itd Grundbesitz Friedrichstraße GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Zwießele seit 22.10.2020 | Prokura |
Daniel Sprissler seit 4.9.2018 | Prokura |
Christoph Adamczyk seit 15.8.2017 | Geschäftsführer |
Jörg Thorsten Leute seit 19.12.2006 | Geschäftsführer |
Johannes Koppenhöfer seit 19.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
itdesign GmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die itdesign GmbH wurde 1999 in Tübingen gegründet und ist heute ein innovatives und international agierendes Softwareunternehmen. Wir bieten sowohl unsere eigenen Softwareprodukte als auch die unserer Partner in den Bereichen CRM (Kundenbeziehungsmanagement) und PPM (Projekt- und Portfoliomanagement) an. Wir entwickeln die Produkte, beraten und begleiten den gesamten Implementierungsprozess. Unsere eigene Cloud-Software Meisterplan für Lean PPM wird heute von Unternehmen und Organisationen weltweit eingesetzt. Am Tübinger Hauptsitz und an den Standorten Zwickau, Seattle und Toronto arbeiten insgesamt rund 200 Mitarbeiter. 2. Forschung und Entwicklung Die itdesign GmbH entwickelt insbesondere Standardsoftware und Cloud-Software. In Forschung und Entwicklung unserer Produkte werden ca. 20% des Umsatzes investiert. Unterschieden wird hierbei zwischen Add-On Modulen für Standardsoftware (CRM und PPM-Bereich) sowie der eigenentwickelten Cloud-Anwendung Meisterplan. Meisterplan: Der Schwerpunkt lag auf dem Ressoucenmanager. Hierfür wurde die Ansicht Team Planner weiterentwickelt, die eine mitarbeiterzentrische Sicht auf die Daten gewährt. Zur besseren Integration in die technologische Infrastruktur und Softwarelandschaft der Kunden wurden weiter Integrationen zu Jira und Microsoft Teams erstellt. CRM: Im Geschäftsjahr 2023 wurden weitere Ansichten für Agiles Projektmanagement und Reporting für die Softwareplattformen CAS genesisWorld und SmartWe implementiert. Die CRM-Module für CAS genesisWorld werden kontinuierlich auf die Smart Design Technologie migriert und weiterentwickelt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft von einer komplexen Kombination aus globalen und nationalen Herausforderungen geprägt. Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussten auch den Software-as-a-Service (SaaS)-Sektor, der weiterhin als Wachstumsmarkt gilt, aber auf Risiken wie steigende Zinsen, Lieferkettenstörungen und geopolitische Spannungen reagieren musste. Die SaaS-Branche bleibt dennoch ein wichtiger Motor der Digitalisierung in Deutschland und weltweit. Makroökonomische Rahmenbedingungen Die Inflation in Deutschland blieb 2023 weiterhin hoch, wenn auch geringer als im Vorjahr, wo sie aufgrund der Energiekrise in Folge des Ukraine-Kriegs einen Höhepunkt erreichte. Die Kerninflation, die für die SaaS-Branche besonders relevant ist, blieb stabil, da Software und IT-Dienstleistungen weniger von direkten Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen betroffen sind. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich stabil, jedoch verschärfte sich der Fachkräftemangel, insbesondere im IT-Sektor. SaaS-Firmen mussten verstärkt um qualifizierte Arbeitskräfte konkurrieren, was die Löhne und Gehälter in der Branche steigen ließ. Dies führte zu steigenden Personalkosten, die sich auch auf die Margen der Unternehmen auswirken. Die deutsche Wirtschaft wuchs 2023 leicht, jedoch unter den Erwartungen. Insbesondere die Industrieproduktion litt unter gestörten Lieferketten und gestiegenen Energiekosten. Der Dienstleistungssektor, zu dem auch die SaaS-Branche gehört, blieb hingegen stabil und wuchs moderat. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 12,4 % erhöht. Der Hauptteil lässt sich dabei auf das Rohergebnis aus wiederkehrenden Umsätzen zurückführen. Dieses konnte im Berichtsjahr auf 13,0 Mio. € und damit um 16,7% gesteigert werden. Das Rohergebnis aus einmaligen Lizenzumsätzen reduzierte sich im Berichtsjahr auf 0,8 Mio. € und lag damit 36,1 % unter Vorjahr. Die Beratungsumsätze, als letzter Bestandteil des Rohergebnisses, sind im Vergleich zum Vorjahr um 21,4 % gestiegen. a) Ertragslage
* EBIT inkl. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinne b) Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund einer vorgenommenen Ausschüttung auf 30,7 % (Vj. 38,7 %).
Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte ergibt sich hauptsächlich aus höheren Forderungen aus Lieferung und Leistung. Die Reduzierung des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresüberschuss abzüglich der Ausschüttung. Die Rückstellungen bestehen hauptsächlich aus Personalkosten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus Jahresabrechnungen unserer Software as a Service Umsätze, sowie Kontingentabrechnungen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.867 T€ ergibt sich im Wesentlichen aus dem Aufbau von Rückstellungen. Die Mittel wurden vor allem für eine Ausschüttung verwendet. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: 1. Monthly recurring revenue (MRR) bzw. annual recurring revenue (ARR) Der Monthly Recurring Revenue (MRR) steht für den monatlich wiederkehrenden Umsatz abzgl. Lizenzeinkäufen. Der Annual Recurring Revenue (ARR) steht dabei für die von der Gesellschaft innerhalb der nächsten zwölf Monate auf Basis der zum Stichtag monatlichen generierten Umsätze abzgl. Lizenzeinkäufen (monthly recurring revenue (MRR)). Der MRR konnte im Geschäftsjahr um 16,7 % gesteigert werden. 2. Deckungsbeitrag Die Deckungsbeiträge für die einzelnen Projekte waren im Geschäftsjahr fast ausnahmslos positiv. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Rückstellungen sind zum Bilanzstichtag durch die kurzfristigen Forderungen und liquiden Mittel gedeckt. III. Prognosebericht Aufgrund der hohen Dynamik und Unvorhersehbarkeit weltweiter Ereignisse (sowohl in Wirtschaft und Politik) sind weitreichende, nicht vollständig abzusehende Auswirkungen zu erwarten. Trotzdem gehen wir für das Jahr 2024 von einem höheren Umsatz wie im Jahr 2023 aus. Trotz gestiegener Personalkosten gehen wir insgesamt von einem gesteigerten Betriebsergebnis aus. Insbesondere bei den wiederkehrenden Umsätzen (MRR) erwarten wir eine ähnliche Steigerungsrate wie in den Vorjahren. Bei den einzelnen Projekten erwarten wir weiterhin fast ausnahmslos positive Deckungsbeiträge. Wir werden weiterhin einen ähnlichen Anteil (derzeit ca. 20%) unseres Umsatzes in die Weiterentwicklung unserer Produkte und Leistungen investieren, um unsere starke Marktposition weiter auszubauen. Dies umfasst sowohl unsere Softwarelösungen als auch Investitionen in Standardisierung und Automatisierung aller geschäftsrelevanten Prozesse. Die erschwerte Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter kann das Wachstum begrenzen. Dabei werden wir auch zukünftig nur hochqualifizierte und geeignete Mitarbeiter einstellen. Wir erwarten eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Unsicherheit liegt wie bei allen Unternehmen in der Entwicklung der konjunkturellen Lage in für uns wichtigen Märkten vor. Wir investieren auch weiterhin in die (Weiter-) Entwicklung unserer Produkte und Add-ons, um unsere Wettbewerbsposition zu stärken und weiter auszubauen. Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch Weiter- und Neuentwicklungen konsolidieren. Wir streben eine stabile Personaldecke an. Für die Rekrutierung von offenen Positionen sehen wir Personalrisiken in Bezug auf die zeitnahe Besetzung. Wir profitieren jedoch nach wie vor von unserer starken Position im Markt und den mehrfachen Auszeichnungen (Great Place to Work) als attraktiver Arbeitgeber Deutschlands. Durch unseren heterogenen Kundenstamm, welcher sich insbesondere durch finanzstarke Großkunden auszeichnet, schätzen wir den Forderungsausfall als sehr gering ein. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld und einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft. Die Eskalation im Nahost-Konflikt im Herbst 2023 kann weitere Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft haben. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Gesamtwirtschaft z.B. verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir jedoch nur geringe Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten. Weiter sehr gute Wachstumschancen erkennen wir bei der PPM Software Clarity. Mit unserer Position als europäischer Nummer 1-Partner (TIER 1) von Broadcom in Verbindung mit unserem vollumfänglichen SaaS-Angebot bieten wir unseren Kunden eine einzigartige, hoch nachgefragte Cloud-Lösung. Im Bereich CRM profitieren wir auch in Krisenzeiten von einem stabilen Geschäft, dessen Basis das treue Kundensegment aus den Branchen Wirtschaftsprüfung sowie Rechts- und Steuerberatung bildet. Auch in diesem Bereich findet zunehmend die Transformation von On-Premise Lösungen zu cloudbasierten Lösungen statt. Bei unserem eigenen Produkt Meisterplan sehen wir insbesondere durch die Produkterweiterung große Wachstumschancen. Diese Mehrwerte kommen bestehenden Anwendern zugute und bilden innerhalb der Neukunden-Akquise gewichtige Verkaufsargumente.
Tübingen, 04.11.2024 gez. Christoph Adamczyk, Geschäftsführer Dr. Christoph Hirnle, Geschäftsführer Johannes Koppenhöfer, Geschäftsführer Dr. Jörg Leute, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften werden in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten der in Arbeit befindlichen Aufträge enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Den im Forderungsbestand liegenden Risiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Europäischen Zentralbank. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 881,2 TEuro (Vorjahr: 695,4 TEuro) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von 418,8 TEuro (Vorjahr: 529,0 TEuro) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus noch nicht abziehbaren Vorsteuern, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, in Höhe von 20,9 TEuro (Vorjahr 17,5 TEuro) enthalten. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.356,8 TEuro (Vorjahr: 2.389,5 TEuro) enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich wie rückständigen Urlaub sowie Überstunden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten teilen sich in folgende Restlaufzeiten auf:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 7,4 TEuro (Vorjahr: 6,4 TEuro) und aus Steuern in Höhe von 433,0 TEuro (Vorjahr: 235,5 TEuro) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 10,5 TEuro (Vorjahr: 56,5 TEuro) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,8 TEuro (Vorjahr: 0,8 TEuro) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverpflichtungen in Höhe von 1.016,6 TEuro (Vorjahr: 1.509,6 TEuro). Dadurch werden Investitionen in Immobilien und anderes bewegliches Anlagevermögen sowie die damit verbundene Kapitalbindung vermieden. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Johannes Koppenhöfer, verantwortlich Finanz- und Rechnungswesen, IT, Verwaltung und Entwicklung Meisterplan und alle itdesign Produkte Dr. Jörg Leute, verantwortlich Personal, Geschäftsbereich Projekt- und Portfoliomanagement und Meisterplan in AAP Christoph Adamczyk, verantwortlich Unternehmenskommunikation, Geschäftsbereich Customer Relationship Management und Meisterplan in EMEA Dr. Christoph Hirnle, verantwortlich Geschäftsbereich Meisterplan Customer Engagement Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der im Geschäftsjahr tätigen Geschäftsführer betrugen insgesamt 915,5 TEuro. Beteiligungsverhältnisse An folgenden Unternehmen besteht eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB a) Meisterplan USA Inc., Seattle, USA; Beteiligungsquote: 100,0 % Eigenkapital zum 31.12.2023: -73,4 TUSD Jahresüberschuss 2023: 48,0 TUSD b) Itdesign Meisterplan India Private Limited, New Delhi, Indien, Beteiligungsquote: 99,9 % Eigenkapital zum 31.03.2023: 4.758,48 TINR Jahresüberschuss 2022/2023: 2.193,78 TINR Unterschrift der Geschäftsführung
Tübingen, den 04.11.2024 gez. Christoph Adamczyk, Geschäftsführer Dr. Christoph Hirnle, Geschäftsführer Johannes Koppenhöfer, Geschäftsführer Dr. Jörg Leute, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAufgrund der Erleichterung für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 327 S. 1 Nr. 1 HGB sind zur offengelegten Bilanz folgende ergänzende Angaben zu machen: • In den sonstigen Finanzanlagen (A. III. Nr. 2) sind alle übrigen Finanzanlagen enthalten, die keine Anteile an verbundenen Unternehmen darstellen. • In den sonstigen Vermögensgegenständen (B. II. Nr. 2) sind alle übrigen Forderungen und Vermögensgegenständen enthalten, die keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen darstellen. • In den sonstigen Verbindlichkeiten (C. Nr. 3) sind alle übrigen Verbindlichkeiten enthalten, die keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen darstellen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBescheinigungstext Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss wurde von uns erteilt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 14. November 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die itdesign GmbH, Tübingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der itdesign GmbH, Tübingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der itdesign GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Reutlingen, den 25. November 2024 RWT
REUTLINGER WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
gez. Klaus Schabel, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Zaia, Wirtschaftsprüfer |
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