WKI Isoliertechnik GmbH Berlin
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Dr.-Ing. Hofbauer seit 9.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Biofol Film GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WKI Kunststoffe GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. WIRTSCHAFTSBERICHT 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber 2022. Wie schon im Vorjahr belasten der Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und die hohe Inflation die Wirtschaft. Nach Analyse des Gesamtverbands Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) sank in 2023 auch der Branchenumsatz der deutschen Kunststoffverarbeitung um 6,0 Prozent auf 72,5 Mrd. Euro. Der inländische Umsatz sank dabei stärker um 4,0 Mrd. Euro (-9,4%), der ausländische Umsatz blieb nahezu unverändert bei 30,2 Mrd. Euro (-0,3%). Auch in 2023 stehen die Unternehmen unter starkem Ergebnisdruck. Gründe dafür sind weiterhin steigende Zinsen, Kosten für Energie und Löhne. Gleichzeitig führt dies mittelbar auch zu einer sinkenden Nachfrage. Insgesamt wurden 2023 in Deutschland 12,7 Millionen Tonnen (- 8,6 Prozent) Kunststoffe verarbeitet, davon wie im Vorjahr 2,4, Mio. Tonnen recycelte Kunststoffe. Allein die Branche Automotive, Luftfahrt und Schiffbau verzeichnete in 2023 bei gleicher Menge noch einen leichten Umsatzanstieg um 1,7%, während die Branchen Verpackung, Konsumwaren- und Baubedarfsherstellung im zweiten Jahr in Folge einen Rückgang zu verzeichnen haben (-8,4% bzw. -8,8% im Umsatz). Analog zur Kunststoffverarbeitenden Industrie ist auch die Kunststoffproduktion in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 15,3% auf 16,3 Mio. t gesunken. Sowohl der Aktionsplan Kreislaufwirtschaft der EU-Kommission als Teil des Green Deal (Klimaneutralität in 2050) mit dem Ziel, den Einsatz von Rezyklaten auf 20% zu steigern, als auch die Anwendungsinnovationen der Kunststoffindustrie zur Optimierung des Rohstoffeinsatzes tragen zusätzlich zu einer sinkenden Produktionsmenge in Europa bei. Durch die aufgezeigten Entwicklungen unterliegen die Preise auf den Rohstoffmärkten fortgesetzt einer hohen Volatilität. Für die Marktteilnehmer setzt sich die Unsicherheit der vergangenen Jahre für die langfristige Kalkulation und stabile Planung der Beschaffung von Kunststoffrohstoffen fort. Dennoch hat die deutsche Kunststoffindustrie gute Zukunftsaussichten, weil sie an allen Bereichen der Wirtschaft und auch in Teilbereichen des Klimaschutzes beteiligt ist: sie liefert zu für die Herstellung von Solarzellen, Windrädern, Gebäudedämmungen, für energiesparende Kunststofffenster, für leichte und leistungsfähige Verpackungen und energiesparende Autos. Das durchschnittliche Preisniveau für Vorprodukte ist in 2023 je nach Vorprodukt zwischen 4,5 und 12,7% gesunken. Der Effekt resultiert vor allem aus der erfolgreichen Verlagerung der Beschaffungsquellen für Vorprodukte, die zuvor aus den GUS-Staaten stammten sowie dem stetigen Nachfragerückgang. 1.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.2.1 Ertragsentwicklung Das Rohergebnis ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,5% (T€ 349) gestiegen. Bereinigt um periodenfremde und einmalige Erträge zeigt sich nach 2022 auch in 2023 ein Rückgang von 18% (T€ 1.220). Dieser Effekt geht maßgeblich auf globale und insbesondere europäische politische Entscheidungen zurück, die einen starken Einfluss auf den freien Warenverkehr haben. Der Anteil des Warenbezugs aus Ländern außerhalb der EU konnte in 2023 trotz insgesamt gesunkener Mengen von 10,5% im Vorjahr auf 14,7% gesteigert werden. Dies zeugt von den stabilen neuen Beziehungen zu Lieferanten aus Ländern, die nicht mit Handelsrestriktionen belegt sind. Die guten Geschäftsbeziehungen zu den Kunden konnten auch im Geschäftsjahr ausgebaut werden; zudem wurde der Handel mit neuen Produkten aufgebaut. Mit einem langjährigen Kundenstamm von über 200 nationalen und internationalen Unternehmen ist die Gesellschaft sehr gut aufgestellt, um auch in Krisenzeiten einen erfolgreichen Geschäftsverlauf zu erzielen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 1.632,3) haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 410,3 (-20,1%) vermindert. Aufgrund des geringeren Handelsvolumens sind die Kosten für Ausgangsfrachten um T€ 81,6 (-6,4%) gesunken. Minderungen des Aufwands ergaben sich darüber hinaus aus sonstigen Kosten (T€ -241,6) und Nebenkosten des Geldverkehrs (T€ -25,3). Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 106,6 (-37,3%) gesunken, begründet durch eine Ausschüttung im Vorjahr in Höhe von T€ 271,9. In den Zinserträgen in Höhe von T€ 205,5 sind Erträge aus ausgezahlten Rückdeckungsversicherungen enthalten. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 555,2 auf T€ 4.756 gestiegen (+13,2%). Abschließend muss festgestellt werden, dass der ursprüngliche Planumsatz für 2023 übertroffen wurde. Das Ergebnis vor Steuern lag deutlich über dem Planansatz von T€ 1.250. 1.2.2 Vermögens- und Finanzlage Als Handelsgesellschaft sind für die WKI Kunststoffe Investitionen größeren Umfangs in Sachanlagen nicht relevant. Kleinere Investitionen wie z.B. in den Fuhrpark oder die Büroausstattung werden regelmäßig getätigt. Durch die gute Liquidität konnte sich die Gesellschaft auch in 2023 vor anstehenden Rohstoffpreiserhöhungen der Rohstoffhersteller mit ausreichenden Mengen Rohstoff bevorraten. Darüber hinaus ist die Gesellschaft liquiditätsmäßig ebenso in der Lage, für ihren Kundenstamm vor angekündigten Verknappungen ein Rohstofflager aufzubauen und es vorzufinanzieren. Zur Sicherung der Debitorenforderungen bestand nach wie vor eine Warenkreditversicherung. Bei nicht ausreichender Deckung über die Warenkreditversicherung gewährt die Geschäftsleitung in Ausnahmefällen und nach sorgfältiger Überprüfung der Bonität der Kunden ein zusätzliches Hauslimit. Die strikte und regelmäßige Debitorenkontrolle und die enge Zusammenarbeit mit dem Kreditversicherer ist seit Jahren bewährte Praxis und hat die Gesellschaft vor größeren Forderungsverlusten bewahrt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine Insolvenzanfechtungsversicherung abgeschlossen. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresüberschusses von 49,5 % (2022) auf 59,1 % in 2023 erhöht. Auch für alle anderen in einem Handelshaus möglichen Risiken hat sich die Berichtsgesellschaft ausreichend versichert bzw. entsprechende Rückstellungen gebildet. Laufende Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind wie im Vorjahr vollständig durch Guthaben bei Banken gedeckt. Insgesamt übersteigt das Umlaufvermögen mit T€ 11.496 die Summe aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten um 143% (Vorjahr 91%). 1.3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aufgrund des sich in immer kürzeren Intervallen verändernden Rohstoffpreisgefüges und politischen Verhältnisse ist eine konkrete Planvorgabe und damit eine realistische Ertragsvorschau immer schwerer zu erstellen. Insofern ist die Umsatz- und Ertragsentwicklung für das Geschäftsjahr 2024 sehr vorsichtig geplant worden. Neben dem Halten und Ausbauen des bestehenden Kunden- und Lieferantenstamms sowie der Sicherung des Ertrages als Kernaufgabe der Geschäftsleitung hat nach wie vor die Akquirierung neuer Kunden und Lieferquellen im Geschäftsjahr 2024 Vorrang. Ein Controlling-Schwerpunkt der Geschäftsleitung bleibt auch in 2024 die strikte Überwachung des Debitorenstammes, um durch frühzeitige Einflussnahme Schäden für die Gesellschaft zu vermeiden. Die ständige Qualifizierung der Mitarbeiter und deren langfristige Bindung an das Unternehmen ist bei der Verfolgung der Unternehmensziele oberstes Gebot. 2. PROGNOSEBERICHT 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten Der wirtschaftliche Ausblick auf das Jahr 2024 bleibt sehr gemischt und sorgenvoll bezüglich der konjunkturellen Bedingungen und den daraus resultierenden Bedarfs- und Kostenentwicklungen verbunden. Durch Corona und den Krieg Russlands gegen die Ukraine ist die europäische, insbesondere aber die deutsche Wirtschaft in eine schwere ökonomische Krise gerutscht. Ob sich die fatalen Folgen der Energiekrise für die deutsche Wirtschaft durch staatliche Maßnahmen noch abwenden lassen, ist ungewiss. Auch die langanhaltende Inflation, Lohnkostensteigerungen und gestiegene Zinssätze bremsen die Investitionsbereitschaft und so mittelfristig das Wirtschaftswachstum. In der Konsequenz verlegen zunehmend Unternehmen die Produktion ins Ausland oder denken über eine Betriebsaufgabe nach. 2.2. Aussichten für die WKI Kunststoffe GmbH 2024 Unter Berücksichtigung einer weiter schwächelnden Konjunktur in Deutschland und Europa, wurde der Planansatz für 2024 vorsichtig angesetzt. Die Gesellschaft geht für 2024 von einem mengenmäßigen Nachfragerückgang von ca. 25% aus Eine Rezession könnte auch bei gleichbleibenden oder leicht steigenden Energiepreisen einen dämpfenden Einfluss auf die Absatzpreise haben. Einem daraus resultierenden Rückgang der Erlöse und Ertragslage wird die Gesellschaft durch eine weitere Diversifizierung ihres Angebots und mithin die Eroberung weiterer Märkte entgegenwirken. Bereits in der Vergangenheit wurden hierfür wesentliche und erfolgreiche Maßnahmen ergriffen, die nun weiter ausgebaut werden. Durch geschickte Einkaufspolitik, stabile wie auch neue Lieferantenbeziehungen sowie ausreichender Lagerbestände konnte die Gesellschaft per 28.06.2024 die Nachfrage ihrer Kunden bedienen und das geplante Halbjahresergebnis deutlich übertreffen. Vor allem konnte der Umsatzausfall im Zuge der EU-Sanktionen durch Gewinnung neuer Großkunden und alternativer Lieferquellen sowie den Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen für die Zukunft erfolgreich kompensiert werden. Es ist nach unserer Einschätzung davon auszugehen, dass aufgrund der Rezessionstendenz für das gesamte Jahr 2024 der Umsatz unter dem des Vorjahres liegen wird. Es sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung dennoch keine gravierenden Einbrüche im Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr erkennbar. 3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Als wesentlich ist das weltpolitische Verhalten Russlands und Chinas einerseits und Europas bzw., der Vereinigten Staaten von Amerika andererseits zu werten, da hiervon die Versorgung mit Energie und Rohstoffen stark abhängig ist. Eine wesentliche Herausforderung für einen funktionierenden Handel spielen daher weiterhin frei zugängliche Handelswege und Märkte. Die Abhängigkeit von Kunststoffprodukten über alle Branchen hinweg wird mittelfristig jedoch den Handel mit Kunststoffen weiterhin erforderlich machen. Allerdings sind die negativen Prognosen - vor allem für Deutschland - bereits Realität geworden. Viele Kunststoffverarbeiter verlagern ihre Produktionsstätten ins Ausland oder stellen die Produktion ein. Günstigere Produktionsbedingungen und ausreichend verfügbare Fachkräfte erleichtern ausländischen Unternehmen den Marktzugang in Deutschland, während in Deutschland die Preise für Beschaffung und Produktion hohe Steigerungsraten ausweisen, die aufgrund der ausländischen Konkurrenz nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Faktisch befindet sich Deutschland in einer Rezession, die nur durch staatliche Maßnahmen auf ungewisse Zeit hinausgezögert wird. Als Handelsunternehmen mit überwiegend deutschen Industriekunden ist die WKI Kunststoffe von diesen Entwicklungen stark beeinträchtigt.
Berlin, den 28.06.2024 WKI Kunststoffe GmbH Dr. Lutz-Uwe Schmidt, Geschäftsführer Heidrun Spanier-Schmidt, Geschäftsführerin Dr. Matthias Hofbauer, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023WKI Kunststoffe GmbH, BerlinAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. ALLGEMEINES Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg im Handelsregister unter der Nummer HR B 58362 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und unter Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB in Kontoform und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB bei der Erstellung sowie gemäß § 327 HBG bei der Offenlegung in Anspruch genommen. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB i.V.m. § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Grundsätzlich wurde bei der Bewertung des Unternehmens das Gebot der Einzelbewertung von Vermögensgegenständen und Schulden unter Annahme der betrieblichen Weiterführung (going concern) beachtet. Das Vorsichtsprinzip ist beachtet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Das Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Zugänge im Geschäftsjahr wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die einzelnen Nutzungsdauern für das Geschäftsjahr verrechnet. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte, soweit erforderlich, unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für erkennbare Risiken. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten im Sinne des § 250 Abs. 1 Satz 1 HGB werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach darstellen, ausgewiesen. Der Ausweis betrifft Leasingsonderzahlungen und Versicherungsprämien. Das gezeichnete Kapital wird mit dem im Handelsregister eingetragenen Betrag ausgewiesen. Aufgrund der teilweisen Verwendung der Vorjahresergebnisse durch Ausschüttungen werden die Posten Gewinnvortrag und Jahresüberschuss zusammengefasst als Bilanzgewinn ausgewiesen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrages angesetzt. 3. EINZELANGABEN DER BILANZ a) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,1% (i. Vj.: 1,1%) des Nettoforderungsbestandes wurde zur Abdeckung des allgemeinen Geschäftsrisikos gebildet. Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen basieren sämtlich auf Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. c) Eigenkapital Dem Gesellschaftsvertrag entsprechend ist das gezeichnete Kapital mit € 750.000,00 ausgewiesen und eingezahlt. d) Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie wurden nach der Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Verwendung der neuen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck errechnet. Bei der Bewertung zum 31.12.2023 wurden folgende Berechnungsparameter berücksichtigt: Rechnungszins: 1,74% bzw. 1,82% (7 bzw. 10 Jahre) Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend: 0,00% Rententrend: 0,00% bis 2,00 % (je nach Zusage) Gegenüber dem dritten Geschäftsführer bestehen Pensionsverpflichtungen. Zur Deckung der Ansprüche wurden ohne Gutachten der Rückstellung € 55.000,00 zugeführt. Die Verpflichtung beläuft sich auf insgesamt € 180.000,00. e) Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. f) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz aufgeführt sind Es ergeben sich zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von € 10.564,69 (i. Vj.: T€ 6) bei Restlaufzeiten bis zu 14 Monaten. 4. EINZELANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG a) Umsätze Die im Rohergebnis enthaltenen Umsätze betreffen im Wesentlichen Umsätze mit Handelswaren im Inland. b) Sonstiges Aus latenten Steuern resultiert ein Aufwand in Höhe von € 68.488,00. Der Ausweis beruht auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den gebildeten Pensionsrückstellungen. Der angesetzte Steuersatz beträgt ca. 30 %. 5. SONSTIGE ANGABEN a) Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023, einschließlich der Geschäftsführer, 7 (i. Vj.: 7). b) Geschäftsführung in 2023 Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 Frau Heidrun Spanier-Schmidt, Dipl.-Kffr., Berlin, Herr Dr. Lutz - Uwe Schmidt, Dipl.-Kfm., Berlin, Herr Dr. Matthias Hofbauer, Dipl.-Ing., Berlin, bestellt. c) Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der WKI Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, einbezogen. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von € 3.785.155,11und weist einen Bilanzgewinn von € 5.847.011,17 aus. Über die Verwendung des Jahresüberschusses und des Gewinnvortrages hat die Gesellschafterversammlung Beschluss zu fassen. Zum Abschlussstichtag besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von € 4.975,00 für den Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB sowie in weiterer Höhe von € 54.683,00 für die ausgewiesenen latenten Steuern und über eine Pensionsverpflichtung in Höhe von € 180.000,00.
Berlin, den 28.06.2024 WKI Kunststoffe GmbH Dr. Lutz-Uwe Schmidt, Geschäftsführer Heidrun Spanier-Schmidt, Geschäftsführerin Dr. Matthias Hofbauer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. § 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WKI Kunststoffe GmbH, Berlin Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der WKI Kunststoffe GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WKI Kunststoffe GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist, dass nach § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB die Nichtangabe die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Anhang. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Berlin, 09. Januar 2025 Delta
Treuhand GmbH, Berlin
Frank Normann, Wirtschaftsprüfer Heinrich Boßlet, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt. |
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