SONOCO Plastics Germany GmbH

Dr.-Ringens-Straße 8, 51491 Overath, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 47771
Vorher
Ing.Klaus Burk Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
24.6.1966
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
der Import und Export, die Herstellung und die Bearbeitung sowie der Vertrieb von Kunststofferzeugnissen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dagmar Pletz
seit 4.8.2021
Geschäftsführer
Jens Reusch
seit 4.8.2021
Geschäftsführer
Pia Tielemann
seit 5.12.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Sonoco-Alcore S.à.R.L.LUX
84.60%
Sonoco Luxembourg S.à.r.l.LUX
10.00%
5.40%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sonoco Deutschland Holdings GmbH
Germany
46.800 €
90.00%
Sonoco Luxembourg S.à.r.l.
Luxembourg
5.200 €
10.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SONOCO Plastics Germany GmbH

Overath

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath

Registergericht: Köln

HRB 47771

I. Grundlagen der Gesellschaft

A. Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung; Herstellung, Recycling und der Vertrieb von Plastiklösungen für Industrie- und Spezialverpackungen.

B. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftssicherung des Unternehmens. Hauptziele sind Neuentwicklungen und die Erarbeitung kundenspezifischer Lösungen im Bereich neuer und bestehender Kundenprodukte.

Die wesentlichen F&E Tätigkeiten werden im Konzern durch die Sonoco Development Inc. in den USA vorgenommen.

II. Wirtschaftsbericht

A. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Durch den anhaltenden Ukraine Russland Konflikt mündete das Jahr 2023 in einer Reduzierung des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts i.H.v. rund 0,3 %. 1 Aufgrund des Ukraine Russland Konflikt verzeichnet nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes Einzelhandel jedoch einen niedrigeren preisbereinigten Umsatz zum Vorjahr. 2

B. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ist aufgrund der gegebenen weltweiten wirtschaftlichen Situation deutlich rückläufig. Die Veränderung ist durchgängig über alle Marktsegmente zu verspüren und machte sich somit nicht nur in einzelnen Marktsegmenten bemerkbar.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Produktmix ist im Vergleich zum Vorjahr gefallen.. Insgesamt wurde das geplante Umsatzbudget nicht erreicht. Dies ist der allgemeinen Wirtschaftslage sowie den gestiegenen Energiekosten zuzuschreiben, auf die unsere Kunden mit geringerem Bestellvolumen reagiert haben.

Produktion

Ein Auftragsrückgang war über alle Produktionsbereiche und Maschinengrößen zu erkennen, jedoch konnten trotzdem verschiedene Neuprojekte entwickelt, gestartet und umgesetzt werden. Weiterhin arbeitet man daran, vermehrt Recyclingmaterialien einzusetzen, um die Umwelt zu schonen und von Preisvorteilen zu profitieren.

Beschaffung

In 2023 sind wir auf einem relativ hohen Preislevel gestartet, welches zum Jahresende abflachte. Die Preise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau im Vergleich zu der Zeit vor dem Ukraine Russland Konflikt. Da alle Produktpreise der Gesellschaft einem Materialindex unterliegen, wurden die Preisveränderungen, wenn auch zeitversetzt, an die Kunden weitergegeben. Die Verfügbarkeit der Materialien ist wieder besser geworden, jedoch kommt es immer wieder zu "Force Majeure" Meldungen, die eine Materialverknappung und gleichzeitig Preiserhöhungen mit sich bringen. Wir streben aus diesem Grund alternative Materialien für unsere Produkte an. Vermehrt wird dabei auch der Einsatz von Recyclingmaterialien angestrebt.

Personal- und Sozialbereich

Der Mitarbeiterstamm lag mit durchschnittlich bei 131 Mitarbeitern in 2023 um 2 Mitarbeiter unter der Mitarbeiteranzahl des Vorjahres. Der Pro Kopf Umsatz liegt bei TEUR 182 und somit unter dem Vorjahresniveau.

C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen die folgenden Kennziffern:

2023
TEUR
2022
TEUR
Umsatz 23.824 30.251
EBIT 2.667 3.438
EBITDA 3.187 4.066

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen.

D. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 21,2% von T€ 30.251 auf T€ 23.824 gesunken.

Die Personalintensität ist von 24,0 % auf 29,5 % der Gesamtleistung gestiegen. Grund hierfür ist der Rückgang des Umsatzes bei nur leicht geringerer Anzahl von Mitarbeitern.

Die Materialintensität ist von 49,3 % auf 45,4 % der Gesamtleistung gesunken, was durch den positiven Trend der Preisreduzierung zu erklären ist.

Das Ergebnis war bei einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 2.797 auch in diesem Jahr positiv.

2. Vermögens- und Finanzlage

Als produzierendes Unternehmen weist die SONOCO Plastics Germany GmbH ihre größten Vermögenswerte im Sachanlagevermögen aus. Das langfristig gebundene Anlagevermögen (T€ 3.651) umfasst 34,0 % der Bilanzsumme (T€ 10.736). Die Eigenkapitalquote betrug 83,4 %.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen T€ 820, es wurden im Wesentlichen Investitionen in Spritzgießmaschinen und Spritzgießwerkzeuge getätigt, die aus den vorhandenen liquiden Mitteln getätigt wurden.

Auf der Passivseite der Bilanz sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen leicht um T€ 123 gesunken.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter sind gleich geblieben mit T€ 140.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung erfolgt durch das Cash Pooling System von Sonoco. Die Cash Poolingforderungen gegenüber der Sonoco Deutschland Holding GmbH erhöhten sich minimal von EUR 4,3 Mio. auf EUR 4,5 Mio. hauptsächlich aufgrund des positiven Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit und einem gleichzeitig geringeren Investitionsvolumen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Risikobericht und Risikomanagement

Risikomanagement

Zum Risikomanagement wird ein monatliches Berichtswesen unterhalten, das den zeitnahen Abgleich der Ist-Situation zentraler Finanz- und Erfolgsgrößen der Unternehmen auf die Planvorgaben ermöglicht. Hierdurch werden im Wesentlichen die üblichen Geschäftsrisiken und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis adressiert. Ziel ist ein frühzeitiges Erkennen von Risiken und das Ergreifen entsprechender Maßnahmen zur Abwendung eventueller Gefahren, die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben könnten. Das Berichtswesen wird durch laufend aktualisierte Planungs- und Vorschaudaten flankiert. Die Ermittlung von drei Forecasts März, Mai und September zusätzlich zum Jahresbudget, das im September erstellt wird, ergibt ein rollierendes, zeitnahes Planungs- und Überwachungstool.

Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass wir Verbindlichkeiten wie auch Investitionen bei einem Umsatzrückgang geordnet zurückführen können. Dies erfolgt durch die Reduzierung unserer Rohwarenbestände und durch die Koordination der Produktionsstandorte, um günstigere Transportkosten sowie Produktionskosten zu haben.

Risiken

Die nachfolgend dargestellten Risiken wurden am 31.12.2023 für die Entwicklung des Jahres 2024 in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben:

Preis- und Absatzrisiken

Die Gesellschaft ist dem branchenüblichen Preis- und Absatzrisiko im Zusammenhang mit weiterhin kritischen Material- und Energiekosten ausgesetzt. Es besteht das Risiko, dass externe Kunden die prognostizierten Mengenabnahmen nicht erfüllen, nach alternativen Lieferanten suchen und somit der Druck auf Verkaufspreise weiter steigt. Dies würde die Profitabilität negativ beeinflussen. Das Risiko wird als niedrig eingestuft.

Ausfallrisiken

Das als niedrig eingestufte Risiko von Forderungsausfällen, das zur Verschlechterung der Ertragssituation führen würde, besteht laufend. Ein ausgefeiltes Mahnwesen und ein gut funktionierendes Forderungsmanagement reduzieren die Ausfallrisiken.

Liquiditätsrisiken

Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie der Anbindung an das Cash Pooling der Sonoco Gruppe wird das Liquiditätsrisiko als niedrig eingeschätzt.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken, wie die steigende Inflation, Fachkräftemangel als auch politische Unsicherheiten wie Handelskonflikte oder der militärische Russland-Ukraine Konflikt können sich direkt oder indirekt auf die Erfolgschancen der Sonoco Plastics Germany GmbH auswirken. Diese Risiken werden durch die Geschäftsführung beobachtet und, wo möglich, entsprechend gegengesteuert. Die Auswirkungen des militärischen Russland-Ukraine Konflikts in Verbindung mit wirtschaftlichen Sanktionen (insbesondere höhere Energie- und Materialbeschaffungspreise) sind derzeit noch nicht vollumfänglich absehbar. Die Sonoco Plastics Germany GmbH beliefert keine Kunden in Russland oder der Ukraine bzw. bezieht von dort keine Vorprodukte.

Gesamtaussage

Auf der Grundlage der Ergebnisse dieses Berichtswesens und dem regelmäßigen Informationsaustausch in den Führungsgremien wurden im Berichtsjahr keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken ermittelt und sind aktuell auch für die Zukunft nicht erkennbar.

B. Chancenbericht

Zum 31.12.2023 werden die nachfolgend dargestellten Chancen für 2024 in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben:

Projekte

Weiterhin arbeitet das Plant Management mit dem Werkzeugbau und der Konstruktion zusammen, um den Produktionsprozess effizienter zu gestalten. Die "Productivity Improvements" werden auf monatlicher Basis aufgelistet. Diese enthalten sowohl Effizienzverbesserungen als auch Materialsubstitutionen.

Produktion

Unabhängig vom erstellten Budget arbeitet der Verkauf mit dem Fertigungs- und Entwicklungsteam an verschiedenen Projekten, die einen positiven Einfluss auf den Umsatz und die Ertragslage haben können.

Personalpolitik

Die Mitarbeiter werden jährlich in verschiedenen Bereichen geschult und ausgewählte Mitarbeiter nehmen an weiterbildenden Maßnahmen teil.

Bei neueingestellten Mitarbeitern wird darauf geachtet, dass diese eine Fachausbildung in den notwendigen Bereichen haben. Bedingt durch den Fachkräftemangel streben wir auch weiterhin die Ausbildung eigener Fachkräfte im Bereich Kunststoffverarbeitung, Werkzeugmechaniker und kaufmännischer Ausbildungen an.

Gesamtaussage

Durch Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen kann eine positive Entwicklung der Ertragslage ermöglicht werden.

C. Prognosebericht

Der in 2023 erzielte Umsatz entspricht einer Abweichung zum Budget um -19,0% auf T€ 23.824. Grund hierfür waren Preiserhöhungen im Energiebereich, gestiegene Herstellkosten und der allgemeine Auftragsrückgang. Für 2023 wurde ein EBIT T€ 1.853 und EBITDA T€ 2.476 prognostiziert, welches in erster Linie durch den Anstieg der Herstellkosten zu begründen ist. Durch das erzielte EBIT von T€ 2.667 und EBITDA T€ 3.187 wurden die Erwartungen übertroffen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine weitere Reduzierung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Für das EBIT und das EBITDA wird gleichfalls eine rückläufige Entwicklung erwartet.

Die Zielerreichung ist allerdings stark abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage. Bei der Prognose wurde davon ausgegangen, dass sich der Einfluss des Russland-Ukraine Konflikts und der Pandemie nicht wesentlich negativ auf die Wirtschaftsleistung des Landes ändert. Der Einfluss wird sehr zeitnah beobachtet und Maßnahmen, die sich gegebenenfalls aus einer Änderung ableiten lassen, werden mit der Konzernleitung in den USA abgestimmt.

Es wird weiterhin versucht, das Marktsegment "hochwertige Wickelkörper" für die Filmherstellung zu durchdringen und in Folge den Umsatz dort zu steigern. Die Risiken in diesem Geschäftsfeld sind generell gering.

Im Jahr 2024 soll weiterhin in Anlagen wie Maschinen und Betriebsmittel investiert werden. Der Einfluss der Pandemie auf den Konzern war nicht so drastisch wie zu Beginn erwartet. Die benötigten Investitionen werden aus eigenen liquiden Mitteln getätigt werden können.

Durch den Konzern wird sichergestellt, das ausreichende Liquidität vorhanden ist, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

 

Overath, den 13. August 2024

Dagmar Pletz

Jens Reusch

1 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/_inhalt.html (abgerufen am 19.01.2023)
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_004_45212.html (abgerufen am 19.01.2023)

Bilanz 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließliche der Bauten auf fremden Grundstücken 1.284.060,51 1.329.768,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.027.469,27 1.726.764,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.500,10 301.346,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 165.000,00
3.651.029,88 3.522.880,30
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 714.280,47
3.651.029,88 4.237.160,77
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.066.819,60 2.139.164,23
2. Unfertige Erzeugnisse 140.824,91 145.841,48
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.107.624,16 928.318,37
2.315.268,67 3.213.324,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.744.878,34 1.919.616,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.102,30 157.914,80
3. Forderungen gegen Gesellschafter 2.600.594,17 1.595.895,39
4. Sonstige Vermögensgegenstände 368.352,54 217.538,18
4.754.927,35 3.890.964,63
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 201,70 545,68
7.070.397,72 7.104.834,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.161,72 15.608,56
10.735.589,32 11.357.603,72

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 7.067.842,96 7.067.842,96
III. Gewinnvortrag 1.828.315,29 1.828.315,29
8.948.158,25 8.948.158,25
B. Rückstellungen
1. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 156.855,00 164.956,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 698.210,00 698.302,97
855.065,00 863.258,97
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.954,42 9.805,23
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 419.051,14 583.640,42
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.013,58 162.449,91
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 140.400,00 140.400,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 331.946,93 649.890,94
davon aus Steuern: TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 55)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
932.366,07 1.546.186,50
10.735.589,32 11.357.603,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 23.824.124,78 30.251.203,10
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 174.289,22 -110.938,55
3. Sonstige betriebliche Erträge 317.429,98 43.752,06
davon aus der Währungsumrechnung: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.365.925,55 -12.295.673,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.526.909,52 -2.562.847,58
-10.892.835,07 -14.858.521,48
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.954.491,61 -6.113.135,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.126.048,31 -1.121.052,00
-7.080.539,92 -7.234.187,07
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -519.760,96 -627.291,67
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.155.838,01 -4.025.575,74
davon aus der Währungsumrechnung: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) 2.666.870,02 3.438.440,65)
(nachrichtlich: EBIT
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 158.751,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -714.280,47 -453.430,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.892,00 -3.138,00
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
davon aus der Abzinsung: TEUR -3 (Vorjahr: TEUR -3)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -26.138,68 -26.138,68
12. Ergebnis nach Steuern 2.082.309,87 2.955.733,97
13. Sonstige Steuern -20.103,25 -20.548,94
14. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -2.062.206,62 -2.935.185,03
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00
(nachrichtlich: EBITDA 3.186.630,98 4.065.732,32)

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 sowie unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) vom 25. Juli 2015 erstellt. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG.

Die SONOCO Plastics Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren angewendet worden.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die Vermögensgegenstände bis netto 250 EUR wurden aufgrund der voraussichtlich geringen Nutzungsdauer direkt im Geschäftsjahr abgeschrieben. Vermögensgegenstände über 250 EUR bis 1.000 EUR werden aus Vereinfachungsgründen in einem Sammelposten aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an der Sonoco Ambalaj Sanayive Ticaret A.S., Bursa/Türkei, zu Anschaffungskosten oder ihrem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Einstandspreisen oder dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben den einzeln zurechenbaren Kosten die Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen auf Sachanlagen sowie anteilige Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Ermittlung der Herstellkosten von fertigen Erzeugnissen erfolgt retrograd. Auf Grund der Eigenkapitalfinanzierung der Gesellschaft werden keine Fremdkapitalkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen aufgrund der retrograden Bewertung wurden in angemessener Höhe berücksichtigt.

Die einzelnen Positionen des Vorratsbestandes wurden entsprechend ihrer Altersstruktur um Gängigkeitsabwertungen gemindert, um die Vorräte mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert zu bewerten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Einzelwertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag eingestellt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Unverändert blieben im Geschäftsjahr das gezeichnete Kapital (TEUR 52), die Kapitalrücklage (TEUR 7.068) sowie der Gewinnvortrag (TEUR 1.828), welche zum Nennbetrag angesetzt sind.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der "Projected Unit Credit"-Methode. Hierbei wurden die Richttafeln 2018 G von HEUBECK AG, Köln, und ein Rechnungszins von 1,83 % p.a. (Vorjahr 1,79 % p.a.) für das Geschäftsjahr 2023 zu Grunde gelegt. Dieser entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 1 (§ 253 Abs. 6 S. 3 HGB). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden keine jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen, Rentensteigerungen sowie Fluktuationen zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden sie in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Laufzeiten der Rückstellungen betragen weniger als ein Jahr und deshalb erfolgte keine Abzinsung.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen in Fremdwährungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, wobei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr höchstens mit ihrem Ursprungsbetrag bewertet werden.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht länger als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten

Die Zusammensetzung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage zum Anhang).

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres Stichtag der vorliegenden Information
Unmittelbar % in Tausend in Tausend
Sonoco Ambalaj Sanayi ve Ticaret 18 TRY 250.888 TRY 43.102 31.12.2022
A.S.,Bursa/Türkei 1) EUR 7.640 EUR 1.312

1) Die Umrechnung der dargestellten Eigenkapitals/Ergebnisses in EUR erfolgte mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2023.

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr TEUR 158).

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen gegenüber der Sonoco Deutschland Holdings GmbH in Höhe von TEUR 2.601 (Vorjahr: TEUR 1.596), welche sich aus dem Saldo der Forderungen aus dem Cashpooling von TEUR 4.515 (Vorjahr TEUR 4.324), der Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung von TEUR 1.950 (Vorjahr TEUR 2.698), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 39) sowie der Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 29) ergeben.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Ausstehende Rechnungen 220 292
Urlaub und Überstunden 168 134
Abfindungen und Boni 110 113
Gewährleistung 97 92
Kundenboni 31 32
Abschlusserstellung und -prüfung 72 35
Gesamt 698 698

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Gesamtbetrag
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2 2 0 0
Vorjahr 10 10 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 419 419 0 0
Vorjahr 584 584 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39 39 0 0
Vorjahr 162 162 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 140 140 0 0
Vorjahr 140 140 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 332 332 0 0
Vorjahr 650 650 0 0
Gesamt 932 932 0 0
Vorjahr 1.546 1.546 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 162).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten eine Ausgleichszahlung gegenüber der Sonoco Luxembourg Sarl. in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 140).

Die Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag wurden sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr mit den bestehenden Forderungen gegen die Gesellschafterin saldiert ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Angaben zur Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten Märkten unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB.

Der auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.062 und wird bei der Sonoco Deutschland Holdings GmbH vereinnahmt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar (§ 267 Abs. 5 HGB):

Durchschnitt 2023 Durchschnitt 2022
Personalbestand gesamt 128 128
- Gewerbliche 104 103
- Angestellte 24 25

Organmitglieder

Geschäftsführer waren im Prüfungs- und Berichtsjahr 2023

Antonius Mutsaers, Leiter der Personalabteilung Europe und der Sonoco Gruppe Berkel-Enschot/Niederlande

(Bestellung bis 13.07.2023)

Dagmar Pletz, HR Manager Germany & Netherlands, Geschäftsführer der SONOCO Plastics Germany GmbH, Nordhorn

Jens Reusch, Plant Manager, Geschäftsführer der SONOCO Plastics Germany GmbH, Stürzelbach

Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer im vergangenen Jahr Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge sowie für Büroausstattung bestehen in den nächsten fünf Jahren in Höhe von insgesamt T€ 63.

Zum Bilanzstichtag besteht eine Verbindlichkeit aus Bürgschaften durch die Hausbank in Höhe von T€ 58.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Konzernverhältnisse

Die SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath, ist zu 90,0 % eine Tochter der Sonoco Deutschland Holdings GmbH, Neuried, und zu 10,0 % eine Tochter der SONOCO Luxembourg S.à.r.l., Derenbach/Luxemburg. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath, umfasst das oberste Mutterunternehmen, die SONOCO Products Company, Hartsville, South Carolina/USA, und sämtliche Tochterunternehmen dieses obersten Mutterunternehmens.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist die SONOCO Products Company, Hartsville, South Carolina/USA. Ihr nach den Regelungen der US GAAP erstellter Konzernabschluss ist am Sitz des obersten Mutterunternehmens (1N. Second St., Hartsville, SC 28550, USA) erhältlich und wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C., USA, unter der Commission File Number 001-11261 (CIK Number 0000091767) hinterlegt.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Mögliche Auswirkungen des militärischen Russland-Ukraine Konflikts und der beschlossenen Sanktionen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind derzeit noch nicht absehbar. Im Übrigen haben sich bis heute neben der Erhöhung der Herstellkosten keine wesentlichen Ereignisse ergeben, die nach dem Stichtag eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Die fortgesetzte Entwicklung der COVID-19-Pandemie hatte keine Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023. Bezüglich der Auswirkungen auf die Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens sowie auf die voraussichtliche Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2024 verweisen wir auf die Abschnitte "Chancen und Risiken" sowie "Prognosebericht" des Lageberichts.

 

Overath, den 13. August 2024

Dagmar Pletz

Jens Reusch

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -0,28 0,00 0,00 -0,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.609.167,20 0,00 0,00 1.609.167,20
1.609.166,92 0,00 0,00 1.609.166,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.303.054,77 0,00 0,00 5.303.054,77
2. technische Anlagen und Maschinen 15.005.443,19 697.826,41 238.398,42 15.464.871,18
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.631.824,28 122.528,83 18.636,52 2.735.716,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 165.000,00 0,00 165.000,00 0,00
23.105.322,24 820.355,24 422.034,94 23.503.643,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.022.840,47 0,00 0,00 3.022.840,47
27.737.329,63 820.355,24 422.034,94 28.135.650,93
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -0,28 0,00 0,00 -0,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.609.167,20 0,00 0,00 1.609.167,20
1.609.166,92 0,00 0,00 1.609.166,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.973.286,14 45.708,12 0,00 4.018.994,26
2. technische Anlagen und Maschinen 13.278.678,35 389.677,28 230.953,72 13.437.401,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.330.477,45 84.375,56 18.636,52 2.396.216,49
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
19.582.441,94 519.760,96 249.590,24 19.852.612,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.308.560,00 714.280,47 0,00 3.022.840,47
23.500.168,86 1.234.041,43 249.590,24 24.484.620,05
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.284.060,51 1.329.768,63
2. technische Anlagen und Maschinen 2.027.469,27 1.726.764,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.500,10 301.346,83
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 165.000,00
3.651.029,88 3.522.881,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 714.280,47
3.651.029,88 4.237.161,77

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SONOCO Plastics Germany GmbH, Overath, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SONOCO Plastics Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereigisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 13. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Olaf Preller, Wirtschaftsprüfer

Martell Blocher, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. September 2024 festgestellt.

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