Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
GEOMAX INTERNATIONAL GmbH
Mathias-Brüggen-Straße 53C, 50829 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Dietz seit 21.5.2024 | Prokura |
Daniel Josef Büchler seit 21.5.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Andreas Eberle seit 21.5.2024 | Prokura |
Fabian Spieler seit 21.5.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Leica Geosystems AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEOMAX INTERNATIONAL GmbHKöln (vormals: Wülfrath)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023AllgemeinesDie GEOMAX INTERNATIONAL GmbH mit Sitz in Köln (kurz: "GEOMAX") ist ein weltweiter Distributor für Laser-Mess- und Vermessungsinstrumente. Die Gesellschaft gehört zum HEXAGON-Konzern, der neben eigenen Produktions- und Entwicklungseinrichtungen über ein globales Vertriebs- und Servicenetz verfügt. Die Hexagon AB, Stockholm, Schweden ist ein weltweit vertretener Hersteller von Messtechnik und Geoanalytik. Weltweit hat der Konzern mehr als 20.000 Mitarbeiter in über 50 Ländern mit einem Gesamt-Jahresumsatz von mehr als 5,4 Mrd. EUR im Jahr 2023. Branchentrends und wirtschaftliche EntwicklungDie deutsche Wirtschaft verzeichnet im Jahr 2023 einen Rückgang um 0,3 % - preisbereinigt - gegenüber dem Vorjahr (Quelle: DESTATIS Statistisches Bundesamt). Im Jahr 2023 zeichnete sich in Deutschland ein gemischtes Bild für die Konjunkturentwicklung ab. Der Sachverständigenrat prognostizierte eine Erhöhung der Verbraucherpreise (VPI) um 6,6% für 2023 und 3,0% für 2024. Das ifo-Institut hingegen ging von einer Stagnation des realen Bruttoinlandsprodukts auf dem Niveau des Vorjahres (-0,1%) aus, gefolgt von einem Wachstum von 1,7% im nächsten Jahr. Diese Prognosen deuteten auf herausfordernde wirtschaftliche Bedingungen mit hohen Inflationsraten hin. (Quellen: Sachverständigenrat Wirtschaft Aktualisierte Konjunkturprognose März 2023, ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2023) Die globale Wirtschaft sollte laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Jahr 2023 ein schwaches Wachstum verzeichnen. Die Wirtschaftsaussicht der OECD prognostizierte, dass das weltweite BIP im Jahr 2023 um 2,7% wachsen wird. Dies ist das niedrigste Wachstumstempo seit der globalen Finanzkrise. Die Unsicherheiten infolge der COVID-19-Pandemie und geopolitischer Spannungen belasten weiterhin die globalen Wirtschaftsaussichten. (Quelle: World Economic Forum June 2023) Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den Hauptabsatzgebieten der GEOMAX stellte sich im Jahr 2023 aufgrund des anhaltend wirtschaftlich schwierigen Umfelds als rückläufig dar. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen waren in diesem Zeitraum negativ. Das statistische Bundesamt meldete für das deutsche Baugewerbe für das Jahr 2023 einen preisbereinigten Umsatzrückgang von -5,0 %. In der EU hingegen stieg die Produktion im Baugewerbe laut Eurostat um durchschnittlich 0,5 %. Der Auftragseingang im Wohnungsbau lag 2023 ca. 20% unter Vorjahresniveau. (Quellen: BBSR-Analysen KOMPAKT 03/2023, Konjunkturprognose 2024 Das Deutsche Baugewerbe, Euroindikatoren Eurostat). Die Geschäftsfelder "Surveying" (Vermessung) und "Construction" (Baulaser) bilden den Schwerpunkt von GEOMAX. Damit steht die Entwicklung unseres Geschäftes in engem Zusammenhang mit Investitionsmassnahmen des privaten Sektors und Infrastrukturinvestitionen des öffentlichen Sektors im Bereich Hoch- und Tiefbau. GEOMAX steht im weltweiten Branchenwettbewerb zu Unternehmen wie Trimble (US), Topcon (JP) und diversen weiteren Anbietern von Vermessungstechnik aus dem chinesischen Raum. Vertriebsstruktur Die Grundlage der Vertriebsstruktur von GEOMAX bildet die Zusammenarbeit mit Distributoren. Diese Distributoren bedienen das Endkundengeschäft in den jeweiligen Absatzgebieten. Weiterhin arbeiten wir in den folgenden Ländern mit lokalen Intercompany-Verkaufseinheiten zusammen: USA, Italien, Frankreich und Indien. Diese Gesellschaften werden von der GEOMAX beliefert und bedienen die lokalen Märkte. Alle übrigen Länder werden durch uns direkt beliefert. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft wird hauptsächlich über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse (aufgrund der Transferpreisgestaltung) sowie dem Jahresüberschuss gesteuert. Die Gesellschaft wird nicht anhand von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren geführt. GEOMAX konnte im Geschäftsjahr 2023, trotz der angespannten Rahmenbedingungen am Absatzmarkt, den Marktanteil gegenüber Drittkunden sowohl im "Surveying"- als auch im "Construction"- Bereich halten. Im Jahr 2023 wurden hauptsächlich Erweiterungen der GEOMAX Vermessungssoftware im Absatzmarkt eingeführt, was zu einer leichten Verbesserung des Umsatzes in diesem Bereich geführt hat. Im Berichtsjahr wurde ein Umsatz von rund 31,5 Mio. EUR erzielt, was einem Rückgang von 10,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und auf die eingetrübte, allgemeine wirtschaftliche Lage zurückzuführen ist. Davon entfielen rund 20,7 Mio. EUR Umsatz (Vorjahr: 24,1 Mio. EUR) auf das unmittelbare Drittkunden- und 10,8 Mio. EUR (Vorjahr: 11,2 Mio. EUR) auf das Intercompany-Geschäft. Damit wurde die Vorjahresprognose eines leicht steigenden Umsatzes im Hinblick auf das Drittkundengeschäft nicht erreicht. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Bilanzsumme ist von 20,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 21,6 Mio. EUR gestiegen, was einer Erhöhung um ca. 6 % entspricht. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist auf eine schwierige Marktsituation und rückläufige Bautätigkeit zurückzuführen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 sind die Forderungen gegen Dritten im Vergleich zum Vorjahr umsatz- und stichtagsbedingt von 5 Mio. EUR um 1,1 Mio. EUR auf 3,9 Mio. EUR gesunken. Die Vorräte sind von 5,7 Mio. EUR auf 5,0 Mio. EUR (-12 %) gegenüber Vorjahr gesunken. Das Einkaufsvolumen wurde entsprechend der Lagersituation und Marktnachfrage angepasst, weswegen diese Position wieder reduziert werden konnte. Die Handelsware wird sowohl aus dem In- und Ausland von Fremdlieferanten als auch von verbundenen Unternehmen bezogen. Nahezu 90 % der bezogenen Ware stammt dabei von Intercompany-Lieferanten. Das Eigenkapital beläuft sich Ende 2023 auf 10,4 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert (-337 TEUR); im Gegensatz dazu haben sich die gegen verbundene Unternehmen erhöht Forderungen (+1,6 Mio. EUR). Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling der Hexagon-Gruppe ist die Liquiditätslage als gesichert zu erachten. Zum Stichtag bestehen liquide Mittel in Höhe von 1,2 Mio. EUR sowie Cashpool Forderungen in Höhe von 7,7 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen überwiegend aufgrund von Währungsumrechnungseffekten (-427 TEUR). Der Materialaufwand ist korrespondierend zu den Umsatzerlösen zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 4 TEUR gestiegen, was hauptsächlich an Währungskursdifferenzen lag. Der Jahresüberschuss ist von 2,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,5 Mio. EUR zurückgegangen. Damit wurde die Ergebnisprognose des Vorjahres eines leicht steigenden Jahresüberschusses nicht erreicht was hauptsächlich auf die gesunkenen Umsätze zurückzuführen ist, welche sich nicht wie geplant entwickelt haben. Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 8 (Vj. 8) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Die GEOMAX INTERNATIONAL ist im Mitarbeiterentwicklungsprogramm des HEXAGON Konzerns eingebunden. Chancen und RisikenGEOMAX betreut eine globale Händlerstruktur, welche mit einem umfassenden Portfolio im Vermessungs- und Baubereich beliefert wird. Um das weitere Wachstum zu gewährleisten, wird das Produktportfolio laufend aktualisiert - insbesondere im Bereich Software. Wesentliche Chancen sehen wir weiterhin in der Erschließung neuer Marktgebiete und Kundengruppen, vor allem in Europa und im Drittland, der Weiterentwicklung zu einem Systemanbieter aus Kombination von Hard- und Softwarelösungen und der weiteren Gewinnung von Marktanteilen im Softwarebereich. Innerhalb des HEXAGON-Konzerns kann GEOMAX fortlaufend auf Neuentwicklungen der von uns vertriebenen Produkte zurückgreifen, um uns auch in Zukunft eine solide und entwicklungsfähige Marktposition zu sichern. Zusammenfassend ist GEOMAX durch die diversifizierte Kunden- wie auch Produktportfoliostruktur in der Lage die Wachstumschancen auf den Märkten wahrzunehmen und auszubauen. Weiterhin ist GEOMAX in das Risikomanagement-System des HEXAGON-Konzerns über unseren Gesellschafter Leica Geosystems AG eingebunden. Durch den so möglichen, ständigen Austausch von Zentraldaten und der Analyse von Risiken ist sichergestellt, dass frühzeitig auf externe und interne Störungen reagiert werden kann. Die Risiken werden von der Geschäftsführung auf Basis der möglichen finanziellen Auswirkung und der Eintrittswahrscheinlichkeit als hoch, mittel oder gering klassifiziert, und sind zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Risiken bestehen in der starken Preissensibilität unserer Kunden und dem damit verbundenen Wettbewerbsdruck sowie der Internationalität unseres Geschäftes (Fremdwährungsrisiken vor allem im Bereich US-Dollar und GBP). Es bestehen weiterhin die allgemeinen Unternehmerrisiken, wie z. B. die Abhängigkeit von globalen Konjunkturentwicklungen. Zusammenfassend ist GEOMAX diversen Risiken ausgesetzt, welche laufend evaluiert werden. Durch Diversifizierung wird laufend versucht die Risikolage zu reduzieren. Ein weiteres identifiziertes Risiko stellt der seit Februar 2022 herrschende Russland-Ukraine Krieg dar. Die Gesellschaft hat Reputations- und Sanktionsrisiken minimiert und das Geschäft mit russischen Kunden eingestellt. Auf der Beschaffungsseite treten durch diesen und weitere Konflikte, wie z. B. die Störung der Frachtroute im Roten Meer, und die unmittelbaren Folgen für Lieferketten und Energiepreise, höhere Kosten für Roh- und Fertigmaterial aber auch Frachtkosten auf. Die zuvor dargestellten Risiken schätzt das Management hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und des daraus resultierenden Schadens, bis auf das Risiko auf der Beschaffungsseite, als gering ein. Das Beschaffungsrisiko wird als mittel eingestuft. Eine Veränderung des Zahlungsverhaltens der Kunden konnte bislang nicht beobachtet werden. Insofern stellt das Forderungsausfallrisiko derzeit ein geringes Risiko dar. Hinsichtlich der künftigen Entwicklung der GEOMAX INTERNATIONAL GmbH sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen weder einzeln noch aggregiert. Ausblick auf die Geschäftsjahre 2024 bis 2025 - PrognoseberichtDie Zielsetzung von GEOMAX ist es, in den folgenden Jahren Umsatzwachstum bei einem positiven Jahresüberschuss zu erzielen. Die GEOMAX INTERNATIONAL GmbH kann sich aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der Hexagon-Gruppe ohne externe Dritte finanzieren. Die Rahmenbedingungen für die Geschäftsentwicklung des Jahres 2024 sind für unser Geschäftsmodell positiv. Auf Grund der umfassenden Infrastruktur- und Investitionsprogramme vieler staatlicher, aber auch privater Akteure am Markt erwarten wir einen positiveren Geschäftsverlauf. Wir rechnen 2024 sowohl bei den Umsatzerlösen als auch bei dem Jahresüberschuss mit einem leicht besseren Ergebnis als im Jahr 2023. Die Aufteilung der Umsätze in unser unmittelbares Drittkunden- und auf das Intercompany-Geschäft wird ebenfalls wie im Jahr 2023 ausfallen. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2025 sind weiterhin positiv. Einerseits erwarten wir ein stabiles wirtschaftliches Umfeld im Bereich "Umsatz mit Dritten" (ca. 8 % Wachstum geplant) im Vergleich zu 2024, andererseits erwarten wir eine Entspannung des Beschaffungsmarktes.
Köln, 12. Juli 2024 GEOMAX INTERNATIONAL GmbH Geschäftsführer Fabian Spieler Daniel Büchler Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die GEOMAX INTERNATIONAL GmbH, mit Sitz in Köln, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 119067 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Mitzugehörigkeitsvermerke und Davon-Angaben zu Posten der Bilanz in den Anhang aufgenommen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundlagenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer liegt zwischen drei und zehn Jahren. Abschreibungen auf Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zeitanteilig vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Hilfsstoffe und Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Vorräte sind, abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten, frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bilanziert. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der geleisteten Zahlungen bezüglich des Aufwands der Folgeperiode angesetzt und werden zeitanteilig aufgelöst. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Steuerrückstellungen wurden mit den gültigen Steueransätzen angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und sind nicht besichert. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der erhaltenen Zahlungen gebildet und werden zeitanteilig entsprechend der erbrachten Gegenleistungen erfolgswirksam bilanziert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips bewertet. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten neben den Cashpool Forderungen wie im Vorjahr im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter Leica Geosystems AG belaufen sich auf EUR 36.387,80 (Vj. EUR 4.612,75). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Cashpool Forderungen in Höhe von EUR 7.701.911,00 (Vj. EUR 5.650.297,75). Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 7.231,74 (Vj. EUR 7.312,68) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 3.120.000,00. Es ist voll eingezahlt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen bestehen aus Rückstellungen für das Jahr 2023 in Höhe von 33.624,36 EUR. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich unverändert zum Vorjahr im Wesentlichen um Personalrückstellungen (Urlaub, Gleitzeit, Boni) sowie um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 7.705.133,99 (Vj. EUR 8.041.747,22). Ebenfalls enthalten sie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Leica Geosystems AG in Höhe von EUR 5.880.702.14 (Vj. EUR 5.946.515,18). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf EUR 65.164,37 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 0). Sie betreffen im Wesentlichen einen Mietvertrag (Firmengebäude in Wülfrath) mit einer Laufzeit bis 31. Mai 2024. Haftungsverhältnisse bestehen nicht. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 171.628,39 (Vj. EUR 366.295,10) zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Aufwendungen aus Weiterbelastungen von Gruppengesellschaften (EUR 1.948.810,43, Vj. EUR 1.920.387,19), Ausgangsfrachten (EUR 565.772,12 Vj. EUR 710.388,87), Aufwendungen aus Kursdifferenzen (EUR 706.188,55, Vj. EUR 540.711,14), Messe- und Werbekosten (EUR 333.786,18, Vj. EUR 251.109,25), sowie für Vertriebsaufwendungen (EUR 142.147,54, Vj. EUR 148.667,42). 5. Sonstige PflichtangabenGeschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 8 (Vj. 8) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 1.497.386,41 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Leica Geosystems AG, Balgach/Schweiz, welche für den kleinsten Kreis der Unternehmen einen Konzernabschluss erstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Hexagon AB, Stockholm/Schweden, welche für den größten Kreis der Unternehmen einen Konzernabschluss erstellt, einbezogen. Eine Offenlegung erfolgt im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Registernummer (Corporate Registration number 556190-4771). Mindeststeuergesetzes Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes und ausländischen Mindeststeuergesetzen erwartet die Geomax International GmbH keine Auswirkung auf den tatsächlichen Steueraufwand oder Steuerertrag. Nachtragsbericht Nach dem Stichtag 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Köln, 12. Juli 2024 Geschäftsführer Fabian Spieler Daniel Büchler Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Geomax International GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Geomax International GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geomax International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Ralf Räpple, Wirtschaftsprüfer Sebastian Stroner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 06.08.2024 festgestellt. |
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