Springer Nature Three GmbH

Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 151647
Vorher
Springer Science+Business Media GmbH
Eingetragen
25.7.2013
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Das Betreiben von Verlagsgeschäften auf dem Gebiet der Fachinformation im In- und Ausland sowie die Beteiligung an Unternehmen, die sich mit solchen Geschäften oder mit der Erbringung von hierauf bezogenen Dienstleistungen befassen, und die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber solchen Beteiligungsunternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Maria Castresana
seit 18.10.2024
Prokura
Geschäftsführer
Thorsten Kussmaul
seit 27.9.2022
Geschäftsführer
Prokura
Pay Dollenmayer
seit 25.7.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
99.72%
Springer Nature One GmbHEigenbeteiligung
0.28%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.001 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Springer Science+Business Media GmbH (vormals: Springer Science+Business Media AG)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin

AKTIVA

Anhang 31.12.2013
EUR
30.09.2013
TEUR
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 2.528.032,00 1.787
Sachanlagen (1) 695.535,00 674
Finanzanlagen (1) 1.763.853.308,05 1.580.763
    1.767.076.875,05 1.583.224
Umlaufvermögen      
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2) 157.575,75 171
Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2) 314.466.141,98 343.857
sonstige Vermögensgegenstände (2) 442.395,90 849
Flüssige Mittel (3) 31.227.245,29 20.694
    346.293.358,92 365.571
Rechnungsabgrenzungsposten (4) 689.816,69 1.055
    2.114.060.050,66 1.949.850

PASSIVA

Anhang 31.12.2013
EUR
30.09.2013
TEUR
Eigenkapital      
Gezeichnetes Kapital   50.000,00 50
Kapitalrücklage   296.768.492,71 296.769
Gewinnrücklage (5) 524.290.899,48 524.290
Jahresüberschuss (Vj.: Bilanzgewinn)   0,00 0
    821.109.392,19 821.109
Rückstellungen      
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (6) 19.335.030,00 19.334
Steuerrückstellungen   131.059,64 99
sonstige Rückstellungen (7) 2.750.326,55 1.788
    22.216.416,19 21.221
Verbindlichkeiten      
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (8) 34.646.609,53 104.650
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (9) 1.900.651,19 5.554
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (9) 1.230.820.640,66 992.230
sonstige Verbindlichkeiten (9) 3.366.340,90 3.394
    1.270.734.242,28 1.105.828
Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 1.692
    2.114.060.050,66 1.949.850

Gewinn- und Verlustrechnung

der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin

Anhang 01.10. bis 31.12.2013
EUR
01.01. bis 30.09.2013
TEUR
Sonstige betriebliche Erträge (10) 21.263.269,40 32.147
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 3.946.782,68 (Vj. TEUR 10.512)      
Personalaufwand (11)    
a) Löhne und Gehälter   (38.837,82) (9.564)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   (82.073,51) (1.869)
davon für Altersversorgung EUR 75.894,40 (Vj. TEUR 815)      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   (314.601,80) (632)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (12) (17.911.443,38) (27.491)
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 10.453.756,38 (Vj. TEUR 8.850)      
    (18.346.956,51) (39.556)
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (13) 31.076.605,43 -
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (14) 3.757.420,39 1.960
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.393.534,49 (Vj. EUR 889)      
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (15) 3.717.566,84 11.764
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.715.541,10 (Vj. TEUR 11.709)      
Aufwendungen aus Verlustübernahme (12) 0,00 (1.143)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (15) (12.990.869,71) (46.909)
davon an verbundene Unternehmen EUR 10.836.665,61 (Vj. TEUR 32.142)      
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 0,00 (Vj. TEUR 1)      
    25.560.722,95 (34.328)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   28.477.035,84 (41.737)
Sonstige Steuern   (17.107,61) (21)
Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn   (28.459.928,23) -
Jahresergebnis   0,00 (41.758)
Entnahme aus der Gewinnrücklage zum Ausgleich des Jahresfehlbetrags     41.758
Bilanzgewinn     0

Anhang 2013

der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin

Gesetzliche Grundlagen

Die Springer Science+Business Media GmbH hat ihren Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Oktober bis 31. Dezember 2013 nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Hierbei handelt es sich um ein verkürztes Wirtschaftsjahr.

Am 01. September 2013 wurde das Personal im Rahmen eines Betriebsübergangs nach BGB § 613a an die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin, übertragen. Die Übertragung umfasste nicht die Personen, die zu diesem Zeitpunkt bereits Rentner waren.

Aus diesem Grund sind die Vergleichszahlen zum Vorjahr nur bedingt vergleichbar.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Einzelne Posten der Bilanz sind zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Im Berichtsjahr werden auf alle Neuzugänge lineare Abschreibungen bezogen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungsbeträge werden beginnend mit dem Zugangsmonat pro rata temporis ermittelt.

Abnutzbare bewegliche Anlagegegenstände, die nach dem 31. Dezember 2007 innerhalb eines Wirtschaftsjahres angeschafft oder hergestellt werden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150,00 netto und maximal EUR 1.000,00 netto betragen, werden in einem Sammelposten pro Jahr zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird einheitlich über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG).

Die Beteiligungen und Ausleihungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden in Form einer Einzelwertberichtigung vorgenommen.

Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt.

Die Flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag der Bestände bilanziert. Bestände in ausländischer Währung sind zum Stichtagskurs bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern sind bei der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin, auf Grund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Springer SBM Two GmbH, Berlin, nicht auszuweisen

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß dem § 253 Abs. 1 S. 2 HGB zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode". Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % p. a. (Vorjahr: 4,91 % p. a.), eine Gehaltsteigerung von 2,5 % p. a. (Vorjahr: 0,0 % p. a.), eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1,00 % p. a. (Vorjahr: 1,00 % p. a.) bzw. 1,75 % p. a. (Vorjahr: 1,75 % p. a.) und die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt.

Zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken werden Finanzderivate eingesetzt. Dem Zinsänderungsrisiko wird durch Einsatz von Zinsderivaten in Form von Zinsswaps begegnet. Währungskursrisiken werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Finanzderivat und Grundgeschäft werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Unrealisierte Verluste zum Bilanzstichtag werden ergebniswirksam erfasst.

Angaben zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Rumpfgeschäftsjahr 2013 sind in der Anlage dargestellt.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um Beteiligungen an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie sonstige Ausleihungen.

Wesentlicher Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Inland      
Springer-Verlag GmbH, Berlin 100,00% 170.914 *
Springer SBM International GmbH, Berlin 100,00% 2.947 (77)
Springer Science+Business Media Real Estate 100,00% 19.385 *
Holding GmbH, Berlin      
Ausland      
Springer Science+Business Media Mexico S.A. de C.V., Mexico City 99,99% 48 (203)
Springer Science+Business Media Argentina S.A., Buenos Aires 95,00% (17) (91)

*) Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit dem Unternehmen

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögensgegenstände
31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
bis zu einem Jahr 158 171 314.466 343.857 264 679
zwischen einem und fünf Jahren - - - - 178 170
Summe 158 171 314.466 343.857 442 849

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.668 (Vorjahr: TEUR 13.924) und sonstige Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 309.798 (Vorjahr: TEUR 329.933) enthalten.

Gegen die Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 3.413 (Vorjahr: TEUR 8.008).

(3) Flüssige Mittel

31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
Kassenbestand 7 9
Girokonten 31.219 20.684
Fest-/Eurogeld 1 1
  31.227 20.694

(4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungen werden im Wesentlichen für bereits gezahlte, aber nicht den Berichtszeitraum betreffende Aufwendungen für Softwarewartung und Lizenzgebühren angesetzt.

(5) Eigenkapital

Die Gewinnrücklage wurde im Rumpfgeschäftsjahr in Höhe von TEUR 41.758 aufgelöst und mit dem Verlustvortrag verrechnet.

(6) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Versorgungszusagen basieren auf der Gesamtbetriebsvereinbarung für die Altersversorgung der Springer Science+Business Media Fachverlagsgruppe vom 13. Dezember 2005, die alle vorherigen Betriebsvereinbarungen ersetzte.

Die Rückstellung zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 19.335 (Vorjahr: TEUR 19.334) ist in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten nach den Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit-Methode gebildet.

Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 171). Der Zeitwert dieser Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 171) wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beträgt TEUR 19.506 (Vorjahr: TEUR 19.505).

Änderung der Pensionsrückstellung 31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
Zinsaufwand 232 802
Dienstzeitaufwand 73 594
Inanspruchnahme (304) (937)
Zeitwertänderung des Deckungsvermögens - (21)
Überstellung an andere Unternehmen - (2.479)
  1 (2.041)

(7) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und sonstige Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.

31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
Ausstehende Rechnungen 676 940
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 1.865 634
Personalaufwendungen 68 87
Sonstiges 141 127
  2.750 1.788

(8) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 1.070 71.000
Mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren 1.302 1.329
Mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren 32.275 32.321
  34.647 104.650

(9) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten
31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
bis zu einem Jahr 1.901 5.554 1.230.821 992.230 3.348 3.376
zwischen einem und fünf Jahren - - - - 11 11
mehr als fünf Jahre - - - - 7 7
Summe 1.901 5.554 1.230.821 992.230 3.366 3.394

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr: TEUR 284), Wechselverbindlichkeiten TEUR 34.500 (Vorjahr: TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 1.195.916 (Vorjahr: TEUR 991.946) enthalten.

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 68.422 (Vorjahr: TEUR 16.361).

In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 0) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 44) ausgewiesen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

(10) Sonstige betriebliche Erträge

01.10.-31.12.2013
TEUR
01.01.-30.09.2013
TEUR
Erträge aus Abgang aus dem Anlagevermögen 16.605 0
Kursgewinne 3.947 10.511
von verbundenen Unternehmen 341 17.136
Mieterträge 16 399
Erträge aus der Rückdeckungsversicherung 9 87
Übrige Erträge 143 188
  21.061 28.321
Periodenfremde Erträge    
Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen 115 1.669
von verbundenen Unternehmen 0 2.120
Sonstige 87 37
  202 3.826
  21.263 32.147

(11) Personalaufwand/Mitarbeiter

01.10.-31.12.2013
TEUR
01.01.-30.09.2013
TEUR
Personalaufwand:    
Löhne und Gehälter 39 9.564
Sozialabgaben 6 1.053
Aufwendungen für Altersversorgung 76 815
Aufwendungen für Unterstützungen 0 1
  121 11.433
01.10.-31.12.2013 01.01.-30.09.2013
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt):    
Finanzwesen - 60
IT - 25
Controlling - 13
Personalwesen - 10
Presse - 10
Allgemeine Dienste - 5
Management - 6
  - 129

Der Jahresdurchschnitt 01.01.-30.09.2013 bezieht sich auf den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. August, da die Mitarbeiter am 01. September 2013 im Rahmen eines Betriebsübergangs in die Muttergesellschaft gewechselt sind.

(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen

01.10.-31.12.2013
TEUR
01.01.-30.09.2013
TEUR
Kursverluste 10.454 8.850
Verluste aus Abgang Anlagevermögen 2.754 -
Konzernumlagen 1.607 6.733
Kosten der Datenverarbeitung 1.096 2.359
Beratungs- und Prüfungskosten 503 4.282
Wertberichtigungen auf Forderungen 347 328
Allgemeine Verwaltungskosten 204 809
Reisekosten 97 618
Sonstige Personalaufwendungen 64 327
Raumkosten und Instandhaltung 36 1.107
Sonstiges 749 980
  17.911 26.393
Periodenfremde Aufwendungen von verbundenen Unternehmen - 1.035
sonstige 0 63
  0 1.098
  17.911 27.491

(13) Beteiligungsergebnis

01.10.-31.12.2013
TEUR
01.01.-30.09.2013
TEUR
Erträge aus Gewinnabführung von verbundenen Unternehmen 31.077 0
Verluste aus der Verlustübernahme von verbundenen Unternehmen 0 (1.143)
  31.077 (1.143)

(14) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

01.10.-31.12.2013
TEUR
01.01.-30.09.2013
TEUR
von verbundenen Unternehmen 3.394 889
Sonstige 363 1.071
  3.757 1.960

(15) Zinsergebnis

01.10.-31.12.2013
TEUR
01.01.-30.09.2013
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge    
aus verbundenen Unternehmen 3.716 11.709
Deckungsvermögen Pensionen 0 21
Deckungsvermögen Altersteilzeit 0 0
Sonstige 2 34
  3.718 11.764
Zinsen und ähnliche Aufwendungen    
an verbundene Unternehmen 10.837 32.142
an Kreditinstitute 1.104 1.407
Zinsanteil Pensionsrückstellungen 232 802
Zinsanteil Rückstellung Altersteilzeit 0 8
Zinsanteil Rückstellung Dienstjubiläen 0 10
Sonstige 818 12.540
  12.991 46.909
  (9.273) (35.145)

Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse

31.12.2013
TEUR
30.09.2013
TEUR
Laufende Patronate (Corporate Guarantees) 7.913 2.897
  7.913 2.897

Die Springer Science+Business Media GmbH verpflichtet sich in einer Patronatserklärung, die BSMO GmbH, Berlin, bis zum 31. Dezember 2015 jederzeit in den Stand zu versetzen, ihre Verpflichtungen erfüllen zu können bzw. eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne zu vermeiden.

Die Gesellschaft hat zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen für die Verbindlichkeiten bzw. Fazilitäten von Konzernunternehmen in Höhe von EUR 2.404 Mio. Sicherheiten im Sinne von § 251 HGB (Haftungsverhältnisse) bestellt.

Die Gesellschaft geht von keiner Inanspruchnahme aus, da aus der mittelfristigen Konzernplanung kein Verstoß gegen die Finanzierungsverträge vorhersehbar ist und somit keine Grundlage für eine Inanspruchnahme absehbar ist.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Am Abschlussstichtag liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2013
TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen  
2014 172
2015 bis 2018 44
nach 2018 0
  216
davon gegen verbundene Unternehmen 31
Avalverbindlichkeiten 4.589
  4.805

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind im Rumpfgeschäftsjahr

Herr Derk Haank

CEO Springer Science+ Business Media Group, Diplom-Kaufmann

Herr Martin Mos

COO Springer Science+ Business Media Group, Master in Wirtschaftswissenschaft und Rechnungswesen

Herr Dr. Ulrich Vest

CFO Springer Science+ Business Media Group, Wirtschaftsingenieur

Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten (Vorjahr: TEUR 995).

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt im Rumpfgeschäftsjahr für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 117), andere Bestätigungsleistungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 314) und für sonstige Leistungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9).

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr keine marktunüblichen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB getätigt.

Derivative Finanzinstrumente

Zinsrisiken

Cash Flows aus variabel verzinsten Darlehen unterliegen auf Grund von Änderungen der Marktzinsen einem Risiko, welches größtenteils durch Zinsderivate im Konzern abgesichert wird.

Die zum 31.12.2013 offenen Swap-Geschäfte sind teilweise ausgelaufen und die neuen Geschäfte lassen sich nicht direkt mit den Werten des Vorjahres vergleichen.

Zinsswap nominal Festzinssatz Fälligkeit
225.290 TEUR Festzins 2,7900 31.03.2014
100.129 TEUR Festzins 2,8350 31.03.2014
50.064 TEUR Festzins 2,7900 31.03.2014
251.248 TEUR Festzins 0,7475 30.09.2016
0 TEUR Festzins 2,0720 30.09.2018
0 TEUR Festzins 2,1670 30.09.2018
383.056 TUSD Festzins 3,1185 31.03.2014
410.500 TUSD Festzins 1,81515 30.09.2018

Der beizulegende Marktwert (mark-to-market - Methode) der zum 31. Dezember 2013 bestehenden EUR-Swaps beträgt TEUR (10.369) (Vorjahr: TEUR (17.215)) und für die USD-Swaps TEUR (6.321) (Vorjahr: TEUR (10.415)).

Für die Springer Science+Business Media GmbH beträgt der Anteil an den EUR-Swaps 0,00 % (Vorjahr: 0,00%). Von der Bewertung des USD-Swaps trägt die Gesellschaft 2,82 % (Vorjahr: 0,00%). Der entsprechende Anteil am Marktwert beläuft sich demnach auf TEUR -184 (Vorjahr: TEUR 0).

Zinsrisiken, die aus der Floorkomponente bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, sind zum Marktwert bewertet worden. Dieser beträgt TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 0).

Währungsrisiken

Die unter anderem durch Änderung der jeweiligen Zinsniveaus in den verschiedenen Währungsräumen hervorgerufenen Devisenkursänderungen haben unmittelbaren Einfluss auf das operative Geschäft des Konzerns.

Die mit Banken abgeschlossenen Devisentermingeschäfte sind zu gleichen Konditionen innerhalb des Konzerns an die das Risiko tragende Gesellschaft verrechnet worden. Der beizulegende Marktwert (mark-to-market-Methode) zum 31 Dezember 2013 beträgt TEUR 836 (Vorjahr: TEUR -25).

Kauf/Verkauf Kauf EUR/Verkauf JPY Fälligkeit
I. Nominalbetrag TJPY 108.500 08.01.2014
II. Nominalbetrag TJPY 400.000 30.04.2014
III. Nominalbetrag TJPY 500.000 30.05.2014
IV. Nominalbetrag TJPY 700.000 31.07.2014
Kauf/Verkauf Kauf EUR/Verkauf USD Fälligkeit
I. Nominalbetrag TUSD 10.000 02.01.2014

Konzernabschluss

100 % der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind in Besitz der Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin.

Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen i. S. v. § 290 HGB zum Springer Science+Business Media Konzern, dessen Mutterunternehmen die Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, ist.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss der Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, wird durch Hinterlegung im Registre de Commerce et des Sociétés, Luxembourg, unter der Nummer B 176938 veröffentlicht.

Der Konzernabschluss ist auf der Grundlage der internationalen Rechnungslegungsvorschriften International Financial Reporting Standards (IFRS/IAS) erstellt worden und weicht von den deutschen Vorschriften in folgenden wesentlichen Punkten ab:

Immaterielle Vermögensgegenstände mit einer nicht schätzbaren Nutzungsdauer werden beginnend ab 2005 nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Soweit sich infolge eines Wertminderungstests Abschreibungsbedarf ergibt, wird dieser vorgenommen.

Soweit alle wesentlichen mit dem Eigentum eines Leasingobjekts verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übergegangen sind, wird gemäß IFRS der Leasinggegenstand beim Leasingnehmer bilanziert (Finance-Leasing). Die Bilanzierung erfolgt zum niedrigeren Wert aus Zeitwert und diskontierten Mindestleasingzahlungen.

Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") ermittelt. Bei der Ermittlung werden Erwartungen über künftige Gehalts- und Rentenanpassungen herangezogen und außerdem berücksichtigt der verwendete Zinssatz die tatsächlichen Verhältnisse am Bilanzstichtag. Der Ausweis von Teilen der sonstigen Rückstellungen erfolgt nach IFRS zum Teil unter den Verbindlichkeiten, wenn die Verpflichtung nahezu sicher ist.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden stets zum Stichtagskurs bewertet.

Latente Steuern entstehen nach IFRS aus dem Unterschied der Wertansätze in der Konzernbilanz und den steuerlichen Werten. Für den voraussichtlichen Steuereffekt aus aktiven und passiven Unterschieden besteht nach IFRS eine Ansatzpflicht. Nach deutschem Handelsrecht besteht eine Ansatzpflicht nur für passive latente Steuern, während für aktive latente Steuern ein Ansatzwahlrecht besteht. Latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen sind nach IFRS zu aktivieren; einer voraussichtlichen eingeschränkten Realisierbarkeit ist durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung zu tragen.

Nach IFRS/IAS werden außerordentliche Aufwendungen und Erträge nicht gesondert ausgewiesen.

 

Berlin, 21. Juli 2014

Derk Haank

Martin Mos

Dr. Ulrich Vest

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2013

Springer Science+Business Media GmbH

Anschaffungs- und Herstellkosten
Bilanzposition 01.10.2013 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2013
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.753.607,90 999.344,89 0,00 830.992,24 6.583.945,03
Geleistete Anzahlungen 830.992,24 0,00 0,00 (830.992,24) 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.584.600,14 999.344,89 0,00 0,00 6.583.945,03
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 374.313,79 0,00 0,00 0,00 374.313,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.827.402,60 77.542,67 0,00 0,00 1.904.945,27
Sachanlagen 2.201.716,39 77.542,67 0,00 0,00 2.279.259,06
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.089.921.549,90 37.500.000,00 301.927.847,65 0,00 825.493.702,25
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 474.082.519,38 633.805.707,91 186.650.739,14 0,00 921.237.488,15
Sonstige Ausleihungen 16.758.231,75 363.885,90 0,00 0,00 17.122.117,65
Finanzanlagen 1.580.762.301,03 671.669.593,81 488.578.586,79 0,00 1.763.853.308,05
Anlagevermögen 1.588.548.617,56 672.746.481,37 488.578.586,79 0,00 1.772.716.512,14
Kumulierte Abschreibungen
Bilanzposition 01.10.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.797.164,90 258.748,13 0,00 4.055.913,03
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.797.164,90 258.748,13 0,00 4.055.913,03
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.446,79 4.047,00 0,00 131.493,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.400.423,60 51.806,67 0,00 1.452.230,27
Sachanlagen 1.527.870,39 55.853,67 0,00 1.583.724,06
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 5.325.035,29 314.601,80 0,00 5.639.637,09
Buchwerte
Bilanzposition 31.12.2013 Vorjahr/
TEUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.528.032,00 956
Geleistete Anzahlungen 0,00 831
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.528.032,00 1.787
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 242.820,00 247
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 452.715,00 427
Sachanlagen 695.535,00 674
Anteile an verbundenen Unternehmen 825.493.702,25 1.089.922
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 921.237.488,15 474.083
Sonstige Ausleihungen 17.122.117,65 16.758
Finanzanlagen 1.763.853.308,05 1.580.763
Anlagevermögen 1.767.076.875,05 1.583.224

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober bis 31. Dezember 2013

der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin

(vormals Springer Science+Business Media AG, Berlin)
(vormals Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin)

Vorbemerkungen

Die Springer Science+Business Media GmbH wird als "Gesellschaft" oder "Holding" bezeichnet, wenn im Folgenden auf die rechtliche Einheit Bezug genommen wird und als "Springer Science+Business Media Gruppe", wenn auf die Gesellschaft sowie ihre direkten und indirekten Tochterunternehmen Bezug genommen wird. Die "Springer Gruppe" bezeichnet die Gesellschaft, die direkten und indirekten Tochtergesellschaften sowie die direkte und die indirekten Muttergesellschaften.

Mitte 2012 hatten die Mehrheitsgesellschafter der Springer Science+Business Media Gruppe Banken damit beauftragt, strategische Optionen für die Springer Science+Business Media Gruppe zu prüfen. Diese Optionen umfassten den Verkauf der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften an strategische Investoren, an Private Equity Funds oder einen möglichen Börsengang der Gesellschaft. In Vorbereitung auf einen möglichen Börsengang wurde die Gesellschaft im Juni 2013 in die Springer Science+Business Media AG umgewandelt. Mitte Juni 2013 einigten sich Fonds, die von BC Partners beraten werden, mit Fonds, die von EQT beraten werden, über den Kauf der Anteile an der Springer Science+Business Media Gruppe. Mit dem Verkauf der Anteile an der Gesellschaft Ende Juni an die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH (vormals Blitz 13-253 GmbH) wurden die Pläne für einen Börsengang aufgegeben. Die Gesellschaft wurde kurz darauf in die Springer Science+Business Media GmbH umgewandelt. Der Verkauf der Springer Science+Business Media Gruppe war vorbehaltlich der Genehmigung durch einige Kartellbehörden. Die entsprechenden Genehmigungen wurden Ende Juli erteilt und am 14. August 2013 wurde der Verkauf rechtlich vollzogen und abgeschlossen.

Mit dem Gesellschafterwechsel wurde die bestehende Finanzierung der Springer Science+Business Media Gruppe abgelöst. Um die Tilgung der bis zum 14. August 2013 bestehenden Finanzierung aus Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen zu finanzieren, haben Gesellschaften der Springer Gruppe Finanzierungsvereinbarungen mit einem Bankenkonsortium geschlossen. Die Gesellschaft hat in diesem Zusammenhang Bankdarlehen aufgenommen und ist Kreditnehmerin einer revolvierenden Kreditlinie.

Nach dem Gesellschafterwechsel kam es des Weiteren zu einem Betriebsübergang per 01. September 2013, als Folge dessen die aktiven Mitarbeiter auf die Muttergesellschaft, Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, übergegangen sind. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Pensionären und ausgeschiedenen Mitarbeitern wurden nicht übertragen.

Mit Beschluss vom 14. Oktober 2013 wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft auf den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember geändert. Damit ist das zum 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr erneut ein Rumpfgeschäftsjahr.

Im Dezember 2013 wurden einige direkte Tochtergesellschaften der Gesellschaft an die Springer SBM International GmbH, Berlin, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Holding, verkauft.

Zwischen der Gesellschaft und der Gesellschafterin wurde eine körper- und gewerbesteuerliche Organschaft gebildet. Zu diesem Zweck wurde zwischen beiden Gesellschaften ein Ergebnisabführungsvertrag mit steuerlicher Wirkung ab 01. Oktober 2013 geschlossen.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst das Halten und die Verwaltung der direkten und indirekten Tochtergesellschaften. Darüber hinaus ist die Holding auch die Cash-Pool Führerin im Konzern. Bis zum 01. September 2013 wurden daneben auch zentrale Dienstleistungen wie Management, strategisches Controlling, Rechnungswesen, Cash-Management/Treasury, Human Resources, IT-Services sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Tochtergesellschaften erbracht. Seit dem Betriebsübergang werden diese Dienstleistungen von der Muttergesellschaft erbracht.

Mit der größten deutschen Tochtergesellschaft, der Springer-Verlag GmbH, Berlin, besteht seit 2006 ein Beherrschungsvertrag.

Die unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften sind vor allem in folgenden Verlagsbereichen und sonstigen Geschäftsfeldern tätig:

Wissenschaftliche Publikationen und Fachinformationen (Science, Technical, Medical - kurz: STM)

Anwendungs- und Ausbildungsbezogene Fachinformationen und Medien in den Bereichen Business/Technik und Medizin/Pharma sowie gewerbliche Fachinformationen in den Bereichen Transport/Verkehr (Professional)

Seminargeschäft

Druckvorstufenleistungen

Auslieferung und Immobilienverwaltung

Die Tochtergesellschaften agieren weitgehend selbständig auf ihren jeweiligen Märkten und treten dort überwiegend mit eigenen Verlags- und Produktnamen auf.

Da für beide Rumpfgeschäftsjahre für die Tochtergesellschaften keine Abschlüsse erstellt worden sind, beziehen sich die folgenden Aussagen zur Entwicklung der Springer Science+Business Media Gruppe auf das Gesamtjahr 2013 im Vergleich zu 2012 (jeweils vom 01. Januar bis 31. Dezember).

Den folgenden Aussagen liegen zudem um Währungs-, Portfolio- und um Sondereffekte bereinigte Zahlen zugrunde.

Im Geschäft mit englischsprachigen wissenschaftlichen Publikationen stiegen die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Zeitschriften-/Datenbankabonnements sowie Lizenzen leicht. Ursache dafür war die erneut gestiegene Anzahl an publizierten Artikeln, aufgrund dessen Preissteigerungen bei den Kunden umsetzbar waren. Positiv haben sich auch gestiegene Verkäufe in einigen etablierten Märkten sowie in bestimmten Wachstumsmärkten (z.B. China und Lateinamerika) ausgewirkt. Negativ hatte sich ausgewirkt, dass in einigen Märkten (z.B. Naher Osten, Südeuropa und Indien), in denen die öffentlichen Budgets unter Druck geraten waren oder die Kaufkraft der Kunden, aufgrund der Aufwertung des Euro gegen die lokale Währung, gesunken war, vereinzelt Verträge nicht verlängert oder diese im Umfang reduziert wurden. Die weitere Migration von Print- zu elektronischen Buchprodukten resultierte in gesunkenen Print-Buch Umsatzerlösen. Gestiegene Verkäufe der eBook-Pakete sowie gute Verkäufe der Springer Bucharchive konnten den Rückgang jedoch kompensieren. Die Umsatzerlöse aus Gebühren für die Bearbeitung und Veröffentlichung von Artikeln (APC - Article Processing Charge) in Springers Open Access Zeitschriften stiegen deutlich, was auf das zweistellige Wachstum der Anzahl veröffentlichter Artikel zurückzuführen war.

Das Geschäft mit deutschsprachigen wissenschaftlichen Publikationen und deutschsprachigen Fachpublikationen verzeichnete einen Rückgang der Anzeigenumsatzerlöse, da die Kunden aus der Pharmaindustrie ihre Werbebudgets aufgrund der schwierigen Marktsituation deutlich kürzten. Ein neu eingeführtes elektronisches Produkt erreichte die angestrebten Abonnementzahlen nicht, so dass es den Rückgang in den Anzeigen- und Print-Umsatzerlösen nicht vollständig kompensieren konnte.

In der Pharma Marketing und Publishing Sparte zeigten sich die Folgen des Ende 2012 gestarteten Restrukturierungsprogramms und der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch die Aufgabe nicht rentabler Geschäfte.

Der Umsatz mit Dienstleistungen im Druckvorstufenbereich (pre publishing services) konnte gegenüber dem Vorjahr auf Basis eines größeren Auftragsvolumens gesteigert werden.

Der Professional Bereich verzeichnete Umsatzrückgänge im Wesentlichen durch gesunkene Verkäufe von Anzeigen und Print-Büchern, die nicht durch Kosteneinsparungen kompensiert werden konnten.

Auf die Erläuterungen der Geschäftsfelder Seminargeschäft sowie Auslieferung und Immobilienverwaltung wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Das operative Ergebnis der Springer Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden.

Ertragslage

Ein Vergleich der beiden Rumpfgeschäftsjahre ist aufgrund der unterschiedlichen Zeiträume sowie der in diesen stattgefunden und für die Ergebnisentwicklung maßgeblich relevanten Vorgänge nicht möglich.

Mitarbeiter waren in der Gesellschaft nur bis zum 31. August 2013 angestellt. Darüber hinaus war das Ergebnis des Vorjahresrumpfgeschäftsjahres mit Einmalaufwendungen, die im Zusammenhang mit der neuen Finanzierung stehen, belastet.

Die Gesellschaft beendet das Rumpfgeschäftsjahr mit einem Jahresgewinn von EUR 28,5 Mio. (Vorjahresverlust EUR 41,8 Mio.), der an die Muttergesellschaft abgeführt wurde. Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres war durch positive Sondereffekte beeinflusst. Zum einen führte der Verkauf von Beteiligungen zu einem Ertrag und zum anderen war auch das von der Springer-Verlag GmbH übernommene Jahresergebnis durch einmalige Erträge aus dem Verkauf von Beteiligungen positiv beeinflusst.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt EUR 2.114,1 Mio. (Vorjahr 1.949,9 Mio.). Der wesentliche Anteil auf der Aktivseite betrifft das Anlagevermögen mit 83,6 % (Vorjahr 81,2 %) und hier in erster Linie die Buchwerte der Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Die Entwicklung im Anlagevermögen resultiert im Wesentlichen aus Darlehen, die an zwei Tochtergesellschaften gegeben wurden sowie dem zuvor genannten Verkauf von Tochtergesellschaften an die Springer SBM International GmbH. Die Gesellschaft hat ihre Vermögensgegenstände gemäß Niederstwertprinzip des HGB bewertet. Die Aktiva der GmbH werden regelmäßig überprüft, erforderliche Abschreibungen und Wertberichtungen stets vorgenommen.

Der Anteil des Umlaufvermögens einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 347,0 Mio. (Vorjahr EUR 366,6 Mio.) bzw. 16,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 18,8 %). Als größte Position werden hier mit EUR 314,5 Mio. (Vorjahr EUR 343,9 Mio.) die Forderungen gegen verbundene Unternehmen vornehmlich aus der Teilnahme am Konzern-Cash-Pooling ausgewiesen.

Die Passivseite gliedert sich in 38,8 % Eigenkapital (Vorjahr: 42,1 %), 2,5 % langfristiges Fremdkapital (Vorjahr: 2,7 %) und 58,7 % kurzfristiges Fremdkapital (Vorjahr: 55,2 %). Die Veränderung im kurzfristigen Fremdkapital ist auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Teilnahme am Konzern-Cash-Pooling zurückzuführen. Gegenläufig wirkte die Tilgung der Verbindlichkeit aus der per 30. September 2013 in Anspruch genommenen Ziehung unter der revolvierenden Kreditlinie.

Die Holding ist in das zentrale Finanz- und Risikomanagment des Konzerns eingebunden. Bis Ende August 2013 wurde dies durch die Holding selbst gesteuert. Seit dem Betriebsübergang wird diese Funktion durch die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH wahrgenommen.

Die Liquidität der Gesellschaft war während des Berichtsjahres auf Grund der Einbindung in die Konzernfinanzierung jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte.

Insgesamt geht die Gesellschaft weiterhin von einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.

Nachtragsbericht

Die Gesellschaft hat im April 2014 Forderungen von EUR 128,4 Mio. von der Springer-Verlag GmbH, einer direkten Tochtergesellschaft, gegen die Springer SBM International GmbH, ebenfalls einer direkten Tochtergesellschaft, gekauft.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund der Verwaltung des zentralen Cash-Pools in mehreren Konzernwährungen (EUR, USD, GBP, CHF) haben insbesondere Wechselkursänderungen Auswirkungen auf die Bewertung der in der Holding geführten Cash-Pool-Verrechnungskonten mit den einzelnen Tochtergesellschaften und damit auch auf das Ergebnis. Daneben hängt die bilanzielle Bewertung der Tochtergesellschaften und der Cash-Pool-Verrechnungskonten auch von dem zukünftigen Geschäftsverlauf und der daraus resultierenden Ertragslage und Bilanzsituation der einzelnen Tochtergesellschaften ab.

Infolge der bestehenden Bankdarlehen unterliegt die Springer Gruppe einem Zinsänderungsrisiko, welches zu 50 % durch Zinsswaps abgesichert ist. In diesem Zusammenhang sieht die Gesellschaft keinerlei Ausfallrisiken, da es sich bei den Vertragspartnern um Banken sehr guter Bonität handelt.

Das in der Springer Gruppe vorhandene Risikomanagement ermöglicht es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dabei werden auch regelmäßig branchenspezifische Chancen analysiert und bei der Akquisition von Beteiligungen oder bei der Entwicklung neuer Produkte angemessen berücksichtigt.

Die im STM Markt tätigen Tochtergesellschaften, die englischsprachige wissenschaftliche Inhalte publizieren, werden weiterhin von den langfristig weltweit wachsenden Ausgaben für wissenschaftliche Forschung und Lehre profitieren. Die Anzahl wissenschaftlicher Einrichtungen und der in Forschung und Lehre tätigen Personen sowie die Menge an publizierbaren Forschungsergebnissen folgen diesem Trend. Kurz- und mittelfristig kann die noch anhaltende Finanzkrise im öffentlichen Sektor in einigen Märkten der Springer Gruppe jedoch zu einem Risiko führen. Insbesondere die Situation der öffentlichen Haushalte in einigen süd- und osteuropäischen Ländern kann die Budgets von Universitäten und öffentlichen Einrichtungen negativ beeinflussen. Die instabile politische Situation in einigen Ländern Nordafrikas sowie im arabischen Raum kann zu einer Verschlechterung des dortigen Marktumfeldes führen. Die Abwertung lokaler Währungen gegenüber dem Euro oder/und US-Dollar kann zu einer Reduzierung der Kaufkraft von Kunden führen. Aufgrund dessen kann es zu vereinzelten Kündigungen kommen oder institutionelle Kunden müssen ihre Ausgaben reduzieren oder fallen für eine bestimmte Zeit als Kunden weg. Sollten sich diese Risiken, entweder einzeln oder in Summe, materialisieren, kann dies nur bedingt durch kurzfristige Gegenmaßnahmen kompensiert werden.

Zudem erhöht die zunehmende Expansion in die sogenannten Emerging Markets die Abhängigkeit von der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in diesen Regionen. Negative Entwicklungen in diesen Regionen können das Ergebnis der Gruppe beeinflussen, wenn dies nicht durch den positiven Gesamttrend im Markt kompensiert werden kann.

Die Unternehmen des Professional Segments generieren einen Großteil ihrer Umsätze aus Anzeigen und Marketing Budgets verschiedener Industrien. Sollte sich das Marktumfeld in diesen Industrien negativ entwickeln, dann wird dies das Ergebnis der Springer Science+Business Media Gruppe mittelbar negativ beeinflussen und kann kurzfristig durch Gegenmaßnahmen nicht kompensiert werden.

Die Springer Science+Business Media Gruppe ist jedoch grundsätzlich mit ihrer Organisation und ihren Produkten gut positioniert, um eine positive Entwicklung des Gesamtmarktes zu weiterem Wachstum zu nutzen.

Risiken bestehen auch in der seit langem zu beobachtenden Entwicklung alternativer Verbreitungsmodelle, deren Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit sich mit den Möglichkeiten des elektronischen Publizierens stark verbessert haben. Die Springer Science+Business Media Gruppe hat sich durch Zukäufe in diesem Bereich verstärkt und bietet in vielen Segmenten mittlerweile ähnliche Modelle an.

Die Darstellung der Chancen und Risiken in den Geschäftsfeldern Seminargeschäft, Druckvorstufenleistungen sowie Auslieferung und Immobilienverwaltung unterbleibt aufgrund von Unwesentlichkeit.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Springer Science+Business Media Gruppe ist in den Bereichen STM-Publishing weltweit sowie Professional/Trade Publishing hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden tätig. Das STM-Geschäft der Springer Science+Business Media Gruppe umfasst im Wesentlichen wissenschaftliche Inhalte in englischer Sprache, die weltweit generiert und vertrieben werden. Die wichtigsten Einflussfaktoren dieses Bereichs wie beispielsweise die weltweiten Forschungsausgaben, die Anzahl veröffentlichter Artikel, die Zahl der Beschäftigten/Studenten in Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen und die Nutzung von Inhalten konnten in der Vergangenheit ein stabiles Wachstum vorweisen. Springer geht davon aus, dass diese Entwicklung auch in Zukunft anhalten wird.

Das amerikanische Battelle-Institut prognostiziert für die globalen Forschungs- und Entwicklungs- Ausgaben eine Wachstumsrate von 3,8 % für das Jahr 2014 und nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft 2014 um 3,7 % wachsen. Für die USA prognostiziert der IWF ein solides Wachstum von 2,8 %, während die Eurozone langsam aus der Rezession kommen sollte. In den Emerging Economies wird das Wachstum weiterhin höher sein als in den Industrienationen, aber unter den sehr hohen Raten der letzten Jahre. Springer teilt die Gesamteinschätzung zur Entwicklung in den Schwellenländern in Asien, dem Nahen und Mittleren Osten, Lateinamerika und in Osteuropa, geht aber von einer individuellen Entwicklung aus, die volatil ist und von den jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen überlagert wird. Für die Kernmärkte in den USA und Europa geht Springer von einer weiteren Erholung aus, wobei die Erwartungen an die weiter durch Rezession gekennzeichneten Märkte in den südeuropäischen Ländern gering sind.

Die Springer Science+Business Media Gruppe als einer der größten Open Access Publisher wird die Diskussionen über die Einführung von Open Access Modellen sowie weitere regulatorische Maßnahmen auch künftig verfolgen. Springer erwartet, dass sich der weitere Ausbau der Open-Access-Aktivitäten weiter positiv auf das Geschäft auswirken wird.

Vor diesem Hintergrund geht die Gesellschaft weiterhin von einer positiven Entwicklung des Geschäfts aus.

Das Ergebnis der Holding wird auch zukünftig durch Wechselkursänderungen und Beteiligungsergebnisse beeinflusst.

Die Gesellschaft erwartet zum heutigen Zeitpunkt, dass das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresverlust abgeschlossen wird. Darüber hinaus sind bisher keine Anzeichen für neue, zusätzlich zu den zuvor genannten, Risiken zu erkennen, die einen negativen Einfluss auf die geplante Geschäftsentwicklung in 2014 haben können.

 

Berlin, 21. Juli 2014

Gesellschafterversammlung

der Springer Science + Business Media GmbH

(bis 11.06.2013: Springer Science + Business Media Deutschland GmbH)
(bis 12.07.2013: Springer Science + Business Media AG)

Wir, die Springer Science + Business Media Deutschland GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 152987 B, fassen als alleinige Gesellschafterin der Springer Science + Business Media GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 151647 B, unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften folgende Beschlüsse:

1. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2013 der Springer Science + Business Media GmbH, Berlin, vorgelegt. Die von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, am 28. Juli 2014 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Fassung wird hiermit festgestellt und genehmigt.

2. Das Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 28.459.928,23 ab. Aufgrund des am 31.12.2013 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Jahresüberschuss an die Springer Science + Business Media Deutschland GmbH, Berlin, übertragen.

3. Den Geschäftsführern

 

Derk Haank,

 

Martin Mos und

 

Dr. Ulrich Vest

wird für das Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis 31.12.2013 Entlastung erteilt.

4. Zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, bestellt.

 

Berlin, den 31. Oktober 2014

Springer Science + Business Media Deutschland GmbH

Dr. Ulrich Vest

Martin Mos

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung für das Rumpfgeschäftsjahr nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 28. Juli 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer

Weiß, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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