Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 430223
Eingetragen
26.9.1975
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Der Fachgroßhandel, aber auch Einzelhandel, für Sanitär- und Heizungsbedarf, Fliesen und Fußbodenbeläge, Küchen, Elektroartikel, Bedachungen, Werkzeuge und ergänzender Artikel sowie diesem Bereich zugehöriger Kundendienstleistungen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen oder vertreten oder sich an diesen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Alexander Reimann
seit 16.11.2010
Prokura
Martin Fischer
seit 4.6.2008
Prokura
Andy Finkbeiner
seit 8.1.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
IMM GmbH
Germany
770.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schindele GmbH

Baiersbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Schindele GmbH, Baiersbronn, ist ein Fachgroßhandelsunternehmen mit ca. 100 Mitarbeitern im Bereich Haustechnik und beliefert Kunden aus dem Bereich Handwerk in Baden-Württemberg und Frankreich. Ein weiterer Geschäftsbereich ist der Fliesenhandel.

2. Forschung und Entwicklung

Die Schindele GmbH, Baiersbronn, ist ein Fachgroßhandelsunternehmen, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden nicht getätigt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesamtwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland wuchs im Jahr 2022 um 1,8 %. In der SHK-Branche (Sanitär Heizung Klima) lag das Umsatzwachstum bei 4,6 %, Corona hatte auf die Branche wenige negative Auswirkungen. Hauptumsatztreiber war hierbei das Modernisierungsgeschäft im Bereich Heizung.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Wir konnten in Deutschland und Frankreich ein gutes zweistelliges Umsatzwachstum erzielen.

Im Jahr 2022 stand weiterhin die Sicherung des Geschäftsgetriebes und der Lieferketten im Vordergrund.

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um ca. 34,3% (T€ 13.943) gestiegen. Dies führte bei einem Anstieg des Materialaufwands von ca. 42,5 % (T€ 12.724) zu einem Rohertragsanstieg von ca. 11,4 % (T€ 1.219). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 66 gestiegen.

Die Personalkosten sind um T€ 410 gestiegen und haben einen Anteil an der Gesamtleistung von 10,2 %. Im Vorjahr betrug der Anteil 12,7 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 246 gestiegen.

Der Jahresüberschuss 2022 ist um T€ 467 höher als im Vorjahr und beträgt T€ 2.662, dies ist durch oben genannte Effekte bedingt.

b) Finanzlage

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rund 22,3 % der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen ca. 9,47 % der Bilanzsumme.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen.

Der negative Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.604 führte zusammen mit dem positiven Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (T€ 2.992) und dem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit (T€ 752) zu einer Abnahme des Finanzmittelbestand zum 31.12.2022 gegenüber dem Vorjahr von T€ -1.587 auf T€ -1.951.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 247 gestiegen. Dies ergibt sich im Wesentlichen durch Investitionen in Höhe von T€ 747, welchen Anlagenabgänge in Höhe von T€ 29 und Abschreibungen in Höhe von T€ 471 gegenüberstehen.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 10.889. Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,7 %.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist daher nach wie vor als gut zu bezeichnen.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist weiterhin stabil.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von Umsatzerlösen und Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl der Umsatzrendite heran. Diese beträgt ca. 4,87 %.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Lieferantenbeziehungen

Unser Hauptaugenmerk liegt auf den Lieferantenbeziehungen, da sich unser Wareneinsatz der Lieferanten auf ca. 70 % des Umsatzes beläuft. Mit unseren Einkaufsverbänden, der GSH Gesellschaft für Sanitär- und Heizungsfachbedarf GmbH & Co. KG und der Göttinger Kreis Service GmbH & Co KG führen wir jährlich Gespräche mit unseren Lieferanten bezüglich der Preise und der Zusammenarbeit. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit steht hier im Vordergrund.

Arbeitnehmerbelange

Die Belange der Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter stehen seit Jahrem im Fokus des Unternehmens und der Unternehmensleitung.

In Abhängigkeit von der wirtschaftlichen und finanziellen Situation werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Form von Sonderzahlungen am Unternehmenserfolg beteiligt.

Ein sehr hoher Stellenwert hat die Ausbildung bei uns im Unternehmen. Die Ausbildung findet in den Abteilungen durch Fachmitarbeiter statt. Die Auszubildenden durchlaufen hier alle Abteilungen des Unternehmens.

In allen Unternehmensbereichen ist Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz oberstes Gebot. Regelmäßig wird durch die Geschäftsleitung die Einhaltung der Normen und Richtlinien für jeden Arbeitsplatz überprüft und daraus ableitend konkrete Festlegungen getroffen.

Umweltbelange

Im Unternehmen werden, wenn möglich aktuelle umweltschonende Technologien verwendet. So haben wir in der Logistik von Diesel- auf Elektrostapler umgestellt. Des Weiteren haben wir einige Hybrid PKW im Fuhrpark.

Unsere Wärmeenergie für die Gebäude kommt zu weiten Teilen aus Holzpellets. Eine Umstellung der restlichen Gebäude ist in Planung.

Die Beleuchtung erfolgt, wo möglich, mit LED-Beleuchtung.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

C. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Sitz in Baiersbronn eine Niederlassung in Freudenstadt und in Haguenau/Frankreich.

D. Prognosebericht

Das Jahr 2023 stellt uns durch den Ukraine Krieg vor sehr große Herausforderungen. Des Weiteren stellt uns auch die rückläufige Bauwirtschaft und der Prozess des "Heizungsgesetzes" vor Herausforderungen.

Hierdurch erwarten wir im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von etwa 10 % bei einem positiven Jahresergebnis in Höhe von T€ 1.100.

Dennoch setzen weiter auf das Thema regenerative Energien und energetische Sanierung, da hier die nächsten Jahre Potentiale im Markt vorhanden sind.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

E. Chancen- und Risikobericht

Durch Konjunkturschwankungen können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Durch die Variabilisierung von Fixkosten sind wir für die Zukunft gut aufgestellt.

In der Betriebsstätte Frankreich besteht weiterhin eine Warenkreditversicherung. Hierdurch sind keine Forderungsausfälle zu verzeichnen.

In Deutschland haben wir ein erprobtes Forderungsmanagement. Wir konnten deshalb in der Vergangenheit die Zahlungsausfälle minimieren. Dies ist auch in Zukunft zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, ergeben sich nicht. Sowohl Einkauf als auch Verkauf finden fast ausschließlich im Euro-Raum statt.

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, liegen nicht vor.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

 

Baiersbronn, den 24. August 2023

Schindele GmbH

Markus Schindele, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.851.168,03 3.604.023,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 170.897,28 150.685,68
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.896,28 150.684,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.860.872,06 1.698.938,96
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 468.396,60 476.704,60
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.392.475,46 1.222.234,36
III. Finanzanlagen 1.819.398,69 1.754.398,69
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.712.958,69 1.712.958,69
2. Beteiligungen 101.000,00 36.000,00
3. Genossenschaftsanteile 5.440,00 5.440,00
B. Umlaufvermögen 30.500.814,11 21.618.485,26
I. Vorräte 21.997.763,72 15.484.861,92
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 31.280,00 46.860,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 21.966.483,72 15.438.001,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.495.476,17 6.122.999,82
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.504.162,85 3.432.196,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 898.941,31 907.146,77
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.092.372,01 1.783.656,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.574,22 10.623,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.335,00 27.887,47
Bilanzsumme, Summe Aktiva 34.367.317,14 25.250.396,06

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 10.888.543,54 8.227.072,43
I. gezeichnetes Kapital 770.000,00 770.000,00
II. Kapitalrücklage 1.390.839,66 1.390.839,66
III. Gewinnvortrag 6.066.232,77 3.871.211,41
IV. Jahresüberschuss 2.661.471,11 2.195.021,36
B. Rückstellungen 2.666.146,27 2.624.681,71
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 897.138,00 937.704,00
2. Steuerrückstellungen 639.736,16 802.921,61
3. sonstige Rückstellungen 1.129.272,11 884.056,10
C. Verbindlichkeiten 20.812.627,33 14.398.641,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.650.650,11 4.201.794,77
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 131.801,68 104.469,88
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.253.799,94 1.644.391,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.202.998,61 135.609,41
5. sonstige Verbindlichkeiten 8.573.376,99 8.312.376,76
davon aus Steuern 142.979,71 104.729,67
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 37.542,78 57.578,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 34.367.317,14 25.250.396,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 54.624.744,04 40.681.991,34
2. sonstige betriebliche Erträge 366.320,58 300.451,26
3. Materialaufwand 42.677.782,05 29.954.251,35
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 42.677.782,05 29.954.251,35
4. Personalaufwand 5.592.294,49 5.182.078,02
a) Löhne und Gehälter 4.728.941,40 4.315.008,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 863.353,09 867.069,22
5. Abschreibungen 470.793,51 428.837,98
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 470.793,51 428.837,98
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.388.453,53 2.142.096,12
7. Erträge aus Beteiligungen 13.536,07 19.321,66
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.390,45 16.140,22
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 151.939,56 158.742,45
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.059.445,89 893.078,27
11. Ergebnis nach Steuern 2.673.282,11 2.258.820,29
12. sonstige Steuern 11.811,00 63.798,93
Jahresüberschuss 2.661.471,11 2.195.021,36

Anhang

Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen ist unter der Firma Schindele GmbH mit Sitz in Baiersbronn im Handelsregister von Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 430223 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden

• Anteilsrechte

• Genossenschaftsanteile

zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt eine versicherungsmathematische Berechnung auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Berechnung ermittelt die Versorgungsverpflichtungen auf Basis des Teilwertverfahrens, wobei von dem von der Deutschen Bundesbank auf Basis der durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten zehn Jahre veröffentlichten Zinssatz für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen wird. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung stellen sich wie folgt dar:

Zinssatz 1,78 %
Gehaltssteigerung 0,00 %
Fluktuationsrate 0,00 %
Rentensteigerung 0,00 %

Bei der Bildung von Pensionsrückstellungen wird der Zinseffekt aus der erstmaligen Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode). Änderungen des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz des Unternehmens im Anteilsbesitz Beteiligung
in %
letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Schindele GmbH, Weil der Stadt 100,00 31.12.2022 3.530 808

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen in Höhe von TEUR 139 (Vj. TEUR 63) auf Lieferungen und Leistungen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 760 (Vj. TEUR 844) enthalten.

Ausschüttungssperre

Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 26.224,00.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der Versorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Barwert unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 26.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Tantiemen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, ausstehende Lieferantenrechnungen, Archivierungskosten und Jahresabschlusskosten gebildet. Außerdem wurden Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.697 245 709 7.651 7.651
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 132 0 0 132 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.254 0 0 3.254 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.203 0 0 1.203 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 8.573 0 0 8.573 0
- davon aus Steuern 143
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 38
19.859 245 709 20.813 7.651
31.12.2021
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.275 1.927
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 104 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.644 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 7.762 550
- davon aus Steuern 105
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 58
11.921 2.477

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe gesichert durch:

• Grundschulden und Grundpfandrechte,

• Sicherungsübereignung beweglicher Anlagegüter.

Neben den gesondert angegebenen Sicherheiten bestehen branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.

Haftungsverhältnisse

TEUR
Aus sonstigen Haftungsverhältnissen 40

Es handelt sich hierbei um die Differenz zwischen der geleisteten Einlage in Höhe von TEUR 10 an der Göttinger Kreis Service GmbH & Co. KG und der in das Handelsregister eingetragenen Hafteinlage in Höhe von TEUR 50.

Die Inanspruchnahme aus den angegebenen Haftungsverhältnissen erscheint unwahrscheinlich, weil die Gesellschaft über eine gute Bonität verfügt.

Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 699 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 150 auf solche gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gegenüber Gesellschaftern sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 150 enthalten. Davon sind TEUR 150 zugleich auch Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):

31.12.2022
Verpflichtungen gesamt
bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Miet- und Leasingverträgen 619 80 0 699
699

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Aufgliederung

2022
TEUR
2021
TEUR
Umsatzerlöse mit Handelswaren Deutschland 52.155 38.098
Umsatzerlöse mit Handelswaren Frankreich 3.639 3.447
Sonstige Umsatzerlöse 111 61
Mieterträge 7 7
Gewährte Skonti / Boni -1.287 -931
54.625 40.682

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Zinsen in Höhe von EUR 9.279,47 (Vj. EUR 6.494,17) wurden von verbundenen Unternehmen gezahlt.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 24.055,76 (Vj. EUR 24.626,80).

Zinsaufwand in Höhe von EUR 16.753,00 (Vj. EUR 20.943,00) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Markus Daniel Schindele, Kaufmann.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da sich durch die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung das Gehalt des alleinigen Geschäftsführers feststellen lässt.

Ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung

Für ehemalige Mitglieder des obigen Organs und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge EUR 73.429,44.

Die Pensionsrückstellungen für diese Gruppe und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 687.786,00.

Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt insgesamt TEUR 17.000,00. Das Gesamthonorar entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüferleistungen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 58
Angestellte 41
99

 

Baiersbronn, den 24. August 2023

Schindele GmbH

Markus Schindele, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 854.976,73 122.126,75 0,00 7.640,00 0,00 969.463,48
Geschäfts- oder Firmenwert 87.582,25 0,00 0,00 0,00 0,00 87.582,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 942.558,98 122.126,75 0,00 7.640,00 0,00 1.057.045,73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 767.038,30 0,00 0,00 0,00 0,00 767.038,30
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.966.365,24 560.289,46 0,00 68.910,93 0,00 3.457.743,77
Summe Sachanlagen 3.733.403,54 560.289,46 0,00 68.910,93 0,00 4.224.782,07
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.712.958,69 0,00 0,00 0,00 0,00 1.712.958,69
Beteiligungen 36.000,00 65.000,00 0,00 0,00 0,00 101.000,00
Genossenschaftsanteile 5.440,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.440,00
Summe Finanzanlagen 1.754.398,69 65.000,00 0,00 0,00 0,00 1.819.398,69
Summe Anlagevermögen 6.430.361,21 747.416,21 0,00 76.550,93 0,00 7.101.226,49
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 704.292,05 101.913,15 0,00 7.638,00 0,00 798.567,20
Geschäfts- oder Firmenwert 87.581,25 0,00 0,00 0,00 0,00 87.581,25
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 791.873,30 101.913,15 0,00 7.638,00 0,00 886.148,45
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 290.333,70 8.308,00 0,00 0,00 0,00 298.641,70
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.744.130,88 360.572,36 0,00 39.434,93 0,00 2.065.268,31
Summe Sachanlagen 2.034.464,58 368.880,36 0,00 39.434,93 0,00 2.363.910,01
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.826.337,88 470.793,51 0,00 47.072,93 0,00 3.250.058,46
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 170.896,28 150.684,68
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 170.897,28 150.685,68
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 468.396,60 476.704,60
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.392.475,46 1.222.234,36
Summe Sachanlagen 0,00 1.860.872,06 1.698.938,96
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.712.958,69 1.712.958,69
Beteiligungen 0,00 101.000,00 36.000,00
Genossenschaftsanteile 0,00 5.440,00 5.440,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.819.398,69 1.754.398,69
Summe Anlagevermögen 0,00 3.851.168,03 3.604.023,33

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schindele GmbH, Baiersbronn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schindele GmbH, Baiersbronn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schindele GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 18. März 2024

RN REVISION NORD GMBH & Co. KG
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Donnevert, Wirtschaftsprüfer

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