Nurses GmbH
70mAmbulante Pflegedienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Manuel Baldus seit 11.11.2025 | Prokura |
Clemens Manuel Engel seit 20.1.2021 | Geschäftsführer |
Bastian Weske seit 20.1.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.10% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Open- Xchange GmbHOlpeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Inhalt Lagebericht Geschäftsmodel, Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf der Open-Xchange GmbH 1. Geschäftsmodel 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen 3. Geschäftsverlauf Darstellung der Lage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 5. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Prognosebericht Bilanz zum 31. Dezember 2016 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 Anhang für das Geschäftsjahr 2016 Allgemeine Hinweise Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Anlagenspiegel LageberichtGeschäftsmodel, Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf der Open-Xchange GmbH1. Geschäftsmodel Die Open-Xchange GmbH entwickelt und vertreibt Softwarelösungen u.a. als integrierte E-Mail und Groupware Lösungen auf einer Open Source Basis. Zu dem Kundenkreis der Open-Xchange GmbH gehören im Wesentlichen große Hosting- und Telekommunikationsunternehmen. Open-Xchange liefert den Kunden die notwendigen Plattformen und profitiert durch Lizenzerlöse und zusätzlich über "Revenue Share Agreements" an Verkaufserlösen der Kunden. Die Entwicklung der Software erfolgt im Auftrag der "OX Software GmbH" und wird dieser in Rechnung gestellt. Open-Xchange ist mit seinen Softwareangeboten dem Bereich der Business-Anwendungen, speziell der Kollaboration zuzurechnen. Mit OX App Suite setzt sich Open-Xchange einerseits von Groupware-Produkten wie Microsoft Exchange und Lotus von IBM und andererseits von Filesharing- und Cloud-Storage-Anbietern wie Microsoft OneDrive (vormals Skydrive), Dropbox, Box und Teamdrive deutlich ab und steht nun im Wettbewerb mit den wenigen ganzheitlichen Produktivitätslösungen im Markt wie Microsoft Office 365 und Google Docs (mit Google Drive). 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Weltwirtschaft blieb im Berichtsjahr erneut hintern den im Vorjahr prognostizierten Erwartungen zurück. Nach einer leichten Verbesserung der Stimmungsindikatoren im ersten Quartal ging die konjunkturelle Entwicklung im zweiten und dritten Quartal unerwartet zurück. Einen hohen Einfluss hatten die politischen Rahmenbedingungen. Die allgemeine politische Unsicherheit führte ebenfalls zu einer wirtschaftlichen Unsicherheit und damit zu einem Rückgang der Weltwirtschaft. Einen erheblichen Einfluss hatte der andauernde Konflikt in Syrien und im Irak, der gescheiterte Putsch in der Türkei sowie das Votum des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union auszutreten. Nicht zuletzt war sicherlich auch die bevorstehende Wahl des US-Präsidenten bzw. die Auswahl der Kandidaten für die restliche Welt beunruhigend. Die Open-Xchange GmbH ist mit ihrer Software und ihren Dienstleistungen im dynamisch wachsenden Cloud-Markt weiterhin hervorragend positioniert. Open-Xchange bedient dabei Privatanwender sowie kleine und mittelständische Unternehmen (Small and medium-size businesses = SMB) mit Public-Cloud-Angeboten als Organisationen mit Private-Cloud-Lösungen. Laut jüngster Studie des Branchenverbandes Bitkom [https://www.bitkom.org/Presse/Anhaenge-an-PIs/2016/Mai/Bitkom-KPMG-Charts-PK-Cloud-Monitor-12-05-2016.pdf] setzen bereits 54 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) der Unternehmen in Deutschland Cloud-Services ein, weitere 18 Prozent (Vorjahr 24 Prozent) planen oder diskutieren den Einsatz. Zwischen 2011 und 2016 wuchs der Anteil der Cloud-Anwender um insgesamt 26 Prozentpunkte. Langfristig zeigt sich damit ein solides und robustes Wachstum. In großen Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern gehört Cloud-Computing mit einer Verbreitung von 69 Prozent zum Standard. Doch auch bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen setzt sich Cloud-Computing durch. 62 Prozent der mittelständischen Unternehmen (100-1999 Mitarbeiter) und 52 Prozent der kleineren Unternehmen (20-99 Mitarbeiter) haben Cloud-Lösungen im Einsatz. Dabei gab es in 2015 im Markt eine bemerkenswerte Verschiebung von Private Cloud- zu Public Cloud-Lösungen, wovon Open-Xchange weiterhin profitieren sollte: So stieg der Anteil der Unternehmen, die Private Cloud einsetzten zwischen 2014 und 2015 um 10 Prozent auf 26 Prozent. Weitere 19 Prozent gaben an, Private Cloud-Lösungen zu planen / diskutieren. Ein Jahr zuvor waren dies nur 8 Prozent gewesen. Zu den gefragtesten Diensten, die von Unternehmen im SaaS-Modell (Software as a Service) genutzt werden, zählen die von Open-Xchange bereitgestellten Office-Anwendungen (43 Prozent), Groupware-Anwendungen wie E-Mail oder Kalender (35 Prozent) und Kollaboration-Anwendungen (30 Prozent). Die Bitkom-Studie stellte auch dar, dass die Angst vor unberechtigtem Datenzugriff und Datenverlust wie im Vorjahr die größten Sorgen sind, die die Unternehmen bei der Cloud-Nutzung umtreiben. Sicherheit erwarten sie sich von lokalen Anbietern. Für 76 Prozent der Anwender ist es ein "Must have", dass der Cloud-Anbieter seine Rechenzentren ausschließlich in Deutschland betreibt. Auch die diesjährige Studie des eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. prognostiziert der Branche in ihrer aktuellen Studie [https://www.eco.de/wp-content/blogs.dir/studie_internetwirtschaft_2015-2019.pdf] "anhaltendes Wachstum über alle Marktsegmente von durchschnittlich zwölf Prozent pro Jahr". Für den Bereich "Public SaaS" geht die Studie davon aus, dass der Umsatz von 1,0 Mrd Euro in 2015 auf 2,3 Mrd Euro in 2019 ansteigen wird. 3. Geschäftsverlauf Im Jahr 2016 wurde das Softwareangebot durch Neuentwicklungen sowie Erweiterung und Überarbeitung der bestehenden Produkte erheblich verbessert. Hierzu verweisen wir auf den Abschnitt 5 in der Darstellung der Lage. Mit den dort beschriebenen Entwicklungsmaßnahmen wurde auf das Feedback von Kunden und Partner reagiert und somit eine intensivere Kundenbindung geschaffen. Weiterhin wurde wie im Vorjahr der Vertrieb sämtlicher OX Produkte in der Form eines "white label" Cloud Deployment Modells unter dem Namen "OX as a Service" (kurz: OXaaS) intensiviert. Das Angebot eröffnete Open-Xchange einen neuen Markt im Bezug auf große Kabel- und Mobilfunkanbieter. Diese möchten Ihren Kunden auch weiterhin integrierte E-Mail und Cloud-basierte Lösungen zur Verfügung stellen, sind jedoch daran interessiert, dies als Full-Service Leistungen außerhalb der eigenen Infrastruktur von OX betrieben in einem Mietmodell zu erwerben. Dies erspart ihnen den Aufbau kostenintensiver Ressourcen wie Rechenzentren und Personal für den Betrieb der Lösung. Der Ansatz von Open-Xchange, die OX Software als einen "fully managed and hosted Service" anzubieten hat sich dabei im Markt bereits bewährt, da namhafte international operierende Unternehmen sich auch in 2016 für diesen Service entschieden haben. Ein zusätzliches Augenmerk lag darin den Absatz der Softwarelösungen in der Region Asien voran zu treiben. Hierzu wurde eine weitere Schwestergesellschaft der Open-Xchange GmbH, die OX Dovecot KK, in Japan gegründet. Gerade in der Anfangszeit wurde in 2016 erhebliche vertriebliche und administrative Unterstützung durch die Open-Xchange GmbH geleistet. Ebenso wurde der Vertrieb der Produkte der Schwestergesellschaft PowerDNS.COM BV in den Niederlanden unterstützt. Durch diese Zusammenarbeit der einzelnen Gesellschaften konnten auch in der Open-Xchange GmbH Synergieeffekte genutzt werden. Insgesamt hat sich das Geschäftsjahr 2016 erwartungsgemäß positiv entwickelt. Darstellung der Lage1. Ertragslage Umsatz und Ergebnis vor Steuern (EBT) stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar. Das EBT hat sich im Geschäftsjahr 2016 von T€ 937 auf T€ 3.128, also um mehr als 300 %, erhöht. Dies ist vornehmlich auf die deutliche Erhöhung des Umsatzes von T€ 24.445 auf T€ 28.238 und die Reduzierung der Aufwendungen für bezogenen Leistungen von T€ 9.640 auf T€ 8.168 zurückzuführen. Die Steigerung des Umsatzes resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Perpetual-Lizenzen (unbefristete Lizenzen). Die Reduzierung der Aufwendungen für bezogene Leistungen ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr ein größerer Bedarf an externen Dienstleistungen in Bezug auf das Ingangsetzen der Großprojekte zu erbringen war, welcher nun im Verlaufe der Bearbeitung der Projekte abflacht. Die gestiegenen Personalkosten sind auf die Einstellung weiterer Mitarbeiter zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Verlagerung von Personal in die Open-Xchange SAS in Frankreich sowie geringeren Bonizahlungen für das Berichtsjahr ausgewirkt. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.667 auf T€ 8.276 ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Kostenerstattungen an die vertriebsunterstützenden ausländischen Tochtergesellschaften i.H.v. T€ 1.708 sowie an externe Zulieferer übertragene Entwicklungsleistungen i.H.v. T€ 748 zurück zu führen. 2. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich, neben dem Mittelzufluss aus der eigenen Geschäftstätigkeit, ausschließlich über Fremdkapital, dass von der Konzernmutter Open- Xchange AG zur Verfügung gestellt wird. Zum 31. Dezember 2016 valutieren die Darlehen der Open-Xchange AG inkl. aufgelaufener Zinsen mit T€ 6.997 (Vorjahr: T€ 7.706). Der Rückgang resultiert aus den unterjährigen Tilgungen. Das Darlehen hat eine unbestimmte Laufzeit, es kann mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Die Open-Xchange AG hat auf Ihre Forderungen eine Rangrücktrittserklärung mit Besserungsschein bis zu einem Höchstbetrag von T€ 8.500 ausgesprochen. 3. Vermögenslage Die der Gesellschaft zur Verfügung stehenden Mittel sind wie im Vorjahr fast ausschließlich im Umlaufvermögen gebunden, wobei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 9.381 (Vorjahr: T€ 7.023) den wesentlichen Posten darstellen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf die zum Ende des Geschäftsjahres 2016 abgerechneten Leistungen aus einem weiteren Großprojekt zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 1.203 resultieren in voller Höhe aus der Erbringung von Leistungen an Schwestergesellschaften. Auf Grund der in den Vorjahren aufgelaufenen Verluste, ist die Gesellschaft trotz positivem Ergebnis am 31. Dezember 2016 mit T€ 2.682 (Vorjahr: T€ 5.387) bilanziell überschuldet. Die Passiva erhöhten sich insbesondere durch die erstmalige Bildung von Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 418 (Vorjahr: keine). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 6.997 (Vorjahr: T€ 7.706) resultieren ausschließlich aus der Darlehensgewährung der Open-Xchange AG. Zum Rückgang der Darlehensverbindlichkeiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Punkt 2. Finanzlage. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entstanden im Rahmen der durch die Open-Xchange GmbH in Anspruch genommene Leistung von Unternehmen des Konzernverbundes. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der Erfolg der Gesellschaft wird wesentlich durch die hohe Qualifikation des Personals beeinflusst. Im Berichtsjahr ist es uns erneut gelungen, die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter deutlich von 102 auf 127 zu erhöhen. Die Einstellungen erfolgten insbesondere in den Bereichen Entwicklung, Vertrieb und Professional Services. 5. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Im Jahr 2016 wurde die Weiterentwicklung der bestehenden Produkte signifikant verstärkt:
Weiterhin wurden Patches veröffentlicht, die Fehlerkorrekturen respektive auf Basis von durchgeführten Usability-, Accessibility- und Security-Tests neue Funktionen bereitstellen. Die ISO 27001 Zertifizierung wurde erfolgreich erneuert. Qualitativ waren die wesentlichen Kennziffern in Bezug auf Anzahl Tickets und Anzahl Bugs im Jahr 2016 vergleichbar zu 2015, was bei der höheren Kundenanzahl positiv ist. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (Personalaufwendungen und Fremdarbeiten) belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 5.722 (Vorjahr: T€ 3.867). Prognose-, Risiko- und Chancenbericht1. Risikobericht Das größte Risiko für das weitere Wachstum von Open-Xchange liegt unverändert in der Neukundengewinnung. Die großen Unternehmen im Hosting-Markt in Europa sind bereits Partner oder sind nicht für Open-Xchange-Produkte adressierbar. Daher liegt der derzeitige Fokus bei der Gewinnung neuer Partner im Telekommunikationsbereich, sowie im Ausbau des Bestandsgeschäftes in Europa und Asien. Es ist daher für Open-Xchange sehr wichtig, qualifizierte und erfahrene Vertriebsmitarbeiter/-partner zu gewinnen. Ein weiteres Risiko besteht durch die Tätigkeit als Generalunternehmer und den daraus resultieren Haftungsrisiken für die fristgerechte und vertragsgerechte Leistungserbringung. Im Bereich der Großkundenprojekte hat die Open-Xchange nicht immer vollen Einfluss auf die Lieferung oder Erbringung der Leistungen der Zuliefererunternehmen. Um dieses Risiko einzuschätzen und steuern zu können, finden regelmäßige Abstimmungen mit den beteiligten Zuliefererunternehmen statt bzw. sind entsprechende strafbewährte Verträge mit den Lieferanten abgeschlossen worden. Das Geschäftsmodell von Open-Xchange beruht ebenfalls darauf, dass die Service Provider einen prozentualen Umsatzanteil der zusätzlich an die Endkunden verkauften Business Bundles an OX weitergeben ("Upsell"). Dieses "Upselling" wird nicht von allen Hosting-Partnern aktiv betrieben. Diese bereits im letzten Jahr identifizierte Schwachstelle wurde durch die Einrichtung des "OX Customer Success Programs" in Angriff genommen. Eine weitere Maßnahme, um eine ganzheitliche Kundenbetreuung von kommerzieller als auch technischer Seite zu gewährleisten, wurde gegen Ende des Berichtsjahres durch die Einführung eines Technical Account Managements eingeleitet. Weiterhin besteht das Risiko durch Mitbewerber wie Microsoft und Google. Von Google geht das Risiko aus, dass es dank sehr hoher Markenbekanntheit und -präsenz Google Docs als proprietärer Quasi-Standard etablieren kann, dem andere Nutzer folgen müssen, um weiterhin mit Partnern und Kollegen zusammenarbeiten zu können. Microsoft könnte zu einer Bedrohung für Open-Xchange werden, falls sie ihr Lizensierungsmodell und ihre Preisgestaltung verstärkt an den Bedürfnissen der Service Provider ausrichten würden. Beide Risiken können aktuell aber immer noch als gering eingestuft werden. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2016 bilanziell überschuldet. Zur Einschätzung der Going Concern Prämisse verweisen wir auf Abschnitt 3. "Prognosebericht". 2. Chancenbericht Open-Xchange ist als unabhängiger Anbieter mit einem umfassenden Softwareangebot für Hosting-, Telekommunikations- und Kabelanbieter im Wachstumsmarkt der Cloud-Dienstleistungen einzigartig positioniert. Open-Xchange hat sehr gute Chancen, sich als De-Facto-Standard für "White-label-desktop SaaS" für Service Provider zu etablieren. Der hohe Konsolidierungsdruck in diesen Märkten besteht weiterhin. Dies trifft in gleichem Umfang auf den Hosting-Markt zu. Dies ist eine Chance für Open-Xchange, um gemeinsam mit den bestehenden Partnern die Kundenbasis zu verbreitern und kostengünstigere Lösungen von Open-Xchange zu etablieren. Durch die Intensivierung des OXaaS durch weitere Großkundenprojekte in diesem Betriebsmodell mit namhaften Mobilfunkanbietern wurde der im Vorjahr bereits gelegte Grundstein gefestigt. Die Gewinnung weiterer Projekte hängt maßgebliche mit dem Erfolg und der Know-How-Gewinnung aus den früheren Projekten sowie dem hierdurch generierten "guten Ruf" in der Branche zusammen. Weitere Chancen bieten sich durch den Ausbau der OX Documents Anwendungen. Im Berichtsjahr wurde erstmalig die Präsentationssoftware OX Presentation veröffentlicht und vervollständigt OX Documents nun zu einer vollwertigen Office Anwendung. Durch die Integration der beiden Unternehmen Dovecot OY und PowerDNS.COM BV in den Konzernverbund und der damit erworbenen Infrastruktur-Komponenten hat auch die Open-Xchange GmbH ihr Produktportfolio nachhaltig ausgebaut und optimiert und hat dadurch insbesondere im strategischen OxaaS Angebot seine Vertriebschancen nachhaltig verbessert. 3. Prognosebericht Die Gesellschaft ist als Start-Up Unternehmen auf einem Wachstumsmarkt tätig. Aufgrund der seitdem angefallenen hohen Aufwendungen in das Produkt, denen noch keine Umsatzerlöse in ausreichender Höhe gegenüberstanden, sind in den Geschäftsjahren bis 2014 negative Ergebnisse angefallen. Im Berichtsjahr konnte wiederum die Gewinnzone erreicht werden. Da die Gesellschaft noch nicht ausreichend eigene positive Mittelzuflüsse generiert, ist sie weiterhin vollständig auf die nachrangige Darlehensfinanzierung durch die Muttergesellschaft angewiesen. Aufgrund der positiven Marktaussichten, der der zuvor beschriebenen Branchenentwicklungen sowie des vorhandenen Auftragseingangs und des wettbewerbsfähigen OX-Produktportfolios geht die Geschäftsführung mittelfristig von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Für das Geschäftsjahr 2017 wird eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse angenommen, sowie ein weiteres positives Ergebnis vor Steuern welches jedoch unter Vorjahresniveau liegen wird. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als positiv. Eine weitere Aufstockung der nachrangigen Darlehensfinanzierung durch die OX AG ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht notwendig, wäre jedoch im Fall der Notwendigkeit gesichert. Auf Basis dieser Ergebnisprognose und unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der nachrangigen Darlehensgewährung durch die Open-Xchange AG geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft im Prognosezeitraum gewährleistet ist.
Olpe, 12. April 2017 Die Geschäftsführer Frank Hoberg Martin Kauß Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemeine HinweiseDie Open-Xchange GmbH ist seit dem 22. Dezember 2008 in das Handelsregister Siegen unter der Nummer HRB 8718 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Olpe. Gesellschafter der Open- Xchange GmbH ist die Open-Xchange AG, Nürnberg. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung und der Vertrieb von Software, u.a. Open Source basierte Lösungen im Bereich Collaboration, Messaging und Groupware. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB in der Fassung des BilRUG sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Aufstellungserleichterungen gem. § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde durch Verzicht auf bestimmte Angaben im Anhang teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Im Berichtsjahr wurden folgende Abweichungen von in Vorjahren angewandte Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen: Durch das BilRUG wurden die, in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" sowie dementsprechend die Zwischenergebnisse "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und "außerordentliche Ergebnis" gestrichen. Eine weitere Änderung des Gliederungsschemas der Gewinn- und Verlustrechnung ist die Einführung eines Zwischenergebnisses "Ergebnis nach Steuern" zwischen dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern". Nach dem Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung in der Fassung des BilRUG ergibt sich für das Vorjahr für das Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" ein Betrag i.H.v. T€ 937. Die Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG führte vorliegend nicht zu einer Anpassung der Umsatzerlöse so das eine Vergleichbarkeit der Vorjahresumsatzerlöse gegeben ist. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Bilanzierung und Bewertung im Rahmen des Jahresabschlusses erfolgen auf der Grundlage der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern). Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2016 mit T€ 2.682 (Vorjahr: T€ 5.387) bilanziell überschuldet. Aufgrund der durch die Muttergesellschaft, der Open-Xchange AG, Nürnberg, erteilten Rangrücktrittserklärung mit Besserungsschein für die bestehende Verbindlichkeit in Höhe von insgesamt T€ 6.997 (Vorjahr: T€ 7.706), der Finanzierungsmöglichkeiten im Konzern, sowie den voraussichtlichen Ergebnissen der mittelfristigen Planung ist bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen worden. Anschaffungskosten erfassen auch die direkt zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Nutzungsrechte für Software werden über 3 Jahre linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung berücksichtigt den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die Abschreibungen der Sachanlagen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 150, aber nicht € 1.000 übersteigen, wird aufgrund untergeordneter Bedeutung seit dem 1. Januar 2008 ein Sammelposten gebildet. Der jeweilige Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Bei den Finanzanlagen erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. Notwendige Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden berücksichtigt. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung, unverändert zum Vorjahr, von 2,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die langfristigen unverzinslichen Forderungen gegenüber Kunden werden mit Zinssätzen von 2,10 % abgezinst. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Innerhalb der aktiven Rechnungsabgrenzung wurden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird gem. § 268 Abs. 3 HGB aktivisch ausgewiesen und ist mit dem Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie tragen den erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Entsprechend § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Forderungen, Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet und unrealisierte Erträge aus der Währungsumrechnung erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Fremdwährungspositionen wurden einzeln bewertet. Von der Möglichkeit der Zusammenfassung gleichartiger Währungspositionen wurde kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2016 sind aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist, ersichtlich. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Auf Grund der geplanten Unternehmensentwicklung der Open-Xchange S.r.l., Turin, Italiengeht die Unternehmensführung nicht von einer Wertminderung aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Stichtag i.H.v. T€ 9.381 (Vorjahr: T€ 7.023) hiervon haben T€ 350 (Vorjahr: T€ 740) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen i.H.v. T€ 9.031 (Vorjahr: T€ 6.304) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte unbesichert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten nur solche aus Lieferungen und Leistung innerhalb des Konzernverbundes. Die Restlaufzeit beträgt weniger als ein Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. T€ 95 (Vorjahr: T€ 235) enthalten Vorsteuererstattungsansprüche i.H.v. T€ 33 (Vorjahr: T€ 235) welche rechtlich erst nach dem Stichtag entstehen (Vorjahr: T€ 39) sowie geleistete Anzahlungen i.H.v. T€ 59 (Vorjahr: keine). Sämtliche Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betreffen frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand. Gezeichnetes Kapital Als gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. § 5 GmbHG ausgewiesen. Das Stammkapital ist zu 100 % eingezahlt. Vorjahresgewinnverwendung Der Gewinn des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen i.H.v. T€ 418 (Vorjahr: keine) enthalten solche für Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag auf Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. T€ 1.326 (Vorjahr: T€ 1.182) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für variable Gehälter i.H.v. T€ 580 (Vorjahr: T€ 377), Rückstellungen für Resturlaub i.H.v. T€ 246 (Vorjahr: T€ 182), ausstehende Vergütungen für freie Mitarbeiter i.H.v. T€ 203 (Vorjahr: T€ 39), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Reisekosten i.H.v. T€ 185 (Vorjahr: T€ 266) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen i.H.v. T€ 75 (Vorjahr: T€ 300). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 1.246 (Vorjahr: 1.276) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte unbesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Stichtag i.H.v. T€ 6.997 (Vorjahr: 7.706) und resultieren ausschließlich aus Darlehen welche auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurden. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Stichtag i.H.v. T€ 790 (Vorjahr: T€ 706) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen innerhalb des Konzernverbundes. Diese sind innerhalb eines Jahres Fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zum Stichtag i.H.v. T€ 478 (Vorjahr: T€ 360) davon T€ 471 (Vorjahr: T€ 271) aus Steuern und T€ 7 (Vorjahr: T€ 89) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Diese sind innerhalb eines Jahres Fällig. Passive Rechnungsabgrenzung Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt zum Stichtag T€ 2.962 (Vorjahr: T€ 1.992). Er beinhaltet im Wesentlichen Umsatzabgrenzungen, die entsprechend der Vertragslaufzeiten aufgelöst werden. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAuf Grund der veränderten Definition der Umsatzerlöse des BilRUG haben sich keine Änderungen ergeben. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind sonstige periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 8 (Vorjahr: T€ 5), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 261 (Vorjahr: 53), Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. T€ 11 (Vorjahr: T€ 17) sowie verrechnete Sachbezüge i.H.v. T€ 94 (Vorjahr: T€ 83) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen i.H.v. T€ 68 (Vorjahr: T€ 28) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. T€ 4 (Vorjahr: T€ 9). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträ ge entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf die die Erträge aus der Aufzinsung von Forderungen. Von den Zinsen und ä hnlichen Aufwendungen entfallen T€ 182 (Vorjahr: T€ 173) auf Gesellschafter. Bei den sonstigen Steuern handelt es sich ausschließlich um Kfz-Steuer des laufenden Geschäftsjahres. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 741 und Gliedern sich wie folgt
Konzernbeziehungen Die Open-Xchange AG, Nürnberg, stellt zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss auf (größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis), in den die Open-Xchange GmbH im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wird. Geschäftsführer Im Geschäftsjahren waren im Jahr 2016:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr 2016 wurden den Geschäftsführen Vorschüsse auf variable Gehaltsanteile in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 83) gewährt. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Berichtsjahr betrug 127 (Vorjahr: 102). Sämtliche Mitarbeiter sind angestellt. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2016 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für Open-Xchange von wesentlicher Bedeutung sind. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung der Open-Xchange GmbH schlägt vor den Jahresüberschuss 2016 i.H.v. T€ 2.705 auf neue Rechnung vorzutragen.
Olpe, 12. April 2017 Die Geschäftsführer Frank Hoberg Martin Kauß Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Open-Xchange GmbH, Olpe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 12. April 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Benjamin Kaufmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 13.07.2017 festgestellt. |
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