CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH

Renntalstraße 9, 74360 Ilsfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 104055
Eingetragen
6.11.1985
Branche
Herstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen
Gegenstand
Bearbeitung von Blechen aller Art unter Einsatz der CNC-Stanz- und Lasertechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Cornelia Ehmann
seit 26.4.2022
Geschäftsführer
Andreas Benz
seit 15.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Bernd Ehmann
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bernd Ehmann
Siemensstr. 5 74360 Ilsfeld
76.700 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH

Ilsfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH bildet mit modernster Fertigungstechnik die gesamte Prozesskette rund um die Blechverarbeitung ab. Von der fertigungsgerechten Konstruktion über das ganze Spektrum der Blechbearbeitungstechniken bis hin zur Montage von Baugruppen. Die Produkte finden im Wesentlichen Verwendung in der Solarbranche, der Automotivbranche, der Luftfahrtbranche sowie des Anlagen- und Maschinenbaus.

Die CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH produziert auf einer Gesamtfertigungsfläche von ca. 8.500 qm.

Der Absatzmarkt beschränkt sich mit 80% überwiegend auf das Inland.

Der durchschnittliche Auftragsbestand beträgt ca. einen Monatsumsatz. Der Auftragsbestand wird anhand von Kennzahlen Tag für Tag kontrolliert.

Das Unternehmen hat folgende Qualitätsnachweise:

Qualitätsmanagement nach DIN ISA 9001:2015

Umweltmanagement nach DIN ISO 14001:2015

Die Aufrechterhaltung der Zertifikate werden durch jährliche Überwachungsaudits gewahrt.

Die durchschnittliche Personalstruktur zeigt folgende Zusammensetzung und Entwicklung:

2023 2022
Geschäftsführer 2 2
Gewerbliche Arbeitnehmer 67 71
Angestellte 30 31
99 104

B. Lage des Unternehmens

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesrepublik Deutschland lag im Jahr 2023 bei etwa 4,12 Billionen Euro. Preisbereinigt bedeutete das einen Rückgang um 0,2 %. (Quelle: Statista)

Die Inflation, die sich seit dem Frühjahr 2021 stark erhöht hat, hat die deutsche Wirtschaft auch im laufenden Geschäftsjahr weiterhin belastet. Die Inflation verringerte sich zwar stetig, erreichte aber erst im März 2024 ein normales Niveau von etwa mehr als 2 %.

Nachdem das Preisniveau im Jahr 2022 einen Höhepunkt erreicht hatte, fiel es bis Ende 2023 auf ein eher moderates Niveau. Allerdings bleibt das deutlich niedrigere Preisniveau, dass vor der Corona-Pandemie herrschte, weiterhin in weiter Ferne. (Quelle: MEPS International Ltd.)

Die Corona-Pandemie hat insbesondere zu Material- und Lieferengpässen in der Branche geführt. Der Mangel an (Vor-)Produkten seitens der Hersteller und Zulieferer führt zu einem gesteigerten Wettbewerb bei den Händlern und letztendlich zu Preiserhöhungen.

Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellte die Weltwirtschaft, aber vor allem Deutschland, vor erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Wirtschaft und die privaten Haushalte leiden unter den hohen Energiekosten.

Im Jahr 2023 gab es weltweite ökonomische Unsicherheiten, darunter die Folgen der COVID-19-Pandemie und geopolitischer Spannungen.

Trotz dieser immer noch herausfordernden Umstände konnte die Gesellschaft ein sehr positives Jahresergebnis erzielen und somit einen großen Wettbewerbsvorteil schaffen im Vergleich zu Unternehmen, denen es durch die verschiedenen schwierigen Umstände sehr hart getroffen hat.

2. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik ist darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.

Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt TEUR 400 gesunken.

Die Vermögenslage ist durch einen erfreulichen Eigenkapitalanteil von 69,15%(Vj. 68,91%) gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Geschäfts und Fabrikgebäude einschließlich Grund- und Boden teilweise im Eigenbesitz und gemietet sind.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Anlagengüter betrugen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 1.003 und betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung erfolgte überwiegend durch fremde Mittel. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen ist die Sachanlagenintensität mit 49,95% etwas höher als im Vorjahr (49,26%).

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 196 erhöht. Hier machen sich insbesondere die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Guthaben bei Kreditinstituten sowie höhere Forderungsbestände aus Lieferungen und Leistungen bemerkbar.

Die durchschnittliche Zielgewährung an Kunden lag mit ca. 21 Tagen um 2 Tage etwas niedriger als im Vorjahr.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 9.933 um TEUR 511 auf TEUR 10.444.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.575 erhöht. Die liquiden Mittel sind in Summe trotz hoher Investitionen in das Sachanlagevermögen weiterhin auf hohem Niveau und betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.123 nach TEUR 1.370 im Vorjahr. Die Finanzverbindlichkeiten konnten im Geschäftsjahr planmäßig getilgt werden. Zwei Darlehen wurden im Geschäftsjahr vollständig getilgt. Für die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurde ein neues Darlehen über TEUR 815 aufgenommen. Damit betragen die Finanzverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag TEUR 2.115 und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr bis sechs Jahre und werden durch von der Gesellschaft bestellte Grundschulden sowie durch Sicherungsübereignung von fünf Produktionsmaschinen gesichert. Der gesamte Bestand ist im Rahmen der Globalzession ebenfalls sicherungsübereignet. Die Verbindlichkeiten sind in Summe von TEUR 2.693 im Vorjahr auf TEUR 2.704 leicht angestiegen. Die Fremdkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 31,15% auf 30,85% verbessert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 142 gesunken und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 40 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten vor allem Verbindlichkeiten aus Gehalt, Lohn- und Kirchensteuer und soziale Sicherheit.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,44% deutlich gestiegen. Im Geschäftsjahr ist das erwirtschaftete Rohergebnis mit TEUR 9.657 um rund 5,10% höher als im Vorjahr. Die Personaleinsatzquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 43,23% auf 43,93% gestiegen. Die Materialaufwandsquote ist von 29,43% auf 28,80% gesunken. Im Vergleich der beiden Quoten ist die Gesellschaft vor allem mit hohen Personalkosten konfrontiert. Die Ausrichtung der Gesellschaft erfordert eine Vielzahl an Mitarbeitern, womit hohe Personalkosten einhergehen. Aufgrund des Anstiegs der Umsatzerlöse sowie des IG-Metall Tarifabschlusses (Erhöhung der Löhne- und Gehälter um 6% ab 01.10.2022) sind die Personalkosten um 3,40% gestiegen. Dementsprechend zeigt das Verhältnis, dass die Umsatzerlöse stärker gestiegen sind als die Personalkosten.

Der Gewinn vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern liegt bei TEUR 607 und der Jahresüberschuss liegt bei TEUR 376.

Steuerungsinstrumente sind Plan/Ist-Vergleiche, die sowohl auf Projekt- als auch auf Unternehmensebene durchgeführt werden. Die Geschäftsleitung prüft diese monatlich, um bei Bedarf geeignete Maßnahmen zu bestimmen und umzusetzen.

Aufgrund der speziellen Schwierigkeiten, die sich durch die Einflussfaktoren der Welt ergeben, wurden in den letzten Jahren die Plan/Ist-Vergleiche noch genauer durchgeführt, und die Kostenstruktur wurde fortlaufend und konsequenter überprüft und angepasst.

Umsatzerlöse, EBIT und EBT sind dabei die finanziellen Leistungsindikatoren. Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren dienen als Grundlage für die Planung der kommenden Geschäftsjahre.

Umsatzerlöse: TEUR 13.442 (Vorjahr: TEUR 12.396)

EBIT: TEUR 646 (Vorjahr: TEUR 450)

Eigenkapitalrendite: 8,61% (Vorjahr: TEUR 6,29%)

C. Voraussichtliche Entwicklung

Chancen und Risiken

Chancen bestehen durch die bislang sehr gute Marktpositionierung der Gesellschaft in Deutschland und im Ausland. Die Gesellschaft steht mit vielen Kunden in langjähriger Geschäftsverbindung. Sie verfügt über hoch qualifizierte Mitarbeitende und einen hochmodernen Maschinenpark. Das Gewährleistungsrisiko und die Währungsrisiken sind gering. Unsere Stellung im Markt, unsere Leistungsfähigkeit und der langjährige Umgang mit Marktveränderungen verschaffen uns einen gewissen Wettbewerbsvorteil.

Vor dem Hintergrund der Situation rund um den Ukraine Krieg, der Strukturkrise der deutschen Automobilindustrie und der sich aus der Energiekrise und der Coronavirus-Pandemie ergebenden Inflation ist weiterhin mit Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen. Zu nennen sind mögliche Risiken aus der Verzögerung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen verbunden mit dem Risiko von Kostensteigerungen insbesondere für Energie und der Verzögerung von geplanten Einnahmen. Darüber hinaus ist mit krisenbedingten Einschränkungen der eigenen Geschäftsprozesse und damit verbundene operative Risiken sowie gegebenenfalls mit verschlechterten Finanzierungsbedingungen zu rechnen.

Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere Entwicklung zur Identifikation der damit verbundenen Risiken und reagiert bedarfsweise unter Zugrundelegung des Risikomanagementsystems des Unternehmens mit angemessenen Maßnahmen zum Umgang mit den identifizierten Risiken. Dies betrifft auch Maßnahmen zur Anpassung von operativen Geschäftsprozessen unter Nutzung aktueller technologischer Möglichkeiten.,

Für die CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH waren für 2023 keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand auch für den Prognosezeitraum sowie die überschaubare Zukunft nicht.

Prognosebericht

Für das Ergebnis vor Steuern ist im Geschäftsjahr 2023 aufgrund gestiegener Umsatzerlöse um 8,44 %, relativ konstanten Aufwendungen und hohen Bestandserhöhungen ein weitaus positiveres Ergebnis zum Vorjahr zu erkennen (2023: TEUR 607; 2022: TEUR 418).

Trotz gesamtwirtschaftlicher und branchenspezifischer Herausforderungen gibt es Anzeichen für eine allmähliche Erholung der deutschen Wirtschaftslage. Positiv stimmt die im Branchenvergleich zufriedenstellende Auftragslage und die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Zusammenfassend rechnen wir aufgrund der nicht einfachen Rahmenbedingungen zum jetzigen Zeitpunkt für das Geschäftsjahr 2024 mit niedrigeren Auftrags- und Verkaufszahlen wie im Vorjahr, was einen Rückgang des Umsatzes bedeutet. Aufgrund der entsprechenden Reduzierung der Kosten wird für das Geschäftsjahr 2024 dennoch mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

Da das Fremdkapital aufgrund der Rückzahlung der Darlehen abnimmt und das Eigenkapital aufgrund des Gewinns von 2024 steigt, wird die Eigenkapitalrendite weiterhin leicht zunehmen. Die Umsatzerlöse werden um circa 15% sinken. Das EBIT wird aufgrund des Rückgangs der Umsatzerlöse und der zeitversetzten rückläufigen Kosten unter dem Vorjahresniveau liegen, jedoch deutlich über dem Niveau von 2022. Daher wird das Ergebnis, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war, voraussichtlich wieder positiv sein, aber im Vergleich zu 2023 niedriger ausfallen.

Ein Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht derzeit nicht. Für den Prognosezeitraum werden keine nennenswerte Forderungsausfälle erwartet.

 

Ilsfeld, den 13. Dezember 2024

CNC Stanz und Lasertechnik GmbH

Die Geschäftsführer

Cornelia Ehmann

Andreas Benz

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CNC STANZ- UND LASERTECHNIK GMBH, ILSFELD

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.243.003,95 4.929
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.180,00 15
II. Sachanlagen 5.216.573,95 4.893
III. Finanzanlagen 21.250,00 21
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.104.762,30 4.900
I. Vorräte 1.783.519,11 2.567
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.197.779,94 963
- davon Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 13.739,18 (Vorjahr: TEUR 13)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.123.463,25 1.370
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 95.919,11 105
10.443.685,36 9.934

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL 7.221.522,56 6.845
I. Gezeichnetes Kapital 76.700,00 77
II. Gewinnvortrag 6.768.369,32 6.363
III. Jahresüberschuss 376.453,24 405
B. RÜCKSTELLUNGEN 518.237,89 396
C. VERBINDLICHKEITEN 2.703.924,91 2.693
10.443.685,36 9.934

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR TEUR
1. Rohergebnis 9.657.392,16 9.188
2. Personalaufwand 5.730.166,21 5.541
a) Löhne und Gehälter 4.727.589,23 4.571
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.002.576,98 970
- davon für Altersversorgung: EUR 1.742,52 (Vorjahr: TEUR 3)
3. Abschreibungen 635.094,74 556
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.645.970,65 2.641
9.011.231,60 8.738
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.697,74 3
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.200,01 35
-40.502,27 -32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 216.664,99 0
8. Ergebnis nach Steuern 388.993,30 418
9. Sonstige Steuern 12.540,06 13
10. Jahresüberschuss 376.453,24 405

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Ilsfeld

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Stuttgart

Register-Nr.: HRB 104055

Die Gesellschaft wird unter der Firma CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH, sowie der Registernummer HRB 104055 beim Amtsgericht Stuttgart geführt. Sitz der Gesellschaft ist Ilsfeld.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs, Bilanzierungs und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHGesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs und Bewerungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHGesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

2. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

3. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei bis sechs Jahre zugrunde gelegt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Bei den Zugängen mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 erfolgt eine Erfassung als geringwertige Wirtschaftsgüter.

Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt.

4. Umlaufvermögen

Im Vorratsvermögen werden die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, die sich aus den letzten Einstandspreisen ergeben, unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden retrograd, ausgehend vom Verkaufspreis bewertet. Zu erwartende Gewinnanteile, Verwaltungs und Vertriebskosten wurden pauschal in Abzug gebracht. Der Wertansatz richtet sich grundsätzlich nach dem Grad der Fertigstellung.

Im Geschäftsjahr wurde erstmalig ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB für die maschinengebundenen Werkzeuge gebildet. Nach der mengenmäßigen Erfassung bestimmt sich der Wert nach den Anschaffungskosten.

Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder zum Barwert unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben Einzelwertberichtigungen dem allgemeinen und latenten Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettobetrages (ohne USt) ausreichend Rechnung getragen.

5. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.884,45 0,00 0,00 205.884,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.867.040,35 0,00 0,00 4.867.040,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.920.963,26 934.694,45 78.034,54 6.777.623,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.586,06 68.557,42 30.350,21 792.793,27
11.542.589,67 1.003.251,87 108.384,75 12.437.456,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 0,00 0,00 15.000,00
2. Beteiligungen 6.250,00 0,00 0,00 6.250,00
21.250,00 0,00 0,00 21.250,00
11.769.724,12 1.003.251,87 108.384,75 12.664.591,24
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 191.003,45 9.701,00 0,00 200.704,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.450.483,90 121.885,00 0,00 1.572.368,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.490.614,01 456.890,82 10.358,66 4.937.146,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 708.315,31 46.617,92 43.565,46 711.367,77
6.649.413,22 625.393,74 53.924,12 7.220.882,84
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.840.416,67 635.094,74 53.924,12 7.421.587,29
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.180,00 14.881,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.294.671,45 3.416.556,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.840.477,00 1.430.349,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.425,50 46.270,75
5.216.573,95 4.893.176,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 15.000,00
2. Beteiligungen 6.250,00 6.250,00
21.250,00 21.250,00
5.243.003,95 4.929.307,45

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Kosten aus Wartungs und Nutzungsverträgen sowie Versicherungsbeiträgen werden zeitanteilig abgegrenzt.

4. Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.144.822,56, bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.768.369,32 und Jahresüberschuss in Höhe von EUR 376.453,24, auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Verbindlichkeiten

davon Restlaufzeiten
Gesamt unter 1 Jahr 1 5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.114.764,56 616.812,00 1.339.604,00 158.348,56 2.114.764,56
Vorjahr 1.952.109,95 622.164,31 1.286.276,98 43.668,66 1.434.928,31
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.243,01 11.243,01 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 58.537,60 58.537,60 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 246.758,72 246.758,72 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 388.746,57 388.746,57 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.996,22 1.996,22 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 331.158,62 331.158,62 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 291.175,52 291.175,52 0,00 0,00 0,00
2.703.924,91 1.205.972,35 1.339.604,00 158.348,56 2.114.764,56
Vorjahr 2.692.565,86 1.362.620,22 1.286.276,98 43.668,66 1.434.928,31

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.115 (Vj. TEUR 1.435) durch von der Gesellschaft bestellte Grundschulden sowie durch Sicherungsübereignung von fünf Produktionsmaschinen gesichert. Der gesamte Forderungsbestand ist im Rahmen der Globalzession ebenfalls sicherungsübereignet.

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von EUR 102.704,22 (Vj. TEUR 11).

Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von EUR 14.341,60 (Vj. TEUR 4).

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Angaben über Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

2023 2022
Geschäftsführer 2 2
Gewerbliche Arbeitnehmer 67 71
Angestellte 30 31
99 104

2. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Cornelia Ehmann, Ilsfeld

Andreas Benz, Dipl.-Ing., Ilsfeld

Die Geschäftsführer sind befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet und Pachtverträgen in Höhe von jährlich TEUR 506. Für einen Teilbetrag in Höhe von TEUR 18 ist als Mietende der 31.12.2025 vertraglich festgehalten. Die restlichen Teilbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 397 können jährlich mit einer Frist von einem Jahr zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden.

Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für technische Anlagen und Maschinen sowie Kraftfahrzeuge in Höhe von insgesamt TEUR 519, die innerhalb der nächsten 5 Geschäftsjahre fällig werden. Der Gesamtbetrag der Leasingzahlungen innerhalb des nächsten Geschäftsjahres beträgt TEUR 386.

4. Anteilsbesitz

Beteiligungsanteil Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
CMD Creative Metalldesign GmbH 60 1.711 224
ATM Ilsfeld GmbH 25 42 2

 

Ilsfeld, den 13. Dezember 2024

CNC Stanz und Lasertechnik GmbH

Die Geschäftsführer

Cornelia Ehmann

Andreas Benz

Gewinnverwendungsbeschluss und Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss der CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 2. Januar 2025 festgestellt.

Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn von EUR 7.144.822,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH, Ilsfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH, Ilsfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CNC Stanz- und Lasertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die . zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten An-gaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 13. Dezember 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Johannes Hauser, Wirtschaftsprüfer

Andreas K. Wiedmann, Wirtschaftsprüfer

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