Realia GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Aurich seit 5.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 93.00% | |
komdat.com GmbHEigenbeteiligung | 7.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
komdat.com GmbHAufgelöst | 7.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
komdat.com GmbHMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Bilanz zum 31. Dezember 2013komdat.com GmbH, MünchenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2013 bis 31.12.2013komdat.com GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung1.1 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). 1.2 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i. V. m. §§ 246 bis 251 HGB) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Für Aufwendungen zur Gründung des Unternehmens, zur Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, ist kein Aktivposten angesetzt. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden. Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt. Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i. V. m. §§ 252 bis 256 HGB) Die Bewertungsmethoden sind unter Beachtung der handelsrechtlichen Normen an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen. Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Dem stehen auch tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die komdat.com GmbH ist zum 31.12.2013 nicht überschuldet. Allerdings ist für eine insolvenzrechtliche Beurteilung aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft komdat.com Management GmbH & Co. KG die komdat.com GmbH nicht isoliert zu betrachten. Die Forderung aus Verlustüber-nahmen gegenüber der komdat.com Management GmbH & Co. KG beläuft sich auf 3,161 Mio. €. Diese Forderung wurde nicht einzelwertberichtigt. Zwar ist die komdat.com Management GmbH & Co. KG aufgrund von Verlustübernahmen der vergangenen Jahre bilanziell überschuldet, eine Überschuldung im Sinne der derzeit geltenden Insolvenzordnung liegt jedoch nicht vor, da von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen wird. Seit 01.12.2012 erbringt die Gesellschaft nur noch Dienstleistungen an unternehmerische Kunden (B2B). Die durchgeführte Umstrukturierung des Unternehmens zum 01.12.2012 und der damit einhergehende Verkauf des stark defizitären B2C Teilbetriebes brachte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 in die Gewinnzone. Die Forderung gegenüber der Muttergesellschaft komdat.com Management GmbH & Co. KG aufgrund der Verlustausgleichsverpflichtung konnte reduziert und damit die wirtschaftliche Situation der Unternehmensgruppe stabilisiert werden. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist sehr angespannt. Aufgrund von stillschweigender Duldung der Zahlungszielüberschreitungen bei den beiden Hauptlieferanten, kann sie aber allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die Liquiditätslage wird auch im Geschäftsjahr 2015 weiterhin sehr angespannt sein. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur beachtet worden, sofern sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden: Immaterielle Wirtschaftsgüter sind in Höhe der Anschaffungskosten aktiviert. Sie werden jeweils über eine Nutzungsdauer von grundsätzlich drei Jahren planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen liegen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 netto sind nach § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr Sammelposten gebildet worden. Die Sammelposten werden im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen bestehen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen auf diese Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Das Stammkapital beträgt € 25.000,00. Die Höhe des Stammkapitals stimmt mit der Eintragung im Handelsregister überein. In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kauf-männischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind un-terjährig mit dem amtlichen Umsatzsteuer-Umrechnungskurs bewertet worden. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauteten, wurden zum Abschlussstichtag mit dem Umsatzsteuer-Umrechnungskurs bewertet; die sich hieraus ergebenden Differenzen zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB sind jedoch von untergeordneter Bedeutung. 2. Erläuterungen zu einzelnen Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung2.1 Erläuterungen zur Bilanz Mitzugehörigkeit zu anderen Positionen der Bilanz (§ 265 Abs. 3 S. 1 HGB)
Teilweise Verwendung des Jahresergebnisses (§ 268 Abs. 1 S. 2 HGB) Die Bilanz ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages unter Berücksichtigung einer vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. Der vorhandene Gewinnvortrag aus vororganschaftlicher Zeit ist deshalb in den Posten "Bilanzgewinn" einbezogen worden. Er beläuft sich auf € 1.329.354,18. Beteiligungen mit mindestens 20 % Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)
(1) Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung lag ein Jahresabschluss zum 31.12.2013 der OMM Online Marketing Mix GmbH i. L. vor. Ausleihungen an sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG bzw. § 264c Abs. 1 HGB) Forderungen gegenüber Gesellschaftern:
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag 31.12.2013 zeigt der Verbindlichkeitsspiegel folgendes Bild:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Die Gesellschaft hat in den nächsten fünf Jahren folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die weder in der Bilanz erscheinen noch nach § 251 HGB anzugeben, aber für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung sind:
2.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 8.123,35 (Vorjahr: € 615,21) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von € 10.706,88 (Vorjahr: € 8.130,05) enthalten. 3. Sonstige AngabenBeschäftigte (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Jahresdurchschnitt ergab sich im letzten Jahr folgender Mitarbeiterstand:
Unternehmensorgane (§ 285 Nr. 9 und Nr. 10 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer vorgenommen.
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht wurde. Größenabhängige Erleichterungen (§ 288 HGB) Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 1.329.354,18 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 08.12.2014 Holger Aurich, Geschäftsführer Beschluss über die ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Angabe des Datums der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26.01.2015 festgestellt worden. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 276 HGB und § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der komdat.com GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir pflichtgemäß auf die Ausführungen der Geschäftsleitung zur Bestandsgefährdung der Gesellschaft im Anhang (Punkt 1.2) und Lagebericht (Punkte 3, 4 und 5) hin. Dort werden die noch andauernde Sanierung und Restrukturierung der komdat.com GmbH und die damit verbundenen Risiken und notwendigen Maßnahmen ausgeführt sowie auf die sehr angespannte Liquiditätslage und auf eine drohende Überschuldungssituation hingewiesen. Derzeit können die Verbindlichkeiten der komdat.com GmbH zwar bezahlt werden, jedoch in der Regel außerhalb der grundsätzlich vereinbarten Zahlungsziele. Stundungsvereinbarungen bezüglich der geduldeten Überziehung der Zahlungsziele sind nicht schriftlich dokumentiert, ergeben sich aber aus der betrieblichen Übung der Gesellschaft in der Vergangenheit. Die Zahlungsfähigkeit und damit der Fortbestand der komdat.com GmbH ist davon abhängig, dass die seitens der Lieferanten stillschweigend eingeräumten Ratenzahlungsmöglichkeiten und Zahlungszielverlängerungen auch künftig gewährt werden. Des Weiteren ist der Fortbestand der komdat.com GmbH durch eine drohende Überschuldung gefährdet. Die komdat.com GmbH für sich allein betrachtet ist zum 31.12.2013 zwar nicht überschuldet, allerdings ist für eine insolvenzrechtliche Beurteilung aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft komdat.com Management GmbH & Co. KG die komdat.com GmbH nicht isoliert zu betrachten. Die Forderung aus Verlustüber-nahmen gegenüber der komdat.com Management GmbH & Co. KG in Höhe von Mio. € 3.161 wurde bislang nicht einzelwertberichtigt, obwohl die komdat.com Management GmbH & Co. KG aufgrund der Verlustübernahmen der vergangenen Jahre bilanziell überschuldet ist; nach Angaben und Budgetplanungen der Geschäftsleitung liegt jedoch eine Überschuldung im Sinne der derzeit geltenden Insolvenzordnung nicht vor, da von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen wird. Insgesamt betrachtet hängt somit der Fortbestand der komdat.com GmbH davon ab, dass sich die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wieder verschlechtern und die Kunden ihre Werbebudgets nicht noch weiter einschränken, die Fortentwicklung von bestehenden und neuen Geschäftsfeldern im B2B-Bereich intensiviert werden kann und positiv verläuft, die Sanierungsmaßnahmen insgesamt greifen und die Finanzierung und damit die Liquidität durch die derzeitigen Stundungen bzw. Ratenzahlungsmöglichkeiten der monatlichen Lieferantenrechnungen - insbesondere der beiden hauptsächlich genutzten Suchmaschinenanbieter - längerfristig gesichert sind.
München, 09.12.2014 actis
ag
Gabriele Erhart, Wirtschaftsprüferin LAGEBEREICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS 2013Inhaltsverzeichnis
1 Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell Die komdat.com GmbH (im Folgenden kurz "komdat" genannt) ist satzungsgemäß in der Entwicklung, Pflege und Vertrieb von Hard- und Software, Herstellung und Verkauf von interaktiven Businesslösungen, Betrieb eines Rechenzentrums, Erbringung von Medien-Dienstleistungen hinsichtlich Internet und mobile Geräte sowie allen damit in Zusammen-hang stehenden Beratungs- und Schulungsleistungen tätig. Die komdat ist hierbei seit dem Jahr 2013 ausschließlich im B2B-Bereich tätig. Als Marketing-Agentur prüft komdat Strategien und Vorhaben der Kunden durch fundierte Markt- und Wettbewerbsanalysen. Ein elementarer Mehrwert für die Kunden ist die daraus gewonnene Transparenz und der ganzheitliche Überblick, um faktenbasierte Entscheidungen treffen zu können. komdat begleitet seine Kunden auch bei der Projektierung und Umsetzung der Strategien, um ein maximales Ergebnis mit höchster Effizienz sicher zu stellen. Dabei kann komdat auf einen reichen Erfahrungsschatz erfolgreich umgesetzter, multinationaler Projekte zurückgreifen. Durch eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden sowie der Integration bestehender Maßnahmen, Erkenntnisse und Daten stellt komdat nachhaltigen Erfolg sicher. Dabei werden auch die jeweiligen organisatorischen Strukturen und Prozesse berücksichtigt. Die komdat.com GmbH entwickelte sich zu einem der global führenden Dienstleister für erfolgreiche digitale B2B Kommunikation und Marketing. 1.2 Forschung und Entwicklung Zurzeit werden keine Maßnahmen zur Forschung und Entwicklung durchgeführt. 1.3 Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturellen Rahmenbedingungen für die komdat.com GmbH waren im Geschäftsjahr 2013 grundsätzlich zufriedenstellend. Durch die Abtrennung des Geschäftsbereichs B2C im Jahr 2012 wurde nicht nur ein stark defizitärer Geschäftsbereich aufgegeben, sondern für die Gesellschaft auch die Voraussetzung für eine stärkere Fokussierung auf den Bereich B2B geschaffen. 2.2 Geschäftsverlauf Im laufenden Geschäftsjahr lag der Schwerpunkt der Bemühungen in der Projektierung und Umsetzung von Strategien und Beratungsleistungen für die Kunden, um ein maximales Ergebnis bei höchster Effizienz sicher zu stellen. Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Gewinn von TEuro 325 erzielt, der aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die Muttergesellschaft weitergegeben wurde. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage
Tabelle 1: Ertragslage 2012 und 2013 Infolge von Budgetkürzungen sank der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 761 TEuro. Demgegenüber konnten die Kosten - insbesondere die Personalkosten durch die Abgabe des B2C-Bereichs - weiter gesenkt werden, so dass trotz des gesunkenen Rohertrages im Vergleich zum Vorjahr ein positives Betriebsergebnis erzielt wurde. 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Aussagen zur Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote liegt 2013 bei rd. 30,00 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (2012: rd. 25,40 %) entsprechend angestiegen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, d. h. ohne Berücksichtigung der Investitions- und Finanzierungstätigkeit, entwickelte sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt:
Tabelle 2: Cashflow 2012 und 2013 Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2013 zum 31.12. stichtagsbezogen -226 TEuro. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zum 31.12.2013 wird um den Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der sich aufgrund von Investitionen in das Anlagevermögen auf -14 TEuro beläuft, verringert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit führte zu keiner Veränderung im Geschäftsjahr 2013. Das Ergebnis aus den drei Cashflow-Bereichen addiert sich zu einem Betrag von -240 TEuro. Das entspricht exakt dem Betrag, mit dem die liquiden Finanzmittel (Bankguthaben und Kassenguthaben) zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahresstichtag abgenommen haben. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden in Form von Kfz- und Software-Leasing eingesetzt. 2.3.2.2 Aussagen zum Investitionsverhalten Die Nettoinvestitionen sind im Jahr 2013 annähernd ausgeglichen. Investitionen von TEuro 14 stehen Desinvestitionen von TEuro 11 gegenüber. Größere Investitionen in IT-Infrastruktur wurden nicht getätigt. Veraltete technische Systeme wurden, wie im vergangenen Jahr, mit Hilfe von Leasinginstrumenten liquiditätsschonend durch neue ersetzt. 2.3.3 Vermögenslage
Tabelle 3: Vermögenslage 2012 und 2013 Die Bilanzsumme hat aufgrund der Aufgabe des B2C-Bereichs Ende des Jahres 2012 gegenüber dem Vorjahr entsprechend abgenommen. Das positive Ergebnis des Jahres 2013 führte aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zu einer Abnahme der Forderung gegenüber der komdat.com Management GmbH & Co. KG. 2.3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren komdat hat in 2013 erfolgreich ein Management Information System (ERP-System) implementiert. Mithilfe eines effektiven Zeiterfassungssystems können ab 2014 detaillierte und aussagekräftige Kennzahlen generiert werden. Dabei kann insbesondere der Umsatz bzw. Deckungsbeitrag je Mitarbeiter sowie der Zeitaufwand bzw. Deckungsbeitrag je Kundenauftrag analysiert werden. 3 NachtragsberichtNach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben:
4 PrognoseberichtErgebnisseitig wies die komdat.com GmbH in 2013 ein positives operatives Ergebnis aus. Entsprechend den vorläufigen Zahlen für das Jahr 2014 hat das Unternehmen das Ergebnis zwar nicht weiter verbessert, erwartet für das Geschäftsjahr 2014 aber wiederum ein annähernd ausgeglichenes operatives Ergebnis. Außerordentliche Vorgänge sowie Abschreibungen auf Beteiligungen und Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften werden in 2014 das Ergebnis nicht weiter belasten. Die Umsatzerlöse sind in 2014 deutlich zurückgegangen, was im Wesentlichen an der Aufgabe des B2C Geschäfts sowie an der Kürzung des Werbebudgets bei einem Großkunden liegt. Gleichzeitig konnten aber auch die Aufwendungen erheblich verringert werden, sodass der Umsatzrückgang weitgehend kompensiert werden konnte. Die Gesellschaft setzt dabei auch auf Personalabbau und das Instrument der Kurzarbeit. Zum in etwa ausgeglichenen Ergebnis 2014 werden insbesondere aperiodische Erträge aus Altaufträgen beitragen. Die Liquiditätssituation ist nach wie vor äußerst angespannt. Die beiden größten Lieferanten gewähren stillschweigende Zahlungszielverlängerung, um die Verbindlichkeiten insgesamt im Wesentlichen fristgerecht bedienen zu können. Auch ein von der Bank gewährter Überziehungsrahmen wird genutzt. 5 Chancen- und Risikobericht5.1 Risikobericht 5.1.1 Branchenspezifische Risiken Das konjunkturelle Umfeld ist derzeit zufriedenstellend. Sollte sich eine Abschwächung der Konjunktur einstellen, muss aber damit gerechnet werden, dass die Kunden des Unternehmens ihre Werbebudgets weiter einschränken, wodurch für die Gesellschaft erhebliche Umsatz- und auch Ergebnisrisiken entstehen können. Die komdat.com GmbH ist derzeit hierbei von einem Großkunden abhängig. Wesentliche Neukunden sind erst für das Jahr 2015 prognostiziert. 5.1.2 Ertragsorientierte Risiken Das Betriebsergebnis der komdat.com GmbH ist positiv. Trotz des niedrigeren Rohertrages konnte die Gesellschaft in die Gewinnzone rücken. Dies wurde durch Kostensenkungsmaßnahmen und effektivere Strukturen erreicht. Eine positivere Entwicklung erfordert allerdings auch in der Zukunft strukturelle Anpassungen beim Produktangebot und bei der Unternehmensorganisation. Damit können zusätzliche Aufwendungen in nicht unerheblicher Höhe einhergehen. Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Die komdat.com GmbH ist zum 31.12.2013 nicht überschuldet. Allerdings ist für eine insolvenzrechtliche Beurteilung aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinn-abführungsvertrages mit der Muttergesellschaft komdat.com Management GmbH & Co. KG die komdat.com GmbH nicht isoliert zu betrachten. Die Forderung aus Verlustübernahmen gegenüber der komdat.com Management GmbH & Co. KG beläuft sich auf 3,161 Mio. €. Diese Forderung wurde nicht einzelwertberichtigt. Zwar ist die komdat.com Management GmbH & Co. KG aufgrund von Verlustübernahmen der vergangenen Jahre bilanziell überschuldet, eine Überschuldung im Sinne der derzeit geltenden Insolvenzordnung liegt jedoch nicht vor, da von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen wird. Grundlage hierfür ist u. a., dass die in den vergangenen Jahren ergriffenen Sanierungsmaßnahmen im Produkt- und Gesellschafterbereich greifen werden; andernfalls liegt Bestandsgefährdung vor. 5.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin angespannt und bedarf einer genauen Finanzplanung. Die Verbindlichkeiten können bezahlt werden, aber in der Regel außer-halb der vereinbarten Zahlungsziele. Stundungsvereinbarungen bezüglich der geduldeten Überziehung der Zahlungsziele sind nicht schriftlich dokumentiert. Sollten die bislang seitens der Lieferanten eingeräumten Ratenzahlungsmöglichkeiten und Zahlungszielverlängerungen künftig nicht mehr gewährt werden, hätte dies für die Gesellschaft existenzielle Liquiditätsprobleme zur Folge. 5.2 Chancenbericht Mit Bestands- und insbesondere mit den neu gewonnenen Kunden wurden in 2014 Verträge mit kürzeren Zahlungszielen und neuen Preismodellen verhandelt. Die Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Kostenoptimierung werden weiter optimiert. 5.3 Gesamtaussage Nur unter der Voraussetzung, dass sich die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wieder verschlechtern, die Fortentwicklung der Geschäftsfelder im Bereich B2B positiv verläuft, die Sanierungsmaßnahmen greifen und die Lieferanten auch in Zukunft Ratenzahlungsmöglichkeiten/Verlängerung der Zahlungsziele einräumen, ist das Unternehmen nicht in seinem Bestand gefährdet. 6 Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bei Rechnungsstellung grundsätzlich nach 14 Tagen fällig. Die Kundenforderungen zum Bilanzstichtag sind bereits im I. Quartal des Jahres 2014 fast vollständig ausgeglichen. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft mit den beiden größten Lieferanten Ratenzahlungsvereinbarungen und eine Verlängerung der Zahlungsziele ausgehandelt, um die Liquiditätssituation zu verbessern. Seit 2009 unterhält die komdat.com GmbH weltweit Geschäftsbeziehungen in über 70 Ländern. Dementsprechend werden Leistungen auch in US-Dollar fakturiert. Um das Währungsrisiko zu mindern, werden die Fremdwährungsvorgänge auf einem separaten US-Dollar Bankkonto erfasst.
München, den 08.12.2014 Holger Aurich, Geschäftsführer Brutto-Anlagenspiegel zum 31. Dezember
2013
|
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2013 | Zugänge vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 | Abgänge vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 | Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2013 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.315,18 | 2.315,18 | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.315,18 | 2.315,18 | ||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 110.557,89 | 13.842,80 | 22.403,26 | 101.997,43 |
| Sachanlagen | 110.557,89 | 13.842,80 | 22.403,26 | 101.997,43 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 35.001,00 | 35.001,00 | ||
| 2. Beteiligungen | 221.706,80 | 221.706,80 | 0,00 | |
| Finanzanlagen | 256.707,80 | 221.706,80 | 35.001,00 | |
| Summen | 369.580,87 | 13.842,80 | 244.110,06 | 139.313,61 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2013 | Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2013 bis 31.12.2013 | Buchwert 31.12.2013 | Buchwert 31.12.2012 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.499,18 | 772,00 | 816,00 | 1.588,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.499,18 | 772,00 | 816,00 | 1.588,00 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 65.031,43 | 13.429,30 | 36.966,00 | 47.193,50 |
| Sachanlagen | 65.031,43 | 13.429,30 | 36.966,00 | 47.193,50 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 34.999,00 | 0,00 | 2,00 | 2,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | ||
| Finanzanlagen | 34.999,00 | 2,00 | 2,00 | |
| Summen | 101.529,61 | 14.201,30 | 37.784,00 | 48.783,50 |
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