Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 460158
Eingetragen
27.3.1980
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Vertrieb von Kunststoff- und Metallwarenerzeugnissen der Schnee-Gruppe und die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Joachim Schnee
seit 10.1.2007
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Josef Schnee GmbH

Wehingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Finanzanlagen
Beteiligungen 215,00 215,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.182.384,60 6.832.770,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.176.286,15 821.984,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 120.498,26 3.653,78
9.479.169,01 7.658.407,86
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.627,99 1.886.013,02
9.482.797,00 9.544.420,88
9.483.012,00 9.544.635,88

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnrücklagen 8.550.000,00 7.750.000,00
III. Bilanzgewinn 176.416,76 194.426,94
8.778.416,76 7.996.426,94
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 130.676,51
2. Sonstige Rückstellungen 68.412,50 95.100,00
68.412,50 225.776,51
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 450.000,20 876.371,45
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 137.618,65 121.880,41
3. Sonstige Verbindlichkeiten 48.563,89 324.180,57
636.182,74 1.322.432,43
9.483.012,00 9.544.635,88

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 39.218.805,38 45.308.387,95
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -461.501,62 -485.263,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -30.806,73 -29.663,31
-492.308,35 -514.926,78
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -543.315,07 -702.621,22
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.091,29 0,00
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -299.797,64 -348.737,63
6. Ergebnis nach Steuern 781.989,69 909.129,82
7. Sonstige Steuern 0,13 6,25
8. Jahresüberschuss 781.989,82 909.136,07
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 194.426,94 285.290,87
10. Einstellungen in Gewinnrücklagen -800.000,00 -1.000.000,00
11. Bilanzgewinn 176.416,76 194.426,94

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Allgemeine Angaben

Die Schnee GmbH mit Sitz in Wehingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 460158 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 I 2. 266 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt.

Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend (Anlage A) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 2.176.286,15 (Vorjahr: EUR 821.984,00).

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 68.412,50 (Vorjahr: EUR 95.100,00). Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Personalkosten (EUR 27.112,50) und Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 30.000,00).

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Gewinnvortrag 194.426,94 285.290,87
Jahresüberschuss 781.989,82 909.136,07
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen -800.000,00 -1.000.000,00
176.416,76 194.426,94

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahr von mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 450.000,20 450.000,20 0,00 0,00
Vorjahreswerte 876.371,45 876.371,45 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 137.618,65 137.618,65 0,00 0,00
Vorjahreswerte 121.880,41 121.880,41 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 48.563,89 48.563,89 0,00 0,00
Vorjahreswerte 324.180,57 324.180,57 0,00 0,00
636.182,74 636.182,74 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.322.432,43 1.322.432,43 0,00 0,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 48.563,89 (Vorjahr: 324.180,57) Verbindlichkeiten aus Steuern.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag sind nicht zu verzeichnen. Zu den möglichen Auswirkungen aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmern betrug 2 (Vorjahr 2).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt durch:

Herr Hans-Joachim Schnee, Wehingen

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Abs. 9 HGB in Anspruch genommen.

§ 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 176.416,76 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wehingen, 24. Mai 2024

Josef Schnee GmbH

Geschäftsführung

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 215,00 0,00 0,00 215,00
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 215,00 215,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Josef Schnee GmbH ist ein Unternehmen der Schnee-Gruppe. Innerhalb der Schnee-Gruppe fungiert die Josef Schnee GmbH als Vertriebsgesellschaft für Drahtprodukte und vertreibt hier insbesondere Einsätze für Geschirrspülmaschinen und andere Haushaltsgeräte.

Zu den wichtigsten Abnehmern gehören die Bosch-Siemens-Hausgeräte GmbH (B/S/H/) mit Sitz in Dillingen, die Miele-Werke und V-Zug aus Zug in der Schweiz. Des Weiteren werden Kunden aus unterschiedlichen Industriezweigen mit industriellen Drahtprodukten wie z.B. Biegeteilen beliefert.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Entwicklungen zu technischen Erneuerungen der vorhandenen Technologien, Verfahren und Produkte.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einer insgesamt negativen Entwicklung des Konsumklimas in 2023, entwickelte sich der Markt für Haushaltsgroßgeräte ebenfalls rückläufig. Die Nachfrage nach Haushaltsgeräten hat sich nach den Rekordumsätzen während der Coronavirus-Pandemie spürbar abgekühlt. Ein wesentlicher Grund sind neben Vorzieheffekten die schwachen Immobilienmärkte aufgrund der gestiegenen Zinsen und hohen Inflationsraten. Dazu belastet in Europa und hier vor allem in Deutschland eine hohe Verunsicherung die Konsumenten durch geopolitische Auseinandersetzungen und eine inkonsistente Innenpolitik. So fehlt es den Konsumenten durch Haushaltsprobleme, Zukunft der Rente, Klimawende, Heizungsgesetz etc. an Planungssicherheit. Diese auf die Verbraucher negativen Einflüsse wurde durch einen durchgängigen deutlich negativen GfK-Konsumklimaindex bestätigt. So lag der Konsumklimaindex im November 2023 mit -28,3 deutlich im roten Bereich. Der Umsatz unseres Großkunden Bosch hat sich im Bereich Consumer Goods im Geschäftsjahr 2023 um -6,5 % zum Vorjahr verringert. Der Markt für Haushaltsklein- und Haushaltsgroßgeräte verringerte sich in 2023 um 3,5 % zum Vorjahr.

Diesem negativen Trend konnte sich auch die Josef Schnee GmbH nicht entziehen. Der Gesamtumsatz reduzierte sich im Berichtsjahr um 13,4 % auf 39,2 Mio. €.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Materialkostenquote konnte trotz eines weiterhin hohen Preisdrucks mit 94,6 % stabil gehalten werden.

Die Personalaufwendungen erreichten mit 0,5 Mio. € das Vorjahresniveau. Die Personalkostenquote erhöhte sich infolge des rückläufigen Umsatzes leicht auf 1,3 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 0,2 Mio. € auf 0,5 Mio. €. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf das geringere Umsatzvolumen sowie gesunkener umsatzabhängiger Kosten.

Das Finanzergebnis spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Mit einem Jahresergebnis von 0,8 Mio. € konnte nicht ganz an das Vorjahresergebnis angeknüpft werden, was im Wesentlichen auf das geringere Umsatzvolumen zurückzuführen ist. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf 1,1 Mio. €. Die Umsatzrendite (EBIT / Umsatzerlöse) konnte mit 2,8 % zum Vorjahr stabil gehalten werden.

Im Vergleich zum 31.12.2022 ist die Bilanzsumme mit 9,5 Mio. € unverändert. Dabei haben sich die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um 1,8 Mio. € auf 9,5 Mio. € erhöht. Im Gegenzug reduzierten sich die Guthaben bei Kreditinstituten um 1,9 Mio. €.

Das Unternehmen verfügt insgesamt über eine sehr gute Liquidität und ist in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsziele nachzukommen.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital durch das positive Jahresergebnis auf 8,8 Mio. €. In die Gewinnrücklagen wurde ein Betrag von 0,8 Mio. € zugeführt. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch die stabile Bilanzsumme gepaart mit einem gestiegenen Eigenkapital von 83,7 % auf 92,6 %.

Die Rückstellungen verringerten sich im Wesentlichen infolge geringerer Steuerrückstellungen um 0,1 Mio. € auf 0,1 Mio. €.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich deutlich um 0,7 Mio. € auf 0,6 Mio. €. Begründet wird dies im Wesentlichen durch die Reduzierung von erhaltenen Anzahlungen aus Projektgeschäften.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr stabil bezeichnet werden.

Die Josef Schnee GmbH beschäftigt durchschnittlich 3 Mitarbeiter inkl. Geschäftsführung.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Umsatzrendite (definert als EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) und Cashflow heran. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr -1,9 Mio. € und bewegt sich damit deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die Umsatzrendite beträgt 2,8% und ist damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

4. Gesamtaussage

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 war nicht zufriedenstellend. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Zwar hat sich der Preisdruck und die Inflationsrate in den zurückliegenden Monaten deutlich reduziert, die Verunsicherung der Konsumenten ist aber nach wie vor sehr hoch und die Kaufzurückhaltung, vor allem bei Investitionsgütern, wie bei Haushaltsgroßgeräten, ist weiterhin sehr hoch. Zusätzlich leidet die Bauwirtschaft immer noch unter dem hohen Zinsniveau und gestiegenen Baupreisen. Die Wirtschaftswissenschaftler und Volkswirte erwarten für Deutschland, wenn überhaupt nur ein geringes Wachstum von max. 0,2 %. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Geschäftsentwicklung in 2024 aufgrund dieser belastenden Rahmenbedingungen unter dem des Vorjahres ausfallen wird und erwarten erst ab der zweiten Jahreshälfte nennenswerte Marktbelebungen, welche aber die Rückgänge in der ersten Jahreshälfte nicht ausgleichen werden können.

Wir erwarten daher für das Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Jahr 2023 nochmals einen leichten Umsatzrückgang sowie einen entsprechenden Rückgang des Jahresergebnisses.

Wir werden allerdings auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Chancen/Risikobetrachtung ist auf der Abnehmerseite stark geprägt durch die Abhängigkeit von B/S/H/ Dillingen. Nach einem nicht zufriedenstellenden Jahr 2023, gehen wir auch im kommenden Geschäftsjahr 2024 aufgrund der bereits erwähnten Risiken von einem unbefriedigenden Geschäftsverlauf aus.

Das Risiko auf der Beschaffungsseite ist weiterhin durch hohe Rohstoffkosten und Energiepreise geprägt. Störungen in der Lieferkette erwarten wir auch im Geschäftsjahr 2024 nicht.

Aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind derzeit nicht auszumachen.

V. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten gegenüber Gruppenunternehmen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Wehingen, 24. Mai 2024

Josef Schnee GmbH

Geschäftsführung

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Josef Schnee GmbH, Wehingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Josef Schnee GmbH, Wehingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Josef Schnee GmbH, Wehingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Eislingen, 24. Mai 2024

ESWICON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holzwarth, Wirtschaftsprüfer

Kottmann, Wirtschaftsprüfer

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