Ingenieurbüro Wolfgang Eder GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Naderer seit 30.1.2023 | Geschäftsführer |
Markus Mayerhofer seit 8.4.2022 | Prokura |
Michael Freutsmiedl seit 29.11.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Borealis AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.73% | |
| 3.70% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Borealis Polymere GmbHBurghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeine HinweiseDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang vorgenommen. Die Borealis Polymere GmbH hat ihren Sitz in Burghausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein HRB 9411. (2) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend der Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Software wird linear über Laufzeiten von 3 oder 4 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter im Wert von EUR 1.000,00 wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen werden beim Anlagevermögen linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 25 Jahren vorgenommen. Die unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte und der entsprechende staatliche Zuschuss werden zum durchschnittlichen Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet. Erworbene Emissionsrechte werden zu den Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet. Der staatliche Zuschuss wird als Anteil der tatsächlich geleisteten Emissionen an der Summe der geschätzten Emissionen abgeschrieben. Die Verbindlichkeit, die im Zuge der Emission aufgebaut wird, wird mit dem Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung der Emissionsrechte multipliziert mit den tatsächlich erzielten Emissionen bewertet. Übersteigen die tatsächlich verursachten Emissionen die vorliegenden Emissionsrechte, so wird der Teil der Verbindlichkeit, der diesen Fehlbetrag darstellt, mit dem aktuellen Marktpreis bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten gemäß § 253 Abs. 1 und 3 Satz 3 HGB bewertet. Grundsätzlich werden zum Bilanzstichtag die Buchwerte überprüft sowie die beizulegenden Werte ermittelt und im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung die erforderlichen Wertberichtigungen vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die voraussichtlich dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder/und geminderter Verwertbarkeit werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Alle Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für das kommende Geschäftsjahr darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren und unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2018 G ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde ein Diskontierungszinssatz von 1,83 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Daneben wurde der Berechnung ein Gehaltstrend von 3,65 % (Vj. 3,50 %) sowie ein Rententrend von 2,40 % (Vj. 2,25 %) zugrunde gelegt. Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Personalrückstellungen wurden - wie im Vorjahr - unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 267.832. Der Unterschiedsbetrag nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB beläuft sich am Jahresende auf EUR 439.886, die Auflösung im abgelaufenen Jahr betrug EUR -219.948. Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet, Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes, der die Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag berücksichtigt. Soweit sich ein Passivüberhang ergibt, wird dieser als latente Steuerverpflichtung passiviert. Bei einem Aktivüberhang der latenten Steuern wird vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und auf einen Bilanzansatz verzichtet. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistung ausgeführt wurde und der Gefahrenübergang auf den Leistungsempfänger stattgefunden hat. Umsatzerlöse werden abzüglich Erlösschmälerungen und Gutschriften ausgewiesen. (3) Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel, der Bestandteil dieses Anhangs ist, dargestellt. In 2023 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Anteile der EPS GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.814 vorgenommen. VorräteUnter den Vorräten werden ausschließlich Ersatzteile für die Produktionsanlagen ausgewiesen. Die zum 31. Dezember 2023 vorgenommenen Wertberichtigungen für Preis- und Verwertungsrisiken belaufen sich auf TEUR 954 (Vj. TEUR 871). Forderungen gegen verbundene UnternehmenZum Abschlussstichtag bestanden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Borealis AG, Wien in Höhe von TEUR 19.824 (Vj. TEUR 39.118). mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 491 (Vj. TEUR 588) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6.497 (Vj. TEUR 7.373) betreffen im Wesentlichen die Stromsteuererstattungen. Aktive latente SteuernDie temporären Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Rückstellungen zu Jubiläum und Pensionsansprüche sowie zur Rückbauverpflichtung. Für die Berechnung der latenten Steuern ist der durchschnittliche Steuersatz von 32,05 % (Vj. 28,84 %) anzuwenden. GewinnrücklagenBei der Gewinnrücklage handelt es sich um andere Gewinnrücklagen im Sinne von § 266 HGB. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für den Personalbereich (TEUR 2.936) und ausstehende Rechnungen (TEUR 2.517). Zudem sind Rückstellungen betreffend die Rückbauverpflichtung für die Anlagen PP6 und PP4 in Höhe von TEUR 3.461 passiviert. Die Rückbauverpflichtung wurde mit 1,12 % (Vj. 0,75 %) abgezinst. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenZum Bilanzstichtag existieren keine besicherten Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Borealis AG betragen TEUR 20.147 (Vj. TEUR 30.000) und betreffen ein Darlehen. Die aktuelle Inanspruchnahme wird vierteljährlich überprüft und - nach Bedarf angepasst - für die nächsten 3 Monate verlängert. Die Verbindlichkeiten gegenüber den übrigen verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Cash Pooling Vereinbarung mit der Borealis Financial Service NV, Mechelen, in Höhe von TEUR 24.298 (Vj. TEUR 19.141) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 879 (Vj. TEUR 1.127). (4) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse resultieren in Höhe von TEUR 79.519 aus den der Borealis AG, Wien, Österreich, in Rechnung gestellten Leistungen, die im Rahmen eines Lohnproduktionsvertrags erbracht wurden. Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen Weiterbelastungen von Management-Fees nach Österreich (TEUR 11.451); Belgien (TEUR 253) sowie Deutschland (TEUR 419). Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten hauptsächlich die Inanspruchnahme der unentgeltlich zugewiesenen CO 2 -Zertifikate in Höhe von TEUR 1.068 (Vj. TEUR 1.398). Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeVon den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen betreffen TEUR 6 (Vj. TEUR 1) verbundene Unternehmen. Zinsen und ähnliche AufwendungenVon den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen TEUR 1.473 (Vj. TEUR 504) verbundene Unternehmen. Außerplanmäßige AbschreibungenIm Geschäftsjahr 2023 wurde bei einer Minderheitsbeteiligung in Folge eines Impairments eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen iHv TEUR 1.814 vorgenommen. Steuern vom Einkommen und ErtragDie gesamten Ertragsteuern beziehen sich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. (5) Sonstige AngabenGeschäftsführungMichael Freutsmiedl, Standortleiter und Geschäftsführer, Trostberg Philipp Naderer, Vice President, Group Controlling Borealis AG, Wien Gesamtbezüge der GeschäftsführungVom Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da ansonsten Rückschlüsse auf die Bezüge einzelner Mitglieder der Geschäftsführung gezogen werden könnten. Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 (17) HGBDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 44,5 für das Geschäftsjahr 2023 und betrifft im Einzelnen:
MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 14.978. Im Einzelnen betreffen die Verpflichtungen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen sowie Leasing von Fahrzeugen und technischen Geräten.
KonzernverhältnisseDie Borealis Polymere GmbH wird als prozentuale Tochtergesellschaft der Borealis AG in den befreienden Konzernabschluss der Borealis AG, Wien, Österreich, einbezogen, der nach den IFRS-Rechnungslegungsstandards erstellt ist. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister in Wien hinterlegt. Die oberste Muttergesellschaft ist die OMV AG, Wien, Österreich, welche den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Homepage der OMV AG, Wien, unter folgendem Link abrufbar: https://www.omv.com/de/investor-relations/publications. NachtragsberichtEs gab keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag. ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 801 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auszuschütten.
Burghausen, 13.12.2024 Michael Freutsmiedl, Geschäftsführer Philipp Naderer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.20231. Grundlagen der GesellschaftDie Borealis Polymere GmbH ist seit dem 01.01.2010 im Rahmen eines Lohnverarbeitungsvertrages als Lohnproduzent von Polyolefinen für die österreichische Muttergesellschaft Borealis AG in Wien tätig. Die Gesellschaft gehört der Unternehmensgruppe der Borealis AG in Wien/Österreich an, einem der weltweit führenden Produzenten von Polyolefinen und Basischemikalien. 1.1. GeschäftsmodellGegenstand der Gesellschaft ist die Errichtung, der Betrieb, die Verpachtung und sonstige entgeltliche Überlassung an Dritte von Anlagen zur Erzeugung von Polyolefinen sowie des Handels mit Polyolefinen samt allen hierfür dienlichen und geeigneten Geschäften. Die Rohstoffe, die Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Endprodukte befinden sich im Eigentum der Borealis AG. Rohstoffe und Betriebsmittel werden direkt von der am Standort tätigen OMV-Deutschland GmbH bezogen. Für die Lohnverarbeitung werden die Vollkosten und ab 2013 auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge an die Borealis AG weitergegeben. Die Fixkosten werden mit einem Aufschlag von 5 % an die Borealis AG weiterverrechnet. Eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals erfolgt nicht. 1.2. Ziele und StrategienIm Rahmen des Lohnverarbeitungsvertrages, welcher eine Vergütung der Vollkosten sowie der Finanzierungskosten vorsieht, ist die Fixkostenkontrolle das erklärte Ziel der Gesellschaft. Die Borealis Polymere GmbH führt als reines Produktionsunternehmen keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDer Internationale Währungsfonds geht in seinem "World Economic Outlook" für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2024 von einem gebremsten BIP-Wachstum von 3,1 % aus (in 2023 3,1 %). Die US-Wirtschaft hat dabei mit +2,1 % für 2024 geplant (2,5 % in 2023). Für China wurde für 2023 eine Steigerung von 5,2 % des Bruttoinlandsprodukts angegeben; für 2024 ist eine Steigerung auf 4,6 % prognostiziert. Die Wirtschaft der Eurozone ist laut Internationalem Währungsfonds um 0,5 % in 2023 gewachsen und soll im Jahr 2024 auf 0,9 % ansteigen 1. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % leicht zurückgegangen. Das Jahr war geprägt von weiterhin hohen Energiepreisen, verschärften Material- und Lieferengpässen, steigenden Preisen für weitere Güter sowie Fachkräftemangel. Trotz dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt behaupten 2. 2.2 Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenFür die Steuerung des Standortes Burghausen werden 3 wesentliche Kennzahlen für die Steuerung verwendet: - Unfallrate (Total recordable incident rate):Das Ziel für 2023 war hierfür eine Frequenz < 1,2 TRI/1 Mio Arbeitsstunden zu erreichen. Wir hatten im Q3 einen TRI und somit haben wir eine TRI-frequency von 1,9 erreicht. - Produktionrate der Anlagen:
- Fixkosten:Das Ziel für 2023 lag hierfür für den Bereich Operations bei 27,0 Mio. €. Erreicht haben wir Fixkosten in der Höhe von 27,9 Mio. € → Überschreitung von 0,9 Mio. €. Grund hierfür waren erhöhte Instandhaltungskosten aufgrund von ungeplanten Abstellungen.
1 Vgl.
www.imf.org/-/media/Files/Publications/WEO/2023/Update/January/English/text.ashx,
Abruf am 04.04.2024.
2.3 GeschäftsverlaufDie allgemeinen Produktionszahlen am Standort Burghausen entwickelten sich wie folgt:
In 2022 wurde eine Generalüberholung der Produktionsanlagen (Turnaround) vorgenommen, in diesen Monaten wurden keine Produkte produziert. Dieser Turnaround erstreckte sich auf die Monate August bis Oktober 2022 und erklärt die Erhöhung der Produktionszahlen im Vorjahresvergleich. Die Umsatzerlöse sind in 2023 von 126,5 Mio. € auf 91,6 Mio. € gesunken. Die Umsatzerlöse in 2022 sind geprägt durch die Weiterverrechnung der Kosten des Turnarounds über die Tolling Fee. Dieser Sachverhalt ist in 2023 nicht gegeben. Hauptsächlich bedingt durch Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 1,8 Mio. € beträgt der Jahresüberschuss 0,8 Mio. € und liegt damit um 2,6 Mio. € unter dem Vorjahreswert. 2.4 Zertifizierungen und Umweltmanagement
2.5 Personal- und SozialbereichAuch in 2023 hat die Borealis Polymere GmbH wieder verschiedene zusätzliche Aktionen angeboten, um die Gesundheit und das Gesundheitsbewusstsein der Arbeitnehmer zu stärken, z.B.
Der Gesundheitsschwerpunkt lag in 2023 bei der Aktion "Frauengesundheit", bei welcher insgesamt 47 Mitarbeiterinnen von Borealis und OMV teilnahmen. In 15 Fällen wurden Empfehlungen für Nachuntersuchungen ausgesprochen. 2.6 Besondere Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG)Die EEG-Abgabe wurde in 2023 vollständig gestrichen, Anträge auf besondere Ausgleichsregelungen gibt es nur noch im Bereich der KWK. 3. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDarstellung der finanziellen Kennzahlen
3.1 ErtragslageDie Ertragslage des Unternehmens entwickelt sich analog zur Kostenentwicklung des Unternehmens - bedingt durch den Lohnverarbeitungsvertrag, der eine Vergütung der Vollkosten sowie der Finanzierungskosten vorsieht. Diese Betriebskosten, die Abschreibung sowie die Finanzierungskosten werden mit einem Aufschlag von 5 % an die Borealis AG in Wien weiterverrechnet. Die gegenüber dem Vorjahr rückläufige Kostenentwicklung im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Materialaufwands von 41,9 Mio. € im Vorjahr auf 26,1 Mio. € im Berichtsjahr zurückzuführen. In 2022 sind die Kosten für den Turnaround im Materialaufwand enthalten. Dieser Turnaround wird alle 7 Jahre durchgeführt. Die Nutzungsdauer von 15 Jahren für die PP6 - Anlage wurde in 2022 erreicht, dadurch entfällt ab 2023 die Abschreibung für diese Anlage und erklärt den Rückgang der Abschreibungen. In 2022 wurden größere Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 20 Mio. € in Betrieb genommen. 3.2 VermögenslageDie Bilanzsumme belief sich auf 131,6 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr (152,7 Mio. €) entspricht dies einem Rückgang von 21,1 Mio. €. Dieser Rückgang resultiert auf der Aktivseite hauptsächlich aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere infolge der höheren Tolling Fee zum 31. Dezember 2022, welche im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 Mio. € gesunken ist. Auf der Passivseite resultiert der Rückgang insbesondere aus den im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Mio. € gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen, um den Rückgang der Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen in Höhe 4,8 Mio. € sowie der Gewinnausschüttung in Höhe von 10,8 Mio €. 3.3 Finanzlage3.3.1 KapitalstrukturDas Eigenkapital zum Geschäftsjahresende 2023 in Höhe von TEUR 45.904 ist im Vergleich zu Vorjahr (TEUR 55.977) gesunken. Die Eigenkapitalquote verminderte sich leicht von 36,64 % auf 34,87 %. Die Eigenkapitalrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss vor Zinsen und Steuern sank in 2023 auf 8,31 % (Vorjahr 11,09 %). Die Borealis Polymere GmbH bezieht ihre finanziellen Mittel ausschließlich auf Konzernebene mittels Cash-Pooling bzw. über Darlehen innerhalb der Borealis-Gruppe - zum Bilanzstichtag besteht ein Darlehen in Höhe von 30 Mio. € gegenüber der Borealis AG, Wien. Eine Fremdfinanzierung durch Dritte ist nicht gegeben. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Für die Zukunft werden aufgrund der Borealis-Konzernfinanzierung keine Finanzierungsengpässe gesehen. Wesentliche Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in EURO. Derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt. 3.3.2 InvestitionenDie wesentlichen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen in 2023 betrafen die technischen Anlagen und Maschinen. Hervorzuheben sind folgende Investitionen: HMS-Line, Investitionsvolumen von 1,9 Mio. € und Budget von 105 Mio. € Peroxide Dosing System, Investitionsvolumen von 804 k€ mit einem Budget von 2,4 Mio. € Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageAus Sicht der Geschäftsführung ist die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023 insgesamt als positiv zu beurteilen. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung4.1 Chancen und Risiken aus EmissionsrechtenDie unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte und der entsprechende staatliche Zuschuss werden zum durchschnittlichen Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet. Erworbene Emissionsrechte werden zu den Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Zuteilung bewertet. Der staatliche Zuschuss wird als Anteil der tatsächlich geleisteten Emissionen an der Summe der geschätzten Emissionen abgeschrieben. Die Verbindlichkeit, die im Zuge der Emission aufgebaut wird, wird mit dem Marktpreis zum Zeitpunkt der Zuteilung der Emissionsrechte multipliziert mit den tatsächlich erzielten Emissionen bewertet. Übersteigen die tatsächlich verursachten Emissionen die vorliegenden Emissionsrechte, so wird der Teil der Verbindlichkeit, der diesen Fehlbetrag darstellt, mit dem aktuellen Marktpreis bewertet. Der Preis der CO 2 -Zertifikate wird sich nach unserer Einschätzung in den nächsten Jahren sprunghaft nach oben bewegen, diese Kosten werden über den Lohnverarbeitungsvertrag abgefedert. 4.2 Chancen der künftigen EntwicklungAufgrund des ab 2010 abgeschlossenen Lohnproduktionsvertrages mit der Borealis AG, der in 2007 in Betrieb genommenen PP6-Anlage mit einer Kapazität von 405.000t und der langfristigen Rohstofflieferverträge mit OMV-Deutschland (Allgemeines Abkommen und Lieferverträge über die Versorgung mit Monomere) ist eine wesentliche Änderung der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft auch bei einer schwierigen Marktsituation in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist damit langfristig abgesichert. Aufgrund des hohen HSE-Standards (Health, Safety, Environment), existierender Sicherheitsanalysen, konsequentem Mitarbeitertraining, zustandsorientierter Instandhaltung, auf Risikobewertung basierender Inspektion (RBI = Risk Based Inspektion) und vorbeugender Maßnahmen ist das Risiko von Anlagenschäden größeren Umfanges auf ein Minimum reduziert. Sollte ein derartiges Ereignis dennoch eintreten, sorgen Notfallpläne, regelmäßige Notfallübungen und existierende Versicherungen für eine Minimierung der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. 4.3 Risiken der künftigen EntwicklungIn 2024 wird auf Basis interner Analysten - ähnlich wie in den vorangegangenen Jahren- für den Polyolefin-Markt in Europa eine volatile Ertragslage aufgrund von Überkapazitäten, Importen, Wechselkursschwankungen und Rohstoffpreisen erwartet. Die Auswirkungen der derzeit zu beobachtenden dramatischen Veränderungen im Rohölpreis und die schwankenden / steigenden Energiekosten sind vorerst schwer einschätzbar. Seit Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Nach Einschätzung könnte dies auch in Deutschland aller Voraussicht nach zunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Mit der Gefahr einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage kann gerechnet werden. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf den Polyolefin-Markt können zu diesem Zeitpunkt nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die daraus resultierende Einschränkung der Versorgung mit den Hauptrohstoffen kann daher zu Produktionseinschränkungen oder -abstellungen führen. Die Unternehmensplanung ist aktuell auch mit den Unsicherheiten, die sich aus den oben beschriebenen Ursachen ergeben, betroffen. Allerdings werden diese Unsicherheiten mit den am Standort ergriffenen Maßnahmen eher als gering bis moderat eingestuft. Das Produktportfolio am Standort Burghausen ist zu einem großen Anteil für den Consumer- und Healthcare-Bereich bestimmt und somit ist derzeit keine gravierende Auswirkung zu erwarten. 5. AusblickDie Borealis hat sich kontinuierlich mit einem Kosteneffizienzprogramm auf eventuelle negative Marktveränderungen gut vorbereitet. Borealis will hier durch Qualität, Innovation und Kundenservice seine gute Marktposition behaupten. Die Rohstoffversorgung der verbleibenden Produktionsanlagen ist langfristig vertraglich abgesichert. So wurde z. B. für die Propylenversorgung ein Rohstoffliefervertrag in 2015 abgeschlossen, der bis zum 31. Dezember 2028 läuft. - Unfallrate (Total recordable incident rate):Ziel für 2024 ist wiederum eine TRI frequency von 1,2 zu erreichen. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung ist die geplante Quote für den Standort Burghausen nicht zu erreichen und die Unfallrate wird höher als geplant ausfallen. - Produktionsrate der Anlagen:Die Ziele für die Produktionszahlen richten sich immer entsprechend der Marktsituation. Die jährlichen Anlagenkapazitäten liegen bei PP4 (250 kt) und bei der PP6 (405 kt). - Fixkosten:Als Zielgröße für 2024 wurde 30,7 Mio. € festgelegt Die zukünftige Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage über die nächsten beiden Jahre hinaus beurteilen wir als positiv.
Burghausen, den 13.12.2024 Michael Freutsmiedl Philipp Naderer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Borealis Polymere GmbH, Burghausen PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Borealis Polymere GmbH, Burghausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Borealis Polymere GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den LageberichtDie Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 19. Dezember 2024 KPMG
AG
Michael Servos, 20.12.2024, Wirtschaftsprüfer Kateryna Kavun, 19.12.2024,Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 20. Dezember 2024 festgestellt und die Auflösung der Kapitalrücklage in Höhe von 21.265.497,06 EURO beschlossen. |
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