Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 4104
Eingetragen
25.11.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Hoch- und Tiefbau, Erdbewegung und Baustoffhandel; schlüsselfertige Industriehallenbau einschließlich Vergabe der betriebsfremden Fachgewerke an Subunternehmen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Herbert Dr. Daldrup
seit 31.1.2013
Geschäftsführer
Anke Borgers
seit 31.1.2013
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Borgers GmbH

Stadtlohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Borgers GmbH ist ein familiengeleitetes Generalbauunternehmen mit über 110jähriger Tradition. Unser mittelständisches Unternehmen entwickelt, plant und baut Industrie- und Gewerbeobjekte mit besonderer Kernkompetenz in den Bereichen Autohäuser, Kfz-Werkstätten, Truck-Center, Karosserie- und Lackierbetriebe, Ausstellungsgebäude und Lebensmittelmärkte, Gesundheitsimmobilien, Sanitätshäuser, Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Produktions- und Lagerhallen.

Neben Neubauten werden von uns auch An- und Umbaumaßnahmen bei laufendem Geschäftsbetrieb realisiert.

Wir bieten "Full-Service-Leistungen" von Erd- und Tiefbauarbeiten über die schlüsselfertige Gebäudeerstellung bis zur Erstellung der kompletten Außenanlagen. Unser Leistungsspektrum reicht vom ersten Entwurf über die komplette Planung bis zur Erbringung aller Bauleistungen aus einer Hand, unter dem Leitgedanken "planen - bauen - beraten". Es ist unseres Erachtens von zentraler Bedeutung, dass wir unseren Kunden ein solider und verlässlicher Partner bleiben. Daher sind Festpreise und eine Bauzeitgarantie zentraler Bestandteil unserer Angebote. Hiermit bieten wir einen zentralen Kundennutzen. Als Mittelständler kümmern wir uns um ein "entspanntes Planen und Bauen", so dass sich unser Kunde uneingeschränkt auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Wir stellen hohe Ansprüche an die handwerkliche Ausführungsqualität. Daher ist es für unser Unternehmen von zentraler Bedeutung, qualifizierte Mitarbeiter und Nachunternehmer an uns zu binden bzw. für uns zu gewinnen. Hierbei zahlt sich der partnerschaftliche Umgang mit allen "am Bau Beteiligten", den wir seit Generationen pflegen, aus. Wir verfolgen geeignete Strategien, um den zunehmenden Einschränkungen aus Fachkräftemangel zu begegnen, und entwickeln diese Strategien weiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist im Jahr 2023 ein Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) um -0,3 % zu verzeichnen. Insbesondere für die Baubranche entwickeln sich die Rahmenbedingungen bereits seit dem Vorjahr negativ aufgrund von deutlichen Energiepreiserhöhungen, verschärften Material- und Lieferengpässen, hohen Inflationsraten, gestiegenen Zinsen, abrupten Änderungen bei den Förderprogrammen sowie unverändertem Fachkräftemangel. Die unstete Entwicklung politischer Entscheidungen und die damit verbundene Verunsicherung von Investoren ist ein zunehmendes Hemmnis für Baumaßnahmen. Insgesamt ist im Bauhauptgewerbe bei einem nominalen Zuwachs von 1,3 Prozent preisbereinigt ein realer Rückgang um 5,3 Prozent zu verzeichnen.

Wir differenzieren uns vom Wettbewerb. Die Spezialisierung auf Industrie- und Gewerbeobjekte, bei denen wir besonderes Know-How in allen Leistungsphasen vom Entwurf bis zur schlüsselfertigen Realisierung besitzen, bietet uns Wettbewerbsvorteile bei gleichzeitiger Risikominimierung. Aber die konjunkturelle Entwicklung im Wirtschaftshochbau war im Jahr 2023 deutlich rückläufig (-10 %).

An Bauvorhaben werden zunehmend hohe Anforderungen gestellt. Die enorme Komplexität moderner Gebäude ermöglicht uns durch den Aufbau hausinterner Kompetenzen einen deutlichen Wissensvorsprung im Vergleich zu vielen Wettbewerbern zu realisieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 9,7 % gesunken. Ursache hierfür ist, dass wir insgesamt - anders als in den Vorjahren - einen deutlichen Rückgang der Gesamtleistung zu verzeichnen haben.

Der Auf- und Ausbau zusätzlicher Kompetenzfelder, die wir mit eigenen Mitarbeitern abdecken können, schreitet gut voran. Wir können für unsere Bauherren in Bezug auf alle zentralen Bauthemen, wie z.B. Gründung, Entwässerung, Brandschutz, Statik, Energieeffizienz und Haustechnik, Fördermittel usw., wirtschaftliche Lösungen mit unseren hausinternen Experten entwickeln.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Ordentliches Betriebsergebnis 740 1.439 -699 -48,5
Finanzergebnis 351 -7 +358 --
Ergebnis vor Steuern 1.091 1.432 -341 -23,8
Jahresergebnis (nach Steuern) 569 1.033 -464 -44,9

Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem Betriebsergebnis in Höhe von rd. 740 T€ abgeschlossen werden. Mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.091 T€ wurde die Vorjahresprognose (1.000 T€) leicht übertroffen.

Die deutliche Reduzierung des ordentlichen Betriebsergebnisses um -699 T€ (-48,5 %) geht mit einer gesunkenen Gesamtleistung in Höhe von ca. 27,1 Mio. € (Vorjahr: 37,4 Mio. €) einher. Die im Laufe des Vorjahres (2022) gesunkenen Auftragsbestände konnten zwar durch eine erfolgreiche Akquisition im ersten Quartal 2023 aufgestockt werden, dennoch konnte hieraus im Jahr 2023 nur eine verringerte Gesamtleistung realisiert werden. Die Prognose von 25 Mio. € wurde aber übertroffen.

Es ist insgesamt festzuhalten, dass die außergewöhnlich hohen Umsätze und Ergebnisse der Vorjahre sich im Jahr 2023 erwartungsgemäß reduziert haben und wir dadurch in den Bereichen der Beschaffung von Materialien, Gewinnung von Nachunternehmern sowie der Abwicklung der Bauvorhaben eine deutliche Entspannung feststellen konnten. Wir sind mit der nach wie vor guten Ertragslage unseres Unternehmens zufrieden.

Das Finanzergebnis in Höhe von 351 T€ (Vorjahr: -7 T€) resultiert aus einer Ausschüttung der Borgers Süd GmbH in Höhe von 250 T€ (Vorjahr: 0 T€). Zinsaufwendungen sind nicht angefallen, da keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber Bankinstituten bestehen. Aufgrund der hohen Liquiditätsbestände im Geschäftsjahr 2023 konnte durch Festgeldanlage ein Zinserträge in Höhe von 107 T€ erzielt werden.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich entsprechend der Entwicklung des ordentlichen Betriebsergebnisses und des Finanzergebnisses reduziert.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist mit einem Wert von 41,3 % (Vorjahr: 45,9 %) leicht gesunken, aber nach wie vor auf einem außerordentlich hohen Niveau. Da die unfertigen Leistungen und erhaltenen Anzahlungen sowie die Lieferverbindlichkeiten und darauf bereits geleistete Abschlagszahlungen im langfristigen Projektgeschäft erheblichen Schwankungen unterliegen, nehmen wir - um Jahresvergleiche zu ermöglichen - entsprechende Saldierungen bei diesen Posten vor.

Finanzschulden gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind auf 7,8 Mio. € (Vorjahr: 9,1 Mio. €) gesunken. Diese nach wie vor sehr hohen Liquiditätsbestände sichern eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft der Borgers GmbH sowie auch die stetige Nutzung von Skontoziehungsmöglichkeiten.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 1.459 777 +682 +87,9
Kurzfristige Vermögenswerte 1.853 962 +891 +92,5
Liquide Mittel 7.757 9.138 -1.381 -15,1
Passiva T€ T€ T€ %
Eigenkapital 4.566 4.997 -431 -8,6
Rückstellungen 1.394 1.373 +21 +1,5
Verbindlichkeiten 5.109 4.507 +602 +13,4
Bilanzsumme 11.069 10.877 +192 +1,8

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 682 T€ gestiegen, insbesondere aufgrund des Kaufs von Maschinen (Mobilbagger) nach dem Auslaufen von Mietverträgen. Die geringe Quote des langfristig gebundenen Anlagevermögens im Verhältnis zur Bilanzsumme (13,2 %) ist dadurch zu erklären, dass wesentliche, betriebsnotwendige Vermögenswerte (insbesondere Immobilien und Großgeräte) von Vermietungsgesellschaften, die im Eigentum der Eigentümerfamilie der Borgers GmbH stehen, angemietet werden.

Die Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte resultiert insbesondere aus einem stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die liquiden Mittel konnten weiter auf einem außerordentlich hohen Bestand gehalten werden und belaufen sich mit 7.757 T€ auf eine Quote in Höhe von 70 % der Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten haben sich um 602 T€ auf einen Betrag in Höhe von 5.109 T€ erhöht. Diese Entwicklung ist jedoch nicht negativ zu beurteilen, denn sie ist auf die um 948 T€ erhöhten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, denen keine Vorräte gegenüberstehen und die somit handelsrechtlich als Verbindlichkeiten zu buchen sind, zurück zu führen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Gesamtleistung

- Eigenkapital

- Liquidität

Im Gegensatz zum Vorjahr wurde der Fokus auf die Gesamtleistung und nicht auf die Umsatzentwicklung gelegt, da die Bestandsveränderungen das Gesamtbild wesentlich ändern und somit die Gesamtleistung aussagekräftiger ist.

Aufgrund der langen Vorlaufzeiten für die Baugenehmigung und Bauausführung sind Kennzahlen über die Auftragseingänge sowie zu den Auftragsbeständen von Bedeutung. Wir sind mit diesen Ausgangsbedingungen für das Jahr 2023 von einem erheblichen Rückgang der Gesamtleistung ausgegangen und prognostizieren für das Jahr 2024 einen weiteren Rückgang. Aufgrund flexibler Strukturen können wir notwendige Anpassungen durchaus kompensieren.

Das Eigenkapital in Höhe von 4,6 Mio. € wie auch die sehr hohen Liquiditätsbestände in Höhe von 7,8 Mio. € sichern die Unabhängigkeit des Unternehmens sowie den Unternehmensfortbestand. Die Prognose eines gleichbleibenden Niveaus des Eigenkapitals (5,0 Mio. €) sowie der Liquiden Mittel (9,1 Mio. €) konnte nicht erreicht werden. Auch hierin spiegelt sich wider, dass wir unseren Geschäftspartnern, insbesondere unseren Mitarbeitern, Lieferanten, und selbstverständlich vor allem auch unseren Kunden ein verlässlicher Partner sind. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein Eigenkapital sowie Liquidität auf gleichbleibendem Niveau.

4. Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war insgesamt befriedigend. Wichtiger als kurzfristige Gewinnziele und hohe Renditen ist uns die substanzielle und langfristige Sicherung des Unternehmensbestandes.

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Ertragslage bewerten wir für das Geschäftsjahr 2023 ebenfalls als zufriedenstellend.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 entspricht insgesamt unseren Erwartungen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

Basis für die zu erwartende, weiterhin stabile und erfolgreiche Unternehmensentwicklung sind unsere hervorragende Reputation am Markt sowie hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.

III. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist im Jahr 2024 durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, außenpolitische Unsicherheiten, insbesondere die Präsidentschaftswahl in den USA, sowie auch durch die äußerst unzuverlässigen innenpolitischen Rahmenbedingungen geprägt. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen durch abrupte, zum Teil gegenläufige Entwicklungen geprägt. Herausforderungen ergeben sich aus überbordender Bürokratie, hohen Abgabelasten sowie häufig fehlenden Leistungsanreizen. Ebenso beeinflussen das Zinsniveau sowie die aktuellen Baupreise die Entwicklungen in der Immobilien- und Baubranche erheblich. Das Investitionsklima verharrt in Deutschland auf niedrigem Stand. Für die Baubranche erwarten wir, dass die Bauleistung sowie die Auftragsentwicklung im für uns relevanten Gewerbe- und Industriebau mittelfristig auf einem noch auskömmlichen Niveau verbleiben wird.

Trotz eines Auftragseingangs in zufriedenstellender Höhe in 2023 (22,9 Mio. €) starten wir ins Geschäftsjahr 2024 mit einem sehr niedrigen Auftragsbestand von ca. 9,8 Mio. €. Daher gehen wir von einem Umsatzrückgang in 2024 aus und prognostizieren eine Gesamtleistung von ca. 20 Mio. € für das Jahr 2024.

Die langfristige gesamtwirtschaftliche Entwicklung birgt für uns aber Risiken. Wir haben unser Unternehmen daher bereits langfristig auf unterschiedliche Zukunftsszenarien vorbereitet. Wir nutzen sich ergebende Chancen, und können uns flexibel und rechtzeitig auf negative Entwicklungen einstellen.

Die zunehmende Komplexität von Bauvorhaben wird künftig dazu führen, dass umfangreiches "Expertenwissen" und eine intensive "Kundenbetreuung" als Differenzierungsmerkmale zur Abgrenzung von Wettbewerbern weiter an Bedeutung gewinnen. Unsere gute Wettbewerbsposition werden wir diesbezüglich kontinuierlich weiter ausbauen.

Bei der Gesamtbeurteilung des Unternehmens wird im Kalenderjahr 2024 mit einem leicht unter dem langjährigen Durchschnitt liegenden Umsatz sowie mit einem dennoch positiven Ergebnis gerechnet. Wir erwarten für 2024 eine Gesamtleistung von ca. 20 Mio. € und ein Ergebnis vor Steuern von ca. 1,0 Mio. €.

Die Rahmenbedingungen rechtfertigen für 2024 eine noch zufriedenstellende Ergebnisprognose, eine unverändert stabile Vermögenssituation sowie eine weitere Verbesserung der Wettbewerbssituation unseres Unternehmens. Für 2025 und darauf folgende Jahre ist es von zentraler Bedeutung, dass die politischen Entscheidungen ein verlässliches und attraktives Wirtschaftsumfeld wiederherstellen. Wir behalten die Entwicklung im Auge und stellen uns auf unterschiedliche Szenarien ein.

Wir erwarten zwar eine rückläufige Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung und außerordentliche Stabilität unseres Unternehmens ist dennoch gesichert.

IV. Chancen- und Risikobericht

Es ist kein unbekanntes Risiko, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abrupt verschlechtern können. Gerade in der Baubranche sind erhebliche Nachfrageschwankungen durchaus nicht ungewöhnlich.

Unser Unternehmen ist in der Lage durch flexible Strukturen, durch eine ausgezeichnete Vermögens- und Finanzlage und eine hohe Eigenkapitalquote sowie durch ausreichende Auftragsbestände die Risiken, die aus Beschäftigungsschwankungen resultierenden können, zu kompensieren.

Unser Controllingsystem gewährleistet, dass wir Veränderungen der Ergebnisprognosen jedes einzelnen Bauprojektes ohne zeitliche Verzögerungen erkennen und Steuerungsmaßnahmen unverzüglich umsetzen können. Ebenso liefert unser Controlling monatlich aussagekräftige Kennzahlen zur Gesamtunternehmenssteuerung.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft sowie die Forderung von Finanzierungsbestätigungen führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Auf der Beschaffungsseite ist aktuell bei den meisten Gewerken eine deutliche Entspannung festzustellen. Unverändert ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass wir unsere Ausführungsplanung und Ausschreibung sehr frühzeitig erstellen und dadurch Nachunternehmer rechtzeitig beauftragen können.

Chancen für die langfristig positive Entwicklung unseres Unternehmens ergeben sich dadurch, dass die Komplexität moderner Gebäude beispielsweise aufgrund neuer gesetzlicher Anforderungen oder durch Entwicklungen im Bereich der Haustechnik immer weiter zunimmt. Durch den Ausbau von Expertenwissen in unserem Haus können wir uns zukünftig noch stärker vom Wettbewerb differenzieren. Neben der hohen Fachkompetenz ist die intensive Betreuung unserer Kunden zentrales Differenzierungsmerkmal. Außerdem bauen wir unsere Kompetenzen in den Bereichen "Ökologisches Bauen" und "Sanieren/Revitalisieren" kontinuierlich aus.

Die Anzahl der MitarbeiterInnen der Borgers GmbH hat sich aufgrund natürlicher Fluktuation jeweils zum Jahresende von 159 MitarbeiterInnen im Jahr 2022 auf insgesamt 143 Beschäftigte zum Jahresende 2023 reduziert.

Risiken, die über das übliche, sich aus dem normalen Geschäftsverlauf ergebende Maß hinausgehen, ergeben sich derzeit aus den Kriegen in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie abrupten innenpolitischen Entscheidungen. Wir sind aber - wie bereits ausgeführt - auf unterschiedliche Zukunftsszenarien sehr gut vorbereitet.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Stadtlohn, 29.11.2024

gez. Dr. Herbert Daldrup, Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 58,00 58,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 366,00 483,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 954.866,00 190.367,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 475.707,34 557.698,34
Summe Sachanlagen 1.430.939,34 748.548,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.564,59 25.564,59
Summe Finanzanlagen 28.064,59 28.064,59
Summe Anlagevermögen 1.459.061,93 776.670,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 64.421,69 64.421,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 150.998,85 73.685,43
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.768.590,05 878.150,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.757.156,07 9.137.873,36
Summe Umlaufvermögen 9.590.167,81 10.080.446,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.000,00 20.000,00
D. Bilanzsumme Aktiva 11.069.229,74 10.877.116,96

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 3.945.354,21 3.911.982,57
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 569.089,32 1.033.370,86
Summe Eigenkapital 4.566.443,53 4.997.353,43
B. Rückstellungen 1.393.526,29 1.372.482,20
C. Verbindlichkeiten 5.109.259,92 4.507.281,33
D. Bilanzsumme Passiva 11.069.229,74 10.877.116,96

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 13.407.676,27 14.854.394,39
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -7.169.580,21 -7.703.675,31
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.418.643,75 -2.573.554,48
- davon für Altersversorgung: -43.966,46 (Vj: -60.200,81)
Summe Personalaufwand -9.588.223,96 -10.277.229,79
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -392.137,43 -252.271,85
Summe Abschreibungen -392.137,43 -252.271,85
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.686.983,97 -2.886.168,41
5. Ordentliches Betriebsergebnis 740.330,91 1.438.724,34
6. Erträge aus Beteiligungen 250.000,00 0,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.384,27 225,63
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.589,22 -7.232,30
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: -6.522,00 (Vj: -7.218,00)
9. Finanzergebnis 350.795,05 -7.006,67
10. Ergebnis vor Steuern 1.091.125,96 1.431.717,67
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -510.977,64 -386.548,81
12. Ergebnis nach Steuern 580.148,32 1.045.168,86
13. Sonstige Steuern -11.059,00 -11.798,00
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 569.089,32 1.033.370,86

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den Vorschriften des HGB bzw. den ergänzenden Vorschriften des GmbHG nach im wesentlichen unveränderten Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Borgers GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Borgers GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stadtlohn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: HRB
Register-Nr.: 4104

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden bei Zugang pro-rata-temporis abgeschrieben.

Für selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 250, aber nicht mehr als € 1.000 betragen, wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Für die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe wurde das Festwertverfahren angewendet, da sie regelmäßig ersetzt werden und im Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung sind.

Fertige und in Ausführung befindliche Bauleistungen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 II HGB aktiviert. In die Herstellungskosten wurden die direkt zurechenbaren Einzelkosten (Löhne, Material und Fertigungsleistungen), Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Außerdem werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Die verlustfreie Bewertung erfolgt durch den Vergleich der Ist-Kosten mit den errechneten Leistungen zu Vertragspreisen. Zur verlustfreien Bewertung wird der niedrigere beizulegende Wert zum Ansatz gebracht.

Die erhaltenen Anzahlungen werden aktivisch vom Bestand der unfertigen bzw. fertigen Erzeugnisse gem. § 268 V HGB abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko, für Zinsverluste und Skontoabzüge besteht eine Pauschalwertberichtigung.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert in Euro aktiviert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 I HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Bilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt, abgegrenzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "projected unit credit method" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,82 % der vergangenen zehn Jahre bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit 2,0 % p. a. eingerechnet.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 2.158,00 (Vorjahr: € 10.407,00). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 VI HGB. Der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre betrug 1,74 %.

Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Im Vergleich zu den Vorjahren wurden die Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber der SOKA-Bau saldiert unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. In den Vorjahren erfolgte der Ausweis unsaldiert unter den sonstigen Vermögensgegenständen und den sonstigen Verbindlichkeiten. Insgesamt hat dies eine Bilanzverkürzung zur Folge. Die Forderung beträgt zum 31.12.2023 EUR 815.818,94 und die Verbindlichkeit EUR 802.684,89.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand ansonsten nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage 4 beigefügt ist.

Forderungen

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen (699 T€) sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Personalrückstellungen: 398 T€
Gewährleistungen: 170 T€
Prüfungskosten und Aufbewahrung: 31 T€
Übrige: 100 T€

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind im Rahmen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten abgesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Unterposten enthalten:

2023 2022
Sonstige Verbindlichkeiten 817.937,63 € 988.668,33 €
davon aus Steuern 656.981,64 € 555.925,65 €
davon aus sozialer Sicherheit 0,00 € 261.869,65 €

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung:

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von 395 T€ (Vorjahr: 0 T€) periodenfremde Erträge aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2019 - 2021 enthalten.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 43.966,46 € (Vorjahr: 60.200,81 €) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellung nach § 246 II HGB in Höhe von 6.522,00 € (Vorjahr: 7.218,00 €) enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

2023 2022
Verbindlichkeiten aus Bürgschafts- und Gewährleistungsvorgängen 1.133.216,49 € 1.238.443,11 €

Die Verpflichtungen sind abgesichert. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit nicht gerechnet.

Verpflichtungen aus Mietverträgen

Die Geschäftstätigkeiten werden ausschließlich in angemieteten Räumlichkeiten ausgeübt. Es handelt sich um Unterstellhallen, gewerbliche Gebäude und das Verwaltungsgebäude.

Ebenfalls werden in hohem Maße bestimmte bewegliche Vermögensgegenstände zur Ausübung der Geschäftstätigkeit durch feste Verträge angemietet.

Die einzelnen Mietverträge werden in der Regel halbjährlich bis jährlich verlängert mit Ausnahme des Mietvertrags für den neu gebauten Betriebshof.

Die Aufwendungen stellen sich jährlich wie folgt dar.

< 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Für bewegliche Gegenstände 609 T€ 0,00 0,00
Für gewerbliche Gebäude 255 T€ 451 T€ 1.015 T€
Summe 864 T€ 451 T€ 1.015 T€

Verpflichtungen aus Leasingverträgen

Die gesamten Verpflichtungen beliefen sich am Ende des Jahres 2023 auf 63 T€

Diese werden wie folgt fällig:

2024 33 T€
2025 17 T€
2026 ff. 13 T€

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe 2023 2022
Gewerbliche Mitarbeiter 70 75
Kaufmännische und technische Mitarbeiter 76 76
Aushilfen 2 2
Geschäftsleitung 2 2
Davon Geschäftsführer 1 1

Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer beträgt damit 149 (Vorjahr: 154).

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Dr. Herbert Daldrup geführt.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel des § 286 IV HGB wird Gebrauch gemacht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis €/2023 Eigenkapital €/2023
Borgers Süd GmbH, Rödermark 50 % 1.432.744,44 2.510.539,13

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stadtlohn, 29. November 2024

gez. Dr. Herbert Daldrup, Geschäftsfüher

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 374.238,36 0,00 0,00 374.238,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.241,17 0,00 0,00 30.241,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 929.029,53 914.345,53 7.374,01 1.836.001,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.555.721,75 160.183,90 0,00 2.715.905,65
Summe Sachanlagen 3.514.992,45 1.074.529,43 7.374,01 4.582.147,87
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.564,59 0,00 0,00 25.564,59
Summe Finanzanlagen 28.064,59 0,00 0,00 28.064,59
Summe Anlagevermögen 3.917.295,40 1.074.529,43 7.374,01 4.984.450,82

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 374.180,36 0,00 0,00 374.180,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.758,17 117,00 0,00 29.875,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 738.662,53 149.845,53 7.373,01 881.135,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.998.023,41 242.174,90 0,00 2.240.198,31
Summe Sachanlagen 2.766.444,11 392.137,43 7.373,01 3.151.208,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.140.624,47 392.137,43 7.373,01 3.525.388,89

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 58,00 58,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 366,00 483,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 954.866,00 190.367,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 475.707,34 557.698,34
Summe Sachanlagen 1.430.939,34 748.548,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.564,59 25.564,59
Summe Finanzanlagen 28.064,59 28.064,59
Summe Anlagevermögen 1.459.061,93 776.670,93

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die Borgers GmbH, Stadtlohn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Borgers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Borgers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stadtlohn, den 29. November 2024

Heisterborg Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Paul Krafeld, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wird in verkürzter Form dargestellt.

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Abschluss.

Sonstige Berichtsbestandteile:

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 4.12.2024 festgestellt.

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