SGS Analytics Germany GmbH

Höhenstraße 24, 70736 Fellbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 795222
Vorher
UIS Umweltinstitut Synlab GmbHsynlab Umweltinstitut GmbHSYNLAB Analytics & Services Germany GmbH
Eingetragen
11.8.1998
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von Dienstleistungen von medizinischen LaboratorienHerstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln
Gegenstand
Verfahrensentwicklung und Optimierung chemischer Untersuchungsverfahren; Umweltanalytik, insbesondere -Wasser-, Abwasser-, Trinkwasser-, Grundwasser- und Oberflächenanalysen -Messung von Abfall, Reststoffen, Wertstoffen -Altlasten-Schadstoff-Analysen -Wohnraumgifte, Probenahmen, Messung und Bewertung Gutachten zu diesem Themenkomplex allgemeine Umweltberatung Datenerhebung im Rahmen historischer Erkundungen Entwicklung von Sanierungskonzepten sowie gutachterliche Begleitung von Sanierungsmaßnahmen Hydrogeologische Untersuchungen Erstellung von Rückbaukonzepten Hygieneberatung Durchführung von umwelthygienischen Untersuchungen aller Art Entwicklung, Beratung und Schulung im Bereich medizinischer, hygienischer und umwelttechnischer Laboranalysen, Laborgerätetechnik und Labor-EDV, Durchführung medizinisch-diagnostischer Untersuchungen Forschungs- und Prüftätigkeiten in den Bereichen Umweltanalytik, Ökotoxikologie, Hygiene, Biotechnologie, Biomaterialien, forensische Wissenschaften sowie Beratung und Begutachtung in diesen Bereichen, Untersuchungen mikrobiologischer und chemischer Parameter in pharmazeutischen Produkten und Wirkstoffen Lebensmittelanalytik, Consulting und die Beratung im Lebensmittelbereich, die Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Ernährung, Fütterung, Lebensund Futtermittel und die Herstellung und Produktion spezieller Lebens- und Futtermittel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Helen Grimm
seit 3.7.2024
Prokura
Robert Sauerbrunn
seit 1.7.2024
Prokura
Geschäftsführer
Joachim Höfken
seit 1.7.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
255.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SGS Analytics Germany GmbH

Fellbach (vormals: Augsburg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 55.548,40 171.758,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 289.773,65 339.264,48
345.322,05 511.023,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 295.172,62 407.975,90
2. technische Anlagen und Maschinen 3.343.997,92 2.642.936,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 274.381,80 330.495,41
4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.575,18 534.143,32
3.937.127,52 3.915.550,86
4.282.449,57 4.426.574,00
III. Fianzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 237.258,75 237.258,75
4.519.708,32 4.663.832,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 397.174,26 836.561,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.228.709,47 6.562.357,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.393.306,37 820.179,94
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.266.361,00 3.226.068,66
8.888.376,84 10.608.606,44
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.156.341,23 4.609.837,20
15.441.892,33 16.055.004,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.182,95 171.796,13
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.358.735,32 651.799,51
27.326.518,92 21.542.433,32

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.000,00 255.000,00
II. Kapitalrücklage 5.984.022,20 5.984.022,20
III. Verlustvortrag -6.890.821,71 -2.692.294,38
IV. Jahresfehlbetrag -6.706.935,81 -4.198.527,33
V. Nicht durch Eigenkapital geedeckter Fehlbetrag 7.358.735,32 651.799,51
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 5.061.641,91 3.505.693,29
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.677.054,14 1.657.581,42
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.058.503,46 3.680.161,19
3. Verbindlichkeiten ggü. Verbundenen Unternehmen 16.336.620,52 12.338.127,34
4. sonstige Verbindlichkeiten 515.897,11 33.591,06
davon aus Steuern: EUR 510.642,75 (Vorjahr: 195.121,02 EUR)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr Forderung: 0,00 EUR)
21.588.075,23 17.709.461,01
D. Rechnungsabgrenzungsposten 676.801,78 327.279,02
27.326.518,92 21.542.433,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 50.660.609,16 51.526.411,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 594,67
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 8.616.967,24 8.848.036,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.932.028,52 6.383.264,13
14.548.995,76 15.231.300,75
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.600.027,12 19.647.552,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung: EUR 28.095,43 (Vorjahr: 29.322,13 EUR ) 4.490.015,05 4.334.258,76
24.090.042,17 23.981.811,15
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.255.072,74 1.499.842,42
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.432.938,56 15.001.475,22
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 638,00 2.633,23
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 550.608,02 13.737,36
davon an verbundene Unternehmen: EUR 550.608,02 (Vorjahr: 5.096,75 EUR)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
10. Ergebnis nach Steuern -6.216.410,09 -4.198.527,33
11. Sonstige Steuern 490.525,72 0,00
12. Jahresfehlbetrag -6.706.935,81 -4.198.527,33

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft und zum Jahresabschluss

Die SGS Analytics Germany GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 33151 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Augsburg

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für die Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften sowie unter Berücksichtigung ergänzender Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wurde trotz des negativen Eigenkapitals unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt, da eine Patronatserklärung vorliegt. Weitere Ausführungen folgen unter Abschnitt III.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und Lizenzen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und geleisteten Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Wertabschlag ausreichend Rechnung getragen.

Liquide Mittel wurden zum Nennwert bewertet.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Diese Nutzungsdauer entspricht der erwarteten Verflüchtigungsdauer der wesentlichen stillen Reserven im Geschäftsbetrieb.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.393 (Vorjahr: TEUR 820) bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 255.000,00 EUR.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf EUR 5.984.022,20.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag erwirkt ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 7.358.735,32 EUR, welcher auf der Aktivseite ausgewiesen ist.

Mit Datum vom 12. Juli 2024 hat die SGS S.A., Genf/Schweiz, als Konzernobergesellschaft, der SGS Analytics Germany GmbH eine Patronatserklärung gegeben, wonach sie sich verpflichtet die Gesellschaft so mit Finanzmitteln auszustatten, dass sie in der Lage ist ihren fälligen Verpflichtungen nachzukommen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.062 (Vorjahr: TEUR 3.506) enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 217), für ausstehende Lieferantenrechnungen von TEUR 2.115 (Vorjahr: TEUR 1.625), für Abfindungen von TEUR 1.643 (Vorjahr TEUR 244), für Überstunden von TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 353), sowie für Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 42).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, bis auf das von der SGS SA gewährte Darlehen über 12.200.000,00 Euro, siehe Angaben zu Restlaufzeitvermerken.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Stand zum 31.12.2023 Restlaufzeiten
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 0 0 0 0
- aus erhaltenen Anzahlungen 1.677 1.677 0 0
- aus Lieferungen und Leistungen 3.059 3.059 0 0
- gegenüber verbunden Unternehmen 16.337 4.137 12.200 0
(davon gegenüber Gesellschaftern) 0 0 0 0
- Sonstige 516 516 0 0
(davon aus Steuern) 511 511 0 0
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) -3 -3 0 0
21.588 9.388 12.200 0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Mietverpflichtungen für die Betriebsgrundstücke einschließlich Gebäude in Höhe von insgesamt TEUR 19.183 Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich kurzfristig (kleiner 12 Monate) auf rund TEUR 3.768, mittelfristig (zwischen einem und fünf Jahren) auf insgesamt TEUR 8.665 und langfristig (größer fünf Jahre) auf TEUR 6.751.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich 2023 2022
in TEUR in TEUR
Erlöse I&E (Industrial & Environment) 30.443 29.782
Erlöse H&N (Health & Nutrition, Pharma) 12.114 12.485
Erlöse H&N (Health & Nutrition, Food) 8.106 9.259
Summe 50.663 51.526

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 579
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftig AN beträgt damit 581
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 414
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 167

Namen der Geschäftsführer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren für die SGS Analytics Germany GmbH folgende Geschäftsführer bestellt:

Alida Helena Scholtz (bis 03.05.2023), MD SGS Germany

Dominik Marc de Daniel (bis 15.12.2023), Group CFO SGS

Wim van Loon (bis 18.03.2024), COO SGS North & Central Europe

Jeder Geschäftsführer ist stets einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer erhielten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Honorar des Abschlussprüfers

Im Jahresabschluss sind Honorare für die Abschlussprüfung des Jahresabschlusses 2023 in Höhe von TEUR 57. Weitere Honorare sind für den Abschlussprüfer nicht angefallen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
SGS Chemie-, Industrie- und Spezialanalytik GmbH, Hürth 100,00% TEUR -359 TEUR -175

Konzernverhältnisse

100 % der Anteile werden von der SGS Holding Deutschland B. V. & Co. KG, Hamburg, gehalten.

Der Jahresabschluss der SGS Analytics Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der SGS Société Generale de Surveillance S.A., Genf/Schweiz, einbezogen, die für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Der Weltabschluss ist im Schweizer Handelsregister von Genf unter der Nummer CH-660-0172975-8 eingereicht und wird auf der Homepage der SGS.com veröffentlicht.

Der Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards ("IFRS") aufgestellt und wird in einer deutschen Übersetzung im Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Unternehmensregister des Bundesministeriums für Justiz dauerhaft zugänglich gemacht. Die Gesellschaft wird somit gemäß § 292 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 20.02.2024 wurde der Geschäftsführer Wim van Loon mit Wirkung vom 18.03.2024 abberufen und die Geschäftsführer Dr. Tomasz Piotr Bednarczyk (MD SGS Germany) und Marc Remi M. Van Ryckeghem (Business Manager Environment, Health & Safety (EHS) SGS Benelux) mit Wirkung zum 18.03.2024 zum neuen Geschäftsführer bestellt.

 

Augsburg, 15.08.2024

SGS Analytics Germany GmbH

Dr. Tomasz Piotr Bednarczyk

Marc Remi M. Van Ryckeghem

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023

Die SGS Analytics Germany GmbH (nachfolgend "Gesellschaft") ist einer der führenden Anbieter in Deutschland für analytische, medizinische und nicht medizinische Labordienstleistungen und begleitende Beratungsleistungen.

Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an chemischen, biologischen und physikalischen Labordienstleistungen bis hin zu Beratungsleistungen. Unter dem Namen SGS Analytics Germany GmbH finden unsere nationalen wie auch internationalen Kunden in den Segmenten Environment, Food, Hygiene, Pharma eine umfangreiche Palette von analytischen Dienstleistungen kombiniert mit intelligenter Logistiklösungen.

Nicht zuletzt aufgrund der in ganz Deutschland verteilten zahlreichen Standorte (Betriebsstätten), sondern auch aufgrund der Einbindung in die SGS Deutschland Gruppe ist die Gesellschaft mit Sitz in Augsburg, in der Lage eine nahezu bundesweite, geographische Abdeckung in Deutschland für ihre Kunden zu gewährleisten.

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Die gesamtwirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2023 war durch ein hohes Maß an makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Während sich die weltweite Erholung von der COVID-19-Pandemie fortsetzte, belasteten anhaltende Engpässe in den globalen Lieferketten, steigende Rohstoffpreise infolge des Kriegs in der Ukraine sowie die Konjunkturabschwächung in China die Weltwirtschaft. Darüber hinaus waren die Energiepreise im Laufe des Jahres 2023 anhaltend auf hohem Niveau, was zu einem Anstieg der weltweiten Inflation führte. Letztere wurde zunächst durch eine starke Erholung der Konsumausgaben nach dem Ende der weltweiten Lockdowns ausgelöst. Darüber hinaus verstärkte die deutliche Aufwertung des US-Dollars gegenüber den meisten anderen Währungen die Inflation außerhalb der USA und setzte die internationalen Finanzmärkte unter Druck, insbesondere in einzelnen Schwellenländern. Angesichts der sowohl in den USA als auch in Europa deutlich sichtbaren Preissteigerungen sahen sich die internationalen Entscheidungsträger gezwungen, die Geldmenge zu verringern und die Zinssätze zu erhöhen, um so die Inflationsrate zu begrenzen.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Geschäftsbereich I&E (Industrial & Environment) ehemals Environment (Umwelt)

Das Angebot in der Geschäftseinheit I&E umfasst im Wesentlichen Analysen und Beratungsleistung in den Gebieten Emission, Immission, Innenraumschadstoffe, Raumlufttechnische Anlagen, Bodenschutz, Landwirtschaft, zivile und militärische Altlasten, Abfälle / Reststoffe, Trink-, Grund-, Oberflächen-, Sicker-, Kühl- und Abwasser.

Der Geschäftsbereich war umsatzseitig im Jahr 2023 insbesondere durch die Umstrukturierungen betroffen, wodurch sich entsprechende Vertriebsaktivitäten für Neukunden verzögerten.

Der Geschäftsbereich erzielte in 2023 mit 30,4 Mio. Euro ein leichtes Umsatzwachstum von 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr (Umsatz VJ: 29,8 Mio. Euro).

2.2 Health & Nutrition (H&N)

H&N positioniert sich am Markt als Partner und Dienstleister für Pharmazie und Biotechnologie und bietet hierzu ein umfassendes Angebot an Labordienstleistungen für pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen sowie für Hersteller von Kosmetika, Medizinprodukten, Design Food und Pflanzenschutzmitteln.

Die Kunden profitieren dabei von der breiten Palette analytischer Methoden für klinische und präklinische Studien sowie dem globalen Logistik-Netzwerk. Alle Leistungen werden gemäß den höchsten anwendbaren Standards überwacht, geprüft und durchgeführt.

Umsatzseitig erwirtschaftete H&N im Jahr 2023 20,2 Mio. Euro. Das entspricht einer Reduzierung des Umsatzes um -7,0% und liegt im Wesentlichen im Rückgang der COVID19 bedingten Tests begründet.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1. Ertragslage

Der Umsatz ist (wie oben dargestellt), entgegen unserer Prognose einer leichten Steigerung, um -1,6 % auf 50,7 Mio. Euro (Vorjahr 51,5 Mio. Euro) zurückgegangen. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge und Bestandsveränderung) ist um - 0,8 Mio. Euro (-1,6 %) auf 50,7 Mio. Euro gesunken.

Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um -1,0 Mio. Euro auf 14,2 Mio. Euro zurückgegangen.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr auf 24,0 Mio. Euro gleichgeblieben.

Die Abschreibungen sind auf 1,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,5 Mio. Euro) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um +1,3 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dies ist begründet durch stark gestiegene Energie- und Logistikkosten.

Insgesamt beträgt der Jahresverlust -6,6 Mio. Euro nach -4,2 Mio. Euro im Vorjahr. Dieser Rückgang entspricht aufgrund der oben dargestellten Einflüsse damit nicht der erwarteten leichten Verbesserung.

3.2. Finanzlage

Insgesamt ist der Bestand an liquiden Mitteln zum Stichtag 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr auf 6,2 Mio. Euro (Vorjahr 4,6 Mio. EUR) angestiegen.

Die Summe der Investitionen betrug 1,5 Mio. EUR.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um +6,9 Mio. Euro auf Euro 27,3 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag um +6,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr.

Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um +3,4 Mio. Euro auf 16,3 Mio. Euro. Die Bewegung ist auf neue Intercompany Unternehmenskredite (+7,6 Mio. Euro) und höhere Rückstellungen (+1,5 Mio. Euro) zurückzuführen. Der Jahresverlust beträgt -6,6 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote beträgt 0,0 % (Vorjahr: 0,0 %) und liegt auf dem Vorjahresniveau. Ebenfalls liegt eine bilanzielle Überschuldung von 7,4 Mio. Euro in Form eines nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 7,4 Mio. Euro vor.

Aufgrund einer harten Patronatserklärung seitens der SGS S.A., Genf/Schweiz besteht jedoch keine tatsächliche Überschuldung. Hinweis: 12,2 Mio. Euro / 44,7% der Bilanzsumme sind auf Intercompany Unternehmenskredite seitens der SGS S.A. zurückzuführen, darüber hinaus gibt es keine weitere mittel- bis langfristige Fremdfinanzierung.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Rekapitalisierung seitens der SGS S.A. und die Einbindung der Gesellschaft in den Konzern Cash-Pool vorgesehen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden Umsatzerlöse und Jahresergebnis herangezogen. Zu den Entwicklungen sei auf obige Ausführungen verwiesen.

5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Als nicht finanzieller Leistungsindikator wird die Anzahl der Mitarbeiter herangezogen.

Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter sind unser größtes Kapital und erfolgsentscheidend zur Erbringung unsere Analytik- und Dienstleistungen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter inkl. Auszubildende im Berichtsjahr 2023 betrug 581.

In einem von starkem Wettbewerb geprägten Umfeld erreichen wir unsere Ziele nur, wenn wir unsere Synergien im Konzern vollumfänglich nutzen. Herausragende Mitarbeiter zu gewinnen, ist in unserer Branche sehr schwierig, da die spezielle fachliche Qualifikation in den weit gefächerten Bereichen unseres Unternehmens eine besonders große Rolle spielt.

6. Erklärung zur Unternehmensführung

Der bis zum 30. Juni 2027 geplante Anteil von weiblichen Beschäftigten in der Geschäftsführung und in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung der Gesellschaft beläuft sich auf 33 %. Der erreichte Anteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung betrug im Geschäftsjahr 2023 0 %.

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die lokale Geschäftsentwicklung in Deutschland zeigt, dass die Einbindung der Landesgesellschaft in das internationale Netzwerk der SGS mehr Chancen als Risiken birgt. Denn wir können dadurch weltweit sehr komplexe und hochwertige Dienstleistungsprodukte innerhalb und außerhalb des SGS-Konzerns anbieten und damit zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten schaffen. Aufgrund der Komplexität der unten dargestellten Risiken sind diese nicht quantifizierbar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der im Folgenden dargestellten Risiken wird als möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt.

7.1. Branchenrisiken

Risiken werden auch weiterhin im Wettbewerberumfeld gesehen, wo es teilweise bei großen Wettbewerben zu einem deutlichen Kapazitätsausbau und mitunter auch intensiven Preiswettbewerb kommt.

Weiterhin wird es aufgrund dauerhaft neuer Regularien im Test und Prüfumfeld erforderlich sein, die nötige Flexibilität in der Methodenentwicklung der Prüf- und Testparameter sicherzustellen.

Die Gesellschaft ist im Marktumfeld mit einem breiten Spektrum an chemischen, biologischen und physikalischen Labordienstleistungen bis hin zu Beratungsleistungen tätigt. Hier besteht die ständige Herausforderung durch Effizienzgewinne und Skaleneffekte, die Kosten weiter zu optimieren und damit die Preise wettbewerbsfähig zu halten.

Zur Besetzung sich auftuender Marktchancen, wickeln wir das bestehende Produktportfolio stetig weiter. Unser Ziel ist es insbesondere, die Service-Qualität weiter zu steigern, um damit die besondere Stellung als Komplettanbieter weiter zu festigen und auszubauen, da nur ganz wenige Dienstleister ein vergleichbares Portfolio besitzen.

7.2. Umfeldrisiken

Die Austauschbarkeit in den Standarddienstleistungen in Verbindung mit einigen Abhängigkeiten zu Großkunden könnte eine Auswirkung auf die Ertragsgröße haben. Das Unternehmen wird mit der stetigen Anpassung des Dienstleistungsspektrums an den Markt und Verbesserung der Servicequalität dem Risiko einer potenziellen Kundenabwanderung zu Wettbewerbern entgegenwirken.

Weiterhin wird der Fachkräftemangel als große Herausforderung angesehen und es könnte vergleichsweise schwerfallen, ausreichend Fachkompetenzen für die Gesellschaft zu finden. Aus diesem Grunde werden wir versuchen, Fachkräfte an uns zu binden, um mit einer stabilen Kompetenzbasis wachsen zu können.

Zudem ergeben sich Risiken aus der schwer absehbaren Entwicklung der allgemeinen Inflation. Steigende Preise bei der Beschaffung könnten zu zusätzlichen Kosten führen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden die Preise für unsere Angebote und Dienstleistungen entsprechend angepasst. Da sich aber voraussichtlich auch unsere Wettbewerber ebenso verhalten werden, sehen wir darin kein erhebliches Risiko, dadurch Kunden zu verlieren.

7.3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken werden im Rahmen einer fortlaufenden Finanzplanung überwacht und ihnen wird bei Bedarf fristgerecht durch Mittelaufnahme innerhalb des SGS-Konzerns begegnet. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen hinsichtlich der variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden fortwährend beobachtet. Jedoch werden hieraus aufgrund der geringen Bedeutung des Finanzergebnisses für die Ertragslage der Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. Aufgrund der hohen Bonität des SGS-Konzerns werden aus konzerninternen kurzfristigen Finanzforderungen keine nennenswerten Risiken erwartet. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen. Das eingerichtete Berichtswesen liefert der Geschäftsführung regelmäßig die zur systematischen Unternehmensanalyse erforderlichen Daten und ist durch die enge Verzahnung mit den Controlling- Prozessen ein bedeutender Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung.

7.4. Chancen

Das Thema Sicherheit und Prävention im Hygiene- und Lebensmittelbereich ist und wird durch diese Entwicklung immer stärker in die öffentliche Wahrnehmung gerückt, wodurch die Nachfrage nach Laboranalytik und Beratung weiter an Bedeutung gewinnt und gewinnen wird. Dies eröffnet insbesondere für die SGS Analytics Germany GmbH aufgrund der breiten Marktabdeckung weitere Marktpotentiale.

Neben der allgemeinen für die Labordiagnostik-Branche guten Marktlage dürfte auch die Marktkonsolidierung, insbesondere kleinerer Labore, sich positiv auf unser Geschäft auswirken. Gerade die hohen Investitionssummen in neue technische Anlagen und Maschinen stellen für kleinere Labore kaum leistbare Investitionen dar. Andererseits ist es aber zwingend erforderlich über eine technische Ausstattung auf höchstem Standard zu verfügen, um den hohen Kundenansprüchen gerecht zu werden. Das ist eine Voraussetzung für die Konkurrenzfähigkeit gegen den hohen Wettbewerbsdruck.

8. Ausblick

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarten wir eine leichte Umsatzsteigerung um jeweils 3,0 - 5,0% sowie leichte Ergebnisverbesserungen die im Wesentlichen durch spezielle Synergieeffekte, Konsolidierungsmaßnahmen oder Neukunden-Gewinnung sowie den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen erreicht werden sollen. Durch die Verbesserung der Prozessabläufe an den Laborstandorten sowie der Weiterentwicklung der hierzu genutzten IT- Systeme verbunden mit einem höherem Automatisierungsgrad ist für die Erreichung vorgenannter Wachstumsziele kein wesentlicher Mitarbeiteraufbau geplant. Zudem erwarten wir durch die Übernahme und die Einbindung in das internationale Netzwerk der SGS-Gruppe weitere positive Effekte, die zur Erreichung der angestrebten Umsatz- und Ergebnisentwicklung ihren Beitrag leisten werden.

Das Fortdauern des von Russland geführte Krieg gegen die Ukraine, welcher auch wirtschaftliche Folgen sowie die gestiegenen Energiepreise sowie die hohe Inflation erschweren die Planungssicherheit und steigern die Betriebskosten deutlich. Ebenso können sich aus dem fortschreitenden Klimawandel und daraus resultierende Effekte wie extreme Wetterveränderungen oder steigende Energiepreise sowie weitere Eventualitäten-Risiken für unsere geplante Geschäftsentwicklung ergeben. Durch vorausschauendes Denken und Handeln, regelmäßige Analyse der Entwicklung externer Faktoren sowie durch Nutzung unserer Risiko- und Controlling-Instrumentarien sehen wir uns gut gerüstet diesen Eventualitäten frühzeitig zu begegnen und gegenzusteuern.

 

Augsburg, 15.08.2024

SGS Analytics Germany GmbH

Dr. Tomasz Piotr Bednarczyk

Marc Remi M. Van Ryckeghem

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SGS Analytics Germany GmbH, Augsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SGS Analytics Germany GmbH, Augsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SGS Analytics Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

Harald van Voorst, Wirtschaftsprüfer

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