b.com
Computer AG
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010
Lagebericht
1. Wirtschaftliches Umfeld
Die deutsche Wirtschaft war in der 2. Hälfte
2009 noch stark von der Finanzkrise gezeichnet. Das
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt hat in den
beiden letzten Quartalen 2009 negative
Veränderungsraten zum Vorjahresquartal gezeigt. Erst
mit Beginn des Jahres 2010 konnten auf niedriger Basis
wieder positive Veränderungsraten zum Vorjahresquartal
ausgewiesen werden.
Parallel hierzu hat sich bezüglich unserer
Branche der private Konsum deutlich robuster gezeigt,
zeichnet aber in den beiden ersten Quartalen von 2010
leicht negative prozentuale Veränderungen (0,7% lt.
Statistischem Bundesamt) zum Vorjahr.
Wenngleich der private Konsum sich
verhältnismäßig robust verhalten hat, sind
die Preise in einzelnen Produktgruppen deutlich gesunken.
Auch sorgte die gesamtwirtschaftliche Lage für einen
zunehmenden Wettbewerbsdruck. Dieser äußert sich
dementsprechend auch in fallenden Margen.
Die Geschäftserwartungen für die
B.COM Computer AG zeigen sich inzwischen etwas positiver.
Insgesamt wird der Aufwärtspfad weiter holprig werden,
nicht zuletzt weil die Finanzierung für viele
Unternehmen anhaltend schwieriger ist. Auch mit der
Unsicherheit der finanziellen Belastung der Arbeitnehmer
wird der private Konsum in der deutschen Wirtschaft
weiterhin eine tragende Rolle spielen. Die anhaltende
Konsolidierung in der Branche hilft bei dem weiteren
Wachstum der B.COM Computer AG, die durch verschiedene
Umfragen bereits auf den Plätzen 4 bis 5 der deutschen
Broadliner gesehen wird.
2. Geschäftsverlauf
a. Umsatzentwicklung
Die B.COM Computer AG hat im Geschäftsjahr
2009/2010 trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds
und deutlicher Stückpreissenkungen in einzelnen
Warensegmenten durch eine Ausweitung der Kundenbasis und
Anhebung der Gesamtumsätze mit einzelnen Kunden ein
sehr erfreuliches Umsatzwachstum von rd. 14 % erarbeitet
b. Investitionen / Outsourcing
Neben den regelmäßigen Ersatzinvestitionen
und Investitionen in die Weiterentwicklung der EDV hat es
keine besonderen Investitionen gegeben.
c. Personalbericht
Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir eine
deutliche Aufstockung unseres Personals vorgenommen. Gerade
im Vertrieb haben wir die Führungsstruktur neu
aufgesetzt und einige neue Mitarbeiter gewinnen
können. Hierneben haben wir auch im Einkauf einige
Mitarbeiter mit langjähriger Branchenerfahrung
für unsere neuen Lieferanten eingestellt.
Qualifizierungsmaßnahmen erfolgten selektiv und
aufgabenbezogen.
d. Bedeutsame Vorgänge des Geschäftsjahres
Neben der kontinuierlichen Verbesserung der
Logistikprozesse und der Bewältigung der durch die
weltweite Wirtschaftskrise anstehenden Anforderungen aus
knapperen Budgets, schwächelnder Industrienachfrage
und in der Refinanzierung haben sich im Berichtszeitraum
keine bedeutenden Vorgänge ereignet.
3. Darstellung der Lage
a. Ertragslage
Die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr
bewegte sich unter Berücksichtigung einiger
Sonderfaktoren und der Neuaufstellung des Unternehmens
durch die Hinzunahme von wesentlichen Distributionen
(Hewlett Packard, Logitech) im Rahmen unserer Erwartungen.
Nach einem durchaus zufriedenstellenden
Jahresendgeschäft und einem guten Auftakt zu Beginn
2010 haben wir in den darauf folgenden Monaten, die durch
Ferien und Feiertage deutlich geprägt waren, unsere
Umsätze erheblich steigern können. Dies ging
allerdings nur mit einer gleichzeitigen Absenkung der
Marge. Insgesamt konnten wir aber durch die
überproportionalen Umsatzsteigerungen die Auswirkung
des Margenrückganges weitgehend auffangen.
Das Ergebnis wurde zusätzlich belastet durch
Forderungsausfälle und höhere
Factoringgebühren von insgesamt € 0,9 Mio.
Vor diesem Hintergrund ist die Umsatzrentabilität
(Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Zinsaufwand)
auf einen Wert von 0,89 % (Vorjahr: 1,24 %)
zurückgegangen.
Unsere Personalpolitik bei gleichzeitigem
Umsatzanstieg hat die Personalintensität mit
2,49 % (Vorjahr 2,29 %) weitestgehend konstant bleiben
lassen.
Unser Zinsergebnis, welches sich im
Jahresdurchschnitt mit rd. EUR -1,3 Mio. (Vorjahr rd.
EUR -1,4 Mio.) aufgrund der Zinsstruktur am Markt
leicht verbessert hat, führte auch weiterhin zu
einer signifikanten Verminderung des Jahresergebnisses.
b. Finanzlage
Die Finanzstruktur des Unternehmens zum
Bilanzstichtag 30.06.2010 stellt sich weitgehend
unverändert dar. Der Verschuldungsgrad
(Verhältnis Fremdkapital zu Gesamtkapital) ist mit 83
% unverändert geblieben. Der Brutto-Cashflow
(Jahresergebnis plus Abschreibungen) ist aufgrund des
geringeren Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr von
TEUR 1.019 auf TEUR 729 zurückgegangen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind stichtagsbedingt mit Blick auf die deutliche
Umsatzausweitung und der damit bedingten
Lagerbestandsausweitung um rd. EUR 0,9 Mio.
angestiegen. Die Kreditlinien der Finanzinstitute, die zum
Teil durch Zinssicherungsinstrumente abgesichert sind,
haben dennoch keine nennenswerte Ausweitung erfahren.
Zum Geschäftsjahreswechsel verfügte die
B.COM Computer AG über ausreichend freie
Liquidität bzw. über zusätzlich ungenutzte
Kreditrahmen. Hierneben arbeitet die B.COM Computer AG mit
einem Factor zusammen, der ebenfalls seine Linien an das
wachsende Geschäft angepasst hat und diese auch aus
heutiger Sicht weiter bereitstellen wird.
Dies sichert die Basis für weiteres Wachstum des
Unternehmens
c. Vermögenslage
Der im Geschäftsjahr 2009/10 deutliche
Umsatzanstieg hat bei den Relationen zwischen Anlage- und
Umlaufvermögen nur leichte Veränderungen
verursacht. Die Anlagenintensität ist annähernd
konstant geblieben und von 2,47 % auf
2,45 % gesunken. Das "Net Working Capital"
(kurzfristig gebundenes Umlaufvermögen abzüglich
kurzfristige Fremdmittel ohne Genussrechtskapital) ist
leicht auf TEUR 6.775 (Vorjahr TEUR 6.668)
gesunken.
Die handelsrechtliche Eigenkapitalquote unter
Berücksichtigung der Kapitalerhöhung
gemäß Beschluss vom November 2009 auf EUR 3,6
Mio. beträgt zum 30.06.2010 rd. 17 % und ist
damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das
wirtschaftliche Eigenkapital beträgt unter
Berücksichtigung des Genussrechtskapitals rd.
29 % und stellt hiermit einen zufrieden stellenden
Wert dar. Der Lagerbestand war zum Bilanzstichtag nur um
rd. EUR 0,8 Mio. angestiegen.
d. Beteiligte Unternehmen
Das Geschäftsjahr 2009 bei der B.ITMAP Digital
Services GmbH hat in einem anhaltend schwierigen Markt die
Erwartungen erfüllt. Die Entscheidung, sich nur noch
auf das Konzept der qualitativ hochwertigen Schulung
einzelner Themenbereiche (IT-Systeme & Administration,
Office & Datenbanken, Acrobat & PDF, Werbung &
Design, Webdesign & Onlineredaktion, Präsentation
& Moderation, Projektmanagement) zu konzentrieren,
entwickelt sich weiter positiv.
Der Geschäftsverlauf in 2010 zeigt weiter
zunehmende Umsatz- und Ertragszahlen. Aus diesem Grund
bleibt die gegenwärtige Bewertung unverändert.
4. Risikomanagement
Die Identifizierung, Bewertung und professionelle
Behandlung von Risiken für das Unternehmen sind neben
der geschäftlichen Abwicklung wichtige Aufgaben des
Managements. Diese Risiken können in folgende Bereiche
gruppiert werden:
| Externe Risiken |
| Betriebliche
Risiken |
| Rechtliche Risiken |
| Sonstige Risiken |
a. Externe Risiken
Die Nachfrage unserer Kundschaft ist u.a. auch von
dem Angebot unseres Wettbewerbs abhängig. Insofern ist
die Beobachtung und Bewertung von Angeboten und Handlungen
unserer Wettbewerber wichtig. In diesem Zusammenhang muss
auch das Profil und die Strategie der B.COM Computer AG,
mit dem sie sich vom Wettbewerb abgrenzt, in einem
permanenten Prozess überprüft werden.
Regelmäßige Gespräche innerhalb der
Abteilungen und im Rahmen von Abteilungsleitersitzungen
gewährleisten diesen Prozess.
Die wirtschaftliche Situation unserer Kunden hat
ebenso Einfluss auf die Umsatz- und Ertragslage des
Unternehmens. In Zusammenarbeit mit der Coface Finanz GmbH
seit dem 01.07.2008 (vorher Euler Hermes
Kreditversicherung) werden die Zahlungslinien permanent
überprüft. Produkte und Servicedienstleistungen
müssen hierauf ausgerichtet werden.
b. Betriebliche Risiken
Zu den betrieblichen Risiken zählen
Liquiditäts-, Währungs-, Zinsänderungs- und
Preisänderungsrisiken. Das bestehende
Finanzierungskonzept sowie die in diesem Zusammenhang
genutzten Finanzinstrumente sichern eine ausreichende
Liquiditätslage des Unternehmens zu kalkulierbaren
Kosten. Preisänderungsrisiken werden durch
entsprechende Controllinginstrumente (Kontrolle von
Auf- und Abbewertungen von Artikeln, Überprüfung
von Lagerwerten und Lagerumschlägen) in den jeweiligen
Abteilungen (Finanzen bzw. Einkauf) beobachtet und durch
den Einsatz von Sicherungsinstrumenten
(Lagerwertausgleichsvereinbarungen,
Währungssicherungsinstrumenten etc.) in vertretbarem
Rahmen ausgeschlossen.
Zinsrisiken sichert der Vorstand zum Teil mit Hilfe
von standardisierten Finanzinstrumenten (CAP, SWAP etc.)
ab. Devisentermingeschäfte, die durch Buchhaltung und
Einkauf direkt bei Bestellung der Ware abgeschlossen
werden, schließen unkalkulierbare Risiken
bezüglich der Währungsschwankungen weitgehend
aus. Auf der Vertriebsseite werden ebenfalls die
Währungsrisiken bei der Fakturierung in US-Dollar
durch Devisentermingeschäfte mit Hilfe geschulten
Personals in der Buchhaltung abgesichert.
c. Rechtliche Risiken
Kunden- und Lieferantenverträge,
Arbeitsverträge, Mietverträge etc. sowie die
hierin vereinbarten Termine werden durch den eigenen
Juristen im Hause gemanagt. Die darüber hinaus
gehenden Belange (Forderungsbeitreibung,
Dienstleistungsverträge, Rechtstreitigkeiten etc.)
werden durch externe Rechtsanwälte zusätzlich
betreut.
Es besteht ein Rechtsstreit mit einem Dienstleister
auf Zahlung einer Entschädigung von rund EUR 1
Mio., der von der Gesellschaft in zweiter Instanz aktiv
betrieben wird. Der Vorstand geht davon aus, den Prozess
erfolgreich abschließen zu können.
d. Sonstige Risiken
Ein Unternehmen ist nur so leistungsfähig, wie
seine Mitarbeiter. Der Weggang von leitenden Mitarbeitern
könnte auch negative Einflüsse auf das
Geschäft des Unternehmens bewirken. Dazu führt
die Unternehmensleitung einen offenen Dialog mit den
Mitarbeitern um Chancen, Risiken und Probleme im Vorfeld zu
klären. Gleichzeitig besteht ein permanenter Prozess
bei der Akquisition neuer Mitarbeiter.
Hierneben ist eine Abhängigkeit des Unternehmens
von einer leistungsfähigen EDV-Anlage festzustellen.
Diesen Risiken wird mit umfangreichen Vorsichts- und
Sicherheitsmaßnahmen sowie Redundanzen von
Schlüsselsystemen begegnet. Zusätzlich
beschäftigt die B.COM Computer AG einen eigenen
Systemadministrator.
5. Gesonderte Berichterstattung über
Finanzinstrumente
Zur Absicherung der Finanzierungslinien gegen
steigende Zinsen wurden Zinssicherungsinstrumente
eingesetzt, die fristen- und betragskongruent abgeschlossen
wurden. Auch wenn die Zinsentwicklung vor dem Hintergrund
der Finanzkrise in die falsche Richtung gegangen ist,
stellen diese Sicherungsinstrumente eine notwendige
Absicherung für das Unternehmen dar. Der schnelle
Anstieg von Zinsen ist aus heutiger Sicht nicht
wahrscheinlich, aber auszuschließen ist er nicht. Die
radikale Zinsreduzierung der letzen Monate war ebenfalls
nicht absehbar. Schlussendlich führte die
Zinsreduzierung im Markt trotz Kosten für die
Zinssicherung bei der B.COM Computer AG zu reduzierten
Zinskosten.
6. Abhängigkeitsbericht
Die B.COM Computer AG ist ein abhängiges
Unternehmen gemäß den §§ 312 und 17
AktG. Da weder ein Beherrschungs- noch ein
Gewinnabführungsvertrag besteht, hat der Vorstand
gemäß § 312 AktG den erforderlichen Bericht
über alle Beziehungen der Gesellschaft zu der OSMAB
Holding AG und den mit dieser verbundenen Unternehmen
erstellt und diesen dem Abschlussprüfer und dem
Aufsichtsrat vorgelegt.
In diesem Bericht hat der Vorstand folgende
Schlusserklärung abgegeben: "Der Vorstand
erklärt: Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem in
diesem Bericht über Beziehungen zu verbundenen
Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine
angemessene Gegenleistung und wurde durch die in dem
Bericht abgegebenen, getroffenen oder unterlassenen
Maßnahmen nicht benachteiligt. Dieser Beurteilung
liegen die Umstände zugrunde, die uns zum Zeitpunkt
der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."
7. Risiko- und Chancenbericht
a. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss
des Geschäftsjahres
Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres hat sich
Herr Horst P. Beck aus dem Vorstand zurückgezogen, was
bereits mit der Verpflichtung von Herrn Torsten Belverato
geplant war. Herr Belverato hat somit zum 01.07.2010 die
Aufgaben von Herrn Beck vollumfänglich übernommen
und ebenfalls die Position des Vorstandsvorsitzenden
eingenommen.
Ebenfalls zum Geschäftsjahresbeginn wurde die
b.com France Sarl. zunächst mit 3 Mitarbeitern am
01.07.2010 gegründet. Die b.com France fungiert als
reine Vertriebstochter der B.COM Computer AG. Die Logistik
für den Raum Frankreich wird ausschließlich aus
unserm Lager in Staufenberg geleistet.
b. Bisherige Entwicklung im Geschäftsjahr 2010/2011
und Ausblick
Zukunftsgerichtete Aussagen über Risiken und
Chancen beruhen auf heutigen Informationen und Annahmen.
Sie bergen damit eine Reihe von Unsicherheiten, deren
Vielzahl von Faktoren nicht im Einflussbereich der B.COM
Computer AG liegen. Dies hat zur Folge, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen
sowohl positiv als auch negativ von den hier als erwartet
angesehenen abweichen können. Diese Unsicherheiten
ergeben sich insbesondere auf Grund einer möglichen
Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen und
geschäftlichen Lage, fehlender Akzeptanz neuer
Geschäftsfelder, unerwarteter Forderungsausfälle
in der Summe sowie etwaigen gesetzlichen Änderungen.
Dies vorausgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung
der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken
wie folgt beurteilt.
In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres
2010/2011 haben wir unsere Erwartungen in Bezug auf Umsatz
und Ertrag übertroffen. Das neue Konzept sowie die
Umstrukturierungen und Neueinstellungen in den einzelnen
Abteilungen tragen Früchte. Das breite Warenangebot
mit den zusätzlichen neuen Herstellern wird von der
Kundschaft positiv aufgenommen, so dass die Zahl der
kaufenden Kunden pro Monat deutlich gesteigert werden
konnte.
Kaufkraft und Nachfrage der Kunden bleibt weiterhin
schwer zu beurteilen. Die unterschiedlichen Berichte der
Wirtschaftsinstitute sowie die noch nicht
abschätzbaren Auswirkungen des Sparpakets der
gegenwärtigen Regierung führen zu einer
anhaltenden Verunsicherung der Konsumenten.
Weiterhin ist nicht abschätzbar, wie die
Konkurrenz auf den Markt in Zukunft reagieren wird. Einige
entscheiden sich für einen Zusammenschluss, um Kosten
zu sparen, andere sehen die Zukunft in weiterer Expansion.
Inwieweit dies auf die Margen am Markt Einfluss haben wird,
ist noch nicht abschätzbar. Die Notwendigkeit zur
Erhöhung der Erträge sehen alle Marktteilnehmer.
Die weiter gestiegene Markenbekanntheit der B.COM
Computer AG, die sich auch in den diversen Umfragen der
Fachzeitschriften und GfK widerspiegeln, sowie die
weiterhin gute Warenverfügbarkeit schafft eine gewisse
Abgrenzung zum Wettbewerb.
Die gute Marktposition der B.COM Computer AG konnte
stabilisiert werden. Je nach Kategorie rangiert die B.COM
Computer AG auf den Plätzen 4 - 5 des deutschen
Marktes für IT-Distribution. Zudem wird der Markt auch
weiterhin durch die fortschreitende Konzentration der
Distributionslandschaft kleiner. Hiervon wird die B.COM
Computer AG profitieren.
Natürlich entwickelt sich der Wettbewerb
ebenfalls weiter und schnelle Lieferung sowie guter Service
werden zum Standard im Geschäft. Die Abgrenzung zum
Mitbewerber wird zunehmend schwerer. Zusätzlich ist
mit der zunehmenden Zahl der Produkte und dem hiermit
verbundenen Lagerwerten ein gewisses Risiko verbunden, dass
durch ein professionelles Management und zusätzliche
Controllinginstrumente überwacht werden muss. In
diesem Rahmen legt die B.COM Computer AG verstärkt
Wert auf ein geschütztes Lager durch die Lieferanten.
Neue Lieferantenverträge enthalten durchweg hierzu
entsprechende Regelungen.
Die bisher erfolgreiche Strategie der B.COM Computer
AG -
one Face, one Stop, one Day - hat sich nicht
geändert. Weiterhin liegt die Konzentration auf dem
Geschäft mit dem Fachhandel und den
Dienstleistungsunternehmen auf breiter Basis. Diese
bewährte Ausrichtung sichert das Unternehmen gegen den
Ausfall bzw. Wegfall von einzelnen Kunden ab. Qualität
und Zuverlässigkeit zum Kunden in allen Teilen des
Unternehmens bei anhaltend sehr guter Verfügbarkeit
von Ware und einem guten Service ermöglichte trotz
eines starken Wettbewerbs die Ausweitung des
Geschäfts.
Unter der Prämisse einer sich weiter
stabilisierenden Konjunktur sind für die
Geschäftsjahre 2010/2011 und 2011/2012 moderate
Umsatzzuwächse und steigende
Jahresüberschüsse möglich.
Köln, 30. September 2010
Horst Peter Beck
|
Torsten Belverato
|
Thomas Hoffmann
|
Vorstand
|
Vorstand
|
Vorstand
|
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2010
EUR |
30.6.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
622.077,16 |
630.840,16 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
217.131,60 |
252.065,60 |
| 1.
Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten |
217.131,60 |
252.065,60 |
| II.
Sachanlagen |
326.145,56 |
299.974,56 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
234,00 |
1.644,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
325.911,56 |
298.330,56 |
| III.
Finanzanlagen |
78.800,00 |
78.800,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
78.800,00 |
78.800,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
24.739.792,71 |
24.897.097,25 |
| I.
Vorräte |
15.731.103,55 |
14.891.355,45 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
42.732,74 |
27.198,93 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
15.688.370,81 |
14.864.156,52 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
8.378.317,89 |
7.307.166,17 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
4.578.126,12 |
3.945.158,95 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.440,47 |
688,43 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.798.751,30 |
3.361.318,79 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
630.371,27 |
2.698.575,63 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
19.824,14 |
21.978,08 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
25.381.694,01 |
25.549.915,49 |
Passiva
|
|
30.6.2010
EUR |
30.6.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.416.152,83 |
4.320.252,79 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
3.600.000,00 |
3.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
196.561,00 |
196.561,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
119.746,80 |
113.467,69 |
| 1.
gesetzliche Rücklage |
119.746,80 |
99.951,80 |
| 2.
andere Gewinnrücklagen |
0,00 |
13.515,89 |
| IV.
Bilanzgewinn |
499.845,03 |
1.010.224,10 |
| B.
Rückstellungen |
569.077,00 |
1.057.738,11 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
276.187,00 |
563.685,91 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
292.890,00 |
494.052,20 |
| C.
Verbindlichkeiten |
20.396.464,18 |
20.171.924,59 |
| 1.
Anleihen |
3.000.000,00 |
3.000.000,00 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
3.892.398,19 |
2.999.444,56 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
12.115.976,69 |
12.601.082,21 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
3.161,93 |
8.330,92 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.384.927,37 |
1.563.066,90 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
25.381.694,01 |
25.549.915,49 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.7.2009 - 30.6.2010
EUR |
1.7.2008 - 30.6.2009
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
249.291.016,80 |
218.219.268,87 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
1.514.122,09 |
924.031,75 |
| 3.
Materialaufwand |
234.128.707,97 |
202.925.670,59 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
230.221.764,56 |
199.551.863,99 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
3.906.943,41 |
3.373.806,60 |
| 4.
Personalaufwand |
6.217.890,75 |
5.007.820,45 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.295.870,14 |
4.282.025,22 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
922.020,61 |
725.795,23 |
| davon
für Altersversorgung |
70.499,41 |
65.178,56 |
| 5.
Abschreibungen |
332.878,70 |
375.916,02 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
332.878,70 |
375.916,02 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
8.053.946,67 |
8.285.135,43 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
147.163,88 |
170.690,01 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
1.495.053,05 |
1.613.914,07 |
| 9.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
723.825,63 |
1.105.534,07 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
330.563,72 |
451.273,57 |
| 11.
sonstige Steuern |
-2.638,13 |
10.816,91 |
| 12.
Jahresüberschuss |
395.900,04 |
643.443,59 |
Ergebnisverwendung
|
1.7.2009 - 30.6.2010
EUR |
1.7.2008 - 30.6.2009
EUR |
| 12.
Jahresüberschuss |
395.900,04 |
643.443,59 |
| 13.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
123.739,99 |
398.952,69 |
| 14.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
19.795,00 |
32.172,18 |
| a)
in die gesetzlichen Rücklage |
19.795,00 |
32.172,18 |
| 15.
Bilanzgewinn |
499.845,03 |
1.010.224,10 |
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der
Geschäftsleitung
Der Vorstand der B.COM Computer AG schlägt vor,
den im Jahresabschluss zum 30.06.2010 ausgewiesenen
Binanzgewinn
in Höhe von € 499.845,03 wie folgt zu
verwenden:
a) Ausschüttung einer Dividende von € 0,054
je Aktie, somit insgesamt € 194.400,00
b) Einstellung in den Gewinnvortrag € 305.445,03
Anhang
A. Allgemeine Angaben
Die B.COM Computer AG, Köln, ist eine
große Kapitalgesellschaft gemäß
§ 267 Abs. 3 HGB.
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2010 umfasst das
Geschäftsjahr vom 01. Juli 2009 bis 30. Juni 2010
und wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften des
Handelsgesetzbuches unter Beachtung von Satzung und Gesetz
aufgestellt. Die Größenmerkmale des § 267
Abs. 2 HGB waren an zwei aufeinander folgenden
Abschlussstichtagen überschritten, so dass die
Angabepflichten für große Kapitalgesellschaften
zu beachten sind.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde von uns nach
dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275
Abs. 2 HGB erstellt.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der ausgewiesenen
Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach
dem Going-Concern-Prinzip, das heißt, es wurde von
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit der
Gesellschaft ausgegangen. Dabei sind alle
Vermögensgegenstände und Schulden der
Gesellschaft einzeln unter Beachtung des Vorsichtsprinzips
bewertet worden. Alle bei der Bilanzaufstellung
vorhersehbaren Risiken und Verluste sind
berücksichtigt worden.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften.
Die Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet
und um die planmäßigen Abschreibungen
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
vermindert. Dabei wurden die Abschreibungen linear pro rata
temporis vorgenommen. Geringwertige
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens
mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und
€ 1.000,00 wurden in Anwendung des § 6
Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten
erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear
abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände
mit Anschaffungskosten bis 150,00 € wurden
gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Jahr der
Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst.
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen
Anteilsrechte werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren
beizulegenden Werten angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder
niedrigeren Marktpreisen ausgewiesen. Ihre Bewertung
erfolgte unter Berücksichtigung des
Niederstwertprinzips.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert
bilanziert. Die Bewertung erfolgte unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken.
Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen und
der Steuerrückstellungen wurden allen erkennbaren
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen
vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung
getragen.
Der Ausweis der Verbindlichkeiten erfolgte zu
Rückzahlungsbeträgen. Sofern die Tageswerte
über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden
die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. Anlagevermögen
Die Darstellung und Entwicklung des
Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des
Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten
Anlagespiegel.
Bei den Finanzanlagen wurden in den Vorjahren
gemäß § 253 Absatz 3 Satz 3 HGB
Abschreibungen auf den niedrigen Wert vorgenommen. Die
Überprüfung der Abschreibung ergab keine
Änderung bei der Bewertung.
2. Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände gliedern sich nach der
Restlaufzeit wie folgt:
|
30.06.2010
|
30.06.2010
|
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|
bis 1 Jahr
|
> 1 Jahr
|
|
€
|
€
|
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
|
4.578.126,12
|
0,00
|
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
|
1.440,47
|
0,00
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
3.644.695,03
|
154.056,27
|
|
8.224.261,62
|
154.056,27
|
Die
Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
Lieferungen und Leistungen.
Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurde das
Niederstwertprinzip beachtet. Die dabei vorgenommene
Einzelwertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen beträgt für das Geschäftsjahr
T€ 113.
Das Körperschaftsteuerguthaben wurde mit 5,5 %
abgezinst.
In dem
Guthaben bei Kreditinstituten sind zwei
Fremdwährungskonten auf Dollar-Basis enthalten
(T€ 598).
Die Zugänge wurden mit den jeweiligen
Tageskursen (Anschaffungszeitpunkt) erfasst. Zum
Bilanzstichtag wurde das Imparitätsprinzip beachtet.
4. Eigenkapital
Das
gezeichnete Kapital beträgt nach der
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
€ 3.600.000,00. Dieses teilt sich in 3.600.000
Inhaberaktien zum Nennbetrag von je € 1,00 auf.
Die
Gewinnrücklagen belaufen sich auf
T€ 120 (30. Juni 2009: T€ 113). Die
gemäß § 150 Abs. 2 AktG vorgenommene
Zuführung zur gesetzlichen Rücklage beträgt
T€ 20.
Der Bilanzgewinn des Vorjahres (T€ 1.010)
wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung
für eine Ausschüttung in Höhe von
T€ 300 verwendet und der danach verbleibende
Restbetrag wurde in Höhe von T€ 586 in die
anderen Gewinnrücklagen eingestellt und in Höhe
von T€ 124 auf neue Rechnung vorgetragen. Die
Kapitalerhöhung um T€ 600 erfolgte nach
Zuführung durch vollständige Verwendung des
Bilanzpostens andere Gewinnrücklagen.
Der
Bilanzgewinn beträgt T€ 500 (30. Juni
2009: T€ 1.010). Der darin enthaltene
Gewinnvortrag beträgt T€ 124 (30. Juni 2009:
T€ 399).
5. Rückstellungen
Die Zusammensetzung der zum Bilanzstichtag
passivierten
sonstigen
Rückstellungen wird nachfolgend dargestellt:
|
01.07.2009
|
30.06.2010
|
|
€
|
€
|
Jahresabschlussprüfung/-erstellung
|
35.000,00
|
31.000,00
|
Gewährleistungen
|
62.622,50
|
38.325,00
|
Berufsgenossenschaft /
Schwerbehindertenabgabe
|
13.495,00
|
17.689,00
|
Urlaub
|
100.469,94
|
115.224,00
|
GEMA
|
77.000,00
|
0,00
|
Ausstehende Factorkosten
|
100.000,00
|
0,00
|
Tantieme
|
30.000,00
|
30.000,00
|
CBG -
Erfolgsvergütung
|
30.000,00
|
30.000,00
|
Sonstige
|
45.464,76
|
30.652,00
|
|
494.052,20
|
292.890,00
|
6. Verbindlichkeiten
Die
Verbindlichkeiten gliedern sich nach der Laufzeit
wie folgt:
|
|
davon
|
davon
|
davon
|
|
30.06.2010
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|
|
bis zu 1 Jahr
|
1
bis 5 Jahre
|
mehr als 5 Jahre
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anleihen
|
3.000.000,00
|
0,00
|
3.000.000,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
3.892.398,19
|
3.892.398,19
|
0,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
12.115.976,69
|
12.115.976,69
|
0,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
3.161,93
|
3.161,93
|
0,00
|
0,00
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.384.927,37
|
1.384.927,37
|
0,00
|
0,00
|
|
20.396.464,18
|
17.396.464,18
|
3.000.000,00
|
0,00
|
Unter den Anleihen wird begebenes Genussrechtskapital
ausgewiesen. Neben einer Festvergütung von 9,75 %
p.a. des Nennbetrages ist eine Erfolgsvergütung von
1,0 % des Nennbetrags, deren Zahlung auf 50 % des
EBITDA begrenzt ist, vereinbart. Eine Verlustteilnahme ist
nicht vorgesehen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch eine Globalzession der Forderungen aus
Warenlieferungen und Leistungen gegen Drittschuldner sowie
die Sicherungsübereignung des Warenlagers in
Staufenberg besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. Die
sonstigen Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten aus
Steuern in Höhe von € 1.134.927,55 sowie
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in
Höhe von € 11.356,80.
7. Währungsumrechnung
Für wesentliche Geschäfte in fremder
Währung werden Devisentermingeschäfte
abgeschlossen, die die Bildung von Bewertungseinheiten
ermöglichen. Fremdwährungsforderungen und
-verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt des Zugangs mit dem
fixierten Kurs eingebucht.
8. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse werden ausschließlich
durch den Groß- und Einzelhandel mit Computern sowie
EDV-Zubehör erzielt.
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den Regionen
wie folgt auf:
Region
|
Umsatzerlöse (T€)
|
Anteil (%)
|
Inland
|
212.426
|
89,47
|
Europäische
Gemeinschaft
|
24.722
|
10,41
|
Sonstiges Ausland
|
276
|
0,12
|
|
237.424
|
100,00
|
Die Differenz zu den in der Gewinn- und Verlustrechnung
ausgewiesenen Umsatzerlösen betrifft im Wesentlichen
die erhaltenen Erstattungen der GEMA-Gebühren
(T€ 8.632) aufgrund von Lieferungen ins Drittland
bzw. die Europäische Gemeinschaft sowie die erhaltenen
Werbekostenbeteiligungen und Bonifikationen
(T€ 3.232) und weiterbelasteten
Incentiveauf-wendungen (T€ 3).
9. Ergebnis
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2010 weist einen
Jahresüberschuss von € 395.900,04 aus.
Die Zuführung gemäß § 150 Abs. 1
AktG zur gesetzlichen Rücklage beträgt
€ 19.795,00.
D. Sonstige Pflichtangaben
1. sonstige finanzielle Verpflichtungen
Finanzielle Verpflichtungen bestehen im Zusammenhang
mit Leasingverträgen, Gebäudemietverträgen
und Dienstleistungsverträgen. Aus den Verträgen
im Zusammenhang mit betrieblichen Anlagen und Fahrzeugen
ergibt sich eine noch bestehende Gesamtverpflichtung in
Höhe von T€ 224.
Aus den Mietverträgen ergeben sich am 30. Juni
2010 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt
T€ 4.425, davon sind T€ 532 innerhalb
eines Jahres fällig.
Aus einem Beratungsvertrag mit der Muttergesellschaft
resultieren finanzielle Verpflichtungen von
T€ 42.
Im Zusammenhang mit den Mietverträgen der
Vertriebsbüros bestehen bei der Sparkasse
KölnBonn Avalkonten in Höhe von insgesamt
T€ 11.
2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Zur Absicherung der kurzfristig aufgenommenen
Darlehen und der damit verbundenen Kreditlinie bei zwei
Kreditinstituten wurden Zins-SWAP-Geschäfte
abgeschlossen, die mit dem Grundgeschäft in einem
rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. Diese
haben eine Restlaufzeit zwischen ein und zehn Jahren je
nach Laufzeit der Darlehen. Bei einer isolierten
Betrachtung zum Bilanzstichtag ohne das damit verbundene
Grundgeschäft haben diese Zins-SWAPs einen Marktwert
von insgesamt T€ -1.670.
Zur Verbesserung und Stabilisierung der
Liquidität sowie des Forderungsmanagements wurde ein
Factoringvertrag mit Delkrederevereinbarung (echtes
Factoring) abgeschlossen. Die Restlaufzeit des Vertrages
beträgt 14 Monate zuzüglich einer einseitigen
Verlängerungsoption durch uns von 6 Monaten. Zum
Bilanzstichtag sind Forderungen in Höhe von
T€ 17.787 an Factoringunternehmen abgetreten.
Dies entspricht 79,5 % aller Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen zum Stichtag.
3. Anzahl der Beschäftigten
Die Anzahl der Beschäftigten beträgt im
Durchschnitt für das Geschäftsjahr 115
Angestellte.
Im Monat Juni 2010 waren einschließlich
Vorstand und Auszubildende insgesamt 136 Personen
beschäftigt. Hiervon entfielen auf den Bereich Einkauf
17, den Bereich Verkauf 75, den Bereich Verwaltung 23, den
Bereich Marketing 5 und den Service einschließlich
RMA 16 Beschäftigte.
4. Angabe zu Beteiligungen
Die Gesellschaft ist an der B.ITMAP Digital Services
GmbH mit 56,29 % beteiligt. Das gezeichnete Kapital
beläuft sich auf € 175.000,00, das
Eigenkapital insgesamt zum 31. Dezember 2009 auf
€ 48.149,87. Der Jahresüberschuss für
das Geschäftsjahr 2009 beträgt
€ 24.076,10.
5. Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der
OSMAB Holding AG, Rösrath, einbezogen, die als
Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den
kleinsten und größten Kreis von Unternehmen
aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen
Bundesanzeiger (eBanz) bekannt gegeben und ist am Sitz des
Mutterunternehmens erhältlich.
6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Das für die Jahresabschlussprüfung des
Geschäftsjahres anfallende Gesamthonorar wurde mit
T€ 18 im Jahresabschluss zurückgestellt.
Andere Bestätigungsleistungen des
Abschlussprüfers lagen für das Geschäftsjahr
nicht vor.
7. Geschäftsführungsorgan
Im Geschäftsjahr waren als Vorstandsmitglieder
bestellt:
- Herr Horst Peter Beck,
Rösrath, Kaufmann (Vorsitzender)
|
- Herr Thomas Hoffmann,
Bergisch Gladbach, Bankkaufmann (Finanzvorstand)
|
- Herr Torsten
Belverato, Essen, Kaufmann (Einkauf, Verkauf,
Marketing)
|
An Herrn Beck wurde ein kurzfristiges Darlehen in
Höhe von T€ 108 vergeben, das mit 8%
verzinst wurde und zwischenzeitlich zurückgezahlt
worden ist.
Jedes Vorstandsmitglied ist
einzelvertretungsberechtigt.
Die Gesamtvergütung der Mitglieder des
Vorstandes einschließlich Tantieme und anderer
Bezüge betrug im Geschäftsjahr
T€ 610,9.
8. Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat zum 30. Juni 2010 besteht aus den
folgenden Mitgliedern:
- Herr Anton Mertens
(Vorsitzender), Rösrath, Rechtsanwalt
|
- Herr Markus Ebertz
(stellvertretender Vorsitzender), Köln, Kaufmann
|
- Herr Detlef Niezgodka,
Pulheim, Berater
|
- Herr Benno Maubach,
Köln, Kaufmann
|
- Herr Dr. Jürgen
Schmitz, Köln, Zahnarzt
|
- Herr Peter
Wieschermann, Köln, Kaufmann
|
Für das Geschäftsjahr 2009/2010
beträgt die Vergütung für die Tätigkeit
des Aufsichtsrates T€ 29,0.
Köln, 30. September 2010
Horst Peter Beck
|
Thomas Hoffmann
|
Torsten Belverato
|
Vorstand
|
Vorstand
|
Vorstand
|
Anlagespiegel
|
|
|
|
Anschaffungs- u.
|
Herstellungskosten
|
|
|
|
|
Stand
|
|
|
|
|
|
01.07.2009
|
Zugänge
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Li-
|
|
|
|
zenzen an solchen Rechten und Werten
|
1.320.232,54
|
158.713,45
|
|
Summe I.
|
|
|
1.320.232,54
|
158.713,45
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke und Bauten
|
|
14.098,36
|
0,00
|
2.
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
|
1.373.987,90
|
165.405,25
|
|
Summe II.
|
|
|
1.388.086,26
|
165.405,25
|
III.
|
Finanzanlagevermögen
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen
|
98.500,00
|
0,00
|
|
Summe III.
|
|
|
98.500,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
2.806.818,80
|
324.118,70
|
|
|
|
|
Anschaffungs- u.
|
Herstellungskosten
|
|
|
|
|
|
Stand
|
|
|
|
|
Abgänge
|
30.06.2010
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Li-
|
|
|
|
zenzen an solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
1.478.945,99
|
|
Summe I.
|
|
|
0,00
|
1.478.945,99
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke und Bauten
|
|
0,00
|
14.098,36
|
2.
|
Andere Anlagen, Betriebs- und
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
|
3.188,15
|
1.536.205,00
|
|
Summe II.
|
|
|
3.188,15
|
1.550.303,36
|
III.
|
Finanzanlagevermögen
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
98.500,00
|
|
Summe III.
|
|
|
0,00
|
98.500,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
3.188,15
|
3.127.749,35
|
|
|
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
|
|
|
Stand
|
|
|
|
|
|
01.07.2009
|
Zugänge
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
und
ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
|
|
|
|
zenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.068.166,94
|
193.647,45
|
|
Summe I.
|
|
|
1.068.166,94
|
193.647,45
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke und Bauten
|
|
12.454,36
|
1.410,00
|
2.
|
Andere
Anlagen, Betriebs- und
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
|
1.075.657,34
|
137.821,25
|
|
Summe II.
|
|
|
1.088.111,70
|
139.231,25
|
III.
|
Finanzanlagevermögen
|
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
19.700,00
|
0,00
|
|
Summe III.
|
|
|
19.700,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
2.175.978,64
|
332.878,70
|
|
|
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
|
|
|
|
Stand
|
|
|
|
|
Abgänge
|
30.06.2010
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
und
ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
|
|
|
|
zenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
1.261.814,39
|
|
Summe I.
|
|
|
0,00
|
1.261.814,39
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke und Bauten
|
|
0,00
|
13.864,36
|
2.
|
Andere
Anlagen, Betriebs- und
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
|
3.185,15
|
1.210.293,44
|
|
Summe II.
|
|
|
3.185,15
|
1.224.157,80
|
III.
|
Finanzanlagevermögen
|
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
19.700,00
|
|
Summe III.
|
|
|
0,00
|
19.700,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
3.185,15
|
2.505.672,19
|
|
|
|
|
Buchwerte
|
|
|
|
|
Stand
|
Stand
|
|
|
|
|
30.06.2010
|
30.06.2009
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
und
ähnliche Rechte und Werte sowie Li-
|
|
|
|
zenzen an
solchen Rechten und Werten
|
217.131,60
|
252.065,60
|
|
Summe I.
|
|
|
217.131,60
|
252.065,60
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
Grundstücke und Bauten
|
|
234,00
|
1.644,00
|
2.
|
Andere
Anlagen, Betriebs- und
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
|
325.911,56
|
298.330,56
|
|
Summe II.
|
|
|
326.145,56
|
299.974,56
|
III.
|
Finanzanlagevermögen
|
|
|
|
|
Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
78.800,00
|
78.800,00
|
|
Summe III.
|
|
|
78.800,00
|
78.800,00
|
Summe Anlagevermögen
|
|
622.077,16
|
630.840,16
|
Bericht des Aufsichtsrats
1. Prüfung des Jahresabschlusses
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss des
Geschäftsjahres 01.07.2009 - 30.06.2010, den
Lagebericht sowie den Vorschlag zur Gewinnverwendung des
Bilanzgewinnes der Gesellschaft in bezug auf ihre Recht-
und Zweckmäßigkeit hin überprüft.
Der Aufsichtsratsvorsitzende stand dem
Abschlussprüfer, der
Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft Sauerland, Rybka und
Partner, bei der Prüfung des Jahresabschlusses
unterstützend zur Seite.
Einwendungen gegen den aufgestellten Jahresabschluss
werden nicht erhoben.
Der Aufsichtsrat stimmt somit dem Jahresabschluss zu
und billigt diesen.
2. Prüfung des Abhängigkeitsberichtes nach
§ 312 AktG
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht
des Unternehmens vom 30.09.2010 überprüft.
Einwendungen gegen den Abhängigkeitsbericht
werden nicht erhoben.
Der Aufsichtsrat stimmt dem Bericht zu und billigt
diesen.
3. Überprüfung der
Geschäftstätigkeit des Vorstandes während
des Geschäftsjahres
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftstätigkeit
des Vorstandes überwacht, in dem er
regelmäßig Einsicht in die
Geschäftsunterlagen der Gesellschaft, insbesondere in
die Wochenberichte über die Umsatzzahlen und die
Ertragsentwicklung genommen hat.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsratsvorsitzende
an Gesprächen mit Bankenvertretern,
Factoringgesellschaften und der DHL Fulfillment GmbH
teilgenommen und wurde in zu treffende Entscheidungen
miteinbezogen.
Ferner hat der Aufsichtsratsvorsitzende das
Forderungsmanagement der Gesellschaft überwacht.
4. Sitzungen des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2009/2010
am 23.11.2009 und am 23.03.2010 getagt.
Rösrath, den 07.12.2010
Anton Mertens
Aufsichtsratsvorsitzender
|
|
Dr. Jürgen Schmitz
|
Markus Ebertz
|
|
Detlef Niezgodka
|
Benno Maubach
|
|
Peter Wieschermann
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss und der Lagebericht der B.COM
Computer AG für das Geschäftsjahr vom 01. Juli
2009 bis 30. Juni 2010 wurde am 07.12.2010 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
B.COM Computer AG, Köln, für das
Geschäftsjahr vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 14. Oktober 2010
Sauerland Rybka und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Matthias Küpper
Wirtschaftsprüfer
Sören Flohr
Wirtschaftsprüfer
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