Koelncongress GmbH
Selbe AdresseMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silke Schrank seit 8.7.2024 | Prokura |
Oliver Frese seit 27.3.2020 | Geschäftsführer |
Gerald Böse seit 31.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Köln - eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln | 79.07% |
Land Nordrhein-Westfalen | 19.99% |
Industrie- und Handelskammer zu Köln | 0.73% |
| 0.08% | |
| 0.08% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koelnmesse GmbHKölnJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Koelmesse GmbH, KölnI. Grundlagen der Gesellschaft und des Konzerns 1. Geschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der Koelnmesse umfasst die Planung, Organisation und Durchführung von Messen, Ausstellungen und Events in Köln und in den wichtigsten Märkten weltweit sowie die Durchführung von Gastveranstaltungen in Köln. Zu diesem Zweck betreibt das Unternehmen am Standort Köln Messe- und Ausstellungshallen mit den zugehörigen Anlagen und Einrichtungen, die es permanent unterhält und weiterentwickelt. Neben der Vermietung von Standflächen bietet die Koelnmesse ihren Kundinnen und Kunden ein komplettes Dienstleistungsportfolio zur Durchführung von Messen und Ausstellungen an. Dazu gehören Standbau-, Technik- und Logistik-Services ebenso wie Marketing-, Hotel-, Reise-, Gastronomie-Services, digitale Plattformen und Services sowie weitere Dienstleistungen. Die Koelnmesse ist mit einem Gesamtprogramm, an dem jährlich rund 54.000 ausstellende Unternehmen aus 122 Ländern und rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher aus mehr als 200 Nationen teilnehmen, einer der größten internationalen Messeveranstalter weltweit. Sie organisiert Messen für zahlreiche Branchen. Die Koelnmesse veranstaltet bzw. betreut jedes Jahr rund 80 Messen, Gastveranstaltungen und Corporate Events in Köln und weltweit. Neben den eigenen Veranstaltungen im Ausland organisiert die Koelnmesse Auslandsmessebeteiligungen für die deutsche Wirtschaft sowie den Deutschen Pavillon auf der kommenden Expo 2025 in Osaka/Japan im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, im Folgenden BMWK. Das weltweite Netzwerk mit 10 Tochtergesellschaften im Ausland, einer Unternehmensbeteiligung sowie zahlreichen Repräsentanzen im Ausland sorgt für eine intensive Nähe zu Kundinnen und Kunden, Branchen und Märkten in mehr als 100 Ländern. Das Kölner Messegelände ist das drittgrößte in Deutschland und unter den Top Ten der Welt: 285.000 m 2 Hallen- und 100.000 m 2 Außenfläche stehen für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Das Gelände zeichnet sich insbesondere durch seine Flexibilität, die innenstadtnahe Lage sowie die bequeme und schnelle Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln aus. Der Koelnmesse-Konzern steht mehrheitlich im Besitz der Stadt Köln (79,075 %) sowie des Landes Nordrhein-Westfalen (20 %). Der Konzern besteht aus der Koelnmesse GmbH mit 10 vollkonsolidierten ausländischen Tochtergesellschaften, einer anteilsmäßig mit 50 % konsolidierten ausländischen Tochtergesellschaft sowie den inländischen Tochtergesellschaften Koelncongress GmbH und Koelncongress Gastronomie GmbH. 2. Ziele und Strategien Die Koelnmesse hat es sich zur Aufgabe gemacht, Impulsgeber für viele internationale Branchen zu sein. Das Unternehmen fördert Märkte durch die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage über Messe-, Kongress- und Online-Plattformen. Gleichzeitig profitieren Stadt und Region in hohem Maße von der Koelnmesse. Üblicherweise generieren die Ausgaben der Messeteilnehmenden der Koelnmesse im Durchschnitt bundesweit jährlich mehr als 2,0 Mrd. Euro Umsatz. Das Messegeschäft sichert damit bundesweit über 18.500 Vollzeit-Arbeitsplätze - in Handel, Handwerk, Transport, Logistik, Hotellerie und Gaststättengewerbe. Das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 ist ein wesentlicher Baustein für die strategische Positionierung der Koelnmesse in der Zukunft. Durch umfassende Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen will die Koelnmesse das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt schaffen. Aufgrund der coronabedingten Auswirkungen und den Herausforderungen der aktuellen Weltlage wurde die zeitliche Umsetzung des Investitionsprogramms bis 2040 gestreckt und einzelne Bauprojekte repriorisiert. Die strategische Bedeutung der digitalen Transformation bleibt für die Koelnmesse weiter hoch. Die Investitionen in die Digitalisierung werden wie in den vergangenen Jahren fortgesetzt. So konnte die Koelnmesse ihre digitale Transformation 2023 beschleunigen und hat in diesem Geschäftsjahr mehrere digitale Produkte erfolgreich als Weltneuheiten am Markt lanciert. Darunter z. B. Lead+Meet, mit dem Aussteller zielgruppengenau ausgewählte Besucher per Push-Nachricht und neuer Indoor Navigation ihrem Messestand zugeführt bekommen. Oder das erstmals erprobte Projekt Post Fair Leeds, mit dem Aussteller die Möglichkeit haben, Kunden über die digitalen Plattformen der Koelnmesse anzusprechen, die zu ihrem Produkt- und Dienstleistungsangebot passen, jedoch während der physischen Messe ihren Stand nicht besucht haben. Darüber hinaus wurde der Einsatz innovativer Technologien zur Optimierung externer und interner Prozesse in sämtlichen Funktionsbereichen unseres Messegeschäfts sowie bei der Entwicklung des Geländes entlang den Bedürfnissen unserer Aussteller und Besucherinnen und Besucher verstärkt. Darüber hinaus hat die Koelnmesse ein unternehmensweites zentrales Programm zur Nutzung der Potentiale aus der Entwicklung künstlicher Intelligenz ("KI") aufgelegt. Dieses umfasst drei Säulen: die Umsetzung von "Use Cases" in verschiedenen Bereichen des Unternehmens, die Verabschiedung einer KI-Governance zum Schutz des Unternehmens sowie seiner Mitarbeitenden und ein unternehmensweites KI-Schulungsprogramm. Die Messewirtschaft hat die Pandemie weitgehend überwunden. Eine instabile geopolitische Lage, massive Kostensteigerungen und Fachkräftemangel stellen sie aber weiterhin vor große Herausforderungen. Veränderte Handelsbeziehungen und kurzfristigere Entscheidungen für Messebeteiligungen erfordern ein aktives Handeln. Die Koelnmesse ist darauf gut vorbereitet. Mit ihren starken Messemarken und einer globalen Portfoliostrategie, einer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden, einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie und bereits erfolgreich implementierten digitalen Produkten stellt sie sich den genannten Herausforderungen. Eine neue Recruiting-Strategie, die konsequente Weiterbildung und Vorbereitung ihrer Mitarbeitenden auf sich ständig wandelnde Aufgaben sorgen weiterhin dafür, dass die Koelnmesse mit einem starken Team für ihre Kundinnen und Kunden bereitsteht. Im Berichtsjahr 2023 hat die Koelnmesse erste Eckpunkte ihrer Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt. Die drei zentralen Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie umfassen die Cluster Nature, Events und Community. Alle Maßnahmen und Ideen in diesen Handlungsfeldern zielen darauf ab, als nachhaltiger Marktplatz den Messebetrieb möglichst ressourcenschonend zu gestalten. Dabei nutzt die Koelnmesse innovative Ansätze und Technologien. Beispielsweise reduziert das Unternehmen bereits seit 2021 die durch Verkehrsstau entstehenden Emissionen durch die Digitalisierung von Messelogistik, Parkraummanagement und Verkehrsführung. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer zukunftsweisenden Energieversorgung spielt Photovoltaik. Mit dem Bau der größten innerstädtischen Photovoltaik-Anlage Kölns rückt die Koelnmesse ihrem Ziel der Klimaneutralität ebenfalls einen Schritt näher. Rund 5.300 Photovoltaik-Module auf dem Confex, der Halle 11 und dem Südeingang versprechen einen jährlichen Ertrag von 2 Millionen Kilowattstunden und eine CO 2 -Einsparung von 1.200 Tonnen pro Jahr. Seit 2022 spart die Koelnmesse durch die Verwendung von 100 % Ökostrom in ihren Gebäuden jährlich 15.540 Tonnen CO 2 im Normalbetrieb ein. Die Begrünung des Messegeländes ist der Koelnmesse ein großes Anliegen und auch die Anzahl der begrünten Flächen und Fassaden wird in den kommenden Jahren weiterwachsen. Die Koelnmesse bildet mit ihren Partnern eine starke Einheit und kooperiert branchenübergreifend, um den Net Zero Carbon Pledge der Messebranche zu erfüllen. Dadurch erfüllt sie bereits eine Vielzahl der Anforderungen, so dass im Jahr 2024 eine Zertifizierung angestrebt wird. Seit einem knappen Jahrzehnt nutzt die Koelnmesse am Messeplatz Köln bereits zahlreiche Möglichkeiten, um nachhaltig zu arbeiten. Mit der Nutzung der neuen, innovativen Technologien wird Messegeschäft zum Treiber einer nachhaltigen Wirtschaft, in der die Koelnmesse zusätzlich zur eigenen Optimierung auch ausstellenden Unternehmen hilft, ihre eigenen Klimaziele zu erreichen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen A. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat für die Weltwirtschaft ein Plus von 3,1 % im Jahr 2023 errechnet (2022: 3,4 %). Anfang 2023 wurden ursprünglich 2,9 % vorhergesagt. Damit hat der IWF die Prognose leicht verbessert. Das Wachstumstempo sei aber weiterhin niedrig. Nach den Erwartungen des IWF wird das globale Wachstum daher 2024 bei 3,1 % bleiben und 2025 wieder leicht steigen auf 3,2 %. Erhöhte Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation und ein Rückzug der fiskalischen Unterstützung angesichts hoher Schulden belasten die Wirtschaftstätigkeit. Die Inflation sinkt in den meisten Regionen schneller als erwartet, da sich die Angebotsprobleme lösen und die Geldpolitik restriktiv ist. Es wird erwartet, dass die weltweite Gesamtinflation im Jahr 2024 (2023: 6,8 %) auf 5,8 % und im Jahr 2025 auf 4,4 % sinken wird, wobei die Prognose für 2025 nach unten korrigiert wurde. Die deutsche Wirtschaft hat laut BMWK 2023 mit den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen zu kämpfen. Das Bruttoinlandsprodukt für das gesamte Jahr 2023 sinkt dadurch um 0,3 % (2022: 1,8 %). Laut der Prognose der Bundesregierung wird das BIP im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. B. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der AUMA, Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., meldet für 2023, dass sich der Standort Deutschland nach Ende der Corona-Einschränkungen stark erholt. Nach einer ersten Prognose des Verbands waren 2023 wenigstens 180.000 ausstellende Unternehmen und 11,5 Millionen Besucherinnen und Besucher zu Gast auf deutschen Messegeländen. Im Vorjahr wurden noch rund 40.000 ausstellende Unternehmen und fast vier Millionen Besucherinnen und Besucher weniger gezählt. Für 2024 rechnet der AUMA mit einem kompletten Messejahr mit mindestens 330 Messen am Standort Deutschland, darunter 180 Weltleitmessen. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Koelnmesse-Konzerns A. Geschäftsverlauf des Koelnmesse-Konzerns Von insgesamt 67 Veranstaltungen im Konzern fanden 24 Messen im Ausland statt, darunter vier Veranstaltungs-Premieren: Kind+Jugend ASEAN (Bangkok), ISM Japan (Tokio), SIGEP China (Shenzhen) und die International Hardware Fair India (Delhi). Ein Highlight im Ausland war erneut die THAIFEX - Anuga Asia in Bangkok, Thailand. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Veranstaltung ab 2024 in einen Food- und einen HoReCa-Teil aufgeteilt und um weitere Segmente ergänzt. Die Vorbereitungen zur Umsetzung des Deutschen Pavillons auf der Expo 2025 Osaka in Japan laufen nach Plan. Im thematischen Mittelpunkt der deutschen Beteiligung steht die zirkuläre Wirtschaft. Die Koelnmesse ist mit ihrem weltweiten Netzwerk von Tochtergesellschaften und Auslandsvertretungen in über 100 Ländern und mit einer sehr hohen Beteiligung von ausländischen Ausstellerinnen und Ausstellern (77 %) sowie Besucherinnen und Besuchern (54 %) an den Messen in Köln sowie rund 30 Auslandsmessen international gut aufgestellt. Der Umsatz im Auslandsgeschäft im Jahr 2023 belief sich auf 45,2 Mio. Euro (Vorjahr 34,3 Mio. Euro). Das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 wurde auch 2023 aufgrund der coronabedingten Auswirkungen und den Herausforderungen der aktuellen Weltlage repriorisiert. Es bereitet das Kölner Messegelände für die kommenden Jahre auf die hohen Anforderungen des Messewesens der Zukunft vor: Zum einen hinsichtlich Flexibilität, digitaler Präsenz, Effizienz und Emotionalität, zum anderen wird die Ausstattung des Messegeländes deutlich aufgewertet. Den Wünschen nach mehr Nachhaltigkeit im Eventgeschäft kommt die Koelnmesse zum Beispiel durch die frühe Vorab-Vorzertifizierung des Confex in Platin durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) nach. Die Baumaßnahmen der neuen Event- und Kongresslocation Confex laufen weiterhin planmäßig. Die Fertigstellung ist für Juni 2024 geplant. Durch eine flexible Bespielung seiner unterschiedlich großen Konferenzräume und das Zusammenspiel mit der neuen Halle 1 ermöglicht das Confex eine Kombination von Messe, Kongress und Event und gibt Raum für neue Messeformate. Mit seinen 22 Konferenzräumen bietet das Confex zudem eine Konferenz-Kapazität für 6.200 Teilnehmende. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekts "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" wird seit 2018 die Digitalisierung des Verkehrs- und Parkraummanagements umgesetzt. Das digitalisierte Verkehrsmanagementsystem ist ein wichtiger Baustein der Gesamtstrategie für die Digitalisierung des Unternehmens. Bereits 2022 wurde das IT-gestützte System zur Logistikabwicklung eSlot erstmals umfassend eingesetzt. Im Zusammenspiel mit dem weltweit modernsten Verkehrsleitsystem einer Messe und in Verknüpfung zu den städtischen digitalen Verkehrsschildern erreichte das System mit optimierter Routing-Technologie bereits im ersten Einsatzjahr eine schnellere und effiziente Anlieferung und Abholung, erhöhte mit seinem Zeitfenstermanagement in Echtzeit die Anzahl der abgefertigten Fahrzeuge im Gelände und reduzierte die Wartezeiten am Check-in. Damit wird auch der Ausstoß von Emissionen erheblich reduziert. Der Weihnachtsmarktverkehr der Stadt Köln konnte mit eSlot als Nebenprodukt umweltsensitiv und erlösbringend durchgeführt werden. Insgesamt 1.106 (Vorjahr 1.017) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren 2023 im Durchschnitt beim Koelnmesse-Konzern beschäftigt. Davon arbeiteten 711 (Vorjahr 652) bei der Koelnmesse GmbH, 57 bei der Koelncongress GmbH (Vorjahr 50) und 132 Beschäftigte (Vorjahr 122) bei der Koelncongress Gastronomie GmbH. Im Durchschnitt 206 Mitarbeitende (Vorjahr 193) waren bei den ausländischen Tochtergesellschaften der Koelnmesse GmbH beschäftigt. Das Jahr 2023 lässt sich mit Blick auf die Personalarbeit der Koelnmesse GmbH mit drei großen Schwerpunkten prägnant zusammenfassen: qualifizierte und passende neue Mitarbeitende gewinnen, bestehende Kolleginnen und Kollegen durch attraktive Rahmenbedingungen und eine zeitgemäße Unternehmenskultur an das Unternehmen binden und alle Beschäftigten konsequent qualifizieren, um sie für bestehende und zukünftige Anforderungen und Aufgaben zu befähigen. In der Personalgewinnung hat die Koelnmesse GmbH die Anzahl offener Stellen signifikant reduzieren können. So hat sich die Anzahl der Bewerbungen trotz des grundsätzlich weiterhin angespannten Bewerbermarktes um rund 60 % erhöht und der Zeitraum, der zwischen Bewerbung und Einstellung vergeht, um rund ein Drittel reduziert. Entscheidend dafür waren neue Wege in der Ansprache von potenziellen Kandidaten sowie Optimierungen im Recruitingprozess, aber - dank des erfolgreichen Re-Starts - auch eine wieder zunehmende Attraktivität der Messebranche im Allgemeinen und der Koelnmesse im Speziellen. Gemeinsam mit den Fachbereichen konnten so 113 neue Kolleginnen und Kollegen von der Koelnmesse als zukünftigem Arbeitgeber überzeugt werden, noch einmal 40 % mehr als im Re-Start Jahr 2022. Hierzu zählen Auszubildende und Hochschulabsolventen, Young Professionals aber auch zahlreiche Fach- und Führungskräfte aller Ebenen. Mit einer stabilen, niedrigen Fluktuationsquote liegt die Koelnmesse seit vielen Jahren deutlich unter dem deutschlandweiten Schnitt und schafft so Kontinuität für ihre Kunden, eine ausgewogene Balance zwischen langjähriger Erfahrung und neuen Impulsen und wird ihrem Ruf als verlässlicher und beständiger Arbeitgeber gerecht. Mehr als 40 % der Beschäftigten sind bereits seit 10 Jahren oder länger bei uns beschäftigt. Dies bringt eine hohe Verantwortung jedes Einzelnen für kontinuierliches Lernen und Weiterentwicklung mit sich, aber auch eine Verantwortung des Unternehmens, Weiterbildung zu fordern und zu fördern. Im Jahr 2023 hat die Koelnmesse deshalb ein Inhouse-Trainingsprogramm mit über 500 Teilnehmenden an den Start gebracht, dass allen Beschäftigten einen einfachen, unkomplizierten und vielfältigen Zugang zu Weiterbildung ermöglicht. Dieses erfolgreiche Messejahr verdankt die Koelnmesse all den langjährigen und neuen Kolleginnen und Kollegen in 20 Fachbereichen und mehr als 150 Funktionen, die mit unermüdlicher Motivation und hervorragendem Wissen und Können jede einzelne Veranstaltung zum Erfolg für die Kundinnen und Kunden gemacht haben. Die Geschäftsführung ist sich dieses Engagements bewusst und bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. B. Lage des Koelnmesse-Konzerns Der in den Vor-Corona-Jahren erfolgreiche Wachstumskurs des Unternehmens konnte im Berichtsjahr 2023 nach Überwinden der Corona-Pandemie wieder aufgenommen werden. Vermögenslage: Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich von 425,2 Mio. Euro auf 520,6 Mio. Euro. Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg in Höhe von 39,9 Mio. Euro aus dem erneut gestiegenen Anlagevermögen. Zugängen in Höhe von 63,1 Mio. Euro stehen Abschreibungen von 22,8 Mio. Euro und Abgänge von 0,4 Mio. Euro gegenüber. Die Zugänge betreffen fast ausschließlich Investitionen bei der Koelnmesse GmbH. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 76,3 % (Vorjahr 84,0 %). Die durchschnittliche Abschreibungsquote sinkt von 6,9 % im Vorjahr auf 5,7 %. Das Umlaufvermögen erhöht sich um 55,3 Mio. Euro. Die liquiden Mittel haben dabei um 28,0 Mio. Euro zugenommen, zudem wurden bei Tochtergesellschaften 2,0 Mio. Euro kurzfristige Wertpapiere gehalten. Der negative Cash-Pooling-Bestand gegenüber dem Gesellschafter aus dem Vorjahr ist im Berichtsjahr umgeschlagen ins Positive auf 26,0 Mio. Euro. Auf der Passivseite ergibt sich die Erhöhung der Bilanzsumme um 95,4 Mio. Euro aus dem Anstieg des Eigenkapitals um 41,7 Mio. Euro, der Rückstellungen um 11,0 Mio. Euro und der Verbindlichkeiten um 43,2 Mio. Euro. Der Rechnungsabgrenzungsposten verringert sich planmäßig um 0,5 Mio. Euro. Der Anstieg des Eigenkapitals um 35,0 % auf 160,7 Mio. Euro resultiert fast ausschließlich aus dem Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 41,9 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote hat sich von 28,0 % auf 30,9 % erholt. Der Anstieg der Rückstellungen ergibt sich insbesondere aus der Bildung der Steuerrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen bei der Koelnmesse GmbH. Der Anstieg der Verbindlichkeiten basiert in Höhe von 37,4 Mio. Euro auf turnusgemäß höheren erhaltenen Anzahlungen für Veranstaltungen sowie in Höhe von 12,0 Mio. Euro aus einer Anzahlung im Zusammenhang mit der Veräußerung von Anlagevermögen bei der Koelnmesse GmbH. Im Übrigen sei auf die Erläuterungen zur Vermögenslage der Koelnmesse GmbH verwiesen. Finanzlage: Der Finanzmittelfonds gemäß Kapitalflussrechnung in Höhe von 88,8 Mio. Euro (Vorjahr -51,2 Mio. Euro) umfasst die liquiden Mittel sowie die angelegten oder aufgenommenen Mittel bei der Hauptgesellschafterin im Rahmen des Cash-Poolings sowie die Wertpapiere des Umlaufvermögens. Ursächlich für den Anstieg des Finanzmittelfonds ist insbesondere der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der mit 114,5 Mio. Euro (Vorjahr -50,3 Mio. Euro) nun wie in den Vor-Coronajahren deutlich positiv ist und zukünftig daher wieder wesentlich zur Finanzierung des Konzerns beitragen kann. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wirkt sich in 2023 positiv auf den Finanzmittelfonds aus, da in Höhe von 85 Mio. Euro ein langfristiges Darlehen beim Gesellschafter Stadt Köln aufgenommen wurde und dadurch die im Finanzmittelfonds enthaltenen Cash-Pooling-Verbindlichkeiten entsprechend zurückgefahren werden konnten. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist wie in den Vorjahren negativ in Höhe von - 46,5 Mio. Euro (Vorjahr - 59,6 Mio. Euro), insbesondere aufgrund der erneut hohen Investitionen für das neue Confex-Gebäude. Die Koelnmesse war in 2023 jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Im Übrigen sei auf die Erläuterungen zur Finanzlage und den finanzwirtschaftlichen Leistungsindikatoren der Koelnmesse GmbH verwiesen. Ertragslage: Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 175,5 Mio. Euro bzw. 73,1 % auf 415,7 Mio. Euro. Der erneute Umsatzanstieg um mehr als 70 % basiert auf dem Wegfall coronabedingter Auswirkungen sowie dem turnusgemäß starken Veranstaltungsjahr. Der im vergangenen Jahresabschluss für 2023 erwartete Umsatz in Höhe von 387,8 Mio. Euro konnte deutlich übertroffen werden, nicht zuletzt, da China coronabedingte Reisebeschränkungen früher als erwartet aufgehoben hat. Von den Erlösen in Höhe von 415,7 Mio. Euro entfielen 223,1 Mio. Euro auf Standflächenerlöse, 41,3 Mio. Euro auf Eintrittsgelder sowie Katalogerlöse und 151,3 Mio. Euro auf Dienstleistungen sowie sonstige Erlöse. Der veranstaltungsbezogene Aufwand nahm gegenüber dem Vorjahr mit 22,7 % deutlich weniger stark zu als die Umsatzerlöse. Mit 189,1 Mio. Euro verbleibt, auch aufgrund deutlich niedrigerer Energiekosten sowie weiterer Effizienzsteigerungen, ein gegenüber 2022 um 133,7 Mio. Euro höherer Rohertrag. Die Rohertragsmarge erhöht sich gegenüber den Vorjahren weiter um 22,4 Prozentpunkte auf 45,5 %. Das unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ermittelte Rohergebnis erhöht sich um 116,3 Mio. Euro auf 195,9 Mio. Euro. Im Gegensatz zum Vorjahr trugen keine staatliche Coronahilfen (Vorjahr 5,7 Mio. Euro) zu diesem positiven Ergebnis bei. Die Rohergebnismarge erhöhte sich von 30,1 % auf 46,4 %. Der Personalaufwand stieg um 5,1 Mio. Euro bzw. 7,0 %. Der Anstieg stammt mit 2,9 Mio. Euro aus der Koelnmesse GmbH, mit 1,3 Mio. Euro aus den beiden deutschen Tochtergesellschaften sowie mit 0,9 Mio. Euro aus den Auslandsgesellschaften. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringern sich um 3,3 Mio. Euro bzw. 7,8 % und resultieren mit 5,5 Mio. Euro aus den Veränderungen bei der Muttergesellschaft. Der Zinsaufwand steigt um 4,2 Mio. Euro bzw. 191,3 % aufgrund des deutlich gestiegenen Zinsniveaus. Der Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 41,9 Mio. Euro (Vorjahr -64,6 Mio. Euro) fällt um 47,4 Mio. Euro besser aus, als erwartet. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beträgt 47,7 Mio. Euro (Vorjahr -64,4 Mio. Euro), es übertrifft die letztjährigen im Lagebericht erwähnten Erwartungen um 47,4 Mio. Euro. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sind der Umsatz, das Jahresergebnis sowie das EBT. Im Übrigen sei auf die Erläuterungen zur Ertragslage und den finanzwirtschaftlichen Leistungsindikatoren der Koelnmesse GmbH verwiesen. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Koelnmesse GmbH A. Geschäftsverlauf der Koelnmesse GmbH 2023 hat die Koelnmesse GmbH 19 eigene Messen und Ausstellungen organisiert. Die Durchführung von Auslandsmessebeteiligungen ergänzten auch in 2023 die Aktivitäten der Koelnmesse GmbH in den wichtigsten Zielmärkten. Dabei wurden weltweit 18 Projekte ("German Pavilions") realisiert, darunter Aufträge des BMWK, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sowie Projekte, die privatwirtschaftlich realisiert wurden. Ergänzend hat die Koelnmesse im Auftrag des BMWK den "German Park" auf dem WebSummit 2023 in Lissabon organisiert, auf dem sich die deutsche Start-Up-Szene eindrucksvoll der Welt präsentiert hat. Mit einem Umsatz von 87,0 Mio. Euro hat der Geschäftsbereich Services seinen Beitrag zum Umsatz der Koelnmesse GmbH geleistet und nähert sich damit wieder den Werten von 2019. Strategisches Ziel bleibt es, den Anteil am Umsatz am Standort Köln weiter auszubauen. Zunehmend werden die nachhaltigen Standbaukonzepte von den Kundinnen und Kunden in Anspruch genommen und unterstützen die Nachhaltigkeitsziele der Koelnmesse, ebenso wie das IT-gestützte System zur Logistikabwicklung eSlot. Im Customer Care wurden weitere Prozesse digitalisiert und somit kundenfreundlicher gestaltet. Auf Basis des Feedbacks der Kundinnen und Kunden werden die Prozesse stetig optimiert. B. Lage der Koelnmesse GmbH Vermögenslage: Die Bilanzsumme der Koelnmesse GmbH hat sich um 61,7 Mio. Euro auf 468,6 Mio. Euro erhöht. Auf der Aktivseite steigt das Anlagevermögen um 43,0 Mio. Euro bzw. 11,7 % auf 409,8 Mio. Euro. Den Anlagenzugängen von insgesamt 64,5 Mio. Euro stehen Abschreibungen und Buchwertabgänge in Höhe von 21,5 Mio. Euro gegenüber. Die Sachanlagenzugänge in Höhe von 62,1 Mio. Euro betreffen mit 4,0 Mio. Euro Zugänge bei den Betriebs- und Geschäftsgebäuden. Sie resultieren überwiegend aus Investitionen im Zuge des Projekts Koelnmesse 3.0 und hier überwiegend aus der Bestandssanierung der Hallen 10, 2 sowie dem Neubau der Halle 1. Die Zugänge der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von 57,2 Mio. Euro betreffen mit 49,1 Mio. Euro Bauleistungen für die neue Messe-, Kongress- und Eventlocation Confex, die im Jahr 2022 Richtfest feiern konnte und dessen Fertigstellung in 2024 erfolgt. Die Veränderungen bei den Finanzanlagen betreffen eine Anteilsaufstockung, Kapitalerhöhungen sowie die Umwandlung eines bereits wertberichtigten Darlehens in Eigenkapital bei Tochtergesellschaften. Das Umlaufvermögen erhöht sich um 18,6 Mio. Euro. Zum Bilanzstichtag ergeben sich im Rahmen des Cash-Poolings bei der Hauptgesellschafterin neu angelegte finanzielle Mittel der Koelnmesse GmbH in Höhe von 26,0 Mio. Euro. Dem turnus- und stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,4 Mio. Euro stehen Rückgänge der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 3,8 Mio. Euro sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um 4,6 Mio. Euro gegenüber. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert vor allem aus dem stichtagsbedingten Rückgang der Vorsteuerforderungen. Die Guthaben bei Kreditinstituten verringern sich um 3,4 Mio. Euro. Die gestiegene Bilanzsumme resultiert auf der Passivseite aus gestiegenem Eigenkapital, gestiegenen Rückstellungen als auch Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital erhöht sich von 128,0 Mio. Euro um die Höhe des Jahresüberschusses auf 154,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote steigt aufgrund der ebenfalls gestiegenen Verpflichtungen leicht auf 33,0 % (Vorjahr 31,5 %). Die Rückstellungen haben sich per Saldo um 9,0 Mio. Euro erhöht. Davon entfallen auf die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen jeweils 4,6 Mio. Euro, während die Pensionsrückstellung um 0,2 Mio. Euro gesunken ist. Der Anstieg der Steuerrückstellungen ergibt sich insbesondere aus der Bildung der Rückstellung für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das laufende Jahr. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen resultiert maßgebend aus um 6,4 Mio. Euro gestiegenen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, hier vor allem im Rahmen des Confex-Neubaus. Die Verbindlichkeiten nahmen insgesamt um 26,6 Mio. Euro zu. Turnus- und stichtagsbedingt sind die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen um 19,5 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 4,3 Mio. Euro gestiegen, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3,6 Mio. Euro gesunken sind. Die Tilgung des langfristigen Darlehens gegenüber der Europäischen Investitionsbank (EIB) erfolgte planmäßig in Höhe von 6,6 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr wurde ein langfristiges Darlehen in Höhe von 85,0 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis Ende 2039 bei der Hauptgesellschafterin aufgenommen. Das weiterhin ebenfalls mit der Hauptgesellschafterin bestehende Cash-Pooling weist, nach Verbindlichkeiten in Höhe von 84,0 Mio. Euro im Vorjahr, zum Bilanzstichtag einen positiven Saldo auf. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben um 12,0 Mio. Euro zugenommen. Ursächlich sind erhaltene Anzahlungen, die der Koelnmesse bereits Ende 2023 im Zuge des im Januar 2024 abgeschlossenen Verkaufsprozesses eines Bürogebäudes zugeflossen sind. Finanzlage: Zum Jahresende 2023 betrugen die liquiden Mittel der Koelnmesse GmbH 8,6 Mio. Euro, nach 12,0 Mio. Euro im Vorjahr. Der Rückgang der liquiden Mittel bei der Koelnmesse GmbH ergibt sich vor allem stichtagsbedingt und hängt zusammen mit den angelegten Mitteln im Rahmen des mit der Hauptgesellschafterin bestehenden Cash-Poolings sowie im Rahmen der vorübergehend erhaltenen Darlehen von Tochtergesellschaften. Zum Bilanzstichtag betrugen diese angelegten Mittel 26,0 Mio. Euro bzw. die gewährten Mittel 9,3 Mio. Euro. Der Cash-Pooling-Vertrag wurde Mitte 2023 vorzeitig mit neuen Parametern angepasst im Zuge der gleichzeitigen langfristigen Darlehensgewährung durch die Hauptgesellschafterin in Höhe von 85 Mio. Euro. Das neue Cash-Pooling-Volumen beträgt seit Mitte 2023 nun 95,0 Mio. Euro, die Laufzeit endet weiterhin Ende 2027. Seit 2023 werden, wie in der Vor-Coronazeit, grundsätzlich wieder deutlich positive operative Cashflows erzielt. Die Umsetzung der weiteren Investitionen in die Infrastruktur der Koelnmesse erfolgt dabei je nach Geschäftsverlauf und Finanzierbarkeit. Die Koelnmesse GmbH war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ertragslage: Die Umsatzerlöse der Koelnmesse GmbH belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 326,4 Mio. Euro (Vorjahr 181,9 Mio. Euro). Die Veranstaltungen erzielten insgesamt Umsätze, die teilweise noch unterhalb der jeweiligen Vorveranstaltung vor der Corona-Krise lagen. Der zuletzt geplante Gesamtumsatz konnte jedoch um 2,5 Mio. Euro übertroffen werden. 173,9 Mio. Euro der erzielten Erlöse entfielen auf Standflächenerlöse, 45,1 Mio. Euro auf Eintrittsgelder sowie Katalogerlöse und 107,4 Mio. Euro auf Dienstleistungen und sonstige Erlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringern sich um 15,8 Mio. Euro auf 5,7 Mio. Euro. Ursächlich ist vor allem der Wegfall früherer staatlicher Corona-Hilfen (Vorjahr 5,7 Mio. Euro). Zudem fielen die Auflösungen bei den sonstigen Rückstellungen mit 4,1 Mio. Euro um 7,0 Mio. Euro deutlich geringer aus als im Vorjahr. Die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen haben mit 23,0 % weniger stark zugenommen als die Umsätze mit 79,5 %. Grund dafür sind unter anderem die in den Aufwendungen enthaltenen fixen Kosten, die die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz weniger stark schwanken lassen. Positiv beeinflusst werden die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen in 2023 vor allem aber auch durch die zuletzt niedrigeren Kosten für Energie. Deutlich wird dies in den um 3,9 Mio. Euro bzw. 30,8 % gesunkenen Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe. Der Personalaufwand ist um 5,2 % bzw. 2,9 Mio. Euro gestiegen. Aufwandsteigernd im Vergleich zum Vorjahr wirken sich Tarifsteigerungen sowie der Personalanstieg bei der Koelnmesse GmbH aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringern sich um 5,5 Mio. Euro bzw. 14,7 %. Gegenüber dem Vorjahr sind insbesondere Transitions-Kosten im Zuge des Wechsels zu einem neuen IT-Dienstleister sowie Rechts- und Beratungskosten entfallen. Im Zuge des Ergebnisabführungsvertrags mit der Koelncongress GmbH ergeben sich Erträge in Höhe von 7,7 Mio. Euro nach 7,0 Mio. Euro im Vorjahr. Der Zinsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 4,4 Mio. Euro auf 7,0 Mio. Euro, bedingt vor allem durch das deutlich gestiegene Zinsniveau. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beträgt 30,7 Mio. Euro (Vorjahr -63,3 Mio. Euro) und liegt 40,6 Mio. Euro über Plan. Die sonstigen Steuern betreffen vor allem die Grundsteuern. Der Jahresüberschuss beträgt 26,6 Mio. Euro (Vorjahr -63,4 Mio. Euro) und liegt 36,5 Mio. Euro über den Erwartungen. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Koelnmesse GmbH entsprechen denen des Konzerns. 4. Geschäftsverlauf und Lage der Koelncongress GmbH Insgesamt konnte die Koelncongress GmbH einen Jahresumsatz von 39,8 Mio. Euro erzielen. In ihrem dritten Geschäftsjahr nach der Verschmelzung konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss, vor Gewinnabführung an die Koelnmesse GmbH, in Höhe von 7,7 Mio. Euro (Vorjahr 7,0 Mio. Euro) erzielen. Die Gesellschaft hat die Ergebniserwartungen in Höhe von 0,6 Mio. Euro deutlich übertroffen. Darin enthalten ist das Ergebnis der Tochtergesellschaft Koelncongress Gastronomie GmbH in Höhe von 1,0 Mio. Euro. Die Gesellschaft ist in das Cash-Management-System der Muttergesellschaft Koelnmesse GmbH einbezogen. 5. Gesamtaussage Der Koelnmesse ist der Restart in dem turnusmäßig ohnehin stärkeren ungeraden Jahr 2023 sehr gut gelungen. So liegt die Koelnmesse im Umsatz deutlich über 400 Mio. Euro. Zu den Gründen für die bessere Performance gehören, dass die Veranstaltungen der Koelnmesse deutlich besser gelaufen sind als es mittelfristig geplant war, eine deutlich stärkere Nachfrage aus China nach dem überraschenden Ende der Null-Covid-Politik zu Beginn des Jahres 2023 und das intern als Recover 25 betitelte Effizienzprogramm. Dieses hatte zum Ziel, die Koelnmesse spätestens ab 2025 wieder an das Umsatz- und Gewinnniveau der Vor-Corona-Zeit heranzuführen. Dies wurde bereits Ende des Geschäftsjahres 2023 erreicht. Die wirtschaftliche Substanz des Unternehmens verbessert sich. Der Umsatz im Konzern beträgt 415,7 Mio. Euro, der Jahresüberschuss 41,9 Mio. Euro. Das Eigenkapital ist dank des Jahresüberschusses deutlich gestiegen, die Liquidität ist ebenfalls gesichert. III. Prognose- sowie Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Durch das im Koelnmesse-Konzern vorhandene Risiko-Chancen-Managementsystem werden die Chancen und Risiken zeitnah und systematisch beobachtet und bewertet. Gegebenenfalls leitet die Koelnmesse Steuerungsmaßnahmen ein. Es werden strategische, politische/rechtliche und technische Risiken, Markt- und Finanzrisiken sowie entsprechende Chancen unterschieden. Geschäftsrisiken sind teilweise durch Versicherungen abgedeckt. Strategische Chancen sieht die Geschäftsführung grundsätzlich in der für Ausstellende sowie Besuchende attraktiven innenstadtnahen Lage der Messe und der im Unternehmen vorhandenen Branchenkompetenz, die international weiter ausgebaut werden kann. Die Attraktivität des Messegeländes wird durch die Maßnahmen des Programms Koelnmesse 3.0 manifestiert und soll weiter erhöht werden. Die Investitionen stellen das umfangreichste Modernisierungsprogramm in der Geschichte der Koelnmesse dar. Mit dem Bau des neuen Confex entsteht eineMesse-, Kongress- und Eventlocation, die die Koelnmesse entscheidend bei der Positionierung ihrer Veranstaltungen in der zukünftigen Messewelt unterstützt. Sie bringt zudem für Köln und die Region massive Standorteffekte aus der nachhaltigen Sicherung des Messebetriebs sowie aus neuen Veranstaltungen außerhalb der starken Messezeiten mit neuen Zielgruppen. Durch eine professionelle Planung der Maßnahmen vermeidet das Unternehmen baubedingte Beeinträchtigungen von Veranstaltungen. Trotz hoher Baukosten und Lieferschwierigkeiten, nicht zuletzt aufgrund des Ukrainekriegs, geht das Unternehmen dank eines stringenten Controllings sowie einer seit Jahren flexiblen Risiko- und Budgetsteuerung davon aus, die Kosten im Budgetrahmen halten zu können. Die Themen Datenschutz und Informationssicherheit haben einen hohen Stellenwert. Neben den Investitionen in Infrastruktur und Organisation erfolgen regelmäßige Fortbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur Aufrechterhaltung und stetigen Optimierung der IT-Sicherheit ist ein systematischer Prozess zur frühzeitigen Identifikation und Bewertung von Risiken und Ergreifung geeigneter Maßnahmen etabliert. Marktrisiken bestehen bei Vertragsverlängerungen von Veranstaltungen. Andererseits ergeben sich Chancen aus selbst geschaffenen und neu akquirierten Veranstaltungen. In bestimmten Marktsegmenten gibt es außerdem Risiken infolge eines steigenden Wettbewerbsdrucks. Ein weiterer Risikofaktor für das Messeprogramm bleibt die sich immer wieder ändernde Sicherheitslage in Bezug auf Straftaten und Anschläge. Veranstaltungszentren stehen hierbei wie Infrastruktureinrichtungen im Fokus. Die Koelnmesse reagiert darauf mit dem Einsatz eines vollautomatisierten Echtzeit-Personen-Scanners (Human Security Radar) und einer engen Zusammenarbeit mit Polizei und Behörden sowie individuellen Sicherheitskonzepten. Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine bleiben vorhanden. In Folge des Krieges setzt die Koelnmesse weiterhin die Teilnahme russischer und belarussischer Ausstellerinnen und Aussteller auf ihren Veranstaltungen aus. Neben Ausstellenden sowie Besucherinnen und Besuchern aus dem Kriegsgebiet können sich auch Auswirkungen auf das Verhalten der Kundinnen und Kunden weltweit ergeben. Die Kostenrisiken aufgrund gestörter Lieferketten durch die weitere instabile geopolitische Lage könnten bestehen bleiben oder sich verschärfen. In diesem Fall besteht das Risiko, dass die Erwartungen an durchgeführte Messen verfehlt werden. Die Corona-Pandemie und deren Nachwirkungen führten in den vergangenen Jahren zu entsprechend negativen Effekten bezüglich der Eigenkapital- und Liquiditätssituation. Aufgrund erfolgter Eigenkapital- und Finanzierungsmaßnahmen und des sich in 2023 normalisierten Messegeschäfts ist der Konzern ausreichend mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Zur weiteren Finanzoptimierung wurde 2023 ein langfristiges Darlehen bei der Stadt Köln über 85 Mio. Euro aufgenommen. Die bestehende Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Stadt Köln wurde entsprechend verringert, mit einem Volumen von nunmehr 95,0 Mio. Euro sowie einer unveränderten Laufzeit bis Ende 2027. Dieses Volumen kann zur Deckung des Finanzmittelbedarfs in Anspruch genommen werden. Zudem sind Ende 2023 zwei Cash-Pooling-Verträge mit Tochtergesellschaften abgeschlossen worden, die seit Anfang 2024 durchgeführt werden. Zuvor aufgenommene Intercompany Darlehen wurden in diesem Zusammenhang zurückgezahlt. Maßnahmen der Kostenreduktion wie auch die Verschiebung von Investitionsprojekten in die Zukunft wurden und werden weiter geprüft sowie umgesetzt. Die mittelfristige Finanzprognose unter Berücksichtigung von möglichen zwischenzeitlichen Umsatzrückgängen weist einen positiven operativen Cashflow aus, sodass geplante notwendige Investitionen fortgeführt werden können. Unter dem Aspekt rechtlicher Risiken mit potenzieller Auswirkung auf die Finanzierungssituation ist zu bedenken, dass die vorgenannten Finanzierungsmaßnahmen des Konzerns beziehungsweise der Koelnmesse GmbH jeweils unter Mitwirkung der Gesellschafter der Koelnmesse GmbH durchgeführt wurden, beziehungsweise werden. Voraussetzung dieser Finanzierungsmaßnahmen ist, dass diese beihilferechtlich unbedenklich sind. Dies ist nach Überzeugung der Geschäftsführung und gemäß Gutachtenlage der Fall. Auch in Anbetracht dieser Finanzierungsrisiken geht die Geschäftsführung insgesamt fest davon aus, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gesellschaft und des Konzerns jederzeit gewährleistet werden kann. Finanzrisiken und -chancen bestehen unter Umständen in Form von Währungsrisiken, sofern der Euro-Wechselkurs gegenüber den Währungen der Koelnmesse-Tochtergesellschaften stark schwanken sollte. Weitere wesentliche, das Unternehmen gefährdende Risiken im Hinblick auf die künftige Entwicklung der Koelnmesse sind nicht ersichtlich. Allerdings ist das Geschäftsmodell von Messegesellschaften auf weltweit offenen Austausch über geografische und politische Grenzen hinweg angewiesen. Soweit politische oder militärische Verwerfungen diese Austauschbeziehungen empfindlich stören, ist auch der Erfolg von global agierenden Messegesellschaften wie der Koelnmesse gefährdet. 2. Prognosebericht Anfang des Jahres 2024 wird die deutsche Wirtschaft weiterhin von den Auswirkungen ansteigender Preise im Energiesegment sowie durch eine allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche belastet. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 somit lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose auf ein Wachstum von 1,0 % nach unten korrigiert. Anlässlich des Jubiläums plant die Koelnmesse für 2024 einen Festakt und weitere Highlights. Den Planungen für 2024 liegen Umsätze in Höhe von knapp 370 Mio. Euro zugrunde. Diese hängen auch von den weiteren Entwicklungen der geopolitischen und wirtschaftlichen Lage ab. Zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit hält die Koelnmesse an ihren Modernisierungs- und Investitionsplänen fest, denn künftige neue Formate werden auch neue Anforderungen an die räumliche Struktur des Geländes stellen. Dazu gehört der Bau der Messe-, Kongress- und Eventlocation Confex, die im Juni 2024 eröffnet wird. Zusätzlich erfolgen einige kleinere Maßnahmen der Bestandssanierung. Die Koelnmesse plant weltweit insgesamt 70 Veranstaltungen für 2024. Darunter sind 46 Eigen- und 21 Gastveranstaltungen sowie 3 Corporate Events in Köln. Mit Messen wie imm cologne, ISM, spoga horse und h+h cologne ist die Koelnmesse mit hoher internationaler Beteiligung in das Jahr 2024 gestartet. 27 Veranstaltungen sollen im Ausland im Jahr 2024 stattfinden. Fünf Messen feiern im Ausland in 2024 ihre Premiere: die Anuga Select Japan, außerdem die THAIFEX HOREC Asia, die didacta asia und die LogiFOOD Southeast Asia in Thailand sowie das interzum forum italy. Premiere feiert des Weiteren die gamescom latam in São Paulo, die im Juni die in Köln sehr erfolgreiche Spiele-Messe nach Südamerika bringt. Bei den Auslandsmessebeteiligungen fokussiert sich die Koelnmesse GmbH in 2024 auf die Organisation von privatwirtschaftlichen Beteiligungen, derzeit ist eine Gruppenbeteiligung im Ausland geplant. Die erwartete Wirtschafts- und Geschäftsentwicklung zugrunde gelegt, liegt der geplante Umsatz im turnusbedingt schwächeren Jahr 2024 für den Konzern bei 369,5 Mio. Euro und für die Koelnmesse GmbH bei 287,4 Mio. Euro. Für den Konzern wird mit einem Gewinn von 7,2 Mio. Euro und für die Koelnmesse GmbH mit einem leichten Verlust von 0,6 Mio. Euro gerechnet. Die Gesellschaft geht von einem EBT 2024 für den Konzern in Höhe von 8,0 Mio. Euro und für die Koelnmesse GmbH in Höhe von - 0,5 Mio. Euro aus. IV. Erklärung zur Unternehmensführung Der Gesetzgeber hat im Jahr 2015 das Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst verabschiedet (Teilhabegesetz). Seitdem verpflichtet sich der Aufsichtsrat der Koelnmesse GmbH, eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung sowie eine Frist zur Erreichung dieser Ziele festzulegen. Daneben ist die Geschäftsführung der Gesellschaft verpflichtet, für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielgrößen und Fristen für die Erreichung der Geschlechterquote zu beschließen. Am Stichtag 30. Juni 2022 betrug der Anteil der Frauen im Aufsichtsrat der Koelnmesse GmbH 42,9 %. In der Geschäftsführung, die derzeit aus zwei Geschäftsführern besteht, war zuletzt eine Besetzung durch eine weibliche Bewerberin nicht möglich. In 2022 wurde beschlossen, die Zielgröße für den Anteil weiblicher Mitglieder im Aufsichtsrat auf ein Drittel (7 Personen) und in der Geschäftsführung ebenfalls auf ein Drittel festzulegen und diese Zielgröße bis zum 30. Juni 2027 festzuschreiben. Bei künftigen Nachbesetzungen der Geschäftsführerpositionen soll bei gleicher Qualifikation einer weiblichen Bewerberin der Vorzug gegeben werden. Zur Erreichung der in § 36 GmbHG vorgegebenen Zielgrößen für die Führungsebenen II und III legte die Geschäftsführung gemäß § 36 Satz 4 GmbHG im Jahr 2022 eine Frist bis zum 30. Juni 2027 fest. Zum 30. Juni 2022 lagen die IST-Werte in der Führungsebene II bei 14,3 % und der Führungsebene III bei 40,5 %. Für die Führungsebene II soll eine Steigerung auf ein Drittel erfolgen, für die Führungsebene III ist eine Stabilisierung der Quote zwischen 40 % und 50 % geplant. Diese Festlegung verknüpft die Geschäftsführung mit der ausdrücklichen Absicht, auf eine Steigerung des aktuellen Anteils insbesondere innerhalb der Führungsebene II hinzuwirken, sofern im Zeitraum bis zum 30. Juni 2027 Vakanzen auftreten, die mit entsprechend geeigneten und interessierten Kandidatinnen besetzt werden können.
Köln, 17. Mai 2024 gez. Gerald Böse gez. Oliver Frese BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KOELNMESSE GMBH, KÖLNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023der Koelnmesse GmbH, KölnAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Koelnmesse GmbH, Köln
JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023ANHANG UND KONZERN ANHANGI. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Koelnmesse GmbH, Köln (Amtsgericht Köln, HRB 952) sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Koelnmesse GmbH werden im Folgenden gemeinsam kommentiert. Soweit nicht besonders vermerkt, gelten die Aussagen für beide Abschlüsse. Die Koelnmesse GmbH ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften eine große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Posten "Materialaufwand" wurde branchenüblich in "Veranstaltungsbezogener Aufwand" umbenannt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochtergesellschaften Koelncongress GmbH sowie Koelncongress Gastronomie GmbH machen gemäß § 264 Abs. 3 HGB von den Erleichterungen für Konzern-Tochterunternehmen Gebrauch und verzichten auf die Offenlegung des Jahresabschlusses. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Koelnmesse GmbH 2 inländische und 10 ausländische Gesellschaften nach den Regeln der Vollkonsolidierung einbezogen. In den Konsolidierungskreis wurden folgende Gesellschaften einbezogen, an denen die Koelnmesse GmbH unmittelbar oder mittelbar jeweils 100 % des Stammkapitals hält (Ausnahme: Expolink Global Network Ltd., Bangkok: 49,17 % des Stammkapitals, 56,4 % der Stimmrechte). Im Jahr 2023 wurden die restlichen 25% der Anteile der Koelnmesse Privat Limited erworben, sodass die Koelnmesse GmbH nun 100% der Anteile hält: - Koelncongress GmbH, Köln - Koelnmesse S.r.l., Mailand - Koelnmesse Inc., Chicago - Koelnmesse Pte. Ltd., Singapur - Koelnmesse Ltd., Hongkong - Koelnmesse Co. Ltd., Peking - Koelnmesse Co. Ltd., Tokio - Koelnmesse SAS, Bogotá - Koelnmesse Organização de Feiras Ltda., São Paulo - Koelnmesse Private Limited, Mumbai - Expolink Global Network Ltd., Bangkok - Koelncongress Gastronomie GmbH, Köln Die Koelnmesse Private Limited., Mumbai, hat für den Konzernabschluss einen Zwischenabschluss für das Kalenderjahr aufgestellt, da der lokale Abschluss auf den Stichtag 31. März erfolgt. Die Abschlüsse der übrigen einbezogenen Unternehmen sowie der Konzernabschluss haben den gleichen Abschlussstichtag. Die Beteiligung an dem Messeveranstalter Expolink Global Network Ltd., Bangkok (Beteiligungsquote: 49,17 %; Stimmrechte: 56,4 %) wird von der Koelnmesse GmbH gehalten. Aufgrund der Stimmrechtsmehrheit wird beherrschender Einfluss auf die Geschäftspolitik ausgeübt, so dass die Beteiligung für das volle Geschäftsjahr in den Konzernabschluss einbezogen und vollkonsolidiert wird. Der Erwerb der restlichen 25 % Anteile an der Koelnmesse Private Limited, Mumbai, wurde gemäß DRS 23.175 als Kapitalvorgang berücksichtigt und der passive Unterschiedsbetrag i.H.v. 225 TEuro mit der Kapitalrücklage verrechnet. Die italienische Beteiligung Koeln Parma Exhibitions S.r.l., Parma, an der die Koelnmesse GmbH 50 % der Anteile hält, wurde anteilsmäßig gemäß § 310 HGB einbezogen. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Bilanzen der ausländischen Tochtergesellschaften wurden mit Ausnahme des Eigenkapitals, welches zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit Stichtagskursen bewertet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgte mit den Jahresdurchschnittskursen. Die Differenzen aus der Währungsumrechnung wurden erfolgsneutral ins Eigenkapital eingestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode (bis einschließlich 2009: Buchwertmethode) durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Unternehmen, bewertet zum Zeitpunkt ihres Erwerbs, ihrer Gründung oder ihrer erstmaligen Einbeziehung. Hinsichtlich der Koeln Parma Exhibitions S.r.l., Parma, wird vom Wahlrecht zur anteilsmäßigen Konsolidierung nach § 310 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sind alle Forderungen und Verbindlichkeiten, die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehen, gegeneinander aufgerechnet worden. Durch die Aufwands- und Ertragskonsolidierung sind die konzerninternen Aufwendungen und Erträge, auch hinsichtlich der organschaftsvertraglich bestimmten Ergebnisübernahmen, gegeneinander aufgerechnet worden. Zwischenergebnisse lagen nicht vor. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie der Konzernabschluss sind einheitlich nach den bei der Koelnmesse GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die auf die vorhergehenden Jahresabschlüsse sowie auf den Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern in Anlehnung an die jeweils gültige amtliche AfA-Tabelle zugrunde. Die Nutzungsdauern betragen für entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3 bis 10 Jahre. Die Abschreibung von Firmenwerten im Konzernabschluss erfolgt linear über zehn Jahre, da dies der voraussichtlichen Nutzungsdauer entspricht. Die Werthaltigkeit von Firmenwerten wird mittels einfachem Ertragswertverfahren jährlich überprüft. Sofern notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sowie Entwicklungskosten werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Staffelsätze, bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Nutzungsdauern für Technische Anlagen und Maschinen betragen zwischen 8 und 15 Jahre und für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahre. Die Bewertung der Gebäude erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Staffelsätze und bei Anschaffungen vor der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) abzüglich linearer oder degressiver Staffelsätze. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die Nutzungsdauern für Gebäude und ähnliche Rechte betragen zwischen 24 und 99 Jahre. Für Aufbauten auf fremdem Grund und Boden geht die Koelnmesse (in Übereinstimmung mit dem Bewertungsgutachten der Stadt Köln zum Substanzwert der Koelnmesse) von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer aus, die über den Zeitpunkt des Auslaufens der in diesem Zusammenhang bestehenden Erbbaurechte hinausgehen kann. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten den Betrag von 250,00 Euro für das einzelne Wirtschaftsgut nicht übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten mehr als 250,00 Euro und bis 1.000,00 Euro betragen, werden vereinfachend in einem Sammelposten geführt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten, im Fall von Ausleihungen mit dem Nennwert, angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung zugeschrieben. Das Vorratsvermögen (Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren) wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Für Lagermaterial werden in angemessenem Umfang Abwertungen vorgenommen, die sich aus der Lagerdauer und der eingeschränkten Verwendbarkeit ergeben. Werkstattlager, Werbemittel sowie Versandmaterialien werden zum Festwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken grundsätzlich durch eine pauschalierte Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Zur Ermittlung der pauschalierten Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden bei der Koelnmesse GmbH Abwertungssätze für Forderungen, die zum Bilanzstichtag älter als ein Jahr waren, mit 70 % und fällige Forderungen, die älter als ein halbes Jahr waren, mit 10 % berücksichtigt. Für Forderungen, deren Alter unterhalb eines halben Jahres liegt, erfolgen Abschreibungen getrennt nach inländischen und ausländischen Forderungen mit 3 % und 5 %. In begründeten Einzelfällen werden individuelle Einzelwertberichtigungen in Abzug gebracht, sofern erkennbare Risiken vorliegen. Soweit Forderungen und Verbindlichkeiten die Aufrechnungskriterien erfüllen, erfolgt eine Verrechnung. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie Aufwendungen des Folgejahres betreffen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet und wurde vollständig eingezahlt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (Pensionsrückstellung: 10 Jahre) laufzeitadäquat abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank per 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag 50 TEuro. Der Ertrag durch Änderung des Rechnungszinses ist dem Zinsertrag zugewiesen worden. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden Rentensteigerungen in Höhe von 2,0 % p. a. zugrunde gelegt. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da es sich beim Kreis der Berechtigten ausschließlich um Rentnerinnen und Rentner handelt. Rückstellungen für die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Jubiläumszuwendungen werden wie die Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank per 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,74 %. Der Ertrag durch die Änderung des Rechnungszinses beträgt für 2023 9 TEuro und ist dem Zinsertrag zugewiesen worden. Bezüglich der Jubiläumsrückstellung wurde im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen eine jährliche Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,0 % sowie eine Fluktuationsquote von 4,8 % zugrunde gelegt. Die Bewertung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen im Blockmodell erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung IDW RS HFA 3. Dabei kamen die Heubeck-Richttafeln 2018 G zur Anwendung. Es wurde ein Rechnungszins von 1,03 % entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit und ein Einkommenstrend von 2,0 % zugrunde gelegt. Die vereinbarten Aufstockungsbeträge wurden aufgrund ihres Abfindungscharakters direkt bei Vertragsabschluss mit ihrem Barwert eingestellt. Die Rückstellung für drohende Verluste für Veranstaltungen wird auf Basis des Deckungsbeitrags (DB) 2 unter Berücksichtigung bestimmter, veranstaltungsbezogener Gemeinkosten gebildet. Die Zurechnung der Gemeinkosten (insbesondere Hallenmieten und Abschreibungen) zu den einzelnen Veranstaltungen erfolgt als individueller Kostensatz pro genutztem Quadratmeter. Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr erhaltenen Zahlungen abgegrenzt, soweit sie Erträge des Folgejahres betreffen. Aktive und passive latente Steuern der Organträgerin Koelnmesse GmbH sowie der zugehörigen Organgesellschaft werden bilanziert, sofern mit einer zukünftigen Steuerbe- oder entlastung gerechnet werden kann. Mögliche Steuerlatenzen entstehen aus Unterschieden in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz. Sie resultieren im Wesentlichen aus folgenden Bilanzposten und führen im Einzelabschluss sowie im Konzern insgesamt zu einem aktiven Überhang:
Verlustvorträge führen ebenfalls zu aktiven Steuerlatenzen, sofern mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Steuerlatenzen führen in der GmbH sowie im Konzern bei einem Konzernzinssatz von 30 % zu möglichen aktiven latenten Steuern in Höhe von 78,3 Mio. Euro. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird abgesehen. Der Ausweis der passiven latenten Steuern im Konzernabschluss erfolgt gemäß § 306 S. 1 HGB. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der Schuldenkonsolidierung. Die latenten Steuern des Vorjahres wurden aufgelöst. Zum 31. Dezember 2023 ergaben sich latente Steuern im Konzernabschluss in Form von passiven latenten Steuern aus der Schuldenkonsolidierung in Höhe von 8 TEuro. Der Steueraufwand im Konzern würde unter Anwendung des in Deutschland geltenden Steuersatzes von ca. 30 % und einem Ergebnis vor Steuern (jedoch abzüglich der sonstigen Steuern) in Höhe von 48.058 TEuro insgesamt 14.417 TEuro betragen. Die Differenz zum effektiven Steueraufwand in Höhe von 5.845 TEuro beträgt 8.572 TEuro. Ursächlich ist vor allem die Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge bei der Kalkulation des effektiven Steueraufwands. Der effektive Steuersatz 2023 beträgt 12,2 %. V. Angaben zu den Bilanzen Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens und des Anlagevermögens der Koelnmesse GmbH für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sind in den nachfolgenden Anlagenspiegeln dargestellt Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Konzern - Geschäfts- oder Firmenwert
1 Anschaffungskosten in Höhe von 6.345 TEuro, Abschreibungen in Höhe von 721 TEuro und kumulierte Abschreibungen in Höhe von 4.777 TEuro resultieren aus anteilsmäßig konsolidierten Tochterunternehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen im Konzernabschluss 354 TEuro (Vorjahr 294 TEuro). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben im Einzel- und Konzernabschluss eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen der Koelnmesse GmbH gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus dem Cash-Pooling mit der Stadt Köln. Eigenkapital Die Bilanzverluste 2023 der Koelnmesse GmbH und des Konzerns resultieren aus den jeweiligen Jahresüberschüssen sowie den Ergebnisvorträgen. Rückstellungen Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen in Höhe von 6.706 TEuro betreffen überwiegend Verpflichtungen der Koelnmesse GmbH (6.364 TEuro) aus der betrieblichen Altersversorgung. Die Steuerrückstellungen im Konzernabschluss betreffen insbesondere mit 5.503 TEuro die Steuerrückstellung der Koelnmesse GmbH sowie mit 89 TEuro Koelnmesse S.r.l. Milano und mit 83 TEuro die Koelnmesse Co. Ltd. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten des Konzerns stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte seitens der Konzerngesellschaften gesichert. Die Verbindlichkeiten der Koelnmesse GmbH verteilen sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie bezüglich der Koelncongress GmbH und der Koelncongress Gastronomie GmbH zusätzlich aus dem Saldo des Cash-Pooling (bei der Koelncongress GmbH einschließlich der Ergebnisabführung) in Höhe von 5.035 TEuro sowie aus zwei Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.262 TEuro. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Koelnmesse GmbH sind Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln in Höhe von 0 TEuro (Vorjahr 397 TEuro) enthalten (Konzern 0 TEuro; Vorjahr 422 TEuro). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus einem langfristigen Gesellschafterdarlehen der Stadt Köln. VI. Angaben zu den Gewinn- und Verlustrechnungen Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen auf in- und ausländische Kunden:
Nach Erlösarten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge der Koelnmesse GmbH enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4.077 TEuro (im Konzern 4.160 TEuro), aus der Strom und Gaspreisbremse 1.091 TEuro (im Konzern 1.179 TEuro), aus Zahlungseingängen auf abgeschriebene Forderungen sowie aus der Auflösung der Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 179 TEuro (im Konzern 224 TEuro) und aus Kursgewinnen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 126 TEuro (im Konzern 261 TEuro). Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von 725 TEuro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Koelnmesse GmbH beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen sowie der Zuführung zu Einzelwertberichtungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.929 TEuro (im Konzern 1.956 TEuro), aus der Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste von 1.159 TEuro (im Konzern 1.159 TEuro), aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens von 362 TEuro (im Konzern 455 TEuro) sowie aus Schadensfällen von 129 TEuro (im Konzern 129 TEuro). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von 49 TEuro (im Konzern 329 TEuro). VII. Haftungsverhältnisse Aus der im Geschäftsjahr 2002 durchgeführten US Cross-Border-Leasing-Transaktion bleibt die Koelnmesse GmbH zivilrechtlich im Außenverhältnis verpflichtet, Zahlungen während der Mietzeit des Mietvertrags bis zum Zeitpunkt der Kaufoption im Jahr 2033 an den US-Investor zu leisten. Hinsichtlich dieser Zahlungsverpflichtungen ist die Erfüllungsübernahme durch die Erfüllungsübernehmer vertraglich vereinbart. Sofern die Erfüllungsübernehmer ihren Verpflichtungen nachkommen, werden von der Koelnmesse GmbH keine Zahlungen zu leisten sein. Derzeit bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die Erfüllungsübernehmer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können. Die Koelnmesse GmbH hat gegenüber den Tochtergesellschaften in Japan, Singapur, China, Hongkong sowie Kolumbien jeweils einen unbefristeten Letter of Comfort/Financial Support erteilt. Danach verpflichtet sich die Koelnmesse GmbH als Gläubiger und Anteilseigner, keine Rückzahlungen von geschuldeten Beträgen durch die jeweilige Tochtergesellschaft zu verlangen, bis die Ressourcen der Gesellschaft dies erlauben. Darüber hinaus verpflichtet sich die Koelnmesse GmbH, die jeweilige Tochtergesellschaft fortlaufend finanziell insoweit zu unterstützen, als dass es ihr ermöglicht wird, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen, so dass Going Concern gegeben ist. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Verpflichtungen wird als gering eingeschätzt, weil diese Gesellschaften wie in der Vergangenheit auch von der Konzernmutter jeweils rechtzeitig mit ausreichender Liquidität in Form konzerninterner Darlehen oder der Zuführung von Eigenkapital versorgt werden. Die Koelnmesse GmbH ist Mitglied in der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK). Die ZVK hat die Aufgabe, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Die Umlage beträgt derzeit 5,8 % (davon 5,5 % Arbeitgeberanteil) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wird für 2023 ein Zusatzbeitrag von 3,2 % erhoben (2024 unverändert 3,2 %). Die auf die Gesellschaft entfallende Unterdeckung, für die in Ausübung des Bilanzierungswahlrechts gemäß Art. 28 EGHGB keine Rückstellung gebildet wurde, beträgt zum 31. Dezember 2023 41.730 TEuro (Konzern: 46.059 TEuro). Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt 593 TEuro (Konzern: 655 TEuro). Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beträgt bezogen auf den Konzern 40.809 TEuro und bezogen auf die Koelnmesse GmbH 37.739 TEuro. Darüber hinaus bestehen jährliche Verpflichtungen für Altersversorgung zugunsten der Geschäftsführer und einiger Geschäftsbereichsleiter gegenüber verschiedenen Unterstützungskassen. Diese betragen für das kommende Geschäftsjahr bezogen auf den Konzern 274 TEuro und bezogen auf die Koelnmesse GmbH 264 TEuro. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aufgrund der derzeitig noch bestehenden Unterdeckung wird als sehr gering eingeschätzt. Diese Einschätzung resultiert daraus, dass die Geschäftsberichte der ZVK durch Wirtschaftsprüfer geprüft werden und die Geschäftsentwicklung als positiv eingeschätzt wurde. Auch der erreichte Stand des Aufbaus der Kapitaldeckung übertrifft nach Aussage des Aktuars die Planwerte. Es kann daher nach derzeitigem Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass die ZVK alle Zusagen bedienen kann. VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mietverpflichtungen für die Nordhallen betragen für die Koelnmesse GmbH und den Konzern 213.581 TEuro zzgl. Nebenkosten. Aus den Mietverträgen für das in 2005 errichtete Congress-Centrum Nord sowie für das Messehochhaus bestehen langfristige Verpflichtungen der Koelnmesse GmbH und auf Konzernebene in Höhe von 48.977 TEuro zzgl. Nebenkosten. Für die Erbbaurechtsverträge für das Messegelände Süd sowie für den Erbbaurechtsvertrag für das Gelände des neuen Parkhauses bestehen langfristige Verpflichtungen in Höhe von 99.913 TEuro. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen über Büromieten, Betriebs- und Geschäftsausstattung (Firmenfahrzeuge, Kopierer, Computer etc.) der Koelnmesse GmbH von insgesamt 25.550 TEuro (auf Konzernebene, inklusive Miete für Büroräume und Veranstaltungsorte 27.601 TEuro). IX. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
1 Der Mitarbeiter der quotal einbezogenen Gesellschaft wurde mit dem Wert 0,5 angesetzt Die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsmitglieder bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantieme sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen zur betrieblichen Altersversorgung. Eine öffentlich-rechtliche Versorgungsregelung für die Geschäftsführungsmitglieder und deren Hinterbliebene gibt es nicht. Der Gesamtaufwand für die Vergütung der Geschäftsführung für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr beläuft sich auf 1.545 TEuro, die sich bei den Geschäftsführungsmitgliedern zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammensetzt:
1 Die Tantiemen sind Schätzwerte zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses, da die genaue Zielerreichung noch festgelegt werden muss. Der korrigierte Wert wird im nächsten Jahresabschluss berichtet. 2 Die Sach- und sonstigen Bezüge umfassen u.a. die Kosten für die beitragsorientierte Altersversorgung. 3 In den Sach- und sonstigen Bezüge enthalten. In der Sitzung des Aufsichtsrats der Koelnmesse GmbH am 16. Mai 2022 wurde die Einführung eines neuen Vergütungssystems der Geschäftsführung beschlossen. Dieses Modell, das nach der coronabedingten Sanierungsphase durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 1. Dezember 2022 mit Wirkung zum 1. Januar 2023 eingeführt wurde, sieht keine Bonusbank mehr vor, weil sich herausgestellt hat, dass hierdurch eine Übersicherung eingetreten ist und der Nachhaltigkeitsaspekt durch ein wesentlich einfacheres System mit Langfristzielen sichergestellt werden kann. Das neue Vergütungssystem unterscheidet zwischen einem Short-Term-Incentive (STI) und einem Long-Term-Incentive (LTI). Der Betrachtungszeitraum beim STI bezieht sich auf ein Geschäftsjahr und beim LTI auf vier aufeinanderfolgende Geschäftsjahre. Der tatsächliche Aufwand für die derzeit aktiven Geschäftsführungsmitglieder betrug für 2022 insgesamt 1.377 TEuro und liegt damit leicht unter den Vorjahresangaben. Im Geschäftsjahr wurden keine Leistungen an Geschäftsführungsmitglieder wegen der Beendigung ihrer Tätigkeit gewährt. Versorgungsregelungen und Ansprüche auf Übergangsgelder nach öffentlich-rechtlichen Bestimmungen für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Tätigkeiten bestehen für kein Geschäftsführungsmitglied. Die Pensionen der ehemaligen Geschäftsführer und deren Hinterbliebenen betrugen 452 TEuro. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind 6.364 TEuro zurückgestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Koelnmesse GmbH erhalten für ihre Tätigkeit eine jährliche Pauschale in Höhe von 1.500,00 EUR und ein Sitzungsgeld je teilgenommener Sitzung. Gleiche Pauschalen gelten für die Mitglieder des Finanzausschusses, des Ausschusses Internationalisierung, des Präsidialausschusses, des Bauausschusses sowie die Vertreter der Gesellschafter in den Versammlungen. Für die Mitglieder des jeweiligen Ausschusses betrug die Vergütung je teilgenommener Sitzung 250,00 Euro, der jeweilige Vorsitzende erhielt den zweifachen und seine Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag. Die Vorsitzende des Aufsichtsrats der Koelnmesse GmbH erhält darüber hinaus gemäß Gesellschaftsvertrag eine zusätzliche Aufwandsentschädigung. Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei der Koelnmesse GmbH 5 ordentliche Aufsichtsratssitzungen plus 1 Klausur, 2 Sitzungen des Finanzausschusses, 2 Gesellschafterversammlungen, 2 Sitzungen des Ausschusses Internationalisierung, 2 Sitzungen des Bauausschusses sowie 2 Sitzungen des Präsidialausschusses abgehalten. Auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder verteilen sich die Gesamtbezüge für die Sitzungen im Aufsichtsrat, Finanzausschuss, Bauausschuss, Präsidialausschuss sowie im Ausschuss Internationalisierung der Koelnmesse GmbH wie folgt:
1 Einzelwerte gerundet 2 Summenwert entspricht Summe der nicht gerundeten Beträge Von den Gesamtbezügen bei der Koelnmesse GmbH entfallen 74 TEuro auf den Aufsichtsrat, 6 TEuro auf den Finanzausschuss, 4 TEuro auf den Bauausschuss, 3 TEuro auf den Präsidialausschuss und 3 TEuro auf den Ausschuss Internationalisierung. Die Bezüge des Aufsichtsrats im Konzern (Koelnmesse GmbH und Koelncongress GmbH) belaufen sich auf 110 TEuro. Das im Geschäftsjahr 2023 durch den Abschlussprüfer des Konzerns berechnete Gesamthonorar beträgt 120 TEuro. Davon entfallen auf die Jahres- und Konzernabschlussprüfung 114 TEuro (davon 97 TEuro für die Koelnmesse GmbH) sowie 6 TEuro auf sonstige Leistungen. Wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen, die nicht als unmittelbare oder mittelbare 100%ige Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss einbezogen werden, wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. Die Gesellschaft wird in ihren eigenen Konzernabschluss (kleinster Kreis von Unternehmen oder Konsolidierungskreis) sowie in den Gesamtabschluss der Stadt Köln (größter Kreis von Unternehmen oder Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Koelnmesse GmbH ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Er ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar. Der Gesamtabschluss der Stadt Köln wird auf der Homepage der Stadt Köln unter www.stadt-koeln.de veröffentlicht. Die Koelnmesse GmbH besitzt an nachfolgend aufgeführten Unternehmen mittelbar oder unmittelbar einen Anteil von mehr als 20 %:
1 Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 2 Die Beteiligungen an diesen Gesellschaften werden von der Koelnmesse GmbH gehalten. Die Daten der Beteiligung Koelnmesse Private Limited basieren auf dem für den Konzernabschluss aufgestellten Zwischenabschluss für das Kalenderjahr. 3 Die Beteiligung wird von der Koelnmesse GmbH zusammen mit einer anderen Gesellschaft gehalten. Die Tabellendaten bezüglich der Beteiligung beinhalten die anteiligen Werte der Koelnmesse GmbH. Die Beteiligung besitzt jeweils anteilig kurzfristige Vermögensgegenstände in Höhe von 5.118 TEuro, anteilige langfristige Vermögensgegenstände in Höhe von 48 TEuro, kurzfristige Schulden in Höhe von 2.030 TEuro sowie keine langfristigen Schulden. Die Beteiligung wies anteilig Erträge in Höhe von 5.473 TEuro und Aufwendungen in Höhe von 3.096 TEuro auf. Finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. 4 Die Koelnmesse GmbH besitzt 56,4 % der Stimmrechte. 5 Die Koelnmesse GmbH hält 49 % an dieser Gesellschaft. 51 % werden von der Tochtergesellschaft Koelncongress GmbH gehalten. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Koelncongress GmbH. Die Organe der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
1 MdR = Mitglied des Rats der Stadt Köln 2 Arbeitnehmervertreter/-in der Koelnmesse GmbH ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt den Gremien vor, den Bilanzverlust des Jahres 2023 der Koelnmesse GmbH auf neue Rechnung vorzutragen. X. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB haben.
Köln, 17. Mai 2024 gez. Gerald Böse gez. Oliver Frese Konzernkapitalflussrechnung der Koelnmesse GmbH, Köln für das Geschäftsjahr 2023
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Kassenguthaben + Bankguthaben (davon TEUR 1.222 von quotal einbezogenen Unternehmen), aus Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter TEUR 84.000) aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 26.000 sowie Wertpapiere des Umlaufvermögens. Konzerneigenkapitalspiegel der Koelnmesse GmbH, Köln für die Geschäftsjahre 2022 und 2023Darstellung gemäß DRS 22
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Koelnmesse GmbH, Köln Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Koelnmesse GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Koelnmesse GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Koelnmesse GmbH, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem zusammengefassten Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Koelnmesse GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 22. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Holger Wildgrube, Wirtschaftsprüfer gez. Ralph Jost, Wirtschaftsprüfer gez. Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Verordnung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat hat während des abgelaufenen Geschäftsjahrs in ordentlichen und außerordentlichen Sitzungen die Geschäftsführung regelmäßig beraten und überwacht. Über die geschäftliche Entwicklung der Koelnmesse und die daraus resultierende Rentabilität und Liquidität wurde der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung stets zeitnah und umfassend informiert. Die auf Grund von Gesetz oder Gesellschaftsvertrag zur Genehmigung vorzulegenden Geschäftsvorfälle wurden in mehreren Sitzungen intensiv beraten und beschlossen, wichtige geschäftspolitische Fragen wurden eingehend behandelt. Der Konzernabschluss, der Jahresabschluss und der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden von der durch die Gesellschafterversammlung bestellte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG geprüft. Den Abschlüssen wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmte den entsprechenden Prüfberichten zu. Er hat seinerseits den Konzernabschluss, den Jahresabschluss und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft und gebilligt. Mit dem Vorschlag der Geschäftsführung, den Bilanzverlust 2023 der Koelnmesse GmbH auf neue Rechnung vorzutragen, ist er einverstanden. Die Gesellschafterversammlung wird hierüber unterrichtet. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im vergangenenJahr geleistete Arbeit.
Köln, im Juni 2024 Vorsitzende des Aufsichtsrats ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafter fassen den folgenden Beschluss einstimmig. Die Gesellschafter bestätigen gemäß § 16 Abs. 7 b den Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023, den Bilanzverlust der Koelnmesse GmbH i. H. v. 112.964.802,72 € auf neue Rechnung vorzutragen. |
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