Escudo GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joshua R. Klinefelter seit 15.1.2010 | Geschäftsführer |
Michael J. Marino seit 15.1.2010 | Geschäftsführer |
Victor Asselberghs seit 16.10.2007 | Geschäftsführer |
William G. Midgette seit 24.2.2005 | Geschäftsführer |
Steffen Gleditsch seit 8.2.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
POREX Technologies GmbHSingwitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für 2008A. Darstellung des Geschäftsverlaufes1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Aufgrund der Entwicklung auf den internationalen Finanzmärkten entsteht ein Rückgang der allgemeinen Geschäftstätigkeit. Lieferanten und Kunden reagieren verhalten und vorsichtig. Große Investitionen und Projekte werden in Ihrer Realisierungsgeschwindigkeit verlangsamt. Das Konsumtionsverhalten ist eher konservativ. Der Trend zu "Dual Sourcing" hat merklich an Fahrt verloren. Diese Entwicklung trägt entscheidend zu einem Rückgang im Bereich der Komponenten für Schreibgeräte und Consumerartikel bei. Wachstum verzeichnen wir im Bereich der industriellen und medizintechnischen Komponenten. Dies führte zu einer wesentlichen Verbesserung der Umsatzrate. Es ist dem Unternehmen gelungen, im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 5,3 % zu erzielen. Der Gewinn vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrug TEUR 5.474 (Vorjahr TEUR 5.087). Unsere Gesellschaft ist in einer Nischenbranche, der Kunststoffsinterfertigung, tätig. Die Tätigkeit der Firma konzentriert sich auf das Design, die Fertigung und den Vertrieb von porösen Kunststoffartikeln für verschiedene Industriezweige in Deutschland und dem europäischen Markt. Der überwiegende Teil der gefertigten Artikel sind Komponenten, die in Produkten unserer Kunden eingesetzt wird. Diese Artikel sind daher Zulieferartikel und werden in der Regel vom Endabnehmer nicht bewusst wahrgenommen. Die Gesellschaft unterhält zwei Standorte. In Singwitz befindet sich der operative Bereich und in Aachen die Vertriebsorganisation. Der Markt für unsere Produkte ist in vier Segmente aufgeteilt. Die Marktsegmente werden nach Anwendungsbereichen aufgegliedert. Diese stellen sich wie folgt dar:
2. Umsatz- und Ertragsentwicklung Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.144 erhöht. Der Mehrjahresvergleich zeigt bei den Umsatzerlösen folgende Entwicklung:
3. Produktion Für die Produktion unserer Erzeugnisse stehen eigene technische Anlagen und Maschinen zur Verfügung. Die Rekonstruktion und Modernisierung unserer technischen Produktionsanlagen wird kontinuierlich durchgeführt. Entsprechend der Produktanforderungen an Qualität und Quantität werden die Anlagen modernisiert und auf das geforderte Niveau gebracht. Es wird kontinuierlich an Verbesserungen der Prozessführung und Stabilität gearbeitet. Einen Hauptschwerpunkt bildet die Verbesserung der Fertigungsbedingungen für medizintechnische Artikel. Die Hauptbereiche sind weiterhin die Herstellung von Formteilen, Plattenware, Rohren und Stanzteilen, die aus gesintertem Pulvermaterial gefertigt werden. In Ergänzung der traditionellen Verarbeitung von Kunststoffpulvern werden auch Kunststofffasern zu Formteilen versintert. Die Entwicklung von marktfähigen Produkten und die Erzeugung von neuen Anwendungen stehen auch hier im Mittelpunkt unserer Anstrengungen. Die Verarbeitung von Konstruktionswerkstoffen befindet sich nach wie vor im Entwicklungsstadium und ist noch nicht umsatzwirksam. Die Umsetzung der Zielstellung bezüglich Homogenität und Reproduzierbarkeit unserer Einsatzmaterialien im Bereich der Rohmaterialveredelung wurde weiter mit Nachdruck verfolgt. Die Generierung von speziellen Eigenschaften kann im Labormaßstab durchgeführt werden und schafft die Vorraussetzung für den Einsatz in der Fertigung. Die Rohmaterialveredelung ist das Kernstück des betrieblichen Know-hows der Firma und stellt gleichzeitig die höchsten Anforderungen. Immense Anstrengungen und Investitionen sind notwendig, um den ständig steigenden Anforderungen des Marktes zu genügen. Als führender Anbieter in unserer Branche ist es unerlässlich, ständig an der Verbesserung der Produktqualität und Fertigungseffektivität zu arbeiten. Die Erzeugung einer stabilen und zuverlässigen Produktqualität ist Hauptschwerpunkt, bildet die Basis für eine erfolgreiche Kundenbeziehung und ist Grundvoraussetzung für das Eindringen in spezielle Marktsegmente, zum Beispiel Anwendungen für den medizintechnischen Bereich. Rohstoffe und Energieträger werden immer teurer. Um diesem Trend entgegen zu wirken, setzen wir einen Schwerpunkt auf den effizienten Umgang mit Rohstoffen und Energie. 4. Beschaffung Der zu haltende Bestand an Rohstoffen ist durch die Besonderheit unserer Artikel und Produktionstechnologie bedingt. Die Schwankungen der Rohstoffpreise sind schwer einzuschätzen. Eine wirtschaftlich tragbare Beschaffung kann nur über Mindestabnahmemengen sichergestellt werden. Dies führt zu überdurchschnittlich hohen Lagermengen. Der Schaffung und dem Ausbau strategischer Partnerschaften mit Lieferanten wurde weiterhin große Bedeutung zugemessen. Die erreichten Ergebnisse führten zu einer größeren Sicherheit für den Bezug von Rohstoffen. Den erforderlichen spezielleren Anforderungen kann besser Rechnung getragen werden. 5. Investitionen Wie auch in den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit auf der Modernisierung und Weiterentwicklung von Fertigungsanlagen und Vorrichtungen. Es wurde hier konkret an der Erhöhung von Effektivität und Prozesssicherheit gearbeitet. Neue Konzepte und Lösungen kamen zur Anwendung. Weiterhin ist in die Erneuerung von Straßen und Transportwegen innerhalb des Firmengeländes zur Verbesserung der internen Transportprozesse investiert worden. Das kontinuierliche Upgrade unserer Computerhard- und Software, sowie die Erstellung neuer Fertigungswerkzeuge als Neu- und Ersatzwerkzeuge runden das Bild der Investitionstätigkeit ab. Erwähnenswert ist noch die Einführung neuer Hard- und Software für das Management von Arbeitszeiten. Insgesamt wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 613 vorgenommen. Zur weiteren Erläuterung der Investitionen verweisen wir auf den im Anhang enthaltenen Anlagespiegel. 6. Forschung und Entwicklung Grundlagenforschung wird in Singwitz nicht durchgeführt. Unsere Anstrengungen konzentrieren sich auf die Produktentwicklung und die Weiterentwicklung der Fertigungsmethoden und Prozesse sowie der Entwicklung von Methoden und Verfahren zur effizienteren Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern. 7. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Unter Berücksichtigung des erzielten Jahresergebnisses 2008 (TEUR 3.836) sowie der im Geschäftsjahr durchgeführten Ausschüttung (TEUR 13.000) hat sich das Eigenkapital um (TEUR 9.164) vermindert. Alle Investitionen wurden aus Eigenmitteln und ohne Kreditaufnahmen bei Banken finanziert. 8. Personal- und Sozialbereich Die Belegschaft besteht zur Hälfte aus Facharbeitern und zur anderen Hälfte aus angelernten Hilfskräften. Nahezu alle Führungskräfte (ca. 10 % der Mitarbeiter) verfügen über eine Hochschulausbildung. Die Altersstruktur des Personals ist ausgeglichen. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug 164. Um auf Auftragsspitzen flexibel und kosteneffektiv reagieren zu können, wurde die Zusammenarbeit mit einer lokalen Vermittlungsagentur für Zeitarbeit verstärkt. Durchschnittlich waren 19 Zeitarbeitskräfte in der Fertigung und in den Werkstätten im Einsatz. Darüber hinaus waren im Berichtszeitraum 2 Personen in einem Ausbildungsverhältnis tätig. Da die Firma im internationalen Vergleich dem allgemeinen Trend trotzen konnte und weiterhin eine positive Entwicklung sichtbar ist, wurde die Firmenphilosophie hinsichtlich sozialer Fürsorge für die Belegschaft fortgesetzt. 9. Umweltschutz Der Umweltschutz ist fester Bestandteil der Geschäftspolitik unseres Unternehmens. Der Einsatz von Materialien für die Herstellung der Erzeugnisse sowie die Art und Weise unserer Produktion erfolgt nach umweltschonenden Grundsätzen. 10. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Es wurden erstmalig Ausschüttungen an den Gesellschafter vorgenommen. Diese betrugen EUR 5 Mio. und EUR 8 Mio. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Zur Darstellung der Vermögenslage verweisen wir auf die Bilanz zum 31. Dezember 2008 sowie die hierzu im Anhang vorgenommenen Erläuterungen. 2. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens stellt sich weiterhin stabil dar. Die Entwicklung des Cash flows in einfacher Form zeigt sich im Mehrjahresvergleich wie folgt:
3. Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage verweisen wir auf die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 sowie auf die Angaben unter Abschnitt A. 2. "Umsatz- und Ertragsentwicklung" in diesem Lagebericht. Ergänzend heben wir die Entwicklung folgender Kennziffern im Mehrjahresvergleich hervor:
Im Ergebnis der Geschäftsentwicklung des Jahres 2007 wurden entsprechende Umsatzziele für 2008 gestellt. Das Umsatzziel für 2008 konnte mit ca. 4,0 % übererfüllt werden. Diese Steigerungsraten konnten trotz des unvermindert anhaltenden Wettbewerbsdruckes, begünstigt durch den schwachen US-$ Kurs, erreicht werden. Großkunden setzten mehr und mehr auf Belieferung durch mindestens zwei Zulieferer. Trotz intensiver Bemühungen unserer Wettbewerber ist es unserem Unternehmen gelungen, die Partnerschaft und Kooperation mit unseren Hauptkunden erfolgreich zu stabilisieren und auszubauen. Die Marketingaktivitäten wurden kontinuierlich verstärkt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz um 5,3 % gesteigert werden. Dieses Ergebnis ist umso höher zu bewerten, da die für 2008 geplante personelle Erweiterung des Vertriebsnetzes nicht realisiert wurde. C. Ziele und Prognosen für 2009Wir erwarten schwierigere Markt- und Wettbewerbsbedingungen. Aufgrund der Finanzkrise rechnen wir ebenfalls mit einem erhöhten Inkassorisiko. Möglichen Forderungsausfällen wird mit einem straff organisiertem Forderungsmanagement und streng kontrollierten Kreditlimiten begegnet. Ebenfalls erwarten wir eine Erhöhung der durchschnittlichen Überziehungszeit der vereinbarten Zahlungsziele, d.h. eine sinkende Zahlungsmoral. Darüber hinaus wird der Preisdruck seitens unserer Kundschaft anhalten und alle Marktsegmente durchdringen. Die qualitativen Spezifikationen an Produkten und Neuentwicklungen wachsen stetig und stellen höchste Anforderungen an den operativen Bereich. In verschiedenen Bereichen prognostizieren wir weitere Preisreduzierungen. Der operative Bereich wird dies durch Prozessoptimierung und Kostenmanagement kompensieren. Der Trend zum "Dual-Sourcing" wird schwächer aufgrund rückläufiger Umsätze und dementsprechend rechnen wir mit steigendem Preisdruck. Ein wesentlicher Schwerpunkt für 2009 ist die personelle Aufstockung der Vertriebsstrukturen, um neue Kundenpotentiale zu erschließen und die bestehenden Kundenbeziehungen zu intensivieren. Wir werden uns mehr auf kleinere spezialisierte Messen fokussieren, neben den schon bekannten Hauptmessen. Kontinuierlich weiter betrieben wird der Prozess der Analyse interner Geschäftsabläufe und Vorgänge zwecks Optimierung und Erschließung von Einsparungspotentialen. Für das kommende Jahr erwarten wir eine differenzierte Entwicklung in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen, d.h. ein Wachstum im Bereiche der Anwendungen für Medizintechnik und einen Rückgang im Bereich Schreibgeräte und "Consumerprodukte". Wachstum und Rückgang werden sich im Gesamtergebnis nahezu aufheben. Aufgrund unserer strategischen Ausrichtung auf die Anwendungen in der Medizintechnik erwarten wir langfristig eine weiterhin positive Entwicklungstendenz und Steigerung der Geschäftstätigkeit. D. Hinweise auf Risiken der künftigen EntwicklungBestandsgefährdende Risiken sind derzeit von uns nicht erkennbar. Durch die Konzentration auf die Verstärkung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten werden wir der angespannten Wirtschaftslage begegnen. Die Suche und Entwicklung von neuen Anwendungen in den unterschiedlichen Marktsegmenten wird weiterhin Hauptschwerpunkt sein. Durch die Verteuerung von Rohstoffen und Energieträgern und dem ungünstigen Wechselkurs des Euros zum Dollar entsteht Kostendruck, den wir durch Rationalisierungs- und Sparmaßnahmen ausgleichen wollen. Die Sicherung der Rohstoffversorgung und die Verteidigung unseres Wettbewerbsvorteils bleiben auch weiterhin zentrale Aufgaben. E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresÜber Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ist nicht zu berichten.
Singwitz, 16. Januar 2009 Victor Asselberghs, Geschäftsführer Steffen Gleditsch, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008
Anhang für 2008Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellkosten der selbsterstellten Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) werden in einem Pool gesammelt und über die folgenden 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Abweichend davon wurden die bis zum 31. Dezember 2007 angeschafften Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und der Abgang nur bei tatsächlichem Abgang ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei bei den fertigen Erzeugnissen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung (gemäß § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB) und Fremdkapitalzinsen (gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB) wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Körperschaftsteuerguthaben (entspr. § 37 KStG) wird mit dem Barwert ausgewiesen. Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten in ausländischer Währung wurden mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Stichtagskurs umgerechnet. Vom Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Die erhaltenen Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen passiviert und separat auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Posten werden korrespondierend zur Entwicklung der geförderten Vermögensgegenstände fortgeführt. Die Erträge aus der Auflösung dieser Positionen werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge erfasst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Entsprechend der Neuregelungen zur Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens hat die Gesellschaft den Guthabensbetrag in Höhe von TEUR 1.039 abgezinst auf den 31. Dezember 2007 als sonstigen Vermögensgegenstand aktiviert. Dieser wird ab dem Jahr 2008 über 10 Jahre zu gleichen Teilen ausgezahlt. Daraus resultieren zum 31. Dezember 2008 verbleibende Forderungen in Höhe von TEUR 951 (Vorjahr TEUR 1.039). Darin enthalten sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 825 (Vorjahr TEUR 912). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Leistungsprämien, Beiträge für Berufsgenossenschaft und IHK, ausstehende Eingangsrechnungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Urlaubsansprüche gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr jeweils Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Muttergesellschaft aus Technologienutzungen in Höhe von 15 % des Nettoumsatzes. Aus Leasingverträgen bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 75. Darin enthalten sind Zahlungsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von TEUR 44. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen i. H. v. TEUR 43 enthalten. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer und ausgeschiedener Organmitglieder. Mitarbeiter Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug 164 (Vorjahr 164) Mitarbeiter. Darüber hinaus waren im Berichtszeitraum wie im Vorjahr 2 Personen in einem Ausbildungsverhältnis tätig. Vorabausschüttung 2008 und ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung vom 15. Oktober 2008 beschloss Abschlagszahlungen an die Gesellschafterin i. H. v. insgesamt TEUR 13.000 unter Verrechnung aus dem Gewinnvortrag, die bis zum Stichtag vollzogen wurden. Insoweit war die Bilanz unter Berücksichtigung dieser Gewinnverwendung aufzustellen und die Vorjahreswerte entsprechend anzupassen. Gleichzeitig wird das Jahresergebnis 2007 in der Gewinn- und Verlustrechnung abweichend zum Vorjahr zum Bilanzgewinn übergeleitet. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Porex Corporation, Fairburn, USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der HLTH Corporation, Elmwood Park, USA, als höchster Konzernspitze einbezogen. Die Abschlüsse sind am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.
Singwitz, 16. Januar 2009 Victor Asselberghs, Geschäftsführer Steffen Gleditsch, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2008
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Porex Technologies GmbH, Singwitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 18. März 2009 Ernst
& Young AG
Jäkel, Wirtschaftsprüfer Dr. Juckel, Wirtschaftsprüfer |
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