Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
BAUFUCHS Plewa GmbH
Wüllener Straße 89, 48691 Vreden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Verena Bertmann seit 28.7.2022 | Prokura |
Matthias Friedrich-Karl Plewa seit 27.10.2003 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.44% | |
| 2.44% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAUFUCHS Plewa GmbHVredenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens/Geschäftsmodell Die BAUFUCHS Plewa GmbH ist im Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen, Bauelementen und sonstigen Baubedarfsartikeln, insbesondere im Sanitär- und Elektrobereich, einschließlich der Maschinen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen der Bauhandwerker an den Standorten in Vreden und Legden tätig. Ferner besteht ein Einzelhandel mit Haushalts- und Gartenartikeln. Sitz des Unternehmens ist Vreden. In unserem Unternehmen sind rd. 85 Mitarbeiter beschäftigt. Forschung und Entwicklung im Sinne des § 255 Abs. 2a HGB betreibt das Unternehmen nicht. Für den Einkauf und Vertrieb unserer Produkte ist allerdings ein umfassendes technisches und kaufmännisches Wissen sowie entsprechende Beratungskompetenz erforderlich. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Angaben des statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,9% höher als im Jahr 2021. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, der Fachkräftemangel und die nachlassende, aber immer noch ausdauernde Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt um 0,7% höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8% gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Im Baugewerbe das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3%). Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen um +4,6% im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6% ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernder hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022.1 Die Hochbauinvestitionen sind 2022 um 2,4% zurückgegangen. Alle drei Sparten (Wohnungsbau, gewerblicher und öffentlicher Hochbau) verzeichneten deutliche Einbußen. Das Statistische Bundesamt errechnete in diesem Zusammenhang zudem einen Preisanstieg von 15,8% mit dem die Verteuerung von Hochbauleistungen nochmals erheblich an Fahrt gewann (2021: +8,6%). Dieser Preisschock war einer der Hauptgründe für die Bauzurückhaltung. 2 2.2 Geschäftsverlauf Die BAUFUCHS Plewa GmbH blickt trotz der von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Lieferkettenproblemen beeinträchtigten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf ein zufriedenstellendes Geschäfts- und Finanzjahr zurück. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss der BAUFUCHS Plewa GmbH lag im Geschäftsjahr 2022 bei T€ 302 und somit um T€ 309 über dem Vorjahr (T€ ./.7). Der Umsatz der Gesellschaft ist um 17,4 % gestiegen. Das handelsrechtliche Rohergebnis lag bei T€ 4.979, und damit um T€ 465 über dem Vorjahreswert. Der Geschäftsverlauf 2022 hat sich trotz aller wirtschaftlichen Störungen positiv entwickelt. Umsatz und Ergebnis lagen im Bereich unserer Erwartungen zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren hohe Unsicherheiten auf der Kostenseite in Form höherer Beschaffungspreise (inkl. Frachtkostenzuschläge) sowie Probleme in den Lieferketten die größten Herausforderungen. Entsprechende Preisanpassungen mussten gegenüber Kunden gerechtfertigt werden. Dieses ist uns gelungen, so dass wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht konnten. 2.2.1 Investitionen Für die BAUFUCHS Plewa GmbH sind regelmäßige Investitionen insbesondere im Bereich der Logistik von großer Bedeutung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren aufgrund der in Vorjahren umfassend vorgenommener Investitionen in den Fuhrpark weniger Maßnahmen erforderlich. Die Beschaffung von Anlagevermögen ist in 2022 von T€ 341 im Vorjahr auf T€ 48 im Berichtsjahr gesunken. Dabei handelte es sich um Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. 2.2.2 Finanzierung Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen hat die Gesellschaft aus eigenen Mitteln finanziert. 2.2.3 Personal Unter Berücksichtigung von Teilzeitmitarbeitern und Ausbildungsverhältnissen betrug die durchschnittliche Gesamtbelegschaft 85 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl um 5 verringert. 2"Branchenbericht Hochbau", https://www.vr-bank.de/wir-fuer-sie/aktuelles-regionales/firmenkunden/branchenbeicht-branchen-special.html 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Das handelsrechtliche Rohergebnis lag mit T€ 4.979 um T€ 465 über dem Vorjahreswert. Der Umsatz ist preis- und auch mengenbedingt um 17,4% gestiegen. Der Betriebsaufwand ohne Materialaufwand (bestehend aus Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) betrug T€ 4.510 und lag lediglich um T€ 16 über dem Vorjahresaufwand. Im Vergleich zum Rohergebnis liegt der Anteil des Betriebsaufwandes bei 9,4 %, während dieses im Vorjahr mit 0,4 % geringfügig positiv war. Der Personalaufwand ist um T€ 81 gestiegen. Ursächlich für den absoluten Anstieg der Personalkosten sind im Wesentlichen reguläre Lohnerhöhungen. Der sonstige betriebliche Aufwand ist um T€ 16 gesunken. Auch hier unterlagen sämtliche Kostenpositionen den üblichen Schwankungen, so dass keine Position hervorzuheben wäre. Das Finanzergebnis beträgt T€ ./. 27 (Vorjahr: T€ ./. 18) und ist in Bezug auf die gesamte Ertragslage nicht von wesentlicher Relevanz. Es verdeutlicht außerdem die gute Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft. Nach einem fast ausgeglichenen Ergebnis vor Ertragsteuern im Vorjahr es im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T€ 442 gestiegen. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Vermögensstruktur Das Gesamtvermögen der BAUFUCHS Plewa GmbH sich von T€ 5.860 im Vorjahr um T€ 816 auf T€ 6.676 erhöht. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt und beläuft sich zum Abschlussstichtag auf T€ 826 (Vorjahr: T€ 1.104). Die Anlagenquote liegt bei 10,6 % (nach 16,1 % im Vorjahr). Die Vorräte sind infolge der Entwicklung in 2022 preis- und mengenbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 772 auf T€ 3.275 gestiegen. Hierin enthalten sind auch entsprechende Wertanpassungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände liegen mit T€ 2.016 auf Vorjahresniveau (T€ 2.007) . Die liquiden Mittel belaufen sich auf T€ 559 (Vorjahr: T€ 246). Kapitalstruktur: Das Eigenkapital hat durch Gewinnthesaurierung im Vergleich zum Vorjahr zugenommen und liegt bei T€ 3.529 (Vorjahr: T€ 3.228). Auf Basis der Erhöhung der Bilanzsumme hat sich zwar die Eigenkapitalquote von 55,1 % auf 52,9 % verringert, zeugt von einer soliden Finanzierung der Gesellschaft. Die Rückstellungen sind um T€ 201 auf T€ 321 gestiegen. Dieser Anstieg ist auf die bedingt durch die Ergebnisverbesserung gestiegenen Steuerrückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf T€ 2.826 (Vorjahr: T€ 2.512). Korrespondierend zu den Vorräten und Forderungen sind im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ + 371) angestiegen. Finanz- und Liquiditätslage: Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode - ausschließlich bestehend aus Kassenbestand und Bankguthaben liegt bei T€ 559 und somit um T€ 313 über dem Vorjahreswert von T€ 246. Er beträgt 8,4 % der Bilanzsumme (nach 4,2 % im Vorjahr). Zur Finanzierung des Anlagevermögens wurden Darlehensverbindlichkeiten eingegangen. Diese betragen am Abschlussstichtag T€ 547 (Vorjahr: T€ 593). Die Liquidität des Unternehmens ist sichergestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt mit Ausnahme von Anlageinvestitionen durch eine Kombination aus Eigenkapital und Lieferantenverbindlichkeiten. Im Geschäftsjahr 2022 war das Unternehmen jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 2.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Der Geschäftsverlauf der BAUFUCHS Plewa GmbH erfüllte im Geschäftsjahr 2022 die Erwartungen, so dass das Unternehmen insgesamt mit dem Geschäftsverlauf zufrieden ist. Die Folgen der zurzeit bestehenden Krisen für das Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 sind nicht verlässlich einschätzbar. Allerdings scheint im Bausektor, insbesondere im Wohnungsbau, eine merkliche Beruhigung einzutreten. Die hohen Baukosten und Zinsen führen zu einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft und somit auch zu sinkender Nachfrage nach entsprechenden Baustoffen. 3 Berichterstattung zur voraussichtlichen Entwicklung / Prognosebericht 2023 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft schrumpft seit Ende des vergangenen Jahres, nachdem sie sich bis in den Spätsommer hinein noch recht kräftig erholte. Zum einen dämpft die verhaltene Entwicklung der globalen Konjunktur das deutsche Exportgeschäft. Zum anderen belasten die hohen Inflationsraten die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Die Teuerung hat im Verlauf des vergangenen Jahres zunehmend an Breite gewonnen und verharrt seit Monaten auf historischen Höchstständen. In diesem Jahr wird das Bruttoinlandsprodukt um 0,4% zurückgehen und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate dürfte von 6,9% im Jahr 2022 auf 5,8% im Jahr 2023 und auf 2,1% im Jahr 2024 sinken. 3 3.2 Geschäftsverlauf / Prognose Die BAUFUCHS Plewa GmbH hofft darauf, dass sich die stabile wirtschaftliche Situation trotz aller negativen Tendenzen weiter fortsetzen wird. Aufgrund der geopolitischen Konflikte und der konjunkturaufzehrenden Inflationseffekte ist eine Prognose hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung kaum möglich. Auf Basis unserer derzeitigen Arbeitshypothese rechnen wir mit einer rückläufigen Entwicklung, die bezogen auf den Umsatz im niedrigen zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte. Wir gehen aber davon aus, dass zumindest das Niveau des Jahres 2021 im Umsatz als auch beim Jahresergebnis erreicht werden kann. 3 https://www,.ifo.de/fakten/2023-06-21/ifo-konjunkturprognose-sommer-2023-inflation-flaut-langsam-ab-aber-konjunktur Chancen- und Risikobericht 4.1 Risiken Die Baubranche und damit auch der Baustoffhandel wird sich in den nächsten Jahren abkühlen. Der Anstieg der Baupreise geht nur langsam zurück und die Kreditzinsen werden hoch bleiben, so dass sich die Nachfrage nach Bauleistungen weiter verringern wird und damit naturgemäß ein Risiko für jedes Unternehmen darstellt. Mittlerweile entwickeln sich in Deutschland strukturelle Probleme wie der Fachkräftemangel, die starke Regulierung sowie die Energiepreisentwicklung immer mehr zu Standortnachteilen. Diese bergen entsprechende Risiken für die Gesamtwirtschaft als auch für jedes einzelne Unternehmen. Insbesondere in der Entwicklung der Energiekosten infolge der hohen Belastung mit öffentlichen Abgaben sowie der ausufernden Bürokratie sehen wir für unsere inländische Wirtschaft mittlerweile einen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Ausland. Die in den vergangenen Jahren bestehenden Unsicherheiten an den Beschaffungsmärkten führten zu starken Preisausschlägen. Dieses betraf die originären Materialbeschaffungskosten. Angesichts der Markunsicherheiten bestehen solche Risiken nach wie vor. Hier versuchen wir, sofern möglich, durch entsprechende Vereinbarungen Einkaufspreise zu sichern sowie die Preissteigerungen an unsere Kunden weiterzugeben. Aufgrund unseres komplexen Angebots im Baustoffhandel sowie im Baumarkt sind wir auf Mitarbeiter mit hoher Fachexpertise und Beratungskompetenz angewiesen. Mit unserem derzeitigen Mitarbeiterstamm können wir unserem Anspruch eines kompetenten Partners gerecht werden. Nichtsdestotrotz bleibt der zunehmende Fachkräftemangel für uns weiter problematisch. Teilweise könnten dann Aufträge aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht abgearbeitet werden. Wie üblich im Einzelhandel halten wir eine umfangreiche Produktpalette in unserem Baumarkt vor. Es besteht naturgemäß permanent das Risiko, dass wir Kundenbedürfnisse nicht im Detail voraussagen können und sich hieraus Überbestände und Ladenhüter ergeben. Dieses Risiko versuchen wir durch eine umfassende und permanente Bestandsanalyse zu minimieren. Der Liquiditätsstatus wird zentral überwacht und gesteuert. Aufgrund der verfügbaren Barmittel und Kreditlinien sehen wir derzeit auch im Zuge rückläufiger Auftragseingängen keine Liquiditätsrisiken für unser Unternehmen. Das Risiko der Zahlungsunfähigkeit ist nicht zu erwarten. Risiken bestehen grundsätzlich auch im Zusammenhang mit dem Ausfall von Forderungen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informiert sich das Unternehmen vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der Kunden. 4.2 Chancen Unabhängig von den derzeit herrschenden Risiken bieten sich dem Unternehmen auch Chancen, insbesondere durch interne Handlungsstrategien. Die individuelle Kundenberatung ist eine unserer wesentlichen Chancen. Die immer weiter zunehmende Verarbeitung der digitalen Medien und die damit entstehende Informationsflut macht die individuelle Beratung mit kompetentem Personal zunehmend relevant. Gerade als kompetenter Ansprechpartner sind wir in der Lage, mit unserer langjährigen Erfahrung ein auf den Kunden zugeschnittenes Produktportfolio bereitzustellen und ihm zu vermitteln. Durch die Einbindung in Einkaufsgenossenschaften ist es uns möglich, entsprechende Synergien zu nutzen. Auch auf unser Fachpersonal ist aufgrund der Nähe zu unseren Kunden stets Verlass. Durch unsere Beratungsexpertise sind wir häufig Begleiter für Bauherren während der gesamten Bauphase und können das passende Material bereitstellen. Die BAUFUCHS Plewa GmbH wird ihr Investitionspotential trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung weiter ausbauen und mit dem technischen Vorsprung zuversichtlich in die Zukunft schauen. Ebenfalls können wir als Familienunternehmen mit einer gesunden Kapitalstruktur flexibel am Markt agieren. Hierin sehen wir gerade in diesem schwierigen Umfeld eine Chance für unsere Weiterentwicklung, die uns gegenüber unseren Kunden und Lieferanten zu einem verlässlichen Partner macht. 4.3 Gesamtbild der Risikolage Für das Geschäftsjahr 2023 lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt keine seriösen Prognosen abgeben. Durch den Krieg in der Ukraine und der Verschiebungen von Machtpolen ist die gesamte Weltwirtschaft durcheinandergeraten. Wie sich die Inflation und die Zinsen weiter entwickeln werden, ist derzeit spekulativ. Die weltweite Unsicherheit sowie die hohen Kosten dämpfen nachhaltig die Investitionsbereitschaft. Zugleich haben Unternehmen mit steigenden Kosten im Personalbereich zu kämpfen, um die Inflation auszugleichen. Wir nehmen bereits jetzt einen erhöhten Nachfragerückgang insbesondere im Wohnungsbau wahr, der sich auch auf unseren Verkauf auswirken wird. Die Risikolage hat sich durch die weltpolitische Entwicklung sowie schwer kalkulierbarer Preise für uns weiter verschlechtert. Vor diesem Hintergrund lassen sich eher pessimistische Aussagen über den weiteren Geschäftsverlauf machen, die sich auch in unserer Prognose widerspiegelt. Unter Berücksichtigung derzeitiger Risiken und der wirtschaftlichen Gesamtsituation des Unternehmens ist die Risikotragfähigkeit jedoch gegeben. Eine bestandsgefährdende Entwicklung ist nicht zu erwarten.
Vreden, 22. September 2023 BAUFUCHS Plewa GmbH Matthias Plewa, Geschäftsführer 1 "Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,9% gestiegen", https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht und allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Coesfeld unter der Firma BAUFUCHS Plewa GmbH mit Sitz in Vreden unter der Registernummer HRB 3918 eingetragen. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist prüfungspflichtig gem. § 316 ff. HGB. Die Gliederung der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften in § 266 Abs. 2,3 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB. Für die Offenlegung werden die §§ 325 ff HGB unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den steuerlichen und handelsrechtlichen Bestimmungen unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibung erfolgte linear in analoger Anwendung der nach steuerlichen Vorschriften definierten Nutzungsdauern. Von der Erleichterungsvorschrift des § 6 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes wurde so weit wie möglich Gebrauch gemacht. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte auf der Grundlage der jeweiligen Einkaufspreise unter Berücksichtigung von Rückvergütungen und Strukturabschlägen. Die Bewertung der Forderungen erfolgte mit ihrem Nominalbetrag. Mögliche Ausfallrisiken sind bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine aktivisch abgesetzte Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das laufende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Angaben zur Bilanz: Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus den in der Anlage befindlichen Anlagenspiegel nach § 284 Absatz 3 HGB. Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Gegenüber dem Gesellschafter (gleichzeitig auch Geschäftsführer) bestanden Forderungen in Höhe von Euro 116.577,66 und Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 36.011,54. Es handelt sich hierbei um laufende Verrechnungskonten, die mit dem EURIBOR zzgl. 2 Prozentpunkten verzinst werden. Die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten (268 Absatz 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Abgesehen von den Sicherheiten, die von Dritten für die Gesellschaft gewährt werden (Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von Euro 48.882,44, sind Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 546.673,63 durch Sicherungszession und -übereignung gesichert. Ferner besteht eine Garantieverpflichtung aus den Lieferbeziehungen der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG und der Baumarkt Allianz West GmbH in Höhe der jeweiligen aktuellen Beteiligung an der Baumarktallianz West GmbH. Darüber hinaus bestehen bei einem großen Teil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte, so dass aus Vereinfachungsgründen der Gesamtwert der unter diesem Bilanzposten ausgewiesenen Verbindlichkeiten als gesicherter Betrag gezeigt wird. Ferner besteht noch eine Höchstbetragsbürgschaft gegenüber der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG in Höhe von Euro 81.000,00. 4. Sonstige Angaben 1. § 285 Nr. 3a HGB Zum 31.12.2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von jährlich Teuro 400. 2. § 285 Nr. 7 HGB Im Geschäftsjahr 2022 waren im Durchschnitt 85 (Vorjahr 90) Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. 3. § 285 Nr. 10 HGB Die Geschäftsführung wurde während des abgelaufenen Geschäftsjahres durch Herrn Matthias Plewa wahrgenommen. Hinsichtlich der Gesamtbezüge wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. § 285 Nr. 11 HGB Auf die Darstellung des Anteilsbesitzes wird in Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. 5. § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgendes zur Beschlussfassung vor: Der Jahresüberschuss wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Anlage zum Anhang Anlagespiegel 2022 gem. § 284 Abs. 3 HGB
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 gem. § 245 HGB für das Geschäftsjahr 2022 als Einheit (§264 Absatz 1 HGB) bestehend aus Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang sowie des Lageberichtes nach § 289 HGB
Vreden, den 22. September 2023 BAUFUCHS Plewa GmbH diese vertreten durch Matthias Plewa, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkVorstehender zur Veröffentlichung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BAUFUCHS Plewa GmbH, Vreden Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der BAUFUCHS Plewa GmbH, Vreden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Der Bestätigungsvermerk wird nach den seit 2018 geltenden gesetzlichen Vorgaben erteilt und gibt in deutlich erweiterter Form Urteile zu den Teilbereichen "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss" und "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" ab. Dabei werden zum Teil die Kriterien aus der Beschreibung von Art und Umfang der Prüfung sowie aus dem Abschnitt "Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung" wiederholt. Im Sinne einer kompakten Zusammenfassung der Prüfungsergebnisse ist diese Tatsache dem Sinngehalt des Bestätigungsvermerks in der neuen Form immanent. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse Ø entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022. Ø vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitestgehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus Ø identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. Ø gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. Ø beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. Ø ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Ø beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ø beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seiner Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. Ø führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben bei der BAUFUCHS Plewa GmbH, Vreden, sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung. Da während meiner Prüfung keine nennenswerten Prüfungsfeststellungen zu Mängeln im internen Kontrollsystem zu konstatieren waren, war eine entsprechende Berichterstattung entbehrlich.
46325 Borken, den 22. September 2023 Weinbrenner, Wirtschaftsprüfer |
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