Rovema Asset GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Meik Gläser seit 31.3.2011 | Prokura |
Roland Kuhn seit 31.3.2011 | Prokura |
Thomas Becker seit 20.1.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rovema GmbHFernwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtI. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenEntwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, der relevanten Märkte bzw. der Branche Rovema GmbH, Fernwald, ist ein international führender Hersteller von Verpackungsmaschinen und -anlagen für die unterschiedlichsten zu verpackenden Produkte und Anwendungsbereiche. Die Rovema GmbH hat sich in 2013 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sehr erfolgreich behauptet. Die Weltkonjunktur hat in 2013 nach einem verhaltenen Start erst im weiteren Jahresverlauf an Schwung gewonnen. Insgesamt stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt in 2013 um real drei Prozent und fiel damit geringfügig schwächer als im Vorjahr aus. Die Schwellenländer, die aufgrund der wachsenden Nachfrage nach sicher verpackten Nahrungs-mitten zu den wichtigen Zielmärkten der Rovema gehören, litten unter der schwachen Nachfrage aus den Industrieländern sowie zu wenig Impulsen aus den eigenen Binnenwirtschaften, so dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum in dieser Ländergruppe mit 4,7 Prozent abermals schwächer war als im Jahr zuvor. In diesem schwierigen Marktumfeld konnte sich die Rovema GmbH im Berichtsjahr erfolgreich behaupten und einen erheblichen Zuwachs an Auftragseingängen bezogen auf Maschinen und Ersatzteile verzeichnen. Die Gründe hierfür liegen aus Sicht der Rovema in der konsequenten Umsetzung der langfristig angelegten Produktstrategie, die auf eine international führende Rolle in der technischen Innovation und der Zuverlässigkeit der Verpackungsmaschinen und -anlagen ausgerichtet ist. Die Entwicklung des Maschinenauftragseingangs 2013 der Rovema GmbH verzeichnete insgesamt ein deutliches Wachstum mit 15,3 % ggü. dem Vorjahr. Bei den Auftragseingängen war bereits im 1. Halbjahr eine deutliche Steigerung mit 27,1 % gegenüber der Referenzperiode im Vorjahr zu verzeichnen. Auch im 2. Halbjahr lagen die Auftragseingänge mit annähernd 5 % über dem bereits starken Vorjahresniveau. Insgesamt erfährt die Rovema GmbH mit Ihren Produkten und Dienstleistungen eine hohe Wertschätzung durch die internationalen Kunden, bei denen generell eine höhere Investitionsbereitschaft erkennbar ist. Der zum Ende des Geschäftsjahres bestehende Auftragsbestand sowie der Verlauf des Auftragseinganges lässt auf eine positive Entwicklung für das Jahr 2014 schließen. Die verbesserte Positionierung der Rovema GmbH im internationalen Wettbewerb dokumentiert sich durch die regionale Verteilung der Umsätze in 2013. Die durch die Rovema erzielten Umsätze verteilen sich auf Deutschland mit 22,0 % (Vorjahr 27,0%) und auf Ausland mit 78% (Vorjahr 73%), davon auf die sonstigen EU-Länder 36% (Vorjahr 33%). Produkte Verpacken mit System bedeutet für Rovema, sowohl Einzelkomponenten als auch ganze Prozessketten verantwortlich und innovativ zu realisieren. Die Rovema GmbH bietet komplette Lösungen auch für außergewöhnliche und komplexe Verpackungsaufgaben. Formen, Befüllen, Verschließen, Kommissionieren und den Anforderungen des Marktes entsprechend verkaufsgerechte Endverpacken sind nur möglich mit einem ganzheitlichen Denken, das über die Einzelkomponente hinaus den kundenspezifischen Prozess integriert. Mit individueller Beratung und Projektierung, eigener Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und Service bietet Rovema das gesamte Leistungspaket aus einer Hand. Ein breites Leistungsspektrum für die verpackende Industrie für flexible (Folien) und feste Verpackungen (Pappe/Karton):
Beschaffung Durch eine angemessene Einkaufs- und Lagerpolitik, welche bereits in 2012 initiiert wurde, konnten im Vergleich zum Vorjahr die Beschaffungspreise stabil gehalten werden. Durch Bündelung von Zukaufs Artikeln konnten weitere Preiseinsparungen in erheblichen Umfang realisiert werden. Produktion Zur Realisierung vergleichsweise kurzer Lieferzeiten bei komplexen Verpackungsanlagen, setzt die Rovema GmbH auf eine hohe Fertigungstiefe. In der Fertigung und Montage wurde durch die Auftragsfertigung, aber auch die Fertigung von Prototypen für neue Verpackungsapplikationen, eine hohe Kapazitätsauslastung erreicht. Kapazitätsspitzen wurden durch Samstagsschichten sowie den Einsatz von Zeitarbeit ausgeglichen. Insgesamt konnte durch die flexible Kapazitätssteuerung sowohl eine hohe Liefertreue im komplexen Liniengeschäft als auch das Wachstum im Bereich Ersatzteile/Service realisiert werden. Investitionen Die Investitionen 2013 wurden überwiegend für das Fabrik- und Bürogebäude, entsprechend des mit der Rovema Asset GmbH geschlossenen Vertrages in Höhe von TEUR 169 aufgewendet. Im Bereich Produktion wurden TEUR 178 in eine CNC Fräsmaschine sowie diverse Produktionsausstattungen investiert. Weiterhin wurde in IT-Hardware sowie entsprechende Softwarepakete mit TEUR 51 sowie in Büroausstattungen mit TEUR 33 investiert. Finanzierung Zur Finanzierung der laufenden Geschäfte stehen zum Bilanzstichtag folgende kurzfristige Linien bei Banken bzw. Kautionsversicherern zur Verfügung.
Von diesen verfügbaren Linien sind zum Bilanzstichtag T€ 2.642 der Kontokorrentlinien (ca. 25%) sowie T€ 5.911 (ca. 53%) der Avallinien in Anspruch genommen. Es wird kein Gebrauch von derivativen Finanzinstrumenten gemacht. Interne Leistungsindikatoren Für die operative Steuerung werden insbesondere die Kennzahlen, wie Auftragseingang, Umsatz und EBIT herangezogen. Für die Rovema GmbH stellen der Auftragseingang sowie die Umsatzerlöse elementare Steuerungsgrößen des operativen Geschäfts dar. Um die Geschäftsentwicklung zeitnah beurteilen zu können, werden beide wöchentlich kommuniziert und untersucht. Darüber hinaus erfolgt auf monatlicher Basis ein detaillierter Vergleich zwischen geplanten und tatsächlichen Kosten und sonstigen ergebnisbeeinflussenden Größen. Auf Basis der Kennzahlen Umsatz und EBIT wird die Erreichung der geplanten Ergebnisse laufend verfolgt. Damit bilden Umsatz- und Ergebnisgrößen die maßgeblichen wirtschaftlichen Steuerungsgrößen. Hierbei liegt bei den Ergebnisgrößen ein besonderes Augenmerk auf dem EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen). Des Weiteren dient die EBIT-Marge, die sich aus der Relation von EBIT zu Umsatzerlösen ergibt, als relative Kennzahl zum internen und externen Vergleich der operativen Ertragskraft. Zur Sicherstellung einer zeitnahen Kontrolle der Zielerreichung wird ein konzernweit über alle Geschäftseinheiten einheitlich angewandtes Berichtssystem eingesetzt. Personal Die Positionierung des Unternehmens im High-End-Verpackungsbereich mit technisch hoch stehenden innovativen Lösungen, verlangt eine auf lange Sicht ausgerichtete Personalpolitik, die engagierte und kreative Mitarbeiter fördert und ihnen das Umfeld bietet sich mit Ihren kreativen Ideen und ihrer Leistung in das Unternehmen einzubringen. Im Jahresdurchschnitt waren bei der Rovema GmbH 349 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Beschäftigung lag auf Grund des höheren zu realisierenden Produktionsvolumens mit 13 Mitarbeitern über dem Vorjahresniveau (336). Zusätzlich wurden 17 (Vorjahr 16) Auszubildende sowie 2 (Vorjahr 4) Praktikanten beschäftigt. Um dem absehbaren Facharbeitermangel entgegen zu wirken, wurde bereits über den Jahreswechsel 2013/14 ein größerer Focus für 2014 auf die Ausbildung gesetzt. Umweltschutz Mit dem Kauf des Gebäudes sowie Grund und Boden durch die Rovema Asset GmbH sowie dem mit zwischen der Rovema und der Rovema Asset GmbH geschlossenen Vertrages, obliegt es der Rovema, einen aus den frühen 1980-ziger Jahren stammenden Grundwasserschaden in enger Abstimmung mit den Regierungspräsidenten Gießen und entsprechenden Fachfirmen zu begleiten. Risiken aus diesem Schaden bestehen nach heutigen Erkenntnissen nicht. Forschung und Entwicklung Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten im Bereich Maschinen war die bereits in 2012 gestartete Entwicklung neuartiger Foliensiegelungen, um hiermit am Markt noch dichtere Verpackungen und sicher verschlossene Beutel anbieten zu können. Für dieses Projekt fielen in 2013 Kosten in Höhe von TEUR 462 (Vorjahr TEUR 620) an. Das Projekt wurde mit TEUR 217 (Vorjahr TEUR 244) öffentlich gefördert. Die Rovema integriert diese Entwicklungsergebnisse in das Produktangebot 2014 und erwartet hieraus den Return on Invest aus entsprechenden Umsätzen. Im Bereich Maschinen wurden zusätzlich Weiterentwicklungen für spezifische, zukünftig attraktive Anwendungsgebiete betrieben. Insbesondere wurde von der Rovema eine neue Generation von Schlauchbeutelmaschinen entwickelt, die am Markt seit dem Jahreswechsel 2013/14 angeboten werden. Hierfür wurden in 2013 TEUR 279,8 (Vorjahr TEUR 288,8) aufgewendet. In dem firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Fernwald wurden, insbesondere auch in Zusammenarbeit mit unseren Kunden, an zukünftigen Anwendungen geforscht und entwickelt. Diese sind insbesondere auf eine nachhaltige Erhöhung des Endverbrauchernutzens ausgerichtet. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2013 insgesamt 51 (Vorjahr 49) Versuche mit einem reinem Materialaufwand von TEUR 658 durchgeführt. Schwerpunkt im Bereich Ersatzteile/Service waren die Entwicklung zur Verbesserung der Steuerung und Produktivität von im Einsatz befindlichen Rovema Maschinen. Insbesondere wurden in diesem Zusammenhang sogenannte Retrofitteile und die firmeninterne Steuerungssoftware entwickelt bzw. verbessert. II. Analyse des GeschäftsverlaufsDer Umsatz der Rovema GmbH liegt mit 60,7 Mio. EUR (Vorjahr 48,7 Mio. EUR) um 24,6 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Der Bereich Maschinen hat im Berichtsjahr den Umsatz ggü. dem des Vorjahres um 11,4 Mio. EUR auf 45,2 Mio. EUR (Vorjahr 33,8 Mio. EUR) steigern können. Damit liegt der Umsatz um 33,5 % über dem Vergleichswert 2012. Diese Umsatzsteigerung ist insbesondere durch das Liniengeschäft, hier besonders mit Linien für Baby Nahrung und Kaffeepulver erzielt worden. Der Bereich Ersatzteile/Service, hat im Berichtsjahr einen Umsatzbeitrag von 15,0 Mio. EUR (Vorjahr 14,2 Mio. EUR) geleistet. Dies entspricht einer nominalen Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 5,9 %. Einer der Gründe für diese Steigerung waren insbesondere Aufträge aus Südamerika, die durch die über die Muttergesellschaft neu gegründete Vertriebsniederlassung in Panama eingebracht wurden. Die sonstigen Erlöse bewegten sich mit 0,5 Mio. EUR (Vorjahr 0,7 Mio. EUR) unter Vorjahresniveau. Die Gründe hierfür sind in fehlenden Lizenzzahlungen aus den USA auf Grund des dortigen schwächeren Umsatzes zu sehen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) beträgt 5,0 Mio. EUR (Vorjahr 3,6 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, beträgt im Berichtsjahr 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss der Gesellschaft im Berichtszeitraum beträgt 3,3 Mio. EUR nach einem Jahresüberschuss von 2,2 Mio. EUR im Vorjahr. III. Lage des UnternehmensVermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist um 11% auf 24,2 Mio. EUR (Vorjahr 21,8 Mio. EUR) gestiegen. Die Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände betragen 4,3 Mio. EUR nach 5,3 Mio. EUR im Vorjahr. Planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 1,4 Mio. EUR stehen Investitionen von 0,4 Mio. EUR gegenüber. Im Rahmen der Anlagenzugänge entfallen auf das Fabrik- und Bürogebäude TEUR 169. Auf den Bereich der Produktion entfallen TEUR 178. Weiterhin wurde in die IT-Hardware sowie entsprechende Softwarepakete TEUR 51 investiert. In Büroausstattungen wurden TEUR 33 investiert. Das Vorratsvermögen wurde von 8,1 Mio. EUR auf 6,8 Mio. EUR abgebaut. Damit konnten die Anfang 2012 im Vorgriff auf eine signifikante Preiserhöhungsankündigung spezifisch aufgebauten Rohstoffbestände gezielt wieder abgebaut werden. Auf Grund des Auftragseinganges konnten mehr Kundenanzahlungen auf angearbeitete Bestände (Halbfabrikate) in Höhe von TEUR 890 im Vergleich zum Vorjahr vereinnahmt werden. Die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf 8,5 Mio. EUR (Vorjahr 5,1 Mio. EUR). Auf Grund von gewährten Zahlungszielen, ist der Anstieg um 3,4 Mio. EUR auf ein Projekt in Südamerika sowie 2 europäische Projekte zurück zu führen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 0,6 Mio. EUR) betreffen Warenlieferungen an alle Konzernschwestergesellschaften. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr betrifft hauptsächlich die spanische Schwesterfirma und ist derzeit u.a. dem schwierigen spanischen Markt geschuldet. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 2,9 Mio. EUR (Vorjahr 2,2 EUR Mio.). Die Veränderung zum Vorjahr ist durch einen zusätzlichen Avalegeber bedingt (0,6 Mio. EUR). 2,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,9 Mio. EUR) werden hier als Sicherheitshinterlegungen für den gesamten Avalebereich ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 9,2 Mio. EUR (Vorjahr 5,9 Mio. EUR), was einer Eigenkapitalquote von 38,0 % entspricht (Vorjahr 27,2 %). Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Gesellschafterdarlehens in Höhe von 2,0 Mio. EUR betragen die wirtschaftlichen Eigenmittel im Berichtszeitraum 46,3 % der Bilanzsumme. Die Rückstellungen liegen mit 7,3 Mio. EUR (Vorjahr 8,4 Mio. EUR) unter dem Vorjahresniveau. Dieses ist u.a. auf die Inanspruchnahme und Zahlung der Rückstellung für den variablen Kaufpreis 2011 (Rovema Verpackungsmaschinen GmbH i.I.) zurück zu führen. Entwicklung des Working Capitals:
Die Nettofinanzverschuldung der Gesellschaft konnte um 7,9% reduziert werden.
*) unbefristetes Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt Kapitalstruktur:
*) Das unbefristete und kurfristig kündbare Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.000 ist mit einem Rangrücktritt versehen und wurde daher dem mittel- und langfristigen Fremdkapital zugeordnet. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich aus den Mittelzuflüssen der Geschäftstätigkeit sowie aus Mittelzuflüssen aus den gewährten kurzfristigen Kreditlinien (s. Finanzierung). Kapitalflussrechnung
Liquiditätslage und Entwicklung der Liquidität:
Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen um 24,7% und die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) um 15,4% gegenüber dem Vorjahr. Einen wesentlichen Beitrag zu diesen Steigerungen im Berichtsjahr lieferte das starke Liniengeschäft. Die Materialaufwandsquote (Quotient aus Materialaufwand und Gesamtleistung) stieg leicht um 1,6%-Punkte von 36,7% (Vorjahr) auf 38,3%, was im Wesentlichen auf einen erhöhten Zukauf von spezifischen Materialien im Liniengeschäft zurück zu führen ist. Der Personalaufwand ist um 4,7% bzw. um 1,0 Mio. EUR auf 21,1 Mio. EUR (Vorjahr 20,2 Mio. EUR) angestiegen. Hiervon entfallen ca. 0,5 Mio. EUR auf Tarifveränderungen, sowie 0,5 Mio. EUR auf die höhere Mitarbeiterzahl. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen in 2013 ggü. dem Vorjahr unverändert 1,4 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 10,1 Mio. EUR (Vorjahr 9,0 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen damit um 1,1 Mio. EUR. Die Veränderungen ergeben sich im Wesentlichen aus zusätzlichen umsatzabhängigen Vertriebs- und Reisekosten in Höhe von 1,3 Mio. EUR sowie externen Softwareerstellung in Höhe 0,2 Mio. EUR. Einsparungen wurden im Bereich Dienstleistungsverträge (0,3 Mio. EUR) und Maschineninstandhaltung (0,2 Mio. EUR) erzielt. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) beträgt in 2013 5,0 Mio. EUR (Vorjahr 3,6 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 2013 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss der Gesellschaft im Berichtszeitraum beträgt 3,3 Mio. EUR nach einem Jahresüberschuss von 2,2 Mio. EUR im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2013 wurde ein moderates Umsatzwachstum erwartet. Bedingt durch das starke Liniengeschäft wurde mit einem Anstieg von 13,0 Prozent ggü. dem Budget dieses Ziel mehr als erreicht. Für 2013 wurde als EBIT ein Wert von TEUR 4.528 budgetiert. Aufgrund des Umsatzzuwachses mit 13% wurde im Berichtsjahr ein EBIT von TEUR 5.030 erzielt und damit der ursprünglich budgetierte Zielwert um 11,0% übertroffen.
IV. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDas Controlling der Rovema GmbH ist bedürfnisgerecht zugeschnitten und wird kontinuierlich auf den für eine moderne und effiziente Unternehmensführung notwendigen Informationsbedarf angepasst. Die Controlling Prozesse sind so konzipiert, dass eine zeitnahe, einheitliche und korrekte buchhalterische Erfassung aller geschäftlichen Prozesse bzw. Transaktionen gewährleistet ist. Sie stellen darüber hinaus die Einhaltung der gesetzlichen Normen, und der Rechnungslegungsvorschriften sicher. Zur Erfassung und Steuerung von betriebswirtschaftlichen Risiken steht ein funktionierendes Controlling für Planungs- und Kontrollzwecke zur Verfügung. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken wird durch entsprechende Planungs- bzw. Managementsysteme abgedeckt. Hierbei werden systematisch und kontinuierlich die Veränderungen erfasst, analysiert und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -bewältigung eingeleitet. Grundlagen des internen Kontrollsystems sind neben definierten Kontrollmechanismen, z. B. systemtechnische und manuelle Abstimmprozesse, die Funktionstrennung sowie die Einhaltung von Richtlinien und Arbeitsanweisungen. Die wirtschaftliche Planung und Steuerung der Rovema GmbH erfolgt über die von der Geschäftsführung verabschiedeten Rahmenvorgaben, die im Strategieprozess weiter ausgestaltet werden. In der operativen Budgetplanung werden diese in konkrete, messbare Ziele übersetzt. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird vervollständigt durch die laufende Überprüfung der Geschäftsentwicklung mit regelmäßig aktualisierten Einschätzungen wesentlicher Steuerungs- und Leistungskennzahlen. In deren Rahmen werden die Umsetzung der strategischen Ziele verfolgt und Maßnahmen zur Gegensteuerung bei Planabweichungen eingeleitet. Das Unternehmen ist mit einem hohen Auftragsbestand von 14,6 Mio. EUR in das Jahr 2014 gestartet. Dieses entspricht einer Reichweite von ca. 4,2 Monaten. Zusätzlich zeigen die ersten 2 Monate 2014 einen erfreulichen, mit 51% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum liegenden Zuwachs, im Auftragseingang. Damit ist bereits in den ersten 2 Monaten des Jahres 2014 eine gute Grundlage für eine positive Entwicklung des Jahres 2014 gelegt. In 2013 wurden Maßnahmen zur Durchsetzung höherer Produktpreise am Markt ergriffen, um damit unter anderem Kostensteigerungen zu kompensieren. Die höheren Preise konnten insbesondere in Produkt-/Applikationsbereichen, in denen die Rovema aufgrund von Innovationen starke Alleinstellungsmerkmale hat, weitestgehend durchgesetzt werden. Nennenswerte Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich darüber hinaus nicht. Über die übliche Sicherung (Finanzplanung und Forderungsmanagement) der finanzwirtschaftlichen Risiken hinaus werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet. Die Fakturierung erfolgte in 2013 grundsätzlich in Euro. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, werden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft. Für unerwartet auftretende Risiken besteht neben der Regelberichterstattung zusätzlich eine konzerninterne Berichterstattungspflicht. Die Bewertung der möglichen finanziellen Auswirkung erfolgt anhand der quantitativ bestimmten Ausprägungsmerkmale:
Die Bandbreiten dieser potenziellen finanziellen Auswirkungen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Gesamtsituation der Rovema GmbH
Zum 31. Dezember 2013 bestehen keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken, künftige bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Mit der konsequenten Erweiterung des geographischen Portfolios und der Absatzmärkte für die Rovema GmbH wird in den kommenden Jahren die weitere Erschließung des Weltmarktes, so-wie die Abhängigkeit von einzelnen schwachen lokalen Einzelmärkten verringert. Nach der Gründung einer neuen Vertriebsniederlassung in Panama in 2013 werden Anfang 2014 über die Muttergesellschaft weitere Vertriebsbüros in der Türkei sowie in Polen für von diesen Ländern aus bearbeiteten Märkte gegründet. Vor dem Hintergrund der bisher praktizierten konservativen Planung, erwartet die Rovema GmbH zunächst nur moderate Umsatzsteigerungen. Die aktuellen Auftragseingänge im Januar und Februar 2014 bestätigen die Annahmen für 2014. Schwerpunkt wird aber auch weiterhin der Ausbau des Service- und Ersatzteilgeschäftes sein. Für 2014 gehen wir von einem zu 2013 vergleichbaren EBIT-Ergebnis aus. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.
Fernwald, 31. März 2014 Dipl.-Ing./MBA Thomas Becker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Rovema GmbH ist seit dem 18. Juni 2010 in das Handelsregister Gießen unter der Nummer HRB 7270 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Fernwald. An der Rovema GmbH sind BSI Europe GmbH mit 81,75% und Rovema Verpackungsmaschinen GmbH i.I. mit 18,25% beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Verpackungsmaschinen sowie Service und Handel mit Ersatzteilen. Die Gesellschaft ist seit dem 1.1.2011 operativ tätig. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember jeden Jahres. Der Abschluss der Rovema GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetztes aufgestellt. Dabei wurde dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR. Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgen die Angaben im Anhang teilweise in TEUR. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden ebenso wie die Vermerke die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. Der Abschluss wurde nach Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungsmethoden Für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Es kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern betragen 3-10 Jahre. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag EUR 410 nicht übersteigen, werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen in einer Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich angemessenen Abwertungen bei Wertminderungen. Zur Berücksichtigung von Wertminderungen aufgrund von Ungängigkeit werden Reichweitenabschläge berücksichtigt. Abschläge für einen niedrigeren Einkaufspreis im Vergleich zum Durchschnittspreis am Bilanzstichtag wurden berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile (Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material - und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, der durch die Fertigung veranlasst ist). Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbu n dene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde unverändert zum Vorjahr dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die bis zum Bilanzstichtag geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie Aufwand für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von aktuell 27,375 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr wurde mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 3,34% bis 3,43 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutsche Bundesbank abgezinst. Die Jubiläumsrückstellung wurde mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 3,34% bis 4,67 % abgezinst. Für die Jubiläumsrückstellung wurde eine jährliche Fluktuation von 2 % unterstellt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur BilanzDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagengitter zu entnehmen. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB in Anspruch und setzt die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen aktivisch von den Vorräten ab. Von diesen erhaltenen Anzahlungen entfallen TEUR 103 (Vorjahr TEUR 110) auf verbundenen Unternehmen und gehören daher auch zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören mit TEUR 1.111 (Vorjahr TEUR 604) auch zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 58) zu den sonstigen Vermögensgegenständen (Finanzverkehr). Die Forderungen gegen Gesellschafter gehören wie im Vorjahr auch zu den Sonstigen Vermögensgegenständen (Finanzverkehr). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 2.435 (Vorjahr TEUR 1.789) verfügungsbeschränkte flüssige Mittel in Form von verpfändeten Bankguthaben enthalten. Sämtliche Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. mit § 5 GmbHG ausgewiesen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 1.000.000,00 und ist zu 100 % eingezahlt. Die Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag für 2013 sowie die Gewerbesteuer für die Veranlagungszeiträume 2012 und 2013. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für variable Kaufpreiszahlung TEUR 2.712 (Vorjahr TEUR 3.862), Urlaub TEUR 722 (Vorjahr TEUR 770), Tantiemen TEUR 833 (Vorjahr TEUR 462), Provisionen TEUR 858 (Vorjahr TEUR 458), Nachlaufkosten TEUR 745 (Vorjahr TEUR 416), Garantien TEUR 470 (Vorjahr TEUR 135) sowie Jubiläen TEUR 172 (Vorjahr TEUR 157). Die Rückstellungen beinhalten auch den variablen Kaufpreisanteil der aufgrund seiner Abhängigkeit von zukünftigen Ergebnisbeiträgen nicht unter den Verbindlichkeiten sondern unter den sonstigen Rückstelllungen ausgewiesen ist. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören wie im Vorjahr auch zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit TEUR 2.216 (Vorjahr TEUR 2.185) gehören wie im Vorjahr auch zu den Sonstigen Verbindlichkeiten (Finanzverkehr). Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 232 (Vorjahr TEUR 267) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 3). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzession, Sicherungsübereignung des Inventars und der Waren besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen dem üblichen Eigentumsvorbehalt. Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Aktive Steuerlatenzen resultieren aus Unterschieden in den sonstigen Rückstellungen aufgrund der Abzinsung mit unterschiedlichen Zinssätzen Es bestehen ausschließlich aktive latente Steuern. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurden die aktiven latenten Steuern nicht bilanziert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungVon den Umsatzerlösen entfallen TEUR 13.319,5 (Vorjahr TEUR 12.992,5) auf das Inland und TEUR 47.399,8 (Vorjahr TEUR 35.706,5) auf das Ausland und betreffen
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 76,2 (Vorjahr TEUR 267), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 33,8 (Vorjahr TEUR 172) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 70) resultieren. Es sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 7,2 (Vorjahr TEUR 0,1) enthalten. Von den im Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen TEUR 131 (Vorjahr TEUR 123) auf Aufwendungen für Altersversorgung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0,1). Periodenfremde Aufwendungen lagen in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 98) vor. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 88). Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit TEUR 160 (Vorjahr TEUR 160) Zinsen für das Gesellschafterdarlehen und in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr TEUR 253) die Aufzinsung von Rückstellungen. E. Ergänzende AngabenDie Rovema GmbH haftet für ausgegebene Avale zur Besicherung von Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens bis zu einer Höhe von TEUR 2.805 (maximal freie Linie für Avale zur Besicherung von fremden Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag), wovon TEUR 0 durch das verbundene Unternehmen am Bilanzstichtag in Anspruch genommen sind. Die Gesellschaft haftet für eine Rahmenkreditlinie zugunsten eines verbundenen Unternehmens, diese wurde am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 73 in Anspruch genommen. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen, da davon auszugehen ist, dass das verbundene Unternehmen aufgrund seiner wirtschaftlichen Lage seinen Verpflichtungen uneingeschränkt nachkommen kann und wird. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverhältnissen beträgt TEUR 6.950. Diese sind zu TEUR 1.158 innerhalb eines Jahres, zu TEUR 3.871 innerhalb von 2-5 Jahren sowie zu TEUR 1.521 nach länger als 5 Jahren fällig. Davon bestehen TEUR 3.861 gegenüber verbundenen Unternehmen. In 2013 waren durchschnittlich bei der Rovema GmbH 171 Angestellte und 177 gewerbliche Mitarbeiter tätig. In 2012 waren es 169 Angestellte und 166 gewerbliche Mitarbeiter. Die Rovema GmbH wird in den Konzernabschluss der BSI Europe GmbH, Fernwald einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht. Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB bzgl. des für das Geschäftsjahr 2013 berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers erfolgt im Konzernanhang der BSI Europe GmbH, Fernwald. F. Angaben über Mitglieder der UnternehmensorganeGeschäftsführer war im Geschäftsjahr 2013:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Fernwald, den 31. März 2014 Dipl.-Ing./MBA Thomas Becker, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rovema GmbH, Fernwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, den 7. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Sebastian Huth, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt. |
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