GEDA International GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Ferber seit 22.1.2025 | Prokura |
Stefan Nitbaur seit 22.1.2025 | Prokura |
Sigrid Sailer seit 29.11.2022 | Prokura |
Stefan Albert Schweitzer seit 5.8.2020 | Prokura |
Johann Sailer seit 5.8.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 93.99% | |
| 6.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
GEDA GmbHEigenbeteiligung | 0.01% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEDA GmbHAsbach-BäumenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GEDA GmbH, Asbach-Bäumenheim, Asbach-BäumenheimI. Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte Die GEDA GmbH steht seit über 90 Jahren in der Baumaschinenbranche für Kompetenz und Qualität "Made in Germany". Das umfangreiche Produktsortiment gliedert sich in vier Bereiche: Temporäranlagen, Permanentanlagen, Spezialprodukte und Service. Als deutscher Bauaufzugshersteller bietet die GEDA GmbH von kleinen Seilaufzügen bis hin zu Personenaufzügen alles zum sicheren Transport von Personen und bzw. oder Material für den permanenten oder temporären Einsatz. Ein breites Angebot an Zubehör, Lastaufnahmemittel und Bühnenvarianten runden das Angebot ab. Des Weiteren realisieren wir zahlreiche Projekte im Industriebereich. Zielgruppe und Absatzmärkte für die GEDA GmbH finden sich im In- und Ausland. Dabei fokussiert sich die Gesellschaft mit dem Vertrieb eigener Produkte und Dienstleistungen auf Unternehmen verschiedener Branchen, insbesondere jedoch im Bereich der Bauwirtschaft. Die Strategie, unsere Produkte und Dienstleistungen über Handelspartner zu vertreiben, hat sich bewährt und wird daher auch in Zukunft weitergeführt. Hauptniederlassung im GEDA-Verbund ist die GEDA GmbH in Asbach-Bäumenheim. Daneben unterhält die Gesellschaft noch Niederlassungen in Thüringen (Gera) und Nordrhein-Westfalen (Bergkamen) sowie mittelbar über eine deutsche Tochtergesellschaft Enkelgesellschaften in Russland sowie in den USA. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen sowie Lage der Gesellschaft 1. Rahmenbedingungen und Branche Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet in seinem Jahresgutachten 2023/2024, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,4% zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 geht der Sachverständigenrat davon aus, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt (Quelle: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung-Kurzfassung, S. 4). Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Von den USA gingen seit dem Frühjahr 2023 zwar positive außenwirtschaftliche Impulse aus. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wuchs im 2. Quartal 2023 aber zum zweiten Mal in Folge nur geringfügig und auch die chinesische Volkswirtschaft wuchs im Jahr 2023 bislang deutlich langsamer als in der Vergangenheit und weniger als nach Beendigung der Null-Covid-Politik erwartet. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen (Quelle: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung-Kurzfassung, S. 4). Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, was größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen ist. Dennoch bleibt die Kerninflation mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 % (Quelle: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung-Kurzfassung, S. 4). Weltweit stagnierte der Absatz von Baumaschinen im Jahr 2023, allerdings ging der chinesische Markt um 50 % zurück. In Deutschland liegt der Absatz insgesamt ebenfalls bei einem Minus von 8 %. Die Stimmung ist insgesamt sehr verhalten und befindet sich laut CECE Business Barometer seit Ende 2022 im Abwärtstrend. Der deutsche und europäische Markt verzeichnet bis auf die Sparte Erdbewegung einen leichten Abwärtstrend. Die Rohstoffpreise haben sich im Jahr 2023 stabilisiert, in einigen Bereichen sogar reduziert und hinsichtlich der Verfügbarkeit von elektronischen Bauteilen ist aus unserer Sicht momentan eine Verbesserung zu erkennen, jedoch kommt es immer wieder zu nicht planbaren Verschiebungen. Die GEDA GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Position am Markt halten, insbesondere im europäischen und nordamerikanischen Markt. Ein wichtiger Baustein hierfür ist die hohe Eigenfertigungstiefe und hohe Flexibilität der GEDA GmbH. Die Entwicklungen in den Mietmärkten sind stagnierend und die Investitionsbereitschaft ist sehr verhalten. Zentraleuropa wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiger Markt für uns sein. Im Industrieaufzugsbereich sind in vielen Bereichen, insbesondere in der Öl- und Gasindustrie steigende Auftragseingänge zu spüren. Trotz den immer noch wirkenden Nachwehen der Corona-Krise und der durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ausgelösten Energiekrise ist es uns gelungen den Umsatz um 11,2% im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Die Umsatzsteigerung kam zum größten Teil aus dem Ausland. 2. Geschäftsverlauf Die GEDA GmbH kann erneut auf ein erfolgreich gemeistertes Geschäftsjahr unter erschwerten Rahmenbedingungen zurückblicken. Unser Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Mio. € auf 99,5 Mio. € erhöht. Die Umsatzsteigerung kam zu weit überwiegenden Teilen aus dem Bereich der temporären Bauaufzüge. Im Bereich der Permanentanlagen hat sich der Markt nur wenig verbessert und es kommen nach wie vor Anfragen aus der Öl- und Gasbranche. In vielen Ländern Europas sind die Gewerke z.T. voll ausgelastet und sehen auch positiv in die nächsten Jahre, bedingt durch die Nachfrage an Immobilien und dem Bedarf an Wohnungen. Ein Großteil unserer Produkte wird auch für die Sanierung von Gebäuden eingesetzt. Die Entwicklung der Fachbereiche in den Baumaschinensegmenten hat sich in vielen Regionen im ersten Quartal 2024 wesentlich verschlechtert. Die Kunden sind sehr verhalten bei Neuinvestitionen, obwohl die Mietparks nach wie vor gut ausgelastet sind. Der Auftragseingang war bis Mitte des Jahres 2023 stabil, ist aber im 2. Halbjahr stark zurückgegangen. In Regionen und Märkten außerhalb Europas hat sich der nordamerikanische Markt am besten entwickelt. Unser Auftragseingang im ersten Quartal 2024 ist rückläufig. Für die Jahre 2024 und 2025 erwarten wir in Europa kein Wachstum und außerhalb Europas in neuen Märkten mit neuen Produkten ein leichtes Wachstum. Der nordamerikanische Markt wird sich in den nächsten Jahren gut entwickeln. In Russland haben wir unsere Aktivitäten aufgrund des Angriffskriegs Russlands auf die souveräne Ukraine - bereits im Vorjahr bis auf Weiteres - vollständig eingestellt und sind noch dabei, einen Managemet buy out zu realisieren. Die GEDA USA Elevator and Material Lift Company, LLC., Houston/Texas, USA, wurde in den letzten Geschäftsjahren komplett neu strategisch umstrukturiert und ist den Markterfordernissen angepasst worden. Neben der Vermietung unserer Geräte über Partner haben und werden wir auch die Organisation und die Prozesse an unseren Standard in Deutschland anpassen. Der amerikanische Markt zeigt bereits große Resonanz und gibt uns positive Aussichten für die nächsten Jahre. Diese Maßnahmen werden der Gesellschaft in Zukunft den gewünschten mittel- bis langfristigen Effekt bringen, damit die Gesellschaft nachhaltig schwarze Zahlen schreiben wird. Zur Optimierung der Kapitalbindung ist für das Geschäftsjahr 2024 vorgesehen im Rahmen eines sale and lease back Geschäftes zusätzliche Liquidität zu schaffen, um diese einerseits dem operativen Geschäft zuzuführen und andererseits die über die vergangenen Jahre erhaltene Unterstützung durch die GEDA GmbH in Teilen zurückzuführen. Derzeit laufen die Verhandlungen mit einem US-amerikanischen Investor in den Endzügen. Insgesamt gesehen verlief die Entwicklung der GEDA-GmbH in 2023 zufriedenstellend. Das Umsatzwachstum konnten wir, wie erwartet erreichen, das gesetzte Ergebnisziel haben wir hingegen knapp verfehlt. Grund dafür waren v.a. der deutlich gestiegene Materialeinsatz sowie die ebenfalls deutlich gestiegenen Personalaufwendungen. Der Jahresüberschuss ist mit 4,2 Mio. € um nur 0,5 Mio. € unter dem des Vorjahres. Die Roherträge aus den Produktionsaufträgen und den abgesetzten Mengen mit den damit erzielten spezifischen Margen der einzelnen Geschäftsabschlüsse stellen unverändert die entscheidenden finanziellen Leistungsindikatoren bei der GEDA GmbH dar. 3. Finanzlage und Investitionen Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit weist, v.a. bedingt durch den nur gering gesunkenen Jahresüberschuss von 4,2 Mio. €, den planmäßigen Abbau des Vorratsvermögens einen Wert von 6,3 Mio. € (Vorjahr: -5,7 Mio. €) auf. Belastend wirkte der Aufbau der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Jahr 2023 wurden Investitionen in materielle und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 14,0 Mio. € (Vorjahr: 8,6 Mio. €) getätigt. Der größte Teil des Investitionsvolumens entfällt, neben dem Erhalt und der Erweiterung unseres Maschinenparks, auf Investitionen in unseren Neubau des Verwaltungsgebäudes am Standort Asbach-Bäumenheim, wofür nicht nur der Bebauungsplan geändert, sondern auch die Mertinger Straße auf unsere Kosten verlegt werden musste. Die Investitionen werden mit Eigen- und Fremdmitteln finanziert. Dies gilt insbesondere auch für den gestarteten Ausbau des Standortes Asbach-Bäumenheim, der nicht nur ein Bekenntnis zum Standort Asbach-Bäumenheim ist, sondern der GEDA GmbH auch das organische Wachstum ermöglichen soll, das strategisch geplant ist. Aus der Finanzierungstätigkeit sind in 2023 insgesamt 7,3 Mio. € (Vorjahr: 12,6 Mio. €) zugeflossen. Darin enthalten sind neben einer Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (6,8 Mio. €) auch ein Mittelzufluss aus der Aufnahme von Darlehen bei Kreditinstituten i.H.v. 14,1 Mio. €, die insbesondere für die investiven Vorhaben genutzt wurden. Die Finanzlage der GEDA GmbH ist insgesamt stabil und geordnet. Die eingesetzten Finanzmittel werden von der Geschäftsleitung in regelmäßigen Abständen überprüft und soweit notwendig optimiert und angepasst. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht unter Inanspruchnahme von Skontierungen zu begleichen und die Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aufgrund der gegebenen Finanzlage ist und war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 4. Ertragslage Der Gewinn vor Einkommen- und Ertragsteuern beträgt 5,9 Mio. € (Vorjahr: 6,5 Mio. €). Nach unserer Einschätzung ist die Ertragslage stabil und wird sich zukünftig wieder auf erhöhtem Niveau nachhaltig niederschlagen. Die Verbesserungen aus der Standardisierung von Industrieaufzügen sowie dem Ausbau des Projektgeschäfts sowie die Generierung zusätzlichen Umsatzes aus unseren Standardprodukten lassen zukünftig auf eine Ertragssteigerung schließen. Der Rohertrag hat sich um 3,8 Mio. € auf 51,5 Mio. € erhöht. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf den im Vergleich zur Gesamtleistung nur unterproportionalen angestiegenen Materialaufwendungen. Der Anstieg der Materialaufwendungen ist im Wesentlichen durch gestiegene Einstandspreise begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 1,2 Mio. € und beinhalten v.a. Erträge aus Anlageverkäufen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und von Wertberichtigungen sowie Schadenersatzzahlungen. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und betragen nach 29,9 Mio. € nunmehr 33,0 Mio. €. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der mit dem Umsatzanstieg einhergehende erhöhte Personaleinsatz bei einem gestiegenen Personalbestand. Zudem wurden deutliche Tariferhöhungen vorgenommen, was sich zusätzlich im Personalaufwand niederschlägt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind mit 2,3 Mio. € um 240 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was im Wesentlichen auf die stetige Investitionstätigkeit auch früherer Jahre zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 10,1 Mio. € haben sich um 213 T€ vermindert. Die Entwicklung der einzelnen Kostenkomponenten (z.B. Vertrieb, Verwaltung, Instandhaltungen) entsprechen den erwarteten Kostenverläufen. Das Finanzergebnis wird im Wesentlichen durch die Zinsaufwendungen für mittel- und langfristige Kredite bestimmt. Das Finanzergebnis hat sich um -0,5 Mio. € auf -1,3 Mio. € verschlechtert. Die Zinsaufwendungen haben sich aufgrund der investitionsbedingten Darlehensaufnahme (v.a. bedingt durch den Neubau des Verwaltungsgebäudes) bei gestiegenen Zinserträgen deutlich erhöht. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich mit 1,7 Mio. € kaum gegenüber dem Vorjahr verändert. Steuerlatenzen haben sich wegen der Nichtausübung des Wahlrechts zur Aktivierung eines Aktivüberhangs wirtschaftlich nicht niedergeschlagen. Nach wie vor bestehen enorme Aufwendungen für die Neu- und Weiterentwicklungen unseres kompletten Produktprogramms und die Vorfinanzierungen von Material- und Personalkosten. Wir werden uns in Zukunft im temporären Bauaufzugsbereich mehr auf das Premiumsegment in Europa und Nordamerika konzentrieren und im Projektgeschäft vermehrt Wachstum generieren. Speziell für die Märkte außerhalb Europas werden wir Geräte entwickeln, um in diesen Ländern einen zusätzlichen Bedarf im Medium-Preissegment zu generieren. 5. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,7 Mio. € auf 87,2 Mio. € erhöht. Durch diverse Investitionen in unterschiedliche Anlagengüter sowie in Anzahlungen und Anlagen im Bau v.a. für den Neubau des Verwaltungsgebäudes ist das Sachanlagevermögen um 11,8 Mio. € erhöht. Das Finanzanlagevermögen hat sich v.a. durch Tilgungen um 0,4 Mio. € vermindert. Das Umlaufvermögen hat sich um insgesamt 0,6 Mio. € auf 40,0 Mio. € erhöht. Dabei wurde der Bestand der Vorräte von 23,9 Mio. € auf 22,8 Mio. € planmäßig reduziert. Die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen sind von 2,1 Mio. € auf 1,9 Mio. € zurückgegangen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 0,2 Mio. € auf 6,5 Mio. € verringert, die Forderungen im Verbund- und Beteiligungsbereich erhöhten sich um 2,0 Mio. €. Während bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Wesentlichen umsatz- und geschäftsbedingte Entwicklungen ursächlich sind, spiegelt sich im Bereich der Forderungen im Verbundbereich die neue strategische Ausrichtung der GEDA USA Elevator and Material Lift Company, LLC., Houston/Texas, USA. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind abrechnungs- und geschäftsbedingt kurzfristig auf 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) gesunken. Das Eigenkapital ist von 24,5 Mio. € auf 28,8 Mio. € gestiegen, was auf den erwirtschafteten Jahresüberschuss zurückzuführen ist. Zum 31. Dezember 2023 erreichte die Eigenkapitalquote 32,9 % (Vorjahr: 32,5 %) und die Eigenkapitalrendite 14,6 % (Vorjahr: 19,1%). Ursächlich für diese Verschiebungen sind neben dem im Vergleich zum Vorjahr leicht geringeren Jahresüberschuss der deutliche Anstieg der Bilanzsumme. Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartenden Steuernachzahlungen für die Geschäftsjahr 2021 bis 2023. Die sonstigen Rückstellungen haben sich auf 2,6 Mio. € und somit um 0,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr geschäftsbedingt verringert. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Mio. € auf 55,1 Mio. € erhöht, was im Wesentlichen auf die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+7,3 Mio. €) bei im Wesentlichen unveränderten übrigen Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die Entwicklung der Verbindlichkeiten ist planmäßig; die Veränderung ist v.a. durch die Investitionen in das Anlagevermögen, dort überwiegend durch den Neubau des Verwaltungsgebäudes, und das auf reduziertem, aber dennoch hohen Niveau gehaltenen Vorratsvermögen bedingt. 6. Entwicklungstätigkeit Der Name GEDA hat sich bei den Industrieaufzügen in Punkto Qualität und Innovationskraft zu einem Synonym entwickelt. Wir sind bei fast allen weltweit agierenden Unternehmen gelistet und als Lieferant zugelassen. Die Entwicklungen in allen unseren Produktbereichen werden massiv vorangetrieben, um unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten und Innovationen zeigen zu können. Die hohen Anforderungen unserer Kunden im Bereich SH-Aufzüge zwingen uns auch die Produktionsprozesse zu ändern. Alle diese Änderungen bieten uns die Chance, ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Die Hauptentwicklungen werden sich im Jahr 2024 weiterhin auf Standardisierung, Reduzierung von Produktvarianten und Effizienzsteigerungen im Produktionsbereich konzentrieren. Um die Innovation in allen Bereichen voranzutreiben binden wir unsere Lieferanten frühzeitig in unsere Prozesse ein, um durch eine enge Zusammenarbeit mit unserem Entwicklungsteam in immer kürzeren Zyklen Innovationen umzusetzen. Wir werden in allen Produktbereichen außerhalb unseres Premiumsegments Geräte entwickeln, und diese nach wie vor in Deutschland produzieren. Um etwaigen Standortnachteilen (z.B. hohe Energiekosten, Bürokratie) entgegenzuwirken, überprüfen wir laufend unsere bestehenden Bezugswege sowie neue Umsetzungsmöglichkeiten, sofern sich derartige bieten und unseren Qualitätsanforderungen gerecht werden. Wir betreiben eigene Forschung und Entwicklung und beauftragen grundsätzlich keine externen Dienstleiter damit. 7. Produktion und Organisation Die geplanten Umsatzsteigerungen erfordern eine ständige Weiterentwicklung der Organisationsstruktur und erheblichen Vorfinanzierungsaufwand. Durch die Krisen der jüngsten Vergangenheit und die damit in Zusammenhang stehenden Schwierigkeiten bei der Beschaffung unterschiedlichster Teile hat sich der Lagerbestand zwangsweise im Vergleich zu den Vorkrisenjahren erhöht. Unsere fraktale Organisationsstruktur gibt uns jedoch die Möglichkeit auch auf diese Anforderungen schnell und zielgerichtet zu reagieren und uns für die Zukunft Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Unsere fraktale Organisation ist ein Grundbaustein für die Umsetzung der Vision Industrie 4.0. Weiter wurde durch Organisationsänderungen die Möglichkeit geschaffen, die Serienfertigung mit dem Projektgeschäft in Einklang zu bringen. Durch unsere Serienprodukte können wir die Schwankungen im Projektgeschäft gut ausgleichen und unsere Kapazitäten gut auslasten. Im Bereich der Produktion haben wir eine leichte Erhöhung bei der Auswärtsvergabe und einem Rückgang bei den Leiharbeitskräfte. Den Personalbestand im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter konnten wir erfreulicherweise aufstocken. Das vorhandene gestiegene Auftragsvolumen fordert eine noch bessere und detailliertere Planung in einigen Prozessen. Im temporären Aufzugsbereich müssen wir durch den enorm angestiegenen Auftragseingang deutlich höhere Lieferzeiten mitteilen. Des Weiteren müssen wir als deutsches Unternehmen unseren Kunden weltweit einen Mehrwert gegenüber unseren Wettbewerbern bieten. Das Projektgeschäft erfordert ein hohes Fachwissen von der Angebotsphase bis zur Inbetriebnahme. Die schnellen Veränderungen in den Absatz- und Beschaffungsmärkten haben gezeigt, dass die hohe Eigenfertigungstiefe ein wesentlicher Vorteil ist. Bei unseren Fertigungsprozessen war unsere Lieferfähigkeit zu keinem Zeitpunkt gefährdet, auch wenn sich die Lieferzeiten verlängert haben. Auch unser vergleichsweiser hoher Lagerbestand ist von Vorteil, der konsequent genutzt und optimiert wird. III. Chancen- und Prognosebericht Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf Wachstumshemmnisse für die kommende Dekade hin, die es gezielt zu überwinden gilt; hierzu sollte der Staat entsprechende Maßnahmen treffen und verbesserte Rahmenbedingungen schaffen (Quelle: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Kurzfassung, S. 1). Hierzu gehört auch der Umgang und die Beseitigung der mit den durch die geopolitischen Krisenherde bedingten Lieferkettenstörungen. In der Prognose bis Ende 2024 sieht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung angesichts der wieder steigenden realen Einkommen eine leichte Erholung der privaten Konsumausgaben. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum gegenüber 2023 leicht erholt und 0,7 % beträgt (Quelle: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Kurzfassung, S. 4). In diesem Kontext entspricht unsere Auftragslage unseren Planungen. Der Auftragseingang im Bereich der temporären Bauaufzüge hat sich auf ein normales Maß reduziert. Es ist damit zu rechnen, dass im laufenden Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzvolumen unterhalb des Geschäftsjahres 2023 realisiert werden kann. Die temporären Bauaufzüge sind nach wie vor unser größter Umsatzträger und auch der Bereich mit den geringsten Risiken und guten Zahlungsmodalitäten. Das offene Auftragsvolumen beträgt per 3/2024 rd. 36 Mio. € (Vorjahr: 43 Mio. € per 6.2023). Für unsere Organisation und die Personalkapazitäten wird dies für 2024 eine Herausforderung, die sich jedoch, so zeigt es die Vergangenheit, gut meistern lässt. Aufgrund der gegebenen Umstände ist der Auftragsbestand mehr als zufriedenstellend und lässt auch eine zufriedenstellende Ertragslage für das Jahr 2024 erwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem unter dem Vorjahr liegenden Umsatzvolumen und einem gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechterten Jahresüberschuss aus. Die Investitionsplanung geht von einem vergleichbaren Investitionsvolumen im Vergleich zu den Vorjahresinvestitionen aus. Im Sommer 2024 werden wir unser neues Verwaltungsgebäude am Sitz der Gesellschaft beziehen und in Betrieb nehmen. Zur Stärkung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit müssen wir unsere Enkelgesellschaften auch im Jahr 2024 weiter unterstützen, um langfristig den Geschäftsbetrieb in den Gesellschaften zu gewährleisten und ausbauen zu können. Die Bereinigung und Restrukturierung unserer Enkelgesellschaft in den USA ist die Zukunft für eine effektive Bearbeitung dieses Marktes. Die GEDA RUS steht auf Grund des Russland-Ukraine-Konflikts vor einem MBO, der sich in 2023 aufgrund bürokratischer Hemmnisse in Russland verzögert hat. Auch wenn sich der Erfolg unserer US-amerikanischen Enkelgesellschaft in deren Ergebnis bisweilen noch nicht vollumfänglich niedergeschlagen hat, lassen sich doch mitunter wichtige Synergieeffekte feststellen. Für unsere Unterstützung erwarten wir jedoch im Gegenzug, dass sich die Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 positiv entwickeln wird. Unter Berücksichtigung der wesentlichen Chancen und Risiken und der markt- sowie wirtschaftsrelevanten Einflussfaktoren lassen sich aus heutiger Sicht keine Anhaltspunkte feststellen, die den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinflussen könnten. Wir wollen auch zukünftig ein attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber an allen Standorten sein, um dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter zu binden, Produkte und Lösungen entwickeln, die auch künftig in besonderem Maße Kunden- und Umweltanforderungen gerecht werden, den Kundennutzen durch das Produkt- und Serviceangebot nachhaltig steigern und Produktionsprozesse so gestalten, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden. IV. Risikobericht Die Risikopolitik der GEDA GmbH ist auf das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken ausgerichtet. Die Geschäftsleitung wird regelmäßig und zeitnah über sämtlichen erkennbaren Risiken informiert und reagiert umgehend auf diese. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Die wesentlichen Risiken der GEDA GmbH sind im Folgenden zusammengefasst: Aus geopolitischen und handelspolitischen Entwicklungen weltweit können Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und die Geschäftsentwicklung der GEDA GmbH entstehen. An erster Stelle steht derzeit eine weitere Eskalation des Russland Ukraine Konflikts und im schlimmsten Fall dessen Ausweitung auf andere Staaten. Ferner könnten eine weitere Verschärfung der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China sowie eine weitere Eintrübung der politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China zu erhöhter Unsicherheit führen und sowohl die weltwirtschaftlichen Perspektiven als auch die Geschäftsentwicklung der GEDA GmbH beeinträchtigen. Unter anderem erhöhen sich das Ausfall- und Länderrisiko deutlich. Die erhöhten Länderrisiken umfassen vor allem potenzielle Wertminderungen von Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Auch kann sich der Krieg weiter negativ auf die Absatzentwicklung, die Produktionsabläufe sowie die Einkaufs- und Logistikprozesse niederschlagen, etwa durch Unterbrechungen in den Lieferketten und der Energiebelieferung oder Engpasssituationen bei Bauteilen sowie Rohstoffen und Vorprodukten. Branchen- und länderspezifische Handelshemmnisse in für die GEDA GmbH wichtigen ausländischen Märkte könnten sich sowohl negativ auf die Produktionskosten als auch auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirken. Die Risiken aus dem Russland-Ukraine-Krieg werden fortlaufend überwacht; mögliche Szenarien werden laufend an die aktuelle geopolitische Lage angepasst und analysiert. Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditätsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität sichert sich die GEDA GmbH durch angemessene Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien. Eine regelmäßige Liquiditätsplanung stellt dabei die ausreichende und fristgerechte Ausstattung mit finanziellen Mitteln sicher. Dem Ausfallrisiko von Forderungen wirkt die Gesellschaft mittels laufender Bonitätsprüfungen, einem aktuellen Mahnwesen sowie Vorauszahlungen entgegen. Weitere Risiken für die GEDA GmbH könnten daraus resultieren, dass es der Gesellschaft nicht gelingen könnte, ihre Aufträge vertragsgemäß zu erbringen und sich hierdurch Ansprüche seitens der Kunden gegen die Gesellschaft ergeben. Defiziten in der Leistungserbringung wirkt die Gesellschaft durch geeignete Maßnahmen personeller und prozessbedingter Natur sowie eines geeigneten Qualitätsmanagements entgegen. Die Geschäftstätigkeit der GEDA GmbH ist mit Risiken behaftet, die sich aus bestehenden oder möglichen zukünftigen Rechtsstreitigkeiten ergeben können. Risiken, die im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten auftreten, werden fortlaufend identifiziert, bewertet und kommuniziert. Die Geschäftstätigkeit der GEDA GmbH ist mit keinem erhöhten Risiko von Rechtsstreitigkeiten um gewerbliche Schutzrechte, Produkthaftung, Verletzung von Gewährleistungsverpflichtungen und Sorgfaltspflichten verbunden. Dennoch können sich als Folge möglicher Rechtsstreitigkeiten, insbesondere, wenn derartige Verfahren in den USA erfolgen, Schadensersatzforderungen, Kosten für die Rechtsverteidigung, ein faktisches Wegbrechen des Marktes, etc. unabhängig davon, ob letztlich ein Schadensersatzanspruch besteht, ergeben. Ferner unterliegt die Geschäftstätigkeit der GEDA GmbH den geltenden steuerlichen nationalen oder zum Teil auch supranationalen Rechtsvorschriften. Durch Änderungen der jeweiligen Steuergesetze und deren Rechtsprechung sowie unterschiedlichen Auslegungen im Rahmen steuerlicher Betriebsprüfungen können Risiken mit Auswirkungen auf Steueraufwand, -ertrag, -forderungen und -verbindlichkeiten bzw. -rückstellungen entstehen. Zur Minimierung derartiger Risiken werden die diesbezüglichen Risiken identifiziert, bewertet und überwacht. Sofern ein ernst zu nehmendes Risiko einer späteren Inanspruchnahme besteht, werden für evtl. entstehende Ansprüche anlassbezogene Rückstellungen gebildet. Aktuell erwartet die Geschäftsleitung aus anhängigen Verfahren jedoch keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die Risiken durch Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen sowie etwaige Lieferrisiken (z.B. Lieferengpässe, Änderungen in der Produktstrategie des Lieferanten) können durch gezielte Maßnahmen im Einkaufsbereich weitestgehend kompensiert werden. Die Preissteigerungen auf der Einkaufseite und die Lohn- und Gehaltserhöhungen haben uns gezwungen ab dem 1.1.2023 eine knapp 2-stellige Preiserhöhung einzuführen. Es zeigt sich jedoch, dass in Zeiten erhöhter Gesamtnachfrage Engpässe auftreten können, die unser Wachstum möglicherweise limitieren. Zu nennen sind hier insbesondere die deutlich verlängerten Lieferzeiten für einzelne Zukaufteile. Durch unsere strategische Planung und die jahrelange gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten können wir dieses Risiko jedoch deutlich einschränken, mithin jedoch nicht vollständig beseitigen. Derzeit liegen keine Anhaltspunkte vor, wonach diese Risiken die Rentabilität des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen könnten. Der Wettbewerb um geeignetes Fachpersonal hat sich auch in 2023 nicht entspannt. Wir versuchen insbesondere durch eine gezielte strategische Personalpolitik und den Rückgriff auf Personaldienstleistungsunternehmen das Risiko des Fachkräftemangels zukünftig weitgehend einzuschränken, wenngleich auch zu konstatieren ist, dass ein vollständiger Ausschluss unrealistisch ist. Derzeit liegen jedoch keine Anhaltspunkte vor, wonach dieses Risiko die Rentabilität des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen könnte. Etwaigen Risiken aus der verstärkten Konkurrenz aus dem asiatischen Raum und des damit einhergehenden Preisverfalls und Umsatzeinbruchs auf den Absatzmärkten wirkt die Gesellschaft insbesondere durch einen Innovationsvorsprung entgegen, um sich so fortwährend Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu sichern. Die weiterhin hohen Frachtkosten bei Seecontainern bringen uns Vorteile gegenüber Wettbewerbern aus China. Ferner wird durch eine regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität, sowie einer ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung eine nachhaltige Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit sichergestellt. In Zeiten dieser Krise hat sich unsere Strategie der hohen Eigenfertigungstiefe als strategisch wichtiger Baustein erwiesen. Wir hatten keine Lieferengpässe durch den Abbruch von Lieferketten. Die strategischen Ziele der GEDA GmbH lassen sich nur durch eine optimale Ausrichtung und angemessene Unterstützung durch die Nutzung einer Vielzahl von IT-Systemen und Prozessen erreichen. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft laufend Investitionen zu tätigen, um die komplexen und leistungsfähigen Systeme auf sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Auftretende Ineffizienzen bei den IT-Systemen und -prozessen und der Ausfall geschäftskritischer IT-Anwendungen können ebenso wie der Ausfall des Rechenzentrums unmittelbaren Einfluss auf die Lieferfähigkeit der GEDA GmbH haben. Weiter kann es auch durch Maßnahmen der sog. Cyberkriminalität zu einer Beeinträchtigung oder dem Ausfall der IT-Systeme und dem Verlust von Daten kommen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos und zur Abwehr von Cyberkriminalität betreibt die GEDA GmbH ein IT-Qualitätsmanagement sowie redundante Server. Die zur GEDA-Gruppe gehörenden Enkelgesellschaften sind grundsätzlich dem Risiko einer mangelnden Marktakzeptanz im ausländischen Markt sowie dem dortigen politischen und wirtschaftlichen Gesamtumfeld ausgesetzt. Damit einher geht das Risiko von Planabweichungen sowie im schlimmsten Falle einer Fehlinvestition. Die Gesellschaft versucht dem Risiko einer Fehlentwicklung der Auslandsengagements, sowie des damit einhergehenden Verbundgeschäfts durch geeignete Maßnahmen sowie ein laufendes Beteiligungscontrolling entgegenzuwirken. Zur weiteren Absicherung vor etwaigen Risiken hält die Gesellschaft lediglich mittelbare Beteiligungen über ihre kapitalistisch organisierte Tochtergesellschaft. Insgesamt gesehen lassen sich die jeder unternehmerischen Tätigkeit immanenten Risiken nicht vollständig ausschließen. Aufgrund unserer gelebten Risikopolitik gehen wir jedoch davon aus, dass wir die mit unserer Tätigkeit verbundenen Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu deren Beseitigung bzw. Eindämmung einleiten können, so dass aus heutiger Sicht der zukünftigen Entwicklung der GEDA GmbH keine wesentlichen Risiken entgegenstehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden keine bestandsgefährdenden Risiken. Für ausreichende Liquidität war jederzeit Sorge getragen und wird es auch zukünftig sein. Soweit im Vorstehenden Prognosen, Erwartungen, Entwicklungen oder Aussagen die Zukunft betreffend geäußert wurden, können sich diese natürlich in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits heute vorhersehbar ist. Ursächlich hierfür können etwa geänderte wirtschaftliche oder politische Rahmenbedingungen, eine geänderte Wettbewerbsposition und dergleichen mehr sein. Vor diesem Hintergrund weisen wir explizit und deutlich darauf hin, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlichen von den geäußerten Entwicklungen, Erwartungen, Prognosen und Aussagen abweichen können. V. Erklärung zu Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst sieht für bestimmte Gesellschaften die Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil an bestimmten Führungspositionen (Geschäftsführung sowie die zwei Führungsebenen unter der Geschäftsführung) sowie Fristen zu deren Erreichung vor. Die Gesellschafterversammlung hat in Ihrer Sitzung im November 2022 unter Würdigung sämtlicher relevanter Gesichtspunkte und insbesondere des Status quo die Erhöhung des Frauenanteils in der Geschäftsführung, in Abweichung zur bisherigen Festlegung, von 0% auf 50% ab diesem Datum festgelegt. Die Geschäftsführung hat in Ihrer Sitzung im November 2022 ebenfalls unter Würdigung sämtlicher relevanten Gesichtspunkte sowie des Status quo beschlossen, dass der Frauenanteil der GEDA GmbH auf der ersten und zweiten Führungsebene unter der Geschäftsführung bis 31. Dezember 2024 bei 33,33% bzw. 6,67% beibehalten werden soll. Im Geschäftsjahr 2023 waren die Quoten auf der ersten und zweiten Führungsebene unter der Geschäftsführung eingehalten bzw. übertroffen.
Asbach-Bäumenheim, den 8. Mai 2024 Johann Sailer, Geschäftsführer Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gemäß § 21 Absatz 1 Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) Allgemeines Am 6. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen (Entgelttransparenzgesetz oder kurz: EntgTranspG) in Kraft getreten. Ziel dieses Gesetzes ist es, das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchzusetzen. Die GEDA GmbH ist durch formwechselnde Umwandlung im Geschäftsjahr 2020 entstanden. Die GEDA GmbH hat als Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten, der zugleich einen Lagebericht nach den §§ 264 und 289 HGB aufstellt, nach §§ 21 f. EntgTranspG einen "Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit" zu veröffentlichen. Als nicht tarifgebundenes Unternehmen stellt die GEDA GmbH den Entgeltbericht alle drei Jahre auf. Dieser Bericht soll jeweils einen Dreijahreszeitraum abdecken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GEDA GmbH werden nachfolgend geschlechterneutral unter dem Plural "Mitarbeiter" zusammengefasst. 1. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen Unter der Gleichstellung von Frauen und Männern versteht die GEDA GmbH sämtliche Maßnahmen, die der Angleichung dieser beiden Geschlechter im Arbeitsalltag im Unternehmen und der Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entfaltung dienen. Dies unterstreichen vielfältige Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Maßnahmen, die ergriffen werden, um Frauen und Männer gleichermaßen für Fach- und Führungspersonal zu gewinnen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die GEDA GmbH ihre Mitarbeiter grundsätzlich auf der Grundlage ihrer Qualifikation und Fähigkeiten geschlechterunabhängig aussucht, einstellt und fördert; gleiches gilt für die Besetzung von offenen Stellen aus dem eigenen Mitarbeiterstamm. Darüber hinaus sorgen die GEDA-weiten Grundsätze, welche als Leitbild zu verstehen sind, dass die gesetzlichen Anforderungen zur Chancengleichheit von Männern, Frauen und Diversen beachtet und im Unternehmen bekannt sind. Im Zuge der Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen, Männern und Diversen erfüllt die GEDA GmbH die gesetzlichen Grundlagen wie z.B. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sowie das vorliegende Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen. a) Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Die GEDA GmbH bietet unterschiedliche Modelle an, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Hierzu zählen folgende Maßnahmen: Die GEDA GmbH bietet individuell-flexible Arbeitszeitlösungen an, wozu auch Vollzeit- und Teilzeitarbeit mit flexiblen oder festen Arbeitszeiten für Mitarbeiter und Führungskräfte zählen. Ferner bietet die GEDA GmbH Möglichkeiten zur Teilzeittätigkeit während der Elternzeit für Mütter und Väter an. Im Einzelfall können auch befristete Vollzeit- und Teilzeitarbeit und temporäre unbezahlte Freistellungen vereinbart werden. Neben diesen Angeboten bietet die GEDA GmbH im Rahmen des Möglichen auch mobiles Arbeiten an, um so einen flexibleren zeitlichen und örtlichen Rahmen und damit größere Freiräume für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Familienmitgliedern zu ermöglichen. b) Arbeitszeitkonto / berufliche Fortbildung / Auszeit: Die GEDA GmbH gewährt ihren Mitarbeitern die Möglichkeit für Überstunden und schafft dadurch die Möglichkeit, die angefallenen Überstunden im Rahmen einer über das normale Maß hinausgehenden beruflichen Fortbildung oder für private Zwecke nutzen zu können. Ein aufgebautes Zeitguthaben kann im Rahmen der dienstlichen Erfordernisse zu folgenden Zwecken verwandt werden: • Bezahlte Freistellung für Fortbildungsmaßnahmen • Nutzung für eine individuelle längere Freizeitgestaltung bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis • Vorschalten einer bezahlten Freistellung vor Beginn der gesetzlichen bzw. betrieblichen Renten Die einzelnen Maßnahmen sind antragsgebunden und werden unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände und unter gebührender Berücksichtigung der Wünsche der Mitarbeiter entschieden. c) Spezielle Fortbildungsangebote: Im Rahmen des firmeneigenen Ausbildungszentrums in Asbach-Bäumenheim wird den Mitarbeitern der GEDA GmbH ein fachspezifisches Aus- und Fortbildungsprogramm angeboten, bei dem auch auf die speziellen Erfordernisse der weiblichen Mitarbeiter eingegangen wird. Darin geht es neben der Aus- und Fortbildung unter anderem auch um Fachkompetenzen und Führungstrainings, welche durch die Hinzuziehung auch von externen Fachdienstleistern komplettiert werden. Die GEDA GmbH versteht die Beschäftigung von Frauen - auch in Führungsposten - als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Programme für die berufliche Entwicklung und Förderung. 2. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen, Männer und Diverse Das Vergütungssystem der GEDA GmbH ist nicht nach Geschlechtern differenziert, sondern nach Maßgabe der ausgeübten Funktion leistungsorientiert ausgestaltet mit regelmäßiger Überprüfung bzw. Anpassung der individuellen Vergütung. Hierdurch werden die Anforderungen an Marktgerechtigkeit, Gleichheit, Fairness und Transparenz erfüllt. Die Vergütungskomponenten sind betrieblich geregelt. Etwaige Betriebsvereinbarungen und weitere Details sind für die Mitarbeiter über die Personalabteilung bzw. über das Intranet der Gesellschaft verfügbar. Die zentralen Elemente des Vergütungssystems der GEDA GmbH sind die verschiedenen Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens im technischen, gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Dabei orientiert sich die GEDA GmbH am Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie. Eine Eingruppierung der einzelnen Mitarbeiter erfolgt in Anlehnung an die haustariflich hinterlegten Lohngruppenmerkmale. Alle Mitarbeiter werden entsprechend ihrer Tätigkeit und Funktion eingruppiert. Welche Funktion welchem Level zugeordnet wird, ergibt sich aus der Komplexität der Tätigkeiten und Anforderungen der jeweiligen Funktion. Anhand der Eingruppierung der vom Mitarbeiter ausgeübten Tätigkeit ergibt sich, welcher Gruppe der Mitarbeiter zugeordnet ist und welches Vergütungspaket aus Grundvergütung, variabler Vergütung und weiteren Leistungen erhält. Die Höhe der Vergütung wird für alle Mitarbeiter bei Eintritt in die Dienste der Gesellschaft vor allem unter Berücksichtigung der Qualifikation und der relevanten Berufserfahrung innerhalb des relevanten Tätigkeitsfeldes festgelegt und fortentwickelt. Ein wichtiger Baustein für den Erfolg der GEDA GmbH ist der Beitrag jedes Einzelnen, die Zusammenarbeit im Team und der respektvolle Umgang miteinander. Zentrale Führungsaufgabe ist es hierbei, Mitarbeitern die an sie gestellten Erwartungen zu verdeutlichen und mit einer nachvollziehbaren Rückmeldung zu Leistung und Verhalten ihren Erfolgsbeitrag fair anzuerkennen. Hierzu wird ein regelmäßiger Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter gefördert. Dabei tragen Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam Verantwortung für das Gelingen des Dialogs. Aus der regelmäßigen und ggf. situationsbezogenen Überprüfung und regelmäßigen Anpassung der Vergütungen lässt sich ableiten, dass bei Stellen mit vergleichbaren Anforderungen und Leistungen keine generellen Vergütungsunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern bestehen. 3. Angaben zu den Beschäftigtenzahlen gemäß § 21 Absatz 2 EntgTranspG
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023GEDA GmbH, Asbach-BäumenheimA. Allgemeine Angaben Die GEDA GmbH hat ihren Sitz in 86663 Asbach-Bäumenheim und ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 34969 eingetragen. Der Jahresabschluss der GEDA GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Allgemeine Angaben Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gegebenenfalls gemindert um Investitionszuschüsse und um die planmäßigen Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungssätze werden entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Mindestsätzen nach der linearen Methode festgesetzt. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung werden geringwertige Anlagengüter nach den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Hiernach werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Einzelanschaffungskosten den Betrag von EUR 800,00 (netto) nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand gebucht. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden ohne Umsatzsteuer mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus einer geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abschläge bei der Bewertung Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nomialwerten angesetzt. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Rückzahlungsbetrag offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten, vermindert um notwendige Wertberichtigungen bei einzeln erkennbaren Risiken, angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt. Sonstige Aktiva Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden jeweils mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Jubiläumsrückstellungen werden unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht entsprechend der individuellen Restlaufzeit, sondern pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach Maßgabe des Teilwertverfahrens. Bei der Ermittlung wurde von der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung ausgegangen. Die Sozialversicherungs- und Krankenversicherungspflicht wurde mit einem Arbeitgeberanteil zu diesen Versicherungen von insgesamt 20,0 % (Vorjahr: 20,0 %) berücksichtigt. Eine Fluktuationsrate war nicht zu berücksichtigen. Die Biometrie wird durch die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Erstmalige wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,03 % p.a. sowie auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen, die mit den Nennbeträgen identisch waren, angesetzt. C. Währungsumrechnung Die Währungsumrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs der Erstbuchung. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung offener Fremdwährungsposten zum Devisenkassamittelkurs. D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen Der Wert dieses Postens wird im Wesentlichen durch die von der GEDA International GmbH, Asbach-Bäumenheim, gehaltenen Beteiligungen an deren Tochtergesellschaften bestimmt. Obgleich das abgelaufene Geschäftsjahr bei diesen Gesellschaften im Wesentlichen erneut mit Verlusten geschlossen werden musste, sind derzeit noch keine Anhaltspunkte für nachhaltig schlechte Ertragsaussichten erkennbar. Die für eine nachhaltige Ertragsstärke erforderlichen Indikatoren und Parameter siehet der Geschäftsführer nach wie vor für noch gegeben an. Die Vertriebsstrukturen sollen hierbei v.a. in den USA weiter augebaut werden. Grundlage hierfür bildet insbesondere die vollständige Übernahme der US-amerikanischen Gesellschaft in 2021. Ausleihungen an verbundene Unternehmen In diesem Bilanzposten sind Ausleihungen an die Enkelgesellschaften in den USA und Russland von zusammen 3.493 T€ (Vorjahr: 3.698 T€) enthalten. Die im Wesentlichen aus der in 2014 vorgenommenen Umwidmung kurzfristiger Forderungen sowie aus weiteren Darlehensgewährung in 2019 resultierenden Ausleihungen dienen der soliden Grundfinanzierung unserer Auslandsengagements und zur dauerhaften Stärkung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Die ausgereichten Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag mit insgesamt 3.493 T€ (Vorjahr: 3.493 T€) bzw. 0 T€ (Vorjahr: 205 T€) und betreffen die GEDA USA sowie die GEDA RUS. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben, wie auch im Vorjahr, eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.077 T€ (Vorjahr: 6.075 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von 48 T€ (Vorjahr: 62 T€), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Hierbei handelt es sich um Vorsteuer aus bezogenen Lieferungen, die erst im Folgejahr abzugsfähig sind. Darüber hinaus sind Darlehensforderungen gegen Gesellschafter von 1.341 T€ (Vorjahr: 1.266 T€) sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus aufgelaufenen Zinsen in Höhe 234 T€ (Vorjahr: 156 T€) enthalten. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft, welches in der Bilanz als gezeichnetes Kapital ausgewiesen ist, beträgt 6.001 T€ und ist vollständig einbezahlt bzw. geleistet. Kapitalrücklagen Bei den ausgewiesenen Kapitalrücklagen handelt es sich ihrer Art nach um eine Kapitalrücklage i.S.v. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Kapitalrücklagen wurden im Geschäftsjahr 2020 mit dem Formwechsel zum 1.1.2020 gebildet und sind seither unverändert. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge aus Garantie- und Gewährleistungesverpflichtungen mit 561 T€ (Vorjahr: 752 T€), Urlaubsverpflichtungen und Gleitzeitguthaben mit insgesamt 1.348 T€ (Vorjahr: 1.389 T€), Jubiläumsverpflichtungen mit 229 T€ (Vorjahr: 224 T€), Abschluss- und Prüfungskosten mit 105 T€ (Vorjahr: 99 T€) Altersteilzeit mit 122 T€ (Vorjahr: 0 T€), sowie übrige mit insgesamt 232 T€ (Vorjahr: 188 T€) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, stellen sich wie folgt dar: Gesamtbeitrag Restlaufzeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherheiten in Form eines Grundpfandrechts am Betriebsgrundstück nebst aufstehender Gebäude in Asbach-Bäumenheim in Höhe von 39.828 T€, am Betriebsgrundstück nebst aufstehendem Gebäude in Gera in Höhe von 1.000 T€ sowie eine versicherungsseitig abgedeckte Ausfallbürgschaft in Höhe von 750 T€. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten in Form der üblichen Eigentumsvorbehalte. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 345 T€ (Vorjahr: 329 T€) enthalten. Latente Steuern Aus unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz resultieren aktive und passive latente Steuern nach Maßgabe von § 274 HGB. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen; entsprechend wurden auch die damit einhergehenden Aufwendungen und Erträge aus der Bildung bzw. Dotierung von aktiven und passiven latenten Steuern saldiert. Die aktiven latenten Steuern i.H.v. 691 T€ (Vorjahr: 716 T€) resultieren aus immateriellen Vermögensgegenstände, Grundstücken und Gebäuden, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie aus sonstigen Rückstellungen, wohingegen die passiven latenten Steuern i.H.v. 561 T€ (Vorjahr: 538 T€) aus immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen resultieren. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Aktivüberhang von 130 T€ (Vorjahr: 178 T€), wobei vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht wurde. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde vom unternehmensindividuellen kominbinierten Einkommen- und Ertragsteuersatz i.H.v. 27,4% ausgegangen. Die Entwicklung der latenten Steuern ist in nachfolgender Tabelle zusammengefasst:
Haftungsverhältnisse Aufgrund der Beauftragung von Kreditinstituten zur Ausgabe von Aval-, Teilzahlungs-, Bieter- und Gewährleistungsbürgschaften könnten sich Rückgriffsansprüche über insgesamt 1.228 T€ (Vorjahr: 1.550 T€) ergeben; hiervon entfallen potentielle Rückgriffsansprüche in Höhe von umgerechnet 0 T€ (Vorjahr: 115 T€) auf ausländische Währungen (hier: USD). Das Risiko einer Inanspruchnahme sieht die Gesellschaft derzeit nicht bzw. als nicht gegeben an, da die Gesellschaft die den Bürgschaftserklärungen zugrundeliegenden Verpflichtungen erfüllt. 2. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse abzüglich Kundenskonti, Boni und Nachlässe stellt sich folgendermaßen dar:
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 391 T€ (Vorjahr: 1.574 T€) ausgewiesen. Diese betreffen die Auflösung von Rückstellungen (192 T€; Vorjahr: 796 T€) bzw. Wertberichtigungen auf Forderungen (100 T€; Vorjahr: 117 T€) sowie Gewinne aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (99 T€; Vorjahr: 661 T€). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 1 T€) enthalten. Diese betreffen Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 0 T€) periodenfremde Zinsen. Ferner beinhalten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag periodenfremde Aufwendungen ein Höhe von 9 T€ (Vorjahr 1 T€). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen (im Wesentlichen: Altersteilzeitrückstellung, Jubiläumsrückstellungen, Garantierückstellungen, Rückstellungen für die Archivierung von Geschäftsunterlagen) werden aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Höhe nicht gesondert unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst, sondern vereinfachend zusammen mit dem jährlichen Zuführungsbetrag unter dem entsprechenden Aufwandsposten erfasst. Steuern vom Einkommen und Ertrag Bei der Berechnung der Steuern vom Einkommen wurde bei der Bemessung der steuerrechtlichen Abschreibung digitaler Wirtschaftsgüter die steuerliche Fiktion einer Nutzungsdauer von nur einem Jahr zu Grunde gelegt. Damit einher geht eine Reduktion der Steuern i.H.v. rd. T€ 68 (Vorjahr: T€ 75). E. Sonstige Angaben Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
1) Mittelbare Beteiligung über die GEDA International GmbH Die Angaben zum Eigenkapital und zum Ergebnis der Tochter- und Enkelgesellschaften des letzten Geschäftsjahres beziehen sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach Maßgabe der jeweiligen nationalen Rechnungslegungsvorschriften. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgt durch Herrn Dipl.-Ing. Johann Sailer, Schwennigen-Gremheim. Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer sowie gewährte Kredite Für die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag wird ein Organkredit in Form eines Kontokorrentdarlehens gewährt. Das Darlehen wird monatlich mit 2 %-Punkten über dem 3-Monats-EURIBOR, mindestens jedoch mit 1,5 %, verzinst und hat eine unbegrenzte Laufzeit. Zum Bilanzstichtag valutiert das Darlehen mit 1.341 T€ (Vorjahr: 1.266 T€). Das Darlehen kann mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Ende eines Kalenderquartals ordentlich gekündigt werden. Eine Rückzahlung ist im Ganzen oder in Teilen möglich. Die Gestellung von Sicherheiten kann verlangt werden. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar mit 120 T€ (Vorjahr: 81 T€) betrifft in Höhe von 63 T€ (Vorjahr: 55 T€) Abschlussprüfungsleistungen, mit 15 T€ (Vorjahr: 0 T€) andere Bestätigungsleistungen, mit 41 T€ (Vorjahr: 13 T€) Steuerberatungsleistungen und mit 1 T€ (Vorjahr: 13 T€) sonstige Leistungen und Beratungen. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus verschiedenen Miet- und Wartungsverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 1.147 T€ (Vorjahr: 1.260 T€). Weitere Verpflichtungen bestehen aus verschiedenen Leasingverträgen in Höhe von 263 T€ (Vorjahr: 289 T€). Die Miet- und Wartungsverträge weisen Laufzeiten zwischen 1 und 40 Monaten und die aus Leasingverträgen solche zwischen 4 und 45 Monaten auf. Ferner bestehen Verpflichtungen aus bestellten Lieferungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 28.288 T€ (Vorjahr: 10.435 T€). Mutterunternehmen Die GEDA-GmbH mit Sitz in Asbach-Bäumenheim ist oberstes Mutterunternehmen der GEDA-Gruppe. Als solches ist sie gem. § 290 HGB verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Asbach-Bäumenheim, den 8. Mai 2024 GEDA GmbH Johann Sailer, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens in 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GEDA GmbH, Asbach-Bäumenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEDA GmbH, Asbach-Bäumenheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEDA GmbH, Asbach-Bäumenheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 8. Mai 2024 WirtschaftsTreuhand
GmbH
gez. Dr. Kleinle, Wirtschaftsprüfer gez. Heinstein, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen