AKE Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Boris Schneidhuber seit 31.1.2012 | Geschäftsführer |
Bernhard Andreas König seit 31.1.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKE technologies GmbHPassauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023AKE technologies GmbHAKE Kurzportrait Die AKE technologies GmbH ist ein globaler Lieferant von Technologielösungen mit internationalen Standorten für den führenden Automobilbereich sowohl für Hersteller als auch für deren ausgewählte Zulieferer. Die kundenspezifischen Produkte von AKE tragen dazu bei, dass Entwicklung und Fortschritt in der Fahrzeugbranche umgesetzt werden kann, indem die dafür notwendige Anlagentechnik individuell nach dem Bedürfnis des Kunden bereitgestellt wird. Geschäftsmodell und Kernkompetenzen Unser Unternehmen fokussiert sich auf die Bereiche E-Mobilität, Montage- und Prüftechnik, Fahrzeuginterieur, Störgeräuschakustik und Umwelttechnologie. Grundlagen und Innovationen stammen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung. E-Mobilität AKE technologies GmbH ist bereits seit über einem Jahrzehnt auf dem Gebiet der E-Mobilität tätig und hat die Branche von Beginn an geprägt. Die langjährige Erfahrung und das fachspezifische Knowhow bringen unsere Experten bei der Entwicklung von Montage- und Prüftechnik für Gesamtspeichersysteme (Batteriepack, Batteriemodule, Batteriemanagementsysteme, High Voltage Boxen, Zellkontaktiersysteme, Modulverbinder und Busbars), für Electrical Drive Units (Elektroantriebe, Verschaltungstechnik) sowie für die dazugehörige Ladetechnik (Ladesäulen, Ladekabel und Stecker sowie Ladedosen) ein. AKE hat sich als Spezialist am Markt etabliert und stellt einen kompetenten Partner der Automobil- und Zuliefererindustrie dar. Wir beraten unsere Kunden bei der Bauteilentwicklung hinsichtlich Automatisierbarkeit der Montageprozesse, erstellen innovative Konzepte zur Produktion und liefern Montageanlagen mit höchster Zuverlässigkeit und Produktivität. Dabei müssen im Bereich E-Mobility besondere Anforderungen umgesetzt werden: die Prozesse müssen Anforderungen an die technische Sauberkeit erfüllen, ESD (Electro Static Discharge) Fähigkeit der Anlagen und der integrierten Komponenten muss sichergestellt sein um eine Beschädigung der sensiblen Bauteile zu vermeiden. Dabei darf man das Thema OEE (Overall Equipment Effectiveness) nicht aus den Augen verlieren um die Effizienz der Produktion zu optimieren. Wir achten zudem besonders auf die Bauteil- und Prozess-Sicherheit - was die Integration von Notfallkonzepten, Prüfprozessen und bauteilbezogenes Datenmanagement mit 100-prozentiger Rückverfolgbarkeit erfordert. All diese Punkte realisiert AKE technologies bei der Auslegung von Montagelinien unter Einbeziehung der individuellen Anforderungen der Kunden. Für eine kostengünstige und somit wettbewerbsfähige Produktion setzt AKE auf innovative Transportsysteme, flexible Prozesse und Anlagendesigns, hochwertige und zuverlässige Systemlieferanten und entwickelt so effiziente Lösungen zur Montage und Prüfung der kompletten E-Mobility-Produktpalette. Montage- und Prüftechnik In der Montage- und Prüftechnik werden nach Kundenwunsch höchst individuelle Montageanlagen entwickelt und hergestellt, die komplexen Anforderungen unterliegen und vollautomatisch arbeiten. Für die fortlaufende Qualitätskontrolle und die hohen Ansprüche von nachgelagerten Prozessen ist es unumgänglich, die Produktionsgüte eines jeden Bauteils bereits während der Montage zu erfassen und zu überwachen. Hierzu liefern wir optisch-visuelle, induktive und kapazitive Daten für aussagekräftige Ergebnisse. AKE stellt sich als kompetenter Partner der führenden Kinematik-Hersteller dar und liefert Montageanlagen für Tür- oder Kofferraumscharniere, Türfeststeller sowie Motorhauben-Scharniere mit aktivem Fußgängerschutz. Zudem bietet AKE noch weitere Anlagen für sicherheitsrelevante Bauteile zur Montage, Abdichtung und Prüfung von Airbagzündereinheiten. Fahrzeuginterieur Im Bereich Fahrzeuginterieur ist es besonders wichtig, dass während des Aufenthalts von Personen im Fahrzeuginneren jederzeit höchster Komfort empfunden wird. Für diesen Eindruck ist es unumgänglich, die eingesetzten Materialien wie Leder, Kunststoff oder Teppich hochwertig und professionell zu verarbeiten und damit Qualität auszudrücken. Im Hinblick darauf bieten wir Werkzeuge und Anlagen für die verschiedensten Bereiche im Fahrgastraum von Automobilen. AKE liefert Anlagen zum Kaschieren, Anwendungen für Schweißverbindungen, Klebeverbindungen und zum Stanzen und eine patentierte Umbug-Technologie. Gerade im Umbugbereich hat sich AKE technologies mit dem patentierten Umbug-Verfahren als Marktführer etabliert. Dabei besticht AKE durch die Ausgabe 100% nacharbeitsfreier Bauteile. Im kompletten Interieur-Sektor haben wir unsere Prozesstechnik laufend erweitert und optimiert. Je nach Bedarf bieten wir Standardwerkzeuge und -anlagen, individuelle Sonderlösungen oder komplette Fertigungslinien zur Herstellung von Innenraumteilen an. Mit unseren Systemen bearbeiten und veredeln wir Sitz- und Türverkleidungen, Armauflagen, Griffe, Mittelkonsolen, Säulen- und Kofferraumverkleidungen, Ladeböden sowie Dachhimmel. Umwelttechnologie Die Sparte Umwelttechnologie wird zukünftig immer wichtiger werden. Ursprünglich wurde in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit einem innovativen Membranfilter-Hersteller eine völlig neue, kostengünstige und ökologisch sinnvolle Membrantechnologie zur Filterung und Reinigung von Abwasser entwickelt. Diese Fertigungstechnologie hat sich zum Standard in der Produktion von Abwasserfiltern entwickelt. Bei der Herstellung von Innenraumfiltern kombiniert AKE die innovativsten Prozesse und flexible Anlagenkomponenten, was eine Realisierung von Taktzeiten von gerade einmal 2 Sekunden je Bauteil ermöglicht. Mittlerweile hat sich der Bereich vergrößert, sodass auch Anlagen für Wind- und Solarenergie das Repertoire von AKE abrunden. Störgeräuschakustik In der Störgeräuschakustik gehören wir als technologischer Schrittmacher zu den Führenden dieser Sparte. AKE bietet die komplette Wissens- und Technikpalette von der Anregungstechnologie mit Shaker-Systemen über Prüfdienstleistungen in der hauseigenen Klasse 2 Akustikkammer bis hin zur Störgeräuschbehebung in Form von Anti-Friction-Coating Applikationssystemen. Wir beraten OEMs bereits während der Konzeptionsphase neuer Fahrzeuglinien im Hinblick auf potentielle Problemstellen beim Aufeinandertreffen bestimmter Materialien, auch durch Materialprüfungen mittels Stick-Slip- Anlagen. AKE hat seinen Komponentenshaker mit Schwingtisch aus Carbon weiterentwickelt und bietet seinen Kunden den ersten Komponentenprüfstand weltweit, der durch eine simultane dreidimensionale Anregung mit drei Aktoren noch realistischere Fahrbahnsimulationen verspricht. Die Integration einer neuen Softwarelösung ermöglicht beim Fahrzeugprüfstand die Anregung mit vier statt zwei Aktoren, was eine Nachfahrgüte des Fahrbahnprofils von nahezu 100% garantiert. Forschung und Entwicklung AKE technologies ist ein Unternehmen mit großer Innovationskraft. Gerade im Bereich Forschung und Entwicklung gibt es unterschiedliche Ansätze und Schwerpunkte, die der Bandbreite von AKE technologies geschuldet sind. Insbesondere arbeitet AKE technologies gemeinsam mit dem Technologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule Landshut an einem Forschungsprojekt um die Performance von Batterien zu verbessern. Ziel bei dem SpinnAP Projekt (Spinning Technologies for Advanced Battery Production) ist die Produktion langlebiger und zuverlässiger Batterien. Der Prozess des dabei eingesetzten Elektrospinnings ist schneller und auch produktiver als die bestehenden Verfahren und kann problemlos in vorhandene Produktionslinien integriert werden. Beim Elektrospinning werden Materialien in feinste Fasern mit Durchmessern von wenigen Mikro- oder Nanometern versponnen. Diese Nanofasern optimieren die Leistung in Energiespeichern und führen zur Verbesserung von wiederaufladbaren Lithiumzellen. Zum aktuellen Projektfortschritt wurden bereits erste spinnbare Rezepte entwickelt und in Zellen verbaut. Das multidisziplinäre Team von Experten arbeitet eng zusammen, um Ideen zu generieren, zu validieren und umzusetzen. Dabei setzt AKE auf agile Arbeitsmethoden und iteratives Design. Im Rahmen weiterer Projekte wurden Anlagen zur vollautomatisierten Kabelverarbeitung von der Rolle bis zum fertigen Hochvoltmodulverbinder über mehrere Prozessschritte (Abisolieren, Kompaktieren, Schweißen, Montieren von Schutzschläuchen) entwickelt und in Betrieb genommen, was in diesem Bereich eine bisher von keinem Anbieter auf dem Markt realisierte Anwendung darstellt. Außerdem wurde eine Hochflexible-Produktionslinie zur Herstellung von Filtern im LKW-Offroad- Bereich in Betrieb genommen, aufgrund der geforderten Varianten und Zykluszeiten und der daraus resultierenden Komplexität wurde diese Anlage vor Aufbau und Inbetriebnahme vollständig mit Simulationen und virtueller Inbetriebnahme getestet, was bei Anlagen in dieser Komplexität einen deutlichen Vorteil in Bezug auf Kosten und Lieferzeit mit sich bringt. Wirtschaftsbericht Konjunkturelle Entwicklung und Branchenumfeld Das globale Wirtschaftswachstum lag gemäß IWF in 2023 mit 3,2 Prozent und damit über der vorher deutlich geringer angenommenen Wachstumsrate. Für die deutsche Automobilbranche ergab sich dennoch kein homogenes Bild. Die Autobauer konnten ihre Absatzzahlen steigern während bei den Zulieferern Produktionsrückgänge zu verzeichnen waren. Deutsche Automobilzulieferer sahen sich kritischen Entwicklungen mit geringerem Wachstum und einem Verlust am Weltmarktanteil von knapp 3 Prozent seit 2019 gegenüber. Die Transformation des Automobilsektors hin zu Zukunftstechnologien ist in vollem Gange. Hierbei haben insbesondere asiatische Zulieferer deutlich zugelegt. Weiterhin Thema blieb die Inflation, die von den Zentralbanken durch höhere Leitzinsen bekämpft wurde. Dies führte zur Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und hatte damit auch Einfluss auf den Maschinenbau. Wesentliche Ereignisse Das abgelaufene Geschäftsjahr zeichnete sich durch Kontinuität aus und führte daher zu keinen wesentlichen Ereignissen. Lediglich der Erhalt von weiteren bedeutsamen Aufträgen bestätigt die partnerschaftlichen Kundenbeziehungen und führt zu neuen Möglichkeiten. Produktion und Beschaffung Die Preissteigerungen bei der Beschaffung von Material hielten auch in 2023 an und führten zu höheren Kosten in diesem Segment. Um Risiken abzufedern wurde an der Ausweitung der Lagerhaltung festgehalten und der Bestand auf 2.710 TEUR (Vorjahr 2.033 TEUR) erhöht. Die coronabedingten Lieferkettenstörungen lösten sich mittlerweile weitgehend auf. Die Kostensteigerung bei den Energiepreisen machte sich bemerkbar, schränkte aber den Handlungsspielraum von AKE aufgrund der nicht besonders energieintensiven Produktion in keiner Weise ein. Durch eigenen Solarstrom von der AKE-Gruppe war die Versorgung weitgehend unabhängig vom Markt. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen In 2023 wurde weiterhin zurückhaltend agiert. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit und den Herausforderungen durch den Technologiewandel konzentrierte sich AKE darauf, seine hochwertige Ausstattung zu erhalten und legte den Schwerpunkt darauf, bestehende Ressourcen effizient zu nutzen und sicherzustellen, dass die vorhandene Ausstattung optimal funktioniert. Dies ermöglicht es Kosten zu senken, Risiken zu minimieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuhalten. Mit einer Investitionssumme von knapp 220 TEUR lag die Anschaffungssumme unter dem Vorjahreswert von 308 TEUR. Personal- und Sozialbereich Zum 31.12.2023 beschäftigte AKE mit insgesamt 227 Mitarbeiter in etwa gleich viel Personal wie im Vorjahr. Durch die gelebte Firmenkultur, in der jeder Einzelne wichtig für das große Ganze ist und dementsprechend Teamarbeit, Zusammenhalt und soziales Engagement einen hohen Stellenwert haben, konnte die Beschäftigtenzahl konstant gehalten werden. Die hohe Wechselbereitschaft im industriellen Sektor geht auch an AKE nicht spurlos vorüber. Die anspruchsvollen Arbeitsbedingungen durch den raschen technologischen Wandel und der harte Wettbewerb um die besten Fachkräfte bestärken die Einstellung der Unternehmensleitung dahingehend, dass die Anpassungs- und Innovationskraft, die AKE auszeichnet, nur durch Mitarbeiter gelingen kann, die sich mit den Werten und Zielen von AKE identifizieren können. Hierfür wird stets auf Möglichkeiten geachtet, die neben einer attraktiven Vergütung auch weitere Benefits beinhalten, um die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen zu schaffen und sicherzustellen, die den Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen. Als regionaler Arbeitgeber wird großer Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses gelegt und dementsprechend die notwendigen Investitionen getätigt um den Anforderungen an diese Aufgabe gerecht zu werden. Umwelt und Nachhaltigkeit Heute und in Zukunft ist der umsichtige Umgang mit Ressourcen eine Handlungsmaxime, an der sich alle nachfolgenden Aktivitäten eines Unternehmens auszurichten haben. Um dem Ausdruck zu verleihen hat AKE mit der Vorbereitung zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 begonnen. Die Implementierung soll Umweltauswirkungen des Unternehmens im Rahmen der Nachhaltigkeit identifizieren und auf ein Minimum reduzieren, die Einhaltung von Umweltvorschriften sicherstellen und das Umweltbewusstsein weiter steigern. Bereits bei der Entwicklung und des Designs der Kunden-Anlagen wird durch die Integration von Umweltüberlegungen in den Produktentwicklungsprozess Wert auf Technologien gelegt, die weniger Ressourcen verbrauchen. Ebenfalls seit langem wird nicht nur im Produktionsbereich regenerative Energie durch Photovoltaik genutzt. Auch die Elektrifizierung des Fuhrparks wurde ausgebaut und trägt so zum ressourcenschonenden Umgang mit Produktionsmitteln bei. Wichtig ist hierbei ebenfalls die Vermeidung von Abfallprodukten und Rückführung solcher in das Kreislaufwirtschaftssystem. Eine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Gas besteht jedoch nicht, jedenfalls nicht im Produktionsbereich. Lediglich als Heizenergie wird noch darauf zurückgegriffen. IT-Sicherheit und Informationsmanagement Durch den russischen Angriffskrieg sind das Bewusstsein und die Notwendigkeit von IT-Sicherheit in den Fokus der allgemeinen Bevölkerung gerückt. Für Industrieunternehmen wie AKE ist der Schutz von Daten und Technologien von jeher ein tagesaktuelles Thema. Zu groß ist die Gefahr durch Cyber-Krieg und Spionage wirtschaftlichen Schaden zu erleiden. Die definierten Sicherheitsstandards nach ISO 27001 (Tisax) umfassen nicht nur technische Spezifikationen von Hard- und Software, sondern auch funktionale Sicherheitsstrukturen und organisatorische Vorkehrungen im Unternehmen. Nach Abschluss der Zertifizierung in 2024 wird AKE seine sicherheitsrelevanten Abläufe auf den Prüfstand gestellt und nach neuesten Vorgaben ausgerichtet haben. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage AKE konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Umsatzerlöse erneut um mehr als sechs Prozent steigern und damit die positive Entwicklung trotz des schwierigen Umfelds weiter ausbauen. Die Gesamtleistung erreichte mit 33.916 TEUR ebenfalls annähernd den Vorjahreswert. Der Großteil der Umsatzerlöse wurde in Europa (45,28%) und im Inland (39,22%) erzielt und zeigt damit ein verändertes Absatzbild im Gegensatz zu Vor-Corona-Zeiten, wo der Fokus auf dem Export in das Drittland lag. Der Wandel ist aber auch dem geänderten Kundenverhalten geschuldet, wonach Bestellungen aus dem europäischen Raum durch den Kunden selbst in andere Regionen weltweit verlagert werden.
Das Finanzergebnis hat sich mit -605 TEUR gegenüber dem Vorjahr verhältnismäßig um 1,2% nach unten entwickelt und spiegelt den stark gestiegenen Kreditzins im finanzierungslastigen Projektgeschäft wider. Demgegenüber zeigt sich im ebenfalls stark gestiegenen Betriebsergebnis von 1.659 TEUR eine Erhöhung um mehr als das Doppelte (Vorjahr: 710 TEUR) und gibt einen wichtigen Hinweis auf die Rentabilität des Kerngeschäfts mit einer verbesserten operativen Effizienz. Die Eigenkapitalquote von 26,6% hat sich deutlich erhöht (Vorjahr: 19,0%) und zeigt positive Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität und Sicherheit von AKE. Die Bilanzsumme verminderte sich auf 13.264 TEUR und resultiert überwiegend aus der Verringerung von Lieferantenverbindlichkeiten.
Ausblick, Chancen und Risiken Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Ausgangslage Zur weitsichtig orientierten Unternehmensführung zählt ein angemessenes und wirksames Kontrollsystem, um potentielle Risiken zu verhindern oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit zu minimieren. Durch das Risikomanagement wird gewährleistet, dass AKE nicht nur die kontinuierliche Sicherheit und Effizienz der Betriebsabläufe wahrt, sondern auch die Fähigkeit, sich auf ändernde Marktbedingungen schnell und flexibel zu reagieren. Das Unternehmen greift auf ein engagiertes Team von Fachleuten zurück, das kontinuierlich potentielle Risiken identifiziert, bewertet und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung entwickelt. Diese proaktive Herangehensweise ermöglicht es, strategische Entscheidungen auf einer fundierten Risikoanalyse zu treffen. Darüber hinaus wird das Instrument auch genutzt, um Chancen zu identifizieren, die es ermöglichen, das Wachstumspotential voll auszuschöpfen. Durch die fortlaufende Überwachung und Anpassung der Risikostrategie sieht sich AKE gut gerüstet, um den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen. Dessen ungeachtet gibt es inhärente Beschränkungen eines jeden Kontrollsystems, da nicht alle Risiken verhindert oder rechtzeitig aufgedeckt werden können. Ausblick und erwartete Marktentwicklung Nach Angaben des VDA sind die Aussichten des Marktes allgemein getrübt. Erste Hoffnungen auf Erholung keimen auf. Die Entwicklung der nächsten Monate wird jedoch noch gedämpft bleiben. Es ist absehbar, dass sich die Branche grundlegend verändern wird. Der Wandel zu alternativen Antrieben ist in vollem Gange und wird von AKE sehr genau beobachtet. Der Markt ist verunsichert und zögert mit Investitionen solange nicht absehbar ist, in welche Richtung sich die Technologie entwickelt. Dennoch konnte AKE trotz schwieriger Voraussetzungen seinen Auftragsbestand erhöhen. Weitgehend unabhängig von der Art des Antriebs werden zur Herstellung der Fahrzeuge die Anlagen von AKE am Markt nachgefragt. Durch die Technologieentwicklung wird genau diejenige Leistung gefordert, durch die sich AKE besonders auszeichnet: Anpassung an den Kundenwunsch als Sondermaschinenbauer in der Einzelfertigung. Die hohe Innovationskraft des Unternehmens trägt zur Stabilität bei. Der Wandel ermöglicht zudem die Chance sich in neuen Geschäftsfelder zu etablieren und zeigt bereits erste Erfolge. Der tatsächliche Geschäftsverlauf kann gegenüber den Erwartungen aufgrund der Risiken und Chancen abweichen. Chancen und Risiken Innovationskraft AKE sieht in der zukünftigen Entwicklung großes Potential. Durch die Fähigkeit, Veränderungen im Umfeld sehr frühzeitig zu erkennen und sich danach auszurichten ermöglichen innovative Lösungen im Technologiewandel des Branchenumfeldes die Sicherung der Geschäftsfelder. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz werden sowohl die Analysen der Produktions- und Verwaltungsprozesse als auch die Entwicklung neuer Ideen beeinflusst und ausgeweitet. Bei den anstehenden Investitionen wird der Fokus auf die digitale Ausstattung und IT-Sicherheit gelegt. AKE sieht eine robuste digitale Infrastruktur als entscheidend, um in einer sich schnell verändernden Welt wettbewerbsfähig zu bleiben. Durch Investitionen in Technologien wie künstliche Intelligenz und dabei die Optimierung des Warenwirtschaftssystems werden Betriebsabläufe angepasst und die Effizienz gesteigert. Beschaffungsrisiko Geostrategische Spannungen und Handelskonflikte zwischen den USA, China und anderen Ländern haben die Weltwirtschaft beeinflusst und für Unsicherheiten in Bezug auf Handelsbeziehungen, Investitionen und Lieferketten gesorgt. AKE stellt sich dieser Herausforderung im Umgang mit dem Risiko der zeit-, mengen- und gütemäßigen Beschaffung von Rohstoffen und Material zu marktgerechten Preisen durch genaue Marktbeobachtung, zielgerichteter Vorratshaltung und der im eigenen Haus hergestellten Anlagenkomponenten. Die Lieferbeziehungen zu lokalen Partnern wurden ausgebaut und sollen Engpässe vermeiden. Das Rohstoffvorkommen für Batterieantriebe liegt überwiegend in Ländern mit politisch schwierigem Umfeld. Ein großer Marktanteil liegt im Einflussbereich von China und wirkt sich auf die Verfügbarkeit wichtiger Komponenten aus. Ein Mangel zieht sich daher durch den gesamten Lieferprozess und hat Auswirkung in jeder Produktionsstufe in der Automobilindustrie und kann daher auch bei AKE zu Verzögerungen führen. Ebenso besteht das Risiko von Verstößen gegen Nachhaltigkeits- oder Qualitätsstandards in de Lieferkette. Dieses Risiko wird als hoch klassifiziert. Personalrisiken Im Personalbereich liegt das Risiko im Mangel an hochqualifizierten Fachkräften am Markt oder deren Fluktuationsbereitschaft. Hierdurch sieht sich AKE zukünftig herausgefordert, denn es besteht das Risiko der negativen Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Zu den dadurch identifizierten Problemfeldern zählen Produktivitätsverluste, Qualitätsprobleme, Innovationshemmnisse und erhöhte Kosten. Ein Mangel an qualifizieren Fachkräften kann zu Engpässen in der Arbeitskraftversorgung führen, was die Produktivität beeinträchtigen kann. Unbesetzte Stellen oder unzureichend qualifizierte Mitarbeiter können zu Verzögerungen bei der Produktion und ineffizienten Betriebsabläufen führen. Ein Fachkräftemangel kann zu einer Abnahme der Qualität von Produkten oder Dienstleistungen führen, da unerfahrene oder unqualifizierte Mitarbeiter möglicherweisen nicht in der Lage sind, die hohen Qualitätsstandards von AKE zu erfüllen. Dies kann zu Kundenbeschwerden, Gewährleistungsansprüchen und zu schlechter Reputation am Markt führen. Das Risiko des Fachkräftemangels wird als hoch eingestuft. Finanzrisiko Das Projektgeschäft des Unternehmens wird größtenteils durch den Kapitalmarkt refinanziert. Das Risiko einer eingeschränkten Mittelverfügbarkeit wird als gering eingeschätzt. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen sind vorhanden. Um mögliche Folgen daraus zu minimieren ist AKE bestrebt, in enger Abstimmung mit dem Kunden die Vereinbarung von Sicherungsmaßnahmen wie dem stark am Produktionsfortschritt orientierten Zahlungsfluss durch Abschläge abzubilden. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote bleibt dennoch ein angestrebtes Ziel der Unternehmensführung, um Risiken aus dem Finanzbereich zu minimieren. Absatzrisiken Die volkswirtschaftlichen Risiken haben Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von AKE und damit auch auf die Ertragslage. Unvorhergesehene Störungen der weltweiten Lage können zu schwer abschätzbaren Auswirkungen führen. Das Risiko wird als hoch angesehen. Die anstehende Wahl in den USA birgt das Risiko eines Politikwandels mit möglichen Zöllen und Embargos. Die sich abzeichnende Nachfrageflaute in China kann zu Folgen im Absatzmarkt führen. Eine von der EU anvisierte Erwägung, ob durch Subventionen der chinesischen Regierung eine Wettbewerbsverzerrung entstehen könnte und daher ebenfalls die Einführung von Wettbewerbsbeschränkungen wie Strafzölle angezeigt ist würde sich ebenfalls nicht nur positiv auswirken. Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine können den Ölpreis negativ beeinflussen und dadurch die Inflationsrate steigen lassen. Risiko in IT-Sicherheit und Informationsmanagement Das digitale Zeitalter bietet vielfältige Chancen für AKE. Insbesondere im Bereich künstlicher Intelligenz werden kontinuierlich Nutzungspotentiale ausgelotet. Gleichzeitig ist die IT-Infrastruktur ständig potentiellen Gefahren ausgesetzt. Die Bedrohungslage hat sich in den vergangenen Jahren stetig verschärft. Politische Konflikte werden vermehrt auch im Netz ausgetragen und erhöhen das Risiko von Cyberattacken auf die digitale Infrastruktur und haben im Ernstfall Auswirkungen auf das Unternehmen. Mögliche Vorkehrungen gegen IT-Risiken werden von AKE ständig optimiert und anhand einer engen Überwachung zum Schutz vor unberechtigten externen Zugriffen eingerichtet. Die Mitarbeitenden werden durch Schulungen sensibilisiert und der Zugriff auf vertrauliche Daten durch skalierbare Zugriffsrechte gesteuert. Trotzdem wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen die Bedrohungslage für das Unternehmen als hoch eingeschätzt. Rechtsänderungsrisiken Das Risiko von Änderungen im rechtlichen Umfeld eines Unternehmens bezieht sich sowohl auf innenpolitischer Ebene als auch im Ausland und ist differenziert zu betrachten. Während die Energiepolitik der Bundesregierung mit ihrer abrupten Streichung von Förderungen für Elektroautos schlagartig das Kaufverhalten der Kunden veränderte und dadurch den Handlungsspielraum beschränkt hat, ist das weltweite Risiko eher durch handelspolitische Unsicherheiten und regulatorische Anforderungen geprägt. Diese Entwicklungen haben das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Politik minimiert und müssen in der Ausrichtung des Unternehmens erneut stärker gewichtet werden. Weitere wesentliche Risiken und Chancen, die nicht bereits berücksichtigt wurden, sind auf Basis der derzeitigen Informationen nicht bekannt und auch nicht ersichtlich.
Passau, im März 2024 gez. Boris Schneidhuber gez. Bernhard König Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der AKE technologies GmbH, Passau (Amtsgericht Passau, HRB 5108), ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Nach den in § 267 Abs. 1 und 2 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Umrechnung von Geschäftsfällen in fremder Währung erfolgte gem. § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern auf Grundlage der handelsrechtlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwendbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten angesetzt, wobei erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt werden. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgte zu Anschaffungskosten. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine gewisse Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Saldo aus der Verrechnung der zugrundeliegenden Altersversorgungsverpflichtungen mit dem zugehörigen, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Deckungsvermögen, angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Altersversorgungsverpflichtungen wurden dabei gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, § 253 Abs. 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB bewertet. Das Deckungsvermögen wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend als Anlage zum Anhang wiedergegeben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 165 (Vj. TEUR 652) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind weiterhin Forderungen gegenüber Geschäftsführern in Höhe von TEUR 25 (Vj. TEUR 25) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zudem Kautionen in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 10) sowie ein Darlehen an Personal in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 18) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.564,59 und ist voll einbezahlt. 4. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem Saldo aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Schulden. Der Saldo setzt sich wie folgt zusammen:
Die verrechneten Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherungen) wurden dabei zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die verrechneten Schulden (Pensionsrückstellungen) wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach der "Projected Unit Credit Method" berechnet wurde. Dabei wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Im Zuge der dargestellten Verrechnungen wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB auch die zugehörigen Aufwendungen und Erträge für Altersvorsorge bzw. die zugehörigen Zinsaufwendungen und -erträge saldiert:
Darüber hinaus besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von TEUR 5 (Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren), der nach § 253 Abs. 6 Satz 2 grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist. Der ausschüttungsgesperrte Betrag ist in vollem Umfang durch frei zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile gedeckt. Die Steuerrückstellungen enthalten eine Rückstellung für Gewerbesteuer für den Veranlagungszeitraum 2023 in Höhe von TEUR 5. Die sonstigen Rückstellungen enthalten eine Rückstellung für Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 24, eine Rückstellung für noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub in Höhe von TEUR 1.243, eine Rückstellung für erfolgsabhängige Vergütungen in Höhe von TEUR 189, eine Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 17 und eine Rückstellung für Gewährleistung in Höhe von TEUR 119. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch die Sicherungsübereignung von Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens bzw. durch die Abtretung von Forderungen besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber den Gläubigern ungesichert. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.450 (Vj. TEUR 1.352) pro Jahr. Diese betreffen im wesentlichen Miet- und Leasingverträge. IV. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt in 2023 228 Arbeitnehmer. Davon sind im Durchschnitt 188 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, 10 teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, 24 Azubis, 7 geringfügig Beschäftigte und 2 Geschäftsführer tätig. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Boris Schneidhuber, Energieanlagenelektroniker, Fürstenzell Herr Bernhard König, Dipl. Ing. (FH), Passau Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Der zwischen der Gesellschaft und ihrem Mutterunternehmen, der AKE-Beteiligungs GmbH, Passau, seit dem 01. Januar 2013 bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde mit Wirkung zum 31.12.2022 gekündigt. 5. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 813.593,92 und der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.695.044,13 werden auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Größenabhängige Erleichterungen Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB für die Aufstellung und von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses (nicht veröffentlichte Teile des aufgestellten Anhangs) wurde Gebrauch gemacht.
Passau, 25.03.2024 Die Geschäftsleitung gez. Boris Schneidhuber gez. Bernhard König Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde am 16. Juli 2024 festgestellt Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AKE technologies GmbH, Passau Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der AKE technologies GmbH, Passau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AKE technologies GmbH, Passau, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wolfratshausen, den 12. Juli 2024 gez. Monika Bruch-Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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