Großhandel mit Roh- und Schnittholz
HSL Solar GmbH
Im Gewerbegebiet 12, 63831 Wiesen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Detlef Greb seit 12.1.2024 | Prokura |
Birgit Giese seit 12.1.2024 | Prokura |
Jörg Griebel seit 12.1.2024 | Geschäftsführer |
Roland Simon seit 15.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HSL Solar GmbHWiesenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht der HSL Solar GmbH Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Ziele und Strategien Besondere Ereignisse im Berichtszeitraum Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Rahmenbedingungen der Solarbranche Leistungsindikatoren der Gesellschaft Geschäftsentwicklung Ertragslage nach HGB Finanzlage nach HGB Vermögenslage nach HGB Gesamtaussage Mitarbeiter Prognose Chancen- und Risikobericht Gesamtsicht Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die HSL Solar GmbH (HSL) mit Sitz in Wiesen ist ein auf die Montage und den Vertrieb von Photovoltaikanlagen spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen. Das Produktportfolio umfasst die Montage und den Vertrieb aller Anlagengrößen, vom privaten Wohnhaus bis hin zum industriellen Großprojekt. Die HSL ist eine 100% Beteiligung der E.ON Energie Deutschland Gruppe, München (EDG). Neben der Zentrale in Wiesen verfügt die HSL über einen zweiten Verwaltungsstandort in Hösbach sowie über eine Zweigniederlassung in Luizhausen. Ziele und Strategien Die HSL fokussiert sich auf ihr Solargeschäft, das stetig ausgebaut wird. Um weiteres Wachstum zu erreichen, werden die Personalkapazitäten kontinuierlich ausgebaut. Daneben werden die internen Prozesse und Systeme fortwährend auf Optimierungspotenziale überprüft und sofern erforderlich entsprechend überabeitet. Besondere Ereignisse im Berichtszeitraum Wechsel in der Geschäftsführung Frank Danielzik wurde als Geschäftsführer zum 29.11.2023 abbestellt. Zum 29.11.2023 trat Jörg Griebel, vormals Geschäftsleiter bei der HSL, in die Geschäftsführung ein. Interner Gesellschafterwechsel Im Dezember 2023 wurde die HSL intern im Konzernverbund umgehängt: HSL ist nun 100% Tochtergesellschaft der E.ON Greentech Group GmbH (vormals E.ON Portfolio Services GmbH), die wiederum 100% Tochtergesellschaft der E.ON Energie Deutschland GmbH ist. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Konjunkturprognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für Deutschland hatte im Juni 2023 für das Berichtsjahr eine Stagnation für möglich gehalten. Laut Statistischem Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Wirtschaft um 0,3 % gesunken. Ein wesentlicher Grund hierfür waren Zinserhöhungen. Das höhere Zinsniveau hat zur Folge, dass die Wirtschaftsaktivität gebremst wird, was sich unter anderem in der Baubranche zeigt. Im gesamten Jahresverlauf war für Wirtschaft und Haushalte die Inflation spürbar, die gemäß OECD im Jahr 2023 im Schnitt bei 6,6 % lag. Rahmenbedingungen der Solarbranche Die Bundesregierung verfolgt weiterhin ehrgeizige Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien. Bereits Mitte des Geschäftsjahres 2022 hat der Bundestag das sogenannte Osterpaket zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien verabschiedet. Mit verschiedenen Gesetzesänderungen hat der Gesetzgeber die Ziele für den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von 50 % auf 80 % erhöht. Zu nennen sind hier beispielhaft das Jahressteuergesetz 2022 und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023. Dank des Jahressteuergesetzes 2022 fällt seit 1. Januar 2023 keine Umsatzsteuer mehr auf die Lieferung und Installation von Photovoltaik-Anlagen auf oder in der Nähe eines Wohngebäudes an. Bislang galt der allgemeine Steuersatz von 19 Prozent. Flankiert werden diese Vorteile von einer Vielzahl an weiteren Maßnahmen, die aus der Novellierung des EEG resultieren. Das EEG 2023 trat bereits Ende Juli 2022 in Kraft, doch gelten manche seiner Neuregelungen erst seit Anfang 2023. Dazu zählt beispielsweise der Wegfall der sogenannten 70-Prozent-Regelung bei PV- Bestandsanlagen bis 7 kWp installierter Leistung. Der Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit 14,1 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahreszubau fast verdoppelt. Dies ist auf zahlreiche private Anlagen zurückzuführen. 1 Das Vorjahr war geprägt von großen Unsicherheiten bzgl. der Materialverfügbarkeit infolge von internationalen Lieferkettenproblemen. Die angespannte Lage an den Beschaffungsmärkten und die Lieferfähigkeiten haben sich zunehmend ab der 2. Jahreshälfte verbessert, was sich auch positiv in sinkenden Beschaffungspreisen niedergeschlagen hat. Angesichts der sehr hohen Nachfrage sowie weiterer Faktoren wie allgemeine Inflation und Beschaffungskostensteigerungen war die Endkundenpreisentwicklung durch stetige Anstiege gekennzeichnet. Seite Mitte 2023 ist eine Trendwende zu beobachten. Der Wettbewerb um Leads und damit verbunden auch der Preiswettbewerb haben deutlich zugenommen.
1 Quelle: Pressemeldung "Zubau Erneuerbarer
Energien 2023" der Bundesnetzagentur, 05.01.2024.
Leistungsindikatoren der Gesellschaft Als finanzieller Leistungsindikator für die Steuerung der Ertragskraft wird die Kennzahl Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verwendet. Ergänzend werden von der HSL als mittelständisches Unternehmen zur Steuerung des operativen Geschäfts folgende nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erhoben: jeweils Anzahl Auftragseingänge, Verkäufe, Installationen, Inbetriebnahmen. Geschäftsentwicklung Die HSL konnte im Geschäftsjahr 2023 von den positiven Rahmenbedingungen im Solarmarkt profitieren und ihren Wachstumspfad fortführen. Alle Geschäftsbereiche haben dabei zum Wachstum beigetragen. Hinsichtlich der Auslastung und Effizienz konnten bei dem 2021 neu hinzugekommenen Standort in Luizhausen, aber auch am Standort Wiesen, in 2023 weitere Verbesserungen erzielt werden. Der Umsatz konnte insgesamt um 65% ggü. dem Vorjahr gesteigert werden, wobei der Personalaufwand nur um 17% ggü. dem Vorjahr gestiegen ist. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg überproportional von 1.121,0 T€ auf 4.174,9 T€. Die Anzahl der Installationen stieg von knapp 1.000 im Jahr 2022 auf knapp über 1.400 Anlagen im Jahr 2023. Der Auftragseingang entwickelte sich ebenfalls zufriedenstellend und konnte auf dem hohen Niveau des Vorjahres nochmals minimal gesteigert werden. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Der Großteil der Umsatzerlöse der HSL entfällt auf eigene B2C-/B2B-PV-Projekte. Neben der Absatzsteigerung konnte HSL den Umsatz durch Anhebung der Verkaufspreise deutlich um 11.186,2 T€ erhöhen. Der Materialaufwand ist auf Grund des gestiegenen Umsatzvolumens und aufgrund von Materialpreissteigerungen um 7.370,1 T€ auf 16.937,1 T€ angestiegen. Der Personalaufwand ist bedingt durch den Aufbau von Personalkapazitäten und Lohnkostensteigerungen um 979,0 T€ angestiegen. In Relation zum Umsatzwachstum fällt dieser Anstieg auf Grund von Effizienzsteigerungen unterproportional aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ggü. Vorjahr um 318,5 T€ gestiegen. Dieser Anstieg ist i.W. begründet durch gestiegene Kosten der Warenabgabe (+135 T€), höhere Fahrzeugkosten (+71 T€) und höhere Raumkosten (+45 T€). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) als auch das Ergebnis vor Steuern sind gegenüber den Vorjahreswerten wie im Vorjahr vorhergesagt deutlich verbessert. Das EBIT ist um 3.053,9 T€ auf 4.174,9 T€ gestiegen. Dieser Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus den erzielten Umsatz-, Margen- und Effizienzsteigerungen. Finanzlage nach HGB Der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital betrug zum 31.12.2023 56,3 % (Vorjahr: 53,5 %). Der Cash Flow im engeren Sinne (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Veränderung Rückstellungen) betrug 4.125,2 T€. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug 219 T€, i.W. Investitionen in den Fuhrpark. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit betrug -672 T€. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel, um ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Mit der EDG besteht eine Rahmenkreditvereinbarung über 250 T€, die zum 31.12.2023 nicht in Anspruch genommen wurde. Vermögenslage nach HGB Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme weist im Berichtsjahr einen Anstieg um 6.063,9 T€ auf. Das Anlagevermögen liegt leicht über Vorjahresniveau durch Investitionen in Sachanlagen. Die Erhöhung des Umlaufvermögens in Höhe von 5.996,6 T€ geht i.W. zurück auf einen Anstieg der Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen um 3.110,0 T€. Hinzu kommt mit der Ausweitung des Umsatzes ein Anstieg der unfertigen Erzeugnisse/unfertigen Leistungen sowie ein weiterer Ausbau des Lagerbestandes. Daneben hat sich der Kassenbestand im Rahmen der Umsatzausweitung signifikant verbessert. Die Eigenkapitalquote belief sich am 31.12.2023 auf 43,7 % (Vorjahr 46,5 %) und weist damit im Vergleich zum Vorjahr eine Verringerung um 2,8 Prozentpunkte auf. Die Rückstellungen in Höhe von 1.471,4 T€ (Vorjahr 589,2 T€) haben sich im Berichtsjahr um 882,2 T€ erhöht. Der Anstieg der Rückstellungen ergibt sich insbesondere aus dem Anstieg der Steuerrückstellungen (+878,5 T€). Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 6.387,5 T€ mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, die im Rahmen des Umsatzwachstums entsprechend angestiegen sind. Die Rechnungsabgrenzungsposten haben sich kaum verändert und bewegen sich leicht über Vorjahresniveau. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 verlief hinsichtlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die HSL insgesamt sehr erfreulich. Bei Umsatzerlösen in Höhe von 28.290,3 T€ und einem Rohergebnis in Höhe von 13.029,1 T€ wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 3.061,2 T€ erwirtschaftet. Die HSL konnte von der starken Marktnachfrage nach Photovoltaiklösungen profitieren und darüber hinaus im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Marktpositionierung und internen Prozesse weiter verbessern. Mitarbeiter 2 Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug in Summe 111 (Vorjahr 101). Hiervon wurden 38 Arbeiter und 73 Angestellte beschäftigt. Zusätzlich waren 3 Auszubildende im Unternehmen tätig. Prognose Das Umfeld für Photovoltaik ist weiterhin positiv. Die Photovoltaik leistet schon heute einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland. Mit dem neuen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) hat die Bundesregierung den Erneuerbaren Energien gesetzlichen Vorrang gegeben. Mit dem Solarpaket I folgt ein weiterer wichtiger Schritt, um den Ausbau der Photovoltaik zu beschleunigen, Bürokratie abzubauen und die im EEG 2023 gesetzten Ziele zu erreichen: bis 2030 insgesamt mindestens 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken. 3 HSL ist sehr gut in das Jahr 2024 gestartet. Für das gesamte Jahr 2024 rechnet HSL mit einer deutlichen Abschwächung des Neugeschäftes mit Blick auf die lahmende Baukonjunktur und dem zunehmenden Preiswettbewerb. HSL ist auf Grund ihrer starken Position in ihrem regionalen Markt sowie der Unterstützung durch die E.ON Energie Deutschland GmbH gut aufgestellt, um sich im Markt zu behaupten. HSL geht davon aus, dass im Jahr 2024 positive Margeneffekte erzielt werden können mit Blick auf sinkende Materialbeschaffungspreise. In Summe erwartet HSL für das Geschäftsjahr 2024, dass sich das EBIT gegenüber dem Vorjahr auf ca. 3.100 T€ verschlechtern wird. Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen Risiken für das Geschäftsjahr 2024 werden im Rückgang des Leadvolumens und des zunehmenden Preiswettbewerbs gesehen. Je nach Marktlage können sich hieraus Auslastungsrisiken für den Vertrieb und den Montagebereich ergeben. Die Risiken werden als jeweils hohe Risiken eingestuft. In einem Marktumfeld mit sinkenden Markt-/Beschaffungskosten besteht das Risiko, dass Materialbestand aus dem Lager mit niedrigeren Margen abgesetzt werden muss. Beim Thema Beschaffung arbeitet HSL eng mit der EDG zusammen, um entsprechende Konzernvorteile zu nutzen und Risiken zu minimieren. Dieses Risiko wird als mittleres Risiko eingeschätzt. In Hinblick auf die abgeschwächte Marktsituation fällt die Risikoeinschätzung zum Thema Fachkräftemangel niedriger aus als im Vorjahr. Das Risiko wird derzeit als niedrig statt hoch bewertet. Chancen ergeben sich für das Geschäftsjahr 2024 aus dem weiterhin positiven Marktumfeld für erneuerbare Energien und insbesondere für die bei Kunden positiv wahrgenommene Photovoltaik. Eine große Chance wird darin gesehen, dass sich die Lage an den Beschaffungsmärkten deutlich entspannt hat, so dass sich bei sinkenden Beschaffungskosten Möglichkeiten der Margenoptimierung ergeben. Zusätzlich werden mittlere Chancen in der Ausweitung des B2B-Geschäftes gesehen.
2 Lediglich der leichteren Lesbarkeit halber
wird hier und im Folgenden nur die männliche Form
gewählt. Dadurch sollen Personen jeden Geschlechts
gleichermaßen angesprochen werden.
Gesamtsicht Das Gesamt-Chancen-Risikoprofil der HSL zeigt sich ausgeglichen. HSL ist ein etablierter Marktplayer. Bei den verbauten Produkten setzt HSL auf hochwertige Komponenten, welche den hohen eigenen und den hohen Qualitätsanforderungen des E.ON-Konzerns entsprechen. Bei der Montage werden hohe Qualitätsstandards verfolgt, die regelmäßig überprüft werden. In Zukunft können sich politische und regulatorische Eingriffe, der zunehmende Preiswettbewerb, Fachkräftemangel als auch geänderte Beschaffungssituationen nachteilig auf die Ertragslage auswirken. Im Berichtszeitraum bestanden insgesamt weder bestandsgefährdende Risiken noch solche mit erheblichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HSL. Aus heutiger Sicht sind für die Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten bzw. die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HSL haben.
Wiesen, den 31. Juli 2024 HSL Solar GmbH Die Geschäftsführung Roland Simon Jörg Griebel BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der HSL Solar GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Gesellschafterin der HSL Solar GmbH: E.ON Greentech Group GmbH, Arnulfstraße 203, 80634 München, 100% der Anteile (vormals E.ON Portfolio Services GmbH) Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern der wesentlichen Komponenten werden nachfolgend dargestellt: Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände:
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des §255 Abs. 2 HGB. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1% der Nettoforderungen gebildet. Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Aktive Rechnungsabgrenzungen werden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten 300 Euro übersteigt. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Eigenkapital Der gem. § 268 Abs. 1 Satz 2 HGB gesondert anzugebende Gewinnvortrag beträgt 993.900,75 Euro. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschafterin. Ein geringer Teil der Forderungen resultiert aus Lieferungen und Leistungen. Der Großteil der Forderungen an verbundene Unternehmen resultiert aus der Anlage von Geldern in Form eines Tagesgeldkontos bei der Muttergesellschaft.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Es wurde ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert im Jahr 2021 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 10 Jahre festgelegt. Rückstellungen
Zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine gesonderten Erläuterungen erforderlich. Sonstige Angaben Konzernzugehörigkeit Die HSL Solar GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196) mit dem Buchwert der Beteiligung einbezogen. Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach §325 HGB im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend §315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurde (IFRS). Zahl der Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer: 111 (Vorjahr 101) davon 73 Angestellte und 38 Arbeiter Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Sponsoring- und Leasingverträgen in Höhe von 2.203,1 TEuro. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Nachtragsberichterstattung Es liegen keine Vorgänge im Sinne von §285 Nr. 33 HGB vor, über die zu berichten ist.
Wiesen, 31. Juli 2024 HSL Solar GmbH gez. Roland Simon, Geschäftsführer gez. Jörg Griebel, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HSL Solar GmbH, Wiesen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HSL Solar GmbH, Wiesen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HSL Solar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 7. November 2024 KPMG
AG
Weinmann, Wirtschaftsprüfer Schuch, Wirtschaftsprüferin |
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