Albemarle Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Heger seit 8.12.2025 | Geschäftsführer |
Tim Pudleiner seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Pennarz seit 13.9.2025 | Prokura |
Lars Herten seit 13.9.2025 | Prokura |
Dimitrios Terzis seit 6.4.2025 | Prokura |
Florian Pohl seit 13.8.2024 | Prokura |
Bassirou Kane seit 10.6.2024 | Prokura |
Thomas Janisch seit 10.6.2024 | Prokura |
Sebastian Gramann seit 10.6.2024 | Prokura |
Andreas Bindreiter seit 10.6.2024 | Prokura |
Christian Streiner seit 16.2.2024 | Prokura |
Christian Sengelmann seit 16.10.2023 | Prokura |
Andreas Beran seit 11.5.2023 | Prokura |
Patric Lampe seit 11.5.2023 | Prokura |
Thorsten Schilling seit 4.2.2022 | Geschäftsführer |
Philipp Bartsch seit 23.4.2021 | Prokura |
Simon Wandschneider seit 23.4.2021 | Prokura |
Sönke Müller seit 23.4.2021 | Prokura |
Efrem Sahle seit 9.7.2020 | Prokura |
Christopher Prinz seit 1.7.2019 | Prokura |
Walter Wunder seit 1.7.2019 | Prokura |
Mato Simic seit 1.7.2019 | Prokura |
Andy Schärer seit 16.4.2019 | Prokura |
Nicole Ricke-Lanziner seit 24.1.2019 | Prokura |
Steffen Vollmer seit 24.1.2019 | Prokura |
Lutz Döpke seit 14.12.2018 | Prokura |
Philipp Wölke seit 27.7.2015 | Prokura |
Sebastian Moll seit 6.7.2012 | Prokura |
Joachim Lütkemeier seit 4.3.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.85% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DHL Global Forwarding GmbH(vormals DHL Danzas Air & Ocean Germany GmbH)Frankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006DHL Global Forwarding GmbH(vormals DHL Danzas Air & Ocean Germany GmbH)A. GeschäftsverlaufBranchenentwicklung und Stellung des Unternehmens innerhalb der Branche Die Branche ist geprägt durch die weitere Konzentration von weltweit operierenden Unternehmen und die Tendenz den Kunden neben der reinen Transportleistung auch weitere Dienstleistungen anzubieten, die für den Kunden einen Mehrwert generieren. Der Markt für Luftfracht wuchs im Berichtsjahr um 9,4% wobei die Zuwachsraten im Jahresverlauf an Dynamik abnahmen. Der Seefrachtmarkt wuchs im Jahr 2006 um etwa 10% und die Umschlagshäfen haben eine Rekordzahl an Containern umgeschlagen. Die DHL Danzas Air & Ocean Germany GmbH, umfirmiert am 10.10.06 zur DHL Global Forwarding GmbH (DGF) vertritt in Deutschland als organisatorische und rechtliche Einheit das internationale Luft-, Seefracht- und Projektgeschäft der Deutsche Post World Net. Das Jahr 2006 der DGF war geprägt durch die Integration mit der Exel Organisation. Die Integration wurde am 01.11.2006 erfolgreich gestartet ohne nennenswerte Kundenverluste mit der gleichzeitigen zusätzlichen Generierung von Neugeschäft unter der Prämisse der gleichmäßigen Aufteilung in die Kundensegmente Multi-National Customer, Global Account und Lokal Account. Die steigenden Anforderungen der Kunden nach elektronischem Datenaustausch konnten durch die EDV-Systeme erfüllt werden und waren damit auch ein Faktor für das Umsatzwachstum in 2006. Ziele für den Marktauftritt in den Folgejahren sind die Entwicklung neuer innovativer Zusatzleistungen am Markt und das Einführen von neuen Produkten und Tradelanes. Internes Ziel ist neben der Erweiterung der Umsätze mit den Bestandskunden die offensive Neukundengewinnung und die Einführung des Konzern-Programms First Choice, welches den Schwerpunkt auf die weitere Verbesserung der Kundenbeziehungen legt. Die DGF konnte in 2006 durch die Integration des Exel-Geschäftes die Luftfrachtposition Nr. 2 in Deutschland erreichen und liegt knapp hinter dem Marktführer, aber mit deutlichem Vorsprung vor dem Dritten. Der Marktanteil der DGF im Seefrachtmarkt konnte weiter gefestigt werden. Im Geschäftsbereich "Air" wurden rd. 55 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr rd. 53 %) erwirtschaftet, während der Geschäftsbereich "Ocean" rd.42 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr rd. 45 %) beitrug. Der restliche Anteil von rd. 3 % (Vorjahr rd. 2%) wurde mit sonstigen Aktivitäten und Projektgeschäften realisiert. Im Geschäftsbereich Air wurden 574 TSD Sendungen (Vorjahr 473 TSD) mit 186 TSD Tonnen (Vorjahr 148 TSD) befördert. Im Bereich Seefracht wurden 169 TSD Aufträge (Vorjahr 141 TSD) abgewickelt und insgesamt 173 TSD Tonnen (Vorjahr 150 TSD) befördert. Besondere Ereignisse im Geschäftsjahr 2006 Die erfolgreiche Integration der Exel Aktivitäten zum 01.11.2006 und der Aufbau von kundenspezifischen Anbindungen war der Fokus für das Jahr 2006. Zu dem vorhandenen System Tracking und Tracing wurden für Großkunden EDI Anbindungen zur Datenübertragung realisiert. Investitionen Die Investitionen im Berichtszeitraum betrugen 1,7 Mio €. Neben Investitionen in Software sind vor allem Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung zu erwähnen. Personal- und Sozialwesen Im Geschäftsjahr 2006 beschäftigte die DGF vor der Exel-Integration durchschnittlich 764 Mitarbeiter (Vorjahr 742 Mitarbeiter). Aufgrund der Exel-Übernahme stieg der Personalbestand zum 1.11.2006 um 700 auf 1.592 Mitarbeiter. In 2006 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 911 Mitarbeiter. Davon waren im kaufmännischen Bereich 883, im gewerblichen Bereich 9 und als Aushilfen 21 Mitarbeiter tätig. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 82 Auszubildende beschäftigt. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr von 520,7 Mio € auf 632,3 Mio €. Das entspricht einer Erhöhung um 21,4 %. Diese Steigerung resultiert wesentlich aus den ab 1.11.2006 integrierten Exel-Umsätzen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.877 gestiegen. Die Umsatzrentabilität lag im Geschäftsjahr 2006 bei 2,25 % (Vorjahr 2,37 %) Informationen zum Risikomanagement Ziel des Risikomanagements der DGF ist es, eventuelle Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben, frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, um gegebenenfalls angemessen darauf agieren bzw. reagieren zu können. Hierzu wurde eine Berichterstattung aufgebaut, über welche sich aus geeigneten Auswertungen und Kennzahlen Frühindikatoren erkennen lassen. Wesentliche Elemente sind hier die zeitnahe Ermittlung der Leistungsindikatoren Speditionsertrag, Speditionskosten, operative Kosten sowie Mengenindikatoren (z.B. Aufträge, Volumen etc) pro Produkt. Gleichzeitig sind die Sendungen, Umsätze und Deckungsbeiträge der wichtigsten Relationen bzw. Kunden Gegenstand regelmäßiger und zeitnaher Analysen. B) Lage des UnternehmensVermögenslage Die Finanzstruktur der DGF zeigt folgende Entwicklung:
Per 31.12.2006 stehen dem Anlagevermögen von 17.158 T€ das Eigenkapital von 58 T€ sowie langfristige Pensionsrückstellungen von 1.757 T€ gegenüber. Finanzlage Der Cash-flow betrug im Geschäftsjahr 2006 16.767 T€ gegenüber 13.574 T€ im Vorjahr. Das ergibt eine Erhöhung um 23,5 % Die DGF nimmt am Konzern-Cashpooling der DPWN-Gruppe teil. Ertragslage Die DGF weist für das Geschäftsjahr 2006 einen handelsrechtlichen Überschuss von 14.358 T€ aus. Aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde der gesamte Jahresüberschuss an die Alleingesellschafterin Danzas Deutschland Holding GmbH abgeführt. C. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken bewegen sich im Bereich des allgemeinen Unternehmerrisikos. Ungewöhnliche und außerordentliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken, sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind ausreichend in der Bilanz berücksichtigt. Durch die Konzernzugehörigkeit zur DPWN hat die DGF einen Zugriff auf ein weltweites Netz, das überwiegend durch Konzerngesellschaften nach den Standards der DPWN betrieben wird. Nur in wenigen Ländern sind externe Partner tätig. Hierdurch und durch das einheitliche operative System besteht ein Wettbewerbsvorteil. Zudem ist die DGF in der Lage über die eigene Organisation kleine Sendungen zu befördern und vorhandene Kapazitäten auf dem vorhandenen Aviation-Netz der DHL-Expressorganisation zu nutzen. D. Voraussichtliche EntwicklungAls Teil des Logistikkonzerns DPWN ist die DGF in der Lage den Kunden weltweit ein Leistungspaket anzubieten, das zusätzlich zu den reinen Transportdienstleistungen Mehrwertdienste aus anderen Konzernbereichen anbieten kann. Mit diesem erweiterten Segment und durch verstärkte Cross Divisionale Verkaufsaktivitäten kann die DGF einen weiteren positiven Geschäftsverlauf erwarten. Im Marketing und Sales Bereich wurden branchenspezifische Kapazitäten zur Abdeckung von komplexen Branchenlösungen aufgebaut. Obwohl die Prognosen Rückgänge der Wachstumsraten im Außenhandel vorsehen, erwartet die DGF ein anhaltendes Umsatzwachstum verbunden mit einerweiteren Ergebnisverbesserung. E. Sonstige Angaben nach § 289 Absatz 2 HGBIm Geschäftsjahr 2007 wurde die Exel (Germany) GmbH, Filderstadt rückwirkend zum 1.11.2006 mit der DGF als übernehmender Rechtsträger verschmolzen. Die Gesellschaft betreibt zum Ende des Geschäftsjahres 2006 Stationen an 27 Standorten im Bundesgebiet.
Frankfurt am Main, 30. März 2007 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2006DHL Global Forwarding GmbH, Frankfurt am Main(vormals DHL Danzas Air & Ocean Germany GmbH)Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006DHL Global Forwarding GmbH, Frankfurt am Main(vormals DHL Danzas Air & Ocean Germany GmbH)
Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr 2006
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| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
|
01.01.2006
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2006
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Software | 639.153,04 | 146.575,54 | 4,00 | 785.724,58 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 23.519.432,00 | 0,00 | 0,00 | 23.519.432,00 |
| 24.158.585,04 | 146.575,54 | 4,00 | 24.305.156,58 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Fuhrpark und Transportgeräte | 407.573,87 | 9.717,72 | 4,55 | 417.287,04 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.439.487,26 | 1.590.895,35 | 224.556,41 | 6.805.826,20 |
| 5.847.061,13 | 1.600.613,07 | 224.560,96 | 7.223.113,24 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen | 6.778,85 | 0,00 | 0,00 | 6.778,85 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 90.534,48 | 0,00 | 0,00 | 90.534,48 |
| 97.313,33 | 0,00 | 0,00 | 97.313,33 | |
| 30.102.959,50 | 1.747.188,61 | 224.564,96 | 31.625.583,15 | |
| Abschreibungen | ||||
|
01.01.2006
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2006
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Software | 492.395,04 | 60.358,25 | 0,00 | 552.753,29 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.623.821,00 | 1.567.968,00 | 0,00 | 10.191.789,00 |
| 9.116.216,04 | 1.628.326,25 | 0,00 | 10.744.542,29 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Fuhrpark und Transportgeräte | 103.404,87 | 40.653,00 | 0,00 | 144.057,87 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.910.006,26 | 740.122,24 | 148.117,12 | 3.502.011,38 |
| 3.013.411,13 | 780.775,24 | 148.117,12 | 3.646.069,25 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 76.728,60 | 0,00 | 0,00 | 76.728,60 |
| 76.728,60 | 0,00 | 0,00 | 76.728,60 | |
| 12.206.355,77 | 2.409.101,49 | 148.117,12 | 14.467.340,14 | |
| Restbuchwerte | ||
|
31.12.2006
€ |
31.12.2005
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Software | 232.971,29 | 146.758,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 13.327.643,00 | 14.895.611,00 |
| 13.560.614,29 | 15.042.369,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Fuhrpark und Transportgeräte | 273.229,17 | 304.169,00 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.303.814,82 | 2.529.481,00 |
| 3.577.043,99 | 2.833.650,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | 6.778,85 | 6.778,85 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 13.805,88 | 13.805,88 |
| 20.584,73 | 20.584,73 | |
| 17.158.243,01 | 17.896.603,73 | |
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 10. Oktober 2006 wurde die Firma von DHL Danzas Air & Ocean Germany GmbH in DHL Global Forwarding GmbH geändert.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde dementsprechend auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die alleinige Gesellschafterin ist die Danzas Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main.
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nummer HBR 6792 hinterlegt wird und am Sitz der Deutsche Post AG in Bonn erhältlich ist.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 Jahre; lineare Methode) vermindert.
Die Gesellschaft hat in 2000 den gesamten Geschäftsbetrieb der Danzas AEI GmbH; Kelsterbach, und den Teilbetrieb "See- und Luftfrachtaktivitäten" der Danzas GmbH, Düsseldorf, übernommen. Die Firmenwerte aus der Übernahme der beiden Geschäftsbetriebe werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige (lineare) Abschreibungen gemindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben (2006: T€ 108; Vorjahr T€ 5); ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die Gegenstände des Umlaufvermögens und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine angemessene Wertberichtigung, die aktivisch abgesetzt wurde, Rechnung getragen.
Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem steuerlichen Teilwert gemäß § 6a EStG unter Verwendung eines Zinssatzes von 6 % p.a. und der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck passiviert.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in erforderlicher Höhe.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Stichtagskurs unter Beachtung des Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzips umgerechnet.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage III, Seite 5 und 6) dargestellt.
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die Mitarbeiterdarlehen in Höhe von T€ 8 sowie dem Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung von T€ 326 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
mit T€ 28.000 ein kurzfristiges Darlehen an die
Deutsche Post AG, mit
T€ 12.761 das Cash-Pool-Guthaben bei der
Deutsche Post AG, mit T€ 393 Forderungen aus
Vorsteueransprüchen an die Deutsche Post AG, ansonsten
resultieren die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen.
Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen
für ausstehende Speditionsrechnungen (T€ 27.163),
Gratifikationen/Tantiemen
(T€ 2.442) sowie für Urlaubsansprüche
(T€ 1.524) gebildet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der
Gesellschafterin in Höhe von
T€ 14.357, welche im Wesentlichen aus der
Gewinnabführung resultieren. Im Übrigen handelt
es sich um Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten.
Sämtliche Verbindlichkeiten weisen Restlaufzeiten bis zu einem Jahr auf.
Haftungsverhältnisse
In Höhe von T€ 1.436 (Vorjahr T€ 3.544) bestehen Eventualverbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln.
|
31.12.2006
T€ |
31.12.2005
T€ |
|
| Subsidiärhaftung für den Fehlbetrag der Unterstützungskasse | 818 | 818 |
Die Gesellschaft ist eines der Trägerunternehmen der Unterstützungskasse der Danzas-Gruppe. Hierfür bestehen neben den im vorliegenden Jahresabschluss ausgewiesenen Pensionsrückstellungen noch mittelbare Versorgungsverpflichtungen aus den Leistungszusagen dieser Unterstützungskasse.
Gemäß versicherungsmathematischen Gutachten übersteigen die die Gesellschaft betreffenden Verpflichtungen der Unterstützungskasse das anteilig vorhandene Kassenvermögen um T€ 954.
Die Unterdeckung wurde zum 31. Dezember 2003 auf T€ 3.196 festgeschrieben. Der Anteil der Gesellschaft hieraus beträgt T€ 818. Für diese Unterdeckung haftet die Gesellschaft subsidiär. Die Differenz zwischen bestehender und festgeschriebener Unterdeckung in Höhe von T€ 136 ist unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen in Höhe von T€ 1.608 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen, die mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende kündbar sind, sowie in Höhe von T€ 1.446 p.a. aus Miet- und Leasingverträgen für Mobilien.
Die DHL Global Forwarding GmbH ist mit 6,6316 % an der Interessengemeinschaft Datenbank Spedition GbR, Bremen, beteiligt.
Die Umsatzerlöse ergeben sich im Wesentlichen aus den Bereichen Luftfracht (rd. 55 %; Vorjahr 53%) und Seefracht (rd. 42 %; Vorjahr 45%), aus Abfertigungs- und Handling-Erlösen sowie aus Catering- und Projektgeschäften. 66 % der Umsätze resultieren aus Exportaufträgen und 34 % aus Importsendungen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen von T€ 769, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 509 und weitere periodenfremde Erträge von T€ 40 enthalten.
Die Verminderung der unfertigen Leistungen der Vorräte (T€ 434) ist nicht als Bestandsveränderung in der Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet; der Betrag ist im Materialaufwand enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von T€ 341.
Die außerordentlichen Aufwendungen des Vorjahres (T€ 1.236) betreffen den Verlust aus der Verschmelzung der Cargoline Speditionsgesellschaft mbH, Hamburg.
Geschäftsführer waren:
| • |
Volker Oesau, Weilrod, Speditionskaufmann |
| • |
Christopher John Fahy, Oxshott Surrey/England, Kaufmann (ab 27. September 2006) |
Von der Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer mit einem Prokuristen vertreten.
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 911 Mitarbeiter (2005: 742 Mitarbeiter).
Frankfurt am Main, 30. März 2007
Volker Oesau
Christopher John Fahy
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
DHL Global Forwarding GmbH, Frankfurt am Main, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen
in der Verantwortung der Geschäftsführer der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht
abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 5. Juli 2007
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jäcker, Wirtschaftsprüfer
ppa. Röhrig, Wirtschaftsprüfer
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