SAB TEC GmbH
Falkensteinerstraße 2, 79189 Bad Krozingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Annabel Bleile seit 24.7.2025 | Prokura |
Arnaud Jose Schmitt seit 11.11.2024 | Geschäftsführer |
Heike Tina Bleile-Hornberger seit 23.1.2020 | Prokura |
Hubert Urban Bleile seit 16.8.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAB TEC GmbHBad KrozingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage der Gesellschaft Geschäftsmodell Die SAB TEC GmbH verkauft und vermietet modulare Raumsysteme in Deutschland. Weiterhin betreibt sie Handel unter anderem mit dazu gehörenden Produkten. Die Nutzungsmöglichkeiten unserer Containermodule sind nahezu unbegrenzt. Die Einzelcontainer lassen sich vielfältig kombinieren und flexibel gestalten. Der entscheidende Vorteil der Modulbauweise zur konventionellen Bauweise ist die schnelle Umsetzung durch kurze Liefer- und Bauzeiten und das macht sie besonders wirtschaftlich. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbedingte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamt um 0,3 % gesunken. Die Auswirkungen des Ukraine Krieges mit den daraus resultierenden Preiserhöhungen im Energiebereich und die daraus resultierende Inflation zeigt sich zwischenzeitlich deutlich in der Baukonjunktur. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent. Auch im Öffentlichen Bau sind die Umsätze 2023 um real ein Prozent zurückgegangen, was überwiegend der überdurchschnittlichen Baumaterial- und somit Baupreissteigerung und der daraus resultierenden schwachen Entwicklung im Straßenbau geschuldet sei. Darstellung des Geschäftsverlaufs SAB TEC GmbH ist regional sehr gut aufgestellt und kann mit dem vorhandenen Mietpark die Kunden bedienen. Die Auftragslage und die Auslastung der Mietcontainer sind als gut zu bezeichnen. Der Mietpark wurde wieder ausgebaut. Die Gesamtleistung hat sich mit 19.049 T€ in 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 17.333T€ um 1.716 T€ erhöht. Insbesondere aufgrund der um 911 T€ stark gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sank das Ergebnis aber von 1.582 T€ in 2022 auf 466 T€ in 2023. Die Geschäftsleitung ist daher mit der Geschäftsentwicklung nicht vollständig zufrieden. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 17.290 T€ (VJ: 16.481 T€) besteht zu 62,6% aus dem Anlagevermögen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt der Buchwert des Anlagevermögens 10.822 T€, davon entfallen 8.079 T€ auf den Mietpark. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.915 T€ sind um 1.933. T€ gestiegen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen. Etwaigen weiteren Forderungsverlusten wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Finanzlage Die Finanzlage ist als gut anzusehen. Für die Zukunft sind keine Tatsachen bekannt, die diese Einschätzung beeinträchtigen könnten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 951 T€. Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Cashflow in Höhe von -1.419 T€ - Der Finanzierungscashflow beläuft sich auf 884 T€. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen. Die Finanzierung der Gesellschaft und insbesondere des Mietparks erfolgt durch Kreditinstitute. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 9.726 T€ (VJ: 9.480 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.616 T€. (VJ: 1.663 T€). Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Ertragslage Das Betriebsergebnis hat sich von 2.430 T€ im Vorjahr auf 1.031 T€ im aktuellen Jahr verschlechtert. Dabei ist die Gesamtleistung mit 19.049 T€ gegenüber dem Vorjahr (17.333 T€) stark gestiegen. Die Materialaufwandsquote blieb mit 62 % ca. auf dem Niveau des Vorjahres (60 %) und betrifft ausschließlich das Handelsgeschäft der Gesellschaft. Der Personalaufwand hat sich aufgrund der gewachsenen Belegschaft um 245 T€ leicht auf 1.791 T€ erhöht. Die Abschreibungen haben sich im Geschäftsjahr von 2.457 T€ im Vorjahr auf 2.670 T€ ebenfalls leicht erhöht. Hintergrund sind Investitionen in den Mietpark, die insbesondere Ende 2022 vorgenommen wurden und im Berichtsjahr vollständig in die Abschreibung miteingeflossen sind. Der Jahresüberschuss reduzierte sich daher von 1.582 T€ im Vorjahr auf 466 T€ im aktuellen Geschäftsjahr. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Beurteilung unseres Geschäftes ergibt sich insbesondere aus der Entwicklung des Mietparks sowie dem Betriebsergebnis der Gesellschaft. IV. Prognosebericht Die Ökonomen des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erwarten ein Umsatzminus um weitere 3 %. Besonders erheblich prognostizieren sie den Rückgang im Wohnungsbau (-13 %). Durch die gestiegenen Baukosten sank die Nachfrage im Bausektor - und sorgt für zusätzlichen Wettbewerbsdruck um private wie öffentliche Bauaufträge. Ein scheinbarer Widerspruch zum Fachkräftemangel: Immer mehr Unternehmen im Bauhauptgewerbe rechnen damit, nicht alle Mitarbeitenden halten zu können. In einer Umfrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e. V. vom Dezember 2023 wird erwartet, dass knapp jedes dritte Bauunternehmen für 2024 einen Beschäftigtenrückgang im eigenen Unternehmen verzeichnen wird. Saisonale Schwankungen und ein Qualifikationsmismatch können Gründe sein. Unterstützung und mehr Planungssicherheit erhofft sich die Bauwirtschaft von der Bundesregierung: zum einen in Form von Investitionen und Wohnungsbauförderung, zum anderen durch die Förderung von Infrastrukturprojekten. Für unser Geschäftsmodell rechnen wir 2024 mit einem weiteren starken Verlauf. Aufgrund gestiegener Baukosten wird das Geschäftsfeld modulares Bauen zur Kosten Reduktion wachsen. Wir gehen daher von einer leichten Steigerung unserer Gesamtleistung sowie einer Erholung unseres Ergebnisses aus. V. Chancen- und Risikobericht Aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage ergibt sich noch keine Beeinträchtigung unseres Geschäftsfeldes. Allgemeine aktuelle Geschäftsrisiken, wie beispielsweise der Fachkräftemange, beeinflussen aber auch unsere Geschäftsentwicklung. Risiken bestehen unter anderem in dem diversifizierten Geschäftsfeldern aus Handel und Vermietungsgeschäft. Durch die geplante Einführung eines neuen ERP Systems wird das Controlling System effizienter. Die Liquiditätslage des Unternehmens ist aktuell stabil und Liquiditätsrisiken werden überwacht. Mit unseren Geschäftsbanken haben wir z.T. langjährige Geschäftsverbindungen. Forderungsausfälle sind aufgrund effizientem Mahnwesen relativ gering. In einer Gesamtheitlichen Betrachtung der Chancen- und Risikolage sind grundsätzlich nicht vorhersehbare Risiken vorhanden. Wir sehen aber überwiegend Chancen nach der aktuellen Risikobewertung das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 weiter zu entwickeln und die Ertragskraft zu stärken.
Bad Krozingen den 31.03.2025 Hubert Bleile BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Es wurde unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angemessene Wertberichtigungen gebildet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungErläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten i.H.v TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 122), Gewährleistungen i.H.v. TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 59) und für Abschlussarbeiten in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 9) gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe besichert. Die Sicherheiten bestehen teilweise aus Sicherungsübereignungen von Containeranlagen und aus Abtretungen von Mietforderungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträge i.H.v. TEUR 305 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 7) und Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 232) enthalten. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersvorsorge i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 96) enthalten. IV. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Frank Staub, Markus Textor Weitere Geschäftsführer: Hubert Bleile Vergütungen der GeschäftsführerAuf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss soll in volle Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der GeschäftsführungOrt, Datum sonstige Berichtsbestandteile
Bad Krozingen, den 31.03.2025 gez. Hubert Bleile, GF Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SAB TEC GmbH, Bad Krozingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SAB TEC GmbH, Bad Krozingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAB TEC GmbH, Bad Krozingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, 7. März 2025 Kuhn Vogel Eisenhardt GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Murat Bican, Wirtschaftsprüfer Michael Kuhn, Wirtschaftsprüfer |
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