Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 6096
Vorher
Schwing Fluid Technik GmbH
Eingetragen
24.7.2002
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
Die Planung und die Herstellung von und der Handel mit Maschinen und Geräten, einschließlich der Übernahme von Vertretungen, und die Einbringung von technischen Dienstleistungen, insbesondere für die chemische-, kunststoff- sowie die metallverarbeitende Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Schwing
seit 4.5.2006
Geschäftsführer
Ewald Schwing
seit 27.10.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
325.200 €
88.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCHWING Technologies GmbH

Neukirchen-Vluyn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

SCHWING Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.466.936,20 1.576.389,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.498,00 27.678,00
II. Sachanlagen 1.448.438,20 1.548.711,21
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.899.010,98 5.027.977,05
I. Vorräte 1.780.544,01 2.180.056,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.940.426,35 1.741.067,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.178.040,62 1.106.852,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 72.598,23 84.974,02
6.438.545,41 6.689.340,28

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 4.105.301,59 3.128.409,30
I. Gezeichnetes Kapital 368.150,00 368.150,00
II. Gewinnrücklagen 12.514,38 12.514,38
III. Gewinnvortrag 2.047.744,92 1.619.708,79
IV. Jahresüberschuss 1.676.892,29 1.128.036,13
B. RÜCKSTELLUNGEN 462.227,00 315.951,00
C. VERBINDLICHKEITEN 1.871.016,82 3.244.979,98
6.438.545,41 6.689.340,28

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 11.153.429,83 9.756.446,43
2. Personalaufwand -5.036.672,45 -4.928.486,99
a) Löhne und Gehälter -4.189.517,24 -4.110.247,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -847.155,21 -818.239,30
3. Abschreibungen -340.781,56 -294.254,61
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -340.781,56 -294.254,61
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.247.591,30 -2.833.211,72
5. Betriebsergebnis 2.528.384,52 1.700.493,11
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.963,94 4.093,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14.111,55 -13.013,00
8. Finanzergebnis -9.147,61 -8.919,20
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -833.540,04 -555.693,68
10. Ergebnis nach Steuern 1.685.696,87 1.135.880,23
11. Sonstige Steuern -8.804,58 -7.844,10
12. Jahresüberschuss 1.676.892,29 1.128.036,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

SCHWING Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn

I. Allgemeine Angaben

Die SCHWING Technologies GmbH hat ihren Sitz in Neukirchen-Vluyn. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kleve unter HRB 6096 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der SCHWING Technologies GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG, unter teilweiser Inanspruchnahme von größenabhängigen Erleicherungen, aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gem. § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern sind angemessen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der bezogenen Waren erfolgte zu den durchschnittlichen Einstandswerten bzw. Anschaffungskosten, sofern keine Abschläge wegen Mindergängigkeit oder Preisverfall erforderlich waren.

Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Hierbei kamen Material- und Fertigungskosten sowie die Sonderkosten der Fertigung (Einzelkosten) zum Ansatz. Darüber hinaus wurden angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und allgemeine Verwaltungsgemeinkosten in die Herstellungskosten eingerechnet. Zinsaufwendungen wurden nicht einbezogen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine gleichfalls aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die zu erwartenden Verpflichtungen angemessen zu decken.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Währungspositionen werden grundsätzlich mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt des Transaktionstages der Geschäftsvorfälle erfasst. Zum Abschlussstichtag entstandene Kursverluste aus der Bewertung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden berücksichtigt. Kursgewinne aus der Bewertung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag, werden gemäß § 256 a HGB erfasst.

IV. Gliederung des Jahresabschlusses

Zur besseren Einsicht in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wurden die Ausweise in der Gewinn- und Verlustrechnung hinsichtlich folgender Positionen ergänzt:

Die Position "Gesamtleistung" fasst die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und die aktivierten Eigenleistungen zusammen.

Die zusätzliche Position "Gesamtbetriebsertrag" fasst die Gesamtleistung und die sonstigen betrieblichen Erträge zusammen.

Von dem Gesamtbetriebsertrag wird der Materialaufwand abgesetzt, so dass eine Zwischensumme für das "Rohergebnis" gebildet wird.

Über die gesetzlich vorgeschriebenen Positionen hinaus werden Zwischensummen für das "Betriebsergebnis" und das "Finanzergebnis" gebildet.

V. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Aufteilung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens sind in dem Anlagenspiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.

2. Umlaufvermögen

a. Vorräte

Erhaltene Anzahlungen wurden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB bis zur Höhe des jeweiligen Einzelauftragswertes wie folgt von den Aktivposten abgesetzt:

31.12.2023
31.12.2022
Fertige Erzeugnisse 109.393,53 95.623,99
Erhaltene Anzahlungen -47.200,00 -65.258,43
62.193,53 30.365,56
Unfertige Erzeugnisse 1.759.181,01 1.986.356,48
Erhaltene Anzahlungen -1.372.275,98 -1.170.022,30
386.905,03 816.334,18
449.098,56 846.699,74

b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 2.369,46) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen einen Gesellschafter in Höhe von € 3.088,85 (Vorjahr: € 930,99) enthalten, der zugleich Organ der Gesellschaft ist.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von € 1.735,50 (Vorjahr: € 1.735,50) mit einer vereinbarten Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von € 163.952,31 (Vorjahr: € 247.546,95).

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände sind keine größeren Positionen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält keine Disagiobeträge.

4. Eigenkapital

Bei den "Gewinnrücklagen" handelt es sich um die gesetzliche Rücklage nach § 150 AktG, welche in Vorjahren - vor dem Formwechsel in die GmbH - gebildet wurde.

5. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

In der Position "Sonstige Rückstellungen" sind Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen und für Verpflichtungen aus Mehrarbeit (T€ 117 / Vorjahr: T€ 93), für Gewährleistungsaufwand (T€ 149 / Vorjahr: T€ 145), für Tantiemen (T€ 93 / Vorjahr: T€ 49) und übrige Rückstellungen (T€ 51 / Vorjahr: T€ 24) enthalten.

6. Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag 31.12.2022
1.871.016,82 1.699.221,39 140.667,62 31.127,81 3.244.979,98

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte / Sicherungsübereignungen gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den üblichen Eigentumsvorbehalten. Die restlichen Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 31.296,62 (Vorjahr: € 0,00).

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 76.043,65 (Vorjahr: € 343.093,13).

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeines

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

2. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 11.630,67 (Vorjahr: € 77.239,69).

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 11.765,39 (Vorjahr: € 10.824,59).

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft als unerheblich anzusehen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 37.573,11 (Vorjahr: € 68.115,16).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von € 833.539,35 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des laufenden Geschäftsjahres. Steueraufwendungen in Höhe von € 0,69 entfallen auf Vorjahre.

VII. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Angaben beziehen sich als Summe aller Leistungsverpflichtungen (ohne Abzinsung) auf die vertragliche Gesamtlaufzeit.

Fällig 2024
T€
Fällig 2025 - 2028
T€
Fällig nach 2028
T€
Verpflichtungen aus Mietverträgen 451 1.636 751
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 446 1.631 751
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 10 4 0
Verpflichtungen aus Wartungsverträgen 90 92 0
551 1.732 751

2. Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Berichtsjahr durchschnittlich:

Festangestellte (ohne Geschäftsführer) 88
Auszubildende 3
91

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4. Nachtragsbericht

Besondere Vorgänge, die sich nach dem Bilanzstichtag ereignet haben und über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

5. Organe

Geschäftsführung:

Ewald Schwing, Industriekaufmann, Neukirchen-Vluyn

Thomas Schwing, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Neukirchen-Vluyn

Alfred Schillert, Diplom-Ingenieur (FH), Dorsten

6. Abschlussprüfer

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt für die Abschlussprüferleistungen T€ 23,0.

7. Gewinnverwendung

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 2024 wurde für das Jahr 2023 ein Betrag in Höhe von € 500.000,00 ausgeschüttet.

Der weitere Gewinnverwendungsvorschlag sieht vor, den verbleibenden Bilanzgewinn des Geschäftsjahres in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neukirchen-Vluyn, 25. April 2025

SCHWING Technologies GmbH

Ewald Schwing

Thomas Schwing

Alfred Schillert

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 2. Mai 2025.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 529.105,71 8.000,00 0,00 0,00 537.105,71
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.050.291,32 0,00 0,00 0,00 1.050.291,32
Technische Anlagen und Maschinen 2.473.675,57 79.795,17 175.961,06 102.579,87 2.626.851,93
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.339.245,60 143.536,38 69.033,95 26.690,59 1.525.125,34
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 244.995,01 0,00 -244.995,01 0,00 0,00
5.108.207,50 223.331,55 0,00 129.270,46 5.202.268,59
5.637.313,21 231.331,55 0,00 129.270,46 5.739.374,30
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 501.427,71 17.180,00 0,00 518.607,71
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 874.724,65 5.570,00 0,00 880.294,65
Technische Anlagen und Maschinen 1.809.593,57 145.179,23 102.577,87 1.852.194,93
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 875.178,07 172.852,33 26.689,59 1.021.340,81
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.559.496,29 323.601,56 129.267,46 3.753.830,39
4.060.924,00 340.781,56 129.267,46 4.272.438,10
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.498,00 27.678,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 169.996,67 175.566,67
Technische Anlagen und Maschinen 774.657,00 664.082,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.784,53 464.067,53
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 244.995,01
1.448.438,20 1.548.711,21
1.466.936,20 1.576.389,21

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

SCHWING Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Mit über 50 Jahren Erfahrung im internationalen Anlagengeschäft ist die SCHWING Technologies GmbH heute ein weltweit führender Konstrukteur, Hersteller und Betreiber von Hochtemperatursystemen für

die (thermische) Reinigung von Metallteilen und -werkzeugen,

thermo-chemische Gas-Feststoff-Reaktionen in variierbaren Atmosphären bis 1.100 °C und

die besonders effiziente Wärmebehandlung von Metallen.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1969 als Ewald Schwing KG gegründet und hat seinen Firmensitz in 47506 Neukirchen-Vluyn. Die Firma ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Registernummer HRB 6096 eingetragen.

Kerngeschäft der SCHWING Technologies GmbH ist die thermische Reinigung (Polymerentfernung). Weltweit ist SCHWING der einzige Hersteller, der über alle fortschrittlichen thermischen Reinigungstechnologien zur Entfernung jeder Art von Polymer und organischer Verunreinigung von metallischen Werkzeugen und Maschinenteilen verfügt. Diese Unabhängigkeit von bestimmten Technologien und mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Konstruktion von Reinigungssystemen versetzen SCHWING in die einzigartige Lage, jeden Reinigungsbedarf mit der jeweils ökonomisch und ökologisch besten Geräte - oder Systemlösung zu bedienen - einschließlich Nachbehandlung und Qualitätsprüfung.

Darüber hinaus bietet SCHWING seinen Kunden aus der Kunststoff- und Faserindustrie seit über 30 Jahren auch Reinigungsdienstleistungen an. So werden zurzeit am Standort in Neukirchen-Vluyn sowie durch mehrere internationale Kooperationspartner weltweit jährlich mehr als 250.000 Werkstücke nach den höchsten Qualitäts- und Umweltstandards gereinigt und wieder in den Produktionsprozess des Kunden integriert. Durch den Einsatz mehrerer Transporter und LKWs kann SCHWING zudem flexibel auf die Kundenbedürfnisse eingehen und eine schnelle, zuverlässige Abholung und Lieferung der zu reinigenden Werkstücke gewährleisten.

Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Wirbelschicht Prozesstechnik bis 1.100 °C. Seit 1998 fertigt und liefert SCHWING anwendungsspezifische Wirbelschichtreaktoren zur thermo-chemischen Umsetzung von pulverförmigen Stoffen mittels durchströmender Reaktionsgase in variierbaren Atmosphären. Modernste Mess- und Regeltechnik gewährleistet dabei die präzise Steuerung und Reproduzierbarkeit der thermo-chemischen Prozesse, bei denen Temperaturen bis zu 1.100 °C, Prozessdrücke bis 15 bar und die Verwendung von aggressiven Medien möglich sind.

Seit 2016 ist SCHWING nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert, welches seine Verpflichtung zur Einhaltung höchster Qualitätsstandards unterstreicht. Der hohe Qualitätsanspruch wird durch strenge Qualitätskontrollen und -prüfungen aller Unternehmensprozesse sichergestellt. Dabei strebt SCHWING kontinuierliche Verbesserungen an, um den sich wandelnden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und den Kunden stets erstklassige Produkte und Dienstleistungen sowie anwendungsspezifische Lösungen zu bieten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen - Konjunkturelle Lage 2023

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 % geringer. In den USA (+2,5 %) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 % das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 % beibehalten. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 %.

Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in %

Land/Region 2024 (Schätzung) 2023 2022
Welt 3,3 3,3 3,6
Entwickelte. Volkswirtschaften 1,7 1,7 2,9
Euro-Zone 0,8 0,4 3,3
Deutschland -0,2 -0,3 1,4
Frankreich 1,1 1,1 2,6
Italien 0,7 0,7 4,7
Spanien 3,1 2,7 6,2
Vereinigtes Königreich 0,9 0,3 4,8
USA 2,8 2,9 2,5
Japan -0,2 1,5 1,2
Aufstr. Märkte und Entwicklungsländer 4,2 4,4 4,0
ASEAN * 4,0 4,5 5,4
Brasilien 3,7 3,2 3,0
China 4,8 5,2 3,0
Indien ** 6,5 8,2 7,0

*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam.

**) Fiskaljahr vom 1.4. bis 31.3.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2025, für 2021: IMF October 2024 Database.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 %. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 %. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 % sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 % zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 %, wobei China (+4,4 %) und die osteuropäischen Länder überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

Globaler Maschinenbau

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 %), das Vereinigte Königreich (+5 %) und China (+2 %) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 % bzw. -1 % rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 %) und Japan (-6 %) ausgefallen.

Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr.

Die schwache Weltwirtschaft und geringe Binnennachfrage 2023 führten zu einem Rückgang des Außenhandels - Importe sanken stärker (-3,0 %) als Exporte (-1,8 %). Dadurch ergab sich ein positiver Außenbeitrag zum BIP.

Die Wirtschaftsleistung erbrachte im Schnitt 45,9 Mio. Erwerbstätige (+0,7 %). Zuwanderung und höhere Erwerbsbeteiligung kompensierten demografische Effekte. Der Beschäftigungszuwachs konzentrierte sich fast ausschließlich auf den Dienstleistungssektor.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 % gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 %. Die Auftragsreichweite lag im November mit 10,3 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchstwert der Auftragsreichweite lag im Juli/August 2022 bei 12,2 Monaten. Aktuell zeigt sich jedoch eine ungleichmäßige Lage im Maschinenbau: Laut VDMA hatten Ende Oktober 2023 bereits 60 % der Unternehmen eine unterdurchschnittliche Auftragsreichweite. Zudem berichteten 34 % laut ifo Konjunkturtest von Produktionsbehinderungen durch Auftragsmangel. Infolge dessen sank die Kapazitätsauslastung von 88,8 % (Juli) auf 85,9 % (Oktober). Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im Oktober etwa 17.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um etwa 1 % zulegen. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 % zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 262 Mrd. Euro.

Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA

2. Geschäftsverlauf und Lage

Trotz der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage im Jahr 2023 hat sich die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage positiv entwickelt. Dank des starken Auftragseingangs in 2022 (T€ 15.000) startete SCHWING mit einem soliden Auftragspolster in das Jahr 2023. Die Abarbeitung des offenen Auftragsbestandes aus dem Vorjahr sowie der Auftragseingang in 2023 trugen maßgeblich zum Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr bei (+9 %). Gleichzeitig konnten die Materialkosten trotz des gestiegenen Umsatzvolumens gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden (-18,1 %). Da auch die Personalkosten nur leicht gestiegen sind, erzielte SCHWING ein positives Betriebsergebnis sowie einen um 48,7 % höheren Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr.

Der Vergleich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres ergibt sich aus den nachfolgenden teils tabellarischen Ausführungen.

Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Veränderung
%
Betriebsergebnis 2.528 1.700 828 48,7
Finanzergebnis -9 -9 0 0,0
Steueraufwand -842 -564 -278 49,3
Jahresergebnis 1.677 1.128 549 48,7

Das Betriebsergebnis hat sich um 48,7 % verbessert. Dies lässt sich auf die gestiegenen Umsatzerlöse bei gleichzeitig sinkenden Materialkosten sowie nur leicht gestiegenen Personalkosten zurückführen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls nur leicht gestiegen.

Das Finanzergebnis ist gleichbleibend und hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Der Steuereraufwand sowie das Jahresergebnis sind entsprechend der Steigerung des Betriebsergebnisses gestiegen.

Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 63,7 % (Vorjahr 46,8 %).

Es wurden keine Bankenlinien zum Ende des Geschäftsjahres in Anspruch genommen. Die liquiden Mittel zum Jahresende betrugen T€ 1.178.

Das Finanzmanagement von SCHWING ist so ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Sofern in den Zahlungsbedingungen vereinbart, wurden durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr minimal um -7,0 % gesunken. Das Ergebnis kommt trotz laufender Investitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen zustande. Denn auch im Jahr 2023 erfolgten u. a. Investitionen im Lohnbetrieb, um dort immer eine aktuelle Anlagentechnik nutzen sowie interessierten Kunden präsentieren zu können.

Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 2,6 % gestiegen. Der Vorratsbestand ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, der hohe Auftragsbestand aus dem Vorjahr wurde abgearbeitet und als Umsatzerlöse realisiert, sodass der Bestand an fertigen und halbfertigen Erzeugnissen sich reduziert hat. Gleichzeitig erhöhten sich dadurch jedoch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Um die Lieferfähigkeit und eine Preissicherung gewährleisten zu können, wird der Lagerbestand weiterhin laufend an den Bedarf sowie aktuelle Marktbedingungen wie z. B. Lieferzeiten und Preisschwankungen angepasst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen mit T€ 590 leicht über dem Vorjahr (2,8 %).

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.178 und sind somit 6,4 % höher als imVorjahr.

Es haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine bestandsgefährdenden Risiken gezeigt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Auch in absehbarer Zukunft sind für SCHWING keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Einsatz des ERP-Systems mit angebundenem Finanzbuchhaltungs- und Kostenrechnungssystem bietet einen Gesamtüberblick auf alle Unternehmensdaten sowie die Ermittlung verschiedener Unternehmenskennzahlen. Der Fokus bei der Ermittlung der Unternehmenskennzahlen liegt auf den Umsatzerlösen, dem Auftragseingang, der Betriebsleistung sowie dem Betriebsergebnis. Die nachfolgende Tabelle stellt die Umsatzerlöse, den Auftragseingang, die Betriebsleistung sowie das Betriebsergebnis 2022 und 2023 gegenüber:

Leistungsindikatoren Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Veränderung
%
Umsatzerlöse 14.764 13.547 1.217 9,0
Auftragseingang 12.116 15.003 -2.887 -19,2
Betriebsleistung 14.563 14.182 381 2,7
Betriebsergebnis 2.528 1.700 828 48,7

Die im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierten Angaben zur Höhe der Umsatzerlöse und des Auftragseingangs für das Jahr 2023 entsprechen den Ist-Werten des Jahres 2023. Das Betriebsergebnis des Jahres 2023 hat sich im Gegensatz zu den Planzahlen positiver entwickelt. Eine Einschätzung zur Entwicklung der wesentlichen Leistungsindikatoren im Jahr 2024 erfolgt im Prognosebericht, auf den an dieser Stelle verwiesen wird.

III. Forschung und Entwicklung

SCHWING investiert stetig in die Entwicklung neuer sowie die Weiterentwicklung vorhandener Anlagentechnologien, um kunden- sowie marktorientierte Lösungen anbieten zu können. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Entwicklung von Reinigungslösungen, die vollständig ohne fossile Brennstoffe auskommen. Durch den Einsatz elektrischer Technologien und Evaluierung von Wärmerückgewinnung sollen Reinigungslösungen in gleicher Qualität wie mit den vorhandenen Technologien geboten sowie dabei ökonomische und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Ein weiteres - vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes - umfangreiches Entwicklungsprojekt befasst sich mit der Erschließung neuer Marktzweige. Zielstellung ist die Entwicklung eines neuartigen, breit verwendbaren Desinfektionssystems basierend auf einem Vakuumprozess. Die neue Gerätetechnologie, erlaubt es erstmalig Gegenstände wie Masken und andere persönliche Schutzausrüstung (PSA), die bisher nur für den Einmalgebrauch vorgesehen waren, effizient und sicher aufzubereiten, so dass sie ohne jede Gefahr für Trägerin oder Träger mehrfach verwendet werden können. Eine erfolgreiche Entwicklung könnte SCHWING die Erschließung ganz neuer Märkte im Gesundheitswesen, in der Altenpflege, im Katastrophenschutz, bei Pandemien und anderen Infektionswellen ermöglichen.

IV. Prognosebericht

1. Konjunktur und Branche 2024 / 2025

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählten insbesondere die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2024 um 0,4 % zurück. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen: Im verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-3,0 %). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie- und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2023 war sie infolge der stark gestiegenen Energiepreise erheblich zurückgegangen. Im Baugewerbe nahm die Bruttowertschöpfung 2024 gegenüber dem Vorjahr mit -3,8 % noch etwas stärker ab. Die nach wie vor hohen Baupreise und Zinsen führten dazu, dass insbesondere weniger Wohngebäude errichtet wurden. Die Dienstleistungsbereiche entwickelten sich im Jahr 2024 insgesamt positiv (+0,8 %), jedoch uneinheitlich. So stagnierte die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe. Dabei konnten der Einzelhandel und die Anbieter von Verkehrsdienstleistungen jeweils Zuwächse verzeichnen, während der Kfz- und Großhandel sowie die Gastronomie weniger erwirtschafteten als im Vorjahr.

2024 zeigte sich die wirtschaftliche Schwäche auch im Außenhandel: Die Exporte sanken um 0,8 %, vor allem bei elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen. Preisbereinigt stiegen die Importe leicht um 0,2 %, vor allem durch mehr Dienstleistungseinfuhren.

Die Erwerbstätigkeit erreichte mit 46,1 Mio. Beschäftigten (+0,2 %) einen neuen Höchststand. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit verlor aber deutlich an Dynamik und kam gegen Ende des Jahres 2024 zum Erliegen. Der Beschäftigungsaufbau fand im Jahr 2024 ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt, die Zahl der Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe sank dagegen.

Für das Jahr 2025 erwartet die Bundesregierung einen Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 %. Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit inzwischen zwei Jahren in einer Stagnation, was konjunkturelle, vor allem aber strukturelle Ursachen hat. Konjunkturell dürfte sich die deutsche Wirtschaft zögerlicher als erwartet von den wirtschaftlichen Folgen der Schocks der jüngeren Vergangenheit erholen, gleichzeitig befindet sich Deutschland in einer strukturellen Wachstumsschwäche. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage dürfte sich angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten sowie der noch unklaren wirtschafts- und finanzpolitischen Ausrichtung der nächsten Bundesregierung zunächst noch schwach entwickeln. Bei nachlassender Inflation, weiter steigenden Realeinkommen und zunehmender Klarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist im späteren Jahresverlauf dann mit einer anziehenden binnenwirtschaftlichen Dynamik zu rechnen. Wachstumsimpulse werden laut Prognose der Bundesregierung vor allem von den privaten Konsumausgaben ausgehen. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte im Jahresdurchschnitt knapp oberhalb der Zielmarke von 2,0 % bei 2,2 % liegen. Angesichts im Jahresdurchschnitt noch rückläufiger Exporte bei gleichzeitig steigenden Importen ist vom Außenhandel ein spürbar negativer Wachstumsbeitrag zu erwarten. Die Bundesregierung geht für das laufende Jahr von einer Stagnation der Erwerbstätigkeit aus. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland damit weiter unter Druck.

Trotz überwiegender Risiken sieht die Bundesregierung Anzeichen für eine potenziell günstigere Entwicklung. Eine Entspannung internationaler Krisen und das Ausbleiben protektionistischer Maßnahmen der US-Regierung würden die Rahmenbedingungen verbessern. Zudem könnte eine wachstumsorientierte Reformagenda der neuen Bundesregierung das Vertrauen von Haushalten und Unternehmen stärken und so Konsum und Investitionen beleben.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesregierung

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2024 um real 7,5 % gesunken. Der preisbereinigte Auftragseingang verfehlte das Vorjahresniveau um 8 %. Besonders enttäuschend im Auftragseingang verlief das Inland, das mit -13 % sogar zweistellig im Minus war. Aus dem Ausland (-5 %) kamen jedoch auch wenige Impulse. Die Produktion wurde im Jahresverlauf immer weniger gut durch noch vorhandene Auftragsbestände abgepuffert. Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Kapazitätsauslastung: Während die Ausnutzung der Maschinenkapazitäten im Oktober 2023 mit einer Quote von 85,9 % noch in etwa auf der Höhe des langjährigen Durchschnitts (86,1 %) lag, sank sie bis zum Oktober 2024 auf 79,1 % ab. Damit befinden sich viele Unternehmen in der Unterauslastung.

Ein Kernproblem bildet der hartnäckige Auftragsmangel, der in mehr als jedem zweiten Unternehmen zu Produktionsbehinderungen führte (Oktober 2024: 55 %). Im November 2024 zählte die Branche 1.025.000 Beschäftigte und damit 0,8 % weniger Personen als noch ein Jahr zuvor. Aufgrund der demografischen Situation dürften die Unternehmen versuchen, ihre Stammbelegschaft so gut es geht zu halten. Dazu nutzen sie verstärkt die üblichen und bewährten Flexibilisierungsinstrumente wie den Abbau von Plusstunden auf den Arbeitszeitkonten, die Kurzarbeit oder die Reduktion von Zeitarbeit. Nach Schätzung der Bundesagentur für Arbeit waren im Oktober 2024 knapp 53.000 Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen.

Der Umsatz ging ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal 6 % zurück. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 241 Mrd. Euro.

Für den Maschinenbau in Deutschland dürfte 2025 abermals ein herausforderndes Jahr werden. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 2 %. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2024 - und es sind mit einem schwer einschätzbaren Präsidenten mit unklarer außen- und wirtschaftspolitischer Linie in den USA und die noch nicht abgeschlossene Regierungsbildung nach den vorgezogenen Neuwahlen in Deutschland weitere Unsicherheitsfaktoren hinzugekommen. Die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt weiterhin gedrückt, wie ein Blick auf die Ergebnisse der VDMA-Konjunkturerhebung Q4 / 2024 und das ifo-Geschäftsklima verraten. Der zunehmende Protektionismus in der Welt dürfte den Welthandel beeinträchtigen und den exportorientierten deutschen Maschinen- und Anlagenbau dabei besonders hart treffen. Beim Auftragseingang zeigt sich noch immer keine Trendwende. Und auch der Blick in die wichtigsten Exportregionen ist von wenig Optimismus geprägt: Die Absatzchancen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus werden im nächsten halben Jahr für viele Regionen eher verhalten eingeschätzt. Ein Lichtblick ist die Region Nordamerika, für die 37 % der in der VDMA-Konjunkturerhebung befragten Unternehmen eine Besserung der Absatzchancen in den nächsten 6 Monaten sieht.

Das schwierige Umfeld und die erschwerte Planbarkeit schlagen sich auch in der Beschäftigung nieder: Jedes vierte Unternehmen plant aufgrund der schwierigen Verhältnisse die Stammbelegschaft im ersten Halbjahr 2025 abzubauen. 60 % sagen aber auch, dass die Stammbelegschaft in diesem Zeitraum gleichbleiben wird. Der hartnäckige Fachkräftemangel und der demografische Wandel bleiben eine große Herausforderung für die Unternehmen. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten weiter ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. In Deutschland muss die neu gewählte Regierung schnell Reformen anpacken, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen in Deutschland zu verbessern.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA, VDMA (Originaltext)

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2024 / 2025

Im Jahr 2023 machte sich auch bei SCHWING die allgemeine konjunkturell schwierige Lage und zurückhaltende Investitionstätigkeit in der Weltwirtschaft bemerkbar. Der Auftragseingang im Jahr 2023 betrug T€ 12.116 und lag somit deutlich unter dem Vorjahresniveau (- 19,2 %) und unter den Erwartungen. Somit ist SCHWING mit einem geringeren Auftragsbestand in das Jahr 2024 gestartet als noch im Jahr 2023 (-30,7 %). Auch im Jahr 2024 entspannte sich die Lage nicht, sodass sich der Trend durchsetzt und der Auftragseingang weiter um 14,5 % auf T€ 10.363 sinkt. Der offene Auftragsbestand reduziert sich ebenfalls um 19 % zum Jahresende 2024. Infolgedessen reduzieren sich auch die Umsatzerlöse im Jahr 2024 auf T€ 11.782 (-20,2 %).

Das Betriebsergebnis des Jahres 2024 wird mit ca. T€ 1.347 im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig sein (-46,7 %). Auch die Betriebsleistung wird mit ca. T€ 11.974 um ca. -17,7 % unter dem Vorjahresniveau liegen.

Die Entwicklung der wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage ist aktuell von vielen ungewissen Faktoren abhängig, was die Planbarkeit und Prognosen erschwert. Zu nennen wären hier die weiteren Maßnahmen der US-Regierung, die im Frühjahr 2025 vorgezogene Bundestagswahl und die sich daraus ergebende Regierungsbildung der Bundesrepublik Deutschland sowie das internationale Kriegsgeschehen. Daher rechnet SCHWING frühestens im zweiten Halbjahr 2025 mit einer entspannteren und leicht wachsenden Auftragslage, sodass insgesamt das Auftragseingangsniveau von 2024 gehalten werden kann. Aufgrund der zunächst weiterhin stagnierenden Investitionstätigkeit im Kundenfeld rechnet SCHWING im Jahr 2025 nochmals mit einem leichten Umsatzrückgang (ca. -10 %) gegenüber dem Jahr 2024, der sich auch im Betriebsergebnis widerspiegeln wird (ca. -20 %).

Trotz der Planungsunsicherheit werden weiterhin zukunftsorientierte Investitionen insbesondere in die Infrastruktur, aber auch die Entwicklung der Produkte sowie die Erschließung neuer Anwendungsgebiete und -technologien getätigt. Ziel ist dabei trotz aller nicht beeinflussbarer Faktoren und Herausforderungen die marktführende Liefer- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Auch im Jahr 2024 werden laufend Prozesse reflektiert und die Nutzung des vorhandenen ERP-Systems optimiert und intensiviert. Dazu zählen auch noch Maßnahmen aus dem 2023 durch den ERP-Anbieter durchgeführten Review der Geschäftsprozesse, wie z. B. die Implementierung der systemgestützten strategischen Planung. Im Jahr 2024 konnte zudem die Anbindung des bereits vorhandenen und genutzten Dokumentenmanagementsystems an die Finanzbuchhaltungssoftware ams.finance abgeschlossen werden. Dies war ein wichtiger Schritt, um weitere Maßnahmen zur effizienteren und papierlosen Prozessgestaltung umzusetzen sowie eine wichtige Voraussetzung für die gesetzlich vorgeschriebene Einführung bzw. Umsetzung der E-Rechnung ab 2025.

Das ERP-System (ams.erp) als auch das Finanzbuchhaltungssystem (ams.finance) werden im Rahmen eines Releasewechsels auf den neuesten Stand upgedatet. Hierzu wurden noch im Jahr 2024 umfangreiche Investitionen in die Serverlandschaft getätigt. Ebenfalls sind für 2025 weitere Investitionen geplant, um die gesetzlichen Vorgaben zur E-Rechnung optimal zu erfüllen und gleichzeitig durch eine automatisierte Verarbeitung von Belegen die beteiligten Prozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten.

V. Chancen- und Risikobericht

Um Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung frühzeitig erkennen zu können, soll die Nutzung der vorhandenen Softwaretools weiter optimiert sowie die Datenqualität verbessert werden, um gleichzeitig auch die Controlling-Möglichkeiten und -Tools weiter auszubauen. Des Weiteren werden die Unternehmensprozesse und Umweltaspekte durch die integrierten Qualitätsmanagementsysteme DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 laufend im Rahmen interner Audits und den Zertifizierer VQZ Bonn GmbH überwacht.

Die anhaltend schwierige gesamtwirtschaftliche Lage führte im Jahr 2024 zu einer rückläufigen Investitionstätigkeit in den wichtigsten Märkten von SCHWING und damit auch zu einem geringeren Auftragseingang im Vergleich zum Jahr 2023. Auch für 2025 ist nicht mit einer Entspannung der gesamtwirtschaftlichen Lage und Steigerung der Investitionsbereitschaft zu rechnen, sodass mit einem stagnierenden Auftragseingangsvolumen gerechnet wird. Wichtige Märkte in Asien, insbesondere in China sind fast vollständig eingebrochen und werden sich nach aktuellen Prognosen auch in den Jahren 2024 und 2025 nicht erholen. Da diese wirtschaftlichen Einflüsse den Bereich der Lohndienstleistung sowie den Service- und Ersatzteilvertrieb im Wesentlichen nicht beeinflussen, ist die Zahlungsfähigkeit durch einen konstanten Cash-Flow sichergestellt. Ebenso profitiert SCHWING von der Diversität der Geschäftsfelder. Während die Nachfrage und Investitionstätigkeit in thermische Reinigungsanlagen aufgrund der weltweit zurückhaltenden Investitionsbereitschaft weiterhin rückläufig ist, verzeichnen andere Bereiche, wie die Wirbelschicht Prozesstechnik, einen deutlich stärkeren Auftragseingang im Vergleich zu den Vorjahren. Dies trägt dazu bei, den Rückgang im Anlagenbereich teilweise zu kompensieren und die Auslastung auf einem hohen Niveau zu halten.

Auch der demografische Wandel, insbesondere das Ausscheiden langjähriger, erfahrener Mitarbeiter stellt unverändert eine Herausforderung für SCHWING dar. Bislang war es noch immer möglich durch vorausschauende Planung, diese ausscheidenden Stellen nachzubesetzen und einen entsprechenden Wissenstransfer zu ermöglichen. Unterstützend wird dabei auch das firmeneigene Wiki als Wissensplattform eingesetzt. Eine weitere Maßnahme ist die Weiterbeschäftigung auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung, um das Expertenwissen der älteren Generation weiter nutzen zu können.

Dennoch merkt auch SCHWING, dass aufgrund des Fachkräftemangels und sich verändernder Werte und Erwartungen der nachrückenden Generationen die Neugewinnung und Bindung entsprechender Fach- und Arbeitskräfte das Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Um dem entgegenzuwirken, setzt SCHWING auf geeignete "Employer-Branding-Strategien" wie z. B. die Nutzung aktueller Social-Media-Kanäle, eine offene Unternehmenskultur, ein familiäres betriebliches Umfeld, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Mitarbeiter-Benefits.

Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung passt SCHWING seine Organisationsstruktur sukzessive an moderne Standards an. Dabei wird verstärkt auf agile, teamorientierte Arbeitsweisen gesetzt, um Themen- und Handlungsfelder bereichsübergreifend und effizienter zu bearbeiten. Dies ermöglicht eine flexiblere Zusammenarbeit, fördert den Wissensaustausch und stärkt die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden. Um diese Transformation erfolgreich zu gestalten, wurden insbesondere in 2023 und 2024 gezielte Schulungen und Workshops durchgeführt. Diese unterstützen nicht nur die Implementierung neuer Arbeitsmethoden, sondern tragen auch dazu bei, eine einheitliche Führungs- und Unternehmenskultur zu etablieren. Die Neuausrichtung orientiert sich an den Prinzipien einer selbstlernenden Organisation und wird durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse begleitet. Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen und nachhaltige Innovationen zu fördern. Auch im Jahr 2025 wird SCHWING diesen Weg konsequent weiterverfolgen, um die Organisation noch agiler, zukunftsfähiger und innovativer zu gestalten.

Um Forderungsausfällen aus Lieferungen und Leistungen entgegenzuwirken, werden Aufträge, insbesondere im Ausland, vielfach nur durch Vorkasse oder Abschlagszahlungen über die Projektlaufzeit abgewickelt sowie ein angemessenes Forderungsmanagement betrieben.

Im Übrigen wird auf die Ausführungen zu III. Forschung und Entwicklung verwiesen.

Finanzinstrumente zur Absicherung des Währungsrisikos werden nicht eingesetzt.

Die Bewertung der bekannten Chancen und Risiken mittels unseres Risikomanagementsystems führt zu folgendem Ergebnis: Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

 

Neukirchen-Vluyn, 25. April 2025

SCHWING Technologies GmbH

Ewald Schwing

Thomas Schwing

Alfred Schillert

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form für mittelgroße Gesellschaften gemäß §§ 327 HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SCHWING Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SCHWING Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHWING Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Duisburg, 28. April 2025

Moore Rhein-Ruhr GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. Kfm. Dr. Alexander Wolff, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Bw. (FH) Frank Honig, Wirtschaftsprüfer

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

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