PhönIXX2020 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Matthias Nerz seit 27.2.2026 | Geschäftsführer |
Jan Frederic Theil seit 14.7.2015 | Prokura |
Sebastian Schreiber seit 20.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SySS GmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. GeschäftsmodellDie SySS GmbH (im Nachfolgenden "SySS" oder "Gesellschaft") ist einer der führenden Anbieter von Dienstleistungen im Bereich der IT-Sicherheit. Durch zahlreiche Kundenprojekte verfügt die SySS über umfangreiche Erfahrung in den folgenden Geschäftsbereichen: • Penetrationstests: Gezieltes ethisches Hacking im Rahmen von Penetrationstests im Kundenauftrag, dokumentiertes Eindringen in IT-Systeme, Analyse von Schwachstellen und Sicherheitslücken, Empfehlung zur Sicherheitsverbesserung (ohne Produktempfehlung). • Digitale Forensik: Aufklärung akuter IT-Sicherheitsvorfälle und Erfassung gerichtsverwertbarer Daten. • Red Teaming: zielgerichtete Angriffe gegen Unternehmensnetzwerke zur Prüfung von IT-Sicherheitsmaßnahmen. • Schulung: Seminare für Kunden, Fortbildung in IT-Sicherheit, Wissensvermittlung auch durch Print- und Fernsehmedien. • Live-Hacking: Angriffe erlebbar machen, Sensibilität steigern. Als erfahrener Anbieter in der Durchführung von Penetrationstests ist die SySS überaus erfolgreich im Aufdecken von IT-Sicherheitslücken bei kleinen und mittleren, sowie Großunternehmen bis hin zu DAX-Gesellschaften, Bundesbehörden und Universitätseinrichtungen, Banken und Versicherungen. Darüber hinaus unterhält die SySS ein 100%iges Tochterunternehmen in Österreich, mit Sitz in Wien. 2. Forschung und EntwicklungDie SySS beschäftigt ein Research-and-Development-Team, um neue Technologien im Bereich der IT-Sicherheit zu entwickeln und dem dynamischen Marktumfeld gerecht werden zu können. In diesem Bereich sind 3 Mitarbeiter tätig. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaftsleistung ist 2023 leicht zurückgegangen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %. Hauptgründe für diese Entwicklung waren die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen. Diese gingen einher mit einer schwachen Nachfrage aus dem In- und Ausland1. Bei den IT- und Informationsdienstleistern lässt sich seit Ende 2020 ein kräftiges Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich beobachten, das sich 2023 fortgesetzt hat. Das gilt besonders für die Informationsdienstleister. Hier dürfte der Megatrend Cloud-Computing eine große Rolle spielen. Auch bei den IT-Dienstleistern setzt sich der Aufwärtstrend fort, seit Mitte 2023 allerdings mit etwas geringeren Veränderungsraten. Hier macht sich bemerkbar, dass mehreren Kunden der IT-Dienstleister vor allem der Industrie zunehmend Aufträge ausgehen und sie so bei manchen externen Dienstleistungen sparen müssen2. Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt auch die Nachfrage im Bereich IT-Security. Die SySS ist Marktführer für Penetrationstests in Deutschland. Um diese Marktführerschaft auszubauen ist die Gesellschaft breit aufgestellt. SySS bietet den Kunden außer den Penetrationstests auch Schulung der IT-Verantwortlichen in digitaler Forensik (Aufklärung akuter Sicherheitsvorfälle) und Red-Teaming an. Im Beisein des Verantwortlichen werden gezielte Angriffe (Advanced Persistent Threat = APT) aus der externen Perspektive simuliert. Da sich das Sicherheitsbedürfnis auch im Rahmen von Smart-Home-Anwendungen in schnellem Maße ausbreitet, positioniert sich die SySS durch Live Hacking in den visuellen Medien äußerst werbewirksam. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen sind somit erfolgversprechend und die SySS ist durch die aufgezeigten Dienstleistungsangebote gut aufgestellt. 2. Geschäftsverlauf und LageDie SySS ist auch im Geschäftsjahr 2023 weiter deutlich gewachsen. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Rohertrag um 1.891 T€ gesteigert werden, dies entspricht einem Gesamtrohertragswachstum von 9,40 % im Vergleich zum Vorjahr. 3. Lagea) Ertragslage
Das Jahresergebnis ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Jahresüberschuss mit 3.072 T€ beträgt 13,96 % des Rohertrags. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1.489 T€ an, die Personalkostenquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 63,72 % auf 65,01 % leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Vergleich zum Vorjahr um 243 T€ zugenommen. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es konnten im Berichtsjahr alle eingeräumten Skonto-Abzüge realisiert werden. Im Jahr 2023 wurde ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 4.787 T€ erzielt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -1.186 T€. Für Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten wurden -104 T€ aufgewendet. Gewinnausschüttungen wurden in Höhe von -4.000 T€ vorgenommen. Das Eigenkapital reduzierte sich im Jahr 2023 von 5.396 € auf 4.468 T€ zum 31.12.2023. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 32,15 %. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Das Unternehmen finanziert sich aus den bestehenden liquiden Mitteln. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Die SySS GmbH ist personalkostenintensiv und dadurch raumkostenintensiv. Da die SySS GmbH die Räumlichkeiten angemietet hat, fließen sowohl die Personalkosten als auch die Raumkosten regelmäßig ab. Aufgrund umfassender Miet- und Leasingverträge wird kein zusätzliches Kapital gebunden, wodurch die Finanzplanung erleichtert wird. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich bei Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen i.H.v. 135 T€ erhöht. Nach Abschreibungen i.H.v. 239 T€ (im Vorjahr i.H.v. 240 T€) auf 486 T€ vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögengegenstände sind um 528 T€ von 3.420 T€ auf 3.948 T€ gestiegen. Der Barmittelbestand hat um 292 T€ auf 7.054 T€ abgenommen. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: • Gesamtleistungsentwicklung; • dem Betriebsergebnis; • der Branchenentwicklung. Für die interne Unternehmenssteuerung werden u.a. nachstehende Kennzahlen herangezogen. • Gesamtleistungsrendite und • Gesamtleistung pro Mitarbeiter. Der Rohertrag pro Mitarbeiter beträgt im Berichtsjahr 137,57 T€ (Vorjahr 135,95 T€). Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss nach Steuern durch Rohertrag) ist im Vergleich zum Vorjahr von 14,72 % auf 13,96 % zurückgegangen. 5. GesamtaussageDie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als sehr gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant positiv, mit weiterer Steigerung. III. PrognoseberichtDas Management geht davon aus, dass das Unternehmen den starken Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortsetzen wird. Nachfolgend ist die Management-Prognose für die Jahre 2023 und 2024 dargestellt.
Mit der voranschreitenden Digitalisierung in den Unternehmen, wird der Schutz vor kriminellen Eingriffen immer wichtiger. Die Nachfrage nach IT-Sicherheit wächst kontinuierlich. Die SySS GmbH passt sich der Nachfrage an und baut ihren Personalbestand kontinuierlich aus. Der Standort Tübingen ist durch die Nähe zur Universität besonders geeignet. Die in Tübingen angesiedelten Institute der Max-Planck-Gesellschaft für künstliche Intelligenz (KI), sowie weitere Ansiedlungen entsprechender IT-Unternehmen wie Biotechnik, Medizintechnik und Logistikunternehmen (Cyber-Valley) bieten in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart und Universität Hohenheim ein ideales Umfeld, um junge Informatikspezialisten als Mitarbeiter zu rekrutieren. Das Berichtsunternehmen plant die Mitarbeiterzahlen von 160 in 2023 auf 165 aufzustocken. Für das Jahr 2024 wird in der Planung bei einem Wachstum von 5,0% mit einem Rohertrag i.H.v. 21.013 T€ gerechnet. Aufgrund der Fixkostendegression wird ein Anstieg der Umsatzrendite auf 14,99 % erwartet. Für das Jahr 2025 erwartet das Management ein Wachstum des Rohertrags im Vergleich zum Vorjahr von ca. 5 % bei nahezu gleichbleibender Umsatzrendite von 14,96 %. IV. Chancen- und RisikoberichtBei den Unternehmen und Haushalten in Deutschland ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit sehr hoch. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab. Dennoch sind Informations- und Kommunikationsdienstleistungen, kurz: IKT-Dienstleistungen, in der digitalisierten Welt von heute mehr denn je gefragt3. Insgesamt haben sich Umfang- und Gefährdungspotential von Risiken für die Ertragslage nach Einschätzung der Geschäftsführung aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der anhaltenden Krisen und anderen Risikofaktoren gegenüber dem Vorjahr nicht verringert. So sind die nominalen Umsätze bei den IT- und Informationsdienstleistern 2023 kräftig gewachsen. Auch für das Jahr 2024 wird in der Branche mit einem positiven Umsatzwachstum gerechnet, allerdings mit etwas schwächeren Veränderungsraten4. Das Risiko verzögerter Zahlungseingänge durch die krisenbedingten Bonitätsverschlechterungen bei den Kunden wird als gering eingeschätzt. Dies ist zum einen auf die zeitnahe Fakturierung von Dienstleistungsrechnungen und ein gut funktionieredes Mahnwesen zurückzuführen. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Jahren mit einer weiterhin positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDie Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Infolgedessen sind Forderungsausfälle erfreulicherweise die absolute Ausnahme. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden können sich abzeichnende derartige Risiken frühzeitig erkannt werden. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Darüber hinaus werden Wertpapiere im Anlagevermögen langfristig gehalten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen einen konservativen Ansatz. VI. ZweigniederlassungsberichtDas Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Tübingen über nicht eingetragene inländische Niederlassungen in Frankfurt und München.
Tübingen, den 11. Dezember 2024 gez. Sebastian Schreiber, Geschäftsführer 1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024 2 Quelle: VR Branchen special, IKT-Dienstleistungen 4.09 vom April 2024 3 Quelle: VR Branchen special, IKT-Dienstleistungen 4.09 vom April 2024 4 Quelle: VR Branchen special, IKT-Dienstleistungen 4.09 vom April 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die SySS GmbH hat ihren Sitz in Tübingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 382420 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB. Der Jahresabschluss der SySS GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellkosten (Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten) bewertet. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: 1. durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78%), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde 2. Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0% nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit sowie ein Rententrend von 0% und eine Fluktuation von 0% 3. Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Darüber hinaus wurden für Altersversorgungsverpflichtungen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizuliegenden Zeitwert von Wertpapieren im Sinn des § 266 Abs. 2 A. III. 5. bestimmt, Rückstellungen zum beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuernachzahlungen für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Schutzklausel nach § 286 Abs.3 HGB wurde in Anspruch genommen. Angaben zu Finanzanlagen nach § 285 Nr. 18 a) und b) HGB Die folgenden Finanzinstrumente wurden über ihrem beizulegendem Zeitwert (Kurswert) ausgewiesen:
Eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 S. 6 HGB ist unterblieben, da der Wert der Finanzinstrumente in den vergangenen sechs Monaten nicht um mehr als 20% gesunken ist und der Durchschnittswert der letzten zwölf Monate nicht um mehr als 10% gesunken ist. Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen in Höhe von 124.045,32 Euro (Vorjahr 124.044,48 Euro) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.824,00 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Sonstige Rückstellungen
Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer i.H.v. 680.449,37 Euro (im Vorjahr 144.849,38 Euro) und aus sozialer Sicherheit i.H.v. 11.382,62 Euro (im Vorjahr 12.225,36 Euro) sowie aus Verbindlichkeiten aus Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer i.H.v. 938.878,86 Euro (im Vorjahr 0,00 Euro). Verbindlichkeitenspiegel
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung i.H.v. 19.012,48 Euro (im Vorjahr 30.666,51 Euro) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Erträge aus Vermögensgegenständen i.H.v. 5.794,57 Euro und Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen i.H.v. 8.345,00 Euro nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechnet. VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Herr Sebastian Schreiber war während des abgelaufenen Geschäftsjahres alleiniger einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Bezüglich der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Außer dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 3.072.385,49 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von 671.166,92 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 3.743.552,41 Euro, der verwendet werden kann. Die Geschäftsführung beschließt, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Tübingen, 11. Dezember 2024 gez. Sebastian Schreiber, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SySS GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SySS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SySS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, 18. Dezember 2024 Mauer
Unternehmensberatung GmbH
gez. Stephan Mauer, Wirtschaftsprüfer gez. Prof. Dr. Stefan Marx, Wirtschaftsprüfer |
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