Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 3460
Eingetragen
5.6.1978
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Reifen, Kraftfahrzeugen und KFZ-Zubehör, KFZ-Reparaturen, Vulkanisierbetrieb sowie der Betrieb von Autowaschanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Hermann Lorenz
seit 10.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.700.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reifen Lorenz GmbH

Lauf a.d. Pegnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Reifen Lorenz GmbH ist ein inhabergeführter Reifenfachhändler mit einem flächendeckenden Filialnetz in mehreren Ballungszentren Süd- und Mitteldeutschlands. An 22 Standorten in Bayern, Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen vermarkten wir Reifen, Felgen und bieten umfassende Autoserviceleistungen an. Zudem betreiben wir in vier Filialen SB- Autowaschanlagen. Unsere Absatzkanäle umfassen End- und Großverbraucher sowie den Ersatzmarkt mit Autohäusern, Reifenfachhandel, Großhandel und Werkstattketten. Zusätzlich vertreiben wir LKW-Neureifen sowie LKW-Runderneuerungen, die in unseren beiden LKW- Runderneuerungswerken in Feuchtwangen und Meineweh bei Zeitz hergestellt werden. Diese Produkte vermarkten wir hauptsächlich an Speditionen und die Bauindustrie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands laut Statista rund 4,19 Billionen Euro. Nominal ist das BIP kräftig gestiegen, jedoch hauptsächlich aufgrund der Inflation. Preisbereinigt geriet die deutsche Wirtschaft in eine Rezession, das reale BIP sank um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die erwartete Erholung nach der Corona-Krise wurde durch den Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und Rekordinflation gebremst, was 2023 zu einer Rezession führte.

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) lag im Juni 2024 bei 92,5 Punkten. Von der neutralen 100- Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht, ist das DIW-Konjunkturbarometer aber nach wie vor ein gutes Stück entfernt. "Die verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft, die wir seit Jahresbeginn beobachten, dürfte sich nun aber immerhin Stück für Stück fortsetzen und an Fahrt gewinnen", sagt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im DIW Berlin. Erst waren es nur die hohen Energiepreise, dann stiegen fast jegliche Verbraucherpreise in den vergangenen Monaten an.

Positiv wirkt sich die anziehende Binnennachfrage aus, die durch die niedrigere Inflation und die höheren Löhne angeschoben wird. Auch die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank Anfang Juni stützt die wirtschaftliche Entwicklung. Die Weltwirtschaft, die zuletzt unterdurchschnittlich expandierte, kommt allmählich in Schwung, was die gestiegenen deutschen Exporte fördern dürfte. Risiken bestehen durch geopolitische Konflikte und den Handelsstreit zwischen der EU und China.

Der Reifenfachhandel ist stark von der allgemeinen Wirtschaftslage und der Konsumlaune im Endkundengeschäft abhängig.

Der Absatz von Reifen im Jahr 2023 ist bei allen Produktsegmenten zurück gegangen. "Der Abschwung des Marktes spiegelt ein komplexes Zusammenspiel von Faktoren wider, wie zum Beispiel den anhaltenden Anstieg der Kosten für Rohstoffe, Energie, Logistik und Arbeitskräfte", so ETRMA-Generalsekretär Dr. Adam Mc Carthy. Die von Inflation geprägte Lage habe seinen Worten zu "einem erheblichen Rückgang der Nachfrage" nach Reifen geführt. Vor diesem Hintergrund hofft Mc Carthy nun auf eine Reduzierung der Lagerbestände und eine Erholung im Jahr 2024.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um fast 2,3 % gestiegen.

3. Lage

a. Ertragslage

Umsatz- und Rohertragssteigerungen waren zur Deckung der Kostensteigerungen nötig. Die Kostensteigerungen sind durch Lohnanpassungen im Personalbereich, erhöhte Abschreibungen, gestiegene Energie- und Instandhaltungskosten entstanden.

Dennoch konnten wir einen höheren Jahresüberschuss von TE 304 erzielen.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um TE 424. Der Unterschiedsbetrag aus Umlaufvermögen und Verbindlichkeiten hat sich von TE 2.424 um TE 137 auf TE 2.561 verbessert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 3,0 % auf 34,8 % der Bilanzsumme reduziert. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden unter Nutzung von Skonto innerhalb der Zahlungsziele beglichen.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut. Die Darlehen gegenüber Kreditinstituten wurden mit der Restschuld von TE 193 getilgt. Der Saldo aus Kassenbestand und Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten veränderte sich um TE + 59 auf TE + 2.062.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Die Sachanlagen haben sich um TE 117,6 erhöht. Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung erneuern wir laufend unseren Maschinenpark und investieren auch in hochtechnisierte Geräte und Einrichtungen.

Die Verringerung des Umlaufvermögens von TE 8.059 auf TE 7.772 ist im Wesentlichen auf den Abbau des Warenbestandes zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 32,4 % auf 35,0 % erhöht.

d. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir bei einer hohen Eigenkapitalquote, ausreichender Liquidität und einem gestiegenen Ergebnis als gut ein.

III. Prognosebericht 2024

Wesentliche Steigerungen sind in 2024 nicht zu erwarten. Das Thema "Fachkräftemangel" ist auch für 2024 eine Herausforderung und hemmt das Wachstum.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken

Der gewerbliche Bereich lässt im zweiten Halbjahr auf Mehrumsatz hoffen. Ab 01.12.2024 werden die Mautgebühren für die LKW- Fuhrparkbetreiber zusätzlich angehoben, mit entsprechenden Folgen.

Aufgrund der politischen Unsicherheiten ist die Konsumneigung weiterhin verhalten, was es auch schwierig macht, höhere Verkaufspreise durchzusetzen.

b. Ertragsorientierte Risiken

Die Herausforderung besteht in der Durchsetzung die Verkaufspreise angemessen zu erhöhen, um die gestiegenen Kosten zu decken.

C. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Wir sehen uns durch unsere Positionierung als ganzheitlicher Mobilitätsdienstleister im Marktvergleich gut aufgestellt. Herstellerunabhängige Beratung sowie die persönliche Nähe zu Kunden und Mitarbeitern sind unsere Erfolgsquellen, um auch die Preise beim Kunden durchzusetzen.

Ein strategisch ausgeklügelter Investitionsplan ist notwendig, um die Filialen mit modernsten Maschinen auszustatten, damit die fachgerecht und effizient arbeiten können.

Investition in weitere Photovoltaikanlagen ist geplant, um weitere Stromkosten einzusparen.

Unser Kundenpotential, insbesondere im PKW-Bereich, birgt große Chancen für den weiteren Ausbau des Kfz-Servicegeschäfts.

3. Gesamtaussage

Durch strategische Personaleinstellungen konnten wir unsere Leistungsfähigkeit festigen. Ein wichtiger Baustein sind unsere kontinuierlichen Mitarbeiterschulungen. Weitere Digitalisierungen der Geschäftsprozesse verbessert den Ablauf im Vertrieb und in der Verwaltung.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, infolge der noch schwachen Konjunktur, einer evtl. Leitzinssenkung und der geopolitischen Konflikte, lassen keine realistische Einschätzung bzw. Prognose zu.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, was sich auch in den geringen Forderungsausfällen widerspiegelt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonti bzw. innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Lauf, den 29.08.2024

Hermann Lorenz

Maximilian Lorenz

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Vorjahr
Euro Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 101.246,00 101.103,00
II. Sachanlagen 4.006.713,72 3.889.146,74
III. Finanzanlagen 121.438,05 118.237,35
B. UMLAUFVERMOGEN I. Vorräte 3.192.000,00 3.414.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.517.661,57 2.331.035,02
III. Schecks, Kassenbestand, Postgiroguthaben Guthaben bei Kreditinstituten 2.062.034,59 2.313.713,23
12.001.093,93 12.167.235,34

PASSIVA

Vorjahr
Euro Euro Eur
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.700.000,00 1.700.000,00
II. Kapitalrücklage 4.052,68 4.052,68
III. Bilanzgewinn 2.490.899,87 2.187.215,32
4.194.952,55 3.891.268,00
B RUCKSTELLUNGEN 2.594.715,50 2.640.553,00
C. VERBINDLICHKEITEN 5.211.425,88 5.635.414,34
12.001.093,93 12.167.235,34

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 17.039.908,48 15.704.332,96
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.861.916,93 -8.093.142,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.898.391,63 -1.661.392,44
davon für Altersversorgung: Euro 70.115,00 (Vj. TEUR 66,60 ) -10.760.308,56 -9.754.535,13
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -820.217.10 -701.566,90
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.057.044,79 -4.716.598,35
5. Erträge aus Beteiligungen 64.019,54 5,50
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.626,98 8.337,36
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.588,63 -80.426,08
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -151.426,27 -181.169,10
9. Ergebnis nach Steuern 333.969,65 278.380,26
10. Sonstige Steuern -30.285,10 -30.743,12
11. Jahresüberschuß 303.684,55 247.637,14

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Reifen Lorenz GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lauf a. d. Pegnitz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 3460

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bauten auf eigenen Grundstücken werden in 20 und 33 Jahren, Bauten auf fremden Grund und Boden werden in längstens 33 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit den durchschnittlichen Einstandspreisen angesetzt. Bei eingeschränkter Verwertbarkeit werden entsprechende Abschläge auf niedrigere beizulegende Werte vorgenommen. Bei Änderung des modischen Geschmacks und des Kundenverhaltens werden die fertigen Erzeugnisse und Waren ebenfalls zu den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten unter Berücksichtigung von einzeln und pauschal ermittelten Wertberichtigungen bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die planmäßigen Abschreibungen von Zugängen von beweglichen Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens erfolgten im Geschäftsjahr nach der degressiven Methode soweit dies zu einer höheren Abschreibung führte.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen können vollständig auch der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen können vollständig auch der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet werden.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens:

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.23 Zugänge Abgänge 31.12.2023 kumulierte 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Vierten 175.365,90 31.116,32 206.482,22 74.263,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 135.594,61 135.594,61 135.593,61
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 310.960,51 31.116,32 0,00 342.076,83 209.857,51
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.492.275,45 4.975,72 40.882,83 6.456.368,34 3.953.574,33
2. technische Anlagen und Maschinen 3.754.534,13 536.729,44 90.759,16 4.200.504,41 3.330.394,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.533.515,82 365.143,62 263.148,67 3.635.510,77 2.607.210,29
Summe Sachanlagen 13.780.325,40 906.848,78 394.790,66 14.292.383,52 9.891.178,66
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 118.237,35 3.200,70 121.438,05
Summe Finanzanlagen 118.237,35 3.200,70 0,00 121.438,05 0,00
Summe Anlagevermögen 14.209.523,26 941.165,80 394.790,66 14.755.898,40 10.101.036,17
Abschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Abgänge kumulierte 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.973,32 105.237,22 101.245,00 101.102,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 135.593,61 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.973,32 0,00 240.830,83 101.246,00 101.103,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 169.175,72 40.880,81 4.081.869,24 2.374.499,10 2.538.701,12
2. technische Anlagen und Maschinen 196.284,44 90.743,16 3.435.935,32 764.569,09 424.140,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423.783,62 263.128,67 2.767.865,24 867.645,53 926.305,53
Summe Sachanlagen 789.243,78 394.752,64 10.285.669,80 4.006.713,72 3.889.146,74
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 121.438,05 118.237,35
Summe Finanzanlagen 0,00 0.00 0.00 121.438,05 118.237,35
Summe Anlagevermögen 820.217.10 394.752,64 10.526.500,63 4.229.397,77 4.108.487,09

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert und ist voll abgeschrieben.

Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEuro 9,0.

Gewinn-/Verlustvortrag

Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von TEuro 2.187 einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens auf den 31.12.2022 nach der "Teilwertmethode" (Anwärter) und "Barwertmethode" (Rentner) ermittelt. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde die Altersvorsorgeverpflichtung pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszins wurde nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank mit 1,82 % festgesetzt. Es wurde ein Rententrend von 1,5 %, ein Gehaltstrend von 0,0 % sowie eine Fluktuation von 0,0 % berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Stichtag EUR 131.948. Für den Betrag besteht ein Ausschüttungsverbot.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Es wurde eine Saldierung der Pensionsrückstellung mit dem vorhandenen Deckungsvermögen (Photovoltaikanlagen, Darlehensforderung und Wertpapiere des Anlagevermögens, Aktivwerte aus der Rückdeckungsversicherung) durchgeführt. Die Verrechnung der Vermögensgegenstände und Schulden hat zu erfolgen, da die Aktivwerte an die Pensionsberechtigten verpfändet wurden.

Für die Saldierung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen mit verrechneten Vermögenswerten wurden zum Stichtag folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden TEuro 2.589
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens TEuro 1.929
Zeitwert des Deckungsvermögens TEuro 1.685

Die Zeitwerte entsprechen den Aktivwerten der Versicherungen, den Kurswerten und den Restbuchwerten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Kosten und Risiken der Wiederherstellungsverpflichtungen der Mieträume, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und Kundenboni sowie für Personalverpflichtungen.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit RLZ bis zu einem Jahr RLZ von mehr als einem Jahr davon RLZ von mehr als fünf Jahren
31.12. 2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12. 2022 31.12. 2023 31.12.2022
TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
C.1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 193 0 0
C.2 erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 3 1
C.2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4180 4311
C.3. Verbindlichkeiten gegenüber veerbundenen Unternehmen 588 518
C.4. sonstige Verbindlichkeiten 431 593 10 20
C.1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5202 5616 10 20 0 0
Art der Verbindlichkeit Summe davon durch Pfandrechte u.a. Rechte gesichert Art und Form der Sicherheit
31.12.2023 31.12. 2022
TEuro TEuro TEuro
C.1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 193 0
C.2 erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen
C.2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4180 4311
C.3. Verbindlichkeiten gegenüber veerbundenen Unternehmen 588 518
C.4. sonstige Verbindlichkeiten 441 613
C.1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5209 5635 0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen i. H. v. TEuro 41.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen jährlich in Höhe von TEuro 1.904.

Die Laufzeiten dieser Verträge betragen bis zu zehn Jahre.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen

Für die Saldierung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen mit verrechneten Vermögenswerten wurden zum Stichtag folgende Werte ermittelt:

Verrechneter Zinsaufwand TEuro -31
Verrechneter Zinsertrag und Kursgewinne TEuro +18
Verrechnete Erlöse TEuro +24
Verrechnete Abschreibung TEuro -23
Verrechnete Aufwand Kursverluste Teuro + 9
Verrechneter Aufwand Altersversorgung TEuro + 2
TEuro - 1

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich

Gewerbliche Arbeitnehmer 117
Angestellte 137
Leitende Angestellte 33
287

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Hermann Lorenz, Gesamtleitung

Maximilian Lorenz, Gesamtleitung

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer) unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die Reifen Lorenz GmbH gehört zum Konzern der Muttergesellschaft Lohold GmbH & Co. KG. Die Aufstellung eines Konzernabschlusses unterbleibt aufgrund der Größenmerkmale.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lauf, den 01.07.2024

Reifen Lorenz GmbH

Hermann Lorenz

Maximilian Lorenz

SONSTIGE ANGABEN

Datum der Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 15. Juli 2024.

Gewinnverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 15. Juli 2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss von Euro 303.684,55 auf neue Rechnung vorzutragen. Den Bilanzgewinn von Euro 2.490.899,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS UND SCHLUSSBEMERKUNG

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Reifen Lorenz GmbH, Lauf a.d. Pegnitz, unter dem Datum vom 02. August 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Reifen Lorenz GmbH, Lauf a.d. Pegnitz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Reifen Lorenz GmbH, Lauf a.d. Pegnitz, - bestehend aus der Blanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reifen Lorenz GmbH, Lauf a.d. Pegnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW EPS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen), bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen."

 

Nürnberg, 02. August 2024

C.P.A. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
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