Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 13831
Eingetragen
5.7.2006
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Handel aller Art, insbesondere mit Stahl.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Leppack
seit 6.7.2015
Prokura
Ralf Düx
seit 5.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
51.00%
30.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Ralf Düx
Nikolausstr. 13, 41564 Kaarst
12.750 €
51.00%
Günter Thiel
Im Hunengraben 8, 41564 Kaarst
7.500 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

"RADU Stahl GmbH"

Kaarst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.052.733,30 1.085.710,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.805,00 127.826,00
1.363.538,30 1.213.536,30
1.363.539,30 1.213.537,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.316.650,00 13.542.926,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.399.371,95 3.187.767,22
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.646.153,10 540.359,50
10.362.175,05 17.271.052,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.785,84 34.642,96
11.737.500,19 18.519.232,98

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.100.000,00 3.100.000,00
III. Bilanzgewinn 1.889.512,87 2.714.637,86
5.014.512,87 5.839.637,86
B. Rückstellungen 147.366,80 1.801.950,54
C. Verbindlichkeiten 6.575.620,52 10.877.644,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 6.575.620,52 (10.877.644,58)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 3.000.000,00 (9.250.000,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.000.000,00 (9.250.000,00)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern € 1.525.000,00 (0,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.525.000,00 (0,00)
davon aus Steuern € 174.387,47 (50.167,89)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.059,00 (1.015,90)
11.737.500,19 18.519.232,98

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 3.512.535,72 4.983.171,05
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.011.950,69 1.161.216,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 152.493,41 161.253,07
davon für Altersversorgung € 34.750,68 (34.584,76)
1.164.444,10 1.322.469,35
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.463,35 99.890,31
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.103.377,06 1.238.713,02
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89.793,52 1.864,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 370.975,48 187.068,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 279.454,24 674.039,78
8. Ergebnis nach Steuern 577.615,01 1.462.854,66
9. Sonstige Steuern 2.740,00 2.294,00
10. Jahresüberschuss 574.875,01 1.460.560,66
11. Gewinnvortrag 2.714.637,86 2.254.077,20
12. Ausschüttung an Gesellschafter 1.400.000,00 1.000.000,00
13. Bilanzgewinn 1.889.512,87 2.714.637,86

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt worden.

Gem. § 42 Abs. 3 GmbHG wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gesondert ausgewiesen.

Der Sitz des Unternehmens ist in Kaarst.

Das Unternehmen ist unter der Handelsregisternummer HRB 13831 beim Amtsgericht Neuss eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in der Bilanz wurden unverändert zum Vorjahr übernommen.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Berücksichtigung steuerlicher Vorgaben.

Das Verwaltungsgebäude wird mit 3% linear abgeschrieben; die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 10% - 20%.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden durch körperliche Inventur ermittelt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um vorzunehmende Abschläge aufgrund von Preissenkungen und Mängelanhaftungen bewertet.

Die liquiden Mittel valutieren zum Nennwert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert. Pauschalwertberichtigungen wurden in ausreichendem Maße gebildet. Die Restlaufzeit der Forderungen liegt unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages bewertet.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber dem Geschäftsführer bestehen bei der ERGO Pensions-Plan Unterstützungskasse e.V., Düsseldorf. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtung wurde in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Einzelangaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel.

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugänge Abgänge Endstand
1 2 3 4 5
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.545,00 0,00 0,00 6.545,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.432.510,54 0,00 0,00 1.432.510,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402.523,33 258.221,35 26.722,87 634.021,81
1.835.033,87 258.221,35 26.722,87 2.066.532,35
1.841.578,87 258.221,35 26.722,87 2.073.077,35
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
1 6 7 8 9
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.544,00 0,00 0,00 6.544,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 346.800,24 32.977,00 0,00 379.777,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 274.697,33 73.486,35 24.966,87 323.216,81
621.497,57 106.463,35 24.966,87 702.994,05
628.041,57 106.463,35 24.966,87 709.538,05
Restbuchwerte
Bilanzposten (Stand 31.12.20223) (Stand 31.12.2022)
1 10 11
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.052.733,30 1.085.710,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.805,00 127.826,00
1.363.538,30 1.213.536,30
1.363.539,30 1.213.537,30

3.1. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft lassen sich wie folgt darstellen:

Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Grundpfandrechtlich besichert
€ 6.575.620,52 € 0,00 € 0,00 € 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (€ 1.525.000,00; i. Vj .: € 0,00) betreffen ausschließlich Darlehensverbindlichkeiten.

4. Einzelangaben zur GuV

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

5. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB stellt sich wie folgt dar:

Mitarbeiter gesamt 16 ; davon entfallen 11 Mitarbeiter auf den Vertrieb und 5 Mitarbeiter auf die Verwaltung.

Die Gesellschaft hat für Pkw 3jährige Leasingverträge abgeschlossen. Infolge der am 31. Dezember 2023 bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren bestehenden Verpflichtungen wie folgt:

Leasingverträge

€ 14.939,28 (für 2024)
€ 6.321,96 (für 2025)
€ 2.107,32 (für 2026) macht insgesamt € 23.368,56

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 574.875,01, € 500.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und € 74.875,01 auf neue Rechnung vorzutragen.

Dienstleistungsgeschäfte mit nahestehenden Personen (Personen in Schlüsselpositionen) wurden mit einem Volumen in Höhe von € 544 (i. Vj. € 642) getätigt.

Zum Geschäftsführer war 2023 bestellt:

Ralf Düx, kaufmännischer Geschäftsführer, Kaarst.

Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Kaarst, 13. August 2024

gez. Ralf Düx

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

A) Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung der Branche und gesamtwirtschaftliche Situation

Die negative Entwicklung der Stahlindustrie hat sich im Jahr 2023 fortgesetzt.

Die Stahlproduktion konnte im Jahr 2023 wieder nicht die 40 Millionen Tonnengrenze erreichen, geschweige denn überschreiten und war mit 35,4 Millionen Tonnen nach 36,9 Millionen Tonnen im Jahr 2023 schlechter als 2022.

Die Stahlhersteller haben unter anderem auf Grund der starken Inflation und der geldpolitischen Gegenmaßnahmen stark gelitten. Dazu kommen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, sowie die Energiekrise.

Die Bauindustrie liegt am Boden. Aufträge wurden nach hinten geschoben oder gestrichen. Die Autoindustrie schwächelt.

Diese Entwicklung geht auch an uns nicht spurlos vorüber. So mussten wir zum Jahresende unsere Bestände neu bewerten.

Diese Maßnahme, der Rückgang der Preise und der Rückgang der verkauften Menge, reduzierten unser Geschäftsergebnis.

Die nachgefragten Mengen und die gebuchte Tonnage reduzierten sich 2023 deutlich. Hinzu kam noch, dass die Preise deutlich nachgaben und unser Ergebnis damit verschlechtert haben.

Um unsere Kosten im Griff zu behalten, haben wir unsere Bestände abgebaut und bevorraten nur noch dringend benötigte Abmessungen und Güten, die zum größten Teil bereits verkauft sind.

Für das erste Halbjahr 2024 sehen wir keine Besserung in Sicht. Die wirtschaftliche Situation trübt sich weiter ein mit der Folge, dass die Mengen und die Preise weiter nachgeben.

Für das Jahr 2024 sind keine Neuinvestitionen geplant. Da wir unsere Materialanarbeitung im Lohn ausführen lassen, besteht hierfür auch keine Notwendigkeit.

Die Abschwächung der Stahlmengenkonjunktur im Jahre 2023 ist vor dem Hintergrund der Industrierezession zu sehen, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, der Energiekrise, der Inflation und dem Krieg im Nahen Osten.

So waren wir gezwungen, zum Jahresende unsere Bestände neu zu bewerten.

B) Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Vermögenslage

Die Anlagenintensität beläuft sich aufgrund des "reinen Streckengeschäfts", im Rahmen dessen keine Lager etc. gebraucht werden, auf lediglich 12% zu 7% im Vorjahr. Das gesamte Anlagevermögen ist durch die vorhandenen langfristigen Eigen- und Fremdmittel fristenkongruent gedeckt.

Die Bilanzsumme ist auf der Aktivseite geprägt durch einen hohen Anteil an Vorratsvermögen (53,8%) und einen Forderungsbestand von 18,2%. Die Verminderung des Vorratsvermögens begründet sich im Wesentlichen durch die gesunkenen Preise und eine verringerte Menge.

Auf der Passivseite errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 42,7% zum Bilanzstichtag 2023. Die Eigenkapitalquote liegt deutlich über den Durchschnittswerten in der Branche.

II. Ertragslage / Rentabilität

Die Ertragslage war im Geschäftsjahr 2023 war noch zufriedenstellend. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 575 nach T€ 1.461 im Vorjahr. Das geplante Ergebnis konnte erreicht werden.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 11,46% gegenüber 25,01% zum Vorjahr. Die Umsatzrentabilität I beträgt 1,41% gegenüber 2,46% zum Vorjahr.

Der Jahresüberschuss verminderte sich durch den veränderten Rohgewinn entsprechend.

III. Finanzlage

Die Nettoverschuldung hat sich bedingt durch die Verminderung des Fremdkapitals von T€ 12.139 auf T€ 5.077 vermindert. Insgesamt machen die Flüssigen Mittel 14% an der Bilanzsumme aus.

Die Liquidität ist durch die vorhandenen Flüssigen Mittel sowie die kurzfristig realisierbaren Vermögenswerte sichergestellt; Kontokorrentkredite sowie Geldmarktkredite wurden in Anspruch genommen.

Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit übersteigt die negativen Cash-Flows aus der Investitionstätigkeit sowie der Ausschüttung und führte insgesamt zu einem Mittelzufluss von T€ 1.106.

Die Liquidität ist durch die vorhandenen Flüssigen Mittel sowie die kurzfristig realisierbaren Vermögenswerte sichergestellt; Kontokorrentkredite und Geldmarktkredite wurden in größerem Umfang in Anspruch genommen.

C) Risikobericht / Chancenbericht

Bestandsgefährdende Risiken sowie solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind zum jetzigen Zeitpunkt des Berichtes nicht ersichtlich. Den allgemeinen Geschäftsrisiken, die jedoch nicht diesen Kategorien zuzuordnen sind, wird mit entsprechenden Instrumenten entgegengetreten.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch den Abschluss von entsprechenden Kreditversicherungen gewährleistet.

Chancen können sich durch die Aufstockung des Personalbestandes im Bereich Vertrieb und der damit verbundenen Absatzentwicklung ergeben.

D. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Lage für das Geschäftsjahr 2024 wird unsererseits weitestgehend ungünstig beurteilt mit den entsprechenden Folgen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Im Einzelnen gehen wir für das gesamte Jahr 2024 von einer geringen, aber durchaus stabilen Menge an verkaufter Tonnage aus. Die Preise je Tonne werden voraussichtlich im Jahresdurchschnitt unter dem Niveau von 2023 liegen.

Es ist besonders im Automobilsektor davon auszugehen, dass die geplanten Produktionszahlen erreicht werden. Für den Bau- und den Haushaltswarensektor sehen wir zum Jahr 2023 geringere Verbräuche und somit einen düsteren Ausblick für 2024.

Unseres Erachtens werden wir eine nicht so gute wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 haben und das Ergebnisniveau von 2023 nicht erreichen.

Wir gehen davon aus, dass der Jahresüberschuss 2024 knapp unter € 500.000,00 liegen wird.

 

Kaarst, 13. August 2024

Ralf Düx, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RADU Stahl GmbH, Kaarst

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RADU Stahl GmbH, Kaarst, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RADU Stahl GmbH, Kaarst, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständig ges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ratingen, am 13. August 2024

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Zweigniederlassung Ratingen

Grabow, Wirtschaftsprüfer

Gabriel, Wirtschaftsprüferin

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