FZ-tec GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Torsten Dr. Latzko seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Rudi Heinzelmann seit 22.10.2024 | Geschäftsführer |
Angelika Erna Eberle seit 20.5.2022 | Prokura |
Thomas Weise seit 20.8.2021 | Prokura |
Andreas Wagner seit 17.5.2016 | Prokura |
Susanne Krenz seit 9.9.2015 | Prokura |
Jörg Förster seit 17.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Elisabeth Danzer-NemethDanzer Holding GmbH | 96.15% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.85% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Danzer Deutschland GmbHWilsdruffJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von innovativen Furnieren, Holzwerkstoffen und Oberflächen sowie Produkten aus diesen Werkstoffen. Darüber hinaus sind die Produkt-, Werkstoff- und Technologieentwicklung, vorzugsweise auf dem Gebiet von Holz- und Faserwerkstoffen einschließlich aller ingenieurtechnischen und gestalterischen Dienstleistungen, sowie die Herstellung und der Handel mit Produkten und Halbfabrikaten Unternehmensgegenstand. Zusätzlich erbringt die Gesellschaft für die weltweiten Standorte und Aktivitäten von Danzer ingenieurtechnische Leistungen und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie. Die Gesellschaft beliefert Kunden in der Möbelindustrie, der Automobilindustrie, im Innenausbau und in anderen Branchen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Danzer Deutschland GmbH (DDG) ist weltweit tätig. Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt in Europa und Nordamerika, gefolgt von Südostasien und China. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 wurden von zwei Hauptfaktoren geprägt: (1) Eine Abschwächung der allgemeinen Nachfrage nach den Boom-Jahren 2021 und 2022, sowie (2) eine damit einhergehende geringere Kosteninflation auf den Faktormärkten. Die Nachfrage auf den Hauptabsatzmärkten der DDG hat sich abgeschwächt; das gilt insbesondere für den Markt der Objektmöbel in Europa und Asien. 2. Geschäftsverlauf und Lage Trotz eines allgemeinen Nachfragerückgangs konnte die DDG ihren Absatz und Umsatz im Jahr 2023 steigern. Die Lieferungen für das bereits 2022 gestartete Verpackungsprojekt stiegen nochmal an. Die Nachfrage im für die DDG wichtigen Segment Automobil-Interieur blieb auf konstantem Niveau. DDG hatte ihren Kunden im Jahr 2022 bei der Preisgestaltung Planungssicherheit gewährt und eine gewisse Zeit zur Anpassung an die gestiegenen Faktorkosten gegeben. Die Ende 2022 in Kraft getretenen Preiserhöhungen haben das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 spürbar positiv beeinflusst. Für eine DDG-Produktlinie, die hauptsächlich bei Möbeln und im Innenausbau Verwendung findet, bestand im Jahr 2023 eine deutlich höhere Nachfrage als in den Vorjahren. Durch den Versuch die Produktionskapazitäten schnell zu steigern, ergaben sich unvorhergesehene Qualitätsprobleme, die temporär zu hohen Verlusten in der Produktion führten. Aufgrund der daraufhin eingeleiteten Maßnahmen lief die Produktion bis Ende des Jahres jedoch wieder stabil. Nachfolgend wird die Lage der Gesellschaft anhand von finanziellen Kennzahlen erläutert. Umsatz und Ergebnis vor Steuern sind die wichtigsten Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung. Die Gesellschaft hat das Jahr 2023 mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 % höheren Umsatz abgeschlossen. Hohe Kosten beim Rohmaterialeinsatz sowie die aperiodische Abrechnung ingenieurtechnischer Leistungen und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie für die Kalenderjahre 2019 bis 2022 führten dennoch zu einem negativen Ergebnis vor Steuern in Höhe von -6,46 % vom Umsatz, nachdem im Vorjahr noch ein leicht negatives Ergebnis geschrieben wurde. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird von der Geschäftsleitung als unbefriedigend eingestuft. Die Bilanzsumme der Gesellschaft in Höhe von TEUR 10.179 wird zu 29,7 % aus wirtschaftlichem Eigenkapital und 70,3 % über Fremdkapital finanziert. Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 1.051 (10,3 %), das Umlaufvermögen TEUR 8.911 (87,5 %) sowie der Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 217 (2,1 %). Dem Umlaufvermögen von TEUR 8.911 stehen kurzfristige Verbindlichkeiten von TEUR 6.276 gegenüber, wodurch sich ein positives Working Capital von TEUR 2.635 ergibt. Die Liquidität der Danzer Deutschland GmbH wird im Zusammenhang mit der Muttergesellschaft vorausschauend gesteuert. Ein regelmäßiges Reporting ist darauf ausgerichtet, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Für die Finanzierung von Investitionen im Anlagevermögen werden, sofern sich ein entsprechender Bedarf ergibt, langfristige Finanzierungsformen angestrebt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Neuinvestition im Rahmen eines Sale and Lease Back Vertrags in Höhe von gesamthaft TEUR 700 finanziert, die im Rahmen des Veräußerungsgeschäfts in der Gewinn- und Verlustrechnung zu einem sonstigen betrieblichen Ertrag in Höhe von TEUR 650 führte. Weitere wesentliche Investitionen, die über das übliche Maß von Ersatzinvestitionen hinausgehen und nicht aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden, sind derzeit nicht konkret geplant. Das Sachanlagevermögen der Firma entspricht dem Stand der Technik und wurde im Jahr 2023 bei Bedarf erweitert bzw. ersetzt. Insgesamt wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 190 getätigt. Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 1.051, eine Verminderung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 319. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen sind vor allem in den Bereichen technische Ausrüstung und technologische Verbesserung erfolgt. Die Steigerung des Umlaufvermögens auf TEUR 8.911 entspricht einer Zunahme um TEUR 1.260 gegenüber 2022 und ist vor allem auf eine Erhöhung des Forderungsbestands an verbundene Unternehmen (TEUR 1.490) zurückzuführen. Das breite Produktspektrum und die durch die Kunden geforderte kurzfristige Lieferfähigkeit machen eine entsprechende Lagerhaltung von Roh- und Fertigerzeugnissen notwendig. Darüber hinaus war nach wie vor der Fokus auf eine optimierte Vorratslagerhaltung gerichtet, um möglichen Lieferengpässen proaktiv entgegenzuwirken. Gleichzeitig war die gebundene Liquidität im Vorratsvermögen im Blick, was ursächlich für den Bestandsabbau in Höhe TEUR 525 anzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind insbesondere durch die aperiodische Abrechnung von ingenieurtechnischen Leistungen in Höhe von TEUR 1.490 angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 82) sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 150 gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 548) sowie die Geldmittel (TEUR 635) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 445 erhöht. Die Verbindlichkeiten sind auf TEUR 8.754 um TEUR 2.490 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Veränderung ist insbesondere auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 3.198) in Kombination mit der Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten (TEUR 100), mit der Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 271) sowie der Verminderung der Sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 337) zurückzuführen. In den Verbindlichkeiten sind langfristige Finanzierungen mit Fristigkeiten zwischen 12 und 60 Monaten (in Summe TEUR 2.478) enthalten. Das Eigenkapital wurde durch das Ergebnis des laufenden Jahres in Höhe von TEUR -1.146 auf TEUR 1.097 vermindert. Das wirtschaftliche Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.025 entspricht einer Eigenkapitalquote von 29,7 % und ergibt sich aus dem Eigenkapital der Gesellschaft plus Hinzurechnung der durch Rangrücktritt subordinierten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.928. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 12,9 % gestiegen, und liegt damit innerhalb der Planung für das Geschäftsjahr. Die Materialaufwendungen entwickelten sich aufgrund von Qualitätsproblemen überproportional zu den Umsatzerlösen. Die Aufwendungen für Personal stiegen um 5,3 % gegenüber 2023. Die Erhöhung beruht auf der Erhöhung des Personalstands innerhalb der Produktion im Geschäftsjahr aber auch auf der Auszahlung einer Inflationsprämie. Das Ergebnis 2023 vor Steuern liegt mit TEUR -1.145 (Vorjahr: TEUR -122) deutlich unterhalb unserer ursprünglichen Erwartung. Im Jahr 2023 befand sich das Unternehmen in einer herausfordernden wirtschaftlichen Lage. Mit der Beseitigung der Qualitätsprobleme im Jahr 2023 wurden jedoch die Weichen für eine wirtschaftliche Erholung gestellt. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes hat die Muttergesellschaft darüber hinaus eine Restrukturierung eingeleitet, um Synergien mit Schwesterunternehmen in der Produktion und im Vertrieb zu realisieren. Die Danzer Deutschland GmbH wird im Rahmen dieser Pläne, zu einem Produktionswerk, dessen Kosten zuzüglich einer angemessenen Gewinnmarge erstattet werden. Die größeren Schwesterunternehmen werden künftig für die wirtschaftliche Rohmaterialversorgung und den Absatz sorgen. 4. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Die ursprüngliche Planung der Danzer Deutschland GmbH für das Wirtschaftsjahr ging nachfrageseitig, im Vergleich zu 2023, von leicht rückläufigen Volumina für das Jahr 2024 aus. Nach größeren Preiserhöhungen in den Vorjahren, wurden für 2024 nur punktuelle Arrondierungen bei den Verkaufspreisen vorgesehen. Die Laufzeit des großen Verpackungsprojektes, das 2022 gestartet wurde, beträgt 7 - 10 Jahre, für die im Jahr 2023 stabile Umsätze erzielt wurden. Für das Jahr 2024 wurde unterstellt, dass der Umsatz bei diesem Projekt jedoch schwächer werden wird. Dieser Rückgang sollte durch ein neu akquiriertes Automobilprojekt kompensiert werden, bei dem erwartet wurde, dass ab dem 2. Halbjahr 2024 neue Umsätze generiert werden würden. Allerdings wurde bei der ursprünglichen Planung auch berücksichtigt, dass sich die Möbelbranche als wichtiger Absatzmarkt voraussichtlich lediglich seitwärts entwickelt. Nicht zuletzt mit den eingeleiteten Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen erwartete die Danzer Deutschland GmbH in ihrer bisherigen Struktur für das Geschäftsjahr 2024 einen positiven Geschäftsverlauf mit einem Plan-Umsatz etwas unter dem Vorjahresniveau und einem leicht positiven Plan-Ergebnis vor Steuern. Zudem wird mit einer durchgängig ausgeglichenen Liquiditätslage geplant. Im Rahmen eines in 2023 eingeleiteten Strategieprozesses auf Konzernebene wurde entschieden, die Aktivitäten des Konzerns auf drei Bereiche zu konzentrieren, 1. Die Markt- und Innovationsführerschaft zu behaupten und zu festigen, 2. Wachstum durch Volumen zu generieren, insbesondere bei patentierten Produkten sowie neuer, vielversprechender Segmente sowie 3., das operative Geschäft näher an Entscheidungsträger zu rücken und daher zu bündeln. Im Rahmen dieser Strategieneuausrichtung wurde auf Konzernebene Anfang des Jahres 2024 beschlossen, die kleinere Danzer Deutschland GmbH in die größere Danzer Veneer Europe GmbH zu integrieren. Dabei soll die Danzer Deutschland GmbH in Ihrer organischen Struktur grundsätzlich erhalten bleiben. Diese zwischenzeitlich eingeleitete Restrukturierung wird das Geschäftskonzept der Danzer Deutschland GmbH (DDG) im Jahr 2024 grundlegend verändern. Eckpunkte des Plans sind: DDG wird alle Tätigkeiten am Standort Kesseldorf unverändert erbringen. Die Kosten für das operative Geschäft werden von der Schwestergesellschaft Danzer Veneer Europe GmbH in Grödig bei Salzburg (DVE) erstattet, die die Tätigkeiten in Auftrag gibt, das Rohmaterial beschafft und die fertigen Produkte vertreibt. DDG erhält dafür neben der Erstattung der Kosten eine angemessene Gewinnmarge. Die Produktion in Melnik, mit der bislang DDG für einen Teilbereich des Produktportfolios die Schwestergesellschaft Danzer Bohemia-Dýhárna s.r.o. (DBD) beauftragt hat, wird künftig von DVE beauftragt; das dafür notwendige Rohmaterial wird von DVE beschafft und die dort hergestellten Produkte von DVE verkauft. Das wirtschaftliche Risiko für das bisherige DDG-Geschäft trägt in Zukunft die größere DVE, die aufgrund ihres größeren Vertriebs und ihres Produktions-Know-hows Synergien gegenüber der bisherigen Geschäftsaufstellung heben kann. Die DDG hingegen konzentriert sich in Zukunft auf die Produktion am Standort. Die Chancen und Risiken für die Gesellschaft im Jahr 2024 sind aus diesem Grund minimal. Die in der Vergangenheit am stärksten schwankenden Erfolgstreiber Absatz und Auslastung werden sich künftig in den Büchern der DVE niederschlagen, stellen dort aber nur einen kleinen Teil der Geschäftstätigkeit dar. Lokal bleiben allgemeine Produktionsrisken wie Ausfall von Maschinen oder Verlust von Personal. Aufgrund der vorbeugenden Instandhaltung und dem guten Betriebsklima werden diese Risiken jedoch als sehr gering eingeschätzt. Wie vorstehend erwähnt wurde die Umsetzung der Restrukturierung bereits begonnen, Teil 1, die Übertragung eines Geschäftsbereichs wurde bereits zum 30. April 2024 vollzogen. Die diesbezüglich vorhandenen Materialbestände wurden an die Danzer Veneer Europe, Grödig, Österreich veräußert. Die Übertragung der übrigen Geschäftsbereiche ist zum 30. September 2024 vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt werden die dann noch vorhandenen Materialbestände übertragen. Im Rahmen einer abzugebenden Prognose wird erwartet, dass sich durch die Neuorganisation die technischen Fähigkeiten, insbesondere im Bereich der Fertigung verbessern bei gleichzeitigem Wegfall von bislang hohen Risiken, wie Absatz, Preissteigerungen oder Forderungsausfall. Durch die mit der Danzer Veneer Europe GmbH abgeschlossenen Verträge, dem Lohnfertigungsvertrag, dem Lagerhaltungsvertrag, dem Handelsvertretervertrag sowie einem Dienstleistungsvertrag für darüberhinausgehende Servicetätigkeiten, wird die Geschäftstätigkeit der Danzer Deutschland GmbH auf eine solide Basis mit einer garantierten und dabei stabilen Marge gestellt. Da sich für die Mitarbeiter mit der Restrukturierung keine Änderungen in ihren Anstellungsverträgen ergeben, wird das Risko Fachkräfte zu verlieren als sehr gering eingeschätzt. Durch die strukturelle Einbettung der Danzer Deutschland GmbH in die Struktur der größeren Danzer Veneer Europe GmbH und die Arbeit in firmenübergreifenden Teams werden hohe Synergieeffekte erwartet. Die Planungen für die Jahre 2025 bis 2028, also vollständige Jahre in der neuen Struktur, zeigen durchweg positive Ergebnisse (Cost Plus), die sich deutlich im positiven Bereich bewegen. Die zukünftige Entwicklung der Danzer Deutschland GmbH wird aufgrund der neuen Vertragsstruktur allerdings maßgeblich davon abhängig sein, dass die Danzer Veneer Europe GmbH, Grödig, Österreich sämtliche Verträge wie vorgesehen erfüllen wird. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Danzer Deutschland GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Dresden unter HRB 15926 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Wilsdruff STT Kesselsdorf. Die Anschrift lautet: Danzer Deutschland GmbH, Zschoner Ring 34, 01723 Wilsdruff STT Kesselsdorf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrags erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Danzer Deutschland GmbH, Wilsdruff STT Kesselsdorf, im Sinne des § 271 HGB umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Danzer AG, mit Sitz in Ruggell/Liechtenstein und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Im Laufe des Jahres 2022 hat sich eine Veränderung bei der obersten Muttergesellschaft ergeben, bis zum 11. November war das oberste Mutterunternehmen die Danzer Holding AG, Dornbirn/Österreich. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen ab dem Zugangsmonat nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und steuerlicher Vorschriften vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden als sofortiger Aufwand ohne gesonderte Erfassung verbucht. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 251,00 und EUR 800,00 wurde von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Die Abschreibungen auf Zugänge des übrigen Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Bei Rohfurnieren wurden - wo notwendig - altersabhängige Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenem Gewinn vorgenommen und diese mit den Herstellungskosten verglichen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Einkaufspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Fremdwährungsumrechnung Bilanzposten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern Wegen eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht, sodass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. III. Angaben zu Bilanzposten Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem in diesem Anhang enthaltenen Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.829; Vorjahr TEUR 339). Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Forderungen aus Forderungsabtretungen sowie Steuererstattungsansprüche. Außerdem ist eine Mietkaution von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 52) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 250.000,00 wird von der alleinigen Gesellschafterin, der Danzer Holding AG, Dornbirn/Österreich, gehalten. Die Kapitalrücklage veränderte sich wie folgt:
Zusätzlich besteht für ein Darlehen von der Danzer GmbH, Schweiz, ausgewiesen in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, ein Rangrücktritt in Höhe von EUR 1.927.596,47. Daraus ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von EUR 3.024.634,82.
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ein Förderdarlehen aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 (TEUR 650; Vorjahr TEUR 750). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 5.296; Vorjahr TEUR 1.960), Zinsverbindlichkeiten (TEUR 134; Vorjahr TEUR 23) sowie Darlehensverbindlichkeiten (TEUR 2.087; Vorjahr TEUR 2.337). Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten werden keine Verpflichtungen mehr aus Mietkaufverträgen ausgewiesen (Vorjahr TEUR 3), die durch Sicherungsübereignungen der entsprechenden Anlagegegenstände besichert sind. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr TEUR 71) enthalten. Darüber hinaus werden in dieser Position Erträge aus der Veräußerung verschiedener Wirtschaftsgüter, insbesondere eines Wirtschaftsguts im Rahmen eines Sale and Lease Back Vertrags in Höhe von gesamthaft TEUR 656 ausgewiesen. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft eine Maschine zur Holzverarbeitung mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 44 an eine Leasinggesellschaft zu einem Kaufpreis in Höhe von TEUR 700 veräußert. Die monatliche Leasingrate beträgt TEUR 15. Im Jahresergebnis 2023 haben sich sowohl der Buchgewinn aus der Veräußerung in Höhe von TEUR 656, als auch der Leasingaufwand für Mai bis Dezember 2023 in Höhe von TEUR 103 ausgewirkt. Insgesamt wurde durch diesen Sachverhalt sowohl das Jahresergebnis (TEUR +553), als auch das Eigenkapital (TEUR +553) und die Eigenkapitalquote (höheres Eigenkapital bei gleichzeitig geringerer Bilanzsumme) entsprechend positiv beeinflusst. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.067 (Vorjahr TEUR 1.568) enthalten. Hiervon entfallen auf die Muttergesellschaft TEUR 945 (Vorjahr TEUR 794). Hierin ist ein periodenfremder Anteil für die Abrechnung der Jahre 2019 - 2022 für IT- sowie Ingenieursdienstleistungen entsprechend den geschlossenen Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 1.648 enthalten. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungskursverluste in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr TEUR 70). V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf: Mitarbeiter
Zusätzlich bestanden 5 Ausbildungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen zum Stichtag aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 2.696. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen. Konzernverhältnisse Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Danzer AG in Ruggell/Liechtenstein (bis 11. November 2022 Danzer Holding AG, Dornbirn/Österreich), die einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird. Durch das Amt für Justiz wird im Elektronischen Amtsblatt die Hinterlegung des Konzernabschlusses im Handelsregister kundgemacht. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die Danzer AG Ruggell/Liechtenstein einen Konzernabschluss auf, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Handelsregister Liechtenstein veröffentlicht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.145.575,09 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wilsdruff STT Kesselsdorf, 15. Juli 2024 Jörg Förster Markus Pfister Dr. Eckart Schmitt Bescheinigung zur Offenlegung In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Danzer Deutschland GmbH, Wilsdruff STT Kesselsdorf Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Danzer Deutschland GmbH, Wilsdruff STT Kesselsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Danzer Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen eines Sale-and-lease-Back-Vertrages eine Maschine mit einem Restbuchwert von TEUR 44 zu einem Kaufpreis in Höhe von TEUR 700 veräußert und einen entsprechenden Ertrag vereinnahmt. Sowohl die Restnutzungsdauer als auch der Zeitwert der Maschine zum Veräußerungszeitpunkt sind nicht hinreichend nachgewiesen. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über diese Kriterien gewinnen. Wir können daher nicht ausschließen, dass das wirtschaftliche Eigentum der Maschine trotz der Veräußerung im Rahmen des Sale-and-lease-back- Vertrages weiterhin bei der Gesellschaft verblieben ist und der Veräußerungserlös nicht hätte realisiert werden dürfen, mithin Änderungen insbesondere am Ausweis der technischen Anlage und Maschinen, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten, der Umsatzerlöse, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grund-sätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetz-lichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vor schriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Jena, den 16. Juli 2024 KPMG
AG
Lauer, Wirtschaftsprüfer Wächter, Wirtschaftsprüferin |
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