Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3283 NO
Vorher
Opel Händler Vermiet GmbH
Eingetragen
14.12.2004
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tSonstige Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Die Eintragung laufende Nummer 3 wird betreffend den Gegenstand von Amts wegen ergänzt wie folgt: Autovermietung sowie Vermittlung und Förderung von Mietwagengeschäften

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andrea Bandinelli
seit 1.12.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FREE2MOVE SASFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

TECHNO-EINKAUF GmbH
Germany
1000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Opel Händler Vermiet GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Opel Händler Vermiet GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Opel Händler Vermiet GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Opel Händler Vermiet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. April 2021

Dr. Ehlers · Gruttke · Dr. Volkmann und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jürgen Gruttke, Wirtschaftsprüfer

Dr. Bernd Volkmann, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva:

31.12.2020 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen an solchen Rechten 1.192.179,00 1.384.163,00
2. Geleistete Anzahlungen 337.570,75 1.529.749,75 95.672,75 1.479.835,75
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.991,00 191.809,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 139.598,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 6.552,93 20.474,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 401,00 9.741,09
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.785.702,75 4.786.103,75 4.288.038,47 4.297.779,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.789.266,76 2.853.720,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.454,06 10.758,01
9.270.618,25 8.993.975,76

Passiva:

31.12.2020 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 1.796.937,82 1.796.937,82
III. Gewinnvortrag 47.802,90 47.802,90
IV. Jahresüberschuss 123.016,02 2.479.756,74 119.806,88 2.476.547,60
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 17.765,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 237.400,00 255.165,00 123.480,00 123.480,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 14,92
2. Sonstige Verbindlichkeiten 6.436.060,35 6.436.060,35 6.268.008,89 6.268.023,81
- davon aus Steuern: € 761.229,46 (Vorjahr: € 804.248,93)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.087,92 (Vorjahr: €1.1250,17)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 99.636,16 125.924,35
9.270.618,25 8.993.975,76

Gewinn- und Verlustrechnung

2020 Vorjahr Vorjahr
1. Rohergebnis 3.133.744,28 3.228.481,53
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (1.179.053,22) (1.180.626,08)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (241.439,08) (1.420.492,30) (247.547,62) (1.428.173,70)
-davon für Altersversorgung: € 18.000,73 (Vorjahr: €17.751,64)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (377.370,21) (363.637,28)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.152.921,85) (1.530.292,06) (1.246.469,29)
182.959,92 190.201,26
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (704,98) (652,98) (410,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (59.290.92) (67.454,32)
8. Ergebnis nach Steuern 123.016,02 122.336,94
9. Sonstige Steuern 0,00 (2.530,06)
10. Jahresüberschuss 123.016,02 119.806,88

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Sitz der Opel Händler Vermiet GmbH ist in Norderstedt. Sie ist beim Amtsgericht Kiel unter der Nr. HRB 3283 NO eingetragen.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung und bei den immateriellen Vermögensgegenständen linear über eine Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren vorgenommen (streng zeitanteilig bei den Zugängen).

Das Finanzanlagevermögen wird weiterhin zu Anschaffungskosten angesetzt.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung eines Zinsfußes bewertet, welcher dem der Restlaufzeit der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre entspricht und von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag auf Basis der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) ermittelt und bekanntgegeben wurde.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlagenspiegel 2020

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.424.091,40 86.789,10 (2.007,30) 19.458,16 2.528.331,36
2. Geleistete Anzahlungen 95.672,75 261.356,16 0,00 (19.458,16) 337.570,75
2.519.764,15 348.145,26 (2.007,30) 0,00 2.865.902,11
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.063,56 87.270,95 (140.367,29) 0,00 317.967,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 139.598,47 0,00 (102.098,47) 0,00 37.500,00
3.030.426,18 435.416,21 (244.473,06) 0,00 3.221.369,33
Abschreibungen
Stand 01.01.2020 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.039.928,40 298.231,26 (2.007,30) 1.336.152,36
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.039.928,40 298.231,26 (2.007,30) 1.336.152,36
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 179.254,56 79.138,95 (55.417,29) 202.976,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.219.182,96 377.370,21 (57.424,59) 1.539.128,58
Buchwert
zum 31.12.2020 zum 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.192.179,00 1.384.163,00
2. Geleistete Anzahlungen 337.570,75 95.672,75
1.529.749,75 1.479.835,75
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.991,00 191.809,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 139.598,47
1.682.240,75 1.811.243,22

III. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an der Opel Händler Vermiet Gesellschaft m.b.H., Wien, zu 100 Prozent beteiligt. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2020 € 335.746,22. Der darin enthaltene Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2020 beträgt € 18.901,84.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 744 Vorsteuern, die erst in 2021 abziehbar sind, aktiviert.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Dies gilt auch für das Vorjahr.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen (T€ 144) und Beratungsleistungen (T€ 40).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben stichtagsbezogen sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Dies gilt auch für das Vorjahr.

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 18 Angestellte (ohne Auszubildende).

2. Im Berichtsjahr wurde eine Beteiligung an das Mutterunternehmen zum Buchwert in Höhe von T€ 103 veräußert.

3. Mutterunternehmen ist die TECHNO-EINKAUF GmbH mit Sitz in Norderstedt, in dessen Konzernabschluss die Opel Händler Vermiet GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

4. Der Beirat hatte im Berichtsjahr folgende Mitglieder:

 

Herr P. Hübner, Kaufmann

 

Herr Dr. R. Roß, Kaufmann

 

Herr J. Hölz, Kaufmann (bis zum 17.09.2020)

 

Herr P. Müller, Kaufmann

 

Herr S. Moldaner, Kaufmann (ab den 17.09.2020)

5. Geschäftsführer:

 

Herr Klaus Scheiko, Kaufmann (ab dem 01.01.2021)

 

Herr Michael Sárközi, Kaufmann (bis zum 31.03.2021)

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es wird aufgrund der aktuellen Corona-Krise und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Prognose- und Risikobericht im Lagebericht verwiesen.

7. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in voller Höhe auszuschütten.

 

Norderstedt, den 29. April 2021

Klaus Scheiko

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 30.06.2021.

Lagebericht 2020

A Grundlagen der Gesellschaft

Die Opel Händler Vermiet GmbH (OHVG) ist seit 1994 von der Opel Automobile GmbH mit der Entwicklung, dem Betreiben und der Organisation eines Autovermietsystems für die deutschen Opel Vertragshändler beauftragt. Es wird weder ein eigenes operatives Geschäft betrieben, noch ist beabsichtigt, ein solches aufzubauen. Die Aufgabe ist es, das System Opel Rent durch ein marktgerechtes Trainings- und Entwicklungsprogramm permanent weiter zu entwickeln.

Gesellschafter der OHVG sind die TECHNO-EINKAUF GmbH mit einem Anteil in Höhe von 74,9 % sowie die Wirtschaftsgesellschaft des Verbandes der deutschen Opel Händler (VDOH Wirtschaftsdienst GmbH) mit einem Anteil in Höhe von 25,1 %.

Das Stammkapital per 31.12.2020 beträgt € 512.000,00.

B Wirtschaftsbericht

I Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2020 stand im Zeichen der Corona-Pandemie. Massive Auswirkungen und Beeinträchtigungen sind in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens spürbar gewesen und haben zu beträchtlichen Beeinflussungen der wirtschaftlichen Entwicklung geführt 1.

Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den vergangenen zehn Jahren von einem stetigen Wachstum gekennzeichnet war, war 2020 von einer tiefen Rezession geprägt. Das BIP ging um 4,9 % gegenüber 2019 zurück, insbesondere im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 9,7 % gegenüber dem 1. Quartal zurückgegangen. Das Statistische Bundesamt spricht von dem mit Abstand stärksten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970.

1 Informationen und Werte gemäß Statistischen Bundesamt (Pressemitteilung Nr. N 023 vom 31.03.2021)

Der Rückgang der Konsumausgaben der privaten Haushalte war mit einem Minus von 4,6 % ebenfalls durch die Pandemiesituation hervorgerufen. Die größten Rückgänge waren dabei bei den Ausgaben für Hotel- bzw. Gastronomiedienstleistungen (-33,2 %) sowie bei Verkehr (-11,7 %) zu verzeichnen.

Auch der Einzelhandel war stark betroffen - mit unterschiedlichen Vorzeichen. Überdurchschnittlich zulegen konnte der Versand- und Internethandel mit einem Plus in Höhe von 27,8 % im Zeitraum März 2020 bis Januar 2021. Eingebrochen ist dagegen der stationäre Handel (-30,7 %).

Signifikant haben sich die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auch auf die Mobilität ausgewirkt. Im Jahr 2020 ist die Anzahl der Unfälle um 16,4 % zurückgegangen. Den Mobilitätsrückgang hat das Statistische Bundesamt über die Auswertung von Mobilfunkdaten erfasst, weist in diesem Zusammenhang aber auch auf den noch experimentellen Charakter der Auswertung hin. Danach sind Autofahrten im Fernverkehr seit Anfang November 2020 um ein Viertel gegenüber dem Vorkrisen-Niveau zurückgegangen, Bahnfahrten sogar um knapp zwei Drittel.

Demgegenüber steht aber auch eine starke Zunahme der Mobilität in den Sommermonaten - ein deutlicher Hinweis auf ein verändertes Urlaubsverhalten.

Im Kfz-Gewerbe verändern sich massiv die Rahmenbedingungen. Die zunehmende Digitalisierung der Prozesse und Verkaufskanäle fördert nicht nur immer neue Anbieter von Verkaufsplattformen oder Auto-Abo-Modellen zu Tage, alternative Antriebstechnologien, Direktvertriebsmodelle der Hersteller oder ein verändertes Mobilitätsverhalten der Endverbraucher sind weitere Herausforderungen für das markengebundene Autohaus.

Die Corona-Pandemie hat inmitten dieser Themen zu einer wirtschaftlichen Bedrohung vieler Autohäuser geführt. Bei einer ohnehin unzureichenden Renditesituation sind Umsatzverluste existenzbedrohend. Die Schließung der Verkaufsräume im Frühjahr bzw. Dezember sowie das Zurückfahren der Produktionskapazitäten haben insbesondere dem Neuwagenhandel zugesetzt.

Die PKW-Neuzulassungen sind um 19,1 % auf 2,92 Mio. Fahrzeuge zurückgegangen 2. Bei einem Anstieg des Durchschnittspreises um 8,2 % bleibt ein Umsatzrückgang im PKW-Neuwagenbereich um 14,4 %. Die Fahrzeuge mit Verbrennermotoren sind dabei in größerem Umfang rückläufig gewesen (Benzin -36 %, Diesel -29 %), während die alternativen Antriebe um 132 % deutlich zulegen konnten.

Allerdings verweist die DAT in ihrem "DAT-Report 2021" auf einen interessanten Aspekt. Sämtliche Fahrzeuge mit einem Mildhybrid-Antrieb werden in den Statistiken den alternativen Antrieben als Hybridfahrzeuge zugerechnet, obwohl diese Fahrzeuge keinen Kilometer rein elektrisch fahren können, sondern dazu einen Benzin oder Dieselmotor einsetzen. Unklar bleibt aber, wie groß dieser Anteil ist.

2 Zahlen und Informationen zur Branchenentwicklung gem. ZDK (sofern nicht anders angegeben)

Ebenfalls unter Druck geraten war das Gebrauchtwagengeschäft, allerdings waren die Auswirkungen deutlich weniger gravierend. Insgesamt waren 7,02 Mio. Besitzumschreibungen zu verzeichnen (-2,4 %), dabei war ein Umsatzanstieg im Handel in Höhe von 18,6 % zu verzeichnen - ein deutlicher Beleg für den Anstieg des Durchschnittspreises. In 2020 betrug dieser 14.730 € (2019: 12.470 €). Der Markenhandel konnte den Umsatz im Gebrauchtwagenmarkt um 14,8 % auf 62,58 Mrd. € ausbauen. Der Durchschnittspreis der über den Markenhandel abgesetzten Gebrauchtwagen ist von 16.470 € auf 18.570 € gestiegen, nach DAT-Angaben konnte der Markenhandel seinen Anteil am Gesamt-Gebrauchtwagenmarkt um 2 %-Punkte auf 48 % steigern. Das Gebrauchtwagengeschäft konnte daher teilweise den Rückgang im Neuwagengeschäft kompensieren, sicherlich auch aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit von Neuwagen im ersten Halbjahr 2020.

Eine wichtige Säule für den Deckungsbeitrag stellt der Service dar. Auch wenn die Kfz-Werkstätten während der Lockdown-Phasen geöffnet blieben, der Service-Umsatz ist mit 27,54 Mrd. € um 8,3 % zurückgegangen - ebenfalls eine direkte Auswirkung der Corona-Pandemie. Eine rückläufige Fahrleistung führt zu einer geringeren Auslastung in den Werkstätten bzw. zu weniger Reparaturen aufgrund von Verschleiß oder Unfällen. Während in den letzten Jahren die Werkstattauslastung in den Monaten März und April stabil über 85% lag, war in den beiden Lockdown-Monaten im Frühjahr 2020 die Auslastung auf 72 % (März) bzw. 69 % (April) massiv eingebrochen.

Hinzu kommen die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen. Eine unsichere Perspektive über die Entwicklung des verfügbaren Einkommens führt zu einer Zurückhaltung vieler Endverbraucher. Dieser Umstand ist u. a. der Verschiebung bei der Werkstattwahl geschuldet. Während die freien Betriebe ihren Anteil bei Wartungs- und Reparaturarbeiten auf 48 % ausbauen konnten (2019: 44 %), ist der Anteil der Markenbetriebe um 3 %-Punkte auf 44 % gesunken (gem. DAT-Report).

Hinzu kommt aber auch die seit Jahren zu verzeichnende Branchenentwicklung in Form von Markenwerkstätten, die zu freien Werkstätten werden. In 2020 sind die Markenbetriebe um 2,9 % (= 430 Betriebe) zurückgegangen, die freien Betriebe aber um 1,9 % (= 410 Betrieb) gestiegen.

Die Opel Automobile GmbH hat im Neuwagengeschäft mit 146.219 Zulassungen den Vorjahreswert um 32,3 % verfehlt. Der Marktanteil ist nach 6,0 % im Vorjahr auf 5,0 % gesunken (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt).

Der Hersteller konnte laut Opel-Mitteilung auch für 2020 einen operativen Gewinn erzielen: 527 Millionen bei einer Rendite von 4,1 %.

II Geschäftsverlauf

Die Lizenzpartner der Opel Händler Vermiet GmbH haben in 2020 8.558 Fahrzeuge als Mietfahrzeuge zugelassen (Vorjahr: 13.486). Der Anteil an den Opel-Neuzulassungen betrug 5,9 % (Vorjahr: 6,2 %).

Die Anzahl der Lizenzpartner ist mit 1.023 gegenüber dem Vorjahr (1.100) erneut rückläufig gewesen, ein Resultat der zunehmenden Händlerkonzentration. Unsere Marktbedeutung konnten wir in diesem Umfeld stabil halten. Von den Vertragshändlern der Opel Automobile GmbH sind 90,4 % auch Lizenzpartner der Opel Rent. Insgesamt 25 neue Lizenzpartner konnten im Geschäftsjahr 2020 gewonnen werden.

Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt durch die weitere Integration der Opel-Organisation in das PSA-Umfeld. Unsere Konzentration lag neben der Beratung und Schulung unserer Lizenzpartner wie im Vorjahr auf der konsequenten Weiterentwicklung unseres Produktangebotes. Zentrales Thema war dabei erneut unsere Mobilitätssoftware Carloop und deren Module.

Die Anzahl der Nutzer ist insbesondere aufgrund der fortschreitenden Händlerkonzentration auf 717 gesunken (Vorjahr: 747). Die Praxiserfahrungen der Nutzer sind durchweg äußerst positiv und bestätigen unsere Auffassung, mit Carloop im Wettbewerbsumfeld gut aufgestellt zu sein. Anfragen aus dem Flotten- und Mobilitäts-markt bieten uns Kooperations- und Wachstumsmöglichkeiten.

Zufrieden zeigen wir uns auch mit der Entwicklung unseres Produktes "Haftungsbeschränkung". Obwohl die Anzahl der Gesamtvermiettage in 2020 auf Grund der geringeren Nachfrage in der Pandemiephase gesunken ist, konnten wir eine leichte Steigerung bei der Anzahl der Versicherungstage erzielen. Der Umsatz war aber leicht rückläufig.

Die Ausrichtung der Opel Rent konzentriert sich auf die Themen Mobilität, Beratung/Training und Entwicklung sowie Produktangebote. Auch weiterhin nutzen wir dazu den Input unserer Mitarbeiter, die in vier verschiedenen Kompetenzzentren die Themen/Projekte bearbeiten und daraus einen wertvollen Input für unsere zukünftigen Geschäftsinhalte liefern.

Unsere Zielsetzung, die Leistungen der Opel Rent den anderen PSA-Marken anbieten zu können, haben wir noch nicht erreicht. Die Fragestellung nach einer einheitlichen Lösung für den europäischen PSA-Markt bleibt damit weiter offen.

In unserem Tochterunternehmen in Österreich haben wir versucht, neue Kunden im Bereich Carloop zu gewinnen, um das Ergebnis neutral zu gestalten. Dies ist nicht vollständig gelungen.

III. Ertragslage

Die Ertragslage der OHVG ist als befriedigend zu bezeichnen.

Das Rohergebnis hat sich um 3 % verringert.

Aus der geringeren Anzahl an Lizenzpartnern resultiert ein Rückgang an Lizenzgebühren um 6,7 %.

Es ist uns aber gelungen, diese Erlösrückgänge durch einen stärkeren Deckungsbeitrag aus unserem Produktangebot Carloop teilweise zu kompensieren.

Die Minderung unserer Betriebsaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Personal- und Reisekosten.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 123 ab (Vorjahr: T€ 120), der unseren Erwartungen entspricht.

IV Finanz-, Vermögens- und Beteiligungslage

Die Bilanzsumme ist um T€ 277 auf T€ 9.271 gestiegen. Ursächlich sind die um T€ 606 auf T€ 4.033 gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die im Wesentlichen auf WKZ Abrechnungen entfallen.

Im Bereich des Anlagevermögens gab es infolge der Abschreibungen einen Rückgang in Höhe von T€ 130 zu verzeichnen. Dies lag zu einem an dem Buchwertabgang der Beteiligung an der Saab Unlimited Autovermietung GmbH und zum anderen an einem konditionsbedingten Wechsel vom PKW-Kauf zu Pkw-Leasing. Die Zugänge im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände betreffen das Carloop Systems bzw. neuer Module hierfür.

Die Opel Händler Vermiet GmbH ist zu 100 % beteiligt an der Opel Händler Vermiet Gesellschaft m.b.H, Wien beteiligt. Die Opel Händler Vermiet Gesellschaft m.b.H. in Wien hat das Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust in Höhe von T€ 19 abgeschlossen.

Die Beteiligung an der Saab Unlimited Autovermietung GmbH wurde in 2020 veräußert.

Unter Berücksichtigung der in 2020 für 2019 vorgenommenen Gewinnausschüttungen weisen wir ein Eigenkapital in Höhe von € 2.479.756,74 aus.

Bezogen auf die Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote 26,7% (Vorjahr: 27,5 %). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bilanzsumme durch den Ausweis der noch ausstehenden Werbekostenzuschüsse (Forderungen / Verbindlichkeiten) zum Bilanzstichtag stark anwächst.

Die Eigenkapitalstruktur kann daher als gut bezeichnet werden.

Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgt ausschließlich durch eigene Mittel. Daneben verfügt die Gesellschaft über ausreichende Barmittel, um einen etwaigen Finanzbedarf zu decken.

D Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I Risikobericht

Auf Grundlage des in 1998 geschlossenen Vertrages ist die Opel Händler Vermiet GmbH unverändert ausschließlich für die Opel Automobile GmbH tätig. Der Vertrag wurde 2018 hinsichtlich der Vergütungskomponente angepasst. Gleichzeitig wurde eine Öffnungsklausel für weitere Vertriebskanäle aufgenommen.

Als Dienstleistungsgesellschaft für die Opel-Händler sind wir gleichermaßen auf die gesunde Entwicklung des Händlernetzes als auch auf eine gute Auslastung des Gebrauchtwagen- und Servicegeschäftes angewiesen. Wir unterliegen somit den Risiken der allgemeinen konjunkturellen und branchenspezifischen Entwicklung.

Die Diskussionen um eine Zielerreichungsquote für Elektro-Fahrzeuge und die Verbindung mit Bonusprogrammen haben gezeigt, mit welchen Herausforderungen der Umstieg auf alternative Antriebe verbunden ist. Daraus können Auswirkungen auf das Händlernetz und damit auf die Anzahl der Opel Rent - Lizenzpartner entstehen.

Wir sind Teil der strategischen Überlegungen, ein einheitliches Mobilitätsprogramm im PSA-Konzern umzusetzen. Die in diesem Zuge stattfindenden Gespräche können Einfluss auf den bestehenden Vertrag haben. Dieser hat eine Mindestlaufzeit von noch zwei Jahren.

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus mussten die Autohäuser zeitweise schließen, wobei der Reparatur- und Servicebereich nicht von den Schließungen betroffen war. Nicht absehbar ist weiterhin, zu welchem Zeitpunkt das Wirtschaftsleben in Deutschland einen Stand wie vor Ausbruch der Corona-Krise erreichen wird. Der Umfang ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar und hängt maßgeblich von der Art und Dauer der Maßnahmen ab.

Wir bereiten uns dementsprechend darauf vor, dass auch unsere Geschäftsentwicklung negativ beeinflusst werden wird und entwickeln Handlungsoptionen, um die Ergebnisauswirkungen zu minimieren.

Für den österreichischen Markt bietet der noch bestehende Vertrag mit Opel Austria keine Basis für eine Fortführung. Sollten unsere Bemühungen, über zusätzliche Produktangebote unsere Kundenstruktur auszuweiten, keinen Erfolg haben, werden wir uns aus dem österreichischen Markt zurückziehen müssen.

Die OHVG ist vollständig aus eigenen Mitteln finanziert. Absicherungen für Zinsschwankungen sind daher nicht notwendig.

II Chancenbericht

Die Kooperation mit unserem Gesellschafter VDOH ist von strategischer Bedeutung und dient insbesondere der weiteren und intensiven Einbindung in das Händlernetz der Opel Automobile GmbH.

Im Rahmen unseres Dienstleistungsvertrages ist die Entwicklung von Mobilitäts-konzepten für die Opel Automobile GmbH und die Opel-Händler Kernelement unseres Auftrages. Dabei wenden wir uns insbesondere der weiteren Professionalisierung des Mietwagengeschäftes der Händler zu.

Die PSA-Einbindung der Opel Automobile GmbH beinhaltet die Möglichkeit, unser Angebot auch für weitere Marken innerhalb des Konzerns zu formulieren. Das Interesse an einer PSA-weiten einheitlichen Lösung ist vorhanden.

Mit Carloop haben wir die Möglichkeit, weitere Kunden im automobilen Umfeld (Autohandel, Flottenkunden) zu erschließen.

III Prognosebericht

Die anhaltende Corona-Pandemie wird auch das Jahr 2021 prägen. Die Zulassungen im Bereich der Opel Rent werden sich unter den gegebenen Parameter auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln.

Auf Grund der bestehenden Verträge, mit dem Hersteller auf der einen Seite und den Lizenzverträgen mit dem Handel auf der anderen Seite, gehen wir für 2021 von einem stabilen Jahresergebnis analog zu dem Vorjahr aus.

 

Norderstedt, den 29. April 2021

Klaus-Dietmar Scheiko

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