Springer Nature Management Aktiengesellschaft
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria Castresana seit 18.10.2024 | Prokura |
Alexandra Elisabeth Dambeck seit 31.1.2024 | Geschäftsführer |
Thorsten Kussmaul seit 27.9.2022 | Geschäftsführer |
Johan Gerardus van Niel seit 25.7.2013 | Prokura |
Pay Dollenmayer seit 25.7.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.72% | |
Springer Nature One GmbHEigenbeteiligung | 0.28% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Springer Science+Business Media GmbH (vormals: Springer Science+Business Media AG)BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis zum 31.12.2013Bilanzder Springer Science+Business Media GmbH, BerlinAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnungder Springer Science+Business Media GmbH, Berlin
Anhang 2013der Springer Science+Business Media GmbH, BerlinGesetzliche GrundlagenDie Springer Science+Business Media GmbH hat ihren Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Oktober bis 31. Dezember 2013 nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Hierbei handelt es sich um ein verkürztes Wirtschaftsjahr. Am 01. September 2013 wurde das Personal im Rahmen eines Betriebsübergangs nach BGB § 613a an die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin, übertragen. Die Übertragung umfasste nicht die Personen, die zu diesem Zeitpunkt bereits Rentner waren. Aus diesem Grund sind die Vergleichszahlen zum Vorjahr nur bedingt vergleichbar. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Einzelne Posten der Bilanz sind zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Im Berichtsjahr werden auf alle Neuzugänge lineare Abschreibungen bezogen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungsbeträge werden beginnend mit dem Zugangsmonat pro rata temporis ermittelt. Abnutzbare bewegliche Anlagegegenstände, die nach dem 31. Dezember 2007 innerhalb eines Wirtschaftsjahres angeschafft oder hergestellt werden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150,00 netto und maximal EUR 1.000,00 netto betragen, werden in einem Sammelposten pro Jahr zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird einheitlich über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG). Die Beteiligungen und Ausleihungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden in Form einer Einzelwertberichtigung vorgenommen. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt. Die Flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag der Bestände bilanziert. Bestände in ausländischer Währung sind zum Stichtagskurs bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern sind bei der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin, auf Grund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Springer SBM Two GmbH, Berlin, nicht auszuweisen Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß dem § 253 Abs. 1 S. 2 HGB zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode". Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 4,90 % p. a. (Vorjahr: 4,91 % p. a.), eine Gehaltsteigerung von 2,5 % p. a. (Vorjahr: 0,0 % p. a.), eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1,00 % p. a. (Vorjahr: 1,00 % p. a.) bzw. 1,75 % p. a. (Vorjahr: 1,75 % p. a.) und die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt. Zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken werden Finanzderivate eingesetzt. Dem Zinsänderungsrisiko wird durch Einsatz von Zinsderivaten in Form von Zinsswaps begegnet. Währungskursrisiken werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Finanzderivat und Grundgeschäft werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Unrealisierte Verluste zum Bilanzstichtag werden ergebniswirksam erfasst. Angaben zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Rumpfgeschäftsjahr 2013 sind in der Anlage dargestellt. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um Beteiligungen an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie sonstige Ausleihungen. Wesentlicher Anteilsbesitz
*) Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag
mit dem Unternehmen
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.668 (Vorjahr: TEUR 13.924) und sonstige Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 309.798 (Vorjahr: TEUR 329.933) enthalten. Gegen die Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 3.413 (Vorjahr: TEUR 8.008). (3) Flüssige Mittel
(4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungen werden im Wesentlichen für bereits gezahlte, aber nicht den Berichtszeitraum betreffende Aufwendungen für Softwarewartung und Lizenzgebühren angesetzt. (5) Eigenkapital Die Gewinnrücklage wurde im Rumpfgeschäftsjahr in Höhe von TEUR 41.758 aufgelöst und mit dem Verlustvortrag verrechnet. (6) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Versorgungszusagen basieren auf der Gesamtbetriebsvereinbarung für die Altersversorgung der Springer Science+Business Media Fachverlagsgruppe vom 13. Dezember 2005, die alle vorherigen Betriebsvereinbarungen ersetzte. Die Rückstellung zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 19.335 (Vorjahr: TEUR 19.334) ist in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß dem versicherungsmathematischen Gutachten nach den Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit-Methode gebildet. Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 171). Der Zeitwert dieser Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 171) wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beträgt TEUR 19.506 (Vorjahr: TEUR 19.505).
(7) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und sonstige Risiken in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.
(8) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(9) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr: TEUR 284), Wechselverbindlichkeiten TEUR 34.500 (Vorjahr: TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 1.195.916 (Vorjahr: TEUR 991.946) enthalten. Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 68.422 (Vorjahr: TEUR 16.361). In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 0) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 44) ausgewiesen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(10) Sonstige betriebliche Erträge
(11) Personalaufwand/Mitarbeiter
Der Jahresdurchschnitt 01.01.-30.09.2013 bezieht sich auf den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. August, da die Mitarbeiter am 01. September 2013 im Rahmen eines Betriebsübergangs in die Muttergesellschaft gewechselt sind. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(13) Beteiligungsergebnis
(14) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
(15) Zinsergebnis
Ergänzende AngabenHaftungsverhältnisse
Die Springer Science+Business Media GmbH verpflichtet sich in einer Patronatserklärung, die BSMO GmbH, Berlin, bis zum 31. Dezember 2015 jederzeit in den Stand zu versetzen, ihre Verpflichtungen erfüllen zu können bzw. eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne zu vermeiden. Die Gesellschaft hat zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen für die Verbindlichkeiten bzw. Fazilitäten von Konzernunternehmen in Höhe von EUR 2.404 Mio. Sicherheiten im Sinne von § 251 HGB (Haftungsverhältnisse) bestellt. Die Gesellschaft geht von keiner Inanspruchnahme aus, da aus der mittelfristigen Konzernplanung kein Verstoß gegen die Finanzierungsverträge vorhersehbar ist und somit keine Grundlage für eine Inanspruchnahme absehbar ist. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Am Abschlussstichtag liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind im Rumpfgeschäftsjahr
Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten (Vorjahr: TEUR 995). Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt im Rumpfgeschäftsjahr für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 117), andere Bestätigungsleistungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 314) und für sonstige Leistungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9). Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr keine marktunüblichen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB getätigt. Derivative Finanzinstrumente Zinsrisiken Cash Flows aus variabel verzinsten Darlehen unterliegen auf Grund von Änderungen der Marktzinsen einem Risiko, welches größtenteils durch Zinsderivate im Konzern abgesichert wird. Die zum 31.12.2013 offenen Swap-Geschäfte sind teilweise ausgelaufen und die neuen Geschäfte lassen sich nicht direkt mit den Werten des Vorjahres vergleichen.
Der beizulegende Marktwert (mark-to-market - Methode) der zum 31. Dezember 2013 bestehenden EUR-Swaps beträgt TEUR (10.369) (Vorjahr: TEUR (17.215)) und für die USD-Swaps TEUR (6.321) (Vorjahr: TEUR (10.415)). Für die Springer Science+Business Media GmbH beträgt der Anteil an den EUR-Swaps 0,00 % (Vorjahr: 0,00%). Von der Bewertung des USD-Swaps trägt die Gesellschaft 2,82 % (Vorjahr: 0,00%). Der entsprechende Anteil am Marktwert beläuft sich demnach auf TEUR -184 (Vorjahr: TEUR 0). Zinsrisiken, die aus der Floorkomponente bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, sind zum Marktwert bewertet worden. Dieser beträgt TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 0). Währungsrisiken Die unter anderem durch Änderung der jeweiligen Zinsniveaus in den verschiedenen Währungsräumen hervorgerufenen Devisenkursänderungen haben unmittelbaren Einfluss auf das operative Geschäft des Konzerns. Die mit Banken abgeschlossenen Devisentermingeschäfte sind zu gleichen Konditionen innerhalb des Konzerns an die das Risiko tragende Gesellschaft verrechnet worden. Der beizulegende Marktwert (mark-to-market-Methode) zum 31 Dezember 2013 beträgt TEUR 836 (Vorjahr: TEUR -25).
Konzernabschluss 100 % der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind in Besitz der Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin. Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen i. S. v. § 290 HGB zum Springer Science+Business Media Konzern, dessen Mutterunternehmen die Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, ist. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss der Springer Science+Business Media G.P. Acquisition S.C.A., Luxemburg, wird durch Hinterlegung im Registre de Commerce et des Sociétés, Luxembourg, unter der Nummer B 176938 veröffentlicht. Der Konzernabschluss ist auf der Grundlage der internationalen Rechnungslegungsvorschriften International Financial Reporting Standards (IFRS/IAS) erstellt worden und weicht von den deutschen Vorschriften in folgenden wesentlichen Punkten ab: Immaterielle Vermögensgegenstände mit einer nicht schätzbaren Nutzungsdauer werden beginnend ab 2005 nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Soweit sich infolge eines Wertminderungstests Abschreibungsbedarf ergibt, wird dieser vorgenommen. Soweit alle wesentlichen mit dem Eigentum eines Leasingobjekts verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übergegangen sind, wird gemäß IFRS der Leasinggegenstand beim Leasingnehmer bilanziert (Finance-Leasing). Die Bilanzierung erfolgt zum niedrigeren Wert aus Zeitwert und diskontierten Mindestleasingzahlungen. Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") ermittelt. Bei der Ermittlung werden Erwartungen über künftige Gehalts- und Rentenanpassungen herangezogen und außerdem berücksichtigt der verwendete Zinssatz die tatsächlichen Verhältnisse am Bilanzstichtag. Der Ausweis von Teilen der sonstigen Rückstellungen erfolgt nach IFRS zum Teil unter den Verbindlichkeiten, wenn die Verpflichtung nahezu sicher ist. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden stets zum Stichtagskurs bewertet. Latente Steuern entstehen nach IFRS aus dem Unterschied der Wertansätze in der Konzernbilanz und den steuerlichen Werten. Für den voraussichtlichen Steuereffekt aus aktiven und passiven Unterschieden besteht nach IFRS eine Ansatzpflicht. Nach deutschem Handelsrecht besteht eine Ansatzpflicht nur für passive latente Steuern, während für aktive latente Steuern ein Ansatzwahlrecht besteht. Latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen sind nach IFRS zu aktivieren; einer voraussichtlichen eingeschränkten Realisierbarkeit ist durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung zu tragen. Nach IFRS/IAS werden außerordentliche Aufwendungen und Erträge nicht gesondert ausgewiesen.
Berlin, 21. Juli 2014 Derk Haank Martin Mos Dr. Ulrich Vest Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2013Springer Science+Business Media GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober bis 31. Dezember 2013der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin(vormals Springer Science+Business Media AG, Berlin)(vormals Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin)VorbemerkungenDie Springer Science+Business Media GmbH wird als "Gesellschaft" oder "Holding" bezeichnet, wenn im Folgenden auf die rechtliche Einheit Bezug genommen wird und als "Springer Science+Business Media Gruppe", wenn auf die Gesellschaft sowie ihre direkten und indirekten Tochterunternehmen Bezug genommen wird. Die "Springer Gruppe" bezeichnet die Gesellschaft, die direkten und indirekten Tochtergesellschaften sowie die direkte und die indirekten Muttergesellschaften. Mitte 2012 hatten die Mehrheitsgesellschafter der Springer Science+Business Media Gruppe Banken damit beauftragt, strategische Optionen für die Springer Science+Business Media Gruppe zu prüfen. Diese Optionen umfassten den Verkauf der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften an strategische Investoren, an Private Equity Funds oder einen möglichen Börsengang der Gesellschaft. In Vorbereitung auf einen möglichen Börsengang wurde die Gesellschaft im Juni 2013 in die Springer Science+Business Media AG umgewandelt. Mitte Juni 2013 einigten sich Fonds, die von BC Partners beraten werden, mit Fonds, die von EQT beraten werden, über den Kauf der Anteile an der Springer Science+Business Media Gruppe. Mit dem Verkauf der Anteile an der Gesellschaft Ende Juni an die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH (vormals Blitz 13-253 GmbH) wurden die Pläne für einen Börsengang aufgegeben. Die Gesellschaft wurde kurz darauf in die Springer Science+Business Media GmbH umgewandelt. Der Verkauf der Springer Science+Business Media Gruppe war vorbehaltlich der Genehmigung durch einige Kartellbehörden. Die entsprechenden Genehmigungen wurden Ende Juli erteilt und am 14. August 2013 wurde der Verkauf rechtlich vollzogen und abgeschlossen. Mit dem Gesellschafterwechsel wurde die bestehende Finanzierung der Springer Science+Business Media Gruppe abgelöst. Um die Tilgung der bis zum 14. August 2013 bestehenden Finanzierung aus Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen zu finanzieren, haben Gesellschaften der Springer Gruppe Finanzierungsvereinbarungen mit einem Bankenkonsortium geschlossen. Die Gesellschaft hat in diesem Zusammenhang Bankdarlehen aufgenommen und ist Kreditnehmerin einer revolvierenden Kreditlinie. Nach dem Gesellschafterwechsel kam es des Weiteren zu einem Betriebsübergang per 01. September 2013, als Folge dessen die aktiven Mitarbeiter auf die Muttergesellschaft, Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, übergegangen sind. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Pensionären und ausgeschiedenen Mitarbeitern wurden nicht übertragen. Mit Beschluss vom 14. Oktober 2013 wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft auf den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember geändert. Damit ist das zum 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr erneut ein Rumpfgeschäftsjahr. Im Dezember 2013 wurden einige direkte Tochtergesellschaften der Gesellschaft an die Springer SBM International GmbH, Berlin, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Holding, verkauft. Zwischen der Gesellschaft und der Gesellschafterin wurde eine körper- und gewerbesteuerliche Organschaft gebildet. Zu diesem Zweck wurde zwischen beiden Gesellschaften ein Ergebnisabführungsvertrag mit steuerlicher Wirkung ab 01. Oktober 2013 geschlossen. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche LageDie Tätigkeit der Gesellschaft umfasst das Halten und die Verwaltung der direkten und indirekten Tochtergesellschaften. Darüber hinaus ist die Holding auch die Cash-Pool Führerin im Konzern. Bis zum 01. September 2013 wurden daneben auch zentrale Dienstleistungen wie Management, strategisches Controlling, Rechnungswesen, Cash-Management/Treasury, Human Resources, IT-Services sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Tochtergesellschaften erbracht. Seit dem Betriebsübergang werden diese Dienstleistungen von der Muttergesellschaft erbracht. Mit der größten deutschen Tochtergesellschaft, der Springer-Verlag GmbH, Berlin, besteht seit 2006 ein Beherrschungsvertrag. Die unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften sind vor allem in folgenden Verlagsbereichen und sonstigen Geschäftsfeldern tätig:
Die Tochtergesellschaften agieren weitgehend selbständig auf ihren jeweiligen Märkten und treten dort überwiegend mit eigenen Verlags- und Produktnamen auf. Da für beide Rumpfgeschäftsjahre für die Tochtergesellschaften keine Abschlüsse erstellt worden sind, beziehen sich die folgenden Aussagen zur Entwicklung der Springer Science+Business Media Gruppe auf das Gesamtjahr 2013 im Vergleich zu 2012 (jeweils vom 01. Januar bis 31. Dezember). Den folgenden Aussagen liegen zudem um Währungs-, Portfolio- und um Sondereffekte bereinigte Zahlen zugrunde. Im Geschäft mit englischsprachigen wissenschaftlichen Publikationen stiegen die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Zeitschriften-/Datenbankabonnements sowie Lizenzen leicht. Ursache dafür war die erneut gestiegene Anzahl an publizierten Artikeln, aufgrund dessen Preissteigerungen bei den Kunden umsetzbar waren. Positiv haben sich auch gestiegene Verkäufe in einigen etablierten Märkten sowie in bestimmten Wachstumsmärkten (z.B. China und Lateinamerika) ausgewirkt. Negativ hatte sich ausgewirkt, dass in einigen Märkten (z.B. Naher Osten, Südeuropa und Indien), in denen die öffentlichen Budgets unter Druck geraten waren oder die Kaufkraft der Kunden, aufgrund der Aufwertung des Euro gegen die lokale Währung, gesunken war, vereinzelt Verträge nicht verlängert oder diese im Umfang reduziert wurden. Die weitere Migration von Print- zu elektronischen Buchprodukten resultierte in gesunkenen Print-Buch Umsatzerlösen. Gestiegene Verkäufe der eBook-Pakete sowie gute Verkäufe der Springer Bucharchive konnten den Rückgang jedoch kompensieren. Die Umsatzerlöse aus Gebühren für die Bearbeitung und Veröffentlichung von Artikeln (APC - Article Processing Charge) in Springers Open Access Zeitschriften stiegen deutlich, was auf das zweistellige Wachstum der Anzahl veröffentlichter Artikel zurückzuführen war. Das Geschäft mit deutschsprachigen wissenschaftlichen Publikationen und deutschsprachigen Fachpublikationen verzeichnete einen Rückgang der Anzeigenumsatzerlöse, da die Kunden aus der Pharmaindustrie ihre Werbebudgets aufgrund der schwierigen Marktsituation deutlich kürzten. Ein neu eingeführtes elektronisches Produkt erreichte die angestrebten Abonnementzahlen nicht, so dass es den Rückgang in den Anzeigen- und Print-Umsatzerlösen nicht vollständig kompensieren konnte. In der Pharma Marketing und Publishing Sparte zeigten sich die Folgen des Ende 2012 gestarteten Restrukturierungsprogramms und der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch die Aufgabe nicht rentabler Geschäfte. Der Umsatz mit Dienstleistungen im Druckvorstufenbereich (pre publishing services) konnte gegenüber dem Vorjahr auf Basis eines größeren Auftragsvolumens gesteigert werden. Der Professional Bereich verzeichnete Umsatzrückgänge im Wesentlichen durch gesunkene Verkäufe von Anzeigen und Print-Büchern, die nicht durch Kosteneinsparungen kompensiert werden konnten. Auf die Erläuterungen der Geschäftsfelder Seminargeschäft sowie Auslieferung und Immobilienverwaltung wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Das operative Ergebnis der Springer Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. ErtragslageEin Vergleich der beiden Rumpfgeschäftsjahre ist aufgrund der unterschiedlichen Zeiträume sowie der in diesen stattgefunden und für die Ergebnisentwicklung maßgeblich relevanten Vorgänge nicht möglich. Mitarbeiter waren in der Gesellschaft nur bis zum 31. August 2013 angestellt. Darüber hinaus war das Ergebnis des Vorjahresrumpfgeschäftsjahres mit Einmalaufwendungen, die im Zusammenhang mit der neuen Finanzierung stehen, belastet. Die Gesellschaft beendet das Rumpfgeschäftsjahr mit einem Jahresgewinn von EUR 28,5 Mio. (Vorjahresverlust EUR 41,8 Mio.), der an die Muttergesellschaft abgeführt wurde. Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres war durch positive Sondereffekte beeinflusst. Zum einen führte der Verkauf von Beteiligungen zu einem Ertrag und zum anderen war auch das von der Springer-Verlag GmbH übernommene Jahresergebnis durch einmalige Erträge aus dem Verkauf von Beteiligungen positiv beeinflusst. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt EUR 2.114,1 Mio. (Vorjahr 1.949,9 Mio.). Der wesentliche Anteil auf der Aktivseite betrifft das Anlagevermögen mit 83,6 % (Vorjahr 81,2 %) und hier in erster Linie die Buchwerte der Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Die Entwicklung im Anlagevermögen resultiert im Wesentlichen aus Darlehen, die an zwei Tochtergesellschaften gegeben wurden sowie dem zuvor genannten Verkauf von Tochtergesellschaften an die Springer SBM International GmbH. Die Gesellschaft hat ihre Vermögensgegenstände gemäß Niederstwertprinzip des HGB bewertet. Die Aktiva der GmbH werden regelmäßig überprüft, erforderliche Abschreibungen und Wertberichtungen stets vorgenommen. Der Anteil des Umlaufvermögens einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 347,0 Mio. (Vorjahr EUR 366,6 Mio.) bzw. 16,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 18,8 %). Als größte Position werden hier mit EUR 314,5 Mio. (Vorjahr EUR 343,9 Mio.) die Forderungen gegen verbundene Unternehmen vornehmlich aus der Teilnahme am Konzern-Cash-Pooling ausgewiesen. Die Passivseite gliedert sich in 38,8 % Eigenkapital (Vorjahr: 42,1 %), 2,5 % langfristiges Fremdkapital (Vorjahr: 2,7 %) und 58,7 % kurzfristiges Fremdkapital (Vorjahr: 55,2 %). Die Veränderung im kurzfristigen Fremdkapital ist auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Teilnahme am Konzern-Cash-Pooling zurückzuführen. Gegenläufig wirkte die Tilgung der Verbindlichkeit aus der per 30. September 2013 in Anspruch genommenen Ziehung unter der revolvierenden Kreditlinie. Die Holding ist in das zentrale Finanz- und Risikomanagment des Konzerns eingebunden. Bis Ende August 2013 wurde dies durch die Holding selbst gesteuert. Seit dem Betriebsübergang wird diese Funktion durch die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH wahrgenommen. Die Liquidität der Gesellschaft war während des Berichtsjahres auf Grund der Einbindung in die Konzernfinanzierung jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte. Insgesamt geht die Gesellschaft weiterhin von einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. NachtragsberichtDie Gesellschaft hat im April 2014 Forderungen von EUR 128,4 Mio. von der Springer-Verlag GmbH, einer direkten Tochtergesellschaft, gegen die Springer SBM International GmbH, ebenfalls einer direkten Tochtergesellschaft, gekauft. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungAufgrund der Verwaltung des zentralen Cash-Pools in mehreren Konzernwährungen (EUR, USD, GBP, CHF) haben insbesondere Wechselkursänderungen Auswirkungen auf die Bewertung der in der Holding geführten Cash-Pool-Verrechnungskonten mit den einzelnen Tochtergesellschaften und damit auch auf das Ergebnis. Daneben hängt die bilanzielle Bewertung der Tochtergesellschaften und der Cash-Pool-Verrechnungskonten auch von dem zukünftigen Geschäftsverlauf und der daraus resultierenden Ertragslage und Bilanzsituation der einzelnen Tochtergesellschaften ab. Infolge der bestehenden Bankdarlehen unterliegt die Springer Gruppe einem Zinsänderungsrisiko, welches zu 50 % durch Zinsswaps abgesichert ist. In diesem Zusammenhang sieht die Gesellschaft keinerlei Ausfallrisiken, da es sich bei den Vertragspartnern um Banken sehr guter Bonität handelt. Das in der Springer Gruppe vorhandene Risikomanagement ermöglicht es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dabei werden auch regelmäßig branchenspezifische Chancen analysiert und bei der Akquisition von Beteiligungen oder bei der Entwicklung neuer Produkte angemessen berücksichtigt. Die im STM Markt tätigen Tochtergesellschaften, die englischsprachige wissenschaftliche Inhalte publizieren, werden weiterhin von den langfristig weltweit wachsenden Ausgaben für wissenschaftliche Forschung und Lehre profitieren. Die Anzahl wissenschaftlicher Einrichtungen und der in Forschung und Lehre tätigen Personen sowie die Menge an publizierbaren Forschungsergebnissen folgen diesem Trend. Kurz- und mittelfristig kann die noch anhaltende Finanzkrise im öffentlichen Sektor in einigen Märkten der Springer Gruppe jedoch zu einem Risiko führen. Insbesondere die Situation der öffentlichen Haushalte in einigen süd- und osteuropäischen Ländern kann die Budgets von Universitäten und öffentlichen Einrichtungen negativ beeinflussen. Die instabile politische Situation in einigen Ländern Nordafrikas sowie im arabischen Raum kann zu einer Verschlechterung des dortigen Marktumfeldes führen. Die Abwertung lokaler Währungen gegenüber dem Euro oder/und US-Dollar kann zu einer Reduzierung der Kaufkraft von Kunden führen. Aufgrund dessen kann es zu vereinzelten Kündigungen kommen oder institutionelle Kunden müssen ihre Ausgaben reduzieren oder fallen für eine bestimmte Zeit als Kunden weg. Sollten sich diese Risiken, entweder einzeln oder in Summe, materialisieren, kann dies nur bedingt durch kurzfristige Gegenmaßnahmen kompensiert werden. Zudem erhöht die zunehmende Expansion in die sogenannten Emerging Markets die Abhängigkeit von der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in diesen Regionen. Negative Entwicklungen in diesen Regionen können das Ergebnis der Gruppe beeinflussen, wenn dies nicht durch den positiven Gesamttrend im Markt kompensiert werden kann. Die Unternehmen des Professional Segments generieren einen Großteil ihrer Umsätze aus Anzeigen und Marketing Budgets verschiedener Industrien. Sollte sich das Marktumfeld in diesen Industrien negativ entwickeln, dann wird dies das Ergebnis der Springer Science+Business Media Gruppe mittelbar negativ beeinflussen und kann kurzfristig durch Gegenmaßnahmen nicht kompensiert werden. Die Springer Science+Business Media Gruppe ist jedoch grundsätzlich mit ihrer Organisation und ihren Produkten gut positioniert, um eine positive Entwicklung des Gesamtmarktes zu weiterem Wachstum zu nutzen. Risiken bestehen auch in der seit langem zu beobachtenden Entwicklung alternativer Verbreitungsmodelle, deren Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit sich mit den Möglichkeiten des elektronischen Publizierens stark verbessert haben. Die Springer Science+Business Media Gruppe hat sich durch Zukäufe in diesem Bereich verstärkt und bietet in vielen Segmenten mittlerweile ähnliche Modelle an. Die Darstellung der Chancen und Risiken in den Geschäftsfeldern Seminargeschäft, Druckvorstufenleistungen sowie Auslieferung und Immobilienverwaltung unterbleibt aufgrund von Unwesentlichkeit. Voraussichtliche EntwicklungDie Springer Science+Business Media Gruppe ist in den Bereichen STM-Publishing weltweit sowie Professional/Trade Publishing hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden tätig. Das STM-Geschäft der Springer Science+Business Media Gruppe umfasst im Wesentlichen wissenschaftliche Inhalte in englischer Sprache, die weltweit generiert und vertrieben werden. Die wichtigsten Einflussfaktoren dieses Bereichs wie beispielsweise die weltweiten Forschungsausgaben, die Anzahl veröffentlichter Artikel, die Zahl der Beschäftigten/Studenten in Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen und die Nutzung von Inhalten konnten in der Vergangenheit ein stabiles Wachstum vorweisen. Springer geht davon aus, dass diese Entwicklung auch in Zukunft anhalten wird. Das amerikanische Battelle-Institut prognostiziert für die globalen Forschungs- und Entwicklungs- Ausgaben eine Wachstumsrate von 3,8 % für das Jahr 2014 und nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft 2014 um 3,7 % wachsen. Für die USA prognostiziert der IWF ein solides Wachstum von 2,8 %, während die Eurozone langsam aus der Rezession kommen sollte. In den Emerging Economies wird das Wachstum weiterhin höher sein als in den Industrienationen, aber unter den sehr hohen Raten der letzten Jahre. Springer teilt die Gesamteinschätzung zur Entwicklung in den Schwellenländern in Asien, dem Nahen und Mittleren Osten, Lateinamerika und in Osteuropa, geht aber von einer individuellen Entwicklung aus, die volatil ist und von den jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen überlagert wird. Für die Kernmärkte in den USA und Europa geht Springer von einer weiteren Erholung aus, wobei die Erwartungen an die weiter durch Rezession gekennzeichneten Märkte in den südeuropäischen Ländern gering sind. Die Springer Science+Business Media Gruppe als einer der größten Open Access Publisher wird die Diskussionen über die Einführung von Open Access Modellen sowie weitere regulatorische Maßnahmen auch künftig verfolgen. Springer erwartet, dass sich der weitere Ausbau der Open-Access-Aktivitäten weiter positiv auf das Geschäft auswirken wird. Vor diesem Hintergrund geht die Gesellschaft weiterhin von einer positiven Entwicklung des Geschäfts aus. Das Ergebnis der Holding wird auch zukünftig durch Wechselkursänderungen und Beteiligungsergebnisse beeinflusst. Die Gesellschaft erwartet zum heutigen Zeitpunkt, dass das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresverlust abgeschlossen wird. Darüber hinaus sind bisher keine Anzeichen für neue, zusätzlich zu den zuvor genannten, Risiken zu erkennen, die einen negativen Einfluss auf die geplante Geschäftsentwicklung in 2014 haben können.
Berlin, 21. Juli 2014 Gesellschafterversammlungder Springer Science + Business Media GmbH(bis 11.06.2013: Springer Science + Business Media Deutschland GmbH)(bis 12.07.2013: Springer Science + Business Media AG)Wir, die Springer Science + Business Media Deutschland GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 152987 B, fassen als alleinige Gesellschafterin der Springer Science + Business Media GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 151647 B, unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften folgende Beschlüsse: 1. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2013 der Springer Science + Business Media GmbH, Berlin, vorgelegt. Die von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, am 28. Juli 2014 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Fassung wird hiermit festgestellt und genehmigt. 2. Das Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2013 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 28.459.928,23 ab. Aufgrund des am 31.12.2013 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Jahresüberschuss an die Springer Science + Business Media Deutschland GmbH, Berlin, übertragen. 3. Den Geschäftsführern
wird für das Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis 31.12.2013 Entlastung erteilt. 4. Zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2014 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, bestellt.
Berlin, den 31. Oktober 2014 Springer Science + Business Media Deutschland GmbH Dr. Ulrich Vest Martin Mos BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Springer Science+Business Media GmbH, Berlin, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung für das Rumpfgeschäftsjahr nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 28. Juli 2014 Ernst
& Young GmbH
Kausch-Blecken von Schmeling, Wirtschaftsprüfer Weiß, Wirtschaftsprüfer |
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