Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 660879
Vorher
Matecra GmbH Chemische Industrieprodukte
Eingetragen
18.3.1991
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Der Vertrieb von chemischen Produkten für Industrie und Handwerk.

Historie

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Management

NameRolle
Jens Gaßmann
seit 16.2.2024
Prokura
Oliver Hofmann
seit 16.2.2024
Prokura
Christian Thielemann
seit 16.2.2024
Geschäftsführer
Melanie Rupp
seit 25.1.2022
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ambratec GmbH
Germany
41.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Matecra GmbH

Nattheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2016 bis zum 31.03.2017

Bilanz zum 31. März 2017

AKTIVA

31.03.2017 31.03.2016
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,50 269,50
II. Sachanlagen 1.055.199,03 1.131.584,72
  1.055.207,53 1.131.854,22
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 323.386,87 262.421,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 977.624,92 1.193.886,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 41.848,02 (Vj.: EUR 54.816,26)    
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.326,61 1.629,43
  1.302.338,40 1.457.937,62
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 22.728,86 21.606,54
  2.380.274,79 2.611.398,38

PASSIVA

   
  31.03.2017 31.03.2016
  EUR EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 41.000,00 41.000,00
II. Kapitalrücklage 99.000,00 99.000,00
III. Gewinnvortrag 1.276.778,60 1.276.778,60
  1.416.778,60 1.416.778,60
B. RÜCKSTELLUNGEN 342.846,41 419.726,77
C. VERBINDLICHKEITEN 620.649,78 774.893,01
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 620.649,78 (Vj.: EUR 774.893,01)    
davon aus Steuern: EUR 29.448,62 (Vj.: EUR 23.719,88)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)    
  2.380.274,79 2.611.398,38

Amtsgericht Ulm, Handelsregister Abteilung B Nr. 660879

Anhang für das am 31. März 2017 beendete Geschäftsjahr

I. Vorbemerkung

Die Matecra GmbH vertreibt vorwiegend in der Bundesrepublik Deutschland chemische Produkte zum Einsatz in Handwerk und Industrie. Die Gesellschaft erfüllt weiterhin die Größenkriterien einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB).

In Übereinstimmung mit dem Vorjahr entspricht die Gliederung der Bilanz dem in § 266 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 3 HGB vorgesehenen Schema für kleine Kapitalgesellschaften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Dabei wurde die Gewinn- und Verlustrechnung in Übereinstimmung mit § 276 Satz 1 HGB zusammengefasst. Durch die in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften veränderte Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht beeinträchtigt. Hinsichtlich der Angaben im Anhang wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sie werden nachfolgend zusammengefasst.

Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder den Herstellungskosten bewertet und, soweit es sich um abnutzbares Anlagevermögen handelt, vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Das Lagergebäude und das Verwaltungsgebäude werden linear über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr 2011/2012 abgeschlossenen Erweiterungsbauten unterliegen einer Nutzungsdauer von 33 Jahren. Die Nutzungsdauer des beweglichen Anlagevermögens wurde mit drei bis zwölf Jahren angenommen. Darin enthaltene Betriebsvorrichtungen, die im Zusammenhang mit der Erstellung der Gebäude angeschafft worden sind, werden über eine Nutzungsdauer von zwölf Jahren abgeschrieben. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen, die selbstständig nutzungsfähig sind, wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, soweit ihre Anschaffungskosten EUR 410 nicht überstiegen.

Die Bestände, die ausschließlich Waren beinhalten, sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Wertberichtigungen bestehen für ungängige Waren und einzelne Bestandsposten mit geringer Umschlagshäufigkeit. Sofern zum Bilanzstichtag der Marktpreis niedriger ist, wurden Abwertungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Für bekannte Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das darüber hinausgehende Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung erfasst auch Zinsverluste und Skontoabzüge.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Körperschaftsteuerguthaben enthalten, das sich aus dem körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren ergeben hat. Die Aktivierung dieses Postens erfolgte zum Barwert. Daneben enthält dieser Bilanzposten auch einen Liquiditätsvorschuss an ein Unternehmen, das die Verwaltung des auf Grund von Leasingverträgen eingesetzten Fahrzeugbestandes und die Abrechnung der Betriebskosten übernommen hat.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalbeträgen ausgewiesen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Vorauszahlungen, die dem folgenden Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital ist - ebenso wie die in bar geleistete Kapitalrücklage - mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe der notwendigen Erfüllungsbeträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt wurden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

Am Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Ambratec GmbH in Höhe von EUR 353.717,35 aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Verpflichtung, das Ergebnis des Geschäftsjahres abzuführen. Im Vorjahr betrug die Verbindlichkeit EUR 388.483,39.

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Zur Finanzierung der Erweiterung des Lagergebäudes und des Verwaltungstraktes wurde im Geschäftsjahr 2010/2011 ein Darlehen aufgenommen, das in monatlichen Teilbeträgen zu tilgen war. Bis zum Abschlusstag ist das Darlehen vollständig zurückgeführt worden. Es war durch Grundschulden in einer Gesamthöhe von EUR 400.000,00 besichert.

IV. Zahl der Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres hatte die Gesellschaft durchschnittlich 62 Mitarbeiter.

V. Gesellschaftsrechtliche Angaben, Organe der Gesellschaft, Konzernzugehörigkeit, Konzernabschluss

Seit dem Geschäftsjahr 2008/2009 besteht mit der Muttergesellschaft Ambratec GmbH ein Beherrschungsvertrag mit Ergebnisabführung.

Geschäftsführerin der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016/2017 war Frau Ingrid Lohse, Wirtschaftspsychologin.

Frau Lohse ist berechtigt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten.

Mutterunternehmen ist die Ambratec GmbH, Mainz, die gemäß § 290 HGB in Verbindung mit § 293 HGB gegenwärtig zur Konzernrechnungslegung nicht verpflichtet ist. Die Ambratec GmbH würde ohne größenabhängige Befreiung den Abschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellen.

Seit 18. Februar 2011 gehören Ambratec GmbH und ihre Tochtergesellschaft Matecra GmbH zum Konzern der Berner SE, Künzelsau, die den Jahresabschluss der Matecra GmbH in ihren Abschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen einbeziehen wird. Die Berner SE legt ihre Konzernabschlüsse im elektronischen Bundesanzeiger offen.

V. Ergebnisabführung

Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde der erzielte Jahresüberschuss dem Verrechnungskonto der Gesellschafterin gutgeschrieben (siehe Abschnitt III.1.).

 

Nattheim, den 12. Mai 2017

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