Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 4406
Eingetragen
29.11.1990
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenPostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
Gegenstand
1. Die Qualifizierung und Beschäftigung von vornehmlich Behinderten und arbeitslosen älteren Menschen (älter als 50 Jahre) und anderen auf dem Arbeitsmarkt schwervermittelbaren Menschen in zusätzlichen, gesellschaftlich nützlichen Beschäftigungsfeldern; die sozialpädagogische Hilfe für benachteiligte Jugendliche und die Förderung der schulischen und beruflichen Ausbildung; die Durchführung von Bildungsmaßnahmen im Sinne von Adolph Kolping. Zu diesem Zweck sucht die Gesellschaft die Kooperation mit Kommunen, orts- und regionalansässigen Betrieben, mit Trägern der beruflichen Qualifizierung und der Arbeitsverwaltung. Die Gesellschaft bietet Hilfen bei der Bewältigung von Folgeproblemen der Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit an. Im Rahmen einer umfassenden sozialpädagogischen oder ähnlichen Betreuung werden Fähigkeiten vermittelt, um im Berufsleben zu bestehen. Die Gesellschaft dient vorrangig sozialen Zielen im Sinne der Leitgedanken Adolph Kolpings. Die Gesellschaft kann für diesen Zweck im Rahmen der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen alle Rechtsgeschäfte vornehmen, die im Interesse der Gesellschaft liegen. 2. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes Steuerbegünstigte Zwecke der §§ 51 ff AO. Die Gesellschaft will für Arbeitslose, insbesondere für benachteilige Gruppen, wie langzeit- und schwervermittelbare Arbeitslose, geeignete Arbeitsmöglichkeiten schaffen, die den Erhalt und die Weiterentwicklung ihrer persönlichen und beruflichen Fähigkeiten sowie die beruflichen Wiedereingliederungschancen unterstützen und fördern. 3. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rudolf Kreuzer
seit 16.1.2024
Prokura
Christine Jäger
seit 11.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Regensburg e.V.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Regensburg e.V.
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kolping - Berufshilfe GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 799.112,44 804.326,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,50 2,00
II. Sachanlagen 489.110,94 494.324,95
III. Finanzanlagen 310.000,00 310.000,00
B. Umlaufvermögen 3.323.661,13 3.336.765,35
I. Vorräte 47.660,49 64.260,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 225.825,82 373.698,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 32.576,46 68.460,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.050.174,82 2.898.805,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.189,69 13.198,15
Aktiva 4.146.963,26 4.154.290,45

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.986.493,54 3.955.031,84
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 3.960.122,29 3.928.865,61
III. Bilanzgewinn 806,66 601,64
davon Gewinnvortrag 601,64 712,93
B. Rückstellungen 110.815,97 87.451,49
C. Verbindlichkeiten 49.653,75 99.007,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 49.653,75 99.007,12
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 12.800,00
Summe Passiva 4.146.963,26 4.154.290,45

Anhang

I.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kolping - Berufshilfe GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Regensburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: HRB 4406

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage derGliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvor­schriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Rege­lun­gen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlus­ses wur­den teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB ers­tellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handels­gesetz­buches in der Fas­sung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

II.  Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Saldenvorträge zum 01.01.2023 entsprechen den Ansätzen in der Bilanz zum 31.12.2022, so dass die Bi­lanzidentität gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB ge­wahrt ist.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unterneh­mens­fortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet ge­mäß § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB.

Das Realisationsprinzip bzw. das Imparitätsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht werden beachtet (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB).

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden werden grundsätz­lich bei­behalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bi­lanzie­rungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut­zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens­ge­genstände linear vorgenommen. Die Abschreibung auf Neuzugänge des beweglichen Sachanlage­vermö­gens erfolgte pro rata temporis.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wird ab 2019 aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ge­bil­det. Der Sammelposten wurde im Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufge­löst.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG mit den An­schaffungskosten.

Die Vorräte wurden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleiten­den Durchschnittspreisen bewertet. Lagen niedrigere Tageswerte vor, wurden diese angesetzt. Beim An­satz der Herstellungskosten sind anteilige Verwal­tungs- und Sozialko­sten sowie Fremdka­pitalzinsen nicht einbezogen worden. Alle er­kennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurch­schnittlicher Lager­dauer, ge­minderter Verwend­barkeit usw. ergeben, wurden durch an­gemessene Ab­wertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den For­derungen aus Lieferungen und Leistungen wurde wegen des geringen Kreditrisikos auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den For­derungen aus Lieferungen und Leistungen ist das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertbe­richtigung berück­sichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonsti­gen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beur­teilung not­wendi­gen Erfül­lungsbetrags passiviert. Es wurden künftige Preis- und Kosten­steigerungen be­rücksich­tigt. Bei Rückstel­lun­gen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzin­sung auf den Bilanzstichtag vorge­nom­men. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durch­schnitt­lichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwen­det, wie sie von der Deut­schen Bun­desbank gemäß Rückstellungsabzin­sungsver­ordnung ermittelt und be­kannt ge­geben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Bilanzierung erfolgte unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses. Der Bilanzgewinn ent­hält Ge­winnvorträge aus Vorjahren in Höhe von Euro 601,64.

III.  Angaben zur Bilanz

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:



Sachverhalte
2023
2022

Euro
Euro
Forderungen
68.460,15
107.966,45
Verbindlichkeiten
461,72
3.570,35


Bei den Forderungen in Hö­he von Euro 68.460,15 (Vj. Euro 107.966,45) han­delt es sich um das Darlehen an den Ge­sellschafter Kolping Bil­dungswerk in der Diözese Re­gens­burg e.V., dass unter der Bi­lanz­po­si­tion Forderun­gen gegen verbundene Unternehmen auf der Aktiva ausgewiesen wird.

Bei den Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 461,72 (Vj. Euro 3.570,35 ) han­delt es sich um Verbindlich­kei­ten aus Lie­fe­run­gen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter Kolping Bil­dungs­werk in der Diö­ze­se Re­gens­burg e.V., die unter der Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf der Passiva ausgewiesen wird.

Kapital

Die Gewinnrücklagen betreffen Rücklagen für bereits satzungsgemäß verwendete Mittel in Höhe von € 1.980.460,00 (Vj.: € 1.962.760,00), zweckgebundene Rück­la­gen nach § 62 Abs.1 Nr. 1 AO in Hö­he von € 600.300,00 (Vj.:€ 726.000,00), nach § 62 Abs.1 Nr. 2 AO in Hö­he von € 869.200,00 (Vj.: € 741.200,00) und freie Rückla­gen nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO in Hö­he von € 510.162,29 (Vj.: € 498.905,61).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Personalkosten, Aufbewahrungspflichten, Steuerberatungskosten und Prüfung des Jahresabschlusses, sowie Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 32.576,46 (Vorjahr: Euro 68.460,15).

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 49.653,75 (Vorjahr: Euro 99.007,12).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Ei­gentumsvorbe­halte.

IV.  Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 43 (Vorjahr 40).

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Regensburg, den 17. Juli 2024


Kolping - Berufshilfe GmbH

gez. Christine Jäger,  Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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