IDEM Automotive Solutions GmbH
Selbe AdresseDruck- und Medienvorstufe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Engel seit 22.5.2025 | Prokura |
Philipp von Oldenburg seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Marion Müter seit 9.7.2024 | Prokura |
Ulrich Dieterich seit 10.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 77.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Mütter Familienstiftung | 22.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InPro engineering GmbHWolfsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
In der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 23. September 2024 wurde der Jahreabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft mit Sitz in Wolfsburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter der Nummer HRB 207527 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert anzubringenden Vermerke fast ausschließlich im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend der bisherigen Handhabung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist - vermindert um planmäßige teils lineare, teils degressive Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Abnutzbare bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR bis 1.000,00 EUR werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2 a EStG) mit 20 % p. a. abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet und betreffen folgende Tochterunternehmen:
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet und betreffen die InPro electric GmbH (Anteil zum 31.12.2023 : 9,00 %). Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2022 16.784 TEUR und das Jahresergebnis 2022 6.644 TEUR). Die unter Vorräten ausgewiesenen teilfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch Gemeinkostenanteile. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag nach Abzug von Einzel- und Pauschalwertberichtigung bewertet und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 500 TEUR (i.V. 1.580 TEUR). Das Stammkapital ist voll eingezahlt und zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags. Von den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (870 TEUR) werden 870 TEUR offen von den Vorräten abgesetzt, da insoweit teilfertige Leistungen gegenüberstehen, und 0 TEUR unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht setzen sich aus zwei Darlehen und saldierten Forderungen und Verbindlichkeiten zusammen und bestehen in Höhe von 6.837 TEUR (i.V. 8.251 TEUR). Sie sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 60,30 EUR (i.V. 0,00 EUR). Die Verbindlichkeiten sind - abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten - ungesichert. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne (0,5; i. V. 1 TEUR), die Auflösung von Rückstellungen (46; i. V. 0 TEUR) und Versicherungsentschädigungen (62; i. V. 29 TEUR) sowie Gewinne aus Anlageabgängen (8; i.V. 0 TEUR ) erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen u. a. Mieten, Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen, Instandhaltungen, sowie Kursverluste (3; i. V. 9 TEUR), Aufwendungen aus Versicherungsentschädigungen (28; i. V. 26 TEUR) und Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen (0; i. V. 17 TEUR). Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen 38 (i. V. 42) TEUR auf verbundene Unternehmen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag (276 TEUR) sowie Gewerbesteuer (271 TEUR) für das laufende Jahr. Für Vorjahre ergeben sich Erträge in Höhe von 0,2 TEUR. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens haben, liegen nicht vor.
Wolfsburg, den 1.September 2024 InPro engineering GmbH gez. Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmen Die InPro engineering GmbH ist ein Anbieter für hochentwickelte mechatronische Dienstleistungen im internationalen Umfeld. Schwerpunkt in diesem hochkomplexen Geschäft ist die Automatisierung von Abläufen in der Produktion, Fördertechnik, Endmontage, Batteriefertigung und Logistik. Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sind überwiegend ihre Kunden, welche in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Automobilindustrie auch in den USA nennenswerte Projekte erfolgreich abwickeln konnten. Kerngeschäft der InPro engineering GmbH ist die Automatisierungstechnik in der Automobilindustrie - besondere Kompetenz besitzt sie im Karosseriebau. Als Schwerpunkt bietet sie Produktionsautomation an. Hier hält sie eine starke Marktposition, die sie durch Know-how, hohe Qualitätsstandards, besondere Flexibilität im Bereitstellen der notwendigen Ressourcen und nicht zuletzt durch Herstellerunabhängigkeit in der Steuerungstechnik und der Roboterprogrammierung festigt und ausbaut. Es arbeiten qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in wechselnden Teams effektiv zusammen und sichern mit dem Anspruch, besser zu sein als die Konkurrenz, den Erfolg und die Zukunft des Unternehmens. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Mehrere Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurden identifiziert, darunter übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel sowie unzureichende private und öffentliche Investitionen. Diese Probleme haben sich über einen längeren Zeitraum hinweg verstärkt und müssen angegangen werden, um die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu fördern. Die übermäßige Bürokratie kann die Flexibilität von Unternehmen einschränken und Investitionen behindern. Der Fach- und Arbeitskräftemangel beeinträchtigt die Produktivität und Innovationskraft der Wirtschaft. Unzureichende Investitionen können wichtige Infrastrukturprojekte vernachlässigen und das langfristige Wachstumspotenzial der Wirtschaft hemmen. Deutschland als größte Volkswirtschaft spielt in der Europäischen Union eine bedeutende Rolle und hat daher einen erheblichen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum der gesamten Region. Wenn Deutschland eine Phase wirtschaftlicher Stagnation durchläuft, kann dies das Wachstum in der gesamten EU bremsen.
Quelle: Statistisches Bundesamt BIP, eurostat Der Pkw-Absatz in der Europäischen Union ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit und die Verbraucherstimmung in Europa. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Trends und Entwicklungen abgezeichnet, die einen Einfluss auf den Absatz von Personenkraftwagen (Pkw) in der EU hatten. Seit Jahresbeginn 2023 verzeichnete der Pkw- Absatz einen kontinuierlichen Aufwärtstrend, wobei im selben Zeitraum insgesamt 10,9 Mio. Autos erstmals in den Verkehr gebracht wurden. Dies entspricht einem Zuwachs von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklungen ist zu beachten, dass die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union im Jahr 2022 stark zurückgingen, da so wenige Autos wie seit 1993 nicht mehr zugelassen wurden, vor allem aufgrund von Teilemangel. Ein deutlicher Trend zeigt sich jedoch in der anhaltenden Präferenz für elektrifizierte und rein elektrische Modelle, die die Automobilbranche maßgeblich prägen.
Quelle: Kraftfahrt Bundesamt, ACEA Die deutsche Automobilindustrie steht vor zahlreichen Herausforderungen wie der steigenden Digitalisierung, neuen Umweltstandards, dem zunehmenden Wettbewerb durch chinesische Hersteller und den scharfen CO 2 -Zielen der EU. Trotz dieser Schwierigkeiten haben deutsche Hersteller ihre Auslieferungen im Vergleich zu 2022 erhöht. Diese Herausforderungen erfordern beträchtliche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Umstellung der Produktion, um Fahrzeugflotten emissionsärmer zu gestalten. Das Geschäftsmodell der Zukunft konzentriert sich zunehmend auf die Bereitstellung von Mobilitätsdienstleistungen insgesamt, was bedeutet, dass Automobilunternehmen sich mit Themen wie Carsharing und autonomem Fahren auseinandersetzen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden.
Quelle: VW, Mercedes-Benz, BMW Insgesamt stehen deutsche Automobilhersteller vor einem tiefgreifenden Wandel, der ihre Produktions- und Geschäftsmodelle sowie ihre Positionierung im globalen Markt nachhaltig beeinflussen wird. Mehr als die Hälfte der jährlichen Leistungsstunden wurden 2023 für die nachfolgend genannten Projekte zu neuen Modellen und Modellvarianten erbracht.
Der Auftragseingang und -bestand liegt mit 29.309 TEUR bzw. 21.704 TEUR (i. V. 14.017 TEUR bzw. 9.339 TEUR) deutlich über dem Niveau des Vorjahres - dies entspricht einer Reichweite von ca. 67 (i.V. 42) Wochen. Die InPro engineering GmbH ist deshalb optimistisch, ihren Marktanteil auch weiterhin sichern zu können. Im Berichtsjahr wurden weniger Projekte ergebniswirksam abgeschlossen, in direkter Folge sinken die Umsatzerlöse auf 17.633 (i.V. 25.376) TEUR. Gleichzeitig sinken auch die unfertigen Leistungen leicht um 60 auf 1.980 TEUR. Die EBIT - Marge (Ergebnis vor Finanzergebnis sowie Ertragsteuern zu Betriebsleistung) sinkt auf 8,3 (i.V. 8,9) Prozent. Das Unternehmen erwartet für das kommende Geschäftsjahr eine Betriebsleistung von 22.000 TEUR (plus/minus 2.000 TEUR). Die langfristige Strategie des Unternehmens ist die Anwendung neuer Kundentechnologien voranzutreiben, sich auf Schlüsselprojekte der Autoindustrie im Karosseriebau, der Fördertechnik, Endmontage und Batteriefertigung zu konzentrieren, systematisch Tools für das Erstellen und Verbessern von Steuerungs- und Roboterprogrammen selbst zu entwickeln sowie dem Kunden dabei eine professionelle Projektabwicklung und ein effizientes Projektmanagement zu bieten. Kontinuität und Verbesserung soll die Unternehmenspolitik bestimmen. 3. Mitarbeiter Das Unternehmen legt in seiner Personalpolitik großen Wert auf die Gewinnung und Weiterbildung neuer, junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Technologiebereiche Batteriefertigung, Endmontage und Fördertechnik erfordern ein hohes Maß an technischem Know-how. Durch interne Ausbildungsprogramme und Schulungen steigert das Unternehmen sowohl die Qualifikation als auch die Motivation der Belegschaft. Eine professionelle und effiziente Projektabwicklung garantiert den Erfolg des Unternehmens - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meistern diese Herausforderungen mit Engagement. Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:
Zum Jahresende 2023 beträgt die Zahl eigener Mitarbeiter 53 (57 am Vorjahresende) und 55 am 1. Januar 2024. 4. Ertragslage Die InPro engineering GmbH erzielte 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 17.633 (i.V. 25.376) TEUR. Der Umsatzrückgang ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Großprojekte abgeschlossen wurden. Die unfertigen Leistungen reduzieren sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 60 TEUR. Die bezogenen Fremdleistungen sinken auf 9.936 (i.V. 10.397) TEUR, bleiben aber dennoch auf einem relativ hohen Niveau und zeigen, dass der Auftragsbestand nicht ohne externe Dienstleister abgearbeitet werden kann. Die Materialquote (Materialaufwand zu Betriebsleistung) sinkt von 58,9 auf 57,6 Prozent. Der Rohertrag geht, wegen der um 7.742 TEUR niedrigeren Umsätze, auf 7.658 TEUR zurück. Der Personalaufwand summiert sich auf 4.903 (i. V. 4.809) TEUR - eine geringe Erhöhung von 94 TEUR. Die Abschreibungen bleiben auf gleichem Niveau von 167 (i. V. 176) TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 1.121 (i. V. 1.258) TEUR nur unwesentlich gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insgesamt weist das Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 1.465 (i. V. 1.691) TEUR aus - bezogen auf die Betriebsleistung entspricht dies einer Marge von 8,3 (i. V. 8,9) Prozent. 5. Vermögens- und Finanzlage Im Berichtsjahr 2023 blieb die Bilanzsumme des Unternehmens stabil auf einem Niveau von 14.407 (i.V. 14.883) TEUR. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Bedingungen konnte das Unternehmen seine Position am Markt behaupten und seine finanzielle Basis weiter stärken. Das Anlagevermögen erhöht sich nur unwesentlich auf 9.102 (i.V. 9.048) TEUR. Im Umlaufvermögen bleiben die unfertigen Leistungen mit 1.980 TEUR nahezu auf dem Stand des Vorjahres (2.040 TEUR) und sind durch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen gedeckt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Stichtag auf 3.554 (i.V. 2.459) TEUR. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sinken um 1.080 auf 500 TEUR, auch ein stichtagsbezogener Wert. Das Guthaben bei Kreditinstituten sinkt auf 24 TEUR. Trotz dieses Rückgangs besteht weiterhin ausreichend Liquidität, um die laufenden Projekte zu finanzieren. Das Eigenkapital steigt um 1.198 auf 4.200 TEUR. Der Anstieg resultiert aus dem erzielten Jahresüberschuss von 1.198 TEUR. Die Eigenkapitalquote von 29,2 (i.V. 20,2) Prozent zeigt die weiterhin gute finanzielle Stabilität des Unternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen summiert um nur 69 auf 1.341 (i.V. 1.272) TEUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sinken aufgrund von Teilrückzahlung eines Darlehns (6.600 i.V. 10.235 TEUR) und saldierten Forderungen und Verbindlichkeiten (-237 TEUR) auf 6.837 TEUR. Der Cashflow i. e. S. (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) von 1.365 (i. V. 1.320) TEUR steigt. Die liquiden Mittel von 24 (i. V. 270) TEUR sind stichtagsbezogen zwar auf einem niedrigen Stand, das Unternehmen hat aber eine ausreichend hohe Rechnungstellung um die laufende Projekt zu finanzieren. Zusammenfassend ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Kennzahlen:
EBIT = Ergebnis vor Finanzergebnis sowie vor Ertragsteuern 6. Risikobericht Das Unternehmen überprüft regelmäßig mögliche Risiken. Das unternehmensweite Auftragsbearbeitungssystem wertet mindestens einmal monatlich alle Aufträge und Projekte nach bestimmten Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Leistungsstand, Abrechnung, Termintreue u. ä. aus. Im Anfrage- und Angebotsstadium werden Projekte auch nach technischen Inhalten kontrolliert. Projekte mit vielen technischen Besonderheiten und Neuerungen werden besonders bewertet und gewichtet. Die kapazitätsmäßige Durchführbarkeit - mittels einer strukturierten und stetig angepassten Personaleinsatzplanung geprüft - wird in regelmäßig stattfindenden Planungsrunden abgefragt und sichergestellt. Ausfallrisiken werden durch Bonitätsprüfungen im Anfrage- und Angebotsstadium, durch zeitnahe Abrechnungen und Bonitätsüberwachung geprüft und gemindert. Ausführungsrisiken werden durch umfangreich gestaltete Montage- und Betriebshaftpflichtversicherungen eingeschränkt. Die ausgeweiteten Auslandsgeschäfte werden zunehmend in Fremdwährungen abgewickelt und führen somit zu Währungsrisiken. Insgesamt jedoch ist der Umfang zu gering, als dass sich dieses Risiko sinnvoll über Finanzinstrumente absichern ließe. Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken der zukünftigen Entwicklung bestehen zurzeit nicht und sind auch nicht absehbar. 7. Prognosebericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben im laufenden Jahr weiterhin angespannt, insbesondere aufgrund des Stockens der Investitionen der Automobilhersteller. Dies wird vor allem durch den sich abzeichnenden Wandel in der Automobilindustrie hin zu Elektrofahrzeugen beeinflusst. Die verstärkte Ausrichtung auf Elektromobilität erfordert beträchtliche Umschichtungen in den Investitionsplänen der Hersteller, was zu einer vorübergehenden Zurückhaltung bei traditionellen Investitionen führt. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge erfordert nicht nur neue Technologien und Produktionsprozesse, sondern auch eine Neuausrichtung der gesamten Wertschöpfungskette. Dieser Übergang wirkt sich auf die Investitionsbereitschaft der Automobilhersteller im Bereich Anlagenbau aus, da sie ihre Ressourcen verstärkt auf die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen konzentrieren. In diesem dynamischen Umfeld erwartet das Unternehmen für das Jahr 2024 eine Betriebsleistung von 20 Mio. EUR (plus/minus 2.000 TEUR). Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird eine voraussichtliche Spanne von 2,0 Mio. EUR, plus/minus 0,5 Mio. EUR, erwartet. Trotz dieser Herausforderungen bekräftigt die InPro engineering GmbH ihre Position als anerkannt starker Partner für die Produktionsautomation und strebt an, ihre Marktstellung weiter zu festigen.
Wolfsburg, den 2. September 2024 InPro engineering GmbH gez. Die Geschäftsführung Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die gemäß § 327 HGB für Offenlegungszwecke bestimmte verkürzte Fassung. Zum vollständigen Jahresabschluss und zum Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die InPro engineering GmbH, Wolfsburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der InPro engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InPro engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Braunschweig, den 9. September 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Troch, Wirtschaftsprüferin Villwock, Wirtschaftsprüfer |
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