Berliner Haus Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sina Wigger seit 24.5.2019 | Prokura |
Karoline Hecker seit 12.11.2013 | Prokura |
Cord Hecker seit 30.10.2013 | Vorstandsmitglied |
Dirk Tonner seit 30.10.2013 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUTOPLUS AGWolfsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Das Geschäftsmodell und die Positionierung von AUTOPLUS Die AUTOPLUS AG (im folgenden: AUTOPLUS) bietet privaten und gewerblichen Kund*innen alle automobilen Services aus einer Hand. Neben Reparaturen und Montagen, Wartungen und Inspektionen inkl. Hauptuntersuchung und Abgasinspektion erhalten die Kund*innen darüber hinaus Unfall- und Glasreparaturen sowie Auto-Zubehör und Pflegemittel. Als weitere Standbeine etablieren sich der Handel von Gebrauchtwagen und Neufahrzeugen sowie der Handel mit E-Bikes. Die AUTOPLUS Fachwerkstätten werden in Technologiekompetenz, Leistungsspektrum und Kundenfreundlichkeit ständig weiterentwickelt. Die Leistungen werden nach Vorgaben der Fahrzeughersteller erbracht und hierbei Originalteile verwendet, welche direkt über die Zulieferer der Automobilindustrie bezogen werden. Somit bleiben Garantie und Gewährleistung der Fahrzeuge voll erhalten und Preisvorteile werden genutzt. AUTOPLUS steht im Wettbewerb zu den vertragsgebundenen Werkstätten der Automobilindustrie. AUTOPLUS bietet konzeptionell oft im Gegensatz zum gebundenen Markt den Autofahrer*innen attraktive Pakete mit transparenten Leistungen und Preisen an. Bereits in einem frühen Stadium der Marktentwicklung erfolgte die Investition in die Ausbildung und Ausstattung als Kfz-Fachwerkstatt für Elektromobilität. Hierdurch agiert AUTOPLUS heute unter anderem als Vertragswerkstatt für die Elektro-Transporter der Deutschen Post und vermarktet Elektrofahrzeuge in Eigenregie. Das Sortiment wurde mittlerweile um Elektrofahrräder und deren Reparatur erweitert. In der ganzheitlichen Betrachtung des Bedarfs der Autofahrer*innen wird auch ein umfangreiches Sortiment an Ladestationen für Elektrofahrzeuge angeboten und mit dem eigenen Elektrofachbetrieb im privaten und geschäftlichen Umfeld installiert. AUTOPLUS hat sich regional als anerkannte Preis-Leistungsmarke ("Retail-Brand") für die Reparatur von Personenkraftwagen und Kleintransportern durchgesetzt und gehört zu den führenden Systemanbietern unter den herstellerunabhängigen Werkstätten in Deutschland. In Kombination mit dem Fachmarkt- und Fahrzeughandelsgeschäft sowie dem Angebot an Ladeinfrastruktur erhalten die Autofahrer*innen praktisch alle Leistungen für ihre Auto-Mobilität aus einer Hand. Dies wird ebenfalls von Fuhrparkbetreibern und Leasinggebern mit jüngeren und professionell genutzten Fahrzeugen geschätzt, welche sich zunehmend für professionelle markenungebundene Anbieter öffnen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die durch Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg entstandenen Schwierigkeiten in den Logistik- und Lieferketten sowie Kapazitätsprobleme insbesondere bei Microchips begannen sich für die Automobilbranche im Laufe des Jahres 2023 aufzulösen, so dass die aufgestaute Nachfrage sukzessive abgearbeitet werden konnte. Ebenfalls hat die für Unternehmen im August und für Privatpersonen im Dezember 2023 ausgelaufene Förderung für Elektrofahrzeuge noch einmal punktuell für Spitzen in den Erstzulassungen geführt. Die Neuwagenabsätze mit 2,85 Mio. Einheiten in 2023 waren zwar deutlich unter dem Vor-Corona Niveau, stellten aber eine Steigerung von 7,3% zum Vorjahr dar. Zusammen mit einem um 4,3% gestiegenen Durchschnittspreis führte dies zu einem deutlichen Umsatzplus im Neuwagenabsatz. 49% der Neuzulassungen in 2023 waren statistisch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, wobei hiervon über die Hälfte MHEVs (Mild Hybrid Electric Vehicle) waren, welche eigentlich nur den aktuellen Standard der Verbrenner-Technologie darstellen. Die Absätze von rein Batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) blieben mit 0,5 Mio. Stück (Vorjahr 0,47) Mio. und einem Anteil von 17,6% unter den Erwartungen (vgl. Bericht des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Die bessere Verfügbarkeit an Neufahrzeugen führte auch zu einer etwas höheren Verfügbarkeit von Gebrauchtwagen. Der Absatz von Gebrauchtwagen ist um 6,9% gestiegen und beträgt nur etwa 84% des Vor-Corona Niveaus 2019. Gleichzeitig sind aufgrund der besseren Verfügbarkeit die Durchschnittspreise wieder etwas gesunken (vgl. Bericht des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Nach dem Bericht des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist die Kfz-Branche im Jahr 2023 insgesamt deutlich um 11,9% (Vorjahr 3,0%) gewachsen. Die Durchschnittspreise im Fahrzeughandel sind nach dem Report 2023 der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) bei den Gebrauchtwagen leicht um -1% im (Vorjahr +19,4%) auf 18.620 Euro (Vorjahr 18.800 Euro) gesunken und bei den Neuwagen um 4,3% im (Vorjahr 13,2%) auf 44.630 Euro (Vorjahr 42.790 Euro) angestiegen, so dass hierdurch ein deutlich höheres Umsatzvolumen erwirtschaftet wurde. Weiterhin steht auch das Kraftfahrzeuggewerbe unter dem Einfluss der erheblich gestiegenen Preise für Energie und sonstige Rohstoffe und den mittlerweile deutlich erhöhten Tarif- bzw. Lohnabschlüssen. Die durchschnittliche Inflation blieb in 2023 nach 6,9% im Vorjahr mit 5,9% auf hohem Niveau. Das Volumen im Kfz-Servicegeschäft erhöhte sich auf 33,8 Mrd. Euro (Vorjahr 28,7 Mrd. Euro). Der Zuwachs basiert im Wesentlichen auf den gestiegenen Durchschnittskosten im Bereich der Unfallschäden mit einem Plus von 15,3% auf 2.189 Euro (Vorjahr 1.899 Euro). Die weiteren durchschnittlichen Kostenaufwände haben sich ebenfalls deutlich entwickelt: Für die Fahrzeugwartung bzw. Inspektion lagen diese in 2023 bei 357 Euro (Vorjahr 329 Euro) und für die durchschnittlichen Reparaturkosten bei 178 Euro (Vorjahr 153 Euro). Die Wartungshäufigkeit ist mit 1,0 pro Pkw und die Reparaturhäufigkeit mit 0,39 pro Pkw und Jahr im Vergleich zu 0,40 im Vorjahr nahezu unverändert. Die Jahresfahrleistung reduzierte sich im Jahr 2023 erneut auf 12.440 Kilometer (Vorjahr 12.670 km). Das Marktvolumen im Kfz-Servicemarkt wird im Wesentlichen im Gebrauchtwagensegment zwischen einem Fahrzeugalter von 4-12 Jahren erwirtschaftet. So fällt bis zum Fahrzeugalter von 3 Jahren nur etwa ein Wartungs- und Reparaturaufwand von 305 Euro pro Jahr an, wohingegen ab einem Fahrzeugalter von 6 Jahren ein Aufwand von 571 Euro pro Jahr entsteht. Zum 31.12.2023 waren laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland insgesamt 49,1 Mio. (Vorjahr 48,7 Mio.) Pkw zugelassen (vgl. Kraftfahrtbundesamt, Pressemitteilung Nr. 08/2024). Das entspricht einer Zunahme von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge steigt seit Jahren kontinuierlich an und liegt mittlerweile bei 10,3 Jahren. Vor 20 Jahren hat das Durchschnittsalter noch etwa 7 Jahre betragen. Die Zahl der Kfz-Betriebe ist 2023 mit 36.170 Werkstätten erneut gesunken, darunter 14.120 herstellergebundene Vertragswerkstätten (-170 zum Vorjahr) und 22.050 freie Werkstätten (-80 zum Vorjahr). Auch die Anzahl der Beschäftigten im Kfz-Gewerbe ist auf 430.000 (Vorjahr 434.000) gesunken, wobei sich hierin die Anzahl der Auszubildenden sogar um 1.700 erhöht hat. Insgesamt sinkt der Anteil der herstellergebundenen Werkstätten am Reparatur- und Wartungsmarkt und die Konzentration der markengebundenen Betriebe hält weiter an. Der Anteil der freien Werkstätten macht 50% der Kfz-Servicevolumens aus, im Vergleich zu 44% der markengebundenen Werkstätten. Nur noch 6% der Arbeiten werden im Do-it-yourself erbracht. Die Nutzung des Internets für den Kfz-Servicebereich hat sich fest etabliert. 49% der Autofahrer*innen sind laut DAT-Report bereit, Wartungs- und Servicearbeiten verbindlich online zu buchen, wobei die Bereitschaft bei Jüngeren unter 29 Jahren mit 64% sogar noch deutlich ausgeprägter ist. 2. Geschäftsverlauf Ein milder Winter hat Anfang des Jahres keine witterungsbedingten Impulse erzeugt und durch die außerordentlich hohe Inflation war eine deutliche Kauf- und Investitionszurückhaltung für höhere Auftragswerte spürbar. Hierdurch verliefen insb. die ersten beiden Tertiale unter den Erwartungen. Im Herbst wurden einige Reparaturen nachgeholt und der frühe Winteranfang setzte zusätzliche Impulse, insbesondere im Reifengeschäft, so dass das letzte Tertial erwartungsgemäß verlaufen ist. Die geschlossenen Filialen Hildesheim (Oktober 2022) und Recklinghausen (Februar 2023) haben zu einem einmaligen Umsatzrückgang und einem außerordentlichen Aufwand geführt. Nach dem Auslaufen der Förderung von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und Sättigungseffekten im Markt für Transportsysteme sind zusätzlich Webshop-Umsätze deutlich zurückgegangen und Lagerbestände mussten mit deutlichen Preisabschlägen veräußert werden. Ansonsten wächst AUTOPLUS flächenbereinigt im klassischen Servicebereich und im Absatz von Elektrofahrrädern. Kund*innen nehmen Dienstleistungspakete stark in Anspruch und buchen diese häufig online. Ein weiterer Wachstumstreiber stellt das Geschäftskundengeschäft dar, unter anderem im Service von Elektrofahrzeugen. Der Fahrzeughandel ist zu einem festen Baustein im Unternehmenskonzept geworden. Umsatz und Ergebnis lagen insgesamt unter den Erwartungen. Rückgänge aus Filialschließungen und im Fernabsatzgeschäft sowie außerordentliche Steigerungen bei Materialpreisen und Mietkosten konnten nicht vollständig durch insbesondere Preissteigerungen kompensiert werden. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Berichtsjahr um 0,9 % auf 26,9 Mio. Euro (Vorjahr 27,2 Mio. Euro) zurückgegangen. Hierbei sind die Schließungen der Filialen Hildesheim zum 31.10.2022 und Recklinghausen zum 28.02.2023 zu berücksichtigen. Bereinigt um diese Flächen und das Fernabsatzgeschäft ist das sonstige Geschäft um 0,83 Mio. Euro gewachsen. Der Rohertrag ist gleichzeitig um 99.889 Euro bzw. 0,6 % gewachsen. Aufgrund der allgemeinen Inflation konnten Kosten trotz der Filialschließungen nicht wesentlich gesenkt werden oder haben sich sogar erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 65.680 Euro leicht auf 5,5 Mio. Euro gesunken. Der Personalaufwand stieg aufgrund von Lohnsteigerungen und Inflationsausgleichsprämien um 72.102 Euro auf 9,4 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt 359.358 Euro (Vorjahr 273.439 Euro). Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wurde ein positives Ergebnis von 964.800 Euro (Vorjahr 814.622 Euro) erwirtschaftet. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 122.821 Euro (Vorjahr 129.105 Euro). Insgesamt konnte das prognostizierte Umsatzwachstum, hauptsächlich durch den Rückgang im Online-Handel und die Filialschließungen, nicht erreicht werden. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen liegt trotzdem auf einem stabilen Niveau. b) Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 354.623 Euro aus. Die Bilanzsumme konnte um 395.304 Euro reduziert werden und beträgt zum Bilanzstichtag 8,62 Mio. Euro (Vorjahr 9,02 Mio. Euro). Hierbei wurde das Umlaufvermögen um 545.893 Euro reduziert. Investitionsgüter wurden aufgrund von Förderprogrammen und attraktiveren Finanzierungskonditionen gekauft und haben zur Ausweitung des Sachanlagevermögens um 161.037 Euro beigetragen. Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus den Warenvorräten, dem Fahrzeugbestand und der Betriebs- und Geschäftsausstattung, weil die Betriebsgebäude grundsätzlich angemietet werden. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten der bilanzierten Sachanlagen in Höhe von 2,59 Mio. Euro betragen zum Bilanzstichtag 6,88 Mio. Euro und stellen ein großes Potenzial an stillen Reserven für die Gesellschaft dar. Hierin befinden sich auch bedeutende Investitionen in die Digitalisierung, welche sich sichtbar amortisieren. Im Berichtsjahr wurden Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung, insb. Werkstattausrüstung, Informationstechnologie (IT) und Fahrzeuge, in Höhe von 791.754 Euro getätigt. Das Umlaufvermögen umfasst etwa 103 Prozent des kurz- und mittelfristigen Fremdkapitals (working-capital). Das Verhältnis von Anlagevermögen zu Eigenkapital beträgt etwa 116 Prozent. Alle Vermögens- und Finanzkennzahlen bewegen sich in einem gesunden Bereich. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt zum großen Teil über kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Kreditverbindlichkeiten sind im Berichtsjahr um 784.268 Euro gesunken. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben um 536.812 Euro zugenommen, da mit Lieferanten attraktive Zahlungskonditionen vereinbart wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 33.568 Euro erhöht. Aufgrund des Zinsniveaus auf den Kapitalmärkten sind die Bankdarlehen neben einer KfW-Förderlinie als zinsgünstige Geldmarktkredite abgeschlossen worden. Das Zinsniveau war hierbei in 2023 deutlich höher als in 2022, was sich in den deutlich gestiegenen Zinskosten bemerkbar gemacht hat. 4. Mitarbeiterentwicklung Die Mitarbeiterzahl beträgt 196 Personen (Vorjahr 205), darunter 17 Aushilfen (Vorjahr 13) und zusätzlich 74 Auszubildende (Vorjahr 79). Der Personalaufwand ist trotz der Filialschließungen aufgrund von Gehaltssteigerungen auf 9,42 Mio. Euro angewachsen (Vorjahr 9,35 Mio. Euro). Das entspricht einer Personalaufwandsquote von 35,0 % vom Umsatz gegenüber 34,4 % im Vorjahr. Das Werkstattgeschäft erfordert technisch qualifiziertes Personal, welches nur aufwändig am Arbeitsmarkt akquiriert werden kann. Aus diesem Grund wird stark in die Berufsausbildung von Fachkräften investiert und diese in der Regel nach der Ausbildung übernommen, so auch im Berichtsjahr. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren leiten sich für die Gesellschaft aus den wesentlichen Einsatzfaktoren Mensch (Personal), Ware (Ersatzteile, Zubehör und Gebrauchtwagen und E-Bikes) und Raum (Werkstattplätze, Verkaufsfläche) ab. So werden im Filialcontrolling insbesondere die Kennzahlen der Personalaufwandsquote (vergleiche Entwicklung Mitarbeitende) und Handelsspanne bzw. Rohertragsquote von 57,9 % im Berichtsjahr (Vorjahr 57,1 %) regelmäßig auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft. Aufgrund der außerordentlichen Bedeutung des Dienstleistungsanteils werden in der Erfolgsrechnung die Kennzahlen der Mitarbeiterleistung von insgesamt 133.400 Euro in 2023 (Vorjahr 126.000 Euro - Auszubildende, Aushilfen und Teilzeitkräfte werden mit 1/3 bewertet) einer besonderen Analyse unterzogen. Die Auftragsvolumina werden zudem täglich überwacht. Das Unternehmenscontrolling wird durch die buchungsgenaue Ergebnisberichterstattung des DATEV Finanz- und Rechnungswesens unterstützt und beinhaltet neben der üblichen EBIT-Rechnung zielgerichtete Planungs- und Überwachungsmodule zur effektiven Filialsteuerung. III. Prognosebericht Die Entwicklung des Kfz-Servicevolumens hängt stark mit der Entwicklung des Fahrzeugbestands und des Nutzungsverhaltens zusammen. Der bestimmende Trend der letzten Jahre waren langlebigere Fahrzeuge und Teile in Verbindung mit längeren Wartungsintervallen, was eine sinkende Reparatur- und Wartungshäufigkeiten bei gleichzeitig wertigeren Aufträgen mit sich brachte. Dieser Trend hat bei der Technologie des Verbrennungsmotors seinen Höhepunkt erreicht, so dass sich Wartungs- und Verschleißreparaturhäufigkeiten stabilisieren. Das Beratungsunternehmen Bain & Company prognostiziert bis 2035 jedoch eine weitere Abnahme der Unfall-Reparaturen um 3,7% aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Fahrassistenzsystemen in den Fahrzeugen, welche Unfälle verhindern oder vermindern. Deutlich stärker wird die Branche in den kommenden Jahren der Wandel zu den alternativen Antriebsformen verändern auch wenn die Zuwachsraten sich aufgrund der auslaufenden Bundesförderung von Elektrofahrzeugen abgeschwächt haben. Durch die europäische Gesetzgebung und die CO 2 -Flottenziele bleibt ein Übergang zur Elektromobilität unumgänglich. Mit einem wesentlichen Einfluss des Elektroantriebs auf den Servicemarkt ist erst in den nächsten Jahren zu rechnen, wenn neuere Fahrzeuge in den Bereich des wachsenden Servicebedarfs kommen. Hierdurch werden Wartungs- und Reparaturaufwände sinken und das Marktvolumen insgesamt abnehmen, wobei die Entwicklung der Teile- und Arbeitspreise dem entgegenlaufen kann. Auf den freien Markt treffen technologische Neuerungen in der Regel noch einmal verzögert, da hier Fahrzeuge vermehrt nach der ersten Besitzumschreibung repariert und gewartet werden. Nichtsdestotrotz steigt auch hier schon jetzt der Handlungsbedarf an Investitionen und Ausbildung in Bezug auf neue Technologien. Gleichzeitig erzeugt die zunehmende Digitalisierung extern und intern einen Innovationsdruck, den nur profilierte Anbieter erfüllen können. Nachdem ein Trend zur "Sharing-Economy" mit einer Zunahme an Miet- und Leihkonzepten im Automobilbereich zu beobachten war, wurden diese Angebote während der Corona-Pandemie und auch danach deutlich eingeschränkt und auch bewusst gemieden. Die Wertschätzung der individuellen Mobilität und damit der Nutzung eines eigenen Fahrzeugs ist laut DAT-Report 2024 noch einmal gestiegen, so dass 81% ein eigenes Auto für unverzichtbar halten (Vorjahr 77%). Dies hat positive Auswirkungen auf den gesamten Kfz-Markt. Als echte Mobilitätsalternative wird mittlerweile das E-Bike angesehen. Laut DAT-Report haben 20% der Autobesitzer parallel ein E-Bike und 64% davon sehen dies in der Nutzung als Alternative zum Pkw an. AUTOPLUS hat sein Geschäftsmodell erfolgreich modifiziert, als naheliegenden Bestandteil den Fahrzeughandel integriert, das klassische Leistungsangebot greifbarer sowie attraktiver für Kund*innen gestaltet und sich hier einen Vorsprung vor dem Wettbewerb erarbeitet. Unproduktive Kosten werden reduziert und in die Ausbildung und Übernahme von Fachkräften investiert und auch Preisanpassungen können durchgesetzt werden. Auf dieser Grundlage ist mittelfristig mit weiterem Wachstum von Umsatz und Ertrag zu rechnen. Für 2024 wird von einem moderaten Umsatz- und deutlichem Ergebniswachstum gegenüber dem Berichtsjahr ausgegangen. Frühzeitig hat die Gesellschaft in die Digitalisierung und neue Technologien investiert, so dass heute ein Großteil der Aufträge online beauftragt wird. In der Wartung und Reparatur von Elektrofahrzeugen gibt es signifikante Umsätze, die auch hier weitere Investitionen in Technik und Ausbildung von Mitarbeitenden unterstreichen. Für die kommenden Jahre wird hier an einer Ausweitung des Serviceangebots insbesondere im Zusammenhang mit der Antriebsbatterie gearbeitet. Der Mobilitätsgedanke wurde erweitert und, neben dem ganzheitlichen automobilem Angebot, um das Elektrofahrrad ergänzt. Dies findet sich auch im modifizierten AUTOPLUS Claim "Das PLUS für Ihre Mobilität." wieder. In der Bearbeitung des Filialportfolios ist die Bereinigung von unrentablen Standorten abgeschlossen. Als Erweiterung wird der Neubau in Halberstadt in 2024 angestrebt, welcher in 2023 noch nicht umgesetzt werden konnte. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Kurzfristig wirkt sich durch die Bevölkerungsstruktur und die aus dem Arbeitsleben ausscheidenden Baby-Boomer in einem Mangel an Fachkräften aus, was sich in der Kfz-Branche bereits heute an sinkenden Beschäftigtenzahlen ablesen lässt (s. Abschnitt II.1.). Dieser Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen, so auch im Kfz-Gewerbe Konzepte notwendig sind, um diesem zu begegnen. Der Wandel zum Elektroantrieb, wie in III. beschrieben, wird deutliche Veränderungen mit sich bringen. Reine Elektrofahrzeuge sind wartungs- und verschleißärmer mit entsprechend geringerem Aufwand bzw. Umsatz für den Kfz-Servicemarkt. Bei Hybridfahrzeugen mit einem Verbrennungs- und einem Elektroantrieb steigt der Aufwand durch die Notwendigkeit, beide Antriebstechnologien zu warten und zu reparieren. Die Automobil-Aftersales Studie von Bain & Company des Jahres 2020 sagt neben dem beschriebenen stärkeren Rückgang an Unfall-Reparaturen durch Fahrassistenzsysteme einen geringen Rückgang des Gesamtmarktes durch die Technologie des Elektroantriebs um 1% bis 2030 und um weitere 0,9% bis 2035 voraus. Der ZDK prognostiziert hierbei den Rückgang nicht durch einen sinkenden Lohnumsatz, sondern aus einem geringeren Teileumsatz. Der Wettbewerb um die Kfz-Services wird bei einer Reduzierung des Marktvolumens zunehmen, was durch rezessive Wirtschaftsphasen verstärkt wird. Dies zwingt Anbieter zu effizienten Kostenstrukturen und attraktiven Kundenangeboten. Gleichzeitig besteht die Notwendigkeit, in die Ausbildung und Ausrüstung im Hinblick auf neue Antriebstechnologie zu investieren. Hieraus kann geschlossen werden, dass die Konsolidierung voranschreiten wird und unprofilierte Anbieter dem Innovations- und Wettbewerbsdruck nicht standhalten. Durch das steigende Durchschnittsalter der Fahrzeuge und das zunehmende Kostenbewusstsein von Flottenbetreibern wird es gleichzeitig zu einer Marktanteilsverschiebung zu preiswerteren Werkstätten und Werkstattsystemen kommen. Hierbei kommt laut der e-mobil BW Studie zum Servicemarkt 2040 Intermediären, wie Versicherungen, Flottenbetreibern bzw. deren Plattformen eine besondere Rolle in der Steuerung dieses Bedarfs zu, so dass es notwendig ist, entsprechende Schnittstellen und Prozesse abzubilden. Überlebenswichtig für die Kfz-Betriebe ist der ungehinderte Zugang zu den technischen Informationen der Fahrzeughersteller. Ansonsten wäre eine Monopolisierung der Aftersalesprozesse die Folge. Im Hinblick auf die stark wachsende Ersatzteildiversifizierung muss der freie Markt in der Lage sein, das richtige Teil mit den dazugehörigen Einbauanweisungen beziehen zu können. Der Gesetzgeber hat diese Notwendigkeit erkannt und mit der Überarbeitung der Euro 5/6-Verordnung zumindest dafür gesorgt, dass die Fahrzeughersteller die Basisdaten zur Ersatzteilidentifikation zur Verfügung stellen. Über die neue EU-Typengenehmigungsverordnung 2018/858 wird sichergestellt, dass die Informationen fahrzeugspezifisch auf Basis der Fahrzeugidentnummer (FIN) und in maschinenlesbarer Form zur Verfügung gestellt werden. Diese Entscheidung wurde von den Fahrzeugherstellern wiederum restriktiv interpretiert, so dass europäische Interessenvertretung des unabhängigen automobilen Aftersales diese Verpflichtung und deren Umsetzung rechtlich nachgehalten und die Umsetzung für den gesamten Fahrzeugbestand eingefordert haben. Im November 2023 hat der EUGH im Verfahren C-319/22 klargestellt, dass die Fahrzeughersteller technische Informationen in einem Format bereitstellen müssen, das zur elektronischen Weiterverarbeitung vorgesehen ist und entsprechend durchsucht werden kann. Die neuen Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik haben zukünftig große Auswirkungen auf den Kfz-Servicemarkt. Gemäß EU-Verordnung 75/2015 werden seit 2018 alle neuen Pkw-Modelle mit einem sog. E-Call-Notrufsystem ausgestattet. E-Call ist ein automatisch abgesendeter Notruf bei einem Unfall, was vielen Menschen das Leben retten kann. Auf der anderen Seite eröffnet es der Automobilindustrie die Möglichkeit, per Fernsteuerung in die Fahrzeugsysteme einzugreifen mit der Konsequenz, dass die hauseigenen Pannendienste bevorzugt werden könnten oder eine Schaden- und Servicesteuerung in ausgewählte Werkstätten erfolgt. In diesem Zusammenhang aber auch mit Blick auf beispielsweise vernetzte Hausgeräte und digitale Geschäftsmodelle wurden von der europäischen Kommission Regulierungen wie der Data Act 130/22(B) eingeführt. Im hochkomplexen Automobilsektor sind jedoch spezifischere rechtliche Bestimmungen erforderlich, um die im Data Act verankerten Prinzipien durchzusetzen und die nötige Rechtssicherheit zu gewährleisten. Dabei geht es für den Kfz-Servicemarkt um konkrete rechtliche und technische Maßnahmen zum Zugang zu Echtzeit-Fahrzeugdaten, Funktionen und Ressourcen sowie der Mensch-Maschine-Schnittstelle zur bidirektionalen Kommunikation mit dem Fahrer. Die Marktentwicklung in Bezug auf die Durchdringung der neuen Car- und Ride-Sharing-Konzepte der Automobilhersteller, Autovermietungen und sonstiger Mobilitätsanbieter wurde auch unabhängig von dem starken Rückgang in der Nutzung durch die Corona-Pandemie korrigiert. Die Modellversuche konnten nur in Metropolen erfolgreich umgesetzt werden und die mangelnde Wirtschaftlichkeit bewegte Wettbewerber wie BMW und Mercedes-Benz dazu, ihre Aktivitäten zu vereinigen und zu veräußern. In vielen Städten und im ländlichen Gebieten wird es daher aus mangelnder Wirtschaftlichkeit kaum Alternativen zur individuellen Mobilität in Form des eigenen Fahrzeugs geben. Die Auswirkungen auf den Kfz-Service dürften sich daher nur auf Metropolen beschränken und insgesamt überschaubar bleiben. Die Auswirkungen der stark gestiegenen Energiekosten schlagen sich in gestiegenen Mobilitätskosten nieder, was zu einer reduzierten Nutzung des Pkw und entsprechend reduziertem Bedarf an Wartungs- und Reparaturleistungen führt. In dem für AUTOPLUS primär entscheidenden Bereich der Gebrauchtwagen ist mit weiter ansteigenden Lebensdauern, einem Bestandswachstum und Investitionen hierin zu rechnen, was dem Nachfragerückgang entgegensteht und diesen überkompensieren sollte. b) Ertragsorientierte Risiken Die AUTOPLUS AG hat mit einer breiten Stammkundschaft, einer breiten Aufstellung von Geschäftsbereichen rund um die Mobilität sowie einem umfangreichen Online-Angebot eine solide Geschäftsbasis und kann mögliche vorübergehende Rückgänge in einzelnen Bereichen durch andere kompensieren. Nicht rentable Standorte wurden in den letzten beiden Jahren konsequent geschlossen, so dass die vollständig gesunde Basis noch besser entwickelt werden kann und hierzu positive Beiträge leistet. Das Informationsverhalten der Konsumenten ist grundsätzlich durch eine zunehmende Inanspruchnahme von internetbasierten Technologien geprägt, die ortsunabhängig eine sofortige Verfügbarkeit von Preisen und Informationen über Produkte und konkurrierende Anbieter ermöglichen. Im Bereich von Zubehör und Ersatzteilen gibt es eine umfangreiche Anzahl von preisaggressiven Anbietern, was anhaltend negativ auf Umsatz und Handelsspanne in diesem Bereich wirkt. Im Bereich der Werkstattdienstleistungen hat noch kein Anbieter eine durchdringende Akzeptanz der Kund*innen erreicht, und das Online-Angebot von autoplus.de erfreut sich starkem Kundenzuspruch und erreicht eine immer höhere Durchdringung. Im Arbeitsmarkt herrscht ein Engpass an Fachkräften. AUTOPLUS setzt daher weiterhin auf die Aus- und Weiterbildung eigener Fachkräfte, um sich auch langfristig unabhängiger vom restriktiven Arbeitsmarkt zu machen. Gleichzeitig werden Prozesse automatisiert und digitalisiert. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft profitiert am Kapitalmarkt von guten Bonitätsbewertungen namhafter Banken und Auskunfteien. Potenziellen Währungsrisiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Finanzierungsrahmen werden meist in Form von zinsgünstigeren Geldmarktkrediten in Anspruch genommen und attraktive Zahlungsziele mit Lieferanten vereinbart. Insgesamt resultiert hieraus eine überschaubare Zinslast. Durch das in den letzten Jahren modifizierte Geschäftsmodell mit wachsenden Geschäftsfeldern in Verbindung mit dem optimierten Filialportfolio ist davon auszugehen, dass das Unternehmen weiterhin nachhaltig positive Cashflows erwirtschaftet. 2. Chancenbericht AUTOPLUS ist ein regionaler Anbieter mit markantem Auftritt und bietet Leistungen nach Vorgaben der Fahrzeughersteller inklusive Originalteilen, wodurch die Herstellergarantie voll erhalten bleibt. Die professionellen Leistungen werden meist als attraktive transparente Pakete angeboten. Diese Marktbearbeitungsformel wird sowohl von privaten als auch gewerblichen Kunden geschätzt, und auch immer mehr professionelle Flottenbetreiber öffnen sich aufgrund von Budgetrestriktionen diesen Angeboten für ihre Neufahrzeuge. Das Geschäftsmodell wurde bereits vor einigen Jahren um den Fahrzeughandel erweitert, wodurch Potenziale aus bestehenden Kundenkontakten gehoben werden. Die hohe Loyalität und das Vertrauen der Kund*innen in AUTOPLUS machen sich in einer gesteigerten Kauf- und Zahlungsbereitschaft bei Gebrauchtwagen positiv bemerkbar. Frühe Investitionen in die Online-Fähigkeit der Betriebe und Leistungen werden stetig erweitert, zahlen sich zunehmend aus und können bei anhaltendem Trend zur Digitalisierung als echter Wettbewerbsvorteil genutzt werden. Zuletzt wurde über die digitale Buchungsstrecke in Verbindung mit einer zeitlich unbeschränkten sowie kontaktlosen Fahrzeugabgabe und -abholung erreicht, dass Kund*innen die Services von AUTOPLUS jederzeit und prozesseffizient in Anspruch nehmen können. In diesem Zusammenhang werden Prozesse zunehmend personalunabhängiger und können perspektivisch auch durch Dienste mit Künstlicher Intelligenz unterstützt und abgenommen werden. Auch können prädiktive Wartungsangebote eingeführt werden. Der Verbrennungsmotor wird noch einige Jahre die dominante Technologie im Kfz-Service bleiben und der Fahrzeugbestand steigt zunächst weiter an. Die überproportionalen Wachstumsraten bei den Elektrofahrzeugen kann die Gesellschaft jedoch bereits zeitnah nutzen. Durch die frühe Investition in die Ausbildung von Hochvolt-Fachkräften sowie in entsprechende Werkstattausrüstung ist AUTOPLUS ein interessanter und kompetenter Partner für neue Marktteilnehmer in der Elektromobilität. Neben den vermarkteten Wallboxen als Ladelösung für Elektrofahrzeuge, werden darüber hinaus die Installation von Ladeinfrastruktur und Komplettlösungen für Privathaushalte sowie Geschäftskunden inklusive Flottenbetreibern angeboten. Der nachhaltige Trend in der Mobilität zu Elektro-Fahrrädern wurde im Vertrieb und Service von E-Bikes mit einem starken Preis-/Leistungsverhältnis erfolgreich pilotiert und in der Folge auf weitere Filialen übertragen. Kund*innen sehen AUTOPLUS hier als kompetent an und das Sortiment hebt Synergien zu vorhandenen Leistungen, wie Transportsysteme oder Nachrüstung von Anhängerkupplungen. Etwa 30% der Mitarbeitenden von AUTOPLUS sind Auszubildende, so dass ein Nachwuchs an Fachkräften geschaffen wird, die mit dem Konzept und den Prozessen des Unternehmens bestens vertraut sind und bevorzugt übernommen werden. Im demografischen Wandel besteht hier ein Wettbewerbsvorteil im Ringen um zukünftige Fachkräfte. Normalerweise werden mit zunehmendem Fahrzeugalter mehr Arbeiten in Eigenregie oder durch Nachbarschaftshilfe ausgeführt. Da aber die Fahrzeugtechnik durch den immer stärkeren Einsatz von Elektronik deutlich komplizierter wird, können die Autofahrer*innen bei modernen Fahrzeugen in Zukunft immer weniger Wartungs- und Reparaturarbeiten selbst durchführen. Bereits für die Fehlerdiagnose oder das Auslesen des Bordcomputers muss in der Regel die Hilfe einer Fachwerkstatt, wie AUTOPLUS, in Anspruch genommen werden. Aufgrund der Tatsache, dass die Lebenserwartung der Fahrzeuge auf deutlich über 12 Jahre gestiegen ist, lohnt es sich zudem für die Besitzer in den Werterhalt ihrer Fahrzeuge zu investieren, die vor 25 bis 30 Jahren kurz vor der Verschrottung standen. 3. Gesamtaussage Unternehmerische Entscheidungen bringen es mit sich, dass man mehr oder weniger schwerwiegenden Risiken ausgesetzt wird. Risiken sind alle denkbaren Ereignisse und Entwicklungen, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken können. Wichtige Aufgabe des betriebsinternen Risikomanagements ist daher die Verminderung der potenziellen Risiken bei gleichzeitiger Nutzung der möglichen Chancen aus den unternehmerischen Aktivitäten. Das interne Kontrollsystem (IKS) bildet die Basis zur frühzeitigen Identifikation, Analyse und Bewertung von risikorelevanten Unternehmensereignissen. Die Koordination des Risikomanagements erfolgt zentral durch die Geschäftsleitung und dem Finanzmanagement. Zusammen mit dem Aufsichtsrat werden unternehmensinterne, branchenspezifische und gesamtwirtschaftliche Risiken regelmäßig erörtert und ggf. Maßnahmen zur Vermeidung, Abschwächung oder Eliminierung getroffen. AUTOPLUS kann mit eigener Kraft und Aktivität erfolgreich auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren und ihre Geschäftskonzepte erfolgreich umsetzen. Finanzielle Risiken sind absehbar abgesichert. Die Entwicklungen in der Antriebstechnologie werden hierbei als Chance für das Unternehmen gesehen. Gegenüber konjunkturellen Schwächephasen ist das Unternehmen im Kern unabhängig und kann im Gegenteil hier profitieren, wenn Autofahrer*innen ihre Fahrzeuge länger halten und preiswertere Angebote im Vergleich zu den markengebundenen Werkstätten bevorzugen. Durch die Intensivierung neuer Geschäftsfelder wächst das Unternehmen flächenbereinigt und kann Rückgänge überkompensieren, die durch den Wettbewerb des Internethandels im Zubehörgeschäft entstehen. Im Kernbereich der Werkstattleistungen ist AUTOPLUS schon jetzt zum digitalen Vorreiter geworden und kann seine Fähigkeiten beim zunehmenden Digitalisierungstrend ausspielen. Ebenso entwickelt sich die Gesellschaft zum kompetenten Komplettanbieter im Bereich der Elektromobilität inklusive Elektrofahrrädern und profitiert hiervon langfristig. Die Kund*innen schätzen darüber hinaus den direkten Kontakt zu AUTOPLUS, sind auf die Diagnose vor Ort in der Regel angewiesen und legen darüber hinaus auf die persönliche Betreuung Wert. AUTOPLUS wird das Geschäftsmodell des ganzheitlichen Automobil- und Mobilitätsangebotes ausweiten. Die Abhängigkeit von der Konjunktur ist wie dargestellt zu vernachlässigen und reduziert sich auch in Bezug auf das Wetter, wie bei der saisonalen Umbereifung. Die Ertragsqualität wird hierdurch nachhaltig gesteigert. Die Marktentwicklung muss kontinuierlich beobachtet werden. AUTOPLUS sieht sich in diesem Entwicklungsprozess mit seinen innovativen und trotzdem flexiblen sowie effizienten Strukturen selber als Treiber, welcher Veränderungen beschleunigt und für sich nutzt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Stamm an Kund*innen. Forderungsausfälle sind durch die breite Streuung im Endverbraucherbereich die absolute Ausnahme. Die Rechnungen werden von den Kund*innen vorab oder spätestens nach Abnahme unmittelbar bezahlt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der gewerblichen Kunden sowie eine vorherige Bonitätsprüfung. Die üblichen Finanzierungsgeschäfte im Gebrauchtwagenhandel werden über externe Finanzierungsdienstleister abgewickelt, wodurch der Gesellschaft kein Risiko entsteht. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter möglichst hoher Ausnutzung von Skontonachlässen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien langjähriger Partner-Banken. Diese werden in der Regel als zinsgünstige Geldmarktkredite auf Euribor-Basis abgeschlossen. Mittelfristige Kredite wurden im Geschäftsjahr 2020 in Form von KfW-Mitteln zu Corona-Sonderkonditionen aufgenommen, welche insgesamt zinsgünstig sind. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Handelsgeschäfte der Gesellschaft müssen jedoch nicht gesondert abgesichert werden, da sie keinem besonderen finanzwirtschaftlichen Risiko unterliegen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und ist Mitglied bei der Creditreform Inkassogesellschaft. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Unselbständige Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft zum Bilanzstichtag an folgenden Standorten unterhalten: 12107 Berlin-Mariendorf, Großbeerenstraße 4 12459 Berlin-Schöneweide, Siemensstraße 34 12555 Berlin-Köpenick, Salvador-Allende-Straße 117 16356 Ahrensfelde OT Eiche, Landsberger Chaussee 16 29410 Salzwedel, Karl-Marx-Straße 3 29525 Uelzen, Am Funkturm 2 30449 Hannover, Marianne-Baecker-Allee 3 31785 Hameln, Hastenbecker Weg 31 38106 Braunschweig, Bültenweg 44 38229 Salzgitter, Peiner Straße 246 38300 Wolfenbüttel, Neindorfer Straße 12 38350 Helmstedt, Emmerstedter Straße 18a 38518 Gifhorn-Gamsen, Hamburger Straße 69 38644 Goslar, Am Helleberg 3 38820 Halberstadt, OdF-Straße 8a 39126 Magdeburg, Ziolkowskistraße 11 39340 Haldensleben, Gerikestraße 93 C 39576 Stendal, Lützowstraße 5 55469 Simmern, Sonnenhof 13 56412 Heiligenroth, Obere Illbach 3 56477 Rennerod, Gewerbestraße 11 56626 Andernach, Buchenstraße 9 Die Zweigniederlassungen haben keine eigene Verwaltung und berichten an die jeweiligen Vorstandsbereiche in der Unternehmenszentrale.
Wolfsburg, den 19. April 2024 gez. Cord Hecker gez. Dirk Tonner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Identifikation des Unternehmens
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des Aktiengesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem Gliederungschema des § 266 Abs. 2, 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Für geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, welcher pauschal über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die in Vorjahren entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden unter Annahme einer betrieblichen Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen werden unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Dotierung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Bilanzierung liquider Mittel erfolgt zu Nennwerten. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Altersvorsorgeverpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) nach dem Deckungskapitalverfahren mit Passivprimat angesetzt. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Ausweis von Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes erfolgt im Finanzergebnis. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Abzinsung der Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 395 (Vorjahr: EUR 1.989). Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaft ist mit einem Kapitalanteil von 100 % an der AMV Autoteile und Markenzubehör Vertriebs-GmbH mit dem Sitz in Wolfsburg beteiligt, in deren Jahresabschluss zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von EUR 935 und ein Jahresergebnis in Höhe von EUR -1.067 ausgewiesen werden. Die Beteiligung wird zum Buchwert in Höhe von EUR 32.500 ausgewiesen. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Zeitwert in Höhe von EUR 935 wurde nicht vorgenommen, da sich die Gesellschaft noch im Aufbau befindet und die Wertminderung voraussichtlich nicht dauerhaft ist. Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.811.750,00. Es ist zum Bilanzstichtag eingeteilt in 1.811.750 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von insgesamt EUR 1.811.750,00. b) Genehmigtes Kapital Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 war kein genehmigtes Kapital vorhanden. c) Beteiligungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Die AUTO plus Verwaltungs-GmbH, Wolfsburg, hält einen Anteil an der Gesellschaft im Sinne des § 20 Abs. 1 AktG von mehr als 25%. d) Kapitalrücklage In der Kapitalrücklage wird gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB ein Betrag ausgewiesen, der bei der Ausgabe von Anteilen ohne Nennbetrag über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurde. In die Kapitalrücklage wurden während des Geschäftsjahrs keine Beträge eingestellt. Für das Geschäftsjahr wurden der Kapitalrücklage keine Beträge entnommen. e) Bilanzgewinn In den Bilanzgewinn des Geschäftsjahrs wurde der vorhandene Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 245.649,90 (Vorjahr: 215.041,59) einbezogen. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB unter Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas gebildet und beinhaltet verschiedene Investitionszuschüsse. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt korrespondierend zur Buchwertentwicklung der bezuschussten Vermögensgegenstände. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von EUR 96.025 wurden zum Bilanzstichtag gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 96.025 saldiert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen EUR 92.759. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.266 aus der Bewertung des Deckungsvermögens mit dem beizulegenden Zeitwert und mit den Anschaffungskosten ist gemäß § 268 Abs. 8 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Als sonstige Rückstellungen werden solche für ungewisse Verbindlichkeiten aus Personalverpflichtungen (TEUR 176), Berufsgenossenschaftsbeiträgen (TEUR 94), Gewährleistungsrisiken (TEUR 42), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 37), Kosten künftiger Großbetriebsprüfung (TEUR 16), Archivierungskosten (TEUR 9), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 12), Kundenboni (TEUR 30), Tantiemen (TEUR 56) und Prozessrisiken (TEUR 43) ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus folgender Übersicht:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen über Verkaufsfilialen innerhalb fester Vertragslaufzeiten mit einem Gesamtbetrag in Höhe von EUR 26 Mio. sowie aus Leasing- und Mietverträgen für Werkstattausrüstung, Kfz und EDV-Geräte mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 90. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von EUR 1.726 (Vorjahr: EUR 1.645) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von EUR 1.887 (Vorjahr: EUR 6.690) verrechnet. Ertrag aus Kapitalherabsetzung Nach Maßgabe der Regelungen in § 6 Abs. 1d) der Satzung sowie § 237 AktG erfolgte aufgrund der Beschlüsse des Vorstands vom 31.03.2023 eine Zwangseinziehung von 18.250 auf den Namen lautenden Stückaktien, welche mit einer Herabsetzung des Grundkapitals um EUR 18.250 verbunden wurde. Die aus der Kapitalherabsetzung gewonnenen Erträge in Höhe von EUR 18.250 wurden in voller Höhe zur Zahlung an die betroffenen Aktionäre verwendet. Aufwand aus Kapitalrückzahlung Im Zusammenhang mit der Zwangseinziehung von 18.250 Aktien wurden an die betroffenen Aktionäre Einziehungsentgelte in Höhe von EUR 24.090 ausgezahlt. VI. Sonstige Pflichtangaben Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:
Darüber hinaus wurden von der Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 74 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführungsorgan Als Mitglieder des Vorstands der AUTOPLUS AG sind bestellt: - Herr Cord Hecker, Wolfsburg, Dipl.-Kfm. (Vorsitzender), - Herr Dirk Tonner, Berlin, Kaufmann. Die Angabe der Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Aufsichtsrat Als Mitglieder des Aufsichtsrats der AUTOPLUS AG sind bestellt: - Herr Prof. Dr. Falk Hecker, Wolfsburg, Geschäftsführer der Hecker GmbH, Wolfsburg (Vorsitzender) - Herr Thilo Brocksch, Ludwigsburg, (stellv. Vorsitzender) Vorstandsvorsitzender der BAMAKA Aktiengesellschaft, Bad Honnef, - Herr Peter Bühner, Essen, Rechtsanwalt. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 38 gewährt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 354.623,02 einen Betrag in Höhe von EUR 90.587,50 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,05 je Aktie zu verwenden und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 264.035,52 als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Wolfsburg, den 19. April 2024 gez. Cord Hecker gez. Dirk Tonner Anlage: Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Damen und Herren, im Geschäftsjahr 2023 befasste sich der Aufsichtsrat der AUTOPLUS AG regelmäßig und ausführlich mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens. Den nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben und Pflichten ist er nachgekommen und fasste die in seinen Verantwortungsbereich fallenden Beschlüsse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsrat dem Vorstand bei grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik sowie der strategischen Unternehmensausrichtung beratend zur Seite. In sämtliche Entscheidungen, die für die Gesellschaft von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher oder mündlicher Form über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse des Unternehmens informiert. Zusätzlich berichtete der Vorstand fortlaufend über das Filialportfolio sowie über den Status der strategischen Geschäftsfelder. Entscheidungsrelevante Unterlagen erhielten wir stets zeitnah, um uns ausführlich vor und in unseren Sitzungen beraten zu können. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen erläuterte der Vorstand ausführlich in schriftlicher oder mündlicher Form. Gemeinsam mit dem Vorstand analysierten wir die Ursachen der Abweichungen. Darüber hinaus bestand stets ausreichend Raum für die Beratung der strategischen Entwicklung der Gesellschaft. Sitzungen des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2023 führte der Aufsichtsrat insgesamt vier reguläre Sitzungen durch. Die Präsenzquote der zweimal im Kalenderhalbjahr stattfindenden Sitzungen belief sich jeweils auf 100 %. An allen regulären Sitzungen des Aufsichtsrates haben jeweils alle Aufsichtsräte und Vorstände teilgenommen. Eilbedürftige Angelegenheiten wurden zudem in zusätzlichen Telefon- bzw. Videokonferenzen oder unter Nutzung elektronischer Kommunikationsmedien im Umlaufverfahren entschieden. Jahresabschlussprüfung Die Treuhand Ostfalen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Helmstedt hat den Jahresabschluss der AUTOPLUS AG sowie den Lagebericht für das am 31. Dezember 2023 beendete Geschäftsjahr unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Bericht von der Treuhand Ostfalen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde uns rechtzeitig zur Einsicht und Prüfung ausgehändigt und allen Aktionären zusammen mit dem Jahresabschluss mit der Einladung zur Hauptversammlung übersendet. Der Abschlussprüfer stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung und hat keine Erkenntnisse über wesentliche Schwächen des Kontroll- und Risikomanagementsystems, vor allem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, angeführt. Die Prüfung hinsichtlich der Beachtung aller relevanten gesetzlichen Vorschriften und regulatorischen Anforderungen blieb ohne Beanstandung. Die Treuhand Ostfalen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft informierte über die Leistungen, die zusätzlich zu den Abschlussprüferleistungen erbracht wurden. Umstände, die eine Befangenheit des Abschlussprüfers befürchten lassen, lagen nicht vor. Feststellung des Jahresabschlusses Der Aufsichtsrat hat die Abschlussunterlagen und den Bericht von der Treuhand Ostfalen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erörtert und einer eigenen sorgfältigen Prüfung unterzogen. Er ist zu der Überzeugung gelangt, dass die Berichte insbesondere den gesetzlichen Anforderungen aus §§ 317, 321 HGB genügen. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwendungen zu erheben und stimmte dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wurde durch den Aufsichtsrat am 14.05.2024 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der AUTOPLUS AG für das Geschäftsjahr 2023 satzungsgemäß festgestellt. GewinnverwendungsvorschlagDen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns unter Einbeziehung des Gewinnvortrags hat der Aufsichtsrat geprüft und für angemessen befunden. Unter Berücksichtigung der positiven Geschäftsentwicklung ist damit eine nachhaltige Gewinnausschüttung gewährleistet. Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand Während des Berichtszeitraums ist die Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat unverändert geblieben ist. Dank an den Vorstand und die Belegschaft Der Aufsichtsrat dankt allen Beschäftigten der AUTOPLUS AG für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit und Einsatzbereitschaft sowie dem Vorstand für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Sie alle haben mit ihrem persönlichen Engagement dazu beigetragen, dass die Gesellschaft sich auch unter dynamischen Rahmenbedingungen erfolgreich behauptet und durch den Aufbau der strategischen Geschäftsfelder auf eine positive Zukunftsentwicklung setzen kann. Nach unserer Einschätzung befindet sich die Gesellschaft auf einem erfolgreichen Entwicklungspfad und wir wünschen allen Beteiligten auf diesem Weg allen denkbaren Erfolg!
Wolfsburg, im Juni 2024 gez. Prof. Dr. Falk Hecker, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AUTOPLUS AG, Wolfsburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AUTOPLUS AG, Wolfsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUTOPLUS AG, Wolfsburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Helmstedt, den 03.05.2024 Treuhand
Ostfalen GmbH
gez. Küstermann, Wirtschaftsprüfer |
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