARTEC GmbH

Bad Mergentheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Bilanz zum 30. April 2024

Aktiva

Stand am 30.4.2024 Stand am 30.4.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 18.837.698,87 10.375.034,87
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werten 606.097,00 1.060.947,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 171.800,00 223.340,00
19.615.595,87 11.659.321,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.625,00 25.062,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.024,00 496.994,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.297.215,00 1.165.217,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen und Anlagen im Bau 1.515.751,81 452.160,32
3.429.615,81 2.139.433,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 163.784.380,52 119.451.701,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.849.343,80 5.720.386,21
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 826.092,03 1.120.666,05
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.746.963,10 2.247.907,58
4. Geleistete Anzahlungen 1.144.096,41 1.579.659,60
8.566.495,34 10.668.619,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.097.029,57 132.531,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.071.543,22 156.496.426,78
3. Sonstige Vermögensgegenstände 241.645,45 2.288.100,84
73.410.218,24 158.917.059,16
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.943.495,82 20.995.207,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.396.874,75 1.232.062,52
283.146.676,35 325.063.405,36

Passiva

Stand am 30.4.2024 Stand am 30.4.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 139.883.117,44 103.648.951,28
III. Gewinnvortrag 23.662.933,47 23.662.933,47
163.571.050,91 127.336.884,75
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.835.572,80 3.076.852,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.299.644,20 3.527.229,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111.028.851,84 188.745.704,43
3. Sonstige Verbindlichkeiten 362.171,59 980.667,41
115.690.667,63 193.253.601,01
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.049.385,01 1.396.067,22
283.146.676,35 325.063.405,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 43.824.976,41 45.790.541,30
2. Verminderung (i. V. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen -485.983,43 283.245,38
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 9.879.999,78 5.686.148,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 11.041.256,04 53.400.852,34
64.260.248,80 105.160.787,02
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 22.080.791,99 20.835.253,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 561.831,60 1.198.579,34
22.642.623,59 22.033.832,59
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.244.098,65 10.968.936,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.450.114,14 1.980.827,73
14.694.212,79 12.949.764,22
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.591.649,28 2.272.785,02
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.914.622,58 41.320.265,21
-2.582.859,44 26.584.139,98
9. Erträge aus Beteiligungen 15.142.555,63 11.580.112,52
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 10.614.965,66 6.806.900,56
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.963.067,01 15.643.705,25
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 4.073.405,45 6.920.000,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.000.935,61 4.018.566,82
14. Steuern (i. V. Erstattete Steuern) vom Einkommen und vom Ertrag 31.948,31 -6.357.908,95
25.614.298,93 29.450.060,46
15. Ergebnis nach Steuern 23.031.439,49 56.034.200,44
16. Sonstige Steuern -2.233,70 2.527,77
17. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 23.033.673,19 56.031.672,67
18. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN

Der Jahresabschluss der BARTEC GmbH, Bad Mergentheim, (eingetragen im Handelsregister Ulm unter HRB 723429) wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften des HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Vermerke zur Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Angaben, die auch wahlweise im Anhang gemacht werden können, sind zur besseren Übersichtlichkeit insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Mit der alleinigen Gesellschafterin BARTEC Top Holding GmbH, Bad Mergentheim besteht ein Gewinnabführungsvertrag, der auch eine Verlustausgleichsverpflichtung enthält.

Wegen der steuerlichen Organschaft entfällt ein Ansatz latenter Steuern bei der Gesellschaft.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN; WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Anlagevermögen

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden aktiviert. Es handelt sich um Aufwendungen für produktbezogene Entwicklungsleistungen. Sie sind mit Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2a Satz 1 HGB bewertet und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig linear und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden hierbei 3 bis 10 Jahre angesetzt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern werden bei Software 3 bis 5 Jahre angesetzt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene planmäßige und ggfs. außerplanmäßige Abschreibung, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 angesetzt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und die Fertigungskosten zuzüglich anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Leistungs- oder altersbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen linear auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen die Gegenstände, voraussichtlich genutzt werden können. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden bei Gebäuden mit 25 bis 33 Jahre, bei Maschinen 4 bis 14 Jahren sowie bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre angesetzt. Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellkosten von mehr als 250 € bis zu 1.000 € werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Dieser Sammelposten wird über eine Dauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden bei Zugang mit Anschaffungskosten bewertet. Sofern erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag sowie Wertaufholungen maximal zu den Anschaffungskosten vorgenommen.

Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Für Bestandsrisiken werden angemessene Abwertungen vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades am Bilanzstichtag zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und die Fertigungskosten zuzüglich anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für Bestandsrisiken werden angemessene Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Pauschal- und Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Wertabschläge berücksichtigen sowohl individuelle als auch allgemeine Ausfallrisiken.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Einzahlungen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Währungsumrechnung in EURO

Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden jeweils bei Entstehung mit den Devisenkassamittelkursen in Euro umgerechnet. Am Stichtag werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips die entsprechenden Forderungen und unter Beachtung des Höchstwertprinzips die entsprechenden Verbindlichkeiten mit dem entsprechenden Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angepasst. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird gem. § 256a HGB das Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzip nicht beachtet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht "Anlagenspiegel" in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 belief sich der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten auf 12.562 T€ (Vorjahr 8.500 T€), davon entfallen auf die aktivierten selbst geschaffenen Vermögensgegenstände 9.880 T€ (Vorjahr 5.686 T€).

Im Jahresabschluss ist ein Geschäfts- oder Firmenwert mit einem Buchwert von 172 T€ (Vorjahr 223 T€) ausgewiesen. Dieser entstand aufgrund der Übernahme eines Geschäftsbereiches der BARTEC PIXAVI und wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben, da der Produktlebenszyklus der Enterprise Mobility Produkte sich auf diesen Zeitraum beläuft.

Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteile am
Kapital
Eigenkapital 2 Jahresüberschuss/
Jahresfehlbetrag (-) 2
% T€ T€
Unmittelbare Beteiligungen
BARTEC Middle East FZE, Dubai/ Vereinigte Arabische Emirate 100,00 1.302 1.833
Diese Gesellschaft hat eine wesentliche Betriebsstätte in Al Khober/ Saudi Arabien 100,00 -3.268 235
BARTEC Elektrotechnik GmbH, Wien/ Österreich 100,00 283 52
BARTEC Australia Pty Ltd., Kilsyth, Victoria/ Australien 100,00 -33,53 -123
BARTEC Azerbaijan LLC, Baku/ Aserbaidschan - i.L. 99,00 1) 1)
BARTEC Belgium N. V., Tessenderlo/ Belgien 100,00 1.403 429
BARTEC do Brasil Ltda., Sao Paulo/ Brasilien 99,00 1) 1)
Bartec Engineering & Services AG, Cham/ Schweiz 100,00 46.224 690
Bartec Engineering & Services AG, Cham/ Schweiz 100,00 -9.418 716
BARTEC Explosion Proof Appliances (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/ China 100,00 2.208 -1.413
BARTEC Electric (Shanghai) Company Ltd., Shanghai/ China 100,00 -603 74
Bartec Thermal Control, Pinghu/ China 100,00 1.000 0
BARTEC LATAM S.A.S., Bogota/ Kolumbien 100,00 -1014,39 -394
BARTEC s. r. o., Prag/ Tschechische Republik 100,00 437 81
BARTEC BENKE GmbH, Reinbek/ Deutschland 100,00 8.151 0
BARTEC Sicherheits-Schaltanlagen GmbH, Menden/ Deutschland 100,00 682 0
BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH, Bad Mergentheim/ Deutschland 100,00 3.029 0
BARTEC Consult GmbH, Bad Mergentheim/ Deutschland 100,00 53 0
BARTEC S.A., Barcelona/ Spanien 100,00 650 -66
BARTEC S.A.R.L., Fegersheim/ Frankreich 99,00 -650 165
BARTEC Hungary Kft., Budapest/ Ungarn 100,00 583 117
BARTEC India Private Limited, Noida/ Indien 99,45 -1.328 -923
Top Group S.p.A., Mailand/ Italien 75,00 24.365 -993
BARTEC Ltd., Seoul/ Südkorea 100,00 3.159 377
BARTEC Kazakhstan, Astana/ Kasachstan 100,00 489 412
BARTEC NEDERLAND B.V., Ridderkerk/ Niederlande 100,00 1.260 671
BARTEC AS, Sandnes/ Norwegen 100,00 3.161 3.373
BARTEC Rus OOO, Moskau/ Russland 100,00 -275 -584
BARTEC AB, Karlskrona/ Schweden 100,00 1.705 460
BARTEC Pte. Ltd., Singapur/ Singapur 100,00 -1.218 269
BARTEC Varnost d.o.o., Zagorje ob Savi/ Slowenien 100,00 5.041 101
BARTEC Central Services d.o.o., Ljubljana/ Slovenia 100,00 398,58 185
BARTEC Ltd., Ankara/ Türkei 99,00 -805,81 -456
BARTEC (UK) Ltd., Bury/ Großbritannien 100,00 1.078 391
Extronics Ltd., Middlewich/Großbritannien 100,00 2.441 -194
BARTEC US Corp., Houston, Texas/ USA 100,00 11.668 530
BARTEC Safety (Proprietary) Ltd., Johannesburg/ Südafrika 100,00 -453 15
Neben den unmittelbaren Beteiligungen besteht zum Bilanzstichtag 30. April 2024 folgender indirekter Anteilsbesitz: 3)
FEAM MISR S.A.R.L., Kairo/Ägypten 60,00 1) 1)
PT BARTEC Services & Engineering, West-Jakarta/ Indonesien 99,00 1) 1)
F.E.A.M. S.r.l., Trezzano sul Naviglio/ Italien 100,00 15.037 439
Fenex S.r.l., Moraro/ Italien 100,00 15.439 1.225
BARTEC Japan K.K., Yokohama/ Japan 100,00 -735 125
Nuova ASP Co. Ltd., Busan/ Südkorea 50,00 1) 1)
BARTEC Services & Engineering Sdn. Bdn., Kuala Lumpur/ Malaysia 100,00 1) 1)
Nuova ASP Malaysia SDN. BHD, Kuala Lumpur/ Malaysia 90,00 1) 1)
Extronics Inc., Granbury/USA 100,00 1) 1)

* Mit diesen Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
1) Gesellschaften von untergeordneter Bedeutung
2) Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte mit dem Stichtagskurs zum 30. April 2024, Die Umrechnung der Jahresergebnisse mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres 2023/2024
3) Anteil am Kapital bei der unmittelbaren Beteiligung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind in Höhe von 57.802 T€ (Vorjahr 142.136 T€) innerhalb eines Jahres fällig, mit Ausnahme von Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 14.270 T€ (Vorjahr 15.993 T€), die eine Restlauzeit von mehr als einem Jahr haben.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von 17.463 T€ (Vorjahr 99.377 T€) solche gegen die Gesellschafterin.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Finanzforderungen (Darlehen, Ergebnisübernahmen und sonstige Finanzverrechnungen) in Höhe von 57.802 T€ (Vorjahr 138.184 T€) und im Übrigen in Höhe von 14.270 T€ (Vorjahr 18.309 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Forderungen enthalten in Höhe von 178 T€ (Vorjahr 0 T€) Steuern.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen abgegrenzte Gebühren für EDV-Nutzung und Lizenzen sowie Wartungsgebühren. Weiterhin wurden Personalkosten abgegrenzt.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 25 T€. Die Kapitalrücklage erhöhte sich auf 139.883 T€ (Vorjahr 103.649 T€) wegen der Einbringung der Gesellschaft Bartec Engineering & Services AG (Cham/ Schweiz).

Nach § 268 Abs. 8 HGB unterliegen bei der BARTEC GmbH von der Kapitalrücklage und dem Gewinnvortrag 18.838 T€ (Vorjahr 10.375 T€) einer Ausschüttungssperre. Diese ergibt sich am Bilanzstichtag 30. April 2024 aus den aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.836 T€ (Vorjahr 3.077 T€) enthalten vor allem Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 1.270 T€ (Vorjahr 1.662 T€) sowie personalbezogene Rückstellungen in Höhe von 1.305 T€ (Vorjahr 1.083 T€).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 71.286 T€ (Vorjahr 64.171 T€) haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr und in Höhe von 39.743 T€ (Vorjahr 124.575 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten in Höhe von 44.404 T€ (Vorjahr 127.294 T€) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 49.484 T€ (Vorjahr 123.266 T€) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Finanzverbindlichkeiten (Darlehen, Ergebnisübernahmen und sonstige Finanzverrechnungen) in Höhe von 108.179 T€ (Vorjahr 179.261 T€) und im Übrigen mit 2.850 T€ (Vorjahr 9.484 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten 327 T€ (Vorjahr 961 T€) Verbindlichkeiten aus Steuern.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten abgegrenzte Zahlungseingänge auf Lizenz- und Servicedienstleistungen des Folgejahres.

Haftungsverhältnisse

Zur Besicherung von Bankverbindlichkeiten (Konsortialkredit) sowie als Haftungsvermögen für verbundene Unternehmen hat die BARTEC GmbH Sicherheiten bestellt. Somit liegen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sowie die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten im Sinne von § 251 HGB vor. Bei den Sicherheiten handelt es sich um die Verpfändung der Bankguthaben sowie aller derzeitigen und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen und Versicherungen sowie weitere definierte Forderungen. Der Nominalbetrag, der für die gesamtschuldnerische Haftung relevant ist, einschließlich Fremdwährungsbewertung zum 30. April 2024 und auf die Kredite entfallenden Zinsabgrenzungen beträgt am 30. April 2024 27.887 T€. Diese Haftungsverhältnisse betreffen verbundene Unternehmen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den bestehenden Haftungsverhältnissen wird wegen der im BARTEC-Konzern in den Vorjahren bis Anfang 2021/2022 umgesetzten Refinanzierungsmaßnahmen nicht gerechnet. Die aktuellen vertraglichen Vereinbarungen auf Konzernebene bilden nach unserer Einschätzung die Grundlage für eine stabilisierte Vermögens-, Finanz- und Ertragssituation der beteiligten Gesellschaften.

Darüber hinaus bestehen Eventualverpflichtungen für Avale im Auftrag von Tochtergesellschaften (verbundene Unternehmen) in Höhe von 289 T€ (Vorjahr 822 T€). Avale, lautend auf eine Fremdwährung, sind hierbei zum Stichtagskurs in EUR umgerechnet. Die Gesellschaft hat des Weiteren Patronatserklärungen zugunsten von mehreren Tochterunternehmen zur Absicherung der finanziellen Verpflichtungen dieser Gesellschaften abgegeben. Aufgrund der Eigenkapitalsituation bzw. der Ergebnisentwicklung der Tochterunternehmen, für die Patronatserklärungen abgegeben wurden, schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme für die BARTEC GmbH als gering ein.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Transaktionen, die dauerhaft keinen Eingang in die Bilanz finden oder einen dauerhaften Abgang von Vermögensgegenständen oder Schulden nach sich ziehen, wurden in der Form von Operating-Leasingverhältnissen getätigt. Hieraus hat die BARTEC GmbH finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 19.200 T€ (Vorjahr 19.380 T€), die sich wie folgt aufteilen:

30.04.2024 30.04.2023
T€ T€
Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen 3.530 4.111
Leasingverträgen 208 145
3.738 4.256
Offene Bestellungen (Bestellobligo) 15.462 15.124
19.200 19.380

Vom Bestellobligo entfallen 835 T€ (Vorjahr 1.853 T€) auf verbundene Unternehmen.

Andere finanzielle Verpflichtungen bestehen in geschäftsüblichem Umfang.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Tätigkeitsbereichen

Von den Umsatzerlösen entfallen 17.125 T€ (Vorjahr 16.484 T€) auf das Inland, 12.462 T€ (Vorjahr 14.088 T€) auf Europa (ohne Deutschland) und 14.238 T€ (Vorjahr 15.219 T€) auf das außereuropäische Ausland.

Nach Tätigkeitsbereichen betreffen die Umsatzerlöse den Produktbereich Explosionsschutz mit 42.432 T€ (Vorjahr 43.358 T€) und den Produktbereich Mess- und Wärmetechnik mit 1.354 T€ (Vorjahr 2.303 T€) sowie Sonstige Tätigkeitsgebiete mit 39 T€ (Vorjahr 129 T€).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen 3.979 T€ (Vorjahr 30.697 T€), abgeschriebenen Intercompany-Forderungen 2.169 T€ (Vorjahr 14.396 T€), Erträge aus der Währungsumrechnung von 653 T€ (Vorjahr 4.383 T€), Kostenweiterbelastungen von 3.070 T€ (Vorjahr 2.658 T€), Erlöse aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen von 726 T€ (Vorjahr 721 T€) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 94 T€ (Vorjahr 321 T€).

Periodenfremde Erträge sind in Höhe von 6.343 T€ (Vorjahr 45.468 T€) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um die vorstehend erläuterten Erträge aus Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen 3.979 T€ (Vorjahr 30.697 T€), abgeschriebenen Intercompany-Forderungen in Höhe von 2.169 T€ (Vorjahr 14.396 T€) und daneben um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 94 T€ (Vorjahr 321 T€).

Personalaufwand

Vom Personalaufwand in Höhe von 14.694 T€ (Vorjahr 12.950 T€) entfallen auf Aufwendungen für soziale Abgaben 2.411 T€ (Vorjahr T€ 1.941) und Altersversorgung 39 T€ (Vorjahr 40 T€).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

In den Abschreibungen sind 2.527 T€ (Vorjahr 2.273 T€) planmäßige Abschreibungen sowie 65 T€ (Vorjahr 0 T€) außerplanmäßige Abschreibungen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Entwicklungsaufwand 6.615 5.031
Aufwendungen für Dienstleistungen 6.031 9.235
Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen (im Wesentlichen betreffend verbundene Unternehmen) 3.143 11.467
Aufwendungen für EDV 3.042 2.003
Aufwendungen für Prüfung und Zulassungen 1.865 970
Kostenumlage Konzern 1.223 1.347
Beratungsaufwendungen 813 907
Miet- und Leasingaufwand 640 619
Kursverluste/Aufwendungen aus Währungsumrech- 539 5.812
Instandhaltung 315 357

Die Kostenumlage Konzern resultiert aus der Weiterberechnung des Aufwandes der BARTEC Top Holding GmbH gemäß dem Gruppendienstleistungsvertrag für den BARTEC-Konzern.

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von 3.254 T€ (Vorjahr 12.867 T€) angefallen, insbesondere aus Wertberichtungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.139 T€ aufgrund der DCF-Bewertung (Vorjahr 11.467 T€).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen stammen in voller Höhe von 15.143 T€ (Vorjahr 11.580 T€) aus verbundenen Unternehmen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In diesem Posten sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 11.844 T€ (Vorjahr 15.644 T€) enthalten.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Dieser Posten betrifft außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.073 T€ (Vorjahr 6.920 T€).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In diesem Posten sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 7.975 T€ (Vorjahr 5.467 T€) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten 4 T€ (Vorjahr 6.358 T€ Erträge) periodenfremde Aufwendungen.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern enthalten 3 T€ (Vorjahr 3 T€ Aufwand) periodenfremde Erträge.

SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren in der Berichtsperiode ohne Geschäftsführer 179 (Vorjahr 174) Mitarbeiter beschäftigt, davon 65 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 65) und 114 Angestellte (Vorjahr 109).

Mitglieder der Geschäftsführung

Dr. Martin Uwe Schefter, Bonn-Bad Godesberg, CEO BARTEC-Gruppe Dr. Thomas Rudolf Fritzmann, Bad Dürkheim, CFO BARTEC-Gruppe

Bezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung werden von der BARTEC Top Holding GmbH getragen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für Leistungen im Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar beträgt 63 T€.

Oberstes Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Das einzige Mutterunternehmen, das zum 30. April 2024 einen Konzernabschluss erstellt, in den die BARTEC GmbH einbezogen wird, ist die Shield Acquisition S.à r.l., Luxemburg. Dieser Konzernabschluss wird im Registre de Commerce et des Societes in Luxemburg unter der Nummer B236067 eingereicht.

Durch die Erstellung dieses Konzernabschlusses ist die BARTEC GmbH von der Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses nach § 291 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 HGB befreit. Der befreiende Konzernabschluss wird nach den luxemburgischen Rechnungslegungsvorschriften erstellt, die sich von den Regelungen des deutschen Handelsrechts vor allem durch unterschiedliche Gliederungsvorgaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung unterscheiden. Signifikante Unterschiede hinsichtlich der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden liegen nicht vor.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit dem Übertragungs- und Nutzungsvertrag vom 31.07.2024 wurde der restliche Geschäftsbereich Electric Heating Tracing (EHT) an die Bartec Benke GmbH mit Wirkung zum 01.08.2024 zu Buchwerten übertragen.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023/2024 wurde wie im Vorjahr aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter BARTEC Top Holding GmbH abgeführt.

 

Bad Mergentheim, 24. Oktober 2024

BARTEC GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Martin Uwe Schefter

Dr. Thomas Rudolf Fritzmann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.5.2023 Zugänge Abgänge Stand am 30.4.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 22.243.035,37 9.936.629,88 4.696.622,64 27.483.042,61
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.378.045,88 116.505,00 1.388.980,50 6.105.570,38
3. Geschäfts- oder Firmenwert 145.660.424,22 0,00 0,00 145.660.424,22
175.281.505,47 10.053.134,88 6.085.603,14 179.249.037,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.027.612,14 2.667,50 0,00 1.030.279,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.231.982,13 187.800,00 359.311,78 2.060.470,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.699.505,43 534.057,90 9.300.899,73 8.932.663,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 452.160,32 1.063.591,49 0,00 1.515.751,81
21.411.260,02 1.788.116,89 9.660.211,51 13.539.165,40
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 262.152.440,77 44.427.584,89 7.747.682,12 298.832.343,54
458.845.206,26 56.268.836,66 23.493.496,77 491.620.546,15
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.5.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand am 30.4.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11.868.000,50 1.473.965,88 0,00 4.696.622,64 8.645.343,74
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.317.098,88 571.355,00 0,00 1.388.980,50 5.499.473,38
3. Geschäfts- oder Firmenwert 145.437.084,22 51.540,00 0,00 0,00 145.488.624,22
163.622.183,60 2.096.860,88 0,00 6.085.603,14 159.633.441,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.002.550,14 3.104,50 0,00 0,00 1.005.654,64
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.734.988,13 92.044,00 0,00 358.585,78 1.468.446,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.534.288,43 399.639,90 0,00 9.298.479,73 7.635.448,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
19.271.826,70 494.788,40 0,00 9.657.065,51 10.109.549,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 142.700.739,69 4.073.405,45 3.978.500,00 7.747.682,12 135.047.963,02
325.594.749,99 6.665.054,73 3.978.500,00 23.490.350,77 304.790.953,95
Buchwerte
Stand am 30.4.2024 Stand am 30.4.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 18.837.698,87 10.375.034,87
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 606.097,00 1.060.947,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 171.800,00 223.340,00
19.615.595,87 11.659.321,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.625,00 25.062,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.024,00 496.994,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.297.215,00 1.165.217,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.515.751,81 452.160,32
3.429.615,81 2.139.433,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 163.784.380,52 119.451.701,08
186.829.592,20 133.250.456,27

Lagebericht für das für das Geschäftsjahr 2023/2024

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit

Die BARTEC GmbH, Bad Mergentheim, (Deutschland), ist im Bereich des Explosionsschutzes sowie der Mess- und Wärmetechnik in der Entwicklung sowie als Produktions- und Vertriebsgesellschaft tätig. Entwickelt, produziert und vertrieben werden vor allem Sicherheitskomponenten und Systemlösungen für Bereiche, in denen mit gefährlichen Stoffen wie brennbaren Flüssigkeiten, Gasen und Stäuben gearbeitet wird.

Sitz und Produktionsstandort der Gesellschaft ist Bad Mergentheim. Der Vertrieb erfolgt weltweit im Wesentlichen über die eigenen Tochtergesellschaften. In geringem Umfang werden Endkunden auch direkt beliefert, insbesondere in Vertriebsgebieten, für die keine Tochtergesellschaft zuständig ist.

Das größte Absatzgebiet ist Deutschland. Insgesamt entfällt aber der überwiegende Teil der Umsatzerlöse auf europäische und außereuropäische Absatzmärkte. Beliefert werden schwerpunktmäßig Kunden der Öl-, Gas- und Chemieindustrie sowie des Maschinenbaus.

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung sowie die Geschäftsführung mit den ihr jeweils gesetzlich und vertraglich vorgesehenen Zuständigkeiten. Hinsichtlich der Mitglieder der Geschäftsführung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

Soweit nachfolgend Aussagen über die gesamte BARTEC Gruppe getätigt werden, gelten diese unmittelbar und umfassend auch für die BARTEC GmbH auf Grund ihrer Bedeutung für die BARTEC Gruppe.

Organisationsstruktur

Die BARTEC GmbH führt als Muttergesellschaft organisatorisch alle Produktions- und Vertriebstochtergesellschaften. Diese Gesellschaften bilden zusammen mit dessen Gesellschafter BARTEC Top Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften die BARTEC-Gruppe.

Steuerungssystem

Die BARTEC fokussiert sich auf den wachstumsstarken und innovationsgetriebenen Bereich der Sicherheitstechnik. Der Schutz von Mensch und Umwelt durch die Sicherheit von Komponenten, Modulen und Systemen ist unser Anspruch.

Als finanzielle Steuerungsgrößen nutzen wir die auf der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegung (HGB) basierenden Steuerungsgrößen

Umsatzerlöse,

Nachhaltiges Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA),

Nettoumlaufvermögen (trade working capital) und

Nettoverschuldung (net debt).

Die nicht finanziellen Steuerungsgrößen für den Erfolg unseres Unternehmens betreffen vor allem die Optimierung unserer Produktion, die Qualität unserer Produkte sowie Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter.

Die "Umsatzerlöse" sind vorwiegend beeinflusst von der Attraktivität und Innovationskraft unseres Angebots an Produkten, Systemen und kundenspezifischen Lösungen, der Investitionsbereitschaft unserer Kunden und der konjunkturellen Entwicklungen in unseren Absatzbranchen und Absatzmärkten.

Auf das "nachhaltige EBITDA" wirkt sich zudem die Entwicklung der operativen Kosten, insbesondere des Materialaufwandes, der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Im Einzelfall festgelegte Sonder- und Einmalerträge und -aufwendungen werden bei der Ermittlung bereinigt. Währungsgewinne und -verluste aus Finanzierungsgeschäften werden ebenfalls bereinigt.

Das "Nettoumlaufvermögen" ist definiert als der Saldo aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte, Vorräten, sowie kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten. Es spiegelt im Wesentlichen das im operativen Geschäft kurzfristig gebundene Kapital wider.

Die "Nettoverschuldung" ist definiert als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzüglich Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

Forschung und Entwicklung

BARTEC gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Sicherheitstechnik in explosionsgefährdeten Bereichen. Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden, wird die Produktpalette ständig weiterentwickelt, unterstützt durch den Einsatz neuester Technik in allen Entwicklungsphasen.

Unsere stetigen vielschichtigen Aktivitäten in der Forschung und vor allem in der Entwicklung sichern der BARTEC den Absatz von morgen auf den Märkten der Zukunft.

Schwerpunkte der konzernweiten Forschungs- und Entwicklungstätigkeit waren im Geschäftsjahr 2023/2024 Produktlinie Electrical Safety Solution (ESS) und Enterprise Mobility (EM) sowie Electric Heathing (EHT).

Im Geschäftsjahr 2023/2024 belief sich der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten auf 12.562 T€ (Vorjahr 8.500 T€), davon entfallen auf die aktivierten selbst geschaffenen Vermögensgegenstände 9.880 T€ (Vorjahr 5.686 T€). Dies entspricht einer Aktivierungsquote von 78,6 % (Vorjahr 66,9 %).

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Zu den Kunden unserer global agierenden Unternehmensgruppe zählen vor allem die Öl- und Gasindustrie sowie Chemie-, Petrochemie- und Pharmakonzerne aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt.

Auch in 2023 war Mineralöl nach wie vor der größte Primärenergieträger sowohl global 1 als auch in Deutschland. Der Anteil an der Primärenergieversorgung bestand zu 31,7 % aus Öl (Deutschland 35,6 %) 2 , zu 26,5 % aus Kohle (Deutschland 17 %) und zu 23,3 % aus Gas (Deutschland 24,7 %). Zusammen sind dies 81,5 % (Deutschland 78 %) der gesamten Energieversorgung, wobei ergänzend noch die Kernkraft sowie erneuerbare Energieträger zur Primärenergieversorgung beitragen. In 2022 betrug der weltweite Anteil der erneuerbaren Energieträger wie z.B. Wasserkraft und Biomasse 15 % (Deutschland 19,6 %) am gesamten Bruttoendenergieverbrauch; mit steigender Tendenz. Dies auch im Zuge der Energiewende, die einen Übergang von fossiler zu erneuerbarer Energiegewinnung fordert.

Gesamtwirtschaftlich betrachtet entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das als eines der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren zur Messung der konjunkturellen Entwicklung der Volkswirtschaft herangezogen wird, im Jahr 2023 um 0,3 % gegen- über dem Vorjahr 2022 nach oben 3 bzw. 0,2 % im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 nach oben 4.

Der gesamtwirtschaftliche Auftragseingangsindex als Konjunkturindikator für das verarbeitende Gewerbe, zu dem die BARTEC-Gruppe zählt, liegt im April 2024 gesamthaft um 4,8 % unter dem Basisjahr 5.

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/42454/umfrage/
weltweiter-primaerenergieverbrauch-nach-brennstoffen-in-oelaequivalent/

2 https://www.bdew.de/media/documents/Jahresbericht_2023_UPDATE_Mai_2024_final_V2.pdf

3 https://de.statista.com/themen/26/bip/

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2284/umfrage/
veraenderung-des-bruttoinlandsprodukts-der-deutschen-wirtschaft/

5 Das Basisjahr 2021 entspricht dabei der Indexzahl von 100. Sämtliche Verhältniszahlen sind gem. Destatis saison- und kalenderbereinigt.
https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=abruftabelleBearbeiten&levelindex=1&levelid=1718116483818&auswahloperation=
abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&auswahlziel=werteabruf&code=
42151-0001&auswahltext=&werteabruf=Werteabruf#abreadcrumb

Gegenüber dem Vormonat schrumpfte er um 0,063 Prozentpunkte und gegenüber dem Vorjahreswert von 96,8 Prozentpunkten um 1,68 Prozentpunkte.

Im ersten Quartal 2024 stieg der Preis für Energie- und Rohstoffe auf den internationalen Märkten für Agrar- und Industrierohstoffe wieder leicht an. Der HWWI-Rohstoffpreisindex bildet die preisliche Veränderung der 30 wichtigsten internationalen Rohstoffe u.a. aus den Bereichen Energie- und Industrierohstoffe ab. Im April 2024 stieg er zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 5,7 %, befindet sich seitdem in Seitwärtsbewegung des Preisniveaus. Der Gesamtindex liegt mit 182,9 % unter dem Wert im April 2023 6.

Nachdem sich der Rohölpreis der europäischen Referenzsorte Brent in den letzten Monaten zwischen 75,47 US-Dollar pro Barrel (159 I) (Monat Mai 2023) und 81,75 US-Dollar pro Barrel (Monat Mai 2024) aufwärts bewegte, betrug dieser im April 2024 durchschnittlich 89,94 US-Dollar pro Barrel (159 1). Im April 2023 waren es durchschnittlich 84,64 US-Dollar 7.

Die Ölpreise steigen tendenziell seit Beginn des Jahres an, was hauptsächlich auf die angespannte geopolitische Lage zurückzuführen ist. 7 Neben der angespannten geopolitischen Lage deuten weitere Faktoren auf die Aufwärtssensibilität des Ölpreises hin, darunter sinkende Lagerbestände und die wahrscheinliche Beibehaltung der OPEC-Kürzungen. Die Lage im Gazastreifen verstärkt die Vorsicht bei Spekulationen für fallende Preise, ist jedoch nicht der alleinige Treiber für steigende Ölpreise. Die Aussicht auf eine Lockerung der US-Geldpolitik könnte den Aufwärtstrend der Ölpreise verstärken 8.

Trotzt dem soeben beschriebenen leichten Aufwärtstrend des Ölpreises darf nicht außer Acht gelassen werden, dass weiterhin Billionen USD in saubere Energietechnologien und -infrastruktur investiert werden, so ein neuer Bericht von IEA (International Energy Agency) 9. Dies lässt mitunter die Szenarien als wahrscheinlich erachten, dass die Erdöl-Industrie, als eine der großen Abnehmer der BARTEC-Gruppe sich neuen Geschäftsfeldern zuwendet, die auf erneuerbare Energien, Wasserstoff und Chemie setzt. Dies hat für die gesamte BARTEC-Gruppe eine sukzessive Neuorientierung zur Folge.

Branche

Eine der größten Abnehmerbranche für die Produkte der BARTEC-Gruppe ist traditionell die Öl- und Gasindustrie einschließlich der Petrochemischen Industrie. Daneben sind die Pharmaindustrie, die Energieerzeugung und die Lebensmittelindustrie wesentliche Abnehmer der Produkte und Leistungen der BARTEC-Gruppe. Sowohl die Anlageninvestitionen als auch die laufenden Wartungs- und Reparaturaufwendungen dieser Branchen sind dabei die entscheidenden Einflussfaktoren für die Geschäftsentwicklung der BARTEC-Gruppe.

6 https://www.hwwi.org/wp-content/uploads/2024/05/HWWI_Pressemitteilung_RSPI.pdf

7 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1331/umfrage/
preisentwicklung-der-rohoelsorte-uk-brent-monatsdurchschnittswerte/#professional

8 https://www.fastenergy.de/heizoel-news/heizoel-news_2024_05_4737.htm

9 https://www.iea.org/news/investment-in-clean-energy-this-year
-is-set-to-be-twice-the-amount-going-to-fossil-fuels

Die Anlageninvestitionen insbesondere der Öl- und Gasindustrie hängen zum Großteil vom Rohölpreis und vom Rohölverbrauch ab.

Wie in allen Bereichen der Wirtschaft hatte der Ausbruch des Russland-Ukraine- Kriegs große Verwerfungen zur Folge, die bis heute anhalten. Zudem hatte die spürbare konjunkturelle Abkühlung in Deutschland einen spürbaren Effekt auf die Geschäftsentwicklung in der Öl- und Gasindustrie. Wir sehen aber eine gesteigerte Nachfrage in nachhaltige Energien, wo wir bereits vertreten sind.

In den Bereichen Chemie und Lebensmittelindustrie rechnen wir aus heutiger Sicht für die kommenden Jahre allenfalls mit einem moderaten Wachstum.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der finanziellen Steuerungsgrößen

Die in diesem Abschnitt erläuterten, auf den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (HGB) basierenden finanziellen Steuerungsgrößen der BARTEC GmbH haben sich im Geschäftsjahr 2023/2024 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Steuerungsgrößen 2023/ 2024 2022/ 2023 Δ in %
T€ T€
Umsatzerlöse 43.825 45.791 -4,3%
Nachhaltiges EBITDA -3.646 -1.094 > -100%
Nettoumlaufvermögen (trade working capital) 5.364 7.274 -26,3%
Nettoverschuldung (net debt) -12.943 -20.995 -38,4%

*) Aufgrund der Berechnung mit exakten Zahlen können in dieser und in nachfolgenden Tabellen Rundungsunterschiede bei Summen und Prozentsätzen auftreten.

Die Steuerungsgrößen haben sich nicht entsprechend des Lageberichts des Vorjahres entwickelt. Bei den Umsätzen hatten wir mit einer signifikanten Steigerung gerechnet, konnten aber die selbst gesteckten Ziele nicht erreichen. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass wir die Auftragseingänge nicht wie erwartet steigern konnten und keine neuen Großprojekte gewinnen konnten. Weiterhin konnte der Marktstart unseres neuen Mobiltelefons nicht wie geplant durchgeführt werden, so dass wir die Umsatzziele im Geschäftsbereich ACS nicht erreichen konnten. Dementsprechend blieb auch das Nachhaltige EBITDA hinter unseren Erwartungen zurück. Für das Nettoumlaufvermögen konnten hingegen dementsprechend eine Reduzierung mehr als erwartet erreicht werden und damit die Kapitalbindung reduziert werden.

Umsatzerlöse

Die Nettoumsatzerlöse der BARTEC GmbH belaufen sich für den zum 30. April 2024 abgelaufenen Zwölfmonatszeitraum auf 43.825 T€ (Vorjahr 45.791 T€) was einem Rückgang von 4,3 % entspricht. Dies ist insbesondere auf die Produktbereiche EHT und ACS zurückzuführen. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen betreffen 96,3 % (Vorjahr 98,7 %) der Gesamtumsätze.

Nachhaltiges Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA)

Als Saldo aus Erträgen und Aufwendungen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, ergibt sich nach Bereinigung von Sonderaufwendungen ein nachhaltiges EBITDA in Höhe von -3.646 T€ (Vorjahr -1.094 T€). Die Bereinigungen sind so angesetzt, wie sie im Rahmen der internen operativen Unternehmenssteuerung klassifiziert werden und betreffen vor allem einmalige Erträge aus Zuschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen (3.979 T€, im Vorjahr 30.697 T€).

Nettoumlaufvermögen

Das Nettoumlaufvermögen im Geschäftsjahr 2023/2024 ist von 7.274 T€ im Vorjahr um 1.910 T€ auf 5.364 T€ gesunken und beträgt damit 1,9 % (Vorjahr 2,2 %) der Bilanzsumme. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Vorratsbestandes zurückzuführen.

Nettoverschuldung

Die Nettoverschuldung hat sich von -20.995 T€ auf T€ -12.943 T€ verringert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das Cashpooling innerhalb der BARTEC Gruppe zurückzuführen. Obwohl sich hierdurch die Flüssigen Mittel verringert haben, liegt mangels Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten unverändert ein übersteigender Wert der Flüssigen Mittel, d. h. eine negative Nettoverschuldung, vor.

Ertragslage

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche der BARTEC GmbH ist wie folgt:

Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen 2023/2024 2022/2023
T€ T€
Electrical Safety Solutions (ESS) 23.523 22.432
Electric Heating Tracing (EHT) 1.354 2.303
Automation & Communication Systems (ACS) 18.909 20.926
Central Services/Others 39 129
43.825 45.791

Produktbereich Electrical Safety Solutions

Entsprechend der bestehenden Organisationsstruktur werden in diesem Geschäftsbereich die Geschäftsfelder Schalt-, Steuerungs- und Verbindungstechnik, Industriebeleuchtung sowie Motoren zusammengeführt.

Der Umsatz des Geschäftsbereichs konnte durch die Durchführung von Sonderprojekten besonders in Deutschland um 4,9% gesteigert werden, blieb aber dennoch unter unseren Erwartungen. Die gute Auftragslage zu Beginn des Geschäftsjahres konnte nicht weiter ausgebaut werden, so dass wir die selbstgesteckten Umsatzziele nicht vollumfänglich erreichen konnten.

Produktbereich Electric Heating Tracing

In diesem Produktbereich sind die Geschäftsfelder Elektrische Heizungen und Engineering & Service mit dem Fokus auf Industriekunden zusammengefasst.

Im Geschäftsjahr ist der Umsatz mit Lizenzen und Zulieferteile für den Standort Gotteszell der BARTEC GmbH zurückgegangen, da wir zu Beginn des Geschäftsjahres die russische Vertriebsgesellschaft geschlossen haben. Weiterhin fokussierten wir uns auf eine stärkere Konzentrierung auf die Produktion am Standort Gotteszell, so dass weniger Zulieferteile der BARTEC GmbH geliefert werden mussten.

Produktbereich Automation and Communication Systems

Der Geschäftsbereich Kommunikationstechnik umfasst die projektabhängigen Geschäftsfelder der Kommunikationstechnik. Im Angebot befinden sich vernetzte Elemente als auch Support für die Vernetzung im explosionsgefährdeten Bereich, um unseren Kunden spezifische Lösungen für IIoT und Industrie 4.0 zu bieten.

Das Human-Machine-Interface-Portfolio (POLARIS) von BARTEC bietet Lösungen von 7 Zoll bis 24 Zoll rund um die Prozessvisualisierung und das Bedienen und Beobachten aus einer Hand. Im Verbund mit den weiteren Produkten des BARTEC Portfolio liefert das System eine skalierbare Lösung für die OEM, die sich von Komponenten bis hin zur Komplettlösung erstreckt.

Das im EX-Markt breiteste Enterprise Mobility Portfolio umfasst Mobiltelefone, Handscanner, mobile Kamerasysteme, mobile Computer, Tablets und Tablet-PCs mit einer Displaygröße zwischen 3,7 Zoll bis 10 Zoll.

Insgesamt sind die Umsätze im Geschäftsbereich um 9,6% zurückgegangen, was mehr war als erwartet. Dies liegt vor allem in dem verspäteten Marktstart unseres neu entwickelten Mobiltelefons begründet, das nun im Geschäftsjahr 2024/2025 auf den Markt kommt.

Produktbereich Central Services/others

Der Umsatzrückgang im Produktbereich Central Services/others resultiert im Wesentlichen aus der Schließung unserer russischen Vertriebsgesellschaft, die im letzten Geschäftsjahr Erlöse aus Markennutzungsrechte von 114 TEUR beigetragen hatte.

In den nachfolgenden Abschnitten werden die neben den Steuerungsgrößen relevanten Einzelbestandteile des Jahresergebnisses für den zum 30. April 2024 beendeten Zwölfmonatszeitraum dargestellt.

Der Auftragsbestand hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3.340 T€ verringert (30. April 2023: 5.400 T€). Der Auftragsbestand der BARTEC GmbH beinhaltet zum überwiegenden Anteil Aufträge von verbundenen Unternehmen, wird in der Regel kurzfristig erteilt und ist damit im Verhältnis zum Umsatz eher gering. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich der Auftragsbestand reduziert, was mit dem verspäteten Marktstart unseres neuen Mobiltelefons begründet werden kann.

Der Anstieg der anderen aktivierten Eigenleistungen um 4.194 T€ auf T€ 9.880 (Vorjahr 5.686 T€) resultiert aus der Fokussierung der Entwicklungsaktivitäten auf den Bereich "Enterprise Mobility" unter Berücksichtigung der anspruchsvollen Marktsituation.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind auf 11.041 T€ (Vorjahr 53.401 T€) gesunken. Die Reduzierung resultiert wesentlich aus der niedrigeren Zuschreibung Anteile aus verbundenen Unternehmen sowie niedrigere Erträge aus bereits abgeschriebenen Intercompany-Forderungen.

Der Materialaufwand beläuft sich zusammen mit den Bestandsveränderungen bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 23.129 T€ (Vorjahr 21.751 T€). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zzgl./ abgzl. Bestandsveränderung in Relation zu den Umsatzerlösen) der BARTEC GmbH beträgt 52,8 % (Vorjahr 47,8 %). Der Anstieg der Quote ergibt sich aus Veränderungen im Produktmix hin zu Produkten mit einer höheren Materialaufwandsquote.

Unser Rohertrag (20.696 T€, Vorjahr 24.040 T€) ist definiert als Umsatzerlöse zzgl./ abzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand. Er wird beeinflusst von verschiedenen Faktoren, u. a. die Einkaufpreise von Waren (einschließlich der von uns zu übernehmenden Frachtkosten) und anderen Änderungen unserer Fertigungskosten, Änderungen im Hinblick auf unseren Produkt- und Kunden-Mix, geographische Verschiebungen im Absatz sowie Änderungen infolge von Marketing-Initiativen, Einführungen von neuen Produkten und Produktverbesserungen. Durch die Anpassung des Angebots der von uns bezogenen Produkte im Hinblick auf die Erfüllung einer veränderlichen Nachfrage, kann der von uns erwirtschaftete Rohertrag im normalen Geschäftsgang Schwankungen unterliegen.

Der Personalaufwand für den am 30. April 2024 beendeten Zwölfmonatszeitraum beläuft sich auf 14.694 T€ oder 33,5 % der Umsatzerlöse (Vorjahr 12.950 T€ oder 28,3 % der Umsatzerlöse). Der Anstieg ist durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahl und Tariferhöhungen beeinflusst.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um -14.406 T€ auf 26.915 T€ vermindert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den geringeren Fremdleistungen, Finanzanlagenabgangsverlusten, realisierten Kursverlusten von Darlehen an verbundenen Unternehmen sowie Forderungsverzichten an verbundenen Unternehmen.

Als Saldo aus diesen Erträgen und Aufwendungen und unter Bereinigung signifikanter Sondererträge und -aufwendungen ergibt sich das nachhaltige EBITDA, das im Geschäftsjahr 2023/2024 -3.646 T€ (Vorjahr -1.094 T€) beträgt.

Die Abschreibungen erhöhten sich leicht um 319 T€ auf 2.592 T€.

Das Finanzergebnis hat sich von 23.092 T€ um 2.554 T€ auf 25.646 T€ verbessert. Es ist wesentlich geprägt durch Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen, Ergebnisübernahmen und Beteiligungserträgen sowie das Zinsergebnis (Saldo aus den Positionen "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" und "Sonstige Zinsen und finanzielle Erträge"). Das Zinsergebnis ist maßgeblich durch die Verzinsung im Verbundbereich geprägt.

Die BARTEC GmbH weist für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Gewinn vor Ergebnisausgleich von 23.034 T€ aus (Vorjahr 56.032 T€) aus.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der BARTEC GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 283.147 T€ (Vorjahr 325.063 T€).

Anlagevermögen

Die Kapitalbindung durch Anlagevermögen ist mit 66 % der Bilanzsumme deutlich über dem Vorjahresniveau (41,0 %). Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 53.579 T€. Es beträgt zum Geschäftsjahresende 186.830 T€ und besteht hauptsächlich mit 163.784 T€ aus Anteilen an verbundenen Unternehmen.

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen besteht vor allem aus Vorräten und Forderungen, die aus dem laufenden Geschäftsbetrieb der operativen BARTEC Gruppe sowie aus dem Ergebnisausgleich mit dem Gesellschafter resultieren. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Steuerungsgröße "Nettoumlaufvermögen".

Der Rückgang des Umlaufvermögens um 95.661 T € resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 156.496 T€ auf 72.072 T€.

Finanzlage

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 25 T€. Die Kapitalrücklage erhöhte sich auf 139.883 T€ (Vorjahr 103.649 T€) wegen der Übernahme der Gesellschaft Bartec Engineering & Services AG (Cham/ Schweiz).

Jahresergebnisse werden aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft, die BARTEC Top Holding GmbH, abgeführt bzw. von dieser ausgeglichen.

Rückstellungen

In den Rückstellungen sind nur sonstige Rückstellungen enthalten. Sie betragen 2.836 T€ (Vorjahr 3.077 T€). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Ausgewiesen sind zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.300 T€ (Vorjahr 3.527 T€), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 111.029 T€ (Vorjahr 188.746 T€) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 362 T€ (Vorjahr 981 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um 77.717 T€ auf 111.029 T€ vornehmlich durch die Verrechnung der Ergebnisabführung aus Vorjahren mit der Muttergesellschaft Bartec Top Holding.

Liquiditätslage

Das Liquiditätsmanagement der gesamten BARTEC-Gruppe wird von der Gesellschafterebene im Zusammenwirken mit der BARTEC GmbH gesteuert und koordiniert.

Die BARTEC-Gruppe hatte mit der Refinanzierung 2019 und 2020 eine neue Finanzierung mit einer Laufzeit von 7 Jahren abgeschlossen.

Diese Refinanzierungsmaßnahmen betrafen nicht unmittelbar die BARTEC GmbH, hatten aber über die Einbindung der BARTEC GmbH in die Konzernfinanzierung als Folge einer Garantenstellung eine große risikomindernde, indirekte Bedeutung für die BARTEC GmbH.

Die Steuerung dieses Kreditvertrags sowie das Liquiditätsmanagement werden zentral für die BARTEC-Gruppe von der BARTEC Top Holding GmbH, Bad Mergentheim, übernommen. Dabei werden auch die kurzfristige Finanzausstattung der Konzerngesellschaften sowie die Kreditrisiken zentral koordiniert und es wird über die Grundsätze der Währungsrisikosicherung entschieden. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden liquide Mittel über einen Cash-Pool innerhalb Deutschlands bereitgehalten. Diese stehen sowohl für operative Zahlungsströme als auch für die Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten zur Verfügung.

Ziel der Finanzierungspolitik ist es, über ausreichende Liquiditätsreserven zu verfügen, um die Zahlungsverpflichtungen der Unternehmensgruppe jederzeit erfüllen zu können.

Die operative Geschäftstätigkeit und die daraus resultierenden Einzahlungen stellen die wichtigste Liquiditätsquelle dar. Im Rahmen unseres Cash-Management-Systems werden die Liquiditätsüberschüsse der GmbH genutzt, um den Finanzbedarf anderer Konzerngesellschaften zu decken. Darüber hinaus reduziert BARTEC kostenpflichtige Bankumsätze durch Verrechnung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zwischen Konzerngesellschaften.

Aus heutiger Sicht ist über den künftigen Geschäftsverlauf und die nunmehr bestehenden Finanzierungsvereinbarungen zu erwarten, dass die BARTEC GmbH ihre finanziellen Verpflichtungen auch für die Zukunft erfüllen kann.

Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 11,8 Mio. € (Vorjahr 8,8 Mio. €) investiert worden. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände betreffen hauptsächlich selbst erstellte Entwicklungen von Neuprodukten.

Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage

Die BARTEC Top Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften haben ihren finanziellen Transformationsprozess der Vorjahre zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/2022 abgeschlossen. Die schwierigen Marktbedingungen der vorausgegangenen Jahre haben weiterhin Bestand und wurden durch die seit Februar 2020 bestehende COVID-Krise und ab Februar 2022 durch den Ukraine-Krieg noch verschärft.

Insgesamt ist das Jahresergebnis der GmbH zufriedenstellend. Der abgeführte Gewinn an die BARTEC Top Holding beträgt 23,0 Mio. €. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GmbH stellt sich insgesamt weiterhin als hinreichend dar.

Chancen- und Risikobericht

Die GmbH ist in das Risikomanagementsystem der BARTEC Gruppe eingebunden, deren Risikopolitik darauf ausgerichtet ist, die nachhaltige Ertragskraft und damit den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern und die mittelfristig definierten strategischen Zielgrößen zu erreichen.

Die BARTEC Gruppe verfügt über ein Risikomanagementsystem zur Früherkennung und Minimierung von Risiken und Entwicklungen, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe auswirken können. Es erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette von Einkauf, Produktion, Vertrieb und Marketing. Das Risikomanagementsystem schließt eine kontinuierliche Beobachtung von Märkten, Kunden und Lieferanten ein und sorgt somit in Verbindung mit dem Controlling, dass Risiken erkannt und Chancen genutzt werden können.

Ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems ist die regelmäßige, monatliche Berichterstattung des jeweiligen Managements der Konzerntochtergesellschaften an die Geschäftsführung der BARTEC Gruppe über Entwicklungen in allen relevanten Geschäftsbereichen, die Auswirkungen auf die BARTEC Gruppe haben können. Die direkte Verantwortung für die Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken basiert vor allem auf finanzwirtschaftlichen Größen im Rahmen der laufenden monatlichen Finanzberichterstattung. Hinzu kommt die monatliche Bewertung von Produkthaftpflichtrisiken. Darüber hinaus werden steuerliche Risiken insbesondere aus gruppeninternen Transferpreisen regelmäßig überprüft. Aus der Überprüfung der Mittelbindung insbesondere bei Projektgeschäften erfolgt vor allem auch die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität durch Optimierung der Gruppenfinanzierung, die Erfüllung sämtlicher Anforderungen aus den Kreditverträgen und die Begrenzung finanzwirtschaftlicher Risiken. Die operativen Finanzrisiken beinhalten im Wesentlichen Projektgeschäft-, Forderungsausfall- und Währungsrisiken sowie Risiken aus der Veränderung von Zinssätzen.

Im Rahmen dieser Berichterstattung werden Risiken identifiziert und im Hinblick auf ihr größtmögliches Schadenspotenzial und die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bewertet und Gegenmaßnahmen zur Risikominimierung bzw. -abwehr vorgeschlagen. Bei Bedarf werden erforderliche Maßnahmen zur Beherrschung des identifizierten Risikos definiert und umgesetzt.

Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen.

Finanzwirtschaftliche Risiken wie Währungs- und Zinsrisiken werden grundsätzlich nicht durch den Abschluss entsprechender Sicherungsinstrumente verringert. Zum 30. April 2024 bestehen weder Währungs- noch Zinssicherungsgeschäfte. Für die GmbH ist das Währungsrisiko aufgrund des hauptsächlich innerdeutschen Geschäftsvolumens als gering einzuschätzen. Die Finanzierung der BARTEC Gruppe wird auf Gruppenebene gesteuert. Die BARTEC GmbH selbst ist innenfinanziert, weshalb das Zinsänderungsrisiko als gering eingeschätzt wird.

Als Gesamtbewertung der Chancen und Risiken, denen die Unternehmensgruppe marktbezogen ausgesetzt ist, kann zusammengefasst werden, dass die internationale konjunkturelle und politische Entwicklung für die BARTEC Gruppe sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite einen wesentlichen Einfluss auf die Chancen- und Risikoposition hat.

Neben der allgemeinen konjunkturellen und politischen Entwicklung spielt deren Einfluss auf die branchenspezifischen Parameter, wie Preis- und Mengenentwicklung, (wie z. B. die Ölpreisentwicklung) eine entscheidende und für unsere Risikoposition hohe Rolle. Sie wirkt sich zudem auf die eigene wirtschaftliche Unternehmensentwicklung wichtiger Kunden aus, was wiederum deren Investitionsverhalten und damit unser Absatzpotenzial stark beeinflusst.

Die BARTEC Gruppe verfolgt die Marktentwicklung in den einzelnen Ländern sehr genau, um so mögliche Risiken ggf. auch durch entsprechende Ressourcenanpassung bzw. Ressourcenallokation und andere Maßnahmen zu begrenzen. Unsere breite internationale Ausrichtung in der gesamten Wertschöpfungskette reduziert dabei die Abhängigkeit von einzelnen Märkten. Gleiches gilt für die stark differenzierte Produkt-, Lieferanten- und Kundenstruktur. Die Finanzierung ist gesichert und hinreichend unter der Voraussetzung, dass keine zusätzlichen Marktrisiken oder Produktrisiken eintreten.

Die Umsatz- und Ergebnischancen liegen für die BARTEC Gruppe vor allem in der Entwicklung von Produktinnovationen, der weiteren Internationalisierung des Vertriebsnetzwerks, der kontinuierlichen Verbesserung unserer Produktionsprozesse und der konsequenten Kostenoptimierung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die BARTEC Gruppe sieht sich angesichts der konjunkturellen Rahmenbedingungen und wettbewerbsintensiven Marktstrukturen mit einem herausfordernden Umfeld konfrontiert. Die hohen und als Folge des am 24. Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieges nochmals verstärkten Unsicherheiten über den Fortgang der globalen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung bestehen weiterhin. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass unser Kerngeschäft hinreichend attraktiv bleibt.

Weitere Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gruppe gefährden könnten, sind derzeit jedoch nicht erkennbar.

Prognosebericht

Erwartete wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Die Entwicklung der Industrierohstoffpreise als Indikator für die weltwirtschaftliche Konjunktur lässt seit dem Tiefpunkt im April 2020 erahnen, dass die Krise seit dem Ausbruch der Pandemie zu Beginn in 2020 sich stetig zu erholen scheint.

Fortwährend entwickelte sich der Energierohstoffindex ausgehend von April 2020 zunächst mit einem Wert von 50 stetig nach oben bis zum 3. Quartal 2022, wo er einen bislang einzigartigen Rekordwert von 337 erreicht. Jedoch war der Index seit September 2022 stark rückläufig, u.a. aufgrund der Ankündigung der US-Regierung zur Freigabe der strategischen Ölreserven und die vorübergehende Erhöhung der Ölproduktion der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) und befand sich im 2. Quartal 2023 bei einem Tiefpunkt von 195. Seitdem sank der Index tendenziell weiter ab, erholte sich jedoch bereits seit Februar 2024 wieder und lag im April 2024 bei 201. 10

In gleicher Weise lag der Industrierohstoffindex noch im 3. Quartal 2022 bei einem historischen Höhepunkt von etwas mehr als 143, angesichts der weltweit schwachen Konjunkturaussichten sank die Nachfrage nach Industrierohstoffen stetig weiter, sodass im 2. Quartal 2023 der Wert bei 120 lag, steigt tendenziell seit Februar 2024 wieder und lag im April 2024 bei 122. 10

Die Weltwirtschaft befindet sich, angesichts der internationale Währungsfonds (IWF), ab 2025 wieder auf einem guten Kurs und in Deutschland dürfte die Wirtschaft demnach aufgrund der aktuellen Prognose sogar im Jahr 2025 bis 2026 von 1 % bis 1,5 % zulegen. 11

Trotz vieler düsterer Vorhersagen des IWF sei die Welt von einer Rezession dennoch verschont geblieben. Dabei hat es in den vergangenen Jahren zahlreiche Herausforderungen gegeben. Man denke an die Unterbrechungen der Lieferketten im Zuge der Coronapandemie, eine weltweite Energie- und Nahrungsmittelkrise wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, an den beträchtlichen Anstieg der Inflation und als Reaktion eine straffe Geldpolitik mit Zinsanhebungen. Positiv sei immerhin, dass die hohe Inflation keine unkontrollierte Lohn-Preis-Spirale ausgelöst habe 12Q.

Zuversichtlich werten wir, dass der IWF für 2025 wieder ein positives Weltwirtschaftswachstum über 3,3 % gegenüber dem Vorjahr prognositiziert. 13

Erwartete Entwicklung der Steuerungsgrößen

Auf Basis vorläufiger Abschlusszahlen rechnen wir für die BARTEC GmbH im Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem Umsatzanstieg von 24%. Hierin spiegeln sich der erwartete Marktstart unseres neuen Mobiltelefons im kommenden Geschäftsjahr wider, sowie ein solides Wachstum im Bereich ESS.

Für das nachhaltige EBITDA der BARTEC GmbH und der Umsetzung der Transferpreisrichtlinie erwarten wir im Geschäftsjahr 2024/2025 auf Basis vorläufiger Abschlusszahlen einen Betrag von 2,3 Mio. € (2023/2024: -1,5 Mio. €).

Durch die umgesetzten Maßnahmen sieht die Geschäftsführung die BARTEC GmbH mittelfristig aber weiterhin operativ hinreichend gut positioniert. Als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit zielen wir für zukünftige Perioden auf weitere Verbesserungen in unserem Produktionsnetzwerk, auf Innovationen und auf eine fortlaufende Senkung unserer Kostenbasis ab.

10 https://www.hwwi.org/wp-content/uploads/2024/05/HWWI_Pressemitteilung_RSPI.pdf

11 https://www.spiegel.de/wirtschaft/wirtschaft-erholt-sich-iwf-traut-deutschland-ab-2025-
wieder-hoehere-wachstumsraten-zu-a- 77d75b87-07de-4669-a10e-8df5deeee70b

12 https://www.elektrotechnik.vogel.de/iwf-prognose-deutsche-wirtschaftsaussichten-2025-
wachstumstrends-af9034752142c440af8fldc75b71f038e/

13 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/

Für die Steuerungsgröße "Nettoumlaufvermögen" (30.04.2024: 5,4 Mio. €) erwarten wir zum 30. April 2025 einen Anstieg um 30 % aufgrund des angestrebten Umsatzwachstums. Die "Nettoverschuldung" (30.04.2024: -12,9 Mio. €) erwarten wir zum 30. April 2024 wegen der geplanten Ergebnisverbesserung trotz des höheren Nettoumlaufvermögens auf ähnlichem Niveau.

Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 durch Effizienzsteigerungen eine konstante beziehungsweise leicht höhere Anzahl an Mitarbeitern.

Die Prognosen beruhen auf verschiedenen Annahmen sowie derzeit verfügbaren Informationen und Markttendenzen. Die tatsächlichen Ergebnisse können bei Eintreten unterschiedlicher Umstände davon abweichen.

 

Bad Mergentheim, den 24. Oktober 2024

BARTEC GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Martin Uwe Schefter

Dr. Thomas Rudolf Fritzmann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BARTEC GmbH, Bad Mergentheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BARTEC GmbH, Bad Mergentheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BARTEC GmbH, Bad Mergentheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 25. Oktober 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Fuat Kalkan, Wirtschaftsprüfer

Max Waiz, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

der BARTEC GmbH, Bad Mergentheim

Der Jahresabschluss der BARTEC GmbH, Bad Mergentheim, für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde am 29. Oktober 2024 festgestellt.

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