Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Wankelmann seit 2.10.2018 | Geschäftsführer |
Bernd Richter seit 6.8.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rila Feinkost-Importe GmbH & Co. KommanditgesellschaftStemwedeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021der RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-LevernA. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens war im Geschäftsjahr der Import und Handel mit Lebensmitteln einschließlich Weinen, Spirituosen und frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln sowie die Verpackung von Waren. Die Haupttätigkeit der Jürgen Langbein GmbH, Kaltenkirchen (Tochtergesellschaft), erstreckt sich auf die Herstellung von Fonds, Saucen, Delikatesssuppen und Brühpasten. Die Produktion erfolgt in der auf eigenem Grundstück in Kaltenkirchen befindlichen Produktionsstätte. Die Menzi GmbH, Versmold, hat zum Geschäftsgegenstand die Herstellung und den Vertrieb von Lebensmitteln aller Art, insbesondere die Herstellung und den Vertrieb von konservierten und nicht konservierten Feinkostartikeln. Die Produktion erfolgt in der auf eigenem Grundstück in Versmold befindlichen Produktionsstätte. Der Konzern beschäftigt sich derzeit nicht mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine hohe Rezession gefallen. Zwar hat im Jahr 2021 die pandemische Lage nach wie vor das öffentliche Leben stark beeinträchtigt, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte im Jahr 2021 dennoch um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr ansteigen. Nach Angaben der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) belief sich der Umsatz der deutschen Ernährungsindustrie im Jahre 2021 über alle Teilbranchen hinweg auf 186,3 Mrd. EUR, welches einem Plus von 0,5 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die Inlandsumsätze sanken mit 120,5 Milliarden EUR um 2,7 Prozent, die verkaufte Menge fiel um 7,0 Prozent. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2021 konnten Umsatzerlöse von TEUR 87.595 erzielt werden. Dies entspricht einer Zunahme von 3,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionen in Sachanlagen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 4.920. Im Berichtsjahr wurde Darlehen bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.514 aufgenommen, TEUR 1.639 wurden planmäßig getilgt. Zum Jahresende belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf TEUR 10.763 (Vorjahr: TEUR 9.887). Darüber hinaus bestehen Leasingverpflichtungen von untergeordneter Bedeutung. Zur Belegschaft des Konzerns gehörten im Jahresdurchschnitt 290 Mitarbeiter (Vorjahr: 289). Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und weiten Teilen im Angestelltenbereich an den bestehenden Tarifen des Groß- und Außenhandels, wobei keines der Konzernunternehmen Mitglied des Arbeitgeberverbandes ist. Darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen. Das Geschäftsjahr schließt zum 31. Dezember 2021 mit einem Konzernjahresergebnis in Höhe von TEUR 3.219 ab. 3. Wirtschaftliche Lage a) Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Konzerns ist um TEUR 6.317 (15,2%) auf TEUR 47.883 gestiegen. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen bzw. das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 3.331 (14,9 %) auf TEUR 25.672. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat um TEUR2.986 (15,5%) auf TEUR 22.211 zugenommen. Der Bestandsminderung der liquiden Mittel um TEUR 584 (-17,6 %) auf TEUR 2.742 stehen Bestandserhöhungen der Vorräte um TEUR 3.118 (33,7 %) auf TEUR 12.377 sowie der Forderungen und sonstigen Aktiva um TEUR 452 (6,8 %) auf TEUR 7.092 gegenüber. Das Eigenkapital ist um TEUR 518 (11,9 %) auf TEUR 4.883 gestiegen. Der Konzernbilanzgewinn (TEUR 3.012) besteht aus dem Gewinnvortrag (TEUR 2.497), dem Konzernergebnis (TEUR 3.219) sowie den Gewinnanteilen der Minderheitsgesellschafter (TEUR -3), vermindert um die Gutschrift auf den Gesellschafterkonten (TEUR -2.702). Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag 10,2 % (Vorjahr: 10,5 %) bzw. einschließlich der Gesellschafterkonten 40,7 % (Vorjahr: 37,6 %). Das mittel- und langfristige Fremdkapital ist um TEUR 767 (8,8 %) auf TEUR 9.510 gestiegen. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich um TEUR 1.655 (9,6 %) auf TEUR 18.868. Sein Anteil am Gesamtkapital beträgt 39,4 % (Vorjahr: 41,4 %). Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 1.234 (16,7%) auf TEUR 8.606. b) Finanzlage Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kontokorrentkrediten, verminderte sich um TEUR585 auf TEUR 2.741. Die freien Kontokorrentlinien betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.350. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um TEUR 13.396 (15,8 %) auf TEUR 98.278 gestiegen. Die Gesamtleistung beträgt TEUR 98.305 und liegt um TEUR 13.557 (16,0%) über dem Vorjahresniveau. Der Materialaufwand ist um TEUR 11.642 (22,0 %) auf TEUR 64.557 gestiegen, so dass das Rohergebnis um TEUR 1.916 (6,0 %) auf TEUR 33.747 verbessert werden konnte. Nach Berücksichtigung der übrigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ergibt sich ein Betriebsergebnis von TEUR 5.242, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 456 entspricht. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR -974 sowie der Ertragsteuern von TEUR 1.049 verbleibt ein Konzernergebnis von TEUR 3.219, welches um TEUR 146 über dem Vorjahresergebnis liegt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Folgende wesentliche Leistungsindikatoren wurden für die interne Unternehmenssteuerung herangezogen, deren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr im Folgenden dargestellt wird: Die Umsatzrendite beträgt im Berichtsjahr netto 3,3 % (Vorjahr 3,7 %). Die Materialaufwandsquote liegt bei 65,7 % (Vorjahr 62,4 %). C. Prognosebericht Deutliche Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Logistik sorgten neben der Pandemie im Jahr 2021 für ein herausforderndes Umfeld in der Ernährungsindustrie. Da die Hersteller einem stark konzentrierten Lebensmitteleinzelhandel als wichtigsten Absatzkanal gegenüberstehen, bleibt die Herausforderung, die Kostensteigerungen auch entsprechend weiterzugeben. Weiterhin liegen hohe Volatilitäten der Beschaffungsmärkte und der Wechselkurse vor. Die Transportlogistik, insbesondere die Containerpreise der Importe aus Asien sind exorbitant angestiegen. Dieser Umstand hat sich im Jahr 2022 weiter verschärft und die Zukunftsprognosen lassen für das Jahr 2023 keine Entspannung erkennen. Auf Grundlage des bisherigen Geschäftsverlaufes gehen wir für 2022 von Umsatzerlösen deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres aus, wobei das Ergebnis voraussichtlich ebenfalls unter dem des Berichtsjahres liegen wird. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet und wird auch in 2022 als ausreichend erwartet. D. Chancen- und Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontrollmanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Wir werden auch im Jahr 2022 erneut eine Vielzahl von Herausforderungen bewältigen müssen. Die Corona-Pandemie wird uns sicherlich mit höheren Kosten und Krankheitsständen belasten. Die größte Belastung sind die extrem gestiegenen Energiekosten und das Risiko ausbleibender Gaslieferungen, da dann die energieintensiven Produktionsprozesse nicht mehr möglich wären. Der anhaltende Fachkräftemangel wird sich ebenso wie die Volatilität auf den Rohstoffmärkten negativ auf das Jahr 2022 auswirken. Außerdem wurden durch die Pandemie und die Lockdowns die Liefer- und Logistikketten empfindlich gestört, was u. a. zu extremen Transportpreiserhöhungen und Zeitverzögerungen geführt hat. Die weiteren Risiken wie wetterbedingte Ernteausfälle, weltweite Abhängigkeiten und damit einhergehende Preisschwankungen verhindern bis auf Weiteres eine Verbesserung der volatilen Situation auf den Beschaffungsmärkten. Hierin liegen grundsätzliche Ertragsrisiken was Verfügbarkeiten und Preise von Produkten und Rohwaren angeht. Des Weiteren bleibt es aufgrund der hohen Handelskonzentration schwierig, die deutlich höheren Beschaffungskosten und vor allem Logistikkosten in voller Höhe an den Handel weiterzugeben. Auch wenn das Zinsniveau derzeit ansteigt, sieht die Geschäftsführung keine Probleme in der weiteren Finanzierung. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es werden zwar i. d. R. keine Finanzinstrumente verwendet, um Marktpreisrisiken, insbesondere das Importgeschäft mit dem US-Dollar betreffend, abzusichern. Jedoch wurden in 2019 Zinsswapverträge zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos von ebenfalls in 2019 aufgenommenen, variabel verzinslichen Darlehen abgeschlossen.
Stemwede-Levern, Oktober 2022 H. Richter B. Richter H. Wankelmann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-LevernAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021der RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern1. Allgemeine Angaben Die RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Stemwede-Levern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen unter HRA 5874 eingetragen. Die RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern - im Folgenden "Mutterunternehmen" oder "RILA" genannt - hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) einen Jahresabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis besteht neben der RILA aus folgenden Unternehmen:
Die Jürgen Langbein GmbH, Kaltenkirchen, die Menzi GmbH, Versmold, sowie die RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern, haben hinsichtlich der Offenlegung von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB Gebrauch gemacht. Der unter den Finanzanlagen als Beteiligungen ausgewiesene Betrag betrifft die IKO Industriekontor GmbH, Adendorf. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 130.379,43, der Anteil des RILA Konzerns beträgt 5,88%. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1,4 ab. 3. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung der Jürgen Langbein GmbH, Kaltenkirchen, erfolgt abweichend von DRS 23 und unter Inanspruchnahme des Beibehaltungswahlrechts nach Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB nach der Buchwertmethode durch Aufrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung gegen das bilanzielle Eigenkapital einschließlich des Bilanzgewinns zum 1. Januar 2004. Die Kapitalkonsolidierung der Menzi GmbH, Versmold, erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 S. 1 und S. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung erfolgte die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 HGB. Eine Zwischenergebniseliminierung gem. § 304 Abs. 1 HGB wird gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht vorgenommen, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist. Bei der Ertrags- und Aufwandskonsolidierung wurden aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der konsolidierten Unternehmen die Innenumsätze und die diesen entsprechenden Aufwendungen sowie die übrigen gegenseitigen Aufwendungen und Erträge gemäß § 305 HGB gegeneinander aufgerechnet. 4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss der RILA wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen sind angemessene Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear oder degressiv vorgenommen. Der Wertansatz der Beteiligung an der RILA Chile erfolgte gem. den §§ 311 Abs. 1, 312 HGB. Auf die Anpassung an die einheitliche Bewertung wurde verzichtet. Die Bewertung der übrigen Beteiligungen und der Ausleihungen erfolgte zu Anschaffungskosten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie anteilige Verwaltungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit dem Erfüllungsbetrag unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes ermittelt. Gemäß BMF-Schreiben (IV C 6 - S 2176/10004:001) vom 19.10.2018 wurden die neuen Richttafeln 2018 G veröffentlicht. Bei der Berechnung werden ein modifiziertes Teilwertverfahren sowie die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bis einschließlich 2018 sind die Richttafeln 2005 G und ab 2019 die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck für die Berechnung heranzuziehen. Von Lohn- und Gehaltssteigerungen wird bei der Berechnung nicht ausgegangen. Bei einem siebenjährigen Durchschnittszinssatz von 1,35 % ergibt sich ein handelsrechtlicher Bewertungsansatz von EUR 403.521,00, bei einem zehnjährigen Durchschnittszinssatz von 1,87 % ein handelsrechtlicher Bewertungsansatz von EUR 393.097,00. Der sich hieraus ergebende Unterschiedsbetrag von EUR 10.424,00 unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten befinden sich zwei im Jahr 2019 abgeschlossene variable (EURIBOR-) verzinste Darlehen (Grundgeschäfte) über einen Nominalbetrag von jeweils MioEUR 2,9, deren Zinsänderungsrisiko jeweils über sog. Payer-Zinsswapverträge (Sicherungsinstrumente) neutralisiert werden. Die variabel verzinsten Darlehen und die Swap-Vereinbarungen sind geeignet, eine Bewertungseinheit i. S. d. § 254 HGB zu bilden. Das jeweilige Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen in allen wesentlichen Bedingungen, wie z. B. Marktpreisrisiko, Betragsindentität und Laufzeit, überein, so dass die Sicherungsbeziehungen als vollständig effektiv angesehen werden können. Die Restbuchwerte der beiden Darlehen zum Bilanzstichtag belaufen sich auf EUR 2.732.692,28 sowie EUR 2.732.692,31. Aufgrund der temporären Differenz zwischen dem handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen, digitaler Wirtschaftsgüter sowie der Ergänzungsbilanzen der Gesellschafter ergeben sich bei einem Gewerbesteuersatz von 14,60 % insgesamt aktive latente Steuern, auf deren Aktivierung in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wurde. 5. Angaben zur Konzernbilanz 5.1 Konzernanlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist im nachfolgenden Konzernanlagespiegel dargestellt. Im Konzernanlagespiegel wurden die Anlagegüter grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aufgeführt. ANLAGESPIEGEL5.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 5.3 Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagien in Höhe von TEUR 3,8. 5.4 Eigenkapital Rücklagen Die Rücklagen betreffen ausschließlich andere Gewinnrücklagen. Passivischer Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung Der Unterschiedsbetrag resultiert ausschließlich aus der Kapitalkonsolidierung der Jürgen Langbein GmbH, Kaltenkirchen. Konzernbilanzgewinn Der Bilanzgewinn des Konzerns hat sich wie folgt entwickelt:
5.5 Verbindlichkeiten Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel 5.6 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Rechtsgeschäftliche Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz ersichtlich sind, bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung bestehen nicht. 6. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen betrifft den auf die RILA entfallenden Teil des Ergebnisses der RILA Chile. 7. Sonstige Angaben 7.1 Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2021 sind für erbrachte Dienstleistungen des Abschlussprüfers folgende Honorare angefallen:
7.2 Geschäftsführer Die Geschäftsführung der RILA wird durch ihre persönlich haftende Gesellschafterin, die RILA Feinkost-Importe GmbH, Stemwede-Levern, vertreten durch ihre Geschäftsführer:
Zur Angabe der Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer sowie für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen verweisen wir auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB, welche aus datenschutzrechtlichen Gründen analog angewendet wird. 7.3 Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 164 gewerbliche Arbeitnehmer und 126 Angestellte beschäftigt. 7.4 Ergebnisverwendung Beim Mutterunternehmen wurde der Jahresüberschuss den Gesellschafterkonten gutgeschrieben. Bei der Jürgen Langbein GmbH, Kaltenkirchen, wurden der Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss der Menzi GmbH, Versmold, wurde - gem. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag - an das Mutterunternehmen abgeführt. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres lagen nicht vor.
Stemwede-Levern, 7. Oktober 2022 RILA Feinkost-Importe GmbH verteten durch ihre Geschäftsführer H. Richter B. Richter H. Wankelmann Entwicklung des KonzernanlagevermögensRILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 (Anlagen 1 bis 5) und dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 6) der RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern, unter dem Datum vom 19. Oktober 2022 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 19. Oktober 2022 BPG
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Horst Hartung, Wirtschaftsprüfer Tobias Reuter, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG, Stemwede-Levern
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
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