Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Lips seit 2.1.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Müller seit 26.2.2018 | Prokura |
Ulrich Lips seit 13.4.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 69.00% | |
| 16.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HVL GmbHBadenweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023HVL GmbH, 79410 BadenweilerI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens HVL GmbH (nachfolgend "HVL" genannt) ist ein global agierendes Unternehmen mit den Geschäftsfeldern: • Chemiehandel • Autochemie • Rohstoffhandel • Abfallverwertung Zum Chemiehandel gehört der Handel mit und die Distribution von chemischen Stoffen aus Neuproduktion, sogenannte Erstraffinate, sowie die Akquisition von und der Handel mit Destillaten, Neben- und Koppelprodukten aus der chemischen Industrie. Zur Autochemie gehört in erster Linie unsere eigene Kühlerschutzproduktion. Unter unserer Marke Frigutec® produzieren wir eine breite Range an Kühlerschutzprodukten, für nahezu alle OEM-Spezifikationen, für den Aftermarket. Zur Herstellung von Winterchemieprodukten wie Scheibenfrostschutz beliefern wir unsere Kunden auch mit Ethanol und MEG. Mit AdBlue und Bremsflüssigkeiten runden wir das Angebot an die Kunden ab. Der Rohstoffhandel ist auf sekundäre mineralische Rohstoffe spezialisiert. Im Abfallmanagement vermittelt HVL Abfälle zum Recycling und zur stofflichen Verwertung. Wir unterteilen unser Geschäft in den Eigenhandel und die Handelsvertretung. Eigenhandel heißt, wir kaufen auf eigene Rechnung ein und verkaufen auf eigene Rechnung. Handelsvertretung bedeutet, wir vermitteln Geschäfte im Namen und auf Rechnung für andere Unternehmen. 2. Forschung und Entwicklung Unter Hinzuziehung externer Labors und externer Expertise haben wir inzwischen die meisten unserer Kühlerschutzprodukte selbst formuliert. Wir arbeiten hier aber auch eng mit einem Additivpaketentwickler zusammen, von welchem wir auch Additivpakete kaufen und mit MEG zu Kühlerschutz mischen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 15. Januar 2024, lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Ausrüstungsinvestitionen sendeten positive Signale Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Staat verringerte Finanzierungsdefizit trotz weiterer staatlicher Maßnahmen erneut Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. BIP im 4. Quartal 2023 nach bisherigen Erkenntnissen rückläufig zum Vorquartal Im aktuellen Ergebnis für das BIP 2023 ist eine erste sehr frühe Schätzung für das 4. Quartal 2023 enthalten. Diese basiert auf einer unvollständigeren Datenbasis als die reguläre Quartalsrechnung und ist daher mit einer höheren Unsicherheit behaftet. Auch die ersten drei Quartale des Jahres 2023 wurden überarbeitet. Nach bisherigen Erkenntnissen ging das BIP im 4. Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal zurück, nachdem es im 3. Quartal stagnierte. Die reguläre Schnellschätzung für das Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2023 wird das Statistische Bundesamt am 30. Januar 2024 veröffentlichen. Detaillierte Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen folgen am 23. Februar 2024. Laut Verband Chemiehandel e.V. (VCH) hat sich der Chemikalien- Groß- und Außenhandel 2023 zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
2. Geschäftsverlauf Der Gesamtumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 7.770 T€ von 88.859 T€ auf 81.089 T€ zurückgegangen. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 8,74 %. Im Geschäftsjahr 2023 waren inklusive Teilzeitkräfte durchschnittlich 9 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Im Eigenhandel Chemiehandel und Autochemie ist der Umsatz um 7.509 T€ von 87.251 T€ (Vorjahr) auf 79.742 T€ im Jahr 2023 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang um 8,61 %. Die damit umgesetzte Menge stieg jedoch von 113.155 MT im Vorjahr auf 119.243 MT im Jahr 2023. Das entspricht einem Mengenplus von 6.088 MT oder 5,38 %. Lag der Durchschnittsumsatz je verkaufte Tonne im Vorjahr noch bei 771 €, betrug dieser im Jahr 2023 nur noch 669 €. Der Durchschnittsumsatz je Tonne fiel somit um 102 € bzw. um 13,2 %. Als Hauptursachen sehen wir zum einen die Normalisierung der globalen Lieferketten, welche in der Corona Pandemie durch Hamsterkäufe und Verzögerungen zu erheblichen Preissteigerungen geführt hatten, und das normalisiert sich jetzt wieder und zum anderen, wie man auch aus dem Bericht des Statistischen Bundesamtes herauslesen kann, die schwache Konjunktur und damit verbunden eine globale Nachfrageschwäche auch im Industriesektor. Damit wird auch im Geschäftsjahr 2023 wieder einmal deutlich, dass der monetäre Umsatz bei uns nichts über unsere tatsächliche Unternehmensleistung aussagt. Was zählt ist der Mengenumsatz. Denn trotz Umsatzrückgang um 8,09 % im Chemiehandel mit Autochemie, haben wir 5,38 % mehr Waren an Kunden ausgeliefert. Damit liegen wir sogar im Trend der Zahlen, welche der Verband Chemiehandel für 2023 veröffentlicht hat. Die Mitglieder des VCH haben 5% mehr Güter ausgeliefert und wir 5,38 %. Dabei haben die Mitglieder das VCH einen Umsatzrückgang von 18 % gemeldet, während wir nur einen Umsatzrückgang von 8,09 % hatten. Das hängt sehr wahrscheinlich am Produktmix. Die Mitglieder des VCH haben auch sehr hochpreisige Spezialitäten im Produktsortiment. Diese sind während der Corona Pandemie überproportional teuer geworden und sind jetzt im Zuge der Marktnormalisierung in gleichem Maße überproportional im Preis gefallen. Da wir mit unserem Hauptprodukt Monoethylenglykol in einem Globalen Marktkontext stehen, muss man hier die globalen Entwicklungen verfolgen. Europa hat hier so gut wie keinen Einfluss auf die globale Preisentwicklung. China dominiert den Markt, weil China ca. 50 % der weltweiten Monoethylenglykolproduktion (MEG) konsumiert. Da in Europa ca. 70-80 % des MEGs für die Herstellung von Polyethylenterephthalat (PET) konsumiert wird, dieser Sektor aber ganz besonders im Wettbewerb mit chinesischen PET Importen steht, haben die europäischen PET Hersteller ihre Produktion soweit gedrosselt, wie technisch und wirtschaftlich machbar. Das hat aber einen enormen Druck auf das MEG im nicht PET Sektor, dem industriellen Sektor, wie wir ihn nennen, aufgebaut. Dazu gehört auch der Kühlerschutzsektor. Aber auch im industriellen Sektor war die Nachfrage 2023 eher verhalten. Im Rohstoffhandel ist der Umsatz um 57 T€ von 360 T€ (Vorjahr) auf 303 T€ im Jahr 2023 gesunken. Das entspricht einem Minus von 15,83 %. Die verkaufte Menge fiel dabei um 1.245 MT von 4.201 MT (Vorjahr) auf 2.956 MT. Das entspricht einem Mengenrückgang um 29,64 %. Der Durchschnittsumsatz einer Tonne im Rohstoffhandel betrug im Jahr 2023 103 € zu 86 € im Vorjahr. Das entspricht einer durchschnittlichen Umsatzsteigerung je Tonne Rohstoff von 17 € oder 19,77 %. Wir handeln im Rohstoffhandel überwiegend mit Nebenprodukten aus der Stahlproduktion. D.h. jede Tonne Nebenprodukt ist an die Neuproduktion gekoppelt. Die Stahlproduktion war aber im Jahr 2023 auch rückläufig. In der Folge fallen dann auch weniger Nebenprodukte an. Das Vermitteln von Abfällen zum Recycling und zur stofflichen Verwertung betreiben wir nur im Rahmen unserer Handelsvertretung. Die Handelsvertretung hat im Geschäftsjahr 2023 einen Provisionsumsatz von 902 T€ zu 1.033 T€ im Vorjahr erzielt. Ein Minus zum Vorjahr von 131 T€ oder 12,68 %. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist eine überaus solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf:
Die wesentlichen Vermögens- und Verbindlichkeitspositionen unserer Gesellschaft stellen die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, das Eigenkapital und die Vorräte dar. Zur Absicherung der Forderungen hatten wir bis 28.02.2024 eine Warenkreditversicherung bei Allianz Trade (ehemals Euler Hermes) abgeschlossen. Das Versicherungsverhalten der Allianz Trade entwickelt sich aber seit Jahren sehr ungünstig für HVL. Allianz Trade kündigte auch 2023 Versicherungslimite von sehr wichtigen Kunden, ohne uns die Möglichkeit zu geben, Allianz Trade zusammen mit unseren Kunden von deren Versicherbarkeit zu überzeugen. Wir haben dann auch auf eigenes Risiko geliefert, um diese Kunden nicht ganz zu verlieren. In diesem Kontext und bei einer Prämie von über 138.000 € pro Jahr sehen wir die Wirtschaftlichkeit dieser Versicherung für uns nicht mehr gegeben und haben diese auf den 28.02.2024 gekündigt. Dafür kaufen wir jetzt von Allianz Trade seit dem 01.03.2024 Daten über dir Bonitätseinstufung unserer Kunden mit Monitoring. Den sogenannten BoniCheck. Darüber hinaus beziehen und monitoren wir die Bonität unserer Kunden über eine Wirtschaftsauskunftei. Und ganz wichtig ist das Monitoring des Zahlungsverhaltens unserer Kunden, verbunden mit einem sehr stringenten Mahnwesen. Im Geschäftsjahr 2023 gab es einen Forderungsausfall in Höhe von 79.976,16 €. Wir arbeiten überwiegend mit Eigenkapital. Langfristigen Kredite nehmen wir nicht in Anspruch. Für kurz- und mittelfristige (max. drei Monate) Liquiditätsbedarfe, Währungskäufe auf Termin und Akkreditive steht uns ein Rahmenkreditvertrag mit sehr flexiblen Konditionen, welche an den 3-Monats-Euribor gekoppelt sind, zur Verfügung. Seit 2023 bieten unsere Banken auch wieder Guthabenzinsen an. So konnten wir immerhin 70.258,45 € Zinserträge erwirtschaften und haben dagegen nur 1.933,93 € für Zinsen aufgewendet. Aktiengeschäfte oder sonstige Geldanlagen haben wir im Geschäftsjahr 2023 nicht getätigt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Rohgewinn, die wir klassisch aus der Differenz aus Umsatz abzüglich auftragsbezogener Materialkosten und Dienstleistungen ermitteln, heran. Weiter überwachen wir, anhand der Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss vor Steuern zum eingesetzten Kapital), Umsatzrendite (Jahresüberschuss im Verhältnis zum Umsatz) und des Cashflows, die Entwicklung der Gesellschaft. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Kundenzufriedenheit ist unsere wichtigste Kennzahl. Dazu führen wir jedes Jahr eine Umfrage bei allen Kunden durch. 32,7 % unserer Kunden haben geantwortet. Davon bewerten unsere Gesamtleistung 73 % der Kunden mit 5 Punkten von maximal erreichbaren 5 Punkten und 27 % mit 4 Punkten. Eine insgesamt sehr hohe Kundenzufriedenheit. Im Rahmen des jährlichen Management-Reviews wird auch die Mitarbeiterzufriedenheit bewertet. Die Mitarbeiter sind alle motiviert und zufrieden. Wir hatten im Geschäftsjahr 2023 keine Fluktuation. Eine gute Home-Office Regelung verschafft den Mitarbeitern ausreichend Flexibilität und dem Unternehmen Klarheit und Stabilität in den Prozessen. Die räumlichen und infrastrukturellen Ressourcen sind modern und technisch auf dem neuesten Stand. 6. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 war wieder einmal in vielerlei Hinsicht eine einzige Herausforderung. Immer anders aber herausfordernd. Wie schon die Jahre zuvor geschrieben, sind nicht dem Wahn verfallen, dass es immer noch mehr und noch besser werden muss. Wir verfolgen kontinuierlich unser Ziel von min. 2 % EBIT-Marge. Gemessen daran war für uns das Geschäftsjahr 2023 mit einer EBIT-Marge von 4,7 % (4,6 % im Vorjahr) wieder ein sehr gutes Jahr. Die Weichen für Erfolg oder Misserfolg werden in unserem Geschäftsmodell bereits im vorhergehenden Geschäftsjahr gelegt, da wir bereits im 4. Quartal das Einkaufs- und Tanksetup für das Folgejahr festlegen müssen. Schon in Q4 eines jeden Jahres müssen wir festlegen, wie viel Glykol wir fix unter Formel einkaufen und wie viel wir für Spot planen. Für die Kontraktmengen werden indexbezogene Formelpreise vereinbart. Dafür gibt es aber schon mal drei europäische Indizes, die herangezogen werden können, aber auch zwei asiatische. Mischformeln sind ebenfalls möglich. Also welche nehmen? Und welche kann man bekommen? Dann die Frage, mit welchem Tanksetup geht man ins neue Jahr? Tankmieten sind sehr teuer, jedoch ohne ausreichend Tanks kann man auch sehr schnell unter Abgabedruck geraten, da die neu eintreffende Ware Platz im Tank braucht. Unter Abgabedruck verkaufen zu müssen kann unter Umständen teurer sein als die Miete für einen Reservetank ganzjährig zu bezahlen. Da Europa ein Nettoimporteur für Monoethylenglykol ist, sind wir auch von den großen Herstellerländern abhängig. Logistisch ist für Europa die USA das wichtigste Lieferland. Gibt es aber im US-Golf z.B. Hurrikans, können sich zugesagte Lieferungen auch schon mal um einige Wochen verzögern. Es kommen aber auch schon mal zwei Lieferungen zusammen im Tanklager an. Um diese Dynamik in der Belieferung bestmöglich managen zu können, braucht es immer genügend Platz im Tank, wenn Lieferungen zu früh eintreffen, aber auch einen ausreichenden Sicherheitsbestand, wenn Lieferungen zu spät eintreffen. Alles in allem sehr viele Unwägbarkeiten, die unseren Geschäftsverlauf und damit den Gewinn beeinflussen können. Wir waren in Q4/2022 überzeugt, ein gutes Setup für das neue Geschäftsjahr 2023 gefunden zu haben. Wir hatten unseren erwarteten Jahresbedarf für 2023 in Q4/2022 nahezu komplett kontrahiert. 2023 stand außerdem unter dem besonderen Thema, dass in den Kühlerschutzmitteln die 2-Ethylhexansäure ersetzt werden musste. Wir wollten zu Beginn der Wintersaison 2023, welche im Juli/August beginnt, mit einem komplett neuen 2-EHA freien Produktsortiment starten. Das ist uns auch gut gelungen, hat aber sehr viel Energie im ersten Halbjahr gekostet. Wegen der schwachen Nachfrage nach MEG aus dem PET Sektor kam MEG preislich fast das ganze Jahr unter Druck. Der Markt ist gemäß ICIS im Januar auf der Verkaufsseite (FCA Spot) mit 605,63 €/t im Monatsdurchschnitt Januar gestartet und hat im Dezember bei 537,50 €/t geendet. Dazwischen stand der Preis im Juli mit 463,13 €/t am niedrigsten. Danach, auch durch die einsetzende Wintersaison, wo MEG saisonal immer verstärkt nachgefragt wird, haben sich die Preise wieder etwas erholt, aber trotzdem hat der Dezember 68,13 €/t unter Januar geschlossen. Das ist ein Minus von 11,25 % von Januar zu Dezember. Bei Diethylenglykol (DEG) hat man die schwächelnde Baukonjunktur gespürt. DEG wird u.a. zur Herstellung von Dämmstoffen gebraucht. Der Bausektor war sehr schwach, insbesondere in der 2. Jahreshälfte. Im Januar ist DEG gemäß ICIS FCA Spot mit 781,88 €/t gestartet. Dann gab es eine Hochphase von Februar bis Juni mit durchschnittlich 820 €/t (862,50 €/t in der Spitze) und ab Juli ist der FCA Preis bis auf 724,38 €/t im Dezember kontinuierlich gefallen. Die Umstellung der Kühlerschutzinhibitoren von 2-EHA auf 2-EHA frei haben wir gut gemeistert. Insgesamt konnten wir 2023 295 Tonnen mehr Kühlerschutz verkaufen als 2022. Ethanol, ein traditionelles Saisonprodukt für Auto-Winter-Chemie, haben wir 3.499 MT mehr absetzen können. Für Ethanol war 2023 ein sehr gutes Jahr für uns. Aceton war ein teurer Versuch. Hier ist der Absatz um 4.108 MT eingebrochen. Wir konnten, seit wir das Projekt gestartet haben, leider keinen Lieferanten für unser Tanklager finden, welcher uns so unterstützt hätte, dass wir den Tank wirtschaftlich vertretbar dauerhaft hätten bewirtschaften können. Daher haben wir uns zum Jahresende 2023 entschieden, den Acetontank aufzugeben. Ein Versuch war es wert, man muss aber auch wissen, wann die Zeit gekommen ist, abzubrechen. Zum EPCA Meeting (European Petrochemical Association) im September 2023 hat dann Lotte Chemicals, für Europa und uns ein extrem wichtiger Glykol Lieferant, bekannt gegeben, dass Lotte die Verkaufsformel für MEG ab Januar 2024, die bis dahin immer auf ICIS Ethylene Glycol (Europe) Spot CIF NWE T2 basierte, auf ICIS Monoethylene Glycol Contract Prices umstellen möchte. Das hat alles, was wir bisher kannten, auf den Kopf gestellt. Dadurch haben sich die Preisverhandlungen mit allen Lieferanten für 2024 erheblich erschwert. Die Folge daraus ist, dass wir uns auf Einkaufsformeln einlassen mussten, welche jetzt neben dem CIF SPOT auch den ECP beinhalten. Also maximale Unsicherheit für das Jahr 2024, weil wir auch nicht wissen, wer wo und wie gut oder schlecht verhandelt und eingekauft hat und wo wir HVL da im Vergleich stehen. In diesem Geschäft entscheiden 5 €/t über die Wettbewerbsfähigkeit und für uns auch über 500.000 € mehr oder weniger Marge. Der Eigenhandel mit Rohstoffen ist eher von untergeordneter Bedeutung für HVL. Wir haben, wie zuvor schon geschrieben, zu wenig Produkt einkaufen können. Konnten im Gegenzug jedoch die Preise nach oben anpassen und in Summe war das Geschäft ganz zufriedenstellend. In der Handelsvertretung haben wir einen Margenverlust hinnehmen müssen. Wir hatten auch hier von Corona wirtschaftlich profitiert. Das ist jetzt auf dem Weg sich wieder zu normalisieren. Wie jedes Jahr, haben wir auch in Q4/2023 wieder die Weichen für das Geschäftsjahr 2024 stellen müssen. Durch die Einkaufsformelumstellungen für MEG, welche Lotte losgetreten hat, gehen wir mit maximaler Unsicherheit ins neue Jahr. Vorher wusste man ungefähr, wer wo im Markt steht. Jetzt weiß man erst einmal gar nichts mehr und muss hoffen, ein gutes Paket geschnürt zu haben. Die Mietverträge mit Noord Natie Terminals (NNT) haben wir bis auf Aceton verlängert. Die Preise für die Mieten und Dienstleistungen bei NNT wurden wie jedes Jahr gemäß der Indexentwicklung in Belgien noch oben angepasst. Einen Tag vor Weihnachten hat die Brenntag AG in Essen die Akquisition der Solventis Gruppe bekannt gegeben. Solventis ist unser direkter Wettbewerber in Kühlerschutz und MEG. Welche Folgen sich aus dieser Akquisition für uns ergeben ist das große Fragezeichen, mit dem wir ins neue Jahr gehen. Wir erwarten aber mehr Druck auf die Preise und einen härteren Wettbewerb. So ging mit dem Geschäftsjahr 2023 wieder einmal ein insgesamt gutes, aber auch sehr herausforderndes Jahr zu Ende. III. Prognosebericht Wie erwartet, spüren wir seit Januar einen enormen Wettbewerbsdruck. Trotzdem konnten wir unsere Position in Q1/2024 bei unseren wichtigsten Märkten Kühlerschutz und MEG gut behaupten. Bei Ethanol haben wir sogar ein Mengenplus von 795 Tonnen verbuchen können. Das ist aber immer etwas abhängig vom Verlauf des Wintergeschäfts. Das Rohstoffgeschäft entwickelt sich auf Vorjahresniveau stabil. Der Umsatz in Q1/2024 (18.120 T€) lag dabei 1.764 T€ niedriger als in Q1/2023 (19.884 T€). Auf das Jahr gesehen, erwarten wir einen Umsatz von +/- 80 Mio. €. Unser Hauptplan für 2024 lautet, uns bei den Mengen zu behaupten und unsere Märkte gut zu verteidigen. Wir sind uns, auch gestützt durch die Zahlen aus Q1/2024, sehr sicher, dass wir 2024 auf Vorjahresniveau abschließen werden können. Umsatz ist dabei eine Größe, die wir nicht beeinflussen können. Der Markt bestimmt die Preise und Umsatz ist nur das Produkt aus Menge und Preis. Wir konzentrieren uns daher auf die Menge. Ertragstechnisch bleibt unser festes Minimalziel eine EBIT-Marge von 2 %. In Q1/2024 lagen wir da schon gut darüber. Daher ist unsere Prognose für 2024 eine EBIT-Marge von 3-4 %. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken MEG ist ein globales Produkt. Alle Märkte sind heute global vernetzt. Auch wenn es nationale Bestrebungen gibt, wie "America First" oder "India First", wir brauchen einander. Nur so können sich die Volkswirtschaften gut entwickeln und die Probleme der Zukunft meistern. Aber die Welt ist voller Konflikte und wenn man denkt, schlimmer kann es nicht werden, kommt es schlimmer. Wir haben seit 2022 Krieg in Ukraine. Der Krieg Israels gegen die Hamas und damit auch gegen den Iran ist in einer Art und Weise eskaliert, mit der niemand rechnen und destabilisiert den ganzen mittleren Osten. Da kommt aber unser Öl und Gas und inzwischen auch viele Derivate her. Wegen des Krieges Israels gegen die Hamas und die Unterstützung westlicher Länder für Israel haben die Huthis begonnen die wichtigste Seeroute aus China, Indien und Middle East durch das Rote Meer zu stören. Das hatte einen direkten Einfluss auf die europäische Ökonomie und damit auch auf unsere Märkte. In USA stehen Wahlen bevor und Donald Trump hat sehr gute Chancen auf eine erneute Wahl. Das kann für Europa nichts Gutes bedeuten. In Europa wird mehr und mehr rechts gewählt. Die EU ist politisch schwach, weil wir immer noch national denken und national handeln. Militärisch sind wir von den USA abhängig. Wirtschaftlich hängt Europa und ganz besonders Deutschland am Tropf von China, aber wir Deutschen denken immer noch, wir hätten Power. Die gesamte Situation ist also sehr fragil. Das sind alles Risiken für unsere Rohstoffquellen. Die relativ gesehen hohen Zinsen haben Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Europa entwickelt sich deutlich schlechter als die USA und China, und Deutschland ist gar Schlusslicht. Das spüren wir in einer relativ schwachen Nachfrage. Den Märkten fehlt es an Energie. Das Thema E-Mobilität steht auf der Kippe. Im Bereich der E-Kühlmittel hat die Industrie bis heute leider noch keine Standards entwickelt. Daher wissen wir nicht, wie wir uns hier aufstellen sollen. Eines der größten Themen wird der Fachkräftemangel werden. Und das ist kein rein Deutsches Thema, das hören wir in jedem Land. Ohne die Menschen, die die Güter herstellen, wird die Industrie zwangsläufig schrumpfen müssen. Es braucht hier Lösungen. Ein weiterer großer Hemmschuh für eine Gesundung und kraftvolle Entwicklung der Wirtschaft ist die Politik. Deutschland ist ein Thema für sich. Wie ersticken in Administration und viel zu langwierigen Genehmigungsverfahren. Aber auch die EU macht alles, uns das Leben schwer zu machen. Neue Themen, die uns beschäftigen werden, heißen Lieferkettengesetz und Nachhaltigkeitsbericht (CSR Bericht). Aber auch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) sorgt dafür, dass ganze Produktionen aus Europa ausgelagert werden. Das arbeitet alles gegen uns. Ertragsorientierte Risiken Zu den größten ertragsorientierten Risiken zählen für uns Forderungsausfälle. Die Warenkreditversicherung bei Allianz Trade haben wir zum 29.02.2024 gekündigt, weil wir immer weniger Unterstützung von Allianz Trade erhalten haben. Allianz Trade hat uns 2023 wieder einmal wichtige Kundenlimite gestrichen. Gleichzeitig haben wir über 138.000 € Prämie im Jahr an Allianz Trade bezahlt. Damit ist die Wirtschaftlichkeit dieses Vertrags für uns nicht mehr gegeben. Ein weiteres Risiko ist die schwache Konjunktur und der damit aufkommende Wettbewerbsdruck. Es gibt Mitbewerber, die einfach Geld vernichten wollen, um Marktanteile zu gewinnen. Wir können dann nur reagieren, indem wir auch unsere Margen reduzieren. Das ist ein Ertragsrisiko für uns. Die Inflation treibt unsere Kosten kontinuierlich hoch. Egal ob 2% oder 10% Inflation. Die Kosten steigen Jahr für Jahr. Denn unser größter Kostenfaktor ist das Tanklager in Antwerpen bei Noord Natie Terminals in Antwerpen. In Belgien sind alle Verträge an bestimmte Indizes gebunden, wie Industrieindizes oder Personalindizes. Also steigen die Kosten jedes Jahr und wir können die Tanks leider nicht kaufen. Somit sind wir automatisch gezwungen, jedes Jahr mehr Marge zu machen oder zu sparen um unsere Ertragsziele zu erreichen. Finanzwirtschaftliche Risiken Unsere finanzwirtschaftlichen Risiken sind eher klein. Wir haben eine gute Liquidität und eine gute Eigenkapitalquote. 2. Chancenbericht Eine so herausfordernde Zeit mit diesen Risiken und Herausforderungen gut zu meistern, sehen wir auch als Chance. Wer das überlebt, zeigt, dass er im Kern gesund ist und solide gemanagt wird. Daraus können sich auch neue Möglichkeiten ergeben. Eine große Chance sehen wir auch in einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsmodell. Wir haben unseren CO 2 - Fußabdruck in Badenweiler seit 2019 bilanziert und diesen vollumfänglich durch ein regionales Humusprojekt kompensiert. Wir haben zudem gerade in eine Photovoltaikanlage zur überwiegenden Deckung unseres eigenen Strombedarfs installiert. Wir hoffen dadurch auf mehr Kunden, die uns auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen wollen. Unser Team ist eine große Chance über einen sehr guten Service zu wachsen und sich in einem schwierigen Marktumfeld gut zu behaupten. Wir treiben die Digitalisierung voran. Damit wollen wir die Prozesse so effektiv und kostengünstig organisieren wie möglich und gleichzeitig den Kunden moderne Möglichkeiten bieten, mit HVL zu kommunizieren. Unsere sehr gute Bonität und Liquidität sehen wir auch als Chance für mehr Wachstum. Wir wären bereit und in der Lage, in gute und wirtschaftlich nachhaltige Projekt zu investieren. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Kredite bei Kreditinstituten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und Geldeingänge vermittelt. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Wo möglich nutzen wir Skonto. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenkapital, Lieferanten- und kurzfristigen Bankkrediten. Wir benötigen keine langfristigen Finanzierungen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Badenweiler, den 30.04.2024 gez. Ulrich Lips gez. Alexander Lips BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Das Tanklager wurde gemäß § 240 Abs. 4 HGB mit dem gleitenden Durchschnittspreis bewertet. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Fremdwährungskonten wurden mit dem Kurs am Bilanzstichtag in Euro bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 38.381,09 EUR (Vorjahr: 38.381,09 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind im wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und weitere Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie für ein anhängiges Klageverfahren enthalten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Für das Geschäftsjahr 2024 sind Lieferantenkontrakte über 113.300 Tonnen Monoethylenglykol (MEG) und Diethylenglykol (DEG) geschlossen worden, die die Gesellschaft zur Abnahme der Ware verpflichten. Der Preis richtet sich nach einem monatlichen ICIS Formelpreis. Daneben hat die Gesellschaft Lieferantenkontrakte über 4.358,86 Tonnen Ethanol, 2.600 Tonnen Walzzunder sowie 800 Tonnen kalzinierter Koks geschlossen. Die Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf 4.483.550,30 EUR. Für die Anmietung des Tanklagers in Belgien sind Mietkosten von mindestens 1.500.000 EUR für das Jahr 2024 zu veranschlagen. Aus bestehenden weiteren Leasing- und Mietverträgen ergeben sich für 2024 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 50.472,69 EUR. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 31.952,86 EUR (Vorjahr: 62.364,73 EUR). Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 29.708,35 EUR (Vorjahr: 71.497,45 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.739.485,13 EUR. Der Bilanzgewinn in Höhe von 10.292.528,86 EUR, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 2.739.485,13 EUR abzüglich Gewinnausschüttung von 2.000.000,00 EUR und zuzüglich des Gewinnvortrags von 9.553.043,73 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Badenweiler, 30. April 2024 gez. Ulrich Lips gez. Alexander Lips sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HVL GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HVL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HVL GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 20. Juni 2024 BIEDERT•
BINDER• ERB
Biedert, Wirtschaftsprüfer Binder, Wirtschaftsprüfer |
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