Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 48036
Eingetragen
19.12.2002
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Hard- und Software

Historie

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Management

NameRolle
Roonak Emami
seit 28.12.2012
Prokura
Dirk Parey
seit 28.12.2012
Prokura
Patrick Köhler
seit 17.10.2011
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Gesellschafter
Beta

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Konzern- und Jahresabschlüsse

b.com Computer AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010

Lagebericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Die deutsche Wirtschaft war in der 2. Hälfte 2009 noch stark von der Finanzkrise gezeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt hat  in den beiden letzten Quartalen 2009 negative Veränderungsraten zum Vorjahresquartal gezeigt. Erst mit Beginn des Jahres 2010 konnten auf niedriger Basis wieder positive Veränderungsraten zum Vorjahresquartal ausgewiesen werden.

Parallel hierzu hat sich bezüglich unserer Branche der private Konsum deutlich robuster gezeigt, zeichnet aber in den beiden ersten Quartalen von 2010 leicht negative prozentuale Veränderungen (0,7% lt. Statistischem Bundesamt) zum Vorjahr.

Wenngleich der private Konsum sich verhältnismäßig robust verhalten hat, sind die Preise in einzelnen Produktgruppen deutlich gesunken. Auch sorgte die gesamtwirtschaftliche Lage für einen zunehmenden Wettbewerbsdruck. Dieser äußert sich dementsprechend auch in fallenden Margen.

Die Geschäftserwartungen  für die B.COM Computer AG zeigen sich inzwischen etwas positiver. Insgesamt wird der Aufwärtspfad weiter holprig werden, nicht zuletzt weil die Finanzierung für viele Unternehmen anhaltend schwieriger ist. Auch mit der Unsicherheit der finanziellen Belastung der Arbeitnehmer wird der private Konsum in der deutschen Wirtschaft weiterhin eine tragende Rolle spielen. Die anhaltende Konsolidierung in der Branche hilft bei dem weiteren Wachstum der B.COM Computer AG, die durch verschiedene Umfragen bereits auf den Plätzen 4 bis 5 der deutschen Broadliner gesehen wird.

2. Geschäftsverlauf
a. Umsatzentwicklung

Die B.COM Computer AG hat im Geschäftsjahr 2009/2010 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und deutlicher Stückpreissenkungen in einzelnen Warensegmenten durch eine Ausweitung der Kundenbasis und Anhebung der Gesamtumsätze mit einzelnen Kunden ein sehr erfreuliches Umsatzwachstum von rd. 14 % erarbeitet

b. Investitionen / Outsourcing

Neben den regelmäßigen Ersatzinvestitionen und Investitionen in die Weiterentwicklung der EDV hat es keine besonderen Investitionen gegeben.

c. Personalbericht

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir eine deutliche Aufstockung unseres Personals vorgenommen. Gerade im Vertrieb haben wir die Führungsstruktur neu aufgesetzt und einige neue Mitarbeiter gewinnen können. Hierneben haben wir auch im Einkauf einige Mitarbeiter mit langjähriger Branchenerfahrung für unsere neuen Lieferanten eingestellt.

Qualifizierungsmaßnahmen erfolgten selektiv und aufgabenbezogen.

d. Bedeutsame Vorgänge des Geschäftsjahres

Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Logistikprozesse und der Bewältigung der durch die weltweite Wirtschaftskrise anstehenden Anforderungen aus knapperen Budgets, schwächelnder Industrienachfrage und in der Refinanzierung haben sich im Berichtszeitraum keine bedeutenden Vorgänge ereignet.

3. Darstellung der Lage
a. Ertragslage

Die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr bewegte sich unter Berücksichtigung einiger Sonderfaktoren und der Neuaufstellung des Unternehmens durch die Hinzunahme von wesentlichen Distributionen (Hewlett Packard, Logitech) im Rahmen unserer Erwartungen. Nach einem durchaus zufriedenstellenden Jahresendgeschäft und einem guten Auftakt zu Beginn 2010 haben wir in den darauf folgenden Monaten, die durch Ferien und Feiertage deutlich geprägt waren, unsere Umsätze erheblich steigern können. Dies ging allerdings nur mit einer gleichzeitigen Absenkung der Marge. Insgesamt konnten wir aber durch die überproportionalen Umsatzsteigerungen die Auswirkung des Margenrückganges weitgehend auffangen.

Das Ergebnis wurde zusätzlich belastet durch Forderungsausfälle und höhere Factoringge­bühren von insgesamt € 0,9 Mio. Vor diesem Hintergrund ist die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Zinsaufwand) auf einen Wert von 0,89 % (Vorjahr: 1,24 %) zurückgegangen.

Unsere Personalpolitik bei gleichzeitigem Umsatzanstieg hat die Personalintensität mit  2,49 % (Vorjahr 2,29 %) weitestgehend konstant bleiben lassen.

Unser Zinsergebnis, welches sich im Jahresdurchschnitt mit rd. EUR -1,3 Mio. (Vorjahr rd. EUR -1,4 Mio.) aufgrund der Zinsstruktur am Markt leicht  verbessert hat, führte auch weiterhin zu einer signifikanten Verminderung des Jahresergebnisses.


b. Finanzlage

Die Finanzstruktur des Unternehmens zum Bilanzstichtag 30.06.2010 stellt sich weitgehend unverändert dar. Der Verschuldungsgrad (Verhältnis Fremdkapital zu Gesamtkapital) ist mit 83 % unverändert geblieben. Der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis plus Abschreibungen) ist aufgrund des geringeren Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.019 auf TEUR 729 zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind stichtagsbedingt mit Blick auf die deutliche Umsatzausweitung und der damit bedingten Lagerbestandsausweitung um rd. EUR 0,9 Mio. angestiegen. Die Kreditlinien der Finanzinstitute, die zum Teil durch Zinssicherungsinstrumente abgesichert sind, haben dennoch keine nennenswerte Ausweitung erfahren.

Zum Geschäftsjahreswechsel verfügte die B.COM Computer AG über ausreichend freie Liquidität bzw. über zusätzlich ungenutzte Kreditrahmen. Hierneben arbeitet die B.COM Computer AG mit einem Factor zusammen, der ebenfalls seine Linien an das wachsende Geschäft angepasst hat und diese auch aus heutiger Sicht weiter bereitstellen wird.

Dies sichert die Basis für weiteres Wachstum des Unternehmens

c. Vermögenslage

Der im Geschäftsjahr 2009/10 deutliche Umsatzanstieg hat bei den Relationen zwischen Anlage- und Umlaufvermögen nur leichte Veränderungen verursacht. Die Anlagenintensität ist annähernd konstant geblieben und  von 2,47 % auf 2,45 % gesunken. Das "Net Working Capital" (kurzfristig gebundenes Umlaufvermögen abzüglich kurzfristige Fremdmittel ohne Genussrechtskapital) ist leicht auf TEUR 6.775 (Vorjahr TEUR 6.668) gesunken.

Die handelsrechtliche Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Kapitalerhöhung gemäß Beschluss vom November 2009 auf EUR 3,6 Mio. beträgt zum 30.06.2010 rd. 17 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt unter Berücksichtigung des Genussrechtskapitals rd. 29 % und stellt hiermit einen zufrieden stellenden Wert dar. Der Lagerbestand war zum Bilanzstichtag nur um rd. EUR 0,8 Mio. angestiegen.

d. Beteiligte Unternehmen

Das Geschäftsjahr 2009 bei der B.ITMAP Digital Services GmbH hat in einem anhaltend schwierigen Markt die Erwartungen erfüllt. Die Entscheidung, sich nur noch auf das Konzept der qualitativ hochwertigen Schulung einzelner Themenbereiche (IT-Systeme & Administration, Office & Datenbanken, Acrobat & PDF, Werbung & Design, Webdesign & Onlineredaktion, Präsentation & Moderation, Projektmanagement) zu konzentrieren, entwickelt sich weiter positiv.

Der Geschäftsverlauf in 2010 zeigt weiter zunehmende Umsatz- und Ertragszahlen. Aus diesem Grund bleibt die gegenwärtige Bewertung unverändert.

4. Risikomanagement

Die Identifizierung, Bewertung und professionelle Behandlung von Risiken für das Unternehmen sind neben der geschäftlichen Abwicklung wichtige Aufgaben des Managements. Diese Risiken können in folgende Bereiche gruppiert werden:

Externe Risiken
Betriebliche Risiken
Rechtliche Risiken
Sonstige Risiken

a. Externe Risiken

Die Nachfrage unserer Kundschaft ist u.a. auch von dem Angebot unseres Wettbewerbs abhängig. Insofern ist die Beobachtung und Bewertung von Angeboten und Handlungen unserer Wettbewerber wichtig. In diesem Zusammenhang muss auch das Profil und die Strategie der B.COM Computer AG, mit dem sie sich vom Wettbewerb abgrenzt, in einem permanenten Prozess überprüft werden. Regelmäßige Gespräche innerhalb der Abteilungen und im Rahmen von Abteilungsleitersitzungen gewährleisten diesen Prozess.

Die wirtschaftliche Situation unserer Kunden hat ebenso Einfluss auf die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens. In Zusammenarbeit mit der Coface Finanz GmbH seit dem 01.07.2008 (vorher Euler Hermes Kreditversicherung) werden die Zahlungslinien permanent überprüft. Produkte und Servicedienstleistungen müssen hierauf ausgerichtet werden.

b. Betriebliche Risiken

Zu den betrieblichen Risiken zählen Liquiditäts-, Währungs-, Zinsänderungs- und Preisänderungsrisiken. Das bestehende Finanzierungskonzept sowie die in diesem Zusammenhang genutzten Finanzinstrumente sichern eine ausreichende Liquiditätslage des Unternehmens zu kalkulierbaren Kosten. Preisänderungsrisiken werden durch entsprechende Controlling­instrumente (Kontrolle von Auf- und Abbewertungen von Artikeln, Überprüfung von Lagerwerten und Lagerumschlägen) in den jeweiligen Abteilungen (Finanzen bzw. Einkauf) beobachtet und durch den Einsatz von Sicherungsinstrumenten (Lagerwertausgleichsvereinbarungen, Währungssicherungsinstrumenten etc.) in vertretbarem Rahmen ausgeschlossen.

Zinsrisiken sichert der Vorstand zum Teil mit Hilfe von standardisierten Finanzinstrumenten (CAP, SWAP etc.) ab. Devisentermingeschäfte, die durch Buchhaltung und Einkauf direkt bei Bestellung der Ware abgeschlossen werden, schließen unkalkulierbare Risiken bezüglich der Währungsschwankungen weitgehend aus. Auf der Vertriebsseite werden ebenfalls die Währungsrisiken bei der Fakturierung in US-Dollar durch Devisentermingeschäfte mit Hilfe geschulten Personals in der Buchhaltung abgesichert.

c. Rechtliche Risiken

Kunden- und Lieferantenverträge, Arbeitsverträge, Mietverträge etc. sowie die hierin vereinbarten Termine werden durch den eigenen Juristen im Hause gemanagt. Die darüber hinaus gehenden Belange (Forderungsbeitreibung, Dienstleistungsverträge, Rechtstreitigkeiten etc.) werden durch externe Rechtsanwälte zusätzlich betreut.

Es besteht ein Rechtsstreit mit einem Dienstleister auf Zahlung einer Entschädigung von rund EUR 1 Mio., der von der Gesellschaft in zweiter Instanz aktiv betrieben wird. Der Vorstand geht davon aus, den Prozess erfolgreich abschließen zu können.

d. Sonstige Risiken

Ein Unternehmen ist nur so leistungsfähig, wie seine Mitarbeiter. Der Weggang von leitenden Mitarbeitern könnte auch negative Einflüsse auf das Geschäft des Unternehmens bewirken. Dazu führt die Unternehmensleitung einen offenen Dialog mit den Mitarbeitern um Chancen, Risiken und Probleme im Vorfeld zu klären. Gleichzeitig besteht ein permanenter Prozess bei der Akquisition neuer Mitarbeiter.

Hierneben ist eine Abhängigkeit des Unternehmens von einer leistungsfähigen EDV-Anlage festzustellen. Diesen Risiken wird mit umfangreichen Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen sowie Redundanzen von Schlüsselsystemen begegnet. Zusätzlich beschäftigt die B.COM Computer AG einen eigenen Systemadministrator.

5. Gesonderte Berichterstattung über Finanzinstrumente

Zur Absicherung der Finanzierungslinien gegen steigende Zinsen wurden Zinssicherungsinstrumente eingesetzt, die fristen- und betragskongruent abgeschlossen wurden. Auch wenn die Zinsentwicklung vor dem Hintergrund der Finanzkrise in die falsche Richtung gegangen ist, stellen diese Sicherungsinstrumente eine notwendige Absicherung für das Unternehmen dar. Der schnelle Anstieg von Zinsen ist aus heutiger Sicht nicht wahrscheinlich, aber auszuschließen ist er nicht. Die radikale Zinsreduzierung der letzen Monate war ebenfalls nicht absehbar. Schlussendlich führte die Zinsreduzierung im Markt trotz Kosten für die Zinssicherung bei der B.COM Computer AG zu reduzierten Zinskosten.

6. Abhängigkeitsbericht

Die B.COM Computer AG ist ein abhängiges Unternehmen gemäß den §§ 312 und 17 AktG. Da weder ein Beherrschungs- noch ein Gewinnabführungsvertrag besteht, hat der Vorstand gemäß § 312 AktG den erforderlichen Bericht über alle Beziehungen der Gesellschaft zu der OSMAB Holding AG und den mit dieser verbundenen Unternehmen erstellt und diesen dem Abschlussprüfer und dem Aufsichtsrat vorgelegt.

In diesem Bericht hat der Vorstand folgende Schlusserklärung abgegeben: "Der Vorstand erklärt: Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem in diesem Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung und wurde durch die in dem Bericht abgegebenen, getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns zum Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."


7. Risiko- und Chancenbericht
a. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres


Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres hat sich Herr Horst P. Beck aus dem Vorstand zurückgezogen, was bereits mit der Verpflichtung von Herrn Torsten Belverato geplant war. Herr Belverato hat somit zum 01.07.2010 die Aufgaben von Herrn Beck vollumfänglich übernommen und ebenfalls die Position des Vorstandsvorsitzenden eingenommen.

Ebenfalls zum Geschäftsjahresbeginn wurde die b.com France Sarl. zunächst mit 3 Mitarbeitern am 01.07.2010 gegründet. Die b.com France fungiert als reine Vertriebstochter der B.COM Computer AG. Die Logistik für den Raum Frankreich wird ausschließlich aus unserm Lager in Staufenberg geleistet.

b. Bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2010/2011 und Ausblick

Zukunftsgerichtete Aussagen über Risiken und Chancen beruhen auf heutigen Informationen und Annahmen. Sie bergen damit eine Reihe von Unsicherheiten, deren Vielzahl von Faktoren nicht im Einflussbereich der B.COM Computer AG liegen. Dies hat zur Folge, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen sowohl positiv als auch negativ von den hier als erwartet angesehenen abweichen können. Diese Unsicherheiten ergeben sich insbesondere auf Grund einer möglichen Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, fehlender Akzeptanz neuer Geschäftsfelder, unerwarteter Forderungsausfälle in der Summe sowie etwaigen gesetzlichen Änderungen. Dies vorausgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken wie folgt beurteilt.

In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 haben wir unsere Erwartungen in Bezug auf Umsatz und Ertrag übertroffen. Das neue Konzept sowie die Umstrukturierungen und Neueinstellungen in den einzelnen Abteilungen tragen Früchte. Das breite Warenangebot mit den zusätzlichen neuen Herstellern wird von der Kundschaft positiv aufgenommen, so dass die Zahl der kaufenden Kunden pro Monat deutlich gesteigert werden konnte.

Kaufkraft und Nachfrage der Kunden bleibt weiterhin schwer zu beurteilen. Die unterschiedlichen Berichte der Wirtschaftsinstitute sowie die noch nicht abschätzbaren Auswirkungen des Sparpakets der gegenwärtigen Regierung führen zu einer anhaltenden Verunsicherung der Konsumenten.

Weiterhin ist nicht abschätzbar, wie die Konkurrenz auf den Markt in Zukunft reagieren wird. Einige entscheiden sich für einen Zusammenschluss, um Kosten zu sparen, andere sehen die Zukunft in weiterer Expansion. Inwieweit dies auf die Margen am Markt Einfluss haben wird, ist noch nicht abschätzbar. Die Notwendigkeit zur Erhöhung der Erträge sehen alle Marktteilnehmer.

Die weiter gestiegene Markenbekanntheit der B.COM Computer AG, die sich auch in den diversen Umfragen der Fachzeitschriften und GfK widerspiegeln, sowie die weiterhin gute Warenverfügbarkeit schafft eine gewisse Abgrenzung zum Wettbewerb.

Die gute Marktposition der B.COM Computer AG konnte stabilisiert werden. Je nach Kategorie rangiert die B.COM Computer AG auf den Plätzen 4 - 5 des deutschen Marktes für IT-Distribution. Zudem wird der Markt auch weiterhin durch die fortschreitende Konzentration der Distributionslandschaft kleiner. Hiervon wird die B.COM Computer AG profitieren.

Natürlich entwickelt sich der Wettbewerb ebenfalls weiter und schnelle Lieferung sowie guter Service werden zum Standard im Geschäft. Die Abgrenzung zum Mitbewerber wird zunehmend schwerer. Zusätzlich ist mit der zunehmenden Zahl der Produkte und dem hiermit verbundenen Lagerwerten ein gewisses Risiko verbunden, dass durch ein professionelles Management und zusätzliche Controllinginstrumente überwacht werden muss. In diesem Rahmen legt die B.COM Computer AG verstärkt Wert auf ein geschütztes Lager durch die Lieferanten. Neue Lieferantenverträge enthalten durchweg hierzu entsprechende Regelungen.

Die bisher erfolgreiche Strategie der B.COM Computer AG  - one Face, one Stop, one Day - hat sich nicht geändert. Weiterhin liegt die Konzentration auf dem Geschäft mit dem Fachhandel und den Dienstleistungsunternehmen auf breiter Basis. Diese bewährte Ausrichtung sichert das Unternehmen gegen den Ausfall bzw. Wegfall von einzelnen Kunden ab. Qualität und Zuverlässigkeit zum Kunden in allen Teilen des Unternehmens bei anhaltend sehr guter Verfügbarkeit von Ware und einem guten Service ermöglichte trotz eines starken Wettbewerbs die Ausweitung des Geschäfts.

Unter der Prämisse einer sich weiter stabilisierenden Konjunktur sind für die Geschäftsjahre 2010/2011 und 2011/2012 moderate Umsatzzuwächse und steigende Jahresüberschüsse möglich.

Köln, 30. September 2010

Horst Peter Beck
Torsten Belverato
Thomas Hoffmann
Vorstand
Vorstand
Vorstand

Bilanz

Aktiva

30.6.2010
EUR
30.6.2009
EUR
A. Anlagevermögen 622.077,16 630.840,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 217.131,60 252.065,60
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 217.131,60 252.065,60
II. Sachanlagen 326.145,56 299.974,56
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 234,00 1.644,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.911,56 298.330,56
III. Finanzanlagen 78.800,00 78.800,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.800,00 78.800,00
B. Umlaufvermögen 24.739.792,71 24.897.097,25
I. Vorräte 15.731.103,55 14.891.355,45
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 42.732,74 27.198,93
2. fertige Erzeugnisse und Waren 15.688.370,81 14.864.156,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.378.317,89 7.307.166,17
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.578.126,12 3.945.158,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.440,47 688,43
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.798.751,30 3.361.318,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 630.371,27 2.698.575,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.824,14 21.978,08
Bilanzsumme, Summe Aktiva 25.381.694,01 25.549.915,49

Passiva

30.6.2010
EUR
30.6.2009
EUR
A. Eigenkapital 4.416.152,83 4.320.252,79
I. gezeichnetes Kapital 3.600.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 196.561,00 196.561,00
III. Gewinnrücklagen 119.746,80 113.467,69
1. gesetzliche Rücklage 119.746,80 99.951,80
2. andere Gewinnrücklagen 0,00 13.515,89
IV. Bilanzgewinn 499.845,03 1.010.224,10
B. Rückstellungen 569.077,00 1.057.738,11
1. Steuerrückstellungen 276.187,00 563.685,91
2. sonstige Rückstellungen 292.890,00 494.052,20
C. Verbindlichkeiten 20.396.464,18 20.171.924,59
1. Anleihen 3.000.000,00 3.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.892.398,19 2.999.444,56
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.115.976,69 12.601.082,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.161,93 8.330,92
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.384.927,37 1.563.066,90
Bilanzsumme, Summe Passiva 25.381.694,01 25.549.915,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2009 - 30.6.2010
EUR
1.7.2008 - 30.6.2009
EUR
1. Umsatzerlöse 249.291.016,80 218.219.268,87
2. sonstige betriebliche Erträge 1.514.122,09 924.031,75
3. Materialaufwand 234.128.707,97 202.925.670,59
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 230.221.764,56 199.551.863,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.906.943,41 3.373.806,60
4. Personalaufwand 6.217.890,75 5.007.820,45
a) Löhne und Gehälter 5.295.870,14 4.282.025,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 922.020,61 725.795,23
davon für Altersversorgung 70.499,41 65.178,56
5. Abschreibungen 332.878,70 375.916,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 332.878,70 375.916,02
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.053.946,67 8.285.135,43
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 147.163,88 170.690,01
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.495.053,05 1.613.914,07
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 723.825,63 1.105.534,07
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 330.563,72 451.273,57
11. sonstige Steuern -2.638,13 10.816,91
12. Jahresüberschuss 395.900,04 643.443,59

Ergebnisverwendung

1.7.2009 - 30.6.2010
EUR
1.7.2008 - 30.6.2009
EUR
12. Jahresüberschuss 395.900,04 643.443,59
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 123.739,99 398.952,69
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 19.795,00 32.172,18
a) in die gesetzlichen Rücklage 19.795,00 32.172,18
15. Bilanzgewinn 499.845,03 1.010.224,10

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung


Der Vorstand der B.COM Computer AG schlägt vor, den im Jahresabschluss zum 30.06.2010 ausgewiesenen Binanzgewinn
in Höhe von € 499.845,03 wie folgt zu verwenden:
a) Ausschüttung einer Dividende von € 0,054 je Aktie, somit insgesamt € 194.400,00
b) Einstellung in den Gewinnvortrag € 305.445,03

Anhang

A. Allgemeine Angaben
Die B.COM Computer AG, Köln, ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2010 umfasst das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 und wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung von Satzung und Gesetz aufgestellt. Die Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB waren an zwei aufeinander folgenden Abschlussstichtagen überschritten, so dass die Angabepflichten für große Kapitalgesellschaften zu beachten sind.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde von uns nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach dem Going-Concern-Prinzip, das heißt, es wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ausgegangen. Dabei sind alle Vermögensgegenstände und Schulden der Gesellschaft einzeln unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet worden. Alle bei der Bilanzaufstellung vorhersehbaren Risiken und Verluste sind berücksichtigt worden.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften.
Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßigen Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Dabei wurden die Abschreibungen linear pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden in Anwendung des § 6 Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 150,00 € wurden gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst.
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteilsrechte werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen ausgewiesen. Ihre Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert bilanziert. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken.
Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen und der Steuerrückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen.
Der Ausweis der Verbindlichkeiten erfolgte zu Rückzahlungsbeträgen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung


1. Anlagevermögen
Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel.

Bei den Finanzanlagen wurden in den Vorjahren gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB Abschreibungen auf den niedrigen Wert vorgenommen. Die Überprüfung der Abschreibung ergab keine Änderung bei der Bewertung.

2. Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich nach der Restlaufzeit wie folgt:
  

 
30.06.2010
30.06.2010
 
Restlaufzeit
Restlaufzeit
 
bis 1 Jahr
> 1 Jahr
 


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4.578.126,12
0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
1.440,47
0,00
sonstige Vermögensgegenstände
3.644.695,03
154.056,27
 
8.224.261,62
154.056,27



Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen.
Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Die dabei vorgenommene Einzelwertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt für das Geschäftsjahr T€ 113.

Das Körperschaftsteuerguthaben wurde mit 5,5 % abgezinst.

In dem Guthaben bei Kreditinstituten sind zwei Fremdwährungskonten auf Dollar-Basis enthalten (T€ 598).

Die Zugänge wurden mit den jeweiligen Tageskursen (Anschaffungszeitpunkt) erfasst. Zum Bilanzstichtag wurde das Imparitätsprinzip beachtet.

4. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt nach der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln € 3.600.000,00. Dieses teilt sich in 3.600.000 Inhaberaktien zum Nennbetrag von je € 1,00 auf.

Die Gewinnrücklagen belaufen sich auf T€ 120 (30. Juni 2009: T€ 113). Die gemäß § 150 Abs. 2 AktG vorgenommene Zuführung zur gesetzlichen Rücklage beträgt T€ 20.

Der Bilanzgewinn des Vorjahres (T€ 1.010) wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung für eine Ausschüttung in Höhe von T€ 300 verwendet und der danach verbleibende Restbetrag wurde in Höhe von T€ 586 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt und in Höhe von T€ 124 auf neue Rechnung vorgetragen. Die Kapitalerhöhung um T€ 600 erfolgte nach Zuführung durch vollständige Verwendung des Bilanzpostens andere Gewinnrücklagen.

Der Bilanzgewinn beträgt T€ 500 (30. Juni 2009: T€ 1.010). Der darin enthaltene Gewinnvortrag beträgt T€ 124 (30. Juni 2009: T€ 399).

5. Rückstellungen
Die Zusammensetzung der zum Bilanzstichtag passivierten sonstigen Rückstellungen wird nachfolgend dargestellt:
  

 
01.07.2009
30.06.2010
 


Jahresabschlussprüfung/-erstellung
35.000,00
31.000,00
Gewährleistungen
62.622,50
38.325,00
Berufsgenossenschaft / Schwerbehindertenabgabe
13.495,00
17.689,00
Urlaub
100.469,94
115.224,00
GEMA
77.000,00
0,00
Ausstehende Factorkosten
100.000,00
0,00
Tantieme
30.000,00
30.000,00
CBG - Erfolgsvergütung
30.000,00
30.000,00
Sonstige
45.464,76
30.652,00
 
494.052,20
292.890,00



6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach der Laufzeit wie folgt:
  

 
 
davon
davon
davon
 
30.06.2010
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit
 
 
bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
 
         €
         €
         €
         €
Anleihen
3.000.000,00
0,00
3.000.000,00
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

3.892.398,19

3.892.398,19

0,00

0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

12.115.976,69

12.115.976,69

0,00

0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

3.161,93

3.161,93

0,00

0,00
sonstige Verbindlichkeiten
1.384.927,37
1.384.927,37
0,00
0,00
 
20.396.464,18
17.396.464,18
3.000.000,00
0,00

Unter den Anleihen wird begebenes Genussrechtskapital ausgewiesen. Neben einer Festvergütung von 9,75 % p.a. des Nennbetrages ist eine Erfolgsvergütung von 1,0 % des Nennbetrags, deren Zahlung auf 50 % des EBITDA begrenzt ist, vereinbart. Eine Verlustteilnahme ist nicht vorgesehen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen Drittschuldner sowie die Sicherungsübereignung des Warenlagers in Staufenberg besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen.  Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 1.134.927,55 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 11.356,80.

7. Währungsumrechnung
Für wesentliche Geschäfte in fremder Währung werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, die die Bildung von Bewertungseinheiten ermöglichen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt des Zugangs mit dem fixierten Kurs eingebucht.

8. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse werden ausschließlich durch den Groß- und Einzelhandel mit Computern sowie EDV-Zubehör erzielt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den Regionen wie folgt auf:

Region
Umsatzerlöse (T€)
Anteil (%)
Inland
212.426
89,47 
Europäische Gemeinschaft
24.722
10,41
Sonstiges Ausland
276
0,12
 
237.424
100,00

Die Differenz zu den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlösen betrifft im Wesentlichen die erhaltenen Erstattungen der GEMA-Gebühren (T€ 8.632) aufgrund von Lieferungen ins Drittland bzw. die Europäische Gemeinschaft sowie die erhaltenen Werbekostenbeteiligungen und Bonifikationen (T€ 3.232) und weiterbelasteten Incentiveauf-wendungen (T€ 3).

9. Ergebnis
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2010 weist einen Jahresüberschuss von € 395.900,04 aus.

Die Zuführung gemäß § 150 Abs. 1 AktG zur gesetzlichen Rücklage beträgt € 19.795,00.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. sonstige finanzielle Verpflichtungen
Finanzielle Verpflichtungen bestehen im Zusammenhang mit Leasingverträgen, Gebäudemietverträgen und Dienstleistungsverträgen. Aus den Verträgen im Zusammenhang mit betrieblichen Anlagen und Fahrzeugen ergibt sich eine noch bestehende Gesamtverpflichtung in Höhe von T€ 224.

Aus den Mietverträgen ergeben sich am 30. Juni 2010 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 4.425, davon sind T€ 532 innerhalb eines Jahres fällig.

Aus einem Beratungsvertrag mit der Muttergesellschaft resultieren finanzielle Verpflichtungen von T€ 42.

Im Zusammenhang mit den Mietverträgen der Vertriebsbüros bestehen bei der Sparkasse KölnBonn Avalkonten in Höhe von insgesamt T€ 11.

2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Zur Absicherung der kurzfristig aufgenommenen Darlehen und der damit verbundenen Kreditlinie bei zwei Kreditinstituten wurden Zins-SWAP-Geschäfte abgeschlossen, die mit dem Grundgeschäft in einem rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. Diese haben eine Restlaufzeit zwischen ein und zehn Jahren je nach Laufzeit der Darlehen. Bei einer isolierten Betrachtung zum Bilanzstichtag ohne das damit verbundene Grundgeschäft haben diese Zins-SWAPs einen Marktwert von insgesamt T€ -1.670.

Zur Verbesserung und Stabilisierung der Liquidität sowie des Forderungsmanagements wurde ein Factoringvertrag mit Delkrederevereinbarung (echtes Factoring) abgeschlossen. Die Restlaufzeit des Vertrages beträgt 14 Monate zuzüglich einer einseitigen Verlängerungsoption durch uns von 6 Monaten. Zum Bilanzstichtag sind Forderungen in Höhe von T€ 17.787 an Factoringunternehmen abgetreten. Dies entspricht 79,5 % aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  zum Stichtag.


3. Anzahl der Beschäftigten
Die Anzahl der Beschäftigten beträgt im Durchschnitt für das Geschäftsjahr 115 Angestellte.

Im Monat Juni 2010 waren einschließlich Vorstand und Auszubildende insgesamt 136 Personen beschäftigt. Hiervon entfielen auf den Bereich Einkauf 17, den Bereich Verkauf 75, den Bereich Verwaltung 23, den Bereich Marketing 5 und den Service einschließlich RMA 16 Beschäftigte.

4. Angabe zu Beteiligungen
Die Gesellschaft ist an der B.ITMAP Digital Services GmbH mit 56,29 % beteiligt. Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf € 175.000,00, das Eigenkapital insgesamt zum 31. Dezember 2009 auf € 48.149,87. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2009 beträgt € 24.076,10.

5. Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der OSMAB Holding AG, Rösrath, einbezogen, die als Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger (eBanz) bekannt gegeben und ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.


6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Das für die Jahresabschlussprüfung des Geschäftsjahres anfallende Gesamthonorar wurde mit T€ 18 im Jahresabschluss zurückgestellt. Andere Bestätigungsleistungen des Abschlussprüfers lagen für das Geschäftsjahr nicht vor.

7. Geschäftsführungsorgan
Im Geschäftsjahr waren als Vorstandsmitglieder bestellt:
  

- Herr Horst Peter Beck, Rösrath, Kaufmann (Vorsitzender)
- Herr Thomas Hoffmann, Bergisch Gladbach, Bankkaufmann (Finanzvorstand)
- Herr Torsten Belverato, Essen, Kaufmann (Einkauf, Verkauf, Marketing)



An Herrn Beck wurde ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von T€ 108 vergeben, das mit 8% verzinst wurde und zwischenzeitlich zurückgezahlt worden ist.
Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.

Die Gesamtvergütung der Mitglieder des Vorstandes einschließlich Tantieme und anderer Bezüge betrug im Geschäftsjahr T€ 610,9.

8. Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat zum 30. Juni 2010 besteht aus den folgenden Mitgliedern:
  

- Herr Anton Mertens (Vorsitzender), Rösrath, Rechtsanwalt
- Herr Markus Ebertz (stellvertretender Vorsitzender), Köln, Kaufmann
- Herr Detlef Niezgodka, Pulheim, Berater
- Herr Benno Maubach, Köln, Kaufmann
- Herr Dr. Jürgen Schmitz, Köln, Zahnarzt
- Herr Peter Wieschermann, Köln, Kaufmann



Für das Geschäftsjahr 2009/2010 beträgt die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrates T€ 29,0.

Köln, 30. September 2010
  

 Horst Peter Beck
 Thomas Hoffmann
 Torsten Belverato
 Vorstand
 Vorstand
 Vorstand

Anlagespiegel

 
 
 
 
Anschaffungs- u.
Herstellungskosten
 
 
 
 
Stand
 
 
 
 
 
01.07.2009
Zugänge
 
 
 
 
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
 
 
 
und ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
 
 
 
zenzen an solchen Rechten und Werten
1.320.232,54
158.713,45
 
Summe I.
 
 
1.320.232,54
158.713,45
II.
Sachanlagen
 
 
 
 
1.
Grundstücke und Bauten
 
14.098,36
0,00
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
 
 
 
Geschäftsausstattung
 
1.373.987,90
165.405,25
 
Summe II.
 
 
1.388.086,26
165.405,25
III.
Finanzanlagevermögen
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
98.500,00
0,00
 
Summe III.
 
 
98.500,00
0,00
Summe Anlagevermögen
 
2.806.818,80
324.118,70
 
 
 
 
Anschaffungs- u.
Herstellungskosten
 
 
 
 
 
Stand
 
 
 
 
Abgänge
30.06.2010
 
 
 
 
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
 
 
 
und ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
 
 
 
zenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
1.478.945,99
 
Summe I.
 
 
0,00
1.478.945,99
II.
Sachanlagen
 
 
 
 
1.
Grundstücke und Bauten
 
0,00
14.098,36
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
 
 
 
Geschäftsausstattung
 
3.188,15
1.536.205,00
 
Summe II.
 
 
3.188,15
1.550.303,36
III.
Finanzanlagevermögen
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
98.500,00
 
Summe III.
 
 
0,00
98.500,00
Summe Anlagevermögen
 
3.188,15
3.127.749,35
 
 
 
 
Kumulierte Abschreibungen
 
 
 
 
Stand
 
 
 
 
 
01.07.2009
Zugänge
 
 
 
 
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
 
 
 
und ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
 
 
 
zenzen an solchen Rechten und Werten
1.068.166,94
193.647,45
 
Summe I.
 
 
1.068.166,94
193.647,45
II.
Sachanlagen
 
 
 
 
1.
Grundstücke und Bauten
 
12.454,36
1.410,00
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
 
 
 
Geschäftsausstattung
 
1.075.657,34
137.821,25
 
Summe II.
 
 
1.088.111,70
139.231,25
III.
Finanzanlagevermögen
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
19.700,00
0,00
 
Summe III.
 
 
19.700,00
0,00
Summe Anlagevermögen
 
2.175.978,64
332.878,70
 
 
 
 
Kumulierte Abschreibungen
 
 
 
 
 
Stand
 
 
 
 
Abgänge
30.06.2010
 
 
 
 
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
 
 
 
und ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
 
 
 
zenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
1.261.814,39
 
Summe I.
 
 
0,00
1.261.814,39
II.
Sachanlagen
 
 
 
 
1.
Grundstücke und Bauten
 
0,00
13.864,36
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
 
 
 
Geschäftsausstattung
 
3.185,15
1.210.293,44
 
Summe II.
 
 
3.185,15
1.224.157,80
III.
Finanzanlagevermögen
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
19.700,00
 
Summe III.
 
 
0,00
19.700,00
Summe Anlagevermögen
 
3.185,15
2.505.672,19
 
 
 
 
Buchwerte
 
 
 
 
 
Stand
Stand
 
 
 
 
30.06.2010
30.06.2009
 
 
 
 
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
 
 
 
und ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
 
 
 
zenzen an solchen Rechten und Werten
217.131,60
252.065,60
 
Summe I.
 
 
217.131,60
252.065,60
II.
Sachanlagen
 
 
 
 
1.
Grundstücke und Bauten
 
234,00
1.644,00
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
 
 
 
Geschäftsausstattung
 
325.911,56
298.330,56
 
Summe II.
 
 
326.145,56
299.974,56
III.
Finanzanlagevermögen
 
 
 
 
Anteile an verbundenen Unternehmen
78.800,00
78.800,00
 
Summe III.
 
 
78.800,00
78.800,00
Summe Anlagevermögen
 
622.077,16
630.840,16

Bericht des Aufsichtsrats


1. Prüfung des Jahresabschlusses
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 01.07.2009 - 30.06.2010, den Lagebericht sowie den Vorschlag zur Gewinnverwendung des Bilanzgewinnes der Gesellschaft in bezug auf ihre Recht- und Zweckmäßigkeit hin überprüft.
Der Aufsichtsratsvorsitzende stand dem Abschlussprüfer, der Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft Sauerland, Rybka und Partner, bei der Prüfung des Jahresabschlusses unterstützend zur Seite.

Einwendungen gegen den aufgestellten Jahresabschluss werden nicht erhoben.

Der Aufsichtsrat stimmt somit dem Jahresabschluss zu und billigt diesen.

2. Prüfung des Abhängigkeitsberichtes nach § 312 AktG
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Unternehmens vom 30.09.2010 überprüft.
Einwendungen gegen den Abhängigkeitsbericht werden nicht erhoben.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Bericht zu und billigt diesen.

3. Überprüfung der Geschäftstätigkeit des Vorstandes während des Geschäftsjahres
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftstätigkeit des Vorstandes überwacht, in dem er regelmäßig Einsicht in die Geschäftsunterlagen der Gesellschaft, insbesondere in die Wochenberichte über die Umsatzzahlen und die Ertragsentwicklung genommen hat.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsratsvorsitzende an Gesprächen mit Bankenvertretern, Factoringgesellschaften und der DHL Fulfillment GmbH teilgenommen und wurde in zu treffende Entscheidungen miteinbezogen.

Ferner hat der Aufsichtsratsvorsitzende das Forderungsmanagement der Gesellschaft überwacht.

4. Sitzungen des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2009/2010 am 23.11.2009 und am 23.03.2010 getagt.

Rösrath, den 07.12.2010

Anton Mertens
Aufsichtsratsvorsitzender

 
Dr. Jürgen Schmitz

Markus Ebertz
 
Detlef Niezgodka

Benno Maubach
 
Peter Wieschermann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss und der Lagebericht der B.COM Computer AG für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 wurde am 07.12.2010 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B.COM Computer AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, 14. Oktober 2010
  
Sauerland Rybka und Partner

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Küpper

Wirtschaftsprüfer

Sören Flohr

Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

38 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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