Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 908 RD
Vorher
GFD Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH
Eingetragen
3.11.2004
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtReparatur und Instandhaltung von Kriegsschiffen
Gegenstand
Übernahme von Dienstleistungen jeglicher Art für Teilstreitkräfte der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland und der NA-TO-Partner sowie sonstige Dienstleistungen im militärischen und nichtmilitärischen Umfeld

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Niels Dr. Fitzer
seit 21.10.2021
Prokura
Heiko Wiese
seit 5.3.2018
Prokura
Heiko Labusch
seit 24.10.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
AIRBUS SENLD
61.47%
AIRBUS HELICOPTERS S.A.SFRA
38.53%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Airbus Defence and Space GmbH
Germany
1.023.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GFD GmbH

Hohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 28.615,00 42.977,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 456.151,00 433.111,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 221.705,00 161.989,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.664.424,00 10.460.773,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.750.769,85 12.093.049,85 1.099.347,41 12.155.220,41
12.121.664,85 12.198.197,41
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.539.637,24 3.530.916,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.936.048,23 6.494.003,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.888.640,98 16.150.939,61
3. Sonstige Vermögensgegenstände 74.918,74 44.899.607,95 141.671,04 22.786.614,11
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 34.439,94 (i. Vj. EUR 19.880,95) -
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 48.582,63 47.421,52
49.487.827,82 26.364.952,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 143.896,10 193.541,93
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 153.167,00 177.838,00
61.906.555,77 38.934.529,66

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 1.023.000,00 1.023.000,00
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -306.775,12 716.224,88 -306.775,12 716.224,88
II. Andere Gewinnrücklagen 91.834,72 91.834,72
III. Zur Abführung gesperrter Betrag/Bilanzgewinn 1.339.313,39 2.298.542,02
2.147.372,99 3.106.601,62
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit Deckungsvermögen 16.179.388,90 18.195.199,01
2. Sonstige Rückstellungen 5.116.897,19 2.789.377,97
21.296.286,09 20.984.576,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 3,13) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351.464,05 336.443,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 351.464,05 (i. Vj. EUR 336.443,80) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 32.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 32.000,00) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 36.886.895,51 13.254.931,10
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 36.886.895,51 (i. Vj. EUR 13.254.931,10) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.224.537,13 1.219.973,03
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 608.213,33 (i. Vj. EUR 535.459,03) -
- davon aus Steuern EUR 476.870,11 (i. Vj. EUR 398.723,06) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 738.660,22 (i. Vj. EUR 821.249,97) - 38.462.896,69 14.843.351,06
61.906.555,77 38.934.529,66

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 60.979.641,99 57.831.928,28
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 91.234,42 269.378,31
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.623.899,27 1.653.212,18
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -6.573.614,97 -7.203.703,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.546.040,61 -11.119.655,58 -4.700.006,23 -11.903.710,22
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -23.328.323,91 -24.285.534,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.649.560,80 -26.977.884,71 -3.223.112,28 -27.508.646,49
- davon für Altersversorgung EUR 64.289,00 (i. Vj. EUR 515.700,95) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.017.689,81 -2.056.561,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.350.066,25 -3.122.329,58
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 596,99 42.310,98
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.519.875,19 73.147,55
- davon konzerninterne Erträge EUR 708.063,16 (i. Vj. EUR 22.090,18) -
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -3.402.684,68
11. Ergebnis nach Steuern 22.749.951,51 11.876.044,60
12. Sonstige Steuern -189,54 -189,54
13. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -23.708.990,60 -11.875.855,06
14. Jahresüberschuss -959.228,63 0,00
15. Zur Abführung gesperrter Betrag aus Vorjahren/ Gewinnvortrag aus Vorjahren 2.298.542,02 2.298.542,02
16. Verringerung des zur Abführung gesperrten Betrags -959.228,63 0,00
17. Zur Abführung gesperrter Betrag/Bilanzgewinn 1.339.313,39 2.298.542,02

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

GFD GmbH

Hohn

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die GFD GmbH, Hohn ist eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften in der aktuellen Fassung sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft ist unter der Nummer 908 RD im Handelsregister B beim Amtsgericht Kiel eingetragen.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsätze zur Bilanzierung

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer - bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 8 Jahren abgeschrieben. Anschaffungskosten in Fremdwährung wurden zum Kurs des Leistungs- bzw. Rechnungsstellungstags umgerechnet.

Im Sachanlagevermögen wird die wesentliche Anlageklasse linear über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren abgeschrieben. Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden monatsgenaue Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden auf einem gesonderten Konto erfasst.

2. Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Zur Ermittlung der Anschaffungskosten wurde die Durchschnittsmethode angewandt. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

3. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt.

4. Stammkapital

Das eingezahlte Stammkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt und mit einem Zinssatz von 1,83% (i. Vj. 1,78 %) angesetzt. Dabei wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Die biometrischen Richttafeln 2018 G von Heubeck finden Anwendung. Darüber hinaus werden konzernweit einheitliche Annahmen bezüglich der Inanspruchnahme der den Pensionsberechtigten eingeräumten Auszahlungsoptionen getroffen.

Der Verpflichtungsumfang der wertpapiergebundenen Leistungszusagen aus dem Airbus Pension Plan (APP) ergibt sich dabei als Maximum aus dem Marktwert (Zeitwert) der Wertpapiere und dem ebenfalls versicherungsmathematisch ermittelten Barwert der erdienten Mindestgarantien.

Die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Verbindlichkeiten aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen (Altersteilzeit und Aufbaukonto/CDC) dienen (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), werden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen bzw. langfristig fälligen Verpflichtungen verrechnet. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, wird der übersteigende Betrag gesondert als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Die Abzinsung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte mit 1,39 % bzw. 1,05 % (i. Vj. 1,01% bzw. 0,51%).

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

7. Laufende und latente Steuern

Die laufenden und latenten Steuern der GFD GmbH werden beim Organträger ermittelt und ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen/sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände - mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 19 (i. Vj. TEUR 7) - haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 35.889 (i. Vj. TEUR 16.151) entfallen TEUR 551 (i. Vj. TEUR 1.711) auf Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen im Rahmen des Cash-Poolings i.H.v. TEUR 34.431 (i. Vj. TEUR 13.625). Der Restbetrag von TEUR 906 (i. Vj. TEUR 816) entfällt auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Gezeichnetes Kapital per 31.12.2020 1.023.000,00
Davon eingezahlt 716.224,88
Davon nicht eingefordert 306.775,12

4. Pensionsrückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrifft die Versorgungsanwartschaft der ehemaligen Condor-Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2003 von der GFD GmbH übernommen wurden, die Versorgungsanwartschaft aller Mitarbeiter seit 2003 gemäß Airbus- (früher EADS-) Konzernbetriebsvereinbarungen aus 2012 und 2018 (P3 Basis- bzw. APP Hauptkonten) sowie die Versorgungsansprüche gemäß Pensions-Aufbau bzw. APP Zusatzkonten. Der Berechnung wurden ein Rechnungszins von 1,83 % (i. Vj. 1,78%), eine Rentendynamik von 2,40 % (i. Vj. 2,40%) bzw. bei ehemaligen Condor-Mitarbeitern von 1,00 % (i. Vj. 1,0%) und ein Gehaltstrend von 3,40 % (i. Vj.,3,40 %) zugrunde gelegt. Die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung wurde mit 3,25 % (i. Vj. 3,25%) berücksichtigt. Darüber hinaus wurden Annahmen bezüglich der den Pensionsberechtigten eingeräumten Auszahlungsoptionen getroffen.

Die Vermögensgegenstände, die im Rahmen einer Covered Deferred Compensation (CDC) zweckgebundenes Vermögen für die Erfüllung von Pensionsverpflichtungen aus den Haupt-, Aufbau und Zusatzkonen darstellen, sind Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB und werden daher mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Das Deckungsvermögen besteht im Wesentlichen aus Fondsanlagen in marktgängigen Wertpapieren, die zu Marktwerten am Bilanzstichtag bewertet sind. Wertpapiere werden mithilfe von allgemein anerkannten Bewertungsmethoden auf der Grundlage von aktuell verfügbaren Marktinformationen bewertet. Notierte Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte beruhen typischerweise auf beobachtbaren Marktdaten wie Börsenkursen, Zinssätzen und Wechselkursen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

TEUR
Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 38.060
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 20.449
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 21.880
Verrechnete Aufwendungen 875
Verrechnete Erträge 2.008

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 489 (i. Vj. TEUR 2.033) und ist zur Ausschüttung, nicht aber zur Abführung im EAV gesperrt.

Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB beträgt TEUR 1.339 (i Vj. TEUR 2.299) und ist zur Abführung im EAV gesperrt.

5. Sonstige Rückstellungen

Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Lieferungs- und Leistungsabrechnungen (TEUR 2.424) sowie Verpflichtungen gegenüber dem Personal (TEUR 2.312).

Zur Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeitverpflichtungen sind im Rahmen eines CTA finanzielle Mittel zweckgebunden auf die Allianz Treuhand GmbH, Frankfurt übertragen worden. Sie stellen damit zweckgebundenes Vermögen für die Erfüllung von langfristig fälligen Verpflichtungen dar und sind Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Sie werden daher mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den entsprechenden Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet.

Die Altersteilzeitrückstellungen werden mit einem Zinssatz von 1,05 % (i. Vj. 0,51 %) abgezinst.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

TEUR
Erfüllungsbetrag für Verpflichtungen aus Altersteilzeit 331
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 359
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 366
Verrechnete Aufwendungen 17
Verrechnete Erträge 0

Der Barwert aus den Aufstockungs- und Abfindungszahlungen aus Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 119 ist nicht saldierungsfähig und wird unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:

Gesamtbeträge mit Restlaufzeiten bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351 0 0 351
i. Vj. 336 0 0 336
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
i. Vj. 32 0 0 32
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36.887 0 0 36.887
i. Vj. 13.255 0 0 13.255
Sonstige Verbindlichkeiten 617 608 0 1.225
i. Vj. 535 685 0 1.220
Gesamt 37.855 608 0 38.463
i. Vj. 14.158 685 0 14.843

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen TEUR 1.302 auf Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen die Gewinnabführungsverpflichtung.

7. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen TEUR 60.980 (i. Vj. TEUR 57.832). Diese teilen sich auf die beiden Geschäftsbereiche wie folgt auf: Aviation TEUR 37.698 (i. Vj. TEUR 34.359) und Simulation TEUR 23.282 (i. Vj. TEUR 23.473).

Die Umsätze werden bis auf einen geringen Anteil von TEUR 90 (i. Vj. TEUR 0) im Inland erzielt.

8. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 898 (i. Vj. TEUR 1.459), davon Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 898; i. Vj. TEUR 857). Darüber hinaus ist hier die Versicherungsentschädigung für den Verlust des Luftfahrzeugs in Höhe von EUR 4.514 enthalten.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 65 (i. Vj. TEUR 104).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 102 (i. Vj. TEUR 116) enthalten.

9. Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten enthält die Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 2.008 (i. Vj. TEUR 1.157). Diese werden mit den Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 875 (i. Vj. TEUR 188) sowie Altersteilzeit in Höhe von TEUR 17 (i. Vj. TEUR 24) saldiert ausgewiesen.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die im Bestand befindlichen Learjets sind im 12-Jahres- sowie 12.000- bzw. 20.000-Flugstunden-Turnus einer Grundüberholung zu unterziehen. Die nächste diesbezügliche Inspektion mit voraussichtlichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 520 ist in 2024 bei dem Luftfahrzeug D-CGFJ vorgesehen.

2. Organmitglieder

Zu Mitgliedern der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Thore von Scheffer, Buchholz i.d.N. (01.01. - 31.12.2023)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 (4) HGB verzichtet.

3. Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin der GFD GmbH ist im gesamten Berichtsjahr die Airbus Defence and Space GmbH.

Der Abschluss der Airbus Defence and Space GmbH einschließlich der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften wird in den Konzernabschluss der Airbus SE, Amsterdam (größter und kleinster Kreis), einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird. Dieser wird einschließlich des Konzernlageberichts beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und von diesem veröffentlicht.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das auf das Berichtsjahr bezogene, vom Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen in Rechnung gestellte Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 59, welche ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfielen.

5. Ergebnisabführungsvertrag

Mit der NFS Navigations- und Flugführungs-Systeme GmbH besteht mit Wirkung ab 1. Januar 2014 (Datum der Eintragung im Handelsregister 7. Januar 2014) ein Ergebnisabführungsvertrag. Airbus Defence and Space GmbH als Rechtsnachfolgerin der NFS Navigations- und Flugführungs-Systeme GmbH führt diesen Ergebnisabführungsvertrag fort.

6. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 246 Arbeitnehmer (i. Vj. 239) beschäftigt. Davon im Geschäftsbereich Aviation 106, im Geschäftsbereich Simulation 116 und in der Verwaltung 24 Arbeitnehmer.

7. Nachtragsbericht

Zwischen dem Jahresabschlussstichtag und dem Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung haben sich keine wirtschaftlichen Themen ergeben oder sind sonstige Ereignisse eingetreten, die aufgrund ihrer Bedeutung zu erläutern wären oder wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss haben könnten.

 

Hohn, am 18. Juni 2025

GFD GmbH
Hohn

Thore von Scheffer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Anpassungen hist. AHK 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 274.352,13 14.097,00 0,00 0,00 67,00 288.516,13
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.121.033,83 86.074,61 0,00 0,00 4.200,36 3.211.308,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.980.450,13 87.597,97 0,00 0,00 -2.294,68 2.065.753,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.345.241,91 107.221,54 40.178,69 2.480.562,80 195,00 65.012.274,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.099.365,65 2.691.601,13 -40.178,69 0,00 -18,24 3.750.769,85
73.546.091,52 2.972.495,25 0,00 2.480.562,80 2.082,44 74.040.106,41
73.820.443,65 2.986.592,25 0,00 2.480.562,80 2.149,44 74.328.622,54
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Anpassungen hist. Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 231.375,13 28.459,00 0,00 67,00 259.901,13
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.687.922,83 63.034,61 0,00 4.200,36 2.755.157,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.818.461,13 27.881,97 0,00 -2.294,68 1.844.048,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.884.468,91 1.898.314,23 1.435.127,80 195,00 57.347.850,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18,24 0,00 0,00 -18,24 0,00
61.390.871,11 1.989.230,81 1.435.127,80 2.082,44 61.947.056,56
61.622.246,24 2.017.689,81 1.435.127,80 2.149,44 62.206.957,69
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 28.615,00 42.977,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 456.151,00 433.111,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 221.705,00 161.989,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.664.424,00 10.460.773,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.750.769,85 1.099.347,41
12.093.049,85 12.155.220,41
12.121.664,85 12.198.197,41

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

GFD GmbH

Hohn

Das Unternehmen

Geschäftsmodell

Das Geschäft der GFD GmbH, Hohn unterteilt sich in die beiden Geschäftsbereiche Aviation und Simulation.

Der Geschäftsbereich Aviation umfasst insbesondere die Durchführung von Flügen im der Rahmen Flugzieldarstellung und EK- (Elektronischer Kampf-) Ausbildung für die Teilstreitkräfte der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland sowie der Radarflugvermessung an den Bundeswehrflugplätzen.

Der Geschäftsbereich Simulation umfasst zum einen das Training der deutschen Eurofighter-, Tornado- und A400M-Piloten in den Simulatoren der unterschiedlichen Muster direkt in ihren jeweiligen Verbänden, zum anderen den technischen In-Service-Support der Eurofighter und A400M Ausbildungssimulatoren.

Ziele

Es ist das Ziel der GFD GmbH, die Vertragsvorgaben der Kunden in bestmöglicher Weise zu erfüllen, die Kunden zufrieden zu stellen und durch zuverlässige Dienstleistungen langfristig zu binden. Des Weiteren strebt sie eine geringe Flugausfallrate von unter 3% und hohe Bereitstellungsquoten von über 97% an. Das Personal und die Luftfahrzeuge sollen dabei effizient eingesetzt werden.

Steuerungssystem

Die Unternehmenssteuerung erfolgt anhand von zentralen operativen und wirtschaftlichen Steuerungsgrößen. Im operativen Bereich sind dies insbesondere die geleisteten Flugstunden und einsatzklaren Luftfahrzeuge sowie die bereit gestellten Simulatorstunden. Die Wirtschaftliche Steuerungsgrößen sind im Wesentlichen Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Mit diesen Kennzahlen steuert die GFD GmbH den Einsatz von Luftfahrzeugen und Personal im Tagesgeschäft und überprüft fortlaufend ihre Leistung und Profitabilität.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die GFD GmbH operiert seit 1989 ununterbrochen am Markt der Flugzieldarstellung und ist damit ein langjähriger, erfahrener und erfolgreicher Marktteilnehmer. Im Bereich der mittelschnellen Flugzieldarstellung ist die GFD GmbH seit 2004 alleiniger Anbieter in Deutschland.

Im Geschäftsbereich Simulation ist die GFD GmbH ebenfalls einer der größten Anbieter. Insbesondere in der Trainingsunterstützung ist die GFD GmbH seit Jahren marktführend.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Die Aktivitäten der GFD GmbH im Geschäftsjahr 2023 lagen im Wesentlichen in der Erfüllung der o.g. Verträge. Im Geschäftsbereich Aviation lag der diesbezügliche Leistungsumfang des Zieldarstellungsvertrags auf Höhe des Flugstundenaufkommens des Vorjahres. Im Vertrag der Radarflugvermessung wurden die Anforderungen planmäßig erfüllt. Neben der Flugzieldarstellung und der Radarflugvermessung wurden in geringem Umfang Sonderverträge auch für andere nationale militärische Dienststellen sowie die Rüstungsindustrie geflogen.

Mit dem Vertrag über die Trainingsunterstützung am European Fighter Training Center in Rumänien wurde ein neues Marktsegment erschlossen.

Der Geschäftsbereich Simulation lagen der Leistungsumfang und die Bereitstellungszeiten stabil auf dem Vorjahresniveau. Die Verträge über die Trainingsunterstützung an den Eurofighter-Ausbildungssimulatoren sowie am A400M Ausbildungssimulators in Wunstorf wurden genauso planmäßig erfüllt, wie die Ausbildungsunterstützung Fliegerische Ausbildung beim Waffensystem Tornado am Standort Jagel.

Die GFD GmbH hatte für das Geschäftsjahr 2023 moderat steigenden Umsatzerlöse sowie ein deutlich höheres Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Diese Jahresprognose wurde übertroffen.

Ertragslage

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse lagen für den Betrachtungszeitraum mit TEUR 60.980 deutlich über dem Vorjahresniveau (TEUR 57.832). Hauptgrund hierfür sind höhere Preise im aktuellen Flugzieldarstellungsvertrag sowie mehrere Zusatzverträge in beiden Geschäftsbereichen.

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 22.750 und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (TEUR 11.876). Dabei schlägt sich insbesondere die Versicherungsentschädigung für den Verlust des Luftfahrzeugs im Mai 2023 nieder.

Der Personalaufwand ist insgesamt leicht gesunken. Die Aufwendungen, die sich aus der gestiegene Anzahl an Mitarbeitern ergibt werden durch deutlich geringere Aufwendungen für die Bildung von Pensionsrückstellung kompensiert.

Die Erträge aus Planvermögen übertreffen im Berichtsjahr die Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen. Der Saldo in Höhe von EUR 809.521,11 (i. Vj. EUR -3.402.684,68) wird in 2023 daher bei den Zinserträgen ausgewiesen.

Der seit 2014 wirkende Ergebnisabführungsvertrag mit der NFS Navigations- und Flugführungs-Systeme GmbH, Ulm, ist durch Verschmelzungsvertrag auf die Airbus Defence and Space GmbH, Taukirchen, übergegangen. Es erfolgte zum 31.12.2023 keine Kündigung, somit hat er sich bei gleicher Kündigungsfrist um ein weiteres Jahr verlängert.

Finanz- und Vermögenslage

Das Anlagevermögen TEUR 12.122 (i. Vj. TEUR 12.198) liegt auf Vorjahresniveau. Die planmäßige Abschreibung der Luftfahrzeuge. wird durch den Zugang weiterer Luftfahrzeuge kompensiert.

Die Erhöhung des Vorratsvermögens auf TEUR 4.540 (i. Vj. TEUR 3.531) erfolgte aus Gründen der schnelleren Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Der Forderungssaldo aus dem Cash-Pooling ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 13.625 auf TEUR 34.431 gestiegen.

Die Verminderung der Pensionsrückstellungen um TEUR 2.016 ist auf die gestiegenen Saldierungsbeträge mit dem Deckungsvermögen zurückzuführen.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Lage des Unternehmens als gut.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie Prognosebericht

Alle größeren Verträge sind Laufzeit basiert. Bei einer Neuausschreibung besteht ein jeweils erhebliches Risiko, diesen Folgevertrag nicht zu gewinnen. Darin sieht die Gesellschaft das größte Risiko.

Diese Laufzeit ist aber gleichzeitig auch als Chance zu sehen, da sie Planungssicherheit bietet. Aufgrund der erbrachten Leistungen, der Kundenbindung sowie der sehr hohen Markteintrittsbarrieren sieht sich GFD auch bei zukünftigen Ausschreibungen als gut aufgestellt.

Im Einzelnen haben diese Verträge noch ausreichende Restlaufzeiten.

Die Zukunft des Unternehmens ist durch das prospektierte Auftragsvolumen aus den bestehenden Verträgen kurz- und mittelfristig gesichert.

Es besteht eine grundsätzliche langfristige Unsicherheit bezüglich der Entwicklung der Bundeswehrstruktur und des Verteidigungshaushalts.

Neben dem laufenden Geschäft aus den bestehenden Verträgen wird sich die GFD GmbH auch im Geschäftsjahr 2024 um zusätzliche Aufträge im Bereich der Unterstützung der Streitkräfte bemühen.

Basierend auf den Vertragsgrundlagen geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen und operativen Jahresergebnis (ohne Sondereffekt der Versicherungsentschädigung) auf dem Niveau des Vorjahres aus.

 

Hohn, am 18. Juni 2025

GFD GmbH

Thore von Scheffer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GFD GmbH, Hohn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GFD GmbH, Hohn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GFD GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 19. Juni 2025

KPMG AG
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Buske, Wirtschaftsprüfer

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