Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
SONOCO Plastics Germany GmbH
Dr.-Ringens-Straße 8, 51491 Overath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dagmar Pletz seit 4.8.2021 | Geschäftsführer |
Jens Reusch seit 4.8.2021 | Geschäftsführer |
Pia Tielemann seit 5.12.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sonoco-Alcore S.à.R.L. | 84.60% |
Sonoco Luxembourg S.à.r.l. | 10.00% |
| 5.40% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SONOCO Plastics Germany GmbHOverathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023SONOCO Plastics Germany GmbH, OverathRegistergericht: Köln HRB 47771 I. Grundlagen der GesellschaftA. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung; Herstellung, Recycling und der Vertrieb von Plastiklösungen für Industrie- und Spezialverpackungen. B. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftssicherung des Unternehmens. Hauptziele sind Neuentwicklungen und die Erarbeitung kundenspezifischer Lösungen im Bereich neuer und bestehender Kundenprodukte. Die wesentlichen F&E Tätigkeiten werden im Konzern durch die Sonoco Development Inc. in den USA vorgenommen. II. WirtschaftsberichtA. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch den anhaltenden Ukraine Russland Konflikt mündete das Jahr 2023 in einer Reduzierung des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts i.H.v. rund 0,3 %. 1 Aufgrund des Ukraine Russland Konflikt verzeichnet nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes Einzelhandel jedoch einen niedrigeren preisbereinigten Umsatz zum Vorjahr. 2 B. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ist aufgrund der gegebenen weltweiten wirtschaftlichen Situation deutlich rückläufig. Die Veränderung ist durchgängig über alle Marktsegmente zu verspüren und machte sich somit nicht nur in einzelnen Marktsegmenten bemerkbar. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Produktmix ist im Vergleich zum Vorjahr gefallen.. Insgesamt wurde das geplante Umsatzbudget nicht erreicht. Dies ist der allgemeinen Wirtschaftslage sowie den gestiegenen Energiekosten zuzuschreiben, auf die unsere Kunden mit geringerem Bestellvolumen reagiert haben. Produktion Ein Auftragsrückgang war über alle Produktionsbereiche und Maschinengrößen zu erkennen, jedoch konnten trotzdem verschiedene Neuprojekte entwickelt, gestartet und umgesetzt werden. Weiterhin arbeitet man daran, vermehrt Recyclingmaterialien einzusetzen, um die Umwelt zu schonen und von Preisvorteilen zu profitieren. Beschaffung In 2023 sind wir auf einem relativ hohen Preislevel gestartet, welches zum Jahresende abflachte. Die Preise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau im Vergleich zu der Zeit vor dem Ukraine Russland Konflikt. Da alle Produktpreise der Gesellschaft einem Materialindex unterliegen, wurden die Preisveränderungen, wenn auch zeitversetzt, an die Kunden weitergegeben. Die Verfügbarkeit der Materialien ist wieder besser geworden, jedoch kommt es immer wieder zu "Force Majeure" Meldungen, die eine Materialverknappung und gleichzeitig Preiserhöhungen mit sich bringen. Wir streben aus diesem Grund alternative Materialien für unsere Produkte an. Vermehrt wird dabei auch der Einsatz von Recyclingmaterialien angestrebt. Personal- und Sozialbereich Der Mitarbeiterstamm lag mit durchschnittlich bei 131 Mitarbeitern in 2023 um 2 Mitarbeiter unter der Mitarbeiteranzahl des Vorjahres. Der Pro Kopf Umsatz liegt bei TEUR 182 und somit unter dem Vorjahresniveau. C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen die folgenden Kennziffern:
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen. D. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 21,2% von T€ 30.251 auf T€ 23.824 gesunken. Die Personalintensität ist von 24,0 % auf 29,5 % der Gesamtleistung gestiegen. Grund hierfür ist der Rückgang des Umsatzes bei nur leicht geringerer Anzahl von Mitarbeitern. Die Materialintensität ist von 49,3 % auf 45,4 % der Gesamtleistung gesunken, was durch den positiven Trend der Preisreduzierung zu erklären ist. Das Ergebnis war bei einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 2.797 auch in diesem Jahr positiv. 2. Vermögens- und Finanzlage Als produzierendes Unternehmen weist die SONOCO Plastics Germany GmbH ihre größten Vermögenswerte im Sachanlagevermögen aus. Das langfristig gebundene Anlagevermögen (T€ 3.651) umfasst 34,0 % der Bilanzsumme (T€ 10.736). Die Eigenkapitalquote betrug 83,4 %. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen T€ 820, es wurden im Wesentlichen Investitionen in Spritzgießmaschinen und Spritzgießwerkzeuge getätigt, die aus den vorhandenen liquiden Mitteln getätigt wurden. Auf der Passivseite der Bilanz sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht um T€ 123 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter sind gleich geblieben mit T€ 140. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung erfolgt durch das Cash Pooling System von Sonoco. Die Cash Poolingforderungen gegenüber der Sonoco Deutschland Holding GmbH erhöhten sich minimal von EUR 4,3 Mio. auf EUR 4,5 Mio. hauptsächlich aufgrund des positiven Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit und einem gleichzeitig geringeren Investitionsvolumen. III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtA. Risikobericht und Risikomanagement Risikomanagement Zum Risikomanagement wird ein monatliches Berichtswesen unterhalten, das den zeitnahen Abgleich der Ist-Situation zentraler Finanz- und Erfolgsgrößen der Unternehmen auf die Planvorgaben ermöglicht. Hierdurch werden im Wesentlichen die üblichen Geschäftsrisiken und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis adressiert. Ziel ist ein frühzeitiges Erkennen von Risiken und das Ergreifen entsprechender Maßnahmen zur Abwendung eventueller Gefahren, die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben könnten. Das Berichtswesen wird durch laufend aktualisierte Planungs- und Vorschaudaten flankiert. Die Ermittlung von drei Forecasts März, Mai und September zusätzlich zum Jahresbudget, das im September erstellt wird, ergibt ein rollierendes, zeitnahes Planungs- und Überwachungstool. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass wir Verbindlichkeiten wie auch Investitionen bei einem Umsatzrückgang geordnet zurückführen können. Dies erfolgt durch die Reduzierung unserer Rohwarenbestände und durch die Koordination der Produktionsstandorte, um günstigere Transportkosten sowie Produktionskosten zu haben. Risiken Die nachfolgend dargestellten Risiken wurden am 31.12.2023 für die Entwicklung des Jahres 2024 in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: Preis- und Absatzrisiken Die Gesellschaft ist dem branchenüblichen Preis- und Absatzrisiko im Zusammenhang mit weiterhin kritischen Material- und Energiekosten ausgesetzt. Es besteht das Risiko, dass externe Kunden die prognostizierten Mengenabnahmen nicht erfüllen, nach alternativen Lieferanten suchen und somit der Druck auf Verkaufspreise weiter steigt. Dies würde die Profitabilität negativ beeinflussen. Das Risiko wird als niedrig eingestuft. Ausfallrisiken Das als niedrig eingestufte Risiko von Forderungsausfällen, das zur Verschlechterung der Ertragssituation führen würde, besteht laufend. Ein ausgefeiltes Mahnwesen und ein gut funktionierendes Forderungsmanagement reduzieren die Ausfallrisiken. Liquiditätsrisiken Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie der Anbindung an das Cash Pooling der Sonoco Gruppe wird das Liquiditätsrisiko als niedrig eingeschätzt. Gesamtwirtschaftliche Risiken Gesamtwirtschaftliche Risiken, wie die steigende Inflation, Fachkräftemangel als auch politische Unsicherheiten wie Handelskonflikte oder der militärische Russland-Ukraine Konflikt können sich direkt oder indirekt auf die Erfolgschancen der Sonoco Plastics Germany GmbH auswirken. Diese Risiken werden durch die Geschäftsführung beobachtet und, wo möglich, entsprechend gegengesteuert. Die Auswirkungen des militärischen Russland-Ukraine Konflikts in Verbindung mit wirtschaftlichen Sanktionen (insbesondere höhere Energie- und Materialbeschaffungspreise) sind derzeit noch nicht vollumfänglich absehbar. Die Sonoco Plastics Germany GmbH beliefert keine Kunden in Russland oder der Ukraine bzw. bezieht von dort keine Vorprodukte. Gesamtaussage Auf der Grundlage der Ergebnisse dieses Berichtswesens und dem regelmäßigen Informationsaustausch in den Führungsgremien wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken ermittelt und sind aktuell auch für die Zukunft nicht erkennbar. B. Chancenbericht Zum 31.12.2023 werden die nachfolgend dargestellten Chancen für 2024 in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben: Projekte Weiterhin arbeitet das Plant Management mit dem Werkzeugbau und der Konstruktion zusammen, um den Produktionsprozess effizienter zu gestalten. Die "Productivity Improvements" werden auf monatlicher Basis aufgelistet. Diese enthalten sowohl Effizienzverbesserungen als auch Materialsubstitutionen. Produktion Unabhängig vom erstellten Budget arbeitet der Verkauf mit dem Fertigungs- und Entwicklungsteam an verschiedenen Projekten, die einen positiven Einfluss auf den Umsatz und die Ertragslage haben können. Personalpolitik Die Mitarbeiter werden jährlich in verschiedenen Bereichen geschult und ausgewählte Mitarbeiter nehmen an weiterbildenden Maßnahmen teil. Bei neueingestellten Mitarbeitern wird darauf geachtet, dass diese eine Fachausbildung in den notwendigen Bereichen haben. Bedingt durch den Fachkräftemangel streben wir auch weiterhin die Ausbildung eigener Fachkräfte im Bereich Kunststoffverarbeitung, Werkzeugmechaniker und kaufmännischer Ausbildungen an. Gesamtaussage Durch Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen kann eine positive Entwicklung der Ertragslage ermöglicht werden. C. Prognosebericht Der in 2023 erzielte Umsatz entspricht einer Abweichung zum Budget um -19,0% auf T€ 23.824. Grund hierfür waren Preiserhöhungen im Energiebereich, gestiegene Herstellkosten und der allgemeine Auftragsrückgang. Für 2023 wurde ein EBIT T€ 1.853 und EBITDA T€ 2.476 prognostiziert, welches in erster Linie durch den Anstieg der Herstellkosten zu begründen ist. Durch das erzielte EBIT von T€ 2.667 und EBITDA T€ 3.187 wurden die Erwartungen übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine weitere Reduzierung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Für das EBIT und das EBITDA wird gleichfalls eine rückläufige Entwicklung erwartet. Die Zielerreichung ist allerdings stark abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage. Bei der Prognose wurde davon ausgegangen, dass sich der Einfluss des Russland-Ukraine Konflikts und der Pandemie nicht wesentlich negativ auf die Wirtschaftsleistung des Landes ändert. Der Einfluss wird sehr zeitnah beobachtet und Maßnahmen, die sich gegebenenfalls aus einer Änderung ableiten lassen, werden mit der Konzernleitung in den USA abgestimmt. Es wird weiterhin versucht, das Marktsegment "hochwertige Wickelkörper" für die Filmherstellung zu durchdringen und in Folge den Umsatz dort zu steigern. Die Risiken in diesem Geschäftsfeld sind generell gering. Im Jahr 2024 soll weiterhin in Anlagen wie Maschinen und Betriebsmittel investiert werden. Der Einfluss der Pandemie auf den Konzern war nicht so drastisch wie zu Beginn erwartet. Die benötigten Investitionen werden aus eigenen liquiden Mitteln getätigt werden können. Durch den Konzern wird sichergestellt, das ausreichende Liquidität vorhanden ist, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Overath, den 13. August 2024 Dagmar Pletz Jens Reusch
1
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/_inhalt.html
(abgerufen am 19.01.2023)
Bilanz 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 sowie unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) vom 25. Juli 2015 erstellt. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG. Die SONOCO Plastics Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewendet worden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die Vermögensgegenstände bis netto 250 EUR wurden aufgrund der voraussichtlich geringen Nutzungsdauer direkt im Geschäftsjahr abgeschrieben. Vermögensgegenstände über 250 EUR bis 1.000 EUR werden aus Vereinfachungsgründen in einem Sammelposten aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an der Sonoco Ambalaj Sanayive Ticaret A.S., Bursa/Türkei, zu Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Einstandspreisen oder dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben den einzeln zurechenbaren Kosten die Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen auf Sachanlagen sowie anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Ermittlung der Herstellkosten von fertigen Erzeugnissen erfolgt retrograd. Auf Grund der Eigenkapitalfinanzierung der Gesellschaft werden keine Fremdkapitalkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen aufgrund der retrograden Bewertung wurden in angemessener Höhe berücksichtigt. Die einzelnen Positionen des Vorratsbestandes wurden entsprechend ihrer Altersstruktur um Gängigkeitsabwertungen gemindert, um die Vorräte mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert zu bewerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Einzelwertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag eingestellt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Unverändert blieben im Geschäftsjahr das gezeichnete Kapital (TEUR 52), die Kapitalrücklage (TEUR 7.068) sowie der Gewinnvortrag (TEUR 1.828), welche zum Nennbetrag angesetzt sind. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der "Projected Unit Credit"-Methode. Hierbei wurden die Richttafeln 2018 G von HEUBECK AG, Köln, und ein Rechnungszins von 1,83 % p.a. (Vorjahr 1,79 % p.a.) für das Geschäftsjahr 2023 zu Grunde gelegt. Dieser entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 1 (§ 253 Abs. 6 S. 3 HGB). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden keine jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen, Rentensteigerungen sowie Fluktuationen zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden sie in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Laufzeiten der Rückstellungen betragen weniger als ein Jahr und deshalb erfolgte keine Abzinsung. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, wobei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr höchstens mit ihrem Ursprungsbetrag bewertet werden. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht länger als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zu einzelnen BilanzpostenDie Zusammensetzung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage zum Anhang). Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
1) Die Umrechnung der dargestellten Eigenkapitals/Ergebnisses in EUR erfolgte mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2023. Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr TEUR 158). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen gegenüber der Sonoco Deutschland Holdings GmbH in Höhe von TEUR 2.601 (Vorjahr: TEUR 1.596), welche sich aus dem Saldo der Forderungen aus dem Cashpooling von TEUR 4.515 (Vorjahr TEUR 4.324), der Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung von TEUR 1.950 (Vorjahr TEUR 2.698), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 39) sowie der Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 29) ergeben. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 162). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten eine Ausgleichszahlung gegenüber der Sonoco Luxembourg Sarl. in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 140). Die Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag wurden sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr mit den bestehenden Forderungen gegen die Gesellschafterin saldiert ausgewiesen. IV. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie Angaben zur Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten Märkten unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB. Der auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.062 und wird bei der Sonoco Deutschland Holdings GmbH vereinnahmt. V. Sonstige PflichtangabenAnzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar (§ 267 Abs. 5 HGB):
Organmitglieder Geschäftsführer waren im Prüfungs- und Berichtsjahr 2023
Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer im vergangenen Jahr Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge sowie für Büroausstattung bestehen in den nächsten fünf Jahren in Höhe von insgesamt T€ 63. Zum Bilanzstichtag besteht eine Verbindlichkeit aus Bürgschaften durch die Hausbank in Höhe von T€ 58. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Konzernverhältnisse Die SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath, ist zu 90,0 % eine Tochter der Sonoco Deutschland Holdings GmbH, Neuried, und zu 10,0 % eine Tochter der SONOCO Luxembourg S.à.r.l., Derenbach/Luxemburg. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath, umfasst das oberste Mutterunternehmen, die SONOCO Products Company, Hartsville, South Carolina/USA, und sämtliche Tochterunternehmen dieses obersten Mutterunternehmens. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist die SONOCO Products Company, Hartsville, South Carolina/USA. Ihr nach den Regelungen der US GAAP erstellter Konzernabschluss ist am Sitz des obersten Mutterunternehmens (1N. Second St., Hartsville, SC 28550, USA) erhältlich und wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C., USA, unter der Commission File Number 001-11261 (CIK Number 0000091767) hinterlegt. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Mögliche Auswirkungen des militärischen Russland-Ukraine Konflikts und der beschlossenen Sanktionen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind derzeit noch nicht absehbar. Im Übrigen haben sich bis heute neben der Erhöhung der Herstellkosten keine wesentlichen Ereignisse ergeben, die nach dem Stichtag eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die fortgesetzte Entwicklung der COVID-19-Pandemie hatte keine Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023. Bezüglich der Auswirkungen auf die Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens sowie auf die voraussichtliche Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2024 verweisen wir auf die Abschnitte "Chancen und Risiken" sowie "Prognosebericht" des Lageberichts.
Overath, den 13. August 2024 Dagmar Pletz Jens Reusch Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SONOCO Plastics Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 13. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Olaf Preller, Wirtschaftsprüfer Martell Blocher, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. September 2024 festgestellt. |
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