Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 510420
Eingetragen
24.3.1998
Branche
Wärme- und KältehandelGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Herstellung und Vertrieb von Blockheizkraftwerken und Notstromaggregaten, Handel mit Zubehörteilen sowie Ausführung aller zugehörigen Serviceleistungen und Montagetätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Stürmer
seit 18.3.2014
Prokura
Thomas Walz
seit 8.8.2013
Geschäftsführer
Klaus Metzger
seit 13.5.2009
Prokura
Geschäftsführer
Manfred Clauß
seit 26.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Manfred Clauß
Adalbert-Stifter-Straße 22, 73485 Unterschneidheim
25.000 €
50.00%
CK Engineering GmbH
Germany
25.000 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAC Aggregate GmbH

Unterschneidheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

der MAC Aggregate GmbH

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche

NEA: der Markt für Netzersatzanlagen, die von MAC bedient werden, zeigt in den kommenden Jahren kein Wachstum, sondern einen stabilen Verlauf. Die Kunden für Neuanlagen sind nach wie vor Handelsketten mit ihren Märkten aber vor allem Umschlagslagern, Rechenzentren und Industrieanwendungen. Dieser Markt der Neuanlagen ist ein klassischer Ausschreibungsmarkt, bei dem Projekte nur aufgrund von Angebotspreisen vergeben werden. Zusätzlich zu den Neuanlagen wächst aber ein Ersatzmarkt, bei dem MAC mit seiner Montagekompetenz Wettbewerbsvorteile hat.

Durch den verstärkten Einsatz von neuen Energien als Energiequelle wird die Stromverfügbarkeit instabiler und unzuverlässiger. Deshalb wird für den Markt für Netzersatzanlagen auch zukünftig kein genereller Volumenrückgang erwartet

BHKW: der Markt für Blockheizkraftwerke entwickelt sich auf Grund der geänderten Subventionierungslage unterschiedlich. Aktuell fördert die Bundesregierung Mikro BHKW's (kleiner 5kW) für den Hausbereich. Dieser Markt wird jedoch vorwiegend von den Heizungsherstellern bedient. Unternehmen wie unter anderem Lichtblick mit seinem auf VW Basis entwickelten BHKW ziehen sich in die Anlagen größer 5KW zurück.

Der Markt der landwirtschaftlichen Biogas BHKW's hat einen Einbruch zu verzeichnen, da sich die Förderung durch das EEG verändert hat. Gleichzeitig wird das Zulassungsverfahren komplizierter und der Markt scheint aus Mangel an weiteren Anbauflächen gesättigt zu sein.

Daher hat sich bisher unsere strategische Entscheidung das Unternehmen auf den industriellen Markt der Erdgas BHKW's zu konzentrieren als richtig erwiesen. Diese BHKW's sind auch wirtschaftlich ohne staatliche Subventionen zu betreiben. Die bestehende KWK Förderung erleichtert das Ganze zusätzlich.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der MAC Aggregate GmbH teilt sich im Wesentlichen auf 3 Säulen auf: Netzersatzanlagen, BHKW's für OEM's und eigene BHKW's und hat sich seit 2008 fast verdreifacht. In 2011 lag der Umsatz mit EUR 20,7 Mio. um 40% höher als im Vorjahr (EUR 14,8 Mio).

Auch der Auftragseingang konnte in 2011 um 26% gegenüber 2010 gesteigert werden und erreichte das Rekordniveau von EUR 19,8 Mio. mit einem Auftragsbestand in Höhe von EUR 8,3 Mio. zum 31.12.2011 (Vorjahr EUR 9,5 Mio.).

1.3 Geschäftsergebnis

Das Ergebnis nach Steuern des Unternehmens hat sich gegenüber 2010 um TEUR 625 auf TEUR 5 verbessert. Der bereits in 2010 begonnene Aufbau der internen Strukturen, die Einführung von Warenwirtschafts- und Zeiterfassungssystemen und der Aufbau eines eigenen BHKW-Fertigungsbereichs haben in 2011 viel Managementkapazität und auch Finanzmittel gebunden. Dies bildet sich im Ergebnis und in den Bilanzkennzahlen ab.

Im ersten Quartal 2011 haben wir notwendige Preisanpassungen mit unseren Kunden besprochen und umgesetzt und ab Mitte 2011 haben wir mit der Einführung eines Projektcontrollings sichergestellt, dass alle Projekte im Bestand zeitnah überwacht werden können. Damit ist die Grundlage sowie die Transparenz für weitere Optimierungsansätze in 2012 geschaffen.

1.4 Mitarbeiter

Aufgrund der Zunahme des Produktionsvolumens hat sich zum Stichtag die Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen auf 96 erhöht (Vorjahr: 65). Für 2012 sind abhängig von der Umsatzausweitung weitere Einstellungen erforderlich.

1.5 Produktion und Beschaffung

Die Produktion von MAC Aggregate ist bisher nach dem Prinzip einer Baustellenfertigung aufgebaut. Die Ausrichtung des Unternehmens auf ein schnelles, vom Markt aber auch gefordertes Wachstum hat in den vorhandenen Hallenflächen in 2011 zu einer niedrigen Produktivität in der Produktion geführt und das Ergebnis zusätzlich belastet. Im vierten Quartal 2011 wurde mit externer Unterstützung ein neues Produktionskonzept ausgearbeitet, das im Geschäftsjahr 2012 die Durchlaufzeiten in der Produktion verkürzen und die Produktionskapazität in den bestehenden Hallenflächen deutlich erhöhen soll.

Der Beschaffungsbereich von MAC Aggregate ist mit dem Umsatz organisch mitgewachsen, ohne jedoch Skalenvorteile des in 2011 deutlich gestiegenen Einkaufsvolumens über strategisches Einkaufen nutzen zu können. Nach Anpassung der Infrastruktur in den Bereichen Vorkalkulation und Projektabwicklung auf das aktuelle Umsatzniveau können hier weitere Kostenvorteile erwirtschaftet werden.

1.6 Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Geschäftsjahr 2011 wurden mit insgesamt TEUR 114 keine nennenswerten Investitionen vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden im Wesentlichen für die Finanzierung der Halbfertigerzeugnisse eingesetzt. Zum Ende des Geschäftsjahres wurde mit den finanzierenden Banken des Unternehmens die Erhöhung der bestehenden Kreditlinien diskutiert. Diese wurden Anfang 2012 genehmigt. Parallel dazu haben die Gesellschafter zusätzliche nachrangige Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt.

Der bestehende Avalrahmen für Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften konnte im Geschäftsjahr 2011 um EUR 1,1 Mio. erhöht werden.

1.7 Betriebsstätten

Die MAC Aggregate GmbH hat ihren Verwaltungssitz in Unterschneidheim und die Produktion in Crailsheim.

2. Darstellung der Lage

2.1 Vermögenslage

Das Unternehmen verfügt über kein nennenswertes Anlagevermögen, da die Produktions- und Büroflächen angemietet und die Art unserer Produktion keine komplexen Bearbeitungsmaschinen erfordert. Die liquiden Reserven der Vorjahre sind in die Finanzierung des Wachstums des Umlaufvermögens und den Aufbau der Produktionsinfrastruktur geflossen.

Aufgrund deutlich gestiegener Anzahlungen und hoher Auslieferungen zum Jahresende ist das Vorratsvermögen im Vergleich zum Vorjahr um 30 % auf EUR 1,7 Mio. gesunken.

Umsatzbedingt ist der Bestand an Forderungen aus Lieferung und Leistung zum Jahresende 2012 auf EUR 2,8 Mio angewachsen (Vorjahr EUR 1,9 Mio.)

2.2 Finanzlage

Der im Geschäftsjahr 2010 erzielte Verlust parallel zum Wachstum des Umsatzes und damit des Umlaufvermögens in 2011 führten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem zusätzlichen Finanzierungsbedarf. Dieser wurde durch die bestehenden Hausbanken über die Gewährung neuer Kredite Anfang 2012 dargestellt. Parallel dazu wurden durch die Gesellschafter neue, nachrangige Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 200 dem Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Die langfristigen Bankdarlehen haben eine Zinsfestschreibung bis 12/2017, die KK-Linien sind ohne Zinsfestschreibung. Allen Zins- und Tilgungsverpflichtungen des laufenden Jahres wurde nachgekommen.

Zum Ende des Geschäftsjahres betrug die Nettoverschuldung des Unternehmens EUR 1,2 Mio. gegenüber EUR 1,1 Mio. zum Ende des Vorjahres.

2.3 Ertragslage

Eine erstellte Analyse der Deckungsbeiträge in unseren Produktbereichen Ende 2010 verdeutlichte den Bedarf der Überarbeitung der Kalkulationen, Preisanpassungen mit den Kunden und die Installation eines verbesserten Projektcontrollings. Dies führte im Geschäftsjahr 2011 zu verbesserten Bruttomargen über alle Projekte. Diese konnten im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres dann stabilisiert werden. Parallel wurden weitere Optimierungsansätze identifiziert, die in 2012 realisiert werden und die Ertragslage dann weiter verbessern sollen.

2.4 Risikomanagementziele und -methoden

Das Unternehmen ist bestrebt, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen.

Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und sind im Wesentlichen kreditversichert.

3. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Aus unserer Sicht bestehen die wesentlichen Risiken für die zukünftige Unternehmensentwicklung umsatzseitig in einem gleichzeitigen und kurzfristigen Bedarfsrückgang unserer Absatzmärkte, wie dem derzeit boomenden BHKW-Markt. Derzeit sind diese Entwicklungen nicht zu erkennen. Die Geschäftsführung ist aktiv durch Bindung der strategischen Kunden und Akquisition von neuen Kunden, um eine noch breitere Risikostreuung zu erreichen.

Weitere Risiken bestehen in einem möglichen veränderten Kundenverhalten auf Grund unklarer Gesetzeslage bei BHKW's. Bei den großen BHKW und NEA Baustellen können Risiken im Zahlungsverhalten der Generalunternehmer und in verzögerten Abnahmen von Baustellen entstehen.

Daneben sind die Auswirkungen des starken Unternehmenswachstums zu bewältigen und zu finanzieren. Dies wird auch in 2012 neben dem Erhalt der derzeitigen Finanzierungsvolumina die Ausweitung der Finanzierungsmittel durch zusätzliche Kreditlinien oder Darlehen oder die Gewinnung zusätzlichen Eigenkapitals bedürfen.

Vor dem Hintergrund der derzeit knappen Ressourcen am Arbeitsmarkt und dem geplanten Umsatzwachstum sieht sich die Gesellschaft der Herausforderung gegenüber, eine entsprechende Anzahl von qualifizierten Mitarbeitern zu rekrutieren.

4. Ausblick

Vor dem Hintergrund einer weiter steigenden Nachfrage nach unseren Produkten insbesondere im Bereich der BHKW's und einer sich zumindest stabilisierenden Konjunktur werden für das Unternehmen für 2012 und 2013 weiter steigende Umsätze erwartet. Die Geschäftsführung ist optimistisch in den nächsten beiden Geschäftsjahren auch die Ertragssituation deutlich verbessern zu können. Dies soll insbesondere durch die Umsetzung des Konzeptes für eine Produktionsoptimierung zur Reduzierung der Durchlaufzeiten und Erweiterung der Kapazitäten erreicht werden. Zudem sehen wir durch die Weiterentwicklung der Kalkulations- und Einkaufsprozesse Möglichkeiten zur Realisierung von Preis- und Kostenvorteilen.

 

Unterschneidheim, im März 2012

Manfred Clauß, Geschäftsführer

Christian Kotzschmar, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 754.649,39 629.449,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.691,70 10.312,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.691,70 10.312,00
II. Sachanlagen 583.957,69 569.137,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 141.649,03 97.747,00
2. technische Anlagen und Maschinen 51.869,52 55.256,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.512,06 318.536,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.927,08 97.598,08
III. Finanzanlagen 165.000,00 50.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 115.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 4.601.918,73 4.932.571,48
I. Vorräte 1.681.706,82 2.403.637,93
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 3.299.113,87 2.802.513,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.824.431,26 2.191.954,51
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.824.431,26 2.191.954,51
III. Wertpapiere 0,00 100.000,00
1. sonstige Wertpapiere 0,00 100.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 95.780,65 236.979,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.628,07 49.653,18
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.430.196,19 5.611.673,74

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 209.610,56 204.462,20
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Verlustvortrag 45.537,80 -574.414,78
IV. Jahresüberschuss 5.148,36 -619.952,58
B. Rückstellungen 332.695,34 226.193,77
C. Verbindlichkeiten 4.887.890,29 5.181.017,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.248.269,18 1.313.169,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 51.305,23 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.588.315,88 3.867.848,20
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.430.196,19 5.611.673,74

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 5.626.471,69 3.847.795,64
2. Personalaufwand 3.234.254,56 2.582.343,80
a) Löhne und Gehälter 2.674.619,67 2.148.035,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 559.634,89 434.308,77
davon für Altersversorgung 10.522,52 6.915,66
3. Abschreibungen 96.957,96 80.817,17
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 96.957,96 80.817,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.169.713,86 1.721.676,03
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.992,92 1.833,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 118.674,99 105.645,05
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.863,24 -640.853,08
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2,44 -26.700,10
9. sonstige Steuern 4.717,32 5.799,60
10. Jahresüberschuss 5.148,36 -619.952,58

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Größenmäßige Erleichterungen gem. § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten. In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Im Einzelnen werden die folgenden Grundsätze und Methoden angewandt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wurden mit Ausnahme folgender Änderungen unverändert im Vergleich zum Vorjahr angewendet. Im Geschäftsjahr 2011 wurde erstmals die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen unter Berücksichtigung der Zahlungseingänge nach dem Stichtag ermittelt. Die Bewertungsänderung führt zu einem positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von TEuro 12,5.

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände nach der linearen Abschreibungsmethode unter Beachtung der allgemeinen Abschreibungsgrundsätze berechnet. Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 werden den steuerlichen Vorgaben folgend in einem Sammelposten erfasst und pauschal mit 20% p.a. abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten / Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert. Neben Einzelwertberichtigungen auf unsichere Forderungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos, von Zahlungsabzügen und notwendigen Mahn- und Beitreibungskosten eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nennbeträgen bilanziert.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden zum Stichtag nicht.

Die Bilanzansätze entsprechen den Bestimmungen des Handelsrechts. Für steuerliche Zwecke wurde eine Überleitung nach § 60 EStDV erstellt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Angaben zur Aktivseite

1. Anlagevermögen

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 und dessen Zusammensetzung zum 31. Dezember 2011 wird auf den Bruttoanlagenspiegel verwiesen.

2. Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und deren Fristigkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Forderung Gesamtbetrag zum 31.12.2011
TEuro
davon mit einer Restlaufzeit kleiner 1 Jahr
TEuro
davon mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 2.803,2 2.803,2 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 21,3 21,3 0,0
Summe 2.824,5 2.824,5 0,0

4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von Euro 7.847,87 (Vorjahr: Euro 9.497,50).

Angaben zur Passivseite

1. Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Das Haftkapital der Gesellschaft beträgt Euro 50.000,00 und ist vollständig einbezahlt.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

2. Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung für Personalkosten Euro 159.109,00
Rückstellung für Jahresabschluss und Prüfung Euro 18.000,00
Rückstellung für Gewährleistung Euro 15.000,00
Rückstellung für Archivierungskosten Euro 2.200,00
Übrige Rückstellungen Euro 138.386,34
  Euro 332.695,34

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach ihrer Restlaufzeit wie folgt:

    davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag zum 31.12.2011
TEuro
kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.248,3 215,0 666,9 366,4
aus Lieferungen und Leistungen 3.355,4 3.355,4 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 51,3 51,3 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 29,3 29,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 203,7 203,7 0,0 0,0
Summe 4.888,0 3.854,7 666,9 366,4

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch folgende Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:

Sicherungsübereignung von Maschinen und Werkzeugen

Abtretung der Rechte und Ansprüche aus der Lebensversicherung Nr. 243521052 bei der Allianz Lebensversicherung AG sowie der Risiko-Lebensversicherungen Nr. 00500607/893 bei der Sparkassen Versicherung AG und Nr. LV1-141966759 bei der Europa Lebensversicherung AG.

Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank in Höhe von 200.000,00 Euro

Abtretung von Außenständen (Globalzession)

Raumsicherungsübereignung von Waren

Höchstbetragsbürgschaften der Gesellschafter Manfred Clauß und Christian Kotzschmar über jeweils Euro 750.000,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 26.326,15 (Vorjahr: Euro 29.899,29) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 5.780,66 (Vorjahr: Euro 978,00).

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren in vollem Umfang aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und entfallen in Höhe von TEuro 19.529,3 (Vorjahr: TEuro 14.601,3) auf das Inland.

Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf TEuro 47,7 (Vorjahr: TEuro 2,7) und die periodenfremden Aufwendungen auf TEuro 57,8 (Vorjahr: TEuro 10,4).

V. Sonstige Angaben

Angaben über Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 91 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 74).

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Anzahl
Angestellte (techn. und kfm.) 33
Gewerbliche Arbeitnehmer 58
Gesamt 91

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Manfred Clauß, Unterschneidheim, und Herr Christian Kotzschmar, Dinkelsbühl, geführt.

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils alleine und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Vergütung wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft ist an folgender Gesellschaft beteiligt:

CADMAC-Energy GmbH, Gersthofen

Anteil am Eigenkapital: 50,0 %

Eigenkapital zum 31.12.2010: 96.711,36 Euro

Jahresfehlbetrag 2010: - 3.288,64 Euro

Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 lag bei Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor.

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Haftungsverhältnissen bestanden zum 31.12.2011 aus Avalen in Höhe von TEuro 1.036,2.

Zur Absicherung der Avalverbindlichkeiten wurden die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere in Höhe von TEuro 115,0 verpfändet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Mietvertrag mit Laufzeit bis 31.12.2015 in Höhe von TEuro 579,1 sowie aus Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von 1-4 Jahren in Höhe von TEuro 323,2. Aus Serviceverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 18,0.

Aufstellung und Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Gemäß §§ 242 und 264 i. V. 245 HGB hat die Geschäftsführung der Gesellschaft den Jahresabschluss aufzustellen und zu unterzeichnen.

 

Unterschneidheim, im März 2012

Manfred Clauß, Geschäftsführer

Christian Kotzschmar, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2011
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2011
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.875,70       15.875,70
Immaterielle Vermögensgegenstände 15.875,70       15.875,70
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 117.832,69 52.330,35     170.163,04
2. technische Anlagen und Maschinen 123.495,22 6.800,00     130.295,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.495,80 40.573,71 14.362,92   561.706,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.598,08 14.329,00     111.927,08
Sachanlagen 874.421,79 114.033,06 14.362,92   974.091,93
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 50.000,00       50.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens   115.000,00     115.000,00
1. Finanzanlagen 50.000,00 115.000,00     165.000,00
Summe gesamt 940.297,49 229.033,06 14.362,92   1.154.967,63
  kumulierte Abschreibungen 01.01.2011
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2011
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.563,70 4.620,30   10.184,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.563,70 4.620,30   10.184,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.085,69 8.428,32   28.514,01
2. technische Anlagen und Maschinen 68.239,22 10.186,48   78.425,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.959,80 73.722,86 7.488,13 283.194,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau        
Sachanlagen 305.284,71 92.337,66 7.488,13 390.134,24
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen        
2. Wertpapiere des Anlagevermögens        
1. Finanzanlagen        
Summe gesamt 310.848,41 96.957,96 7.488,13 400.318,24
  Buchwert 31.12.2011
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.691,7
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.691,7
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 141.649,03
2. technische Anlagen und Maschinen 51.869,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.512,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.927,08
Sachanlagen 583.957,69
III. Finanzanlagen  
1. Beteiligungen 50.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 115.000,00
1. Finanzanlagen 165.000,00
Summe gesamt 754.649,39

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAC Aggregate GmbH, Unterschneidheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Ulm, den 22. März 2012

Dr. Werdich Wirtschaftstreuhand GmbH

Prof. Dr. Hans Werdich, Wirtschaftsprüfer

Alexander Grohe, Wirtschaftsprüfer

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