Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 33357
Eingetragen
2.10.2020
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
die Entwicklung von Polyurethan- Roh- und Hilfsstoffen sowie1-komponentigen und 2komponentigen Reaktionsharzen und deren Abmischungen und Formulierungen zur externen Lohnfertigung; darüber hinaus auch die Anwendungstechnik und der weltweite Vertrieb dieser Produkte sowie alle hiermit in Zusammenhang stehenden Service- und Beratungsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Judith Dr. Radebner
seit 13.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PC SE
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PolyU GmbH

Oberhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.710.899,22 1.465.447,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.392.473,16 1.150.428,51
II. Sachanlagen 318.426,06 315.018,77
B. Umlaufvermögen 1.190.056,03 2.787.602,05
I. Vorräte 0,00 679.541,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 782.805,13 493.962,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 407.250,90 1.614.097,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.300,00 0,00
Aktiva 2.910.255,25 4.253.049,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.345.348,58 2.587.229,75
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 7.500.000,00 7.000.000,00
III. Verlustvortrag 4.912.770,25 3.654.409,27
IV. Jahresfehlbetrag 1.741.881,17 1.258.360,98
B. Rückstellungen 85.578,05 235.900,13
C. Verbindlichkeiten 1.116.459,72 1.100.854,75
D. Passive latente Steuern 362.868,90 329.064,70
Passiva 2.910.255,25 4.253.049,33

Anhang


der
PolyU GmbH,
Oberhausen,
für das
Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die PolyU GmbH mit Sitz in Oberhausen (vormals Essen) wurde gemäß Gesellschaftervertrag vom 30. November 2017 gegründet. Sie ist eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Duisburg (HRB 33357).

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen, für Kapitalgesellschaftengeltenden handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Als kleine Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB hat die Gesellschaft die Aufstellungserleichterung des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB in Anspruch genommen und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Es wird von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 1 und des § 274a HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen.

Die bilanzierten immateriellen Vermögensgegenständen beinhalten selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die dem Geschäftsbetrieb dauernd dienen. Darunter fallen insbesondere gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, wie zur Patentanmeldung eingereichte ungeschützte Erfindungen, Herstellungsverfahren und Know-How. Die Gesellschaft übt das Ansatzwahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB aus und berücksichtigt gem. § 255 Abs. 2a S. 1 HGB nur die Herstellungskosten, die bei der Entwicklung des selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstands des Anlagevermögens anfallen. In den Herstellungskosten werden keine Forschungskosten berücksichtigt. Darüber hinaus werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen separat entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagervermögens (entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte) bilanziert.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden sowohl bei den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens als auch bei den Sachanlagen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft schätzen die Nutzungsdauer von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen auf 10 bzw. 20 Jahre. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über 20 Jahre abgeschrieben.

Für planmäßige Abschreibungen des Sachanlagevermögens werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Technische Anlagen und Maschinen vier bis dreizehn Jahre, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zwölf Jahre.
Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Zugänge von beweglichen Anlagengegenständen werden pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250,00, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wenn die Anschaffungskosten für den Vermögensgegenstand über EUR 250,00 liegen und den Betrag von EUR 1.000,00 nicht überschreiten, wird den steuerlichen Vorschriften entsprechend, ein Sammelposten eingerichtet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Fertige Erzeugnisse und Waren werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem geschätzten, im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich geschätzter Fertigstellungs- und Vertriebskosten. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vorräte werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch auf Basis einer üblichen Kapazitätsauslastung zurechenbare Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bilanziert und einzeln bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestandund die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominal- bzw. Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die vor dem Abschlussstichtag getätigt worden sind, welche Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven latenten Steuern sind in ihrer Höhe unter den zu erwartenden Steuerbelastungenaus dem künftigen Abbau temporärer Differenzen zwischen den Handelsbilanzansätzen und den steuerlichen Wertansätzen bewertet.

Anlagevermögen

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft Kosten für die Entwicklung chemischer Verbindungen und Verfahren in Höhe von insgesamt TEUR 307 (i. Vj. TEUR 582) als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Hiervon entfallen TEUR 172 auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie TEUR 135 auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

TEUR
31.12.2023
31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
780
119
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
1
305
Sonstige Vermögensgegenstände
2
70
insgesamt
783
494



Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr.

(3) Eigenkapital

In der Gesellschafterversammlung vom 24. August 2023 wurde eine Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 500 durch freiwillige Zuzahlungen der Gesellschafterin PCC SE beschlossen. Die PCC SE hat diese bis zum Stichtag
31. Dezember 2023 vollständig eingezahlt.

(4) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalkosten i. H. v. TEUR 69 (i. Vj. TEUR 159) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten i. H. v. TEUR 16 (i. Vj. TEUR 15).

(5) Verbindlichkeiten

TEUR
31.12.2023
31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
46
349
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
904
756
Sonstige Verbindlichkeiten
167
25
insgesamt
1.117
1.130



Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unterhemen bestehen in Höhe von TEUR 590 (i. Vj. TEUR 599) gegenüber der Gesellschafterin PCC SE, Duisburg. Sie resultieren im Wesentlichen aus einem Darlehen in Höhe von TEUR 550. Im Übrigen beinhalten sie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Lohn- und Kirchensteuer TEUR 41 (i. Vj. TEUR 21). Weitere TEUR 3 (i. Vj. TEUR 3) betreffen Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

(6) Passive latente Steuern

Die unsaldiert ausgewiesenen passiven latenten Steuern beruhen wie im Vorjahr auf Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Bilanzansatz in Bezug auf die Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

C. Sonstige Angaben

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zum Bilanzstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 816 (i. Vj. TEUR 768). Sie resultieren aus dem Wert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit bestimmter Vertragslaufzeit in Höhe von insgesamt TEUR 150 (i. Vj. TEUR 313). Aus einem Mietvertrag mit unbestimmter Vertragslaufzeit bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 12). Dieser besteht gegenüber einem verbundenen Unternehmen.

Anzahl der Arbeitnehmer
Die PolyU GmbH beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 17 Mitarbeitende (i. Vj. 14 Mitarbeitende).

Mitglieder der Geschäftsführung
Dr. Klaus Langerbeins, Geschäftsführer, Diplom Chemiker, Pulheim (bis 31.12.2023)
Dr. Judith Radebner, Geschäftsführerin, Diplom Chemikerin, Düsseldorf
Rüdiger Schmitz, Betriebswirt, Langenfeld (ab 01.01.2024)

Konzernabschluss
Herrschendes Unternehmen ist die PCC Societas Europaea, Duisburg (PCC SE), die 100 % der Anteile an der PolyU GmbH, Oberhausen, hält.
Die PCC SE erstellt für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Die PolyU GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens des PCC-Konzerns, der PCC Societas Europaea, Duisburg (PCC SE), einbezogen. Der Konzernabschluss der PCC SE wird im Bundesanzeiger offengelegt.

Oberhausen, den 28. März 2024
PolyU GmbH

Die Geschäftsführung

Rüdiger Schmitz
Dr. Judith Radebner

sonstige Berichtsbestandteile

gezeichnet
Rüdiger Schmitz
Dr. Judith Radebner


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt.

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