Ludwig Schierer Service GmbH
Selbe AdresseLackieren von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Gerd Schierer seit 25.6.2019 | Geschäftsführer |
Bernhard Ludwig Friedrich Schierer seit 23.2.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ludwig Schierer GmbHChamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen verknüpft die Ludwig Schierer GmbH seit 125 Jahren Erfahrung mit einem modernen Unternehmenskonzept. Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen seit 4 Generationen und bieten ein breites Leistungsangebot nach unserem Motto "Alles für den Bau". Unsere Produktpalette umfasst: Baustoffe Schierer steht für Baustoffe - seit 1898. Erfahrung, Produktvielfalt und Lieferstärke sind die Markenzeichen unseres Unternehmens. Die Voraussetzung dafür ist nicht nur unser Baustoff-Lager mit vielen überdachten Quadratmetern und großen Lager-Freiflächen an unseren Standorten in Cham und Roding. Baustahl Stahl ist für modernes Bauen unerlässlich. Ohne Stahl sind auch Betonkonstruktionen undenkbar. Als zukunftsorientierter Betonproduzent und Lieferant ist es für uns seit jeher wichtig, auch im Bereich Baustahl bestens aufgestellt zu sein. Transportbeton Oberflächlich betrachtet ist Beton ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung und Anmachwasser. Aber Beton ist nicht einfach Beton, auch wenn die Einheitsfarbe Grau ist. Beton hat viele Facetten und unzählige Einsatzbereiche. Die Anforderungen an diesen universellen Baustoff sind enorm. Landwirtschaftliche Bauten Landwirtschaftliche Bauten bedürfen einer detaillierten Planung und Durchführung, um größtmögliche Effizienz für den Bauherrn zu erreichen. Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sind oberstes Gebot. Elementedecken Die Elementedecke - auch bekannt als Filigrandecke - ist ein Halbfertigteil. Sie besteht aus einer fünf Zentimeter starken Betonplatte mit eingebauter unterer Bewehrung. Doppelwandelemente Nicht nur für Ein- und Mehrfamilienhäuser ist das Doppelwandelement - um es ganz genau nach der Norm zu benennen: das Dreifachelement - eine geniale Idee. Vor allem im Einsatz als Keller haben sie sich dort seit Jahren bewährt. Fertigteile und Treppen Fertigteiltreppen liefern wir links- und rechtsgewendelt, in verschiedenen Steigungen, ganz nach Ihren Wünschen. Insgesamt sind mehrere hundert Variationen möglich. Wir fertigen auch alle Arten von geradläufigen Treppen. Pflasterausstellung Sie möchten Ihre Hofzufahrt pflastern, Ihren Garten oder Ihre Terrasse gestalten? Sie sind auf der Suche nach guten Gestaltungsideen in Stein oder Beton? Dann sind Sie bei der Ludwig Schierer GmbH richtig! Unsere Produktionsstandorte befinden sich in der Adolph-Kolping-Str. 2 in Cham und in der Johann-Ettl-Str. 3 in Roding. WIRTSCHAFTSBERICHT Laut dem statistischen Bundesamt vom 15.01.2024 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste, Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Entwicklung der Branche Das Jahr 2023 war für die Baubranche ein Jahr voller Herausforderungen. Hatte die Bauwirtschaft in den Corona Jahren 2020 und 2021 die Gesamtwirtschaft gestützt, haben die Corona-Nachwehen, einhergehend mit einer hohen Inflation und die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges zu einer generellen Abschwächung der Baukonjunktur in 2023 geführt. Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 29.02.2024 sankt die Zahl der genehmigten Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um 94.100 auf 260.000 Wohnungen und damit auf den niedrigsten Stand seit 2012. Auch bei Nichtwohngebäuden gingen im Jahr 2023 die neuen Bauvorhaben deutlich zurück. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude. Zu einer hohen Planungsunsicherheit im Gebäudebereich führte nicht nur die unklare Fördersituation, die Preissteigerungen, sondern auch die schlechten Finanzierungsmöglichkeiten, die Bauzinsen zogen ab April 2022 sprunghaft von 1% auf 4% an. Dies alles hat den privaten Wohnungsbau gebremst. Das Geschäftsjahr 2023 war, sowohl für die Ludwig Schierer GmbH, als auch für die gesamte Branche aufgrund der eingebrochen Baukonjunktur herausfordernd. Das Ergebnis der Ludwig Schierer GmbH zeigt, wie schon in den Vorjahren, trotz den schwierigen Bedingungen, einen positiven Verlauf. Der Jahresabschluss 2023 weist einen Jahresüberschuss von 2.442,8 TEuro (Vorjahr 2.332,6 TEuro) aus. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beträgt das Eigenkapital 32.537,8 TEuro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 92,2 %. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Ludwig Schierer GmbH betrugen im Geschäftsjahr 2023 39.985,0 TEuro. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 von 54.594,8 TEuro um 26,8 % auf 39.985,0 TEuro gesunken. Der Rückgang der Gesamtleistung ist dem harten Konjunktureinbruch in der Baubranche im Jahr 2023 geschuldet. Der Materialaufwand sank um -32,5 % auf 27.612,4 TEuro. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 384,0 TEuro getätigt. Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2023 insgesamt 135 Mitarbeiter (Vorjahr: 152). Größere Veränderungen im Personalbereich sind für das kommende Jahr nicht geplant. Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet. Der Jahresüberschuss beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2.442.821,52 Euro (Vorjahr: 2.332.599,24 Euro). Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet zu gewährleisten, dass Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, unter Ausnützung von Skonto, beglichen werden und dass Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Die Gesellschaft ist gegenwärtig mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet. Die stichtagsbezogene Liquidität hat sich im Vergleich zum 31.12.2022 von 17.169,6 TEuro auf 22.393,0 TEuro erhöht und zeigt die positive Finanzkraft der Gesellschaft. Bankkredite mussten daher im Geschäftsjahr 2023 nicht in Anspruch genommen werden. Bei den Investitionen planen wir vorrausschauend und investieren nachhaltig. Es wird dabei in das Sachanlagevermögen investiert um die Standorte zu modernisieren und deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dies gilt gleichermaßen für Immobilien, technische Einrichtungen, Fuhrpark sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Dabei setzten wir vor allem auf modernste Technologien und Maschinen. Ein Investitionsstau ist nicht gegeben. Auf freien Märkten bilden sich die Preise für Leistungen durch die jeweiligen Angebots- und Nachfragekonstellationen. Dies gilt grundsätzlich für sämtliche Branchen und somit auch für die Baubranche. PROGNOSEBERICHT Unsere Marktposition sehen wir weiterhin nach 125-jähriger aktiver Tätigkeit als gefestigt an. Im Jahr 2024 war die Bauwirtschaft weiterhin durch hohe Zinsen und eine schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung belastet. Besonders der Wohnungsbau war betroffen, da die Nachfrage aufgrund der gestiegenen Finanzierungskosten weiter zurück ging. Auch die Fertigstellungen von Wohnungen blieben hinter den Zielen zurück, mit nur 250.000 bis 255.000 Einheiten im Jahr 2024. Laut Berichten stiegen die Insolvenzen in der Branche im Vergleich zum Vorjahr um etwa 22,0 %, während die Baugenehmigungen um 24,2 % zurückgingen. Die Talsohle scheint also noch nicht durchschritten. Eine Erholung der Wirtschaftslage am Bau zeichnet sich wohl frühesten 2026 ab. Durch extreme Veränderungen der Weltwirtschaft und damit verbunden der Baukonjunktur können das Umsatzvolumen und das Ergebnis unvorhersehbar variieren. Eine positive Entwicklung war die Stabilisierung der Materialpreise, nachdem sie in den letzten Jahren stark gestiegen waren. Die Ludwig Schierer GmbH wird sich weiter darauf konzentrieren mit konsequenter Kundenorientierung ihre Marktanteile weiter auszubauen. Die Nähe zum Kunden ist eine der relevantesten Unternehmertugenden. Wir wollen dem Kunden einen Mehrwert bieten. Die Wettbewerbsintensität im Bereich des Baustoffhandels ist sehr hoch. Unsere Unternehmenspolitik unterliegt nach wie vor einer Expansionsstrategie, es sind weiterhin keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unser Ziel ist es immer, weitblickend zu agieren und sehr früh Trends zu erkennen. Nach einer fast 125-jährigen erfolgreichen Geschäftstätigkeit ist unsere Marktposition gefestigt. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, Kundennähe und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Genauso wie moderne Produktionsanlagen zur Herstellung bester Produkte unerlässlich sind, genauso entscheidend sind unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen. Wir bilden deshalb jedes Jahr Lehrlinge aus, da der Fachkräftemangel auch weiterhin präsent sein wird. Kompetente Beratung - kundenorientiertes Arbeiten. Für unsere Kunden wollen wir ein verlässlicher Partner sein. Ein besonderes Anliegen ist es, unsere Kunden mit unserer täglichen Arbeit weiterhin zu begeistern. Die Gesellschaft verfügt über solvente Kunden. Wir bemühen uns, finanzielle Ausfälle zu vermeiden. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur Absicherung von Zahlungsausfällen werden entsprechende Bonitätsauskünfte eingeholt. Die Ertragslage wird stabil bleiben. Wir werden auch künftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. Nach derzeitigem Geschäftsverlauf kann davon ausgegangen werden, dass im Geschäftsjahr 2024 ein Jahresumsatz von 30 Mio. Euro erreicht wird. Auch die Liquiditätslage hat sich weiterhin positiv entwickelt. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Zu Beginn des Jahres 2023 herrschte bei den Unternehmen und in der Bevölkerung in Deutschland eine große Verunsicherung. Faktoren, die ihren Ursprung bereits in 2022 als Folge des Ukraine-Kriegs und der Pandemie hatten, haben zu einer deutlichen Eintrübung der Baukonjunktur 2023 geführt. An diesem Risiko hat sich derzeit nichts geändert. Die Baunachfrage ist deutlich zurückgegangen. Fehlende oder unzureichende Fördermaßnahmen belasten den Wohnungsbau zusätzlich. Die allgemeine wirtschaftliche Lage, strengere Vergaberichtlinien für Baukredite, die allgemein herrschende Unsicherheit bei der Bevölkerung und den Investoren führen zur Kaufzurückhaltung. Das bestehende schwierige Wettbewerbsumfeld und die für die Bauwirtschaft sehr ungünstigen Rahmenbedingungen drücken uns und die Branche in eine schwere Umsatzkrise. Positiv zu bewerten ist, dass die Inflationsrate in 2024 geringer ausfällt, als in den letzten 3 Jahren. Wie jede unternehmerische Tätigkeit ist unser Handeln untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Das Management von Chancen und Risiken zählt daher zu den wesentlichen Bestandteilen der Unternehmensführung und bildet die Grundlage für einen langfristigen positiven Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Umsatzrisiken: Die Baubranche ist sehr witterungsabhängig, so können durch vergleichsweise harte Winter Umsatzrisiken entstehen. Forderungsausfallrisiken: Branchenübliche Ausfallrisiken bestehen hinsichtlich der Forderungen und können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommt (Kreditrisiken), werden durch ein kontinuierliches Forderungsmanagement überwacht. Ab dem Jahr 2023 sind die Insolvenzen dramatisch gestiegen. Wir werden deshalb dem Forderungsmanagement ein noch größeres Gewicht beimessen, um Forderungsausfälle zu minimieren. Strategische Risiken: Zu den strategischen Risiken gehören insbesondere Risiken aus der Entwicklung der Absatzmärkte in Bezug auf Nachfrage, Preise und Wettbewerbsintensität sowie Risiken aus Akquisition und Investition. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Baustoffnachfrage stellt für uns sowohl Chance als auch Risiko dar und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist dabei die Nachfrage im Wirtschaftsbau, im öffentlichen Bau und natürlich im privaten Wohnungsbau. Personalrisiken: Der bundesweite Fachkräftemangel stellt auch für die Ludwig Schierer GmbH ein allgemeines Risiko dar. Beschaffungsrisiken: Unterbrochene Lieferketten, Verknappung bei Rohstoffen, Nachfrageverschiebungen auf den Weltmärkten und den daraus resultierenden Auswirkungen in der Baustoffproduktion haben Auswirkungen auf Produkte, die dann eventuell nicht in den Umfängen zur Verfügung stehen wie sie abgesetzt werden hätten können. Risiko von Systemausfällen und Cyber Kriminalität: Um diesen Risiken gerecht zu werden investiert die Ludwig Schierer GmbH in die laufende Wartung/Anpassung der verschiedenen Systeme. Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation der Ludwig Schierer GmbH bestehen keine existenzbedrohenden Gefährdungspotenziale. Das Baustoffhandelsgeschäft hat sich auch schon bei vergangenen Krisen als sehr robustes Geschäftsmodell erwiesen. Wir vertrauen nach wie vor auf langjährige Geschäftspartnerschaften und betreiben ein umsichtiges und möglichst vorausschauendes Beschaffungsmanagement. Währungsrisiken sind aufgrund überwiegender Beauftragungen aus dem Euro-Raum als gering einzustufen. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Risiken und Ereignisse, die das Geschäftsjahr 2023 betreffen, wurden im Jahresabschluss 2023 hinreichend berücksichtigt. Chancenbericht: Den Branchen- und Absatzmarktrisiken stehen auch Chancen gegenüber, dass sich die Einflussfaktoren in eine für uns vorteilhafte Richtung entwickeln. Den Risiken aus dem Anstieg der Preise für Energie, Roh- und Zusatzstoffe stehen auch Chancen gegenüber, dass sich die Preise in eine für uns vorteilhafte Richtung entwickeln. Die Ludwig Schierer GmbH wird dem Wettbewerb am Markt weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Kundennähe, Innovation und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Bauunternehmen müssen Wege finden, effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken um wettbewerbsfähig zu bleiben. Erstmals seit 2019 wurden von der EZB die Leitzinsen gesenkt. Da es Deutschland weiterhin an Wohnraum mangelt, ist der Bedarf an Wohnungen ungebrochen. Weshalb wir mittelfristig von einer Nachfrageverbesserung nach Baustoffen ausgehen. Derzeit verharrt die Bautätigkeit jedoch noch auf verhaltenem Niveau. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Das Bonitätsrisiko von Kunden wird regelmäßig beurteilt. Außerdem verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Kreditvergabe- und Mahnwesen, um Forderungsausfälle einzugrenzen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Cham im Mai 2025 gez. Bernhard Schierer und Sebastian Schierer Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss der Firma Ludwig Schierer GmbH, Cham wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ansatzmethoden Allgemeine Angaben Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800 Euro nicht übersteigen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird wie im Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren, der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres Euro 14.144.288,90. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres Euro 14.854.490,94.
Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Pensionsrückstellung Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewandt. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Pensionsrückstellung mit einem Abzinsungssatz von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt) beträgt Euro 126.724,00. Mit einem Abzinsungssatz von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) ergibt sich eine Rückstellung von Euro 129.626,00. Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von Euro 2.902,00. Sonstige Rückstellungen Die Aufgliederung des Postens "sonstige Rückstellungen" entfällt gem. § 327 Nr. 2 HGB. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Aufgliederung der Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nach § 288 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB verzichtet. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dipl.-Ing. (Univ.) Bernhard Schierer und Herrn B.Eng. Sebastian Schierer geführt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit. Vergütungen des Geschäftsführers Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.442.821,52. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von Euro 26.604.375,87 ergibt sich ein Betrag von Euro 29.047.197,39 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung sollen Euro 29.047.197,39 vorgetragen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Unterschrift der Geschäftsführer
Cham, 26. Mai 2025 gez. Bernhard Schierer und Sebastian Schierer Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ludwig Schierer GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Ludwig Schierer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ludwig Schierer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Cham, 26. Mai 2025 Annette Brunner, Wirtschaftsprüferin |
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