Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 9411
Eingetragen
12.8.1988
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Errichtung, Betrieb, Verpachtung und sonstige entgeltliche Überlassung an Dritte von Anlagen zur Erzeugung von Polyolefinen sowie des Handels mit Polyolefinen samt allen hierfür dienlichen und geeigneten Geschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Naderer
seit 30.1.2023
Geschäftsführer
Markus Mayerhofer
seit 8.4.2022
Prokura
Michael Freutsmiedl
seit 29.11.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Borealis AGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Borealis AG
Austria
18.407.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Borealis Polymere GmbH

Burghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.711,91 192.816,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.708.012,97 8.863.557,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 65.967.178,81 70.255.658,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 563.216,77 607.572,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.092.617,42 87.331.025,97 7.590.773,24 87.317.561,81
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 6.141.862,14 7.955.862,14
93.561.600,02 95.466.240,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Ersatzteile 10.964.539,32 10.020.261,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.314.938,97 39.705.506,01
2. Sonstige Vermögensgegenstände 6.496.810,76 26.811.749,73 7.373.373,91 47.078.879,92
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9,48 9,48
37.776.298,53 57.099.150,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 287.336,01 207.999,66
131.625.234,56 152.773.390,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 18.407.000,00 18.407.000,00
II. Kapitalrücklage 26.311.947,93 26.311.947,93
III. Gewinnrücklage 379.562,00 379.562,00
IV. Gewinnvortrag 3.571,58 7.493.681,40
V. Jahresüberschuss 801.459,17 3.384.890,18
45.903.540,68 55.977.081,51
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 23.384.161,00 22.819.817,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 1.009.348,88
3. Sonstige Rückstellungen 10.447.130,52 11.159.945,69
33.831.291,52 34.989.111,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.063.599,96 10.822.845,24
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.063.599,96 (i. Vj. EUR 10.822.845,24) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.324.313,56 50.268.148,66
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 45.324.313,56 (i. Vj. EUR 50.268.148,66) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 502.488,84 716.203,57
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 502.488,84 (i. Vj. EUR 716.203,57) -
- davon aus Steuern EUR 363.264,08 (i. Vj. EUR 586.651,93) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 108.176,87 (i. Vj. EUR 108.176,87) -
51.890.402,36 61.807.197,47
131.625.234,56 152.773.390,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 91.641.860,88 126.497.934,29
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 326.438,88 598.549,84
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.321.169,43 1.879.537,82
- davon aus Währungsumrechnung EUR 1.091,26 (i. Vj. EUR 682,72) -
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Ersatzteile-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.828.267,35 41.666.381,47
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 299.970,03 26.128.237,38 313.970,00 41.980.351,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 24.308.303,00 24.040.668,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.212.819,07 30.521.122,07 6.620.419,56 30.661.088,37
- davon für Altersversorgung EUR 2.014.729,33 (i. Vj. EUR 2.061.465,62) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.045.851,87 19.378.171,04
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 22.963.878,15 30.746.068,93
- davon aus Währungsumrechnung EUR 4.441,73 (i. Vj. EUR 129.313,65) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.718,78 53.974,18
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.814.000,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.877.928,08 1.312.409,90
- davon aus Abzinsung EUR 438.851,42 (i. Vj. EUR 76.288,57) -
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.107.661,14 1.516.005,57
12. Ergebnis nach Steuern 860.509,28 3.435.900,85
13. Sonstige Steuern 59.050,11 51.010,67
14. Jahresüberschuss 801.459,17 3.384.890,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(1) Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang vorgenommen.

Die Borealis Polymere GmbH hat ihren Sitz in Burghausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein HRB 9411.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend der Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Software wird linear über Laufzeiten von 3 oder 4 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter im Wert von EUR 1.000,00 wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen werden beim Anlagevermögen linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 25 Jahren vorgenommen.

Die unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte und der entsprechende staatliche Zuschuss werden zum durchschnittlichen Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet. Erworbene Emissionsrechte werden zu den Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet.

Der staatliche Zuschuss wird als Anteil der tatsächlich geleisteten Emissionen an der Summe der geschätzten Emissionen abgeschrieben. Die Verbindlichkeit, die im Zuge der Emission aufgebaut wird, wird mit dem Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung der Emissionsrechte multipliziert mit den tatsächlich erzielten Emissionen bewertet. Übersteigen die tatsächlich verursachten Emissionen die vorliegenden Emissionsrechte, so wird der Teil der Verbindlichkeit, der diesen Fehlbetrag darstellt, mit dem aktuellen Marktpreis bewertet.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten gemäß § 253 Abs. 1 und 3 Satz 3 HGB bewertet. Grundsätzlich werden zum Bilanzstichtag die Buchwerte überprüft sowie die beizulegenden Werte ermittelt und im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung die erforderlichen Wertberichtigungen vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die voraussichtlich dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen.

Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder/und geminderter Verwertbarkeit werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Alle Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für das kommende Geschäftsjahr darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren und unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde ein Diskontierungszinssatz von 1,83 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Daneben wurde der Berechnung ein Gehaltstrend von 3,65 % (Vj. 3,50 %) sowie ein Rententrend von 2,40 % (Vj. 2,25 %) zugrunde gelegt. Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Personalrückstellungen wurden - wie im Vorjahr - unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 267.832. Der Unterschiedsbetrag nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB beläuft sich am Jahresende auf EUR 439.886, die Auflösung im abgelaufenen Jahr betrug EUR -219.948.

Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet, Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes, der die Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag berücksichtigt. Soweit sich ein Passivüberhang ergibt, wird dieser als latente Steuerverpflichtung passiviert. Bei einem Aktivüberhang der latenten Steuern wird vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und auf einen Bilanzansatz verzichtet.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistung ausgeführt wurde und der Gefahrenübergang auf den Leistungsempfänger stattgefunden hat. Umsatzerlöse werden abzüglich Erlösschmälerungen und Gutschriften ausgewiesen.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel, der Bestandteil dieses Anhangs ist, dargestellt. In 2023 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Anteile der EPS GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.814 vorgenommen.

Vorräte

Unter den Vorräten werden ausschließlich Ersatzteile für die Produktionsanlagen ausgewiesen. Die zum 31. Dezember 2023 vorgenommenen Wertberichtigungen für Preis- und Verwertungsrisiken belaufen sich auf TEUR 954 (Vj. TEUR 871).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Zum Abschlussstichtag bestanden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Borealis AG, Wien in Höhe von TEUR 19.824 (Vj. TEUR 39.118). mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 491 (Vj. TEUR 588) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6.497 (Vj. TEUR 7.373) betreffen im Wesentlichen die Stromsteuererstattungen.

Aktive latente Steuern

Die temporären Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Rückstellungen zu Jubiläum und Pensionsansprüche sowie zur Rückbauverpflichtung. Für die Berechnung der latenten Steuern ist der durchschnittliche Steuersatz von 32,05 % (Vj. 28,84 %) anzuwenden.

Gewinnrücklagen

Bei der Gewinnrücklage handelt es sich um andere Gewinnrücklagen im Sinne von § 266 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für den Personalbereich (TEUR 2.936) und ausstehende Rechnungen (TEUR 2.517). Zudem sind Rückstellungen betreffend die Rückbauverpflichtung für die Anlagen PP6 und PP4 in Höhe von TEUR 3.461 passiviert. Die Rückbauverpflichtung wurde mit 1,12 % (Vj. 0,75 %) abgezinst.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Zum Bilanzstichtag existieren keine besicherten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Borealis AG betragen TEUR 20.147 (Vj. TEUR 30.000) und betreffen ein Darlehen. Die aktuelle Inanspruchnahme wird vierteljährlich überprüft und - nach Bedarf angepasst - für die nächsten 3 Monate verlängert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber den übrigen verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Cash Pooling Vereinbarung mit der Borealis Financial Service NV, Mechelen, in Höhe von TEUR 24.298 (Vj. TEUR 19.141) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 879 (Vj. TEUR 1.127).

(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren in Höhe von TEUR 79.519 aus den der Borealis AG, Wien, Österreich, in Rechnung gestellten Leistungen, die im Rahmen eines Lohnproduktionsvertrags erbracht wurden. Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen Weiterbelastungen von Management-Fees nach Österreich (TEUR 11.451); Belgien (TEUR 253) sowie Deutschland (TEUR 419).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten hauptsächlich die Inanspruchnahme der unentgeltlich zugewiesenen CO 2 -Zertifikate in Höhe von TEUR 1.068 (Vj. TEUR 1.398).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen betreffen TEUR 6 (Vj. TEUR 1) verbundene Unternehmen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen TEUR 1.473 (Vj. TEUR 504) verbundene Unternehmen.

Außerplanmäßige Abschreibungen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei einer Minderheitsbeteiligung in Folge eines Impairments eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen iHv TEUR 1.814 vorgenommen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die gesamten Ertragsteuern beziehen sich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

(5) Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Michael Freutsmiedl, Standortleiter und Geschäftsführer, Trostberg

Philipp Naderer, Vice President, Group Controlling Borealis AG, Wien

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Vom Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da ansonsten Rückschlüsse auf die Bezüge einzelner Mitglieder der Geschäftsführung gezogen werden könnten.

Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 (17) HGB

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 44,5 für das Geschäftsjahr 2023 und betrifft im Einzelnen:

Abschlussprüfungsleistungen TEUR 31,0

Andere Bestätigungsleistungen TEUR 13,5

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 96 97
Angestellte 159 150
Auszubildende 1 2
256 249

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 14.978. Im Einzelnen betreffen die Verpflichtungen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen sowie Leasing von Fahrzeugen und technischen Geräten.

TEUR
2023 - 2026 14.154
2027 - 2035 825
Gesamt 14.978
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0

Konzernverhältnisse

Die Borealis Polymere GmbH wird als prozentuale Tochtergesellschaft der Borealis AG in den befreienden Konzernabschluss der Borealis AG, Wien, Österreich, einbezogen, der nach den IFRS-Rechnungslegungsstandards erstellt ist. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister in Wien hinterlegt.

Die oberste Muttergesellschaft ist die OMV AG, Wien, Österreich, welche den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Homepage der OMV AG, Wien, unter folgendem Link abrufbar: https://www.omv.com/de/investor-relations/publications.

Nachtragsbericht

Es gab keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 801 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auszuschütten.

 

Burghausen, 13.12.2024

Michael Freutsmiedl, Geschäftsführer

Philipp Naderer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
TEUR
Zugänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Abgänge
TEUR
31.12.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.517 0 -257 0 10.260
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.227 0 0 5 46.222
2. Technische Anlagen und Maschinen 426.755 1.458 654 128 428.739
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.903 245 99 390 2.857
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.590 5.999 -496 0 13.093
483.475 7.702 257 523 490.911
III. Finanzanlagen
Sonstige Beteiligungen 11.914 0 0 0 11.914
505.906 7.702 0 523 513.085
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
TEUR
Abgänge
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.324 104 257 10.171 89 193
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.364 1.156 5 38.515 7.707 8.863
2. Technische Anlagen und Maschinen 356.499 6.401 128 362.772 65.967 70.256
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.297 385 389 2.293 564 607
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 13.093 7.591
396.160 7.942 522 403.580 87.331 87.317
III. Finanzanlagen
Sonstige Beteiligungen 3.958 1.814 0 5.772 6.142 7.956
410.442 9.860 779 419.523 93.562 95.466

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Borealis Polymere GmbH ist seit dem 01.01.2010 im Rahmen eines Lohnverarbeitungsvertrages als Lohnproduzent von Polyolefinen für die österreichische Muttergesellschaft Borealis AG in Wien tätig.

Die Gesellschaft gehört der Unternehmensgruppe der Borealis AG in Wien/Österreich an, einem der weltweit führenden Produzenten von Polyolefinen und Basischemikalien.

1.1. Geschäftsmodell

Gegenstand der Gesellschaft ist die Errichtung, der Betrieb, die Verpachtung und sonstige entgeltliche Überlassung an Dritte von Anlagen zur Erzeugung von Polyolefinen sowie des Handels mit Polyolefinen samt allen hierfür dienlichen und geeigneten Geschäften.

Die Rohstoffe, die Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Endprodukte befinden sich im Eigentum der Borealis AG. Rohstoffe und Betriebsmittel werden direkt von der am Standort tätigen OMV-Deutschland GmbH bezogen. Für die Lohnverarbeitung werden die Vollkosten und ab 2013 auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge an die Borealis AG weitergegeben. Die Fixkosten werden mit einem Aufschlag von 5 % an die Borealis AG weiterverrechnet. Eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals erfolgt nicht.

1.2. Ziele und Strategien

Im Rahmen des Lohnverarbeitungsvertrages, welcher eine Vergütung der Vollkosten sowie der Finanzierungskosten vorsieht, ist die Fixkostenkontrolle das erklärte Ziel der Gesellschaft.

Die Borealis Polymere GmbH führt als reines Produktionsunternehmen keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Internationale Währungsfonds geht in seinem "World Economic Outlook" für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 von einem gebremsten BIP-Wachstum von 3,1 % aus (in 2023 3,1 %). Die US-Wirtschaft hat dabei mit +2,1 % für 2024 geplant (2,5 % in 2023). Für China wurde für 2023 eine Steigerung von 5,2 % des Bruttoinlandsprodukts angegeben; für 2024 ist eine Steigerung auf 4,6 % prognostiziert. Die Wirtschaft der Eurozone ist laut Internationalem Währungsfonds um 0,5 % in 2023 gewachsen und soll im Jahr 2024 auf 0,9 % ansteigen 1. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % leicht zurückgegangen. Das Jahr war geprägt von weiterhin hohen Energiepreisen, verschärften Material- und Lieferengpässen, steigenden Preisen für weitere Güter sowie Fachkräftemangel. Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt behaupten 2.

2.2 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Steuerung des Standortes Burghausen werden 3 wesentliche Kennzahlen für die Steuerung verwendet:

- Unfallrate (Total recordable incident rate):

Das Ziel für 2023 war hierfür eine Frequenz < 1,2 TRI/1 Mio Arbeitsstunden zu erreichen. Wir hatten im Q3 einen TRI und somit haben wir eine TRI-frequency von 1,9 erreicht.

- Produktionrate der Anlagen:

Produktion PP 4 (PP) in 2023: 198.400 to
Produktion PP 6 (PP) in 2023: 349.177 to
Gesamtproduktion in 2023: 547.577 to

- Fixkosten:

Das Ziel für 2023 lag hierfür für den Bereich Operations bei 27,0 Mio. €. Erreicht haben wir Fixkosten in der Höhe von 27,9 Mio. € → Überschreitung von 0,9 Mio. €. Grund hierfür waren erhöhte Instandhaltungskosten aufgrund von ungeplanten Abstellungen.

1 Vgl. www.imf.org/-/media/Files/Publications/WEO/2023/Update/January/English/text.ashx, Abruf am 04.04.2024.
2 Vgl. Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt für Deutschland, Statement zur Pressekonferenz am 15. Januar 2024.

2.3 Geschäftsverlauf

Die allgemeinen Produktionszahlen am Standort Burghausen entwickelten sich wie folgt:

Produktion PP 4 (PP) in 2023: 198.400 to (Vj. 174.433 to) +13,74 %
Produktion PP 6 (PP) in 2023: 349.177 to (Vj. 285.067 to) +22,49 %
Gesamtproduktion in 2023: 547.577 to (Vj. 459.500 to) +19,16 %.

In 2022 wurde eine Generalüberholung der Produktionsanlagen (Turnaround) vorgenommen, in diesen Monaten wurden keine Produkte produziert. Dieser Turnaround erstreckte sich auf die Monate August bis Oktober 2022 und erklärt die Erhöhung der Produktionszahlen im Vorjahresvergleich. Die Umsatzerlöse sind in 2023 von 126,5 Mio. € auf 91,6 Mio. € gesunken. Die Umsatzerlöse in 2022 sind geprägt durch die Weiterverrechnung der Kosten des Turnarounds über die Tolling Fee. Dieser Sachverhalt ist in 2023 nicht gegeben.

Hauptsächlich bedingt durch Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 1,8 Mio. € beträgt der Jahresüberschuss 0,8 Mio. € und liegt damit um 2,6 Mio. € unter dem Vorjahreswert.

2.4 Zertifizierungen und Umweltmanagement

Im Jahr 2023 fand ein EMAS-Audit statt, welches ohne Abweichungen (Non-conformities) bestanden wurde. Zudem ist der Standort nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001 im Rahmen der Matrix-Zertifizierung zertifiziert.

Für das Arbeitsschutz- und Anlagensicherheitsmanagement und für die, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorhandene, hervorragende Einstellung zum Thema Arbeitssicherheit hält die Borealis Polymere GmbH weiterhin das Gütesiegel der BGRCI, welches bestätigt, dass die Anforderungen von ISO 45001:2018 umgesetzt werden und dass ein "Betriebliches Gesundheitsmanagement" (BGM) gemäß den gemeinsamen Qualitätskriterien der UVT zu BGM eingeführt ist, sowie das OHRIS-Zertifikat des Gewerbeaufsichtsamts. Beide Zertifikate bescheinigen uns seit vielen Jahren ein funktionierendes Arbeitsschutz-Management-System, welches auch den Anforderungen der ISO 45001 gerecht wird.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Auch in 2023 hat die Borealis Polymere GmbH wieder verschiedene zusätzliche Aktionen angeboten, um die Gesundheit und das Gesundheitsbewusstsein der Arbeitnehmer zu stärken, z.B.

Darmkrebsvorsorge-Untersuchungen

Durchführung von Pflicht- und Angebotsvorsorge, sowie Eignungsuntersuchungen

Grippeschutzimpfungen und div. andere Impfungen

Gesundenuntersuchung und sportmedizinische Untersuchung

Aktion "Frauengesundheit"

Der Gesundheitsschwerpunkt lag in 2023 bei der Aktion "Frauengesundheit", bei welcher insgesamt 47 Mitarbeiterinnen von Borealis und OMV teilnahmen. In 15 Fällen wurden Empfehlungen für Nachuntersuchungen ausgesprochen.

2.6 Besondere Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG)

Die EEG-Abgabe wurde in 2023 vollständig gestrichen, Anträge auf besondere Ausgleichsregelungen gibt es nur noch im Bereich der KWK.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Darstellung der finanziellen Kennzahlen

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
2020
in TEUR
2019
in TEUR
2018
in TEUR
Erfolgsrechnung
Umsatzerlöse 91.642 126.498 94.924 74.789 85.528 82.275
sonstige betriebliche Erträge 1.321 1.879 1.140 1.610 913 457
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 8.046 19.378 18.827 19.225 18.549 18.288
Materialaufwand 26.128 41.980 22.722 8.547 13.705 15.625
Personalaufwand 30.521 30.661 30.515 24.619 26.529 25.160
Jahresüberschuss 801 3.385 2.058 2.950 2.414 2.116
EBIT (Jahresüberschuss vor Zinsen und Steuern) 3.816 6.210 4.536 4.956 5.465 5.205
EBITDA (Jahresüberschuss vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) 13.676 25.588 23.363 24.181 24.014 23.493
Vermögenslage
Bilanzsumme 131.625 152.773 137.212 128.640 138.871 150.989
Anlagevermögen 93.562 95.466 89.075 87.067 99.267 111.592
Anlageinvestitionen 7.702 26.978 6.731 7.044 5.701 14.590
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 8.046 19.378 18.827 19.225 18.549 18.288
Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.814 0 0 290 390 390
Eigenkapital 45.904 55.977 52.592 60.534 57.584 55.170
von Gesamtkapital in % 34,87% 36,64% 38,33% 47,06% 41,47% 36,54%
Eigenkapitalrentabilität in % (EBIT/Eigenkapital) 8,31% 11,09% 8,62% 8,19% 9,49% 9,43%

3.1 Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens entwickelt sich analog zur Kostenentwicklung des Unternehmens - bedingt durch den Lohnverarbeitungsvertrag, der eine Vergütung der Vollkosten sowie der Finanzierungskosten vorsieht. Diese Betriebskosten, die Abschreibung sowie die Finanzierungskosten werden mit einem Aufschlag von 5 % an die Borealis AG in Wien weiterverrechnet.

Die gegenüber dem Vorjahr rückläufige Kostenentwicklung im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Materialaufwands von 41,9 Mio. € im Vorjahr auf 26,1 Mio. € im Berichtsjahr zurückzuführen. In 2022 sind die Kosten für den Turnaround im Materialaufwand enthalten. Dieser Turnaround wird alle 7 Jahre durchgeführt. Die Nutzungsdauer von 15 Jahren für die PP6 - Anlage wurde in 2022 erreicht, dadurch entfällt ab 2023 die Abschreibung für diese Anlage und erklärt den Rückgang der Abschreibungen. In 2022 wurden größere Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 20 Mio. € in Betrieb genommen.

3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich auf 131,6 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr (152,7 Mio. €) entspricht dies einem Rückgang von 21,1 Mio. €.

Dieser Rückgang resultiert auf der Aktivseite hauptsächlich aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere infolge der höheren Tolling Fee zum 31. Dezember 2022, welche im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 Mio. € gesunken ist.

Auf der Passivseite resultiert der Rückgang insbesondere aus den im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Mio. € gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen, um den Rückgang der Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen in Höhe 4,8 Mio. € sowie der Gewinnausschüttung in Höhe von 10,8 Mio €.

3.3 Finanzlage

3.3.1 Kapitalstruktur

Das Eigenkapital zum Geschäftsjahresende 2023 in Höhe von TEUR 45.904 ist im Vergleich zu Vorjahr (TEUR 55.977) gesunken. Die Eigenkapitalquote verminderte sich leicht von 36,64 % auf 34,87 %. Die Eigenkapitalrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss vor Zinsen und Steuern sank in 2023 auf 8,31 % (Vorjahr 11,09 %).

Die Borealis Polymere GmbH bezieht ihre finanziellen Mittel ausschließlich auf Konzernebene mittels Cash-Pooling bzw. über Darlehen innerhalb der Borealis-Gruppe - zum Bilanzstichtag besteht ein Darlehen in Höhe von 30 Mio. € gegenüber der Borealis AG, Wien. Eine Fremdfinanzierung durch Dritte ist nicht gegeben.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Für die Zukunft werden aufgrund der Borealis-Konzernfinanzierung keine Finanzierungsengpässe gesehen.

Wesentliche Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in EURO. Derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt.

3.3.2 Investitionen

Die wesentlichen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen in 2023 betrafen die technischen Anlagen und Maschinen. Hervorzuheben sind folgende Investitionen:

HMS-Line, Investitionsvolumen von 1,9 Mio. € und Budget von 105 Mio. €

Peroxide Dosing System, Investitionsvolumen von 804 k€ mit einem Budget von 2,4 Mio. €

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Aus Sicht der Geschäftsführung ist die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023 insgesamt als positiv zu beurteilen.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

4.1 Chancen und Risiken aus Emissionsrechten

Die unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte und der entsprechende staatliche Zuschuss werden zum durchschnittlichen Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet. Erworbene Emissionsrechte werden zu den Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet.

Der staatliche Zuschuss wird als Anteil der tatsächlich geleisteten Emissionen an der Summe der geschätzten Emissionen abgeschrieben. Die Verbindlichkeit, die im Zuge der Emission aufgebaut wird, wird mit dem Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung der Emissionsrechte multipliziert mit den tatsächlich erzielten Emissionen bewertet. Übersteigen die tatsächlich verursachten Emissionen die vorliegenden Emissionsrechte, so wird der Teil der Verbindlichkeit, der diesen Fehlbetrag darstellt, mit dem aktuellen Marktpreis bewertet.

Der Preis der CO 2 -Zertifikate wird sich nach unserer Einschätzung in den nächsten Jahren sprunghaft nach oben bewegen, diese Kosten werden über den Lohnverarbeitungsvertrag abgefedert.

4.2 Chancen der künftigen Entwicklung

Aufgrund des ab 2010 abgeschlossenen Lohnproduktionsvertrages mit der Borealis AG, der in 2007 in Betrieb genommenen PP6-Anlage mit einer Kapazität von 405.000t und der langfristigen Rohstofflieferverträge mit OMV-Deutschland (Allgemeines Abkommen und Lieferverträge über die Versorgung mit Monomere) ist eine wesentliche Änderung der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft auch bei einer schwierigen Marktsituation in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist damit langfristig abgesichert.

Aufgrund des hohen HSE-Standards (Health, Safety, Environment), existierender Sicherheitsanalysen, konsequentem Mitarbeitertraining, zustandsorientierter Instandhaltung, auf Risikobewertung basierender Inspektion (RBI = Risk Based Inspektion) und vorbeugender Maßnahmen ist das Risiko von Anlagenschäden größeren Umfanges auf ein Minimum reduziert.

Sollte ein derartiges Ereignis dennoch eintreten, sorgen Notfallpläne, regelmäßige Notfallübungen und existierende Versicherungen für eine Minimierung der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

4.3 Risiken der künftigen Entwicklung

In 2024 wird auf Basis interner Analysten - ähnlich wie in den vorangegangenen Jahren- für den Polyolefin-Markt in Europa eine volatile Ertragslage aufgrund von Überkapazitäten, Importen, Wechselkursschwankungen und Rohstoffpreisen erwartet. Die Auswirkungen der derzeit zu beobachtenden dramatischen Veränderungen im Rohölpreis und die schwankenden / steigenden Energiekosten sind vorerst schwer einschätzbar.

Seit Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Nach Einschätzung könnte dies auch in Deutschland aller Voraussicht nach zunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Mit der Gefahr einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage kann gerechnet werden. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf den Polyolefin-Markt können zu diesem Zeitpunkt nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die daraus resultierende Einschränkung der Versorgung mit den Hauptrohstoffen kann daher zu Produktionseinschränkungen oder -abstellungen führen.

Die Unternehmensplanung ist aktuell auch mit den Unsicherheiten, die sich aus den oben beschriebenen Ursachen ergeben, betroffen. Allerdings werden diese Unsicherheiten mit den am Standort ergriffenen Maßnahmen eher als gering bis moderat eingestuft. Das Produktportfolio am Standort Burghausen ist zu einem großen Anteil für den Consumer- und Healthcare-Bereich bestimmt und somit ist derzeit keine gravierende Auswirkung zu erwarten.

5. Ausblick

Die Borealis hat sich kontinuierlich mit einem Kosteneffizienzprogramm auf eventuelle negative Marktveränderungen gut vorbereitet. Borealis will hier durch Qualität, Innovation und Kundenservice seine gute Marktposition behaupten.

Die Rohstoffversorgung der verbleibenden Produktionsanlagen ist langfristig vertraglich abgesichert. So wurde z. B. für die Propylenversorgung ein Rohstoffliefervertrag in 2015 abgeschlossen, der bis zum 31. Dezember 2028 läuft.

- Unfallrate (Total recordable incident rate):

Ziel für 2024 ist wiederum eine TRI frequency von 1,2 zu erreichen. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung ist die geplante Quote für den Standort Burghausen nicht zu erreichen und die Unfallrate wird höher als geplant ausfallen.

- Produktionsrate der Anlagen:

Die Ziele für die Produktionszahlen richten sich immer entsprechend der Marktsituation. Die jährlichen Anlagenkapazitäten liegen bei PP4 (250 kt) und bei der PP6 (405 kt).

- Fixkosten:

Als Zielgröße für 2024 wurde 30,7 Mio. € festgelegt

Die zukünftige Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage über die nächsten beiden Jahre hinaus beurteilen wir als positiv.

 

Burghausen, den 13.12.2024

Michael Freutsmiedl

Philipp Naderer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Borealis Polymere GmbH, Burghausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Borealis Polymere GmbH, Burghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Borealis Polymere GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 19. Dezember 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Servos, 20.12.2024, Wirtschaftsprüfer

Kateryna Kavun, 19.12.2024,Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 20. Dezember 2024 festgestellt und die Auflösung der Kapitalrücklage in Höhe von 21.265.497,06 EURO beschlossen.

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