P+N Europe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernhard Strasser seit 21.1.2014 | Prokura |
Thomas Franz Schröttle seit 31.1.2012 | Geschäftsführer |
Edna Seiler seit 31.1.2012 | Prokura |
Helga Schröttle seit 29.8.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Telemeter Electronic GmbHDonauwörthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023TELEMETER ELECTRONIC GMBH, JOSEPH-GÄNSLER-STR. 10, 86609 DONAUWÖRTHA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist die Entwicklung, die Projektierung, die Fabrikation und der Vertrieb von Telemetrieanlagen, elektronischen und elektrischen Anlagen und Geräten, ferner die nichthandwerkliche Gestaltung und Erstellung von Druckvorlagen sowie von Foto- und Grafikdesign. Die Gesellschaft betreibt ihren Geschäftsbetrieb am Standort in Donauwörth. Unser Abnehmerkreis sind überwiegend Industriekunden weltweit. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichen Umfang eigene Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte, sowie Neueinführung. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen sowie hohen Inflationsraten. Nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um 0,1 % gesunken, nach einem Zuwachs von 1,9 % im Vorjahr. Engpässe bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften, die sich mit dem Krieg in der Ukraine deutlich verschärft haben, schränkten die Produktion ein (Quelle: Statistisches Bundesamt). Preisbereinigt war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die hohen Preise sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland bremsten die Konjunktur im abgelaufenen Jahr. Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war im Jahr 2023 stark von der hohen Inflation beeinflusst. 2. Geschäftsverlauf Unser Unternehmen verzeichnete im Berichtsjahr eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse von über 15 %. Die Gesamtleistung erhöhte sich entsprechend. Die Auftragslage war gut. Aufgrund eines überproportional gestiegenen Materialeinsatzes ist der Rohertrag mit rd. 8,1 Mio. EUR gegenüber rd. 7,6 Mio. EUR im Vorjahr nur moderat gestiegen. Im Berichtsjahr ergab sich ein positives Ergebnis von TEUR 641 und lag somit leicht über dem Ergebnis des Vorjahres (TEUR 636). 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Bei einem Anstieg der Gesamtleistung von rd. 16 %, einer auf 64,1 % (Vorjahr 61,0 %) gestiegenen Materialquote und einer verbesserten Personalquote von 23,5 % (Vorjahr 24,8 %) betrug das Rohergebnis 8,08 Mio. Euro (Vorjahr 7,57 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vor allem Erträge aus Sachbezügen, Buchgewinne, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Währungsdifferenzen. Die Materialquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) war gegenüber dem Vorjahr mit 64,1 % (Vj. 61,0 %) höher. Der Personalaufwand hat sich von TEUR 4.811 um TEUR 481 auf TEUR 5.292 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 33 auf TEUR 1.626. Die Abschreibungen betrugen TEUR 257 (Vj. TEUR 266) und lagen somit unter den Investitionen von TEUR 406. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der EBITDA um TEUR 2 verschlechtert, der EBIT um TEUR 7 jedoch verbessert. b) Finanzlage Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug TEUR 919 (Vj. TEUR 1.224). Basierend auf den vorliegenden Planungen werden wir auch in Zukunft sämtliche Zahlungsverpflichtungen unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten erfüllen können. Die Investitionen in das materielle Anlagevermögen lagen im Berichtsjahr bei 406 TEUR. Die Finanzierung der Investitionen wurde mit Eigenmitteln durchgeführt. Es stehen im Bedarfsfalle in ausreichendem Maße Linien für die Kredite zur Verfügung. Der Cash-Flow des Geschäftsjahres betrug aufgrund der Reduzierung langfristiger Rückstellungen TEUR 644 gegenüber TEUR 887 im Vorjahr. Den Abschreibungen von TEUR 257 stehen Investitionen von TEUR 406 gegenüber. Zusammengefasste Cash-Flow-Rechnung:
Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Wir achten darauf, Verbindlichkeiten zu skontieren bzw. innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen fristgerecht zu vereinnahmen. Dieser Prozess wird durch ein systematisches Mahnwesen unterstützt. c) Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 verminderte sich die Eigenkapitalquote um 2,9 % auf 73,7 %. Der Grund liegt trotz thesauriertem Jahresergebnis in einer um rd. 13 % gestiegenen Bilanzsumme. Der Buchwert des Anlagevermögens hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.191 auf TEUR 1.285 erhöht. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.263 erhöht. Die Zusammensetzung des Gesamtvermögens zum Bilanzstichtag ist vor allem durch eine Erhöhung des Vorratsvermögens gekennzeichnet. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.532 (30,1 %) erhöht. Das langfristig gebundene Vermögen beträgt 11,9 % (Vj. 12,6 %). Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt 88,1 % (Vj. 87,5 %) des Gesamtvermögens. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Kunde und operatives Ergebnis sowie Cashflow basierend auf dem unserem Berichtswesen heran. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Die Anzahl der Mitarbeiter war gegenüber dem Vorjahr leicht höher. Einen hohen Stellenwert nimmt die interne und externe Weiterbildung ein, um ihre weiteren beruflichen und fachlichen Qualifikationen zu fördern. Der Unternehmenswert wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beeinflusst. Wir versuchen diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition und Umweltbelange, zu erfassen und bestmöglich zu entwickeln. Letztendlich ziehen wir aus diesen Indikatoren Rückschlüsse, inwiefern das Unternehmen: - als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber langfristig engagierte Mitarbeiter an sich bindet, - neue kreative Produkte aufnimmt, die den heutigen aber vor allem den morgigen Bedürfnissen von bestehenden und künftigen Kunden entsprechen, - das Produkt- und Serviceangebot so gestaltet, dass der Kunde einen optimalen Nutzen erzielen kann, - sowie Prozesse so regelt, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden. C. Prognosebericht Der Auftragseingang am Ende des Jahres 2023 und in den ersten drei Quartalen 2024 ist als stabil im Vergleich zum Vorjahr zu beurteilen. Aufgrund der hohen Auftragsvorlage ist für 2024 eine gute Kapazitätsauslastung zu erwarten. In unserer Planung gehen wir trotz einer niedrigeren Gesamtleistung von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau aus. Aufgrund der zum Teil hohen Preissteigerungen wurden unsere Verkaufspreise entsprechend erhöht. Dies lässt sich auf dem Markt durchsetzen und wir erwarten daher für 2024 ein mit dem Vorjahr vergleichbares Ergebnis. Investitionen sind in einzelnen Bereichen geplant und sollen dem rationelleren Produktionsablauf dienen. Wir werden auch zukünftig stets in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die aktuelle Auftragslage und derzeitige Kapazitätsauslastung des Unternehmens entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung und kann als robust angesehen werden. Aufgrund der großen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit, speziell bedingt durch die unsichere weitere Entwicklung des Kriegs in der Ukraine, ist die Prognose durch eine hohe Unsicherheit geprägt. Die Prognose basiert auf der Prämisse, dass der Krieg nicht weiter eskaliert und es keine Energieengpässe gibt. D. Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben sich u.a. aus der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der globalen Wirtschaft. Insbesondere der weitere Verlauf des Kriegs in der Ukraine sowie weitere wirtschafts- und geopolitische Spannungen in anderen Teilen der Welt, könnten die makroökonomischen Rahmenbedingungen spürbar eintrüben. Auch aus der gestiegenen Verschuldung von Staaten, Ländern und Kommunen infolge der Bekämpfung der wirtschaftlichen Belastungen der COVID-19-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine ergeben sich Risiken für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Zudem können weitere steigende Energiepreise sowie Lieferengpässe die Ertragslage der Gesellschaft spürbar belasten. Die Geschäftsführung sieht insbesondere in drohenden Lieferengpässen und den hieraus resultierenden Preissteigerungen Risiken in einer gedämpften Konsumtätigkeit, wodurch es zu einer Verschlechterung der Ertragslage der Gesellschaft kommen könnte. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Unser Ziel ist es, durch die Fokussierung auf Produktlinien mit Alleinstellungsmerkmalen diesem Druck zu begegnen. Aufgrund unserer hohen Qualität und unser Bestreben individuell auf Kundenwünsche eingehen zu können glauben wir, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten, solange ein - wie im gegenwärtigen Zeitpunkt - außerordentlich großes Angebot an Liquidität am Markt vorhanden ist. Durch unsere kurzen Zahlungsziele im gesamten Forderungsbestand ist das Forderungsausfallrisiko reduziert. b) Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem Haus durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Bei einem unerwartet schnellen Ende des Ukraine-Kriegs ist mit einer spürbaren konjunkturellen Belebung der Weltwirtschaft zu rechnen, wodurch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Telemeter Electronic GmbH positiv beeinflusst werden dürfte. c) Gesamtaussage Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Preisänderungen, Markt- und Umsatzrisiken werden durch ein detailliertes Berichts- im Informationssystem überwacht und frühzeitig erkannt. Das interne Berichtswesen beinhaltet neben der Planung und Kostenrechnung ein durchgängiges Informationssystem von der Angebotserstellung, Auftragserfassung bis zur Fakturierung. Forderungsausfälle werden durch ein in der Finanzbuchhaltung integriertes Kreditmanagementsystem minimiert. Es sind keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken eingesetzt. Überschüssige Liquidität wird in Form von Tagesgeld konservativ angelegt. Die Sicherung der Produktqualität wird durch ein Qualitätsmanagementsystem gewährleistet. Unser Unternehmen wird weiterhin starkes Augenmerk auf die Entwicklung von Neuprodukten und die weitere Verbesserung bestehender Produkte sowie auf das Eingehen individueller Kundenwünsche legen. Zudem wird kontinuierlich an der Rationalisierung aller Prozesse, von der Verwaltung bis zur Lagerhaltung, gearbeitet. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoff- und stagnierenden Verkaufspreisen, sowie in den nicht absehbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie. Vor dem Hintergrund unserer familiären Tradition und einer konsequenten Fokussierung auf die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Wir erwarten ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Währungsrisiken sind dadurch überschaubar, dass sowohl auf der Lieferanten- als auch auf der Kundenseite in etwa gleichem Umfang vor allem Dollar basiert abgerechnet wird. F. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Donauwörth, den 30. September 2024 Telemeter Electronic GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023TELEMETER ELECTRONIC GMBH, JOSEPH-GÄNSLER-STR. 10, 86609 DONAUWÖRTHI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Telemeter Electronic GmbH hat ihren Sitz in Donauwörth. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nr. HRB 209 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, gemäß des Niederstwertprinzips auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Der Aufwand aus der Abzinsung beträgt € 0,00 (Vj. € 4.890,00). Die Pensionsverpflichtungen wurden zum 31.12.2023 auf eine andere Gesellschaft übertragen. Damit war ein Ausweis nicht mehr gegeben. Die Steuerrückstellungen betreffen Nachzahlungen für das Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die Umrechnung von Bankguthaben in fremder Währung erfolgt ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist auf Seite 8 ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von € 1.386.745,92 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 1 Jahr (Vorjahr: € 1.334.451,95); die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 0,00 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: € 0,00), ansonsten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten keine Forderungen an Gesellschafter. Aktive latente Steuern Insoweit sich aktiv latente Steuern gemäß § 274 HGB ergeben, wird ein Aktivposten entsprechend dem gesetzlichen Wahlrecht nicht angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital lautet auf € 60.000,00. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden zum 31.12.2023 auf eine andere Gesellschaft übertragen. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Eine Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten war nicht gegeben. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tage der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Ansprüche von Arbeitnehmern. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Sicherheiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Passive latente Steuern Rückstellungen für passive latente Steuern waren nicht zu bilden. Bewertungseinheiten Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen bestehen aus Pachtverträgen über unbewegliche Wirtschaftsgüter, die auf unbestimmte Zeit abgeschlossen sind. Die Jahrespacht beträgt ca. T€ 275. Daneben bestehen Leasingverträge für Kraftfahrzeuge, Kopierer und Telefonanlagen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten aufgrund der Auflösung von Rückstellungen außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 40.808,00. V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 63 Mitarbeiter beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Aufgrund der Größenklasse der Gesellschaft entfällt die Angabe. Beziehungen zu Unternehmensorganen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herren Thomas Schröttle. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 IV HGB. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht Die Angaben zu diesen Unternehmen bzw. die Aufstellung des Anteilsbesitzes werden unterlassen. Angaben gem. § 42 III GmbHG Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 0,00 (Vj. € 4.929,00). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung gab es keine innerbetrieblichen Ereignisse von besonderer Bedeutung. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine, insbesondere eine Krise der Weltwirtschaft, die inflationäre Entwicklung und die weiterhin angespannte Situation der Beschaffungsmärkte sowie die Störung der Lieferketten sind spürbar. Die Folgen lassen sich in Hinblick auf die zukünftige Entwicklung nicht abschließend beurteilen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Gewinnvortrag und das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 entwickelt sich wie folgt:
Donauwörth, den 30.09.2024 Geschäftsführung Bericht des AufsichtsratsDie Gesellschaft verfügt über keinen Aufsichtsrat sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Donauwörth, 05.11.2024 Thomas Schröttle Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile An die Telemeter Electronic GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Telemeter Electronic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Telemeter Electronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidenheim, den 18.10.2024 RHK Russ Haible Kubina PartG mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Kubina, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Dauerbackwaren
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen